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Monitor Lehrerbildung

© 2015 | Bertelsmann Stiftung, CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung, Deutsche Telekom Stiftung, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.

In jedem Land und an jeder Hochschule ist das Lehramtsstudium unterschiedlich geregelt - der Monitor Lehrerbildung stellt diese Vielfalt des Lehramtsstudiums, also der ersten Phase der Lehrerbildung, übersichtlich dar. Als Experten-Tool richtet sich der Monitor Lehrerbildung insbesondere an Akteure im Bildungswesen und in der Politik, die an Entwicklungen in der ersten Phase der Lehrerbildung beteiligt sind. Er bietet kostenlose, aktuelle Informationen für faktenbasierte Diskussionen und Entscheidungen.

03. August 2016

Newsletter August 2016

01 (Hoch)schulpolitik  

Länderübergreifende News

Pädagogischer Austauschdienst (PAD) stellt Jahresbericht 2015 vor – Kultusministerkonferenz (KMK)
Der Jahresbericht informiert unter anderem über neue Impulse der Länder für den deutsch-israelischen Austausch im Schulbereich, über das EU-Bildungsprogramm Erasmus+ für Schulen in Deutschland sowie über die Aktivitäten des PAD zum Jahresschwerpunkt „Die internationale Dimension in der Lehrerbildung”.
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Stellungnahme der Gesellschaft für Informatik e. V. zum KMK-Strategiepapier „Bildung in der digitalen Welt” – Gesellschaft für Informatik e. V. (GI)
Die GI begrüße zwar, dass sich die KMK angesichts der digitalen Transformation von Gesellschaft, Kultur und Arbeit dem Thema und den daraus resultierenden Konsequenzen für das nationale Bildungssystem in einem Strategiepapier widmet, fordere aber Nachbesserungen. 
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Gutachten „Finanzierung und Ausstattung der deutschen Grundschulen” – Grundschulverband
Obwohl die Grundschule mit dem Kindergarten die Basis des Bildungssystems darstellt, sei ihre Ausstattung im Vergleich mit den weiterführenden Schulen immer noch unterdurchschnittlich.
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Länderspezifische News

[Brandenburg] Brandenburg prüft Stipendien für Lehrkräfte auf dem Land – BerlinOnline
Brandenburg fehlen für das kommende Schuljahr Lehrkräfte in den ländlichen Regionen. Um dem Problem langfristig entgegenzuwirken, soll nun geprüft werden, ob ein Stipendium, das Lehramtsstudierende während des Studiums finanziell unterstützt und sie anschließend zu einer Stelle in eben diesen Regionen verpflichtet, möglich ist.
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[Brandenburg] Ausbau des „Gemeinsamen Lernens” – Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
In den kommenden sechs Schuljahren ab 2017/18 soll das „Gemeinsame Lernen” von Kindern mit und ohne besonderen Unterstützungsbedarf deutlich intensiviert werden. In der Projektphase der Schuljahre 2017/18 und 2018/19 sollen dafür vom Land erhebliche zusätzliche Personalmittel zur Verfügung gestellt werden.
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[Berlin] Berliner Schulleitungen bewerten Bonus-Programm – Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung
Wissenschaftliche Erhebung zur Ausgangslage des Bonus-Programms: Grundsätzlich begrüßen die Schulleitungen die finanzielle Unterstützung und setzen sich ambitionierte Ziele. Zugleich bewerten sie die Erfolgsaussichten eher vorsichtig.
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[Hessen] Beschulung von Flüchtlingen und Zuwanderern – Hessisches Kultusministerium
Das Land Hessen wird im Haushalt 2017 weitere 1.100 Stellen zur Integration der Kinder und Jugendliche ohne oder mit nur geringen Deutschkenntnissen ins Hessische Schulsystem zur Verfügung stellen.
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[Mecklenburg-Vorpommern] In MV fehlen Lehrkräfte, aber 600 sind arbeitslos – Schweriner Volkszeitung
Um die freien Stellen im Land zu besetzen, wurde der Vorschlag gemacht, Wiedereingliederungsprogramme für arbeitslose Lehrkräfte einzuführen. Dies werde vom Bildungsministerium abgelehnt, da meist nicht die nötigen Fächerkombinationen darunter seien.
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[Nordrhein-Westfalen] Bericht zur Fachtagung „Lehrerbildung im Kontext der Fluchtmigration” – Ministerium für Schule und Weiterbildung
Die zügige Qualifizierung von Lehrkräften für Deutsch als Zweitsprache sei ein Gebot der Stunde, so Bildungsministerin Löhrmann. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt den Hochschulen zusätzlich mehr als sechs Millionen Euro bis 2019 für den Ausbau des Bereichs „Deutsch als Zweitsprache” zur Verfügung.
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[Nordrhein-Westfalen] Schullalltag in den Hörsaal holen – Deutschlandfunk
Das erst mit dem neuen Lehrerausbildungsgesetz (LABG 2009) geschaffene Eignungspraktikum vor dem Studium wurde wieder abgeschafft: Die Lehramtsstudierenden befänden sich während ihres Studiums genügend in den Schulen. Nun sei es vor allem ein Ziel, Schulpraxis in das Studium zu integrieren.
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[Nordrhein-Westfalen] Kritik am Praxissemester – Deutschlandfunk
Der Beitrag berichtet über die mit dem Praxissemester verbundenen langen Anfahrtswege zu den zugewiesenen Schulen und Studienseminaren, wo die Begleitveranstaltungen für die Studierenden durchgeführt werden. Damit einhergehend wird die Verantwortungsdiffusion angesprochen.
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[Sachsen] Warum Sachsen keine Lehrkräfte findet – Deutschlandfunk
In dem Beitrag wird der Lehrkräftemangel in Sachsen unter anderem damit begründet, dass Lehrkräfte in Sachsen nicht verbeamtet werden und in niedrigen Gehaltsklassen eingeordnet sind. Ebenso schaffe das Land nicht genügend Anreize, nach Sachsen und dort besonders in die ländlichen Regionen zu ziehen.
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[Thüringen] Lehrkräftemangel trotz genügend Bewerberinnen und Bewerber – MDR
Häufig läge es an der Fächerkombination, dass Bewerberinnen und Bewerber für eine Stelle nicht geeignet seien. Deshalb wurde unter anderem die freie Auswahl der Fächer für ein Lehramtsstudium beschränkt.
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02 Hochschulspezifische News  

[Freie Universität Berlin] Lehr-Lern Labore als simulierte Klassenzimmer – Deutschlandfunk
Das Projekt „Know how to teach” bietet Lehramtsstudierenden die Gelegenheit sich in einem Lehr-Lern Labor als Lehrkraft auszuprobieren. Durch kollegiale Fallberatung und Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler werden die Stunden reflektiert.
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[Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt] Neue Struktur für das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung – Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU)
Die Koordination und Steuerung der Lehrerbildung an der KU sind ab sofort im „Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung” (ZLB) gebündelt. Die Umbenennung des bisherigen Lehrerbildungszentrums signalisiere auch eine Akzentuierung in der inhaltlichen Ausrichtung des ZLB.
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[PH Heidelberg] Forschungs- und Nachwuchskolleg „EKoL” geht in die zweite Runde – Pädagogische Hochschule (PH) Heidelberg
Das Forschungs- und Nachwuchskolleg „Effektive Kompetenzdiagnose in der Lehrerbildung (EKoL)” wurde von einer externen Gutachtergruppe sowie Vertreterinnen und Vertretern des Wissenschafts- bzw. des Kultusministeriums des Landes Baden-Württemberg positiv evaluiert.
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[Universität Hildesheim] Neuer Studiengang Informatik für Lehramt an Haupt- und Realschulen – Universität Hildesheim
Die Universität Hildesheim bildet ab Herbst 2016 Lehrkräfte für das Fach Informatik an Haupt- und Realschulen aus. Die niedersächsische Landesregierung hatte die Einführung des Faches Informatik für das Lehramt an Haupt- und Realschulen vor kurzem beschlossen.
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[Universität Siegen] Siegener Gesundheitskolleg für Biologielehrkräfte – Universität Siegen
Mit dem Siegener Gesundheitskolleg verwirklicht die Universität Siegen ein neuartiges Lehrkonzept für die Bachelor- und Masterausbildung der Lehramtsstudierenden. Dazu kooperiert sie mit regionalen und überregionalen Partnern aus dem Medizin- und Gesundheitssektor. Den Studierenden wird so Fachwissen aus der aktuellen Praxis heraus vermittelt.
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[Universität Würzburg] Neues Zusatzstudium „Deutsch als Zweitsprache” – Universität Würzburg
Ab dem kommenden Wintersemester bietet die Universität Würzburg das Zusatzstudium „Deutsch als Zweitsprache (DaZ)” an. Angehende Deutsch-Lehrkräfte können sich damit gezielt auf den Einsatz in Klassen vorbereiten, in denen Schülerinnen und Schüler nicht-deutscher Muttersprache unterrichtet werden.
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03 Veranstaltungen  

[Didaktisches Zentrum der Universität Oldenburg] Tagung: 32. Pädagogische Woche mit dem Thema „Motivation auf der Spur” – 26.-29.09.2016
Die viertägige Lehrerfortbildungstagung widmet sich dem Thema Motivation aus verschiedenen Perspektiven. In über 60 Veranstaltungen haben Lehrkräfte die Möglichkeit, sich mit dem Thema Motivation auseinanderzusetzen. Themenschwerpunkte sind „Lernende motivieren”, „Motivierendes Umfeld für Lehrkräfte gestalten” und „Der Vielfalt motivierend begegnen”.
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[Zeit-Verlagsgruppe] ZEIT KONFERENZ Schule & Bildung: „Digital fit?! – Lehrerbildung für die Schule der Zukunft” – 10.11.2016
Bei der Konferenz sollen Antworten auf die Schule der Zukunft gefunden werden, die sich am neuesten Forschungsstand und am internationalen Vergleich orientieren. Dafür ist die Konferenz zusammengesetzt aus Beiträgen von Expertinnen und Experten, lehrreichen Debatten und Beispielen aus der Praxis sowie anschaulichen Workshops.
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04 Internationales  

[Großbritannien] Lehrkräfte streiken wegen steigender Arbeitsbelastung – Deutschlandfunk
Die Arbeitsbelastung steige unter anderem aufgrund des Lehrkräftemangels sowie immer größer werdender Klassen. Außerdem sei auch die finanzielle Situation nicht zufrieden stellend.
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[Mexiko] Regierung überdenkt Neuregelungen der Bildungsreform – Spiegel Online
Wegen großer Kritik seitens der Gewerkschaften und Lehrkräfte an der fachlichen Überprüfung von Lehrkräften will die Regierung diese Neuregelung überdenken. Allerdings gebe es auch gute Gründe für die Überprüfung: Viele Anstellungen als Lehrkraft sollen verkauft oder vererbt worden sein.
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[Österreich] Interview mit der neuen Bildungsministerium Sonja Hammerschmid – Tiroler Tageszeitung
Angesprochene Themen sind unter anderem der Ausbau von verschränkten Ganztagsschulen, die Finanzierung von Umstrukturierungen und die Veröffentlichung von Matura-Ergebnissen.
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05 Dokumente/Literatur  

Karhan, Serhat: Türkische Lehrkräfte der ersten Stunde. Erfahrungen pädagogischer Professionalität in Nordrhein-Westfalen. Springer VS, 2016.
Auf empirisch fundierter Basis zeigt der Autor, dass türkische Lehrkräfte „der ersten Stunde” eine wichtige Funktion im Rahmen des Akkulturationsprozesses der türkischen Kinder und Jugendlichen innehatten. Sie vermittelten zwischen Gesellschaft und Kultur der Türkei und der Bundesrepublik Deutschland sowie zwischen den Erziehungsvorstellungen der türkischen Familien und den Ansprüchen der deutschen Schulen.
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Rothland, Martin; Pflanzl, Barbara: Quereinsteiger, Seiteneinsteiger, berufserfahrene Lehrpersonen. Auswahl, Qualifizierung und Bewährung im Beruf. Reihe: Lehrerbildung auf dem Prüfstand. Verlag Empirische Pädagogik, 2016.
In den Beiträgen werden Themen behandelt wie Motive für die Berufswahl, der Wahrnehmung und Bearbeitung von Berufsanforderung besonders im Unterschied von Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger und Lehramtsstudierenden.
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06. Juli 2016

Newsletter Juli 2016

01 (Hoch)schulpolitik

Länderübergreifende News

Gewinner des Jakob Muth-Preises für inklusive Schule stehen fest – Bertelsmann Stiftung
Der „Jakob Muth-Preis für inklusive Schule” geht in diesem Jahr erstmals auch an ein Gymnasium. Als eines der ersten in Deutschland hat sich das Geschwister-Scholl-Gymnasium im nordrhein-westfälischen Pulheim vor drei Jahren dafür entschieden, Kinder mit besonderem Förderbedarf aufzunehmen und zu unterrichten.
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Bildungsbericht 2016 – Deutsches Institut für Bildungsforschung (DIPF)
Der aktuelle Bericht legt den Fokus auf das Thema „Bildung und Migration” und greift damit das Schwerpunktthema des 1. Bildungsberichts aus dem Jahr 2006 wieder auf.
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Bewerbungsstart für „fraMediale-Preis” – Frankfurter Technologiezentrum [:Medien] (FTzM)
Der öffentliche Wettbewerb zum Thema „Digitales Lernen: Reality, Science & Fiction” wird alle anderthalb Jahre im Rahmen der fraMediale vom FTzM ausgelobt. Dabei werden Lehrende und Lernende dazu aufgerufen, ihre Erfahrungen und Best-Practice-Beispiele, aber auch zukunftsweisende Ideen zum Einsatz digitaler Medien in Bildungskontexten einzureichen.
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Studie untersucht Zusammenhang zwischen der Erschöpfung von Lehrkräften und den Mathematik-Leistungen von Schülerinnen und Schülern – Deutsche Gesellschaft für Psychologie
Grundschulkinder, die von emotional erschöpften Lehrkräften unterrichtet werden, zeigen tendenziell schlechtere Leistungen in Mathematik. Der Zusammenhang von hoher Belastung der Lehrkräfte und schlechter Mathematik-Leistung zeigte sich besonders in Klassen mit einem hohen Anteil an Kindern, die zu Hause nicht deutsch sprechen.
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Interview mit Prof. Dr. Thomas Lindauer, Leiter des Zentrums „Lesen” der Pädagogischen Hochschule Fachhochschule Westschweiz – Mercator Institut für Sprachförderung
Im Interview erklärt Prof. Dr. Lindauer, warum sprachliche Bildung ein guter Anlass für Schulentwicklung sei und wie über Stufen und Fachgrenzen hinweg ein gemeinsames Verständnis von schulischem Lernen entwickelt werden solle.
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Musikhochschulen wollen Juniorprofessuren – Neue Musikzeitung
Um die Ausbildung von Musiklehrkräften zu verbessern, müssten an den Musikhochschulen Juniorprofessuren und Assistentenstellen für künstlerische Lehrkräfte geschaffen werden.
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Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] Lehrkräfte mit befristeten Verträgen – SWR
Baden-Württemberg entlässt aufgrund des geringen Haushaltes viele Lehrkräfte mit befristeten Verträgen vor den Sommerferien. Die Anzahl habe sich seit 2011 mehr als verdoppelt.
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[Baden-Württemberg] Lehrkräfteeinstellung 2016 – Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Rund 5.700 neue Lehrkräfte können zum kommenden Schuljahr 2016/17 in Baden-Württemberg unbefristet in den öffentlichen Schuldienst eingestellt werden. Sehr gute Einstellungschancen gibt es vor allem im Bereich der Sonderpädagogik sowie an den beruflichen Schulen, Grund-, Haupt-/Werkrealschulen und Gemeinschaftsschulen.
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[Baden-Württemberg] Forsa-Studie zur Inklusion – Verband für Erziehung und Bildung Baden-Württemberg
Zentrale Ergebnisse der Umfragen seien, dass die schulische Inklusion personell mangelhaft ausgestattet sei und das Personal unzureichend unterstützt werde. Die Akzeptanz für eine gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung sei deutlich zurückgegangen.
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[Berlin] Lehrkräftestreik – Der Tagesspiegel
Zum dritten Mal in diesem Jahr haben Berlin Lehrkräfte gestreikt. Dieser Streik dauerte zwei Tage und es waren Lehrkräfte aus 515 Schulen beteiligt, die für eine bessere Besoldung auf die Straße gingen.
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[Berlin] Ehemalige DDR-Lehrkräfte sollen Grundschulen unterstützen – Der Tagesspiegel
Ehemalige DDR-Lehrkräfte für die erste bis vierte Klasse, nach der Wiedervereinigung verschiedenen Gründen nicht in eine Lehrtätigkeit übergangen sind, sollen für die Grundschulen angeworben werden, um den Mangel an Grundschullehrkräften zu beheben.
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[Brandenburg] Projekt zu Medienkompetenz an Schulen startet – Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Die Medienbildung an Brandenburgs Grundschulen wird mit einem Pilotprojekt an zehn Referenzschulen verstärkt. Dabei wird mit dem Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung Universität Potsdam sowie mit außerschulischen Partnern kooperiert. Im Rahmen des Projekts sollen die medienpädagogischen Kompetenzen der Lehrkräfte und der Schulleitungen gefördert werden.
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[Hessen] Ganztagsausbau – Hessisches Kultusministerium
63 Prozent der Schulen in Hessen sollen in 2016/17 ganztägig arbeiten. Die Schaffung eines landesweiten Angebots im Grundschulbereich habe Priorität, denn hier bestehe der größte Nachholbedarf.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Unterrichtshilfenportal für Lehrkräfte gestartet – Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
In der Startphase stehen zunächst Materialien für die Kernfächer Deutsch, Mathematik und Englisch für die Jahrgangsstufen 1 bis 10 zur Verfügung. Schritt für Schritt sollen digitale Arbeitsblätter und interaktive Medien für weitere Fächer und die anderen Jahrgangsstufen hinzukommen.
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[Rheinland-Pfalz] Prüfungen für den europäischen Computerführerschein – Bildungsserver Rheinland-Pfalz
Der ECDL ist Teil eines landesweiten freiwilligen Fortbildungsangebots für Schulen im Bereich der Informatischen Bildung. Lehrkräfte können sich dabei als ECDL-Trainerinnen und -Trainer qualifizieren. Schulen können als ECDL-Prüfungszentren anerkannt werden und somit selbst die Prüfungen zum Erwerb des ECDL für ihre Schülerinnen und Schüler durchführen.
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[Saarland] Saarländischer Lehrerinnen- und Lehrerverband (SLLV) fordert gleiche Bezahlung – Saarländischer Rundfunk
Lehrkräfte sollen unabhängig von der Schulart eine gleiche Bezahlung und Unterrichtsverpflichtung erhalten. Laut des Bildungsministeriums gebe es allerdings einige Probleme bei dieser Forderung.
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[Sachsen-Anhalt] Land schreibt insgesamt 320 Stellen aus – Ministerium für Bildung Sachsen-Anhalt
Insgesamt sind 320 unbefristete Stellen für Lehrerinnen und Lehrer im Schuldienst des Landes Sachsen-Anhalt zu besetzen. Das Kabinett hatte die Ausschreibung von 270 zusätzlichen Stellen erst in der vergangenen Woche beschlossen und folgte damit einer entsprechenden Vorgabe im Koalitionsvertrag.
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[Thüringen] Die GEW Thüringen zieht Bilanz zum Schuljahr 2015/16 – Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) Thüringen
Die GEW Thüringen sieht einen sich verschärfenden Personalmangel an den Schulen in Thüringen, wodurch sich sowohl die Betreuung der Schülerinnen und Schüler verschlechtere als auch der Unterrichtsausfall steige.
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02 Hochschulspezifische News


[Universität Bonn] Blended Learning im Modul „Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte” – Universität Bonn
Die Entwicklung der eLearning-Einheiten wird als dreijähriges Drittmittelprojekt „Erstellung, Erprobung und Implementation von eLearning-Einheiten zum sprachsensiblen Unterrichten im Fach” durch das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache der Universität zu Köln gefördert.
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[Universität Duisburg-Essen] Eltern als Bildungspartner für Studierende – Deutschlandfunk
Studierende sollen bereits während ihres Lehramtsstudiums besser auf die Zusammenarbeit mit den Eltern vorbereitet werden. Das Programm studY wird vom Verein Buddy e. V. – Forum Neue Lernkultur durchgeführt.
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[PH Freiburg] Zertifikatsstudiengang „Pädagogischer Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht” – Pädagogische Hochschule (PH) Freiburg
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlernen in Theorie und Praxis einen differenzsensiblen Umgang mit Heterogenität und erwerben erziehungs- und bildungswissenschaftliche, (schul)pädagogische, (schul)didaktische Kompetenzen sowie Handlungskompetenzen im schulischen oder außerschulischen Bereich.
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[Universität Koblenz-Landau] Fernstudiengang „Inklusion und Schule” – Universität Koblenz-Landau
Der Studiengang „Inklusion und Schule” zielt darauf ab, die Lücke zwischen den Inhalten der klassischen Lehrerausbildung und den Anforderungen, denen Lehrende an Schulen sich heute in der Praxis gegenübersehen, zu schließen und zu professioneller Handlungskompetenz anzuleiten.
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[Universität Oldenburg] Neuer Lehramtsstudiengang Informatik – Universität Oldenburg
Die Universität Oldenburg bietet ab dem Wintersemester ein neues Lehramtsstudium für Informatik an Haupt- und Realschulen an. Sie ist in Niedersachsen die einzige Universität, die das Informatik-Lehramt sowohl für Gymnasien und Berufsschulen als auch für Haupt- und Realschulen anbietet.
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[Universität Osnabrück] Eröffnung der Lernwerkstatt Inklusion an der Universität Osnabrück – Universität Osnabrück
Lernende und Lehrende der Fachdidaktiken und Fachwissenschaften sowie der Erziehungswissenschaft können die fächerübergreifende didaktische Lernwerkstatt Inklusion zukünftig als Lehr- und Lernraum sowie für den fachlichen Austausch nutzen.
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[Universität Siegen] Projekt „Ment4you – Vielfalt wirkt” – Universität Siegen
Ment4you ist ein Mentoringprogramm des Projekts „Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte” und der Kommunalen Integrationszentren. Ziele sind die Unterstützung von Lehramtsstudierenden mit Zuwanderungsgeschichte durch ausgebildete Mentorinnen und Mentoren sowie der Aufbau eines Studierendennetzwerks.
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[Universität Siegen] Flüchtlinge in die pädagogische Ausbildung integrieren – Universität Siegen
An der Universität Siegen nehmen Flüchtlinge an einem Seminar für Studierende der Sozialen Arbeit und des Lehramtes teil. Die rund 20 Studierenden und 20 Flüchtlinge können sich im Seminar unbefangen und fernab vom durch Noten und Bewertungen geprägten Berufsalltag austauschen.
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[Universität Würzburg] Studierende erstellen Broschüre zum Thema Autismus – Universität Würzburg
Bereits im Sommersemester 2015 haben Studierende in einem Seminar zum Thema Autismus eine Handreichung für Lehrkräfte zu erstellt. Dieses Seminar wurde im Wintersemester 2015/16 fortgeführt und die Veröffentlichung um eine Materialsammlung ergänzt werden.
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03 Veranstaltungen


[Universität Paderborn] Konferenz für Vielfalt – 16.09.2016
Fragen zur Integration und Inklusion sind noch lange nicht gelöst. Deswegen veranstaltet das Bildungs- und Integrationszentrum Kreis Paderborn zusammen mit der Bezirksregierung Detmold, dem Zentrum für Bildungsforschung und Lehrerbildung der Universität Paderborn und mit Unterstützung der Alumnivereinigung PLAZEF e.V. eine Konferenz für Vielfalt. Unter anderem gibt es einen Vortrag von Schulministerin Sylvia Löhrmann zu den Herausforderungen des Bildungswesens.
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[Universität Mainz] Fachtagung „Draußenschule. Öffnung von Schule und Unterricht” – 30.09-01.10.2016
Der Begriff „Draußenschule” steht dabei für eine international zwar verbreitete, in Deutschland jedoch bislang kaum zu beobachtende Praxis, die den schulnahen Natur- und Kulturraum nicht nur punktuell, sondern regelmäßig in den Unterrichtsalltag einbezieht. Die Fachtagung widmet sich dieser Thematik aus einer interdisziplinären und internationalen Perspektive.
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[Bundesministerium für Bildung und Forschung] Erster Programmkongress Qualitätsoffensive Lehrerbildung – 11./12.10.2016
Der erste Programmkongress der Qualitätsoffensive Lehrerbildung soll den fachlichen Austausch und die Vernetzung der Projektbeteiligten fördern. Der Kongress bietet außerdem ein Forum, um Dialoge mit programm-externen Akteuren der Lehrerbildung anzustoßen und die Fachöffentlichkeit über gelungene Ansätze und Praxisbeispiele zu informieren.
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[Universität des Saarlandes] „Digitales Lehren und Lernen entlang der lebenslangen Bildungskette” – 16.11.2016
Die Veranstaltung findet begleitend zum zehnten IT-Gipfel statt, der in diesem Jahr in Saarbrücken unter dem Schwerpunktthema „Digitalisierung und Bildung” steht. Wie es sich in einem digitalen Klassenzimmer lehrt und lernt, kann ebenso getestet werden wie digitale Trainingssysteme für die Aus- und Weiterbildung.
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[Internationale Gesellschaft für Schulpraktische Professionalisierung] 2. internationaler Kongress: „Lernen in der Praxis – Professionalisierungsprozesse im Kontext schulpraktischer Studien in der Lehrerbildung” – 06.-08.03.2017
Der Wunsch nach mehr und besserer Praxis ist auf den ersten Blick plausibel und keinesfalls neu, aber: Welche Praxis ist überhaupt geeignet, berufspraktische Kompetenzen und das berufliche Selbstverständnis zukünftiger Lehrpersonen nachhaltig aufzubauen? Anders formuliert: Was sollen und können schulpraktische Studien leisten?
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04 Internationales


[Schweiz] Schulen stellen unterqualifizierte Lehrkräfte ein – Neue Zürcher Zeitung
Schulen müssten Stellen mit Personal besetzen, das die ausgeschriebenen Anforderungen nur unzureichend erfülle. Diese Auskunft hätten rund zwei Drittel der Schulleitungen gegeben.
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[Schweiz] Lehrpersonen brauchen verlässliche Lohnperspektiven – Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz
Der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer kritisiert, dass die Löhne der Lehrerinnen und Lehrer niedriger als diejenigen von Berufsleuten in anforderungsgleichen Positionen der Privatwirtschaft und der öffentlichen Verwaltung seien.
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[Tschechien] Lehrkräfte können auf Lohnerhöhung hoffen – Radio Prag
Die Forderung der Gewerkschaften könnten auf Resonanz gestoßen sein, zumindest sollen die Gehälter von Lehrkräften in den laufenden Verhandlungen zum Staatshaushalt zum Thema werden.
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Der Monitor Lehrerbildung ist ein Kooperationsprojekt.

08. Juni 2016

Newsletter Juni 2016

01 Monitor Lehrerbildung im Fokus  


Qualitätsoffensive Lehrerbildung – zielgerichtet und nachhaltig?! – Monitor Lehrerbildung

Mit der Qualitätsoffensive Lehrerbildung initiierten Bund und Länder 2013 ein bundesweites Programm, das Projekte der Lehrerbildung an insgesamt 59 Hochschulen fördert. Seit Januar 2016 laufen alle 49 Projekte, sechs davon sind Verbundprojekte mehrerer Hochschulen. Ziel der Initiative ist die ganzheitliche Verbesserung der deutschen Lehrerbildung, um diese strukturell und inhaltlich an aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie die zunehmende Heterogenität in den Klassenzimmern oder die fortschreitende Digitalisierung des Bildungssystems anzupassen.

Die neue Publikation des Monitor Lehrerbildung „Qualitätsoffensive Lehrerbildung – zielgerichtet und nachhaltig?!” gibt einen Überblick über die thematischen Schwerpunktsetzungen des Förderprogramms und der geförderten Projekte und beleuchtet die Chancen der Initiative, nachhaltige Effekte für die Lehrerbildung hervorzubringen.

 

02 (Hoch)schulpolitik  

Länderübergreifende News

Stiftungen starten Kooperation für das Lehren und Lernen in der digitalisierten Welt – Deutsche Telekom Stiftung
Die Initiative ist eine Plattform für alle maßgeblichen Akteure aus Bildungspraxis, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Ziel ist, gemeinsam zu einem besseren Verständnis der Chancen und Voraussetzungen sowie zu geeigneten Strategien für die digitale Bildung in Deutschland zu gelangen.
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Beitrag zum Nationalen MINT-Gipfel 2016: Professionelle Lerngemeinschaften bilden – Der Tagesspiegel
Vereinzelte Fortbildungsseminare, die kaum auf die Bedürfnisse der einzelnen Schule ausgerichtet seien, brächten nicht den erwünschten Nutzen, so Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung. Stattdessen sollten die Lehräfte einer schulinternen Fachschaft im Sinne von kollegialer Fallberatung und Supervision auf Basis von aktuellen fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Forschungsergebnissen Unterricht reflektieren und weiterentwickeln.
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Hochschulperle divers im Mai 2016: „Refugee Teachers Welcome” – Stifterverband
Im Rahmen des Projekts „Hochschulperle divers” zeichnet der Stifterverband Projekte aus, welche die zunehmende Vielfalt an Hochschulen adressieren, sie fördern, die damit verbundenen Potenziale deutlich werden lassen und zur Wertschätzung von Diversität beitragen. Im Mai 2016 hat die Universität Potsdam mit ihrem Qualifizierungsprogramm „Refugee Teachers Welcome” gewonnen.
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Erster berufsbegleitender Weiterbildungsmaster für Lehrerbildende und Lehrerberatende im Fach Mathematik – Deutsches Zentrum für Lehrerbildung Mathematik (DZLM)
Zum Wintersemester 2016/17 startet der bundesweit erste berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengang (Master of Arts) für Lehrerinnen und Lehrer, die andere Lehrpersonen im Fach Mathematik ausbilden, fortbilden und beraten.
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Datenreport 2016 – Sozialbericht für Deutschland erschienen – Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Deutlich ist der Einfluss der Bildung bei der Integration von Migrantinnen und Migranten. Mit höherem Bildungsstand verbessern sich ihre Chancen am Arbeitsmarkt, sie erzielen höhere Einkommen und ihr Armutsrisiko sinkt.
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Forderung VBE: SPD muss Gesetzentwurf zur Abschaffung des Kooperationsverbots vorlegen – Verband Bildung und Erziehung (VBE)
Der Verband Bildung und Erziehung unterstützt den Vorschlag des SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel, das Kooperationsverbot zwischen Bund, Ländern und Kommunen abzuschaffen. Der VBE-Bundesvorsitzende, Udo Beckmann, macht deutlich: „Gute Bildung braucht Unterstützung vom Bund und die Möglichkeit einer übergreifenden Kooperation zwischen Bund, Ländern und Kommunen.”
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Stellungnahme VBE zum Thema Prävention von Cyber-Mobbing – Verband Bildung und Erziehung (VBE)
Ein Fokus bei der Prävention von Cyber-Mobbing müsste auf die Lehrerausbildung gelegt werden. „Lehrkräfte müssen in ihrer Aus-, Fort- und Weiterbildung entsprechend qualifiziert werden, um Präventionsstrategien zu verfolgen und Medienkompetenz vermitteln zu können”, fordert der VBE-Bundesvorsitzende Beckmann.
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Bildungsstandards Informatik für die Sekundarstufe II veröffentlicht – Gesellschaft für Informatik e. V.
Die Standards sollen eine Orientierung zur Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Informatikunterrichts geben und sicherstellen, dass alle relevanten Informatikgrundlagen Gegenstand des Unterrichts sind.
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Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] Baden-Württemberg fördert Verbundprojekt „KOALA – Kooperation in allen Lehramtsfächern auf- und ausbauen” – Universität Stuttgart
Fünf Hochschulen der Wissenschaftsregion Stuttgart erhalten im Rahmen des Förderprogramms „Lehrerbildung in Baden-Württemberg” des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst eine Förderung, um den Auf- und Ausbau von innovativen Kooperationen in allen Lehramtsfächern inhaltlich und strukturell weiterzuentwickeln.
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[Bayern] In München fehlen Berufsschullehrkräfte – Süddeutsche Zeitung
Mehr als 100 Berufsschullehrkräfte werden für Fächer in den Bereichen der Elektro-, Metall-, Bau- und Informationstechnik sowie der Sozial- und Wirtschaftspädagogik, der Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft und der Gesundheits- und Pflegewissenschaft gesucht.
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[Berlin] 3.800 angestellte Lehrkräfte im Streik – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Berlin
Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr haben angestellte Lehrkräfte an den Berliner Schulen ihre Arbeit niedergelegt. 3.800 angestellte Lehrkräfte demonstrierten am 12.05.2016 für gleiches Geld für gleichwertige Arbeit.
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[Berlin] Lehrkräftemangel in Berlin – Berliner Kurier
Bereits für das neue Schuljahr fehlen in Berlin ca. 1.350 Lehrkräfte. Diese Zahl werde aufgrund von steigenden Schülerzahlen in den nächsten Jahren zunehmen. Hinzu käme eine hohe Anzahl von Pensionierungen in den nächsten Jahren.
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[Hamburg] Rot-Grün will Medienkompetenz der Lehrkräfte stärken – Hamburger Abendblatt
Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung sollen Studieninhalte im Bereich der Medienkompetenz und Informatik als Querschnittsthemen in die Lehrerbildung integriert werden.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Wirbel um Krankenstatistik bei Lehrkräften in MV – NDR
Laut einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion seien ungefähr 10 Prozent der Lehrkräfte im Jahr 2015 über sechs Wochen oder länger arbeitsunfähig gewesen. Hinzu komme, dass die Unterrichtsvertretung in diesen Fällen oft nicht sichergestellt sei.
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[Niedersachsen] 800 weitere Stellen für Lehrkräfte zum Schuljahr 2016/17 freigegeben – Niedersächsisches Kultusministerium
Weitere 130 Stellen behält das Kultusministerium außerdem zur kurzfristigen Nachsteuerung vor, in und nach den Sommerferien in Reserve. Mit diesen zusätzlichen Lehrerstellen sollen insbesondere die vielfältigen Maßnahmen im Bereich der Sprachförderung abgesichert werden.
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[Niedersachsen] Online-Befragung „MEHR ZEIT FÜR GUTE SCHULE” – Niedersächsisches Kultusministerium
Die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt möchte von Lehrkräften, Schulleitungen und dem pädagogischen Personal erfahren, welche Tätigkeiten im Arbeitsalltag als besonders herausfordernd oder belastend empfunden werden.
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[Nordrhein-Westfalen] Analyse des VBE zur Situation der Grundschulen in NRW – Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW
Die Grundschule sei deutlich personell unterversorgt, das ist das Ergebnis einer Analyse des VBE NRW. An der Datenerhebung haben sich 45 Prozent der öffentlichen Grundschulen beteiligt.
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[Nordrhein-Westfalen] Forsa-Umfrage: Inklusion an Schulen aus der Sicht der Lehrkräfte – Verband Bildung und Erziehung NRW
Die Akzeptanz einer gemeinsamen Unterrichtung von Kindern mit und ohne Behinderung unter Lehrkräften sei im Jahresverlauf etwas angestiegen. Weiterhin werde allerdings das fehlende (Fach-)Personal, die ungenügende materielle Ausstattung sowie die mangelnde Ausbildung der Lehrkräfte im Bereich Inklusion kritisiert.
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[Sachsen] Sachsenstipendium für Landlehrkräfte – Medienservice Sachsen
Das Sachsenstipendium für Landlehrkräfte geht in die zweite Runde. Mit dem Sachsenstipendium werden motivierte Lehramtsstudierende gefördert, die bereit sind, nach ihrer Ausbildung außerhalb der Ballungszentren Dresden und Leipzig zu unterrichten.
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[Sachsen] Signal zur Verbesserung der Lehrerausstattung gefordert – Sächsischer Beamtenbund
Der SBB Beamtenbund und Tarifunion Sachsen sieht in der Verbeamtung von Lehrkräften ein unerlässliches Instrument zur Verbesserung der Einstellungssituation auf dem sächsischen Lehrerarbeitsmarkt. Mit der Möglichkeit der Verbeamtung könnten junge Lehrkräfte aus anderen Bundesländern nach Sachsen gezogen werden.
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[Thüringen] Pilotprojekt an Grundschule: 60 künftige Lehrkräfte übernehmen den Schulbetrieb – Ostthüringer Zeitung
An einem Projekttag, der vom Studienseminar für Lehrerausbildung Gera in Zusammenarbeit mit der Grundschule in Debschwitz durchgeführt wurde, lehrten die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst den Schülerinnen und Schülern den Umgang mit modernen Medien.
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03 Hochschulspezifische News  


[Universität Greifswald] Greifswalder Studierende übernehmen Unterricht und Leitung einer Schule – Universität Greifswald
Vom 18.-20.05.2016 übernahmen Studierende der Universität Greifswald die Verantwortung für die Regionale „Schule Am Bodden” in Neuenkirchen bei Greifswald. Das pädagogische Team der Schule wechselte einschließlich Schulleitung an die Universität und erhielt dort eine Weiterbildung.
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[Universität Halle-Wittenberg] Mehr Plätze für Lehramtsstudierende – Universität Halle-Wittenberg
An der Universität Halle-Wittenberg können im Wintersemester 2016/17 insgesamt 700 Studierende ein Lehramtsstudium beginnen. Damit stellt die Universität 150 Plätze mehr für Studienanfängerinnen und -anfänger als bislang zur Verfügung.
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[Universität Hamburg] „Horizonte”-Förderprogramm für Lehramtsstudierende mit Migrationshintergrund startet – Universität Hamburg
Vom 01.06-31.07.2016 können sich Studierende von Lehramtsstudiengängen der Universität Hamburg für ein Stipendium im Förderprogramm „Horizonte” bewerben. Die Claussen-Simon-Stiftung, die Jürgen Sengpiel Stiftung und die Dürr-Stiftung führen das Programm in Kooperation mit der Universität Hamburg und dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung durch.
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[Universität Siegen] Diskussion: Löhrmann für interdisziplinären Ansatz bei ökonomischer Bildung – Universität Siegen
Die Deutschen wissen oftmals zu wenig über Wirtschaft, Finanzpolitik und Geld. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Unternehmen fordern mehr ökonomische Bildung, diskutiert wird auch über ein Schulfach Wirtschaft
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04 Veranstaltungen  


[Universität Duisburg-Essen] Tag der Lehrerbildung und Bildungsforschung 2016 – 13.06.2016
Im Rahmen der Veranstaltung werden Workshops in den Bereichen Inklusion, Sprachkompetenz der Studierenden, fallbasiertes Arbeiten im Lehramtsstudium, Methodenausbildung im Lehramt und Qualitätssicherung/-entwicklung im Lehramt angeboten.
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[Zentrum für Lehrerbildung Osnabrück] Tagung: „Perspektiven in der Lehrerbildung: Beratung und Reflexion” – 17.06.2016
In impulsreichen Vorträgen und Workshops zum Forschenden Lernen, zu Kommunikationsstrategien und zum Übergang vom Studium in den Beruf rücken Expertinnen und Experten aus Universität, Studienseminar und Schule diejenigen Prozesse in den Mittelpunkt, die in allen Phasen der Lehrerbildung auf unterschiedliche Weise einen zentralen Stellenwert besitzen.
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[Stifterverband] Kick off-Veranstaltung für die Berufsschullehrerinitiative – 04.07.2016
Ausgangspunkt der Berufsschullehrerinitiative ist der Mangel an Studierenden / Lehrkräften für die gewerblich-technischen Fachrichtungen an den beruflichen Schulen. Ziel der Berufsschullehrerinitiative ist, die Attraktivität des Lehramtsstudiums für die Berufsschule zu steigern und zu einer langfristigen Sicherung des Lehrkräftenachwuchses beizutragen. Bei der Kick off-Veranstaltung geht es im ersten Block darum, eine gemeinsame Informationsbasis herzustellen und die Perspektiven der verschiedenen Stakeholder einzuholen.
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[Deutsches Zentrum für Lehrerbildung Mathematik (DZLM)] 5. DZLM-Jahrestagung: „Lehrerfortbildungen gestalten – Unterrichtsentwicklung begleiten" – 17.09.2016
Dieses Jahr wird der Fokus auf Vorträge und Workshops für diejenigen Lehrpersonen gerichtet, die Lehrerfortbildungen im Fach Mathematik in den Schulen gestalten. Dabei werden zum einen die bisherigen Erfahrungen bei der Entwicklung und Durchführung von DZLM-Fortbildungen diskutiert und konkrete Fortbildungskurse vorgestellt. Zum anderen werden zukünftige Angebote und Weiterentwicklungen präsentiert und diskutiert.
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[Stiftung Drachensee] Fachtag Inklusive Bildung – 21.09.2016
Durch das Modellprojekt Inklusive Bildung werden derzeit weltweit erstmalig Menschen mit Behinderungen umfassend zur Bildungsfachkraft qualifiziert, damit sie an Fach- und Hochschulen (künftigen) Lehr-, Fach- und Leitungskräften die Lebenswelten und spezifischen Bedarfe von Menschen mit Behinderungen kompetent aus erster Hand vermitteln können. Auf dem Fachtag wird das Projekt resümiert.
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[Graduiertenakademie der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württemberg] Drittes Zukunftsforum Bildungsforschung: Heterogenität – Diversität – Inklusion – 25./26.11.2016
Um einerseits die Vielfalt, die mit den Begriffen Heterogenität, Inklusion und Diversität gemeint ist, abzubilden und andererseits inhaltliche Zusammenhänge herauszuarbeiten, wird das diesjährige Zukunftsforum Bildungsforschung in vier thematischen Strängen organisiert:

    (1) Heterogenität, Diversität, Inklusion: Fachdidaktische Ansätze
    (2) Heterogenität, Diversität, Inklusion: Ansätze aus der empirischen Bildungsforschung
    (3) Heterogenität, Diversität, Inklusion aus schulpädagogischer Sicht
    (4) Differenzen, Differenzierungen, Ungleichheiten

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05 Internationales  


[Mexiko] Lehrkräfte streiken gegen Bildungsreform – Amerika21
Seit dem 15.05.2016 befinden sich die Lehrkräfte in Mexiko in einem landesweiten Streik gegen die Bildungsreform. Aufgerufen hat dazu die Unabhängige Nationale Lehrergewerkschaft (CNTE).
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[Österreich] Aargauer Lehrkräfte dürfen sich nur noch in den Ferien weiterbilden – Schweizer Radio und Fernsehen
Weiterbildungen von Lehrkräften sollen künftig nur noch in den Ferien stattfinden, damit aufgrund dieser Veranstaltungen kein Unterricht mehr ausfiele.
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[Schweiz] „Umsteiger, einsteigen!” – Männer „schnuppern” als Primarlehrer
Mit einem neuen Projekt bieten die PH Zug und die PH Zürich berufstätigen Männern die Möglichkeit, einen Einblick in den Beruf des Primarlehrers zu erhalten. Ziel ist es, den Anteil an Männern unter den Lehrpersonen zu erhöhen. Dieses Projekt ist Teil einer Aktion des Vereins „Männer an die Primarschule”.
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06 Dokumente/Literatur  


Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.: Integration durch Bildung. Migranten und Flüchtlinge in Deutschland. Waxmann 2016.
Das vorliegende Gutachten gibt einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Zuwanderung und geht auf die historischen und ökonomischen Dimensionen ein. Es liefert wichtige statistische Daten und beleuchtet auch die individuelle Situation der Zuwandernden, insbesondere unter psychologischen Gesichtspunkten. Es legt bildungsphasenspezifische Daten und Fakten über Menschen mit Migrationshintergrund dar und gibt schließlich sämtlichen Verantwortlichen im Bildungssystem konkrete Empfehlungen an die Hand.
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06. Juni 2016

Neue Publikation zur Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Neue Publikation des Monitor Lehrerbildung

In einer heute erschienenen Sonderpublikation widmet sich der Monitor Lehrerbildung dem BMBF-Förderprogramm Qualitätsoffensive Lehrerbildung und analysiert die thematischen Schwerpunktsetzungen des Programms und der geförderten Projekte. Wie die Ergebnisse zeigen, werden viele wichtige Themen der Lehrerbildung sowohl in den Programmzielen als auch in den einzelnen Vorhaben aufgegriffen, insbesondere im Bereich Inklusion, der Verbesserung des Praxisbezugs und den universitären Organisationsstrukturen werden vielversprechende Ansätze verfolgt, die eine nachhaltige Verbesserung der deutschen Lehrerbildung erwarten lassen. Außerdem beleuchtet die Broschüre die Themen Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Förderlinie.

Die neue Publikation finden Sie hier zum Download und hier als Text.

 

04. Mai 2016

Newsletter Mai 2016

01 Monitor Lehrerbildung im Fokus  


Neue Länderdaten veröffentlicht

Aktuelle Daten zu den Strukturen der Lehrerbildung in den Ländern sind ab sofort auf der Website des Monitor Lehrerbildung verfügbar. Zum vierten Mal in Folge beteiligten sich alle 16 Länder und stellten umfangreiche Informationen bereit. Die Websitenutzer können sich die Fakten sortiert nach Themen oder Ländern anzeigen lassen. Sie haben die Möglichkeit, die Situation in unterschiedlichen Ländern zu betrachten oder über den Zeitvergleich Entwicklungen zu erfassen.

Auf Landes- und Hochschulebene bietet der Monitor Lehrerbildung als erste Datenbank Zahlen, Daten und Fakten zu ersten Phase der Lehrerbildung, dem Lehramtsstudium. Auch Daten zu einzelnen lehrerbildenden Hochschulen sind kostenlos verfügbar. Die Länder werden jährlich befragt, die lehrerbildenden Hochschulen alle zwei Jahre. Die Daten auf Hochschulebene wurden zuletzt im Frühjahr 2015 veröffentlicht.

  

02 (Hoch)schulpolitik 

 
Länderübergreifende News

Organisationsstrukturen der Lehrerbildung – Beispiele aus der Praxis – Monitor Lehrerbildung
Ab sofort steht auf der Website des Monitor Lehrerbildung eine Zusammenstellung verschiedener Modelle von Organisationsstrukturen der Lehrerbildung zum Download zur Verfügung.
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Studie „Die landesseitige Ausstattung gebundener Ganztagsschulen mit personellen Ressourcen – Ein Bundesländervergleich” – Bertelsmann Stiftung
Von gleichwertigen Lernchancen in Ganztagsschulen kann in Deutschland keine Rede sein. Eine Studie über die Lernzeit und die personelle Ausstattung zeigt erstmals, wie stark sich Ganztagsschulen zwischen den Bundesländern unterscheiden.
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MINT-Inhalte gekonnt vermitteln – Deutsche Telekom Stiftung
Um die Fachdidaktiken als zentrales Element für die Lehrerausbildung an Hochschulen zu stärken, vergibt die Deutsche Telekom Stiftung im Rahmen des Fellowship Fachdidaktik MINT pro Jahr bis zu neun Stipendien in drei Förderlinien an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die ein Postdoc-Vorhaben im Bereich der MINT-Fachdidaktiken planen oder bereits durchführen.
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Forderung VBE: Politik muss hohe Qualität von Ganztagsangeboten finanziell absichern – Verband Bildung und Erziehung (VBE)
VBE-Vorsitzender Udo Beckmann statuierte, dass eine hohe Qualität von Ganztagsschulen nur durch gemeinsame finanzielle Unterstützung von Kommunen, Ländern und Bund geschaffen werden könne.
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Flüchtlingskrise verdeutlicht Schwachstellen im Bildungssystem – Vodafone Stiftung
Der Lehrkräftemangel an Schulen wird derzeit durch die hohe Zahl von Flüchtlingskindern verschärft. Die bisherigen Möglichkeiten für den Seiteneinstieg ins Lehramt reichen laut Matysiak, Geschäftsführer von TeachFirst, nicht aus, um dem Lehrkräftemangel entgegenzuwirken.
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„Gewalt darf keine Schule machen” – Verband Bildung und Erziehung (VBE)
Der VBE fordert für die Gewaltprävention in Schulen eine bessere Lehreraus- und -weiterbildung im Umgang mit einer heterogenen Schülerschaft aber auch mit Eltern aus verschiedenen soziokulturellen Milieus. Außerdem sollen Schulen bei ihrer Arbeit in multiprofessionellen Teams und bei der Zusammenarbeit mit weiteren Partnern unterstützt werden.
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Bundesländer verschleiern in Schulstatistiken den tatsächlichen Unterrichtsausfall – Deutscher Philologenverband
Meidinger, Vorsitzender der Gymnasiallehrergewerkschaft, verlangt „glasklare Zahlen” aus den Bildungsministerien. Es gebe weiterhin erhebliche Differenzen zwischen dem Eindruck von Elternvertreterinnen und -vertretern und Verbänden sowie offiziellen Statistiken.
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Länderspezifische News

[Bayern] Lehrerfortbildung für forschendes Lernen im Bereich Biotechnologie – Presseportal
Das Zentrum für Neue Technologien des Deutschen Museums in München bietet für Lehrkräfte erneut eine Fortbildungsveranstaltung im Bereich Naturwissenschaften, insbesondere für die Biotechnologie, an.
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[Baden-Württemberg] Neue Bildungspläne – Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Im Rahmen der Bildungsplanreform 2016 sind drei neue Bildungspläne erarbeitet worden, die ab dem Schuljahr 2016/17 in Kraft treten. Alle Pläne sind so aufeinander abgestimmt, dass Brüche in der Bildungsbiografie künftig vermieden werden. Zusätzlich hat das Kultusministerium eine Fortbildungsoffensive gestartet.
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[Baden-Württemberg] Landespressekonferenz – Berufsschullehrerverband Baden-Württemberg
Themen der Landespressekonferenz waren unter anderem die Integration von Flüchtlingen und damit einhergehende Neueinstellungen, die Eingangsbesoldung von Lehramtsbewerberinnen und –bewerbern sowie die Entlassung von Vertretungslehrkräften und Referendarinnen und Referendaren vor den Sommerferien.
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[Berlin] Beschlüsse der Berliner CDU-Fraktion zur Bildungspolitik – Rundfunk Berlin-Brandenburg
Auf ihrer Klausurtagung hat die Berliner CDU-Fraktion beschlossen, Lehrkräften künftig wieder eine Verbeamtung zu ermöglichen. Außerdem soll verstärkt für das Lehramt geworben werden, insbesondere mit einem Stipendienprogramm für potenzielle Lehrkräfte. Auch in den Schulausbau soll investiert werden.
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[Berlin] „Berlin-Tag”: Berliner Schulen suchen Lehrkräfte – Der Tagesspiegel
Am „Berlin-Tag” lädt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft interessierte Lehrkräfte aus Deutschland, den Niederlanden und Österreich ein, um über die Bedingungen einer Stelle in Berlin zu informieren. Berlin sucht besonders im Grund- und Berufsschulbereich nach Lehrkräften.
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[Hessen] Weitere Stellenumlenkungen in der Gymnasialen Oberstufe werden nicht umgesetzt – Hessisches Kultusministerium
Ursprünglich war geplant, im kommenden Schuljahr 80 Stellen, im darauffolgenden Schuljahr noch einmal 75 Stellen hessenweit von den Gymnasialen Oberstufen in andere bildungspolitische Schwerpunkte umzulenken. Die weitere Verringerung der Zuweisungen nahm das Kultusministerium zurück.
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[Nordrhein-Westfalen] Ergebnisse der wissenschaftlichen Umfrage zu G8/G9 – Landeselternschaft der Gymnasien NRW e.V.
In einer postalischen Umfrage entschieden sich 79 Prozent der Gymnasialeltern für G9, eine Bestätigung der bisherigen Untersuchungsergebnisse repräsentativer Meinungsumfragen aus dem Jahr 2014. In der Online-Umfrage haben sich sogar 88 Prozent der befragten Eltern für eine Rückkehr zu G9 ausgesprochen.
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[Nordrhein-Westfalen] Novelle des Lehrerausbildungsgesetzes beschlossen – Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen
Auf der Grundlage eines Gesetzentwurfs der Landesregierung vom Herbst 2015 hat der Landtag Änderungen des Lehrerausbildungsgesetzes beschlossen. Die veränderte Lehrerausbildung sieht für alle künftigen Lehrkräfte Studieninhalte zu Inklusionskompetenzen und sonderpädagogischen Basiskompetenzen vor.
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[Sachsen] Protestaktion für Sofortmaßnahmen gegen Lehrermangel – Sächsischer Lehrerverband (SLV)
200 Lehrerinnen und Lehrer, darunter viele Personalräte, protestierten am 25.4. in Dresden vor dem Finanzministerium/Kultusministerium. Der Sächsische Lehrerverband hatte gemeinsam mit dem Philologenverband Sachsen und dem Berufsschullehrerverband dazu aufgerufen, um den Forderungen nach Sofortmaßnahmen gegen den Lehrermangel Nachdruck zu verleihen.
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[Sachsen-Anhalt] Koalitionsvertrag: Keine Schulreform, mehr Lehrkräfte – MDR
Die neue Koalition hat den Bildungsbereich als einen Schwerpunkt ihrer zukünftigen Arbeit gesetzt. In den kommenden Jahren sollen 4.000 Stellen für Lehrkräfte sowie 1.800 Stellen für pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen werden.
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[Thüringen] Umfrage der GEW Thüringen zum Gemeinsamen Unterricht – Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Angesichts der Pläne des Bildungsministeriums zur Verabschiedung eines Inklusiven Schulgesetzes führte die GEW Thüringen eine Umfrage zum Thema „Inklusion” und „Gemeinsamer Unterricht” unter den Thüringer Lehrkräften und Sonderpädagogischen Fachkräften durch. Ein Großteil der Lehrkräfte empfinde die Arbeit mit einem oder mehreren Kindern mit Förderbedarf als belastend.
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03 Hochschulspezifische News  


[TU Dortmund] Gemeinsam gegen den Lehrkräftemangel an Berufskollegs – TU Dortmund
An nordrhein-westfälischen Berufskollegs besteht ein Bedarf von jährlich 600 Lehrkräften. Um mehr Kandidatinnen und Kandidaten für das Lehramt an Berufskollegs zu gewinnen, gibt es die Möglichkeit des „Seiteneinstiegs”. Mit der Kooperationsvereinbarung zwischen der FH Dortmund und der TU Dortmund können Bachelor-Studierende der FH Dortmund aus den Fachbereichen Maschinenbau und Informations- und Elektrotechnik auflagenfrei in das universitäre lehramtsbezogene Masterstudium an der TU Dortmund einsteigen.
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[Universität Gießen] Ganztagsangebote unterstützen vorwiegend die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern – Universität Gießen
Die Teilnahme am Ganztag kann laut Studien die Motivation, das Sozialverhalten und ein positives Selbstbild von Schülerinnen und Schülern fördern. Eine direkte Wirkung auf die Entwicklung ihrer fachlichen Kompetenzen konnte jedoch nicht nachgewiesen werden.
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[Universität Koblenz-Landau] Studie: Schwerpunktschulen in Rheinland-Pfalz sind für inklusiven Unterricht gut aufgestellt – Universität Koblenz-Landau
Wie das Forschungsprojekt „Gelingensbedingungen des gemeinsamen Unterrichts an Schwerpunktschulen in Rheinland-Pfalz” zeigt, sind die Schwerpunktschulen in Rheinland-Pfalz auf einem guten Weg zu gelingender Inklusion. Das Projekt untersucht seit 2011 die Entwicklungen der Schwerpunktschulen des Landes.
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[Universität Mainz] Projektpartnerschaft in der Psychologie mit zwei rheinland-pfälzischen Gymnasien – Universität Mainz
Die Robert Bosch Stiftung fördert eine Projektpartnerschaft der Arbeitsgruppe „Klinische Psychologie und Neuropsychologie” mit zwei rheinland-pfälzischen Gymnasien. Ziel der Partnerschaft ist es, die Schülerinnen und Schüler mit wissenschaftlichen Methoden vertraut zu machen.
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[TU München] Studie zeigt große Unterschiede neu zugewanderter Jugendlicher in Berufsschulen – TU München
Die große Heterogenität innerhalb von Berufsschulklassen zeigt die Studie zu Berufsschulen in Bayern, für die Bildungsforscherinnen und –forscher der TUM mehr als 500 Schülerinnen und Schüler befragt haben. Im Rahmen der Studie wird empfohlen, Unterricht, Berufsbilder und Lehramtsausbildung deutlich differenzierter zu gestalten.
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[Universität München] Projekt: Coaching im Lehramt – Universität München
Im Rahmen dieses Projekts erhalten alle Lehramtsstudierenden für die Dauer des Studiums regelmäßig Unterstützung durch eine erfahrene Lehrkraft: Sie werden hinsichtlich Studienorganisation, Eignungsreflexion, Entwicklung professioneller Kompetenzen, Entwicklung der Lehrerpersönlichkeit und unterrichts- und schulspezifische Fragen beraten.
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[Universität Paderborn] „Ernährungslehre” als Lehramtsstudium für Gymnasien und Gesamtschulen – Universität Paderborn
Ab dem Wintersemester 2016/17 bietet die Universität Paderborn mit der „Ernährungslehre” ein weiteres Unterrichtsfach im Studienangebot für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen an.
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[Universität Passau] Projektstart „Strategien des Kompetenzerwerbs: Innovative Lehr- und Beratungskonzepte in der Lehrerbildung” – Universität Passau
Das durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderte Projekt hat zum Ziel, die Lücke zwischen Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaften zu schließen. Bis 2019 sollen dazu neue Seminarformate im Lehramtsstudium entwickelt und erprobt werden.
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[Universität Potsdam] Qualifizierungsprogramm für geflüchtete Lehrkräfte gestartet – Universität Potsdam
Entgegen der Erwartungen haben sich sehr viele geflüchtete Lehrkräfte um einen Platz in dem Programm beworben. In einem ersten Schritt sollen die Lehrkräfte am Zentrum für Sprachen und Schlüsselkompetenzen einen intensiven Deutschkurs erhalten. Im Anschluss sollen dann Hospitationen stattfinden, um die Lehrkräfte mit dem deutschen Schulsystem vertraut zu machen.
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[Universität Rockstock / Greifswald; Hochschule Rostock / Neubrandenburg] Projekt „LEHREN in MV – LEHRer*innenbildung reformierEN in MV” gestartet – Universität Greifswald
Das durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderte Projekt hat zwei Ziele: Zum einen soll der Praxisbezug im Lehramtsstudium verbessert werden, indem die Hochschulen und Schulen des Landes zusammengeführt werden und Kooperationen eingehen. Zum anderen soll sich die Lehrerbildung künftig stärker an den Anforderungen der Heterogenität und Inklusion orientieren.
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[Universität Würzburg] „LehrLernGarten”: Grüne Praxis statt grauer Theorie – Universität Würzburg
Der „LehrLernGarten” wurde durch die Zentrale Einrichtung Botanischer Garten als fächer- und fakultätsübergreifendes Projekt eingerichtet. Ziel ist es, den Studierenden Praxiserfahrung in der Wissensvermittlung zu ermöglichen.
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04 Veranstaltungen  


[Universität Leipzig] Fachtag „Mobilitätsformate für alle Schulformen – Beiträge zur interkulturellen Kompetenz von Lehrkräften” – 25.05.2016
Ziel des Fachtages ist es, Fachkräften aus Schule und Jugendarbeit die Potenziale internationaler Jugendmobilitätserfahrungen aufzuzeigen. Sie sollen dabei unterstützt werden, aus der Vielfalt der Angebote die für ihre jeweilige Zielgruppe geeigneten umzusetzen.
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[Stiftung Bildung und Gesellschaft/Robert Bosch Stiftung/Stiftung der Deutschen Wirtschaft] Schule im Einwanderungsland Deutschland gestalten: Praxisforum für Lehrkräfte, Schulleitungen, SchülerInnen und Zivilgesellschaft – 06.06.2016
Das Praxisforum „Schule im Einwanderungsland Deutschland gestalten” richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen, Lehramtsstudierende und engagierte Personen aus dem schulischen Umfeld. Erfahrene Referentinnen und Referenten geben den thematischen Rahmen der Workshops vor, jeder Teilnehmende wird jedoch auch als Expertin oder Experte mit individuellen Erfahrungen betrachtet und ist eingeladen, selbst Praxisrelevantes beizutragen.
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[HRK] Tagung: Digitale Lehrformen für ein studierendenzentriertes und kompetenzorientiertes Studium – 16./17.06.2016
Inwieweit eine Digitalisierung der Lehre als ein Allheilmittel zur Umsetzung der Bologna-Ziele angesehen werden kann, können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung mit Expertinnen und Experten erörtern. Ebenso steht die Wirkung von oftmals ressourcenintensiven Formaten im Zentrum der Diskussionen.
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Deutsches Lehrerforum 2016: Bewerbungsstart – Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft – 23.-25.09.2016
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen unter anderem folgende Themen: Wie gehe ich als Lehrkraft mit der zunehmenden Vielfalt im Klassenzimmer um? Was bedeutet Diversität im Lehrerzimmer und im Schulalltag allgemein?
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05 Internationales  


[Österreich] Start der gemeinsamen Lehrerausbildung – Land Salzburg
Zehn Hochschulen aus Oberösterreich und Salzburg, die sich unter dem Namen „Cluster Mitte” zu einem regionalen Verbund zusammengeschlossen haben, bieten ab dem Studienjahr 2016/17 gemeinsam ein Lehramtsstudium für die Sekundarstufe an.
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[Slowakei] Lehrkräfte demonstrieren für höhere Löhne – Neue Zürcher Zeitung
In Bratislava haben Lehrkräfte gegen zu geringe Löhne und somit gegen das Programm der neuen Regierung protestiert.
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06 Dokumente/Literatur  


Albers, Andrea: Schulwettbewerbe als Impuls für Schulentwicklung. Perspektiven von Teilnehmenden des Deutschen Schulpreises. Springer, 2016.
Die zentrale Frage der Publikation ist, ob und inwiefern ein Zusammenhang zwischen der Teilnahme an einem Schulwettbewerb und innerschulischen Entwicklungsprozessen besteht. Dazu untersucht die Autorin nicht prämierte Schulen des Deutschen Schulpreises im Hinblick auf mögliche Funktionen der Schulwettbewerbsteilnahme.
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Der Monitor Lehrerbildung ist ein Kooperationsprojekt.

22. April 2016

Organisationsstrukturen der Lehrerbildung - Beispiele aus der Praxis

Ab sofort steht hier eine Zusammenstellung verschiedener Modelle von Organisationsstrukturen der Lehrerbildung zum Download zur Verfügung. Im Rahmen der Publikation "Form follows function?! - Strukturen für eine professionelle Lehrerbildung", die im Januar 2016 erschienen ist, wurden die Hochschulen nach der Gründungstradition, dem Rollenverständnis und den Kooperationsaktivitäten ihrer Zentren für Lehrerbildung bzw. Schools of Education gesondert befragt. 40 Hochschulen haben Informationen übermittelt, aus denen wir eine Auswahl verschiedener Modelle zusammengestellt haben.

 

 

18. April 2016

Neue Länderdaten veröffentlicht

Aktuelle Daten zu den Strukturen der Lehrerbildung in den Ländern sind ab sofort auf der Website des Monitor Lehrerbildung verfügbar. Zum vierten Mal in Folge beteiligten sich alle 16 Länder und stellten umfangreiche Informationen bereit. Die Websitenutzer können sich die Fakten sortiert nach Themen oder Ländern anzeigen lassen. Sie haben die Möglichkeit, die Situation in unterschiedlichen Ländern zu betrachten oder über den Zeitvergleich Entwicklungen zu erfassen.

Auf Landes- und Hochschulebene bietet der Monitor Lehrerbildung als erste Datenbank Zahlen, Daten und Fakten zu ersten Phase der Lehrerbildung, dem Lehramtsstudium. Auch Daten zu einzelnen lehrerbildenden Hochschulen sind kostenlos verfügbar. Die Länder werden jährlich befragt, die lehrerbildenden Hochschulen alle zwei Jahre. Die Daten auf Hochschulebene wurden zuletzt im Frühjahr 2015 veröffentlicht.

Der Monitor Lehrerbildung ist ein gemeinsames Projekt von Bertelsmann Stiftung, CHE Centrum für Hochschulentwicklung, Deutsche Telekom Stiftung und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

06. April 2016

Newsletter April 2016

01 Monitor Lehrerbildung im Fokus

Thema: Klare Verantwortungsstrukturen

Prof. Dr. Stefan Kipf über erfolgreiche Organisationsstrukturen der Lehrerbildung an Hochschulen – Monitor Lehrerbildung
Prof. Dr. Stefan Kipf ist Professor für die Didaktik der Alten Sprachen und war zwischen 2012 und 2016 Direktor der Professional School of Education an der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Vorfeld der Publikation des Monitor Lehrerbildung „Form follows function?! – Strukturen für eine professionelle Lehrerbildung“, die im Januar 2016 erschienen ist, benannte er in einem Interview Herausforderungen und Erfolgsprinzipien bei der Einrichtung und beim Ausbau von Zentren für Lehrerbildung bzw. Schools of Education.

Anlässlich des Endes seiner Amtszeit als Direktor der Professional School of Education im März 2016 veröffentlichen wir das Gespräch. Sie finden es im Newsfeed auf unserer Startseite.

Eine bundesweite Übersicht über die Existenz von Zentren für Lehrerbildung bzw. Schools of Education als Organisationsstrukturen der Lehrerbildung finden Sie hier. Informationen zur Personalausstattung von Zentren für Lehrerbildung bzw. Schools of Education finden Sie auf den einzelnen Hochschulseiten.

2 (Hoch)schulpolitik  

Länderübergreifende News

Kurzfilm über den aktuellen Status der Lehrerbildung – Merton: Onlinemagazin des Stifterverbands
Sabine Doff und Wolf-Rüdiger Feldmann aus der Bildungsinitiative des Stifterverbandes schildern im Video ihre Sicht auf den aktuellen Status der Lehrerbildung in Deutschland. Dabei gehen sie unter anderem den Fragen nach, warum das Lehramt in Deutschland ein so geringes Ansehen hat und wieso es keinen bundeslandübergreifenden Standard für die Lehrkräfteausbildung gibt.
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Berufsbegleitender Weiterbildungsmasterstudiengang „Berufsbegleitende Lehrerbildung (Mathematik)“ – Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein / Deutsches Zentrum für Mathematik
Der für das Wintersemester 2016/2017 geplante Weiterbildungsstudiengang ist ein Angebot für Gestalterinnen und Gestalter in der Lehreraus- und -fortbildung für das Fach Mathematik aller Schulstufen. Er hat zum Ziel, eigene praktische Erfahrungen zu reflektieren und wissenschaftlich zu vertiefen.
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Bildungsgipfel International Summit on the Teaching Profession (ISTP) in Berlin – Bundesministerium für Bildung und Forschung
Bei dem Treffen von OECD-Expertinnen und Experten, Politikerinnen und Politikern und Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern sprach sich Bundesbildungsministerin Johanna Wanka dafür aus, das Engagement von Lehrerinnen und Lehrern stärker anzuerkennen. Zugleich betonte sie, wie wichtig eine gute Erstausbildung und eine kontinuierliche Weiterbildung auch für Lehrkräfte seien.
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Interview mit OECD-Bildungschef Andreas Schleicher – Der Tagesspiegel
In dem Interview anlässlich des internationalen Lehrerkongresses in Berlin zeigt Andreas Schleicher auf, welchen Nutzen der internationale Austausch trotz kultureller Differenzen haben kann. Unter anderem macht er darauf aufmerksam, dass Deutschland im Bereich der Kooperation der Lehrkräfte von anderen Nationen lernen könne.  
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Ministerin Löhrmann: Gute Ergebnisse für die Lehrerbildung in den Ländern – Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen
Die Kultusministerkonferenz hat sich mit den Organisationen der Lehrerinnen und Lehrer über die Integration junger Flüchtlinge in Schule und Bildung ausgetauscht. Dabei hat sich gezeigt: Alle Länder begegnen den Herausforderungen mit großem Engagement, hohen Investitionen und vergleichbar flexiblen Modellen vor Ort. Darüber hinaus befasste sich die Kultusministerkonferenz mit dem jährlichen Bericht zur Mobilität der Lehrkräfte in Deutschland.
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Bericht einer Schulleitungsbefragung an Ganztagsschulen – Projekt Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG)
Das aus vier Forschungseinrichtungen bestehende Team der „Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen – StEG“ legt den Bericht „Ganztagsschule 2014/2015“ vor. Er ist das Ergebnis einer bundesweit repräsentativen Online-Befragung von mehr als 1.500 Leitungen von Schulen mit Ganztagsangeboten.
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Zahl der Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2015/16 um 0,4 Prozent gesunken – Statistisches Bundesamt
Rund 11,0 Millionen Schülerinnen und Schüler werden im Schuljahr 2015/16 an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Deutschland unterrichtet. Dies entspreche einem leichten Rückgang von 0,4 Prozent im Vergleich zum vorhergehenden Schuljahr.
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Forsa Lehrerbefragung zur Berufszufriedenheit von Lehrkräften – Verband für Bildung und Erziehung (VBE)
Für die Studie wurden bundesweit 1.001 Lehrkräfte von allgemeinbildenden Schulen befragt. Laut Studie gehen 91 Prozent der befragten Lehrerinnen und Lehrer gerne bis sehr gerne zur Arbeit. Wichtig sei es 98 Prozent der Befragten, jungen Menschen Wissen zu vermitteln und mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. 85 Prozent der Befragten gaben als belastend an, dass Politikerinnen und Politiker bei ihren Entscheidungen den tatsächlichen Schulalltag nicht beachten.
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Starke Schulen gesucht: Deutschlands größter Schulwettbewerb ausgeschrieben – Gemeinnützige Hertie-Stiftung
Um Erfolge von guten Schulen bekannt zu machen und ihre Konzepte zu verbreiten, zeichnet „Starke Schule“ alle zwei Jahre solche Schulen aus. Deshalb sind ab sofort bundesweit rund 8.500 Schulen eingeladen, sich bei Deutschlands größtem Schulwettbewerb zu beteiligen. Bewerbungsschluss ist der 04.05.2016.
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Podcast zum Thema: Lehramtsstudierende auf der Reise zur guten Schule – Campus & Karriere – Deutschlandfunk
In der Sendung berichten Studierende über ihre Erfahrungen an besonders guten Schulen und schildern, welche Besonderheiten diese Schulen ausmachen.
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Länderspezifische News

 

[Baden-Württemberg] Kritik an der Gemeinschaftsschule – Frankfurter Allgemeine Zeitung
Lehrkräfte an den neuen Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg klagen über Überforderungen. Die lägen besonders an fehlenden Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, da sie Aufgaben abseits vom Unterricht übernehmen müssten, für die sie nicht ausgebildet seien.  
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[Berlin] 3.500 Lehrkräfte streiken – Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Rund 3.500 angestellte Lehrkräfte haben eine gleichwertige Bezahlung für gleichwertige Arbeit gefordert. Sie fordern Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen auf, sich endlich auf Verhandlungen über einen Tarifvertrag zur Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte einzulassen.
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[Hessen] Forderung der SPD zur Anpassung der Lehrerausbildung – Bundespresseportal
Die SPD-Landtagsfraktion kritisiert die Ablehnung eines Praxissemesters in Hessen und fordert eine bessere Anpassung an die schulischen Anforderungen sowie eine stärkere Vernetzung der einzelnen Phasen.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Schulen sollen für Inklusion zusätzliche Stellen erhalten – Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
In Mecklenburg-Vorpommern sollen die Schulen für die Umsetzung der Inklusion insgesamt 237 Stellen zusätzlich erhalten. Das Land will dafür 18 Millionen Euro bereitstellen.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Referendariat: Ausschreibung für das Schuljahr 2016/17 – Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Das Land Mecklenburg-Vorpommern bietet zum 01.08.2016 insgesamt 413 freie Stellen für Referendarinnen und Referendare in allen Lehrämtern an.
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[Niedersachsen] 1.800 neue Lehrerstellen – Niedersächsisches Kultusministerium
Zum 1. Halbjahr des kommenden Schuljahres 2016/2017 schreibt das Land Niedersachsen an den öffentlichen allgemeinbildenden Schulen 1.800 Stellen für Lehrkräfte aus. Die Stellenzuweisung orientiere sich an der aktuellen Schülerentwicklung.
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[Nordrhein-Westfalen] Höchste Zahl an Neusteinstellungen von Lehrkräften seit 1981 – Focus
Im vergangenen Jahr hat das Land Nordrhein-Westfalen etwa 9.100 neue Lehrkräfte eingestellt. Dies sei seit 1981 die höchste Zahl an Neueinstellungen, damals wurden 10.300 neue Lehrkräfte in den Schuldienst aufgenommen.
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[Nordrhein-Westfalen] Land fördert Qualifizierung im Bereich „Deutsch als Zweitsprache“ an Hochschulen – Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung
Für die Qualifizierung von Lehrkräften für Deutsch als Zweitsprache stellt das Land Nordrhein-Westfalen mit Verabschiedung des Nachtragshaushalts zusätzlich mehr als sechs Millionen Euro bis 2019 bereit. Die Investitionen sind Teil des Maßnahmenpaketes für bessere Integration und dienen dazu, Lehrkräfte für den Unterricht von zugewanderten Schülerinnen und Schülern und Erwachsenen auszubilden.
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[Saarland] Problemfall Lehrerbildung – Saarbrücker Zeitung
Da im Saarland nur wenige freie Referendariatsplätze pro Durchgang zur Verfügung stehen, ist der Leistungsdruck bereits während des Studiums hoch. Dazu komme, nach Meinung der Studierenden, zu wenig Praxisbezug und damit einhergehend zu wenig Vorerfahrung für das Referendariat.
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[Sachsen] Sachsens Lehrkräfte immer häufiger krank – Leipziger Volkszeitung
Laut einer Statistik des sächsischen Kultusministeriums soll die Anzahl der Krankmeldungen in den letzten fünf Jahren um ca. 20 Prozent zugenommen haben. Dadurch komme es zu um die 2,5 Millionen Unterrichtsstunden, die jährlich vertreten werden müssten oder wegen fehlenden Ersatzes ausfielen.
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[Schleswig-Holstein] Bildungsministerin Ernst im Interview über Inklusion – shz.de
In dem Interview spricht Bildungsministerin Britta Ernst über die an Grundschulen im Zuge der Inklusion eingesetzten Schulassistentinnen und -assistenten. Sie zieht Bilanz, wie diese an den Schulen und von den Eltern angenommen werden und gibt einen Ausblick auf künftig zu bewältigende Herausforderungen.
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03 Hochschulspezifische News  

 

[Universität Berlin] Kooperationsprojekt im Bereich Naturwissenschaften – Freie Universität Berlin
Die Freie Universität und das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg beginnen ein Kooperationsprojekt mit dem Ziel, naturwissenschaftliche Kenntnisse an Grundschulen des Landkreises Uckermark praxisbezogen zu stärken.
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[Universität Halle-Wittenberg] Veranstaltungsreihe zum Thema Deutsch als Zweitsprache – Universität Halle-Wittenberg
Informationen für Helferinnen und Helfer sowie Interessierte am Thema Sprachbildung für Flüchtlinge bietet eine Veranstaltungsreihe des Germanistischen Instituts der Universität Halle-Wittenberg. Studierenden wie ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern soll so Praxiswissen für Unterricht und Alltagskommunikation mit Flüchtlingen und Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund vermittelt werden.
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[Karlsruher Institut für Technologie (KIT)] Mehr Informatiklehrerinnen und -lehrer an die Schulen - KIT
Das KIT bietet im Rahmen des Studiengangs Lehramt (Bachelor of Education) ab dem Wintersemester 2016/17 das Fach Informatik an. Die in Karlsruhe ausgebildeten Informatiklehrerinnen und -lehrer sollen helfen, die Informatikausbildung in den Schulen weiter auszubauen.
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[Universität Rostock] Forschungsprojekt Inklusion: Gemeinsam lernen, egal welche Voraussetzungen Kinder mitbringen? – Universität Rostock
In Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin hat Prof. Thomas Häcker ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur Frage der Leistungsbewertung und Lernförderung an inklusiven Schulen gestartet. Die Schulpädagogik geht zusammen mit der Sonderpädagogik der Frage nach, wie sich die Leistungsbewertung und sonderpädagogische Diagnostik so verbinden lassen, dass dies das Lernen aller Kinder fördert.
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[Universität Vechta/Weltverband Deutscher Auslandsschulen] Zum Praktikum an eine Deutsche Schule im Ausland – Universität Vechta
Lehramtsstudierenden Praktika im Ausland zu ermöglichen: Das ist Inhalt und Ziel der neuen Kooperation zwischen der Universität Vechta und dem Weltverband Deutscher Auslandsschulen.
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[Universität Wuppertal] Migrationshintergrund wird von der Schulstatistik nicht deutschlandweit erfasst – Universität Wuppertal
Über den Schulbesuch von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund gibt die amtliche Schulstatistik auf Bundesebene bisher keine Auskunft. Dr. Thomas Kemper hat jetzt ein Diskussionspapier veröffentlicht, das den aktuellen Stand der schulstatistischen Erfassung von Migration in den Bundesländern veranschaulicht.
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04 Veranstaltungen  

 

[Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft] Save the Date: Auftakttagung zur Berufsschullehrerinitiative – 04.07.2016
Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wird die geplante Initiative des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft zur Förderung des Lehramtes für die beruflichen Schulen öffentlich vorgestellt. Ein genauerer Veranstaltungshinweis folgt in Kürze.

[Universität Köln] ZfL-Themenjahr: „Lighthouse – Leadership“ – Auftakt 08.04.2016
Über das nächste Jahr verteilt finden an sechs Freitagen Veranstaltungen zum Thema Leadership statt.
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[Universität Siegen] Siegener Sommerakademie: Call for Papers – 26.-28.09.2016
Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die sich im Rahmen ihrer Forschungsvorhaben mit Praxisphasen in der Lehrerbildung beschäftigen, sind dazu eingeladen, sich bis zum 30.04.2016 mit einem Abstract zur Teilnahme an der Siegener Sommerakademie zu bewerben.
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05 Internationales  

 

[Österreich] Kritik an weniger Praxis für werdende Lehrkräfte – Der Standard
Die Studierendenvertreterinnen und -vertreter in Ostösterreich kritisieren den reduzierten Anteil an Praxisstunden in der neuen Lehrerausbildung. Die Hochschulen hingegen betonen, dass die hohe Zahl an Lehramtsstudierenden nur schrittweise an den Schulen untergebracht werden könne und der Prozess daher noch Zeit bräuchte.
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[Österreich] Gewerkschaft fordert Unterstützung für Schulen – Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer
Wegen der hohen Anzahl von Schulabgängerinnen und Schulabgängern, die später keine Lehrstelle finden, fordert Paul Kimberger, oberster Gewerkschafter, verpflichtendes Team-Teaching, die siebenteilige Notenskala sowie kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung.
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[Ungarn] Ungarns Lehrkräfte protestieren – n-tv
Lehrkräfte von etwa 200 Schulen haben zusammen mit ihren Schülerinnen und Schülern gegen die zunehmend eingeschränkte Autonomie von Schulen protestiert. Zu den Einschränkungen kam es durch den Antritt der rechtskonservativen Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orban.
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06 Dokumente/Literatur  

 

Chi-Kin Lee, John/Day, Christopher: Quality and Change in Teacher Education. Western and Chinese Perspectives. Springer, 2016.
This book addresses key issues of quality and change in teacher education in the context of the new public management achievement agendas which are permeating teacher education structures, cultures and programmes and the work of teacher educators internationally. Drawing upon examples from the United States, United Kingdom, China, Hong Kong, Australia and elsewhere, its authors provide a unique critical overview of emerging themes and challenges of raising the quality of teaching and the quality of student learning outcomes.
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Hadeler/Hund-Göschel/Moegling: Was sind gute Schulen? Schulpädagogik-heute 13/2016.
120 Autorinnen und Autoren haben ca. 80 Beiträge zur zentralen Frage nach der Qualität von Schule verfasst. Die einzelne Frage „Was sind gute Schulen?“ wirft zahlreiche weitere Fragen in unterschiedlichen Bereichen und aus differierenden Perspektiven auf, die im Rahmen der vorliegenden Themenausgabe bearbeitet werden.
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Heimlich/Kahlert/Lelgemann/Fischer: Inklusives Schulsystem. Analysen, Befunde, Empfehlungen zum bayerischen Weg. Verlag Julius Klinkhardt, 2016.
Bayern hat sich für eine Vielfalt inklusiver Settings entschieden, um den individuellen Entwicklungsbedürfnissen aller Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Der Abschlussbericht zum „Begleitforschungsprojekt inklusive Schulentwicklung (B!S)“ enthält dazu die Ergebnisse der Befragungen von Lehrkräften, Schulleitungen, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern in Verbindung mit Schulbesuchen, Unterrichtshospitationen und vertiefenden Interviews.
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Maurič, Ursula: Global Citizenship Education als Chance für die LehrerInnenbildung. Bestehende Praxis, Potenzial und Perspektiven am Beispiel der Pädagogischen Hochschule Wien. Waxmann, 2016.
Die Krise unseres Bildungssystems wird seit langem und von vielen Seiten konstatiert. Sie geht einher mit einschneidenden Entwicklungen in unserer globalisierten Welt und lässt sich nicht mehr in nationale Grenzen weisen. Ursula Maurič analysiert die Folgen der Globalisierung für Schule und zieht daraus Schlussfolgerungen für die LehrerInnenbildung.
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Pülschen, Simone: Akzeptanz und Commitment in der inklusiven Lehrerausbildung. Lehrerprofessionalisierung über Persönlichkeitsbildung. Springer, 2016.
Simone Pülschen erläutert, ob und wie Persönlichkeitsbildung im Rahmen eines Lehramtsstudiums gezielt unterstützt werden kann. Aufbauend auf der Grundlage der modernen Verhaltenstherapie der „dritten Welle“ entwickelt und evaluiert die Autorin ein Akzeptanz- und Commitmenttraining.
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10. März 2016

Interview: Prof. Dr. Stefan Kipf über Organisationsstrukturen der Lehrerbildung

Prof. Dr. Stefan Kipf ist Professor für die Didaktik der Alten Sprachen und seit 2012 Direktor der Professional School of Education an der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Vorfeld der Publikation „Form follows function?! – Strukturen für eine professionelle Lehrerbildung“, die im Januar 2016 erschienen ist, benannte er in einem Interview Herausforderungen und Erfolgsprinzipien bei der Einrichtung und beim Ausbau von Zentren für Lehrerbildung bzw. Schools of Education. Anlässlich des Endes seiner Amtszeit als Direktor der PSE an der Humboldt-Universität im März 2016 haben wir das Gespräch zusammengefasst.

Monitor Lehrerbildung: Herr Kipf, was ist Ihrer Meinung nach das wichtigste Ziel einer erfolgreich organisierten Lehrerbildung?

Kipf: Organisationsstrukturen für die Lehrerbildung sollten sinnvoll in die Hochschule eingebunden sein. Ich persönlich halte nichts von Zentren, die in sich die Bildungswissenschaften und Fachdidaktiken bündeln und so die Kolleginnen und Kollegen der Fachdidaktik aus ihren Fächerverbindungen herauslösen. Auf diese Weise hätte man dann zwar so etwas wie eine lehrerbildende Fakultät, aber es fehlt die Fachwissenschaft, die in der Lehrerbildung eine ganz fundierende Rolle spielt und spielen muss. Wünschenswerter ist eine Organisation, an der alle an der Lehrerbildung Beteiligten sich auch wirklich beteiligen können, also eine echte Querstruktur.

Monitor Lehrerbildung: Wie kann die Akzeptanz in der Lehrerbildung innerhalb einer Hochschule gesteigert werden? Welche Erfolgsprinzipien sehen Sie hier?

Kipf: Ich glaube, der entscheidende Punkt ist, dass Einrichtungen der Lehrerbildung wissenschaftlich profiliert sein sollten und wissenschaftlich arbeiten sollten. Für lehrerbildende Fächer sollten also die gleichen Bedingungen gelten, wie für alle anderen auch. Eine klare Wissenschaftsorientierung in der Lehrerbildung halte ich für enorm wichtig. Denn ansonsten können Sie von außen unterstützen, wie Sie wollen, dennoch werden sie keine Akzeptanz innerhalb einer Universität finden. Die Professional School of Education an der HU ist beispielsweise fest im Exzellenzkonzept der Universität mit verankert. Das bringt uns zwar keine Fördermittel, aber es ist eine ganz wichtige Stütze, dass die Universität sich klar zu ihrer Aufgabe der Lehrerbildung bekennt und Lehrerbildung für einen essenziellen Teil der Tätigkeiten einer Universität versteht, die ja eine Bildungsinstitution ist. Man muss als Vertreter der Lehrerbildung präsent sein, man muss gut vernetzt sein und man muss an allen Tischen, in denen es um etwas an der Universität geht, mit dabei sein. Sonderrechte für die Lehrerbildung einzufordern, wäre in jedem Fall sehr kontraproduktiv, denn die Universität sollte das Gefühl haben, dass die Lehrerbildung ein ganz normaler, wichtiger Teil ist, der entscheidend zur Profilbildung der Universität beiträgt.

Monitor Lehrerbildung: Was würden Sie in Bezug auf die Organisation der Lehrerbildung an Hochschulen ändern, wenn Sie könnten?

Kipf: Meiner Meinung nach wird viel zu wenig Kontakt zur zweiten Phase der Lehrerbildung bzw. zur Schulseite gesucht. Universität und Schule bilden tatsächlich immer noch Paralleluniversen, die offensichtlich nicht zusammenfinden. Wenn all die Reformen rund um die Einführung von Praxissemestern funktionieren sollen, dann müssen Schule und Universität systematisch verzahnt werden. Schnittstellen müssen systematisch existieren und nicht nur, weil zufällig eine Kollegin oder ein Kollege gute Kontakte zu einer bestimmten Schule hat. Ich glaube, da ist auch die Politik gefragt, bessere gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Universität und Schule sich besser miteinander verzahnen können, als es bisher der Fall ist. Exzellente Lehrerbildung hängt nicht nur von Wissenschaftlichkeit ab, sondern auch von dem Maß der Schulkontakte, die eine Universität unterhält. Ansonsten kann die Wissenschaft ganz schnell an der Praxis vorbeigehen. Die Schule wäre daher auch ein enorm wichtiger Partner zur Qualitätskontrolle dessen, was an der Hochschule entwickelt und im Lehramtsstudium umgesetzt wird. Die Lehrerbildung muss also insgesamt viel stärker aus einem Guss gedacht werden und das kann nur funktionieren, wenn alle Beteiligten systematisch zusammenarbeiten. Solche Kooperationen halte ich wirklich für extrem nützlich und inspirierend. Ich selber bin gelernter Lehrer und ohne meine Schulkontakte würde eine ganz wesentliche Inspirationsquelle für mich wegfallen. 

Monitor Lehrerbildung: Welche Aufgaben und Kompetenzen sollte ein Zentrum für Lehrerbildung oder eine School of Education für Sie auf jeden Fall haben?

Kipf: Eine ganz wesentliche Grundvoraussetzung, die nicht in Euro und Cent zu bemessen ist, ist der Punkt Vertrauen. Für uns an der Humboldt-Universität war das ganz entscheidend, als wir uns vor sechs Jahren zusammengesetzt haben, um unsere Professional School of Education aufzubauen. Uns war es wichtig, im Sinne der Gesamtuniversität zu handeln und nicht Partikularinteressen zu vertreten. Wenn man eine Querstruktur wie eine School of Education vertritt, ist es ganz wichtig, dass man nicht als Konkurrent zu den Fakultäten auftritt, sondern dass man den Fakultäten deutlich macht, dass sie von der Existenz einer solchen Querstruktur profitieren, indem man zum Beispiel hilft, die Lehrerbildung innerhalb der Fakultäten zu optimieren.
Wichtig ist es, dass eine School of Education in die Verabschiedung von Studien- und Prüfungsordnungen fest mit eingebunden ist und systematisch an Berufungsverfahren im Bereich der Lehrerbildung beteiligt wird. Natürlich muss so eine Institution dann auch stellenmäßig entsprechend ausgestattet sein.

Monitor Lehrerbildung: Wir danken Ihnen herzlich für das informative Gespräch.

02. März 2016

Newsletter März 2016

01 Monitor Lehrerbildung im Fokus

Thema: Klare Verantwortungsstrukturen

[Universität Tübingen] Tübinger Lehramtsausbildung neu aufgestellt – Universität Tübingen
Die Universität Tübingen hat am 19.02.2016 offiziell ihre Tübingen School of Education eröffnet. Seit Oktober 2015 strukturiert diese als zentrale Einrichtung die Ausbildung für Gymnasiallehrkräfte an der Universität neu und entwickelt sie weiter. Außerdem sollen insgesamt 15 Professuren neu etabliert werden, darunter zehn forschungsorientierte Fachdidaktik-Professuren.
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Zentren für Lehrerbildung bzw. Schools of Education sind zentrale, hochschulinterne Einrichtungen, die für die Lehrerbildung an einer Hochschule zuständig sind. Zentren für Lehrerbildung bzw. Schools of Education können unter anderem als Koordinierungsstelle zwischen den einzelnen Bereichen der Lehrerbildung (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft) dienen und Aufgaben im Bereich der Forschung oder Lehre sowie Dienstleistungsaufgaben ¨bernehmen. Wie der Monitor Lehrerbildung in seiner letzten Publikation „Form follows function?! – Strukturen für eine professionelle Lehrerbildung” aufgezeigt hat, hängt die Stellenausstattung weder notwendigerweise mit der Anzahl der Aufgaben noch mit dem Anteil der Lehramtsprüfungen an der jeweiligen Hochschule zusammen. Die Publikation bietet darüber hinaus weitere Informationen zu Organisationsstrukturen der Lehrerbildung an Hochschulen. Informationen zur Personalausstattung der Zentren für Lehrerbildung bzw. Schools of Education finden Sie auf den einzelnen Hochschulseiten unter dem Punkt „Klare Verantwortungsstrukturen”. Eine bundesweite Übersicht zur Existenz von Zentren für Lehrerbildung bzw. Schools of Education finden Sie hier .  

 

02 (Hoch)schulpolitik  


Länderübergreifende News

70.000 Euro für Deutschlands beste außerschulische Lernkonzepte – Stiftung Polytechnische Gesellschaft
Die ersten drei Preise gingen dabei an:

  • Ruhr-Universität Bochum mit dem Konzept „KEMIE – Kinder erleben mit ihren Eltern Chemie” (50.000 Euro)
  • Prof. Dr. Priemer und Dr. Schön mit dem Konzept „Vom Sehen zur Optik” (15.000 Euro)
  • Universität Münster mit dem Projekt „Mathe für kleine Asse” (5.000 Euro) weiterlesen

Stimmerkrankungen bei Lehrkräften können durch bessere Ausbildung verhindert werden – Universitätsklinikum Leipzig
Für die Studie wurden an drei Kliniken 202 Lehrkräfte untersucht, die alle schon seit mindestens fünf Jahren an einer Grundschule, Mittel-/ Oberschule oder am Gymnasium unterrichten. 31 Prozent hatten eine Stimmerkrankung, 69 Prozent waren beschwerdefrei. Dabei zeigte sich ein deutlicher Zusammenhang - je besser die Stimmausbildung während des Studiums, umso gesünder die Stimme.
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Interview mit Christoph Türcke über die neue Lernkultur an Schulen – Deutschlandradio Kultur
In dem Interview spricht Christoph Türcke über die zunehmende Digitalisierung und die verstärkte Arbeit mit individualisierten Arbeitsblättern im Unterricht, wodurch die Lehrkräfte immer mehr in den Hintergrund rückten. Außerdem wird die These diskutiert, dass die stets negativ konnotierten, autoritären Strukturen in Form von schriftlichen Arbeitsaufträgen zurückkehren.
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Lehrerfortbildung auf dem aktuellen Stand der Forschung – Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)
Das Deutsche Zentrum für Lehrerbildung Mathematik (DZLM) wurde jetzt positiv evaluiert. Professor Eckhard Klieme vom DIPF erläutert im Interview mit der Deutsche Telekom Stiftung die Ergebnisse. Dabei skizziert er insbesondere die nach seinen Worten in Deutschland einmalige Verknüpfung von Wissenschaft und Lehrerfortbildung im Rahmen des DZLM. Er geht außerdem auf die von den Zentren durchgeführten Modellprojekte, die Verbesserung von Fortbildungen anhand der Ergebnisse von begleitenden Evaluationen und den Austausch mit den Lehrkräften ein.
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Film: „Inklusion in der Schule erfolgreich gestalten.” – Mittendrin Hannover e.V.
Der Film zeigt Möglichkeiten auf, wie sich Schulen in kleinen und zu ihrem Konzept passenden Schritten zur inklusiven Schule entwickeln können. Der Film begibt sich auf einen Streifzug durch fünf Schulen in Hannover und Umgebung. Drei Grundschulen und zwei Integrierte Gesamtschulen zeigen, wie sie Inklusion in ihrem Schulalltag leben.
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Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] Gemeinschaftsschulen setzen sich zur Wehr – Stuttgarter Zeitung
Die Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg fürchten eine generelle Umstrukturierung im Falle eines Wahlgewinnes der CDU bei den Landtagswahlen. Eine Umstrukturierung könnte eine Wiedereinführung der Noten, des Sitzenbleibens und leistungshomogener Klassen zur Folge haben. Dies widerspräche den Prinzipien der Gemeinschaftsschulen.
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[Bayern] Falsches Signal zum falschen Zeitpunkt – Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV)
Die Einstellungszahlen für den Einstellungstermin Februar 2016 für das Lehramt Gymnasium wertet der BLLV als Schlag ins Gesicht junger Nachwuchslehrkräfte. Nur etwa 17 Prozent aller Bewerberinnen und Bewerber werden unbefristet in den Staatsdienst übernommen. Damit signalisiere die Politik vielen jungen Lehrkräften, nicht gebraucht zu werden.
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[Bayern] Umschulungen zu Mittelschullehrkräften – Süddeutsche Zeitung
Während in Bayern die Chancen für eine Anstellung an einem Gymnasium nach dem Referendariat zunehmend geringer werden, suchen die Mittelschulen besonders aufgrund der Übergangsklassen für die Flüchtlinge nach Lehrkräften. Um an der Mittelschule unterrichten zu können, muss jedoch zwei Jahre lang umgeschult werden – eine Bedingung, die die meisten gerade aus dem Referendariat kommenden Lehrkräfte abschrecke.
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[Berlin] Berlin sucht engagierte Lehrkräfte – Senatsverwaltung für Bildung, Schule und Wissenschaft
Berlin sucht engagierte Lehrkräfte. In allen Schularten und für fast alle Unterrichtsfächer besteht ein großer Bedarf. Sie werden in einem unbefristeten Angestelltenverhältnis eingestellt und erhalten eine Vergütung, die sich an der Beamtenbesoldung orientiert.
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[Hamburg] Pädagogen-Nachwuchs: Ansturm auf Referendariatsplätze – Hamburger Morgenpost
Trotz etwas geringerer Bewerberzahlen als im Vorjahr kamen auf jeden Referendariatsplatz fünf Bewerber. Die Chance auf eine Stelle am Gymnasium ist dabei am geringsten: Für insgesamt 698 Bewerberinnen und Bewerber standen nur 88 Plätze zur Verfügung. An den Berufsschulen wurden 69 Plätze für 122 und an den Sonderschulen 42 Stellen für 107 Anwärterinnen und Anwärter bereitgestellt.
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[Hessen] Erster Durchgang des Praxissemesters – Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die ersten Praxissemesterstudierenden in Hessen haben ihr Praktikum an den Schulen beendet. Das Praxissemester ist im dritten Semester vorgesehen und wurde teilweise aufgrund des frühen Zeitpunktes kritisiert. Die Rückmeldungen seien deshalb wohl auch sehr different.
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[Nordrhein-Westfalen] Neue Lehrkräfte eingestellt – Ministerium für Schule und Weiterbildung
Im Laufe des ersten Schulhalbjahres 2015/16 und zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres 2016 wurden 4.837 Lehrkräfte neu eingestellt. In diesen Zahlen sind die Einstellungen der Lehrkräfte für die Beschulung von Kindern und Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien und in vergleichbaren Lebenslagen enthalten. Rund 330 Einstellungsverfahren befinden sich noch in der Abwicklung mit dem Ziel einer sofortigen Besetzung.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Grüne beklagen geringe Erfolgsquoten beim Lehramtsstudium – Schweriner Volkszeitung
Die Landtagspartei der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern befürchtet, dass der Lehrkräftemangel durch die hohe Anzahl an Exmatrikulationen von Lehramtsstudierenden ohne Abschluss noch zunehme. Das Lehramtsstudium müsse deshalb anders strukturiert werden, beispielsweise durch die Einführung eines Praxissemesters.
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[Schleswig-Holstein] Neue Besoldung für Lehrkräfte beschlossen – Ministerium für Schule und Berufsbildung
Lehrkräfte an allen weiterführenden Schulen werden in Zukunft einheitlich nach der Besoldungsgruppe A 13 bezahlt. Die neue Bezahlung der Lehrkräfte trat zum 01.02.2016 in Kraft.
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[Schleswig-Holstein] Deutsch als Zweitsprache (DaZ) in der Lehrerausbildung – Ministerium für Schule und Berufsbildung
Angehende Lehrkräfte sollen in Zukunft besser auf den Umgang mit Nicht-Muttersprachlern vorbereitet werden. Lehrkräfte, die am 01.02.2016 ihr Referendariat beginnen, können ein DaZ-Zertifikat erwerben, das die Hausarbeit im Rahmen der Staatsprüfung ersetzt. Dieses DaZ-Zertifikat erhält, wer an dem Kurs „Deutsch als Zweitsprache” teilnimmt und diesen mit einer benoteten Abschlussklausur beendet.
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[Thüringen] Thüringen hat 196 neue Lehrkräfte eingestellt – Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Thüringen hat zum Start des zweiten Schulhalbjahrs 196 neue Lehrerinnen und Lehrer eingestellt. Sechs Stellen befinden sich noch im Auswahlverfahren und werden zeitnah ebenfalls besetzt. Die Ministerin macht deutlich, dass aufgrund der gestiegenen Zahl der ausländischen Kinder in diesem Jahr zusätzliche Einstellungen vorgenommen werden.
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03 Hochschulspezifische News  


[Universität Frankfurt] Neuer Lehramtsstudiengang „Islamische Religion” – Frankfurter Allgemeine Zeitung
Ab dem Wintersemester 2016/17 wird es an der Goethe-Universität Frankfurt einen neuen Lehramtsstudiengang „Islamische Religion” für Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien geben. Finanziell wird das Projekt, das weitere vier Zentren für Islamische Theologie in Deutschland umfasst, vom Bund unterstützt.
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[Universität Gießen] Interkulturelle Kompetenz in der universitären Lehrerbildung – Justus-Liebig-Universität Gießen
Eine neue Workshop-Reihe für Dozentinnen und Dozenten in der universitären Lehrerbildung soll dazu beitragen, Studierende auf die Flüchtlingskinder in der Schule vorzubereiten.
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[Universität Koblenz-Landau] Hilfe für Schulen: Startschuss für Netzwerk „Migration und Mehrsprachigkeit” – Universität Koblenz-Landau
Schulen sind mit der Zunahme von Schülerinnen und Schülern ohne Deutschkenntnisse aufgrund des Flüchtlingszustroms aktuell sehr gefordert. Das Zentrum für Lehrerbildung am Campus Landau der Universität Koblenz-Landau will von universitärer Seite Unterstützung bieten und hat das Netzwerk „Migration und Mehrsprachigkeit” ins Leben gerufen.
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[Universität Osnabrück] Lehramtsstudierende engagieren sich ehrenamtlich in Sprachlernklassen für Geflüchtete – Universität Osnabrück
Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert nun Programme zur Sprachförderung in der Lehrerausbildung der niedersächsischen Universitäten. In Rahmen dieser Förderung unterstützen Lehramtsstudierende mit einer Grundqualifikation im Bereich Deutsch als Zweitsprache den Unterricht in Sprachlernklassen in Osnabrück.
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[Universität Potsdam] Universität qualifiziert geflüchtete Lehrkräfte für den Einsatz im deutschen Schulsystem – Universität Potsdam
Die Bildungswissenschaften an der Universität Potsdam starten im April das deutschlandweit erste Qualifizierungsprogramm für geflüchtete Lehrerinnen und Lehrer. Zunächst erhalten die Teilnehmenden einen intensiven Deutschkurs am Sprachenzentrum der Universität. Ab dem Herbst beginnt dann ein Kurs, in dem die Lehrkräfte das deutsche Schulsystem kennenlernen und an Schulen hospitieren können.
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[Universität Regensburg] Prof. Dr. Heidrun Stöger erhält Bayerischen Pädagogikpreis 2016
Prof. Dr. Heidrun Stöger (Lehrstuhl für Schulpädagogik) von der Universität Regensburg wurde gemeinsam mit ihrem Team „Lernen lernen” mit dem Bayerischen Pädagogikpreis 2016 in der Kategorie „Forschung Innovativ” ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre von der Akademie des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes vergeben. Der Bayerische Pädagogikpreis „Forschung Innovativ” stand diesmal unter dem Motto „Heterogenität – Herausforderung und Chance in Bildung und Unterricht”.
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04 Veranstaltungen  


[Zentrum für Qualitätsanalyse und Zentren für Lehrerbildung in Sachsen] Konferenz-Workshop 2016: „Zwischen Qualitätskultur und Leistungsmessung: Theorie und Praxis des Qualitätsmanagement in der LehrerInnenbildung” – 12./13.05.2016
Vor dem Hintergrund der langwährenden und ungebrochen aktuellen politischen Debatten und des gegenwärtigen Fachdiskurses um einen Reformbedarf der Lehrerbildung wurde zudem die Entwicklung adäquater Konzepte zur Qualitätssicherung der Lehrerbildung zwischen Universitäten und Ministerien festgelegt. Die Struktur der universitären Lehrerbildung stellt hierbei besondere Anforderungen an die Entwicklung, Etablierung und Verstetigung von Qualitätsmanagementsystemen.
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[Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung der Universität Rostock] Bundeskongress der Zentren für Lehrerbildung in Rostock – 14./15.07.2016
Unter dem Motto „Gemeinsam für eine gute Lehrerbildung” werden die Zukunftsperspektiven der Zentren für Lehrerbildung/Schools of Education vor dem Hintergrund der Qualitätsoffensive Lehrerbildung und den aktuellen Herausforderungen der Schulpraxis ausgeleuchtet, um daraus Aufgaben und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Der Kongress wird in Kooperation mit der Universität Rostock, der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, der Hochschule für Musik und Theater Rostock sowie der Hochschule Neubrandenburg ausgerichtet.
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05 Internationales  


[Afghanistan] Lehrkräfte für Afghanistans Zukunft – Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (giz)
Die Zahl der afghanischen Kinder, die zur Schule gehen, wächst: In den vergangenen zehn Jahren ist sie von knapp vier auf mehr als achteinhalb Millionen gestiegen, 39 Prozent davon sind Mädchen. Damit steigt auch die Nachfrage nach qualifizierten Lehrerinnen und Lehrern. Während in Deutschland im Schnitt 16 Grundschüler von einer Lehrkraft unterrichtet werden, sind es in Afghanistan 45.
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06 Dokumente/Literatur  

European Commission: Entrepreneurship Education at School in Europe, 2016.
The report focuses on primary education, lower and general upper secondary education as well as school-based initial vocational education and training. It contains information for 2014/15 from 33 countries participating in the Eurydice network. In addition, national information sheets provide an overview of entrepreneurship education in each country.
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Richter, Dirk; Pant, Hans Anand: Lehrerkooperation in Deutschland. Eine Studie zu kooperativen Arbeitsbeziehungen bei Lehrkräften der Sekundarstufe I. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung, Robert Bosch Stiftung GmbH, Stiftung Mercator GmbH und der Deutsche Telekom Stiftung, 2016.
Teamarbeit gilt als Kernelement einer modernen Arbeitswelt. Doch Lehrkräfte in Deutschland tun sich mit anspruchsvollen Formen der Zusammenarbeit noch recht schwer. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Stiftung Mercator und Deutsche Telekom Stiftung zeigt, wie sich die Kooperationen in den Schulen gestalten und wo noch Nachholbedarf besteht.
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Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG)-Konsortium: Ganztagsschule 2014/2015. Deskriptive Befunde einer bundesweiten Befragung, 2015.
Dies sind einige Ergebnisse einer aktuellen und bundesweit repräsentativen Befragung von Schulleitungen von Ganztagsschulen, die im Rahmen der langfristig angelegten Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) durchgeführt wurde. Zugleich zeigt die Befragung aber auch: DIE Ganztagsschule im Sinne einer einheitlichen und verbindlichen Beschreibung gibt es nicht.
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03. Februar 2016

Newsletter Februar 2016

01 Monitor Lehrerbildung im Fokus

Thema: Studieninhalte

[Baden-Württemberg] Wissenschaftsministerium fördert sieben Lehrerbildungsprojekte in Baden-Württemberg mit insgesamt 8,8 Mio. Euro – Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Im Rahmen der im Oktober 2015 ausgeschriebenen Förderlinie „Leuchttürme der Lehrerbildung ausbauen" werden auf Vorschlag einer unabhängigen Gutachterjury Vorhaben an den Hochschulstandorten Freiburg, Karlsruhe, Konstanz, Ludwigsburg, Mannheim und Tübingen für fünf Jahre gefördert. Die Förderlinie ist Teil des Programms „Lehrerbildung in Baden-Württemberg". Ziel der Projekte ist eine starke Berufsbezogenheit der Lehrerausbildung – vor allem durch die Vermittlung von Kompetenzen im Bereich Deutsch als Zweitsprache und beim Umgang mit Heterogenität.
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Um zukünftige Lehrkräfte auf die Herausforderung im Schulalltag angemessen vorzubereiten, können in das Lehramtsstudium fachbereichsübergreifende Schwerpunkte integriert werden. Hierzu zählen besonders in Bezug auf eine heterogene Schülerschaft „Deutsch als Zweitsprache” und der „Umgang mit Heterogenität”. Ein professionellerer Umgang mit Heterogenität ist vor allem durch die Inklusion verstärkt in den Fokus gerückt und kann als Basis für einen differenzierten und adaptiven Unterricht gesehen werden. Die Themenschwerpunkte können entweder hochschulübergreifend von den Ländern vorgeschrieben oder von den Hochschulen selbst in die Curricula aufgenommen werden. Im Rahmen des Monitors Lehrerbildung wurden die Länder befragt, welche inhaltlichen Schwerpunkte für jeden Lehramtstypen verpflichtend vorgesehen sind. Der Themenschwerpunkt „Umgang mit Heterogenität” wird von den Ländern unabhängig vom Lehramtstypen relativ häufig vorgeschrieben. So ist dieser Schwerpunkt für den Lehramtstypen 1 und 6 in 13 Ländern, für den Lehramtstypen 4 sogar in 15 Ländern und für den Lehramtstypen 5 in 14 Ländern, die diesen Lehramtstypen anbieten, verpflichtend vorgesehen. Eine Übersicht über die Situation in allen befragten Ländern, die auf diese Fragen antworteten, finden Sie hier. Die jeweiligen Ergebnisse der befragten Länder finden Sie auf den einzelnen Landesseiten unter dem Punkt „Studieninhalte”.

02 (Hoch)schulpolitik  


Länderübergreifende News

Deutsche Telekom Stiftung verlängert bis 2019 Förderung des DZLM an sieben Hochschulen – Deutsches Zentrum für Lehrerbildung Mathematik
Das Deutsche Zentrum für Lehrerbildung Mathematik (DZML) wird von der Deutsche Telekom Stiftung für drei weitere Jahre gefördert. Hierzu investiert die Stiftung bis Ende 2019 4,5 Millionen Euro. Langfristige Fortbildungsprogramme für Lehrende sollen in Zukunft stärker im Fokus stehen. Außerdem soll im Herbst 2016 der erste berufsbegleitende Masterstudiengang im Bereich Lehrerbildung Mathematik in Deutschland angeboten werden.
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Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] Ergebnisse des Projekts „Wissenschaftliche Begleitforschung der Gemeinschaftsschule Baden-Württemberg” vorgestellt – Pädagogische Hochschule Freiburg
In dem 2013 gestarteten Forschungsprojekt ging es darum, den Alltag der Lehrerinnen und Lehrer an der „Gemeinschaftsschule”, die in Baden-Württemberg neu eingeführt worden ist, zu beleuchten und Herausforderungen zu identifizieren. Auf dieser Basis sollen Empfehlungen für die weitere Schulentwicklung und Unterrichtsgestaltung aufgezeigt werden. Der Abschlussbericht soll im Sommer 2016 veröffentlicht werden. Erste Ergebnisse liegen als Kurzfassung vor.
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[Berlin] „Angestellte Lehrkräfte fordern Respekt und Sicherheit durch einen Tarifvertrag” – Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) Berlin
Die GEW Berlin hatte die Lehrerinnen und Lehrer an ausgewählten Schulen für den 26.01.2016 zu einem ersten Warnstreik aufgerufen, nachdem der Senat Verhandlungen über einen Tarifvertrag zur Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte abgelehnt hatte.
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[Hessen] Hessen startet „inklusive Schulbündnisse” – Hessisches Kultusministerium
Der Hessische Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz hat die Einrichtung von regionalen „inklusiven Schulbündnissen” zum kommenden Schuljahr 2016/2017 vorgestellt. So sollen im Rahmen der „inklusiven Schulbündnisse” die verfügbaren sonderpädagogischen Lehrerstellen vor Ort flexibler und entsprechend dem Elternwunsch auf die inklusive Beschulung an allgemeinen Schulen auf der einen Seite und den Förderschulen auf der anderen Seite verteilt werden.
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[Niedersachsen] Gymnasien und Gesamtschulen in Hannover sollen prüfen, ob sie Lehrkräfte abgeben können – Hannoversche Allgemeine
Zum Start des neuen Halbjahres fehlen an den Grund-, Haupt-, Real- und Oberschulen in Niedersachsen mehr als 100 Stellen. Um zumindest einen Ausgleich zu schaffen, hat die Landesregierung die Gymnasien und Gesamtschulen in Hannover angesprochen, ob einige Lehrkräfte aushilfsweise für ein halbes bis ganzes Jahr an eine andere Schule abgeordnet werden können.
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[Niedersachsen] Online-Befragung für niedersächsische Lehrkräfte – Focus online
Niedersächsische Lehrkräfte sollen zu ihrer Arbeitsbelastung befragt werden. Die Umfrage wird anlässlich des Urteils des Oberverwaltungsgerichtes Lüneburg von Juni 2015 durchgeführt, das eine Erhöhung der Unterrichtsstunden als verfassungswidrig bezeichnet hat, weil eine solche Erhebung nicht zuvor stattgefunden hatte.
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[Nordrhein-Westfalen] Besoldung der Lehrkräfte in Teilen verfassungswidrig – Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) NRW
Ein im Auftrag der GEW NRW verfasstes Gutachten von Prof. Dr. Ralf Brinktrine schätzt ein, dass die unterschiedliche Besoldung gleichwertiger Lehrämter verfassungswidrig ist. Die gleichlange, wissenschaftliche Ausbildung mit anschließendem 18-monatigem Vorbereitungsdienst schreibe aus Sicht des Gutachtens vor, die Einordnung aller Lehrerinnen und Lehrer in das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 (ehemaliger höherer Dienst) vorzunehmen.
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03 Hochschulspezifische News  


[Hochschule Magdeburg-Stendal/Universität Potsdam] Studie zu Mobbing an Schulen: Lehrkräfte stärker für Mobbing sensibilisieren – Hochschule Magdeburg-Stendal
Eine Studie, die in Kooperation zwischen der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Universität Potsdam durchgeführt wurde, kommt zu den Ergebnissen: Lehrkräfte sind über Mobbingfälle in ihren Klassen nur unzureichend informiert und können die beteiligten Schülerinnen und Schüler nicht zuverlässig identifizieren. Wenn sie jedoch von Mobbing-Vorfällen erfahren und für das Thema „Mobbing” sensibilisiert sind, greift die Mehrzahl der Lehrkräfte ein und versucht, die Gewalt zu beenden.
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[Pädagogische Hochschule Weingarten] Förderung eines berufsbegleitenden Masters International Teaching – Pädagogische Hochschule Weingarten
Der Studiengang „International Teaching” wendet sich an Personen, die kein Lehramtsstudium absolviert haben, sich aber für außerschulische Lehrtätigkeiten, zum Beispiel an Volkshochschulen, in der betrieblichen Weiterbildung oder an deutschen Schulen im Ausland weiterqualifizieren möchten. Das Projekt an der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung (AWW) der Pädagogischen Hochschule Weingarten wird mit rund 500.000 Euro im Programm Wissenschaftliche Weiterbildung vom Land Baden-Württemberg und der Europäischen Union gefördert.
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04 Veranstaltungen  


[Universität Regensburg] 3. Thementag Theorie-Praxis des Regensburger Universitätszentrums für Lehrerbildung (RUL) – 16.03.2016
Thema des dritten Thementages „Theorie-Praxis” ist „Formen alternativer Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung. Das Angebot richtet sich an alle an der Lehrerbildung beteiligten Akteure.
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05 Internationales  


[Österreich] Lehrkräfte für Flüchtlingskinder fehlen – Österreichischer Rundfunk
Der Bund stellt nach Meinung der Landesregierung in Niederösterreich nicht genügend Lehrkräfte für die schulpflichtigen Flüchtlingskinder zur Verfügung. Der Bedarf steige, doch schon jetzt komme das Land für 84 Stellen selbst auf.
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06 Dokumente/Literatur  

Gritsch, Bernhard/Herzig, Bardo/Reintjes, Christian: Zeitschrift für Hochschulentwicklung. Lehrer/innenbildung im Fluss. Themenheft 11/1 2016.
Ein zentrales Ziel universitärer Reformbestrebungen im Lehramtsstudium besteht darin, die Qualität der Lehre zu verbessern. Dies sollte sich auf Seiten der Studierenden in einer höheren Studienzufriedenheit ausdrücken, die wiederum mit einem höheren Studienerfolg der Studierenden assoziiert ist. Die Studienzufriedenheit ist bei vielen Lehramtsstudierenden mit einem starken Berufsbezug der universitären Lehrveranstaltungen verbunden. Daher wurde in dieser Studie untersucht, ob die frühzeitige Einführung professionsbezogener Lehrveranstaltungen im Rahmen eines Eingangsmoduls die Studienzufriedenheit erhöht.
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Kiel, Ewald/Heimlich, Ulrich/Markowetz, Reinhard/Weiß, Sabine: Gemeinsam und doch unterschiedlich – Ein Vergleich der Berufswahlmotive von Studierenden der verschiedenen sonderpädagogischen Fachrichtungen und der Regelschularten. In: Sonderpädagogik 4-2015.
Die Autoren haben in einer Studie etwa 15.000 Lehramtsstudierende nach ihren Berufsmotiven befragt. Mehr als die Hälfte gab idealistische Ambitionen an – vor allem. den Wunsch, Kinder und Jugendliche zu fördern. Doch diese Ansichten sind ungleich auf die einzelnen Schultypen verteilt. Insbesondere Lehrkräfte für Gymnasien und Sonderschulen sind in diesen Gruppen vertreten.
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Müller, Thomas/Lichtinger, Ulrike/Girg, Ralf: The MultiGradeMultiLevel–Methodology and its Global Significance. Ladders of Learning – Scientific Horizons – Teacher Education. Prolog–Verlag Immenhausen bei Kassel, 2015.
Das englischsprachige Buch stellt eine Methodik vor, die Individualisierung und soziales Lernen in Unterrichtsprozessen über das Lernen mit Lernleitern zusammendenkt.
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20. Januar 2016

Newsletter Januar 2016

01 Monitor Lehrerbildung im Fokus

Thema: Strukturen für eine professionelle Lehrerbildung

Hochschulen in Deutschland haben spätestens in den letzten zehn Jahren verstärkt Koordinierungsstellen für die Lehrerbildung eingerichtet. Diese kümmern sich beispielsweise um die Beratung von Lehramtsstudierenden oder die konzeptionelle Weiterentwicklung des Lehramtsstudiums. Zwei von 67 befragten Hochschulen verfügen über eine eigene Fakultät für Lehrerbildung. Die übrigen Hochschulen setzen auf so genannte Zentren für Lehrerbildung, Schools of Education oder vergleichbare Einrichtungen. Bedeutsamer als die Bezeichnung der jeweiligen Koordinierungsstellen ist deren Rollenverständnis, Handlungsfähigkeit und Ausstattung. Diesbezüglich gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Hochschulen. Eine Zusammenfassung aller Ergebnisse des Monitors Lehrerbildung finden Sie in unserer neuen Publikation: "Form follows function?! – Strukturen für eine professionelle Lehrerbildung"

Der Monitor Lehrerbildung hat sowohl Länder als auch besonders die Hochschulen zu den Koordinierungsstellen befragt. Die Antworten können Sie unter dem Themenschwerpunkt "Klare Verantwortungsstrukturen" finden. Auf den einzelnen Hochschulseiten sind unter dem Punkt "Einbettung in das Hochschul- und Landesprofil" Angaben zur Anzahl der Lehramtsstudierenden oder der Verortung der Lehrerbildung an der jeweiligen Hochschule zu finden.

 

02 (Hoch)schulpolitik  


Länderübergreifende News

Deutsche Telekom Stiftung unterstützt fünf Hochschulen bei der Lehrerausbildung – Deutsche Telekom Stiftung
Die Pädagogischen Hochschulen Ludwigsburg und Schwäbisch Gmünd sowie die Universitäten Bremen, Hamburg und Potsdam haben die Ausschreibung der Deutschen Telekom Stiftung "Digitales Lernen Grundschule" für sich entschieden. Die Hochschulen werden nun mit Unterstützung der Stiftung bis 2018 Konzepte für den produktiven Einsatz digitaler Medien im Grundschulunterricht erarbeiten und erproben.
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Interview mit Holger Burckhart, Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz, über den Nutzen von Schools of Education – Deutschlandfunk
Holger Burckhart, Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz, spricht über die Schools of Education, die an Hochschulen eingeführt werden, um die Lehrerausbildung zu optimieren. Sie sollen unter anderem den Stellenwert der Lehrerausbildung an den Hochschulen verbessern, zwischen beteiligten Akteuren vermitteln oder auch inhaltliche Aufgaben übernehmen.
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Interview zum Thema Umgang mit Flüchtlingskindern im Unterricht – Der Tagesspiegel
Das Interview mit Sabine Achour, Professorin für Politische Bildung, beschäftigt sich mit Unterrichtsinhalten und Herausforderungen für Lehrkräfte im Umgang mit Flüchtlingskindern. Dazu gehört, ihrer Meinung nach, dass Lehrkräfte das Thema Islam und mögliche Wertedebatten oft meiden.
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Welches Handwerkszeug brauchen Lehrkräfte im Umgang mit Heterogenität? – Bundeszentrale für politische Bildung
Im vorliegenden Artikel werden sowohl die zunehmende Heterogenität und ihre Ursachen als auch die notwendigen Konsequenzen aufgeführt, die sich daraus für die Lehrerbildung ergeben. Er skizziert Fähigkeiten und Fertigkeiten, die angehende Lehrkräfte während ihres Studiums erwerben sollten.
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Interview mit dem Bildungshistoriker Heinz-Elmar Tenorth zum Bild der Lehrkraft – Campus&Karriere Deutschlandfunk
Ausgangpunkt des Gesprächs ist die Darstellung von Lehrkräften in Film und Serien, wie z. B. in der RTL-Serie "Der Lehrer". Davon ausgehend wird ein kurzer Überblick über die öffentliche Wahrnehmung des Lehrerbildes seit der Antike gegeben und die These diskutiert, inwieweit die Film- und Seriendarstellungen auf die Öffentlichkeit einwirken.
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Gegen Absenkung von Qualitätsstandards bei der Lehrerbildung – Deutscher Philologenverband (DPhV)
Der Forderung von Bundesinnenminister de Maizière nach einem "zeitweisen Absenken der Qualitätsansprüche" im Zusammenhang mit der Bewältigung der Flüchtlingskrise hat der DPhV-Vorsitzende Heinz-Peter Meidinger klar widersprochen. Eine Qualitätsabsenkung bei Einstellungskriterien neuer Lehrkräfte für Flüchtlingskinder sei grundfalsch und kontraproduktiv.
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Jede zweite Lehrkraft würde gerne häufiger digitale Medien einsetzen – Verband Erziehung und Bildung
Laut einer repräsentativen Befragung von 505 Lehrkräften der Sekundarstufe I im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, des Lehrerverbands Bildung und Erziehung und der von der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH veranstalteten LEARNTEC mangele es an der technischen Ausstattung der Schulen sowie an geeigneten Weiterbildungsangeboten. Aus diesem Grund fordert eine große Mehrheit der Lehrkräfte ein stärkeres Engagement des Bundes bei der Entwicklung und Umsetzung einer Digitalen Strategie für die Schule.
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Aktuellen Problemfragen in der germanistischen Lehrerausbildung – Deutscher Germanistenverband (DGV)
Die Germanistik bezieht einen wichtigen Teil ihrer gesellschaftlichen Legitimation aus der Aufgabe, Studierende auf einen der anspruchsvollsten Berufe im Bildungssektor vorzubereiten. Verständlicherweise begleiten daher Auseinandersetzungen und Debatten um die "richtige" Organisation der Lehrerbildung die Geschichte des Fachs. Akteure aus allen Teilbereichen der Lehrerbildung kommen in einer Publikation zu diesem Thema zu Wort.
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Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] Im Wintersemester 2015/2016 startete eine neue Lehrerbildung in Baden-Württemberg – Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Die neuen lehramtsbezogenen Bachelor- und Master-Studiengänge, die die alten Staatsexamensstudiengänge ersetzen, sollen die Lehrerbildung an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen stärken. Die Reform soll auch dazu beitragen, den Stellenwert der Lehrerausbildung an den Hochschulen und damit das Ansehen von Lehrerinnen und Lehrern zu steigern.
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[[Berlin] Berlin stellt Lehrerinnen und Lehrer ein – Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Der starke Anstieg der Willkommensklassen für Flüchtlingskinder hat sich zusammen mit dem gemeinsamen Unterricht von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf auf einen erhöhten Lehrkräftebedarf niedergeschlagen. Neben den zusätzlichen Lehrkräften für weitere Willkommensklassen ist gleichzeitig der benötigte Anteil an Lehrkräften für Schülerinnen und Schüler in der inklusiven Settings um 133 Lehrkräfte gestiegen.
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[Berlin] Erneuter Streikaufruf der GEW – Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) Berlin
Nachdem im März 2015 die Tarifverhandlungen zwischen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder und der Bundesorganisation der GEW zur Entgeltordnung für angestellte Lehrkräfte wiederholt gescheitert waren, ruft die GEW für den 26.01.2016 erneut zum Warnstreik auf.
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[Hessen] 150.000 Euro für Lehrerfortbildung in Wirtschaftswissenschaften – Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst unterstützt das Center for financial Studies (CfS) mit 150.000 Euro bei der Erarbeitung eines Weiterbildungskonzeptes für Real- und Hauptschullehrkräfte in den Wirtschaftswissenschaften.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Kein Praxissemester – Die Welt
Der Antrag der Grünen, ein Praxissemester in das Lehramtsstudium an den Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern zu integrieren, erhielt bei der Abstimmung im Landtag keine Mehrheit. Begründet wurde die Ablehnung der anderen Parteien unter anderem damit, dass seit Einführung der neuen Studienordnung noch kein Jahrgang sein Studium beendet hätte und daher noch keine neuen Änderungen eingearbeitet werden sollten.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Landesweite Lehrerbildungsbibliothek eingerichtet – Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
In Mecklenburg-Vorpommern steht angehenden Lehrerinnen und Lehrern seit diesem Jahr ein größeres Angebot an Fachliteratur und Medien für Studium und Ausbildung zur Verfügung. Die Universitätsbibliothek Rostock und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur haben am Standort Rostock eine landesweite Lehrerbildungsbibliothek aufgebaut.
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[Nordrhein-Westfalen] Schulen brauchen Hilfe bei Integration von Flüchtlingen – Städte- und Gemeindebund NRW
Der Städte- und Gemeindebund NRW sieht Probleme beim Schulraum und bei der Versorgung mit Lehrkräften sowie nichtlehrendem Personal. Einige Kommunen meldeten Schwierigkeiten, die erforderlichen Räumlichkeiten für den Unterricht, für Differenzierungsangebote sowie für offene Ganztagsangebote zur Verfügung zu stellen.
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[Sachsen] Regierung gibt neues Schulgesetz zur Anhörung frei – Landesregierung Sachsen
Die Landesregierung hat heute den Entwurf eines neuen Schulgesetzes zur Anhörung freigegeben. Der Gesetzentwurf ermöglicht den Schulen, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen und er sichert den Erhalt von Schulen im ländlichen Raum. Darüber hinaus macht er mehr gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung möglich.
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[Sachsen-Anhalt] Ein Drittel der ausgeschriebenen Stellen unbesetzt – Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) Sachsen-Anhalt
Nach den jüngst veröffentlichten Zahlen des Kultusministeriums Sachsen-Anhalt konnte etwa ein Drittel der ausgeschriebenen unbefristeten Stellen für das zweite Schulhalbjahr nicht besetzt werden. Die GEW Sachsen-Anhalt schlägt deshalb einen schnellen Ausbau der Lehrerbildung sowie eine Abkehr von zu spezifischen Stellenausschreibungen vor.
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[Schleswig-Holstein] 542 Schulische Assistenzen unterstützen die Grundschulen – Ministerium für Schule und Berufsbildung
Aus den 1.300 Bewerbungen sind 350 Bewerberinnen und Bewerber ausgewählt worden, die jetzt sukzessive an den Grundschulen starten. Die Qualifikation reicht dabei von der Erzieherin und dem Erzieher über Lehrkräfte, Sozialpädagogen, Heilpädagogen, Therapeuten und andere Personen mit pädagogischen Ausbildungen/Studiengängen.
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[Sachsen-Anhalt] Neue Ausschreibungsrunde: Weitere 278 Lehrerstellen sollen neu besetzt werden – Kultusministerium Sachsen-Anhalt
Das Kultusministerium hat eine neue Ausschreibungsrunde für Lehrkräfte gestartet. Insgesamt sind 278 unbefristete Stellen für Lehrerinnen und Lehrer im Schuldienst des Landes Sachsen-Anhalt zu besetzen. Bewerben konnten sich Lehrkräfte für Grundschulen, Förderschulen, Sekundarschulen, Gemeinschaftsschulen, Gymnasien, Gesamtschulen sowie berufsbildende Schulen.
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[Thüringen] tlv kritisiert Reglung zur Beschulung von Flüchtlingskindern – Thüringer Lehrerverband (tlv)
Der tlv bewertet negativ, dass den Schulleitungen in Thüringen mitgeteilt wurde, dass diejenigen Lehrerwochenstunden, welche bisher für außerunterrichtliche Maßnahmen zur Verfügung standen, ab sofort für die Beschulung der Flüchtlingskinder bereitstehen. Aus Sicht des tlv könne eine Umschichtung der Stunden nicht als Lösung angesehen werden. Vielmehr würden zusätzliche Lehrkräfte benötigt.
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03 Hochschulspezifische News  


[Universität Bayreuth/Universität Würzburg] Elite-Programm für Lehramtsstudierende der MINT-Fächer – Universität Bayreuth
Studierende der MINT-Fächer Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik oder Physik für das Lehramt an Gymnasien erwerben durch das neue Elite-Programm "MINT-Lehramt PLUS", das die teilnehmenden Universitäten ab dem Wintersemester 2016/17 anbieten, vertiefte fachwissenschaftliche Kompetenzen – sei es im Rahmen bestehender Masterstudiengänge oder in Forschungsprojekten, die speziell im Elite-Programm bearbeitet werden.
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[Universität Bremen/Universität Frankfurt] Tandem-Projekt zum "Forschenden Lernen" ausgezeichnet – Universität Frankfurt
"Interuniversitäres Gesamtcurriculum 'Forschendes Lernen' im Lehramt Englisch" – so lautet der Titel des Projekts der beiden Englisch-Didaktikerinnen, das sich in den nächsten drei Jahren mit der Frage beschäftigen soll, wie Forschendes Lernen künftig stärker in der Universität verankert werden kann. Künftige Lehrkräfte müssten wissen, warum in bestimmten Situationen bestimmte Konzepte besser funktionieren als andere.
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[Universität Hannover] Neue Ausgabe des Forschungsmagazins mit Schwerpunkt "Lehrerbildung" erschienen – Universität Hannover
Die Publikation beschäftigt sich u.a. mit dem Konzept "Lehrerbildung. Die Vielfalt als Einheit gestalten", das von der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" als förderwürdig empfohlen wurde. Wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Für und Wider von vergleichenden Schulleistungsmessungen diskutieren, ist ebenfalls in dem neuen Unimagazin zu lesen. Ein weiterer Beitrag thematisiert das Lehramt an berufsbildenden Schulen sowie neue Ansätze der Lehrerbildungsforschung.
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[Universität Hildesheim] Studie: Inklusion im Schulalltag: Was meinen Lehrerinnen und Lehrer? – Universität Hildesheim
Die Arbeitsgruppe der Universität Hildesheim untersucht an Schulen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, mit welchen Einstellungen und Überzeugungen zur Inklusion Lehrerinnen und Lehrer unterrichten und wie sie sich verändern. Und: Wie erleben Kinder und Eltern die Reform?
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[Universität Freiburg/Pädagogische Hochschule Freiburg] Freiburg Advanced Center of Education offiziell eröffnet – Universität Freiburg
Ein gemeinsames Netzwerk, um die Kompetenzen in der Lehrerbildung zu bündeln: Die Universität und die Pädagogische Hochschule Freiburg haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet und damit das Freiburg Advanced Center of Education (FACE) eröffnet. Ziel des FACE ist es, den Professionsbezug in der Aus- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern sowie die empirische Unterrichts- und Bildungsforschung zu stärken.
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[Universität Konstanz] "Binational School of Education" an der Universität Konstanz eröffnet – Universität Konstanz
Die Binational School of Education ist ein Kooperationsprojekt der Universität Koblenz mit der Pädagogischen Hochschule Thurgau in der Schweiz, dem Lehrerseminar Rottweil und dem Kooperationsnetzwerk Partnerschulen, die das gemeinsame Projekt "Grenzen überwinden – Lernkulturen vernetzen – Für eine neue Kultur der Lehrerinnen- und Lehrerbildung" ins Leben gerufen haben.
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04 Veranstaltungen  


[Kultusministerkonferenz] International Summit on the Teaching Profession (ISTP) – 03./04.03.2015
Vom 03.-04.03.2016 wird Deutschland Gastgeber des sechsten Internationalen Gipfels zum Lehrerberuf in Berlin sein. Das Hauptthema des ISTP 2016 lautet "Teachers’ professional learning and growth: Creating the conditions to achieve quality teaching for excellent learning outcomes".
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[Schweizerische Gesellschaft für Lehrerinnen- und Lehrerbildung] Tagung "Identität und Professionalität der Dozierenden in der Lehrerbildung" – 11.03.2016
Im deutschsprachigen Raum ist kaum erforscht, als was sich die Dozierenden primär verstehen: Als Ausbildende, als Fachexpertinnen und -experten, als Weiterbildnerinnen und Weiterbildner sowie als Forschende. Deshalb beschäftigt sich die Tagung damit, wie die Dozierenden ihre Doppelfunktionen von Lehre und Praxisbegleitung oder Lehre und Forschung wahrnehmen und erfüllen, welche Qualifikationen für diese Aufgaben aus den Studien und Berufserfahrungen stammen und welche sie sich autodidaktisch erarbeiten.
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[Regensburger Universitätszentrum für Lehrerbildung] Thementag Theorie-Praxis 2016: Formen alternativer Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung – 16.03.2016
Der Thementag Theorie-Praxis wird unter der Federführung des Regensburger Universitätszentrums für Lehrerbildung gemeinsam von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität Regensburg und Lehrkräften aus den Partnerschulen der Universität Regensburg im Schulnetzwerk dialogUS ausgerichtet und bündelt somit die Expertise von Universität und Schule in einer ganz besonderen Veranstaltung. In diesem Jahr soll er allen im Lehrerberuf tätigen Personen bzw. an der Lehrerbildung beteiligten Akteuren - Studierenden, Referendaren, Lehrkräften, Vertretern der Schulaufsicht, Dozenten und Wissenschaftlern - die Möglichkeit bieten, sich untereinander über Formen alternativer Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung auszutauschen und voneinander zu lernen.
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[Verband für Bildung und Erziehung/Verband Bildungsmedien e.V.] Deutscher Lehrertag 2016 – Frühjahrstagung – 17.03.2016
"Macht Inklusion Schule?" lautet diesmal das Motto des größten bundesweiten Fortbildungstags für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulstufen.
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[Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.] Lehrerausbildung im internationalen Vergleich – 13./14.04.2016
Die Strukturen der Lehrerausbildung sind nicht einmal in Deutschland, geschweige denn in Europa oder gar in der Welt vergleichbar oder harmonisiert. Im Seminar werden nach einer Einführung und einem Überblick die Ausbildungswege für Lehrkräfte in einzelnen europäischen und außereuropäischen Ländern vorgestellt.
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05 Internationales  


[Schweiz] 50 Lehrkräfte hatten nach der Probezeit bereits genug – Der Landbote
Seit Beginn des Schuljahres 2015/2016 gilt an der Volksschule des Kantons Zürich eine Probezeit für neu angestellte Lehrpersonen. Es kam bereits zu insgesamt rund 50 Kündigungen seitens der Lehrkräfte.
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06 Dokumente/Literatur  


Brouër, B.; Möller, J.; Schmidt, Astrid; Zaunbauer A.: Kleine Veränderung – großer Gewinn? Effekte struktureller Veränderungen in der gymnasialen Lehrerausbildung. In: Beiträge zur Hochschulforschung, 37. Jahrgang, 4/2015
Ein zentrales Ziel universitärer Reformbestrebungen im Lehramtsstudium besteht darin, die Qualität der Lehre zu verbessern. Dies sollte sich auf Seiten der Studierenden in einer höheren Studienzufriedenheit ausdrücken, die wiederum mit einem höheren Studienerfolg der Studierenden assoziiert ist. Die Studienzufriedenheit ist bei vielen Lehramtsstudierenden mit einem starken Berufsbezug der universitären Lehrveranstaltungen verbunden. Daher wurde in dieser Studie untersucht, ob die frühzeitige Einführung professionsbezogener Lehrveranstaltungen im Rahmen eines Eingangsmoduls die Studienzufriedenheit erhöht.
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Herzmann, Petra; König, Johannes: Lehrerberuf und Lehrerbildung. Klinkhardt, 2016.
Das Arbeitsbuch vermittelt einen umfassenden Überblick über aktuelle Anforderungen im Lehrerberuf, relevante Forschungsansätze zum Lehrerberuf und zentrale Aufgaben der Lehrerbildung.
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18. Januar 2016

Neue Publikation zeigt Strukturen der hochschulinternen Koordination der Lehrerbildung

Seit 2000 haben die Hochschulen für Lehramtsstudierende verstärkt eigene Koordinierungsstellen geschaffen. Einen aktuellen Überblick über deren Ressourcen und Kompetenzen sowie Beispiele aus der Praxis und mögliche Weiterentwicklungen bietet die heute erscheinende fünfte Publikation des Monitors Lehrerbildung.

Gütersloh, 18.01.2016: Jeder siebte Studierende an deutschen Universitäten und pädagogischen Hochschulen studiert auf Lehramt. Dennoch gab es bis zum Jahr 2000 für die Gruppe der Lehramtsstudierenden an ihren Hochschulen nur selten eine spezialisierte Anlaufstelle oder Interessenvertretung abseits der Fachdisziplinen. Fachwissenschaften, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften standen dadurch häufig unverbunden nebeneinander und die verschiedenen Phasen der Lehrerausbildung waren oft schlecht aufeinander abgestimmt.

Seitdem haben alle im Rahmen des Monitors Lehrerbildung befragten Hochschulen in Deutschland Koordinierungsstellen für die Lehrerbildung eingerichtet. Diese kümmern sich beispielsweise um die Beratung von Lehramtsstudierenden oder die Betreuung von Praktika. Zwei von 67 befragten Hochschulen verfügen über eine eigene Fakultät für Lehrerbildung. Die übrigen Hochschulen setzen auf so genannte Lehrerbildungszentren, Schools of Education oder vergleichbare Einrichtungen. Bedeutsamer als die Bezeichnung der jeweiligen Koordinierungsstellen ist deren Rollenverständnis, Handlungsfähigkeit und Ausstattung. Diesbezüglich gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Hochschulen

Ein differenziertes Bild zeigt sich im Hinblick auf die personellen Ressourcen und die Entscheidungskompetenzen der einzelnen Zentren, etwa bei der Verantwortung in Personalfragen. Lediglich an zwei von 59 Hochschulen, die auf diese Frage antworteten, sind die Lehrerbildungszentren in Berufungsverfahren federführend. An mehr als der Hälfte der Hochschulen liegt die Verantwortung für Berufungen neuer Professoren im Bereich der Lehrerbildung dagegen bei den Fakultäten oder Fachbereichen.

Die Experten des Monitors Lehrerbildung fordern deshalb in ihrer heute veröffentlichten Publikation „Form follows function?! – Strukturen für eine professionelle Lehrerbildung“, dass der Stellenwert der Lehrerbildung sich noch deutlicher in den hochschulinternen Strukturen niederschlagen sollte. Die Schaffung von Lehrerbildungszentren und Schools of Education sei ein richtiger und wichtiger Schritt, nun müsse noch mehr für die wirksame Ausrichtung dieser Einheiten getan werden. Hierzu gehörten neben einer Klärung strategischer Ziele und der Ausstattung mit weitreichenden Gestaltungsmöglichkeiten und Entscheidungsrechten nicht zuletzt auch die finanzielle und personelle Stärkung der Einrichtungen.

 

Über die Publikation:

Bei der Veröffentlichung „Form follows function?! – Strukturen für eine professionelle Lehrerbildung“ handelt es sich um eine Sonderpublikation im Rahmen des Monitor Lehrerbildung. Eine Befragung, an der sich 67 von 71 deutschen Hochschulen, die für das Lehramt ausbilden, und alle 16 Länder beteiligt haben, bildet die Datengrundlage. Einschätzungen von Expertinnen und Experten sowie Beispiele aus der Praxis runden die Publikation ab, die kostenlos als Download unter www.monitor-lehrerbildung.de verfügbar ist.

 

Über den Monitor Lehrerbildung:

Der Monitor Lehrerbildung ist die bundesweit einzige Datenbank zum Lehramtsstudium. Unter www.monitor-lehrerbildung.de sind insgesamt mehr als 8.500 relevante Daten und Fakten zur ersten Phase der Lehrerbildung übersichtlich dargestellt. Der Monitor Lehrerbildung ist ein gemeinsames Projekt von Bertelsmann Stiftung, CHE Centrum für Hochschulentwicklung, Deutsche Telekom Stiftung und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

17. Dezember 2015

Newsletter Dezember 2015

01 Monitor Lehrerbildung im Fokus 

Thema: Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

[Nordrhein-Westfalen] Gut ein Viertel der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen in NRW sind Männer – Information und Technik Nordrhein-Westfalen
Von den 153.343 hauptamtlichen bzw. hauptberuflichen Lehrkräften an den allgemeinbildenden Schulen (ohne zweiten Bildungsweg) in Nordrhein-Westfalen sind gut ein Viertel Männer (28,6 Prozent). Wie „Information und Technik Nordrhein-Westfalen” mitteilt, ist der Anteil der männlichen Lehrkräfte gegenüber dem Schuljahr 2013/14 um 0,5 Prozentpunkte und gegenüber dem Schuljahr 2004/05 um 4,6 Prozentpunkte gesunken. Bei der Unterrichtung der jüngsten Schülerinnen und Schüler waren die Männeranteile am niedrigsten: Der Lehreranteil an Grundschulen hat sich von 2004 (11,2 Prozent) bis 2014 (8,9 Prozent) verringert.
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Sowohl auf Hochschul- als auch auf Landesebene können Maßnahmen ergriffen werden, um unterrepräsentierte Zielgruppen für ein Lehramtsstudium zu werben. Zwei Beispiele: Während es besonders im Grundschulsektor an männlichen Lehrkräften mangelt, gilt dies im Gegenzug im Bereich der MINT-Fächer für Frauen. Im Rahmen des Monitors Lehrerbildung wurden Länder wie Hochschulen befragt, ob Initiativen zur Rekrutierung bzw. öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung bislang unterrepräsentierter Studierendengruppen durchgeführt werden. Vier Länder geben an, dass sie Werbemaßnahmen für Studienanfängerinnen und -anfänger mit Migrationshintergrund betreiben. Zwei Länder werben für Frauen in den MINT-Lehramtsfächern sowie drei Länder für einen höheren Männeranteil in den Lehramtsstudiengängen. Ein Land wirbt für Studierende des Dritten Bildungswegs. 43 von 66 Hochschulen, die auf diese Frage geantwortet haben, geben an, dass sie Maßnahmen zur Rekrutierung bislang unterrepräsentierter Zielgruppen initiiert haben. Die restlichen 23 Hochschulen sehen keine entsprechenden Programme vor. Eine Übersicht über die Situation in allen befragten Ländern, die auf diese Frage antworteten, finden Sie hier. Die Ergebnisse der befragten Hochschulen finden Sie hier und hier.

02 (Hoch)schulpolitik  


Länderübergreifende News

Nachhilfe für Lehrkräfte – Frankfurter Allgemeine
Angesichts der Flüchtlingskrise steigen die Anforderungen für Lehrkräfte im Schulalltag im Umgang mit Kindern, die Deutsch als Zweitsprache erlernen müssen. Darüber hinaus sind diese Kinder jedoch häufig zusätzlich traumatisiert und benötigen eine individuelle Betreuung. In Folge dessen muss sich auch die Lehramtsausbildung ändern, um besser auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten.
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Zwei Drittel der neu zugewanderten Kinder und Jugendlichen benötigen Schulplätze an weiterführenden Schulen – Mercator Institut für Sprachförderung
Im Jahr 2014 sind knapp 100.000 Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter neu nach Deutschland zugewandert. Die Zahl hat sich seit 2006 vervierfacht, dennoch lag der Anteil neu zugewanderter Kinder und Jugendlicher im Verhältnis zur Gesamtschülerschaft bei einem Prozent. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache und des Zentrums für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln. Sie gibt erstmals einen bundesweiten Überblick über die schulische Situation neu zugewanderter Kinder und Jugendlicher. Dabei bezieht sie nicht nur geflüchtete Kinder und Jugendliche ein, sondern alle sechs- bis 18-Jährigen, die neu nach Deutschland zuwandern. Für die Studie haben die Autorinnen und Autoren Daten des Statistischen Bundesamtes, des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und kommunale Daten aus den letzten Jahren bis Ende 2014 ausgewertet.
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Call for Papers für ein Themenheft der „Beiträge zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung” – Schweizerische Gesellschaft für Lehrerinnen- und Lehrerbildung
Das Heft 2016/1 soll sich der Hochschuldidaktik der Lehrerinnen- und Lehrerbildung widmen mit Schwerpunkt auf originellen, innovativen und wirksamen Konzepten und Formen des Lehrens und Lernens an Institutionen der Lehrerinnen- und Lehrerbildung. Das Heft soll einen aktuellen Einblick in den hochschuldidaktischen Ideenreichtum der Dozierenden an Lehrerinnen- und Lehrerbildungsinstitutionen vermitteln.
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„Deutscher Lehrerpreis 2015 in Berlin verliehen” – Deutscher Philologenverband/Vodafone Stiftung Deutschland
Die Gewinnerinnen und Gewinner des diesjährigen bundesweiten Wettbewerbs „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ” stehen fest. Insgesamt 13 Lehrerinnen und Lehrer sowie sechs Pädagogen-Teams aus sieben Bundesländern wurden in Berlin ausgezeichnet. Bewerbungen für die Wettbewerbsrunde 2016 sind bereits jetzt möglich.
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Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] Projektbeirat „Islamischer Religionsunterricht” hat Arbeit aufgenommen – Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Der Projektbeirat „Islamischer Religionsunterricht” wird die Ausweitung des Modellversuchs „Islamischer Religionsunterricht” fachlich begleiten. Die Landesregierung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Schulen, die islamischen Religionsunterricht anbieten, deutlich zu erhöhen. Die Zahl dieser Schulen ist zu diesem Schuljahr auf 68 gestiegen.
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[Bayern] Nein zur Zulassungsbeschränkung zum Referendariat – Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV)
Die Pläne des Kultusministeriums, die Zulassung von angehenden Lehrkräften zum Referendariat einzuschränken, stoßen beim BLLV auf massive Ablehnung. Es gebe einen noch nicht abschätzbaren Mehrbedarf an Lehrkräften aufgrund der vielen jungen Flüchtlinge.
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[Bayern] Einstellung im ganzen Schuljahr – Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Mit den Stellen und Mitteln des Nachtragshaushaltes 2016 sollen u.a. die Übergangsklassen an den Grund- und Mittelschulen sowie die Berufsintegrationsklassen an den Berufsschulen im Jahr 2016 nahezu verdreifacht werden. Bayern stellt daher ab Januar 2016 – während des Schuljahres – zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer ein: für den allgemeinen Unterricht und für die Beschulung von jungen Flüchtlingen und Asylbewerberinnen und Asylbewerbern.
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[Berlin] Lehrkräftemangel hausgemacht – Berlin bildet zu wenige Lehrkräfte aus – Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft Berlin
Seit 2012 sinkt die Zahl der Lehramtsabsolventinnen und -absolventen der Berliner Universitäten, zuletzt auf 719 im Jahr 2014. Auch für die Jahre 2016 und 2017 erwartet Berlin nur jeweils rund 750 Absolventinnen und Absolventen mit Lehramtsabschluss, darunter nur 80 bis 100 für die Grundschulen. Die Verpflichtung in den Hochschulverträgen, jährlich mindestens 1.000 Lehramtsabsolventinnen und -absolventen auszubilden, wird damit deutlich unterschritten.
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[Brandenburg] Neustrukturierung Schulaufsicht und Lehrerbildung – Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Die Brandenburger Schulaufsicht und die Lehrerbildung werden neu strukturiert. Die dafür notwendigen schulgesetzlichen Änderungen wurden in den Landtag eingebracht. Kernpunkt ist die Stärkung der bisherigen vier Regionalstellen des Landesschulamtes. Sie sollen zukünftig als staatliche Schulämter und damit als eigenständige untere Landesbehörden mit klaren Zuständigkeitsbereichen agieren können. Die Aufgaben des bisherigen Hauptsitzes des Landesschulamtes mit Sitz in Potsdam werden auf das Bildungsministerium und die künftigen vier staatlichen Schulämter übertragen.
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[Bremen] Bremen verliert Wettbewerb um junge Lehrkräfte – Weser Kurier
In Bremen sind zum neuen Schuljahr knapp 20% der Referendarstellen nicht besetzt worden. Genug Bewerberinnen und Bewerber habe es gegeben, allerdings hätten sich diese auf mehrere Stellen beworben oder seien aus anderen Gründen kurzfristig abgesprungen.
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[Hessen] Projekt „eMobil+” der Initiative Elektromobilität für Berufliche Schulen gestartet – Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Wissenschaftsminister Boris Rhein und Gerald Weil, Vorstandsmitglied im Landesverband Hessen des Kfz-Gewerbes, haben das Projekt der Initiative Elektromobilität für Berufliche Schulen: „eMobil+” gestartet und ein Elektrofahrzeug der Heinrich-Kleyer-Schule in Frankfurt übergeben
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[Niedersachsen] Lehrkräfte wollen nur noch 22 Stunden unterrichten – Hannoversche Allgemeine Zeitung
Die Arbeitsbelastung der Lehrkräfte in Niedersachsen soll durch eine Verringerung der Unterrichtsverpflichtung minimiert werden. Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft plädiert für 22 Unterrichtsstunden pro Woche. Dieses Ziel sei jedoch nicht in naher Zukunft zu erreichen, sondern sollte kleinschrittig angegangen werden. Besonders betroffen von einem zu hohen Unterrichtspensum seien Lehrkräfte an Grund- und Hauptschulen.
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[Nordrhein-Westfalen] Ergebnisse der GEW-Schulbefragung – Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) Nordrhein-Westfalen
Die GEW NRW hat online Schulleitungen nach Ihren Erfahrungen mit dem neuen Schulrechtsänderungsgesetz befragt. Mit den Ergebnissen können Forderungen nach mehr Ressourcen und Unterstützung gegenüber dem Schulministerium bekräftigt werden. So werden zum einen mehr Lehrkräfte für sonderpädagogische Förderung, Abordnungen und Versetzungen sowie kleinere Klassen gefordert. Zum anderen werden die Bedarfszahlen, fehlende Fortbildungen sowie kaum vorhandene Anlaufstellen und mangelnde räumliche Ausstattung nebst Barrierefreiheit kritisiert.
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[Sachsen] Millionen für Inklusion und benachteiligte Kinder in Kitas – Medienservice Sachsen
In Leipzig fiel der Startschuss für das Modellprojekt „Starke Lehrer – starke Schüler”, mit dem sich die Robert Bosch Stiftung und das Sächsische Kultusministerium gegen Rechtsextremismus an Berufsschulen engagieren. Im Rahmen des Projekts erhalten Lehrkräfte von neun sächsischen Berufsschulen professionelle Unterstützung durch ein Team der TU Dresden, um besser mit fremdenfeindlichen und antidemokratischen Äußerungen ihrer Schülerinnen und Schüler umgehen zu können.
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[Sachsen-Anhalt] Neue Ausschreibungsrunde: Weitere 278 Lehrerstellen sollen neu besetzt werden – Kultusministerium Sachsen-Anhalt
Das Kultusministerium hat eine neue Ausschreibungsrunde für Lehrkräfte gestartet. Insgesamt sind 278 unbefristete Stellen für Lehrerinnen und Lehrer im Schuldienst des Landes Sachsen-Anhalt zu besetzen. Bewerben konnten sich Lehrkräfte für Grundschulen, Förderschulen, Sekundarschulen, Gemeinschaftsschulen, Gymnasien, Gesamtschulen sowie berufsbildende Schulen.
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[Schleswig-Holstein] Demonstration gegen ungerechtes Besoldungsgesetz – Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) Schleswig-Holstein
Unter dem Motto „A 13 für alle! Weil's richtig ist.” gingen über 1.000 Lehrkräfte in Kiel am Dienstag, 24.11.2015 auf die Straße. Anlass für die Demonstration, zu der die GEW aufgerufen hatte: der Entwurf für ein neues Besoldungsgesetz. Danach sollen Grundschullehrerinnen und -lehrer weiterhin rund 350 bis 450 Euro im Monat weniger erhalten als Lehrkräfte anderer Schularten.
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[Thüringen] Thüringer Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler verabschieden gemeinsame Resolution für Flüchtlingskinder – Thüringer Lehrerverband
Mit einer gemeinsamen Resolution zur Beschulung von Flüchtlingskindern haben sich Thüringens Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler an die Verantwortlichen der Bildungs- und Integrationspolitik gewandt. Das von Thüringer Lehrerverband, Landeselternvertretung und Landesschülervertretung unterzeichnete 10-Punkte-Programm umfasst die aus der Sicht aller an Schule Beteiligten unverzichtbaren Grundvoraussetzungen für eine gelingende Integration.
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[Thüringen] Einigung der Koalition auf Änderungen zum Haushalt 2016/17 – Bündnis 90/Die Grünen Landtag Thüringen
Der Schulbereich soll eine noch größere Stärkung erfahren als ohnehin schon vorgesehen. Bisher waren 1000 Neueinstellungen im Doppelhaushalt, 100 Stellen für die Vertretungsreserve und 100 Stellen für Deutsch als Zweitsprache im Jahr 2016 sowie 50 Stellen im Jahr 2017 geplant. Dazu kommen 2016 noch einmal bis zu 200 Neueinstellungen für die Beschulung von Flüchtlingskindern. Das Kontingent hierfür wächst im Jahr 2017 auf bis zu 300 finanzierte Stellen. Die dafür erforderlichen Mehrausgaben werden finanziert durch Einsparungen in allen Ressorts.
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03 Hochschulspezifische News  


[Universität Bochum] Förderpreis Lehrerausbildung Ruhr 2015 vergeben – Universität Bochum
Neue Ideen, neue Wege und Praxisbezug, um die Qualität des Studiums zu verbessern und für eine höhere Lehrerprofessionalisierung zu sorgen – dafür steht der Förderpreis Lehrerausbildung, den die Professional School of Education und die Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen an Lehrende und Absolventinnen und Absolventen der Master of Education-Studiengänge der drei Universitäten in Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen, sowie an Lehrerinnen und Lehrer der Region, vergeben hat.
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[Universität Halle-Wittenberg] Medienbildung im Lehramtsstudium – Zentrum für multimediales Lehren und Lernen
Neues Lernen mit und über Medien sollte bereits in der ersten Phase der Lehrerausbildung fest verankert werden. Im Sommer 2012 gründete sich im Netzwerk Medienkompetenz Sachsen-Anhalt die Unterarbeitsgruppe Medienkompetenz in der Lehrerbildung. Ein Blogeintrag beleuchtet die bisherigen Ergebnisse.
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[Universität Heidelberg] Heidelberg School of Education wird offiziell eröffnet – Universität Heidelberg (HSE)
Mit einer Festveranstaltung wird die Heidelberg School of Education offiziell eröffnet. Die hochschulübergreifende Einrichtung von Universität Heidelberg und Pädagogischer Hochschule Heidelberg bildet das Zentrum des Verbundprojekts heiEDUCATION. Die HSE soll die Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaften in Forschung und Lehre enger verschränken und eine stärkere Forschungsorientierung sowie einen besseren Praxisbezug in der Lehrerbildung erreichen.
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[Universität Flensburg] Studierende machen Schule – Universität Flensburg
Eine Woche Schule ohne Lehrerinnen und Lehrer: In der Grundschule Fruerlund in Flensburg unterrichten fünf Tage lang Lehramtsstudierende der Europa-Universität Flensburg. Die 22 angehenden Lehrerinnen und Lehrer werden dabei von Dozentinnen und Dozenten der Universität begleitet. Das gesamte Lehrerkollegium absolviert in dieser Zeit ein Fortbildungs- und Schulentwicklungsprogramm.
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[Universität Frankfurt] Inklusion als gesellschaftliche Aufgabe – Universität Frankfurt
Welche Konsequenzen das große Projekt „Inklusion” für das bestehende Schulsystem bedeutet, damit beschäftigt sich die Goethe-Universität. Dazu gehört eine neu zu schaffende Professur.
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[Universität Koblenz] Qualität an Schulen und in der Lehrerbildung steigern – Universität Koblenz
Mit zehn neu dazu gekommenen Schulen befinden sich nun 26 Schulen und die Universität Koblenz im Netzwerk Campus-Schule. Innerhalb des halbjährigen Bestehens des Netzwerks konnten durch die enge Verzahnung zwischen schulischer Bildung und universitärer Lehre bereits einige Projekte auf den Weg gebracht werden, z.B. startet diese Woche eine neue Schnuppervorlesungsreihe für Schülerinnen und Schüler der Kooperationsschulen.
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[Universität München] Lernen mit Gefühl – Universität München
Wie kann man die Freude am Lernen erhalten? Psychologe Reinhard Pekrun erläutert den Zusammenhang von Emotionen und Lernerfolg: Lernen mit Gefühl in der Schule und im Studium.
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[Universität Siegen] Inklusion im Zentrum der Universität Siegen – Universität Siegen
Rund 70 Expertinnen und Experten, u.a. aus den Bereichen Schule, Lehrerbildung und Bildungsverwaltung haben im Rahmen einer Tagung über Fragen der Heterogenität, der Inklusion und Partizipation in Schule und Unterricht diskutiert.
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04 Veranstaltungen  


[Gesellschaft der Didaktik für BioWissenschaften] Die Bedeutung der Fachlichkeit im Unterricht und der Lehrerausbildung in den MINT-Fächern – 18./19.12.2015
Die Tagung beschäftigt sich mit Fragen des Professionswissens, der Fachlichkeit und ihrer Vermittlung. Die Tagung soll Gründe für die Entwicklung, dass besonders Studierende in fachlicher Hinsicht oft ungenügend auf das Studium vorbereitet sind, und mögliche Alternativen aufzeigen.
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[Learning Community Migration and Minorities] Internationale Tagung zum Thema Migration – Minderheiten – Schule – Learning Community – Lehrerbildung – connectivistic learning – 18./19.02.2016
Eine internationale Tagung beleuchtet Erfahrungen rund um eine Internetplattform, die sich an Lehrpersonen richtet und welche sich mit den Themen Migration, Minderheiten und Schule auseinandersetzt.
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[Centre for Innovative Leadership Navigation/International Journal of Higher Education Management] Second International Conference on Institutional Leadership, Learning & Teaching – 19./20.09.2016
An der University of Cambridge findet die zweite „International Conference on Institutional Leadership, Learning & Teaching (ILTT)” statt. Beiträge können laut Veranstaltungs-Website noch bis Juli 2016 eingereicht werden.
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05 Internationales  


[Finnland] Laborschule für angehende Lehrkräfte – Deutschlandfunk
Finnische Lehramtsstudierende besuchen während ihres Studiums Übungsschulen, die an die Universitäten angegliedert sind. So soll eine Verzahnung von Theorie und Praxis unmittelbar gewährleistet sein, sodass einerseits Studierende einen dauerhaften, theoriebasierten Bezug zur Praxis haben und andererseits aktuelle Forschung schneller in die Schulen gelangt.
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[Österreich] Aufnahmetest für alle, die Lehrkräfte werden wollen – Nachrichten
In Österreich schreitet die Reform des Lehramtsstudiums weiter voran. Dazu gehört unter anderem, dass Lehramtsstudierende der Schulformen „Neue Mittelschule” und „Gymnasium” ab dem Wintersemester 2015/16 gemeinsam in der gestuften Studienstruktur Bachelor/Master ausgebildet werden. Außerdem müssen Abiturientinnen und Abiturienten, die ein Lehramtsstudium aufnehmen wollen, künftig ein Aufnahmeverfahren absolvieren, das sich aus zwei Phasen zusammensetzt. Zum einen muss ein Selbsteinschätzungstest von zu Hause durchgeführt werden und zum anderen wird ein Computertest an der jeweiligen Universität bzw. Pädagogischen Hochschule verlangt.
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[Schweiz] Präsidentenkonferenz des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) – LCH
Eine vom LCH durchgeführte Erhebung bei den Kantonalsektionen hat ergeben: Mindestens 265 Millionen Franken sind in den Kantonen von 2013 bis 2015 im Bildungssektor abgebaut worden. Mindestens weitere 535 Millionen sind bis 2018 geplant.
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06 Dokumente/Literatur  

 


Boeger, Annette: Eignung für den Lehrerberuf. Auswahl und Förderung. Springer, 2016.
Welche Kompetenzen werden für die erfolgreiche Absolvierung des Studiums und für eine erfolgreiche schulische Lehrtätigkeit benötigt und welche Kompetenzen finden wir bei den Studierenden vor? Auf der Basis empirischer Ergebnisse sollen in der Publikation Kompetenzprofile von Lehramtsstudierenden vorgestellt sowie universitäre Programme zur Förderung relevanter Studien- und Berufskompetenzen erläutert werden. Darüber hinaus werden bewährte und aktuell entwickelte Inventare sowohl zur freiwilligen als auch zur selektiven Eignungsabklärung am Studienbeginn präsentiert.
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Deutsche Telekom Stiftung: Schule digital. Der Länderindikator 2015. Bonn, 2015.
Die Untersuchung, die im Auftrag der Deutsche Telekom Stiftung in diesem Jahr erstmalig erstellt wurde, liefert länderbezogene Informationen zur aktuellen Situation der digitalen Bildung in Deutschland. Basis der Studie ist eine repräsentative Befragung von 1.250 Lehrkräften weiterführender Schulen, die zeigt, dass die Lehrer digitale Medien insgesamt vor allem als Chance für besseren Unterricht begreifen. So schätzt die Hälfte der Befragten die IT-Ausstattung ihrer Schulen als ausreichend und technisch aktuell ein. Die Ergebnisse belegen jedoch auch, dass sich die Ausstattungskonzepte und die Nutzungshäufigkeit digitaler Medien im Unterricht von Land zu Land erheblich unterscheiden. In einigen Bundesländern geben bis zu 50 Prozent der Lehrpersonen an, nur selten die Computerkenntnisse ihrer Schüler zu fördern.
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Dorrance, Carmen; Dannenbeck, Clemens: Schule und die Frage der Inklusion in Bayern. Kritische Bestandsaufnahme und Perspektiven: Policy Paper im Auftrag des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung, 2015.
In dem Paper wird eine kritische Bilanz der bayerischen Inklusionsbemühungen gezogen. Gemessen an den vorliegenden Handlungsempfehlungen und Zielvorstellungen werden aktuelle Fortschritte, Hemmnisse und weitere Handlungserfordernisse auf dem Weg zur Schule für alle identifiziert.
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Huber, Stephan Gerhard/Stiftung der Deutschen Wirtschaft/Robert Bosch Stiftung (Hrsg.): Schule gemeinsam gestalten – Entwicklung von Kompetenzen für pädagogische Führung. Beiträge zu Leadership in der Lehrerbildung. Waxmann 2015.
Um Schule erfolgreich zu gestalten und ihre Qualität weiterzuentwickeln, kommt der Entwicklung und Förderung von Kompetenzen für pädagogische Führung in allen drei Phasen der Lehrerbildung eine besondere Rolle zu. Hier setzt das Kooperationsprojekt der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, der Robert Bosch Stiftung und des Instituts für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie der Pädagogischen Hochschule Zug an, in dessen Rahmen diese Publikation entstanden ist.
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Schieferdecker, Ralf: Orientierungen von Lehrerinnen und Lehrern im Themenfeld Heterogenität. Eine rekonstruktive Analyse. Band 2. Budrich, 2015.
Sowohl im erziehungswissenschaftlichen Theorie- wie auch im pädagogischen Alltagsdiskurs spiegeln sich die normativen Horizonte von Heterogenität. Dabei stellt diese Veröffentlichung nicht die Frage, ob mit dem Heterogenitätsbegriff ein Problem oder eine Chance verbunden wird. Ihr Fokus liegt auf der Funktion der den Handlungen zugrundeliegenden Orientierungen. Diese Orientierungen helfen den Lehrkräften, Interaktionsräume übersichtlich zu halten und damit Handlungen (in einer komplexen pädagogischen Praxis) zu ermöglichen.
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Wyneken, Gustav: Kritik der Kindheit. Eine Apologie des 'pädagogischen Eros'. Bad Heilbrunn 2015.
Diese autobiographische Schrift von 1944 – bisher unveröffentlicht – ist ein einzigartiges Zeugnis: Rechtfertigung, Abrechnung und Selbstinszenierung in einem. Ihr Autor Gustav Wyneken war eine der Leitfiguren der Jugendbewegung und der Reformpädagogik und ein bekennender Pädophiler; 1921 steht er wegen sexuellen Missbrauchs zweier Schüler vor Gericht. Er schreibt seine "Kritik der Kindheit" mit fast siebzig Jahren, und die Kindheit, um die es ihm geht, ist seine eigene. Gegen die Absicht seines Verfassers zeigt der Text die Innenseite einer selbstsüchtig genutzten pädagogischen Macht, ein abgründiges Begehren, das sich nach der Erfahrung des Scheiterns zu rechtfertigen sucht.
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Die Erhebungen zum Monitor Lehrerbildung wurden von dem Centrum für Hochschulentwicklung gGmbH mit der gebotenen Sorgfalt und unter Einsatz anerkannter Methoden durchgeführt. Für die Richtigkeit der Daten übernimmt das CHE keine Haftung.

Stand: November 2015 (Erhebungsstand der Daten: Selbstauskunft der Länder bzw. der Hochschulen (Winter 2014)) 
 
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04. November 2015

Newsletter November 2015

01 Monitor Lehrerbildung im Fokus 

Thema: Studienverlauf

[Universität Freiburg] Start für das neue Lehramtsstudium – Universität Freiburg
Bachelor und Master anstelle des bisherigen Staatsexamens: Die Universität Freiburg hat das Lehramtsstudium zum Wintersemester 2015/16 reformiert und einen Zwei-Hauptfächer-Bachelorstudiengang gestartet. Das neue Angebot ist polyvalent: Der Abschluss soll die Studierenden nicht nur für den Studiengang „Master of Education” und damit für das Gymnasiallehramt, sondern beispielsweise auch für fachwissenschaftliche Masterstudiengänge oder den Einstieg in ein anderes Berufsfeld qualifizieren. 585 Studierende haben sich für den neuen Studiengang eingeschrieben.
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Je nach Hochschule und Land ist das Lehramtsstudium nach einer gestuften Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor und Master oder nach einer grundständigen Studienstruktur mit dem Abschluss des Ersten Staatsexamen aufgebaut. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass beide Studienstrukturen für unterschiedliche Lehramtstypen nebeneinander existieren. Wird eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor und Master angeboten, besteht die Möglichkeit, den Bachelor polyvalent anzubieten. Das bedeutet, dass nach dem Bachelorabschluss sowohl ein lehramtsbezogenes als auch ein fachwissenschaftliches Masterstudium aufgenommen werden kann. So kann während des Bachelorstudiums überprüft werden, ob der Lehramtsberuf wirklich die richtige Wahl ist. Diesem Prinzip wird das Potential zugesprochen, die strategische Rekrutierung von Lehramtsstudierenden zu fördern und zu gewährleisten, dass geeignete Studierende das Berufsfeld Schule wählen. Im Rahmen des Monitors Lehrerbildung wurden Länder wie Hochschulen befragt, ob eine bestimmte Studienstruktur für die Lehramtsstudiengänge vorgeschrieben sei. Insgesamt geben neun Länder eine Studienstruktur verpflichtend vor, acht davon eine gestufte Studienstruktur und ein Land eine grundständige Studienstruktur. Die übrigen sieben Länder stellen den Hochschulen die Wahl der Studienstruktur frei. Auf Hochschulebene gaben 34 Hochschulen an, eine gestufte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge eingeführt zu haben, während 20 Hochschulen eine grundständige Studienstruktur anbieten. An dreizehn Hochschulen besteht sowohl eine gestufte als auch eine grundständige Studienstruktur. Von den 47 Hochschulen, die eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor und Master anbieten, ist der Bachelor an 14 Hochschulen immer und an dreizehn Hochschulen teilweise polyvalent. An 17 Hochschulen steht die Entscheidung zum Lehramt bereits im Bachelor fest. Die jeweiligen Ergebnisse der befragten Länder finden Sie auf den einzelnen Landesseiten unter dem Punkt "Studienverlauf". Eine Übersicht über die Situation in allen befragten Ländern, die auf diese Fragen antworteten, finden Sie hier. Die jeweiligen Ergebnisse der befragten Hochschulen finden Sie auf den einzelnen Hochschulseiten unter dem Punkt "Studienverlauf". Eine Übersicht über die Situation an allen befragten Hochschulen, die auf diese Fragen antworteten, finden Sie hier und hier.

02 (Hoch)schulpolitik  


Länderübergreifende News

Lehrtalente gesucht: FundaMINT-Lehramtsstipendien – Deutsche Telekom Stiftung
Mit dem Stipendienprogramm FundaMINT fördert die Deutsche Telekom Stiftung Lehramtsstudierende, die mindestens eines der Fächer Mathematik, Physik, Informatik, Technik, Chemie, Sachunterricht oder Naturwissenschaften im Haupt- oder Masterstudium studieren. Ziel ist es, die Wertschätzung für den Lehrerberuf zu stärken und so langfristig den Lehrermangel in den MINT-Fächern zu beheben. Pro Jahr wählt die Stiftung bis zu 25 Studierende aus und fördert sie für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten profitieren neben der finanziellen Unterstützung vor allem von speziellen Workshops. Die nächste Bewerbungsrunde beginnt am 20.10.2015 und endet am 15.01.2016.
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Zwei Drittel der neu zugewanderten Kinder und Jugendlichen benötigen Schulplätze an weiterführenden Schulen – Mercator Institut für Sprachförderung
Im Jahr 2014 sind knapp 100.000 Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter neu nach Deutschland zugewandert. Die Zahl hat sich seit 2006 vervierfacht, dennoch lag der Anteil neu zugewanderter Kinder und Jugendlicher im Verhältnis zur Gesamtschülerschaft bei einem Prozent. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache und des Zentrums für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln. Sie gibt erstmals einen bundesweiten Überblick über die schulische Situation neu zugewanderter Kinder und Jugendlicher. Dabei bezieht sie nicht nur geflüchtete Kinder und Jugendliche ein, sondern alle sechs- bis 18-Jährigen, die neu nach Deutschland zuwandern. Für die Studie haben die Autorinnen und Autoren Daten des Statistischen Bundesamtes, des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und kommunale Daten aus den letzten Jahren bis Ende 2014 ausgewertet.
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Schulische Integration und Förderung von Flüchtlingskindern ist dauerhafte Mammutaufgabe der Bildungspolitik – Deutscher Philologenverband (DPhV)
Mit Blick auf die Beschulung von Flüchtlingskindern hat der DPhV-Vorsitzende Meidinger darauf aufmerksam gemacht, dass die schulische Förderung und gesellschaftliche Integration von Flüchtlingskindern eine enorm große, langfristige bildungspolitische Herausforderung sei, die weit über die jetzt notwendige Einrichtung von Hunderten und Tausenden zusätzlicher Willkommens- und Sprachlernklassen hinausgehe. Meidinger warnte davor, diese Herausforderung zu unterschätzen und die Versäumnisse und Fehler der Vergangenheit zu wiederholen, die dazu geführt hätten, dass z.B. viele Kinder der zweiten und dritten Generation von Familien mit Migrationshintergrund in Deutschland heute schlechter dastünden als die der ersten Einwanderungsgeneration.
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Call for Papers für zwei Bände über Schulpraktische Professionalisierung – Internationale Gesellschaft für Schulpraktische Professionalisierung (IGSP)
Der Call for Papers der ersten beiden Bände erfolgt gleichzeitig, um die Reihe in einem breiten thematischen Spektrum zu lancieren und interessierten Fachpersonen Publikationsmöglichkeiten zu eröffnen. Der erste Band erscheint im Juni 2016, der zweite Band soll kurz vor dem 2. Internationalen Kongress „Lernen in der Praxis” im März 2017 vorliegen. Der erste Band fokussiert die Entwicklung beruflicher Handlungsfähigkeit angehender Lehrpersonen. Der zweite Band befasst sich mit den konzeptuellen Entwicklungen schulpraktischer Studien. Einreichungen für den ersten Band "Entwicklungsprozesse angehender Lehrpersonen" sind bis 08.01.2016 willkommen, für Band 2 "Konzeptionelle Perspektiven" bis 31.08.2016.
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Länderspezifische News

[Bayern] Streit um Wartezeiten für Lehrkräfte in spe – Bayerische Staatszeitung
Die bayerische Regierung will anhand spezieller Regelungen den Bewerberüberhang auf Referendariatsstellen minimieren. So soll es beispielsweise in der Zukunft eine Wartefrist geben, die sich bis zu drei Jahren ziehen kann. Diese Maßnahmen erregen Kritik bei der Opposition: Die Grünen fordern eine Reform der Lehrerbildung, sodass Lehrkräfte künftig flexibler oder im außerschulischen Bereich eingesetzt werden können. Die SPD tritt dafür ein, Studienanfängerinnen und Studienanfänger in ihrer Berufswahl für das Lehramt besser zu beraten.
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[Bayern] Neue Angebote der Weiterqualifizierung an 13 Hochschulen in Bayern: nach dem Lehramtsstudium in einen anderen Beruf – Bayerisches Staatsministerium für Bildung, Kultus, Wissenschaft und Kunst
Wie können Lehramtsstudierende auch auf einen Beruf außerhalb der Schule vorbereitet werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich 13 Hochschulen im Freistaat auf Einladung des Bayerischen Wissenschaftsministeriums. Sie entwickelten Angebote, um Studierenden zu weiteren Abschlüssen und fachfremden Kompetenzen zu verhelfen, die diesen auf der Suche nach einer Beschäftigungsmöglichkeit außerhalb der Schule nützlich sein können. Die 13 teilnehmenden Hochschulen erhalten für ihre Projekte zwischen 120.000 und 175.000 Euro. Einige Hochschulen entwickeln ihre bereits bestehenden Angebote weiter, andere setzen neue Vorhaben wie ein Zusatzstudium „Corporate Management”, ein Coaching-Programm zum Berufseinstieg oder einen neuen Masterstudiengang „Multimediales Didaktisches Design” um.
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[Bayern] Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV): Lehrerinnen und Lehrer sind am Limit – Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband
Fleischmann, Präsidentin des BLLV, hat an das Kultusministerium appelliert, auf die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen zu achten. „Viele Lehrerinnen und Lehrer sind erschöpft und fühlen sich angesichts der großen Herausforderungen und Probleme ausgebrannt”, erklärte sie. Das, was Lehrkräfte derzeit an Aufgaben stemmen müssten, übersteige die Kräfte zahlreicher Kolleginnen und Kollegen. „Auch sie brauchen Hilfe und Unterstützung, sonst können sie die üblichen Herausforderungen und die, die mit den vielen Flüchtlingskindern einhergehen, nicht bewältigen”, forderte Fleischmann.
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[Hamburg] Lehrkräfte aus aller Welt an Hamburgs Schulen – Bildungsklick
Lehrkräfte aus anderen Ländern können sich durch die 12- bis 18-monatigen „Anpassungsqualifizierung” für den deutschen Schulunterricht qualifizieren lassen. Dies ist ein Angebot des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Zusammenarbeit mit der Behörde für Schule und Bildung. Profitieren können davon auch die Schülerinnen und Schüler z.B. durch interkulturelle Einblicke. Außerdem spiegelt ein heterogenes Lehrkollegium die Heterogenität der Schülerschaft wider. Im Folgenden berichten zwei Lehrkräfte, die an dem Programm teilgenommen haben, von ihren Erfahrungen.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Mehr Geld für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger im Lehrerberuf – Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Die Höhergruppierung von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern mit langjähriger Erfahrung im Lehrerberuf in Mecklenburg-Vorpommern rückt näher. Ziel ist es, Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger mit langjähriger Erfahrung anderen Pädagoginnen und Pädagogen im Schuldienst tariflich gleichzustellen. Laut Verordnung sollen vier Gruppen von Lehrkräften unterschieden werden, die eine höhere Vergütung erhalten können.
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[Mecklenburg-Vorpommern] 50-Mio.-Euro-Paket im Überblick – Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Das Schuljahr 2014/15 markiert einen Wendepunkt in der Bildungspolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Seit dem 01.08.2014 stehen jährlich 50 Millionen Euro zusätzlich für den Schulbereich zur Verfügung. Weitere 5 Millionen Euro werden durch Umschichtungen zur Verfügung gestellt. In folgende Bereiche wird vorrangig investiert: Sicherung des Lehrernachwuchses für gute Schule, Programm gegen Unterrichtsausfall, bessere Qualität der Angebote in der Ganztagsschule und der vollen Halbtagsschule, Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Schulsystems und Inklusion.
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[Niedersachsen] Sprachförderung für Flüchtlingskinder – Lehrende gesucht – Niedersächsisches Kultusministerium
Das Land Niedersachsen sucht aktuell lehrendes Personal für den Sprachförderunterricht für Flüchtlinge an öffentlichen allgemein bildenden Schulen. Neben Lehrkräften für den regulären unbefristeten Einsatz werden auch Lehrende gebraucht, die auf der Basis eines zeitlich befristeten Vertrags stundenweise unterrichten möchten. Angesprochen sind vor allem pensionierte Lehrkräfte, Lehramtsstudierende, Bewerberinnen und Bewerber für die Einstellung in den Vorbereitungs- bzw. Schuldienst, die bisher noch kein Einstellungsangebot in Niedersachsen erhalten haben. Idealerweise sollten diese über Erfahrungen im Bereich Deutsch als Fremdsprache bzw. als Zweitsprache verfügen, dies ist jedoch keine Einstellungsvoraussetzung.
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[Nordrhein-Westfalen] 10.135 Landesbeamte und Richter wurden 2014 in den Ruhestand versetzt – Information und Technik Nordrhein-Westfalen
Mit 70,5 Prozent bildeten die 7.145 Lehrerinnen und Lehrer in NRW die größte Gruppe der 2014 neu hinzugekommenen Ruhegehaltsempfängerinnen und -empfänger. Von den im letzten Jahr pensionierten Lehrkräften schieden 10,6 Prozent vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit und 12,8 Prozent aufgrund von Schwerbehinderung aus dem aktiven Dienst aus. 41,9 Prozent der vormals im Schuldienst tätigen Beamten quittierte den Dienst auf eigenen Antrag mit dem 63. Lebensjahr. 34,7 Prozent der pensionierten Lehrkräfte schieden mit Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem Dienst aus.
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[Nordrhein-Westfalen] Forderung des Philologen-Verbandes NRW: Unterrichtsausfall endlich beenden! – Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen
Die Elternschaft der Gymnasien, Schulleiterinnen und Schulleiter und der nordrhein-westfälische Philologen-Verband schlagen Alarm. Seit Jahren fällt in unzumutbarem Umfang Unterricht aus. Tausende Lehrerstellen fehlen. Immer wieder mahnt die Schulpolitik mehr Bildungsgerechtigkeit an. Zugleich enthalten sie einer ganzen Schülergeneration die ihnen zustehende Bildung vor. Die Schulen können mit der viel zu kurzen Lehrerdecke den Unterrichtsansprüchen nicht gerecht werden. Dringend nötig ist eine 10-prozentige Stellenreserve. Ebenso müssen die sogenannten Flexiblen Mittel gegen Unterrichtsausfall erhöht werden, damit alle erkrankten Kolleginnen und Kollegen oder in Mutterschutz Befindliche zeitnah ersetzt werden können.
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[Sachsen] Mehr Lehrkräfte für Deutsch als Zweitsprache – SZ Online
Auf Grund der steigenden Zahl von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, die Förderung im Bereich DaZ (Deutsch als Zweitsprache) benötigen, plant das Kultusministerium, die Kapazitäten für die Ausbildung in diesem Bereich zu erhören. An den Universitäten stellt DaZ ein Lehramtserweiterungsfach dar, dass entweder als drittes Fach oder als Weiterbildung belegt werden kann. Außerdem bestehen bereits Fortbildungsmöglichkeiten für ausgebildete Lehrkräfte, die ebenfalls erweitert werden sollen.
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03 Hochschulspezifische News  


[Technische Universität Berlin] Lehrkräftebildung unter einem neuen Dach – Technische Universität Berlin
Die Berliner Universitäten sind seit Februar 2014 durch das neue Lehrkräftebildungsgesetz dazu verpflichtet, die Lehrkräftebildung auch institutionell als universitätsübergreifende Aufgabe zu verankern. Dieser Verpflichtung kommt die TU Berlin nun durch die Einsetzung der School of Education nach, die in Zukunft fakultätsübergreifend allen an der TU Berlin eingeschriebenen Lehramtsstudierenden eine institutionelle Heimat bieten wird. Als zentrale Anlaufstelle und Koordinatorin für alle Belange des Lehramtsstudiums innerhalb und außerhalb der Universität hilft sie, den organisatorischen Aufwand zu verringern und somit auch die Studierbarkeit für die angehenden Lehrkräfte zu verbessern.
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[Universität Bonn] Bonner Mathematiker Dr. Räsch erhält Preis für MINT-Lehrerbildung – Deutsche Telekom Stiftung
Die Deutsche Telekom Stiftung verleiht zum vierten Mal den Preis für hervorragende MINT-Lehrerbildung an der Universität Bonn. Preisträger ist Dr. Räsch, Akademischer Oberrat am Mathematischen Institut der Universität Bonn. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Als Koordinator des Mathematischen Instituts für Schüler und Lehrer steht Räsch in engem Kontakt mit den Schulen der Region, die zugleich Ausbildungsschulen im Praxissemester im Rahmen des Lehramtsstudiums sind. Ebenso organisiert er an der Bonner Universität seit mehr als zehn Jahren die Aktivitäten rund um das Frühstudium.
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[Technische Universität Dresden] Ein Gespräch mit Prof. Gehrmann, Geschäftsführender Direktor des Lehrerbildungszentrums – Sächsische Zeitung
Im Gespräch mit der Sächsischen Zeitung berichtet Prof. Gehrmann, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Lehrerbildung, Schul- und Berufsbildungsforschung über die künftige Herausforderung in Bereich der Lehrerbildung. Er äußert sich unter anderem zur Bedarfsprognose des Landes, zur Gefahr, dass Lehramtsabsolvierende in andere Länder abwandern sowie zum Mangel an Lehrkräften auf dem Land.
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[Universität Heidelberg] Fördermittel für neue kooperative Ansätze in der Lehrerbildung – Universität Heidelberg
Mit ihrem Verbundantrag „PLACE – Partizipation langfristig absichern, Chancen erweitern” sind die Universität Heidelberg und die Pädagogische Hochschule Heidelberg in dem Landesprogramm „Lehrerbildung in Baden-Württemberg” erfolgreich: Das Vorhaben, das auf dem gemeinsamen Projekt „heiEDUCATION” basiert, wird über einen Zeitraum von fünf Jahren mit knapp zwei Millionen Euro gefördert. Es wurde unter Federführung der beiden für Studium und Lehre zuständigen Prorektoren Prof. Dr. Busse (Universität) und Prof. Dr. Härle (PH) entwickelt. Mit „heiEDUCATION” verfolgen Universität und Pädagogische Hochschule das Ziel, Heidelberg zu einem Ort exzellenter Lehrerbildung auszubauen.
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[Universität Hildesheim] Signal für Vielfalt an Schulen: Migrationsforscherinnen und -forscher wollen Jugendliche für Lehrerberuf begeistern – Universität Hildesheim
Die Universität Hildesheim möchte mit „Orientierungstagen" Jugendliche für den Lehrerberuf begeistern. Eine Bewerbung ist ab sofort möglich. Lehrerinnen und Lehrer, sagt Prof. Georgi, spielen eine Schlüsselrolle für „gelingende Bildungsintegration, denn sie können ganz maßgeblich zum Wohlbefinden und zum Bildungserfolg ihrer Schüler beitragen". Ziel der regionalen Orientierungstage ist, Jugendliche – vor allem mit Migrationsbiographie – für den Berufswunsch Lehramt zu interessieren.
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[Universität Passau] Universität Passau stellt Standards in der Lehrerbildung vor – Universität Passau
Über welche Kompetenzen sollten Studierende, Referendarinnen und Referendare sowie fertig ausgebildete Lehrkräfte verfügen? Zu welchem Zeitpunkt ihres Werdegangs sollten sie diese am besten erwerben – und anhand welcher Indikatoren lassen sich diese Kompetenzen erkennen und bewerten? Antwort auf diese Fragen geben die Lehrerbildungsstandards, die an der Universität Passau in den vergangenen zwei Jahren erarbeitet und bei einem schulartübergreifenden Praktikumslehrertag im Oktober vorgestellt worden sind.
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[Universität Passau] Masterstudienprogramm ALMA ermöglicht Alternativen zum Lehrerberuf – Universität Passau
Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst hat das Projekt „Alternativen zum Lehrerberuf: Masterstudienprogramm für Lehramtsstudierende an der Universität Passau (ALMA)” unter Leitung von Prof. Dr. Mägdefrau und dem Zentrum für Lehrerbildung der Universität Passau bewilligt. ALMA zielt auf eine Weiterqualifizierung von Lehramtsabsolventinnen und -absolventen, um ihnen berufliche Alternativen zum Schuldienst zu ermöglichen. Die Maßnahmen richten sich vorrangig an die Lehrämter Realschule und Gymnasium mit den Fächern Deutsch, Englisch und Geschichte.
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[Universität Würzburg] Wenn Schülerinnen und Schüler Autismus haben – Eine neue Broschüre gibt Tipps für die Arbeit mit autistischen Kindern in Regelschulklassen – Universität Würzburg
Im Zuge der Bemühungen um Inklusion werden Kinder mit Behinderungen verstärkt in Regelschulen unterrichtet. Um dieses Thema den künftigen Lehrkräften näher zu bringen, bietet die Universität Würzburg in ihren Lehramtsstudiengängen immer wieder entsprechende Lehrveranstaltungen an. Im Sommersemester 2015 zum Beispiel wurde das Seminar „Es ist gut, wenn alles ein System hat – ist Inklusion eine Illusion? Gelingenheitsfaktoren für Kinder mit einer Autismus-Spektrum-Störung” angeboten. Als Seminararbeit erstellten die Studierenden am Ende die Broschüre „Was tun, wenn Schüler Autismus haben? Erklärungen, Hilfemaßnahmen, Beispiele”.
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[Universität Würzburg] BWL-Wissen für Lehramtsstudierende – Universität Würzburg
Das bayerische Kultusministerium fördert das Projekt "Karriere Plus" an der Universität Würzburg. Damit können interessierte Absolventinnen und Absolventen von Lehramtsstudiengängen weitere Kompetenzen an der Universität erwerben, die zur Erweiterung der Berufsperspektiven außerhalb der Schule verhelfen. Das Angebot richtet sich insbesondere an Studierende der Lehrämter für Realschulen und Gymnasien. Es ist als zweisemestriges Begleitstudium konzipiert, inklusive eines zweimonatigen Praktikums.
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04 Veranstaltungen  


[Universität Mainz] Symposium: Aktuelle Perspektiven in Fachdidaktik und Lehramtsausbildung Physik – 19./20.11.2015
Um die Physik-Fachdidaktik zu stärken und um Impulse für die weitere Verbesserung der Qualität der Physik-Lehramtsstudiengänge zu geben, veranstaltet der Fachbereich Physik, Mathematik und Informatik ein Symposium. Bei dieser Tagung werden bereits etablierte Fachvertreterinnen und -vertreter aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und vor allem auch jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Gelegenheit haben, sich und ihre Arbeit zu präsentieren. In Vorträgen und Diskussionen wird so ein konkretes Bild aktueller fachdidaktischer Forschung zur Physik aufgezeigt.
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[Deutscher Akademischer Austauschdienst] Lehrerausbildung im internationalen Vergleich – 13./14.04.2016
Die Internationalisierung der Lehrerausbildung war in den letzten Jahren Thema vieler Tagungen und Seminare. Zwar sind Lehramtsstudierende nicht weniger mobil als ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen, die einen anderen Studienabschluss anstreben. Im Mittelpunkt ihrer Auslandsaufenthalte stehen aber häufiger die fachbezogenen. Inhalte des Studiums und weniger die berufsbezogenen, schulpädagogischen und -praktischen, die im erziehungs- bzw. bildungswissenschaftlichen Begleitstudium vermittelt werden.
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05 Internationales  


[Italien] Lehrkräfte aufgepasst: Südtirol kann nun die ausländischen Lehrbefähigungen anerkennen – Tageszeitung
Nachdem das neue Schulgesetz „La buona scuola” verabschiedet worden ist, können in Südtirol jetzt Lehrbefähigungen, die in den Mitgliedsstaaten der EU erworben wurden, bei den Schulämtern anerkannt werden. Voraussetzung sind weiterhin die entsprechenden Sprachkenntnisse. Außerdem können bei erheblicher Abweichung von Dauer oder Inhalt der Ausbildung zu Weiterbildungsmaßnahmen auferlegt werden.
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[Luxemburg] Wenn Lehrkräfte bewertet werden – Luxemburger Wort
In Luxemburg wurde eine Reform des öffentlichen Dienstes verabschiedet. Durch die Reform wird unter anderem vorgeschrieben, dass Grundschullehrkräfte während ihres Berufslebens insgesamt drei Mal von Inspektorinnen bzw. Inspektoren begutachtet werden sollen. Die Bewertung soll nach der dreijährigen Stage-Zeit, nach zwölf und 20 Berufsjahren stattfinden. Entscheidende Faktoren sind die Berufspraxis, die Tache und der Stundenplan. Insgesamt gibt es vier Bewertungsstufen.
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[Schweiz] Wissenschaftliche Fachdidaktik – Kreative Lösungen für die Lehrerausbildung – Neue Zürcher Zeitung
Durch das im Januar dieses Jahres in Kraft getretene Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG) fördert der Bund in den nächsten Jahren Projekte von gesamtschweizerischer hochschulpolitischer Bedeutung. Die pädagogischen Hochschulen unterbreiteten den Vorschlag, Fördergeltung für die Forschung und Weiterentwicklung der Fachdidaktiken zu nutzen.
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06 Dokumente/Literatur  


Eder, Alexandra: Professionalisierung von beruflichen Lehrkräften der Metall- und Elektrotechnik an der Universität Kassel. In: Insider - Zeitschrift der GEW-Fachgruppe Berufsbildende Schulen 26 (2015) 2, S. 26-29. Frankfurt a. M. 2015.
„Prekär”, so lautet in der Regel das empirisch fundierte Fazit, wenn es um die traditionelle Frage der Deckung des Lehrerbedarfs an berufsbildenden Schulen in den beruflichen Fachrichtungen Metall- und Elektrotechnik geht. Die Klage darüber ist bezogen auf die gewerblich-technische Lehrerbildung, eine die Zeiten überdauernde Konstante. Der Beitrag befasst sich mit der Studienstruktur und -statistik der Studiengänge B.Ed./ M.Ed. Berufspädagogik an der Universität Kassel, die auf das Lehramt an berufsbildenden Schulen mit der Fachrichtung Metall- und Elektrotechnik vorbereiten.
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Helbig, Marcel/Nikolai, Rita: Die Unvergleichbaren. Der Wandel der Schulsysteme in den deutschen Bundesländern seit 1949. Bad Heilbrunn 2015.
Die Bildungschancen und Schulsysteme unterscheiden sich in den deutschen Bundesländern erheblich. An diesem Befund hat sich seit Gründung der Bundesrepublik wenig verändert. In „Die Unvergleichbaren” wird der Versuch unternommen, die scheinbar unvergleichbare Schulpolitik der Bundesländer seit 1949 (für die ostdeutschen Bundesländer seit 1991) entlang ausgewählter Indikatoren miteinander zu vergleichen. Dabei werden historische Entwicklungen, schulpolitische Konjunkturen und Auseinandersetzungen beschrieben und analysiert. Zudem werden schulrechtliche Typen identifiziert und die Bundesländer diesen Typen im Zeitverlauf zugeordnet.
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Wolfgang Schönig/Christina Schmidtlein-Mauderer: Inklusion sucht Raum. Porträtierte Schulentwicklung. Bern 2015.
Inklusion ist in aller Munde. Doch was bedeutet Inklusion für die (Um)Gestaltung des Schulraums, der allen Schülerinnen und Schülern entsprechende Möglichkeiten eröffnen sollte? In „Inklusion sucht Raum” beschäftigen sich erfahrene Experten um Prof. Dr. Schönig und Frau Schmidtlein-Mauderer in Form von Schulporträts mit dieser Thematik. 15 Schulporträts sollen in „Inklusion sucht Raum” die Bedeutung der Schularchitektur und der Nutzung der Räume für die Inklusion aufzeigen. Bebilderte Texte, Beobachtungsschilderungen, Materialien aus den Schulen sowie Interviews mit Schlüsselpersonen machen eindrücklich sichtbar, wie Schulentwicklung zu einer Pädagogik führt, die der Unterschiedlichkeit von Kindern und Jugendlichen konzeptionell Rechnung trägt.
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Wyneken, Gustav: Kritik der Kindheit. Eine Apologie des 'pädagogischen Eros'. Bad Heilbrunn 2015.
Diese autobiographische Schrift von 1944 - bisher unveröffentlicht - ist ein einzigartiges Zeugnis: Rechtfertigung, Abrechnung und Selbstinszenierung in einem. Ihr Autor Gustav Wyneken war eine der Leitfiguren der Jugendbewegung und der Reformpädagogik  und ein bekennender Pädophiler; 1921 steht er wegen sexuellen Missbrauchs zweier Schüler vor Gericht. Er schreibt seine "Kritik der Kindheit" mit fast siebzig Jahren, und die Kindheit, um die es ihm geht, ist seine eigene. Gegen die Absicht seines Verfassers zeigt der Text die Innenseite einer selbstsüchtig genutzten pädagogischen Macht, ein abgründiges Begehren, das sich nach der Erfahrung des Scheiterns zu rechtfertigen sucht.
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Die Erhebungen zum Monitor Lehrerbildung wurden von dem Centrum für Hochschulentwicklung gGmbH mit der gebotenen Sorgfalt und unter Einsatz anerkannter Methoden durchgeführt. Für die Richtigkeit der Daten übernimmt das CHE keine Haftung.

Stand: November 2015 (Erhebungsstand der Daten: Selbstauskunft der Länder bzw. der Hochschulen (Winter 2014))
 
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07. Oktober 2015

01 Monitor Lehrerbildung im Fokus


Thema: Studieninhalte

[Bayern] SPD-Fraktion will Deutsch als Fremdsprache zum Pflichtfach in der Lehrerausbildung machen – BayernSPD Landtagsfraktion
Bislang werde Deutsch als Fremdsprache von viel zu wenig angehenden Lehrkräften als Zusatzqualifikation ausgewählt, kritisiert Tasdelen, Integrationspolitischer Sprecher: "Es gibt sogar Professoren, die ihren Studierenden ausdrücklich davon abraten, da sie sonst in 'Problemschulen' gesteckt würden. Dem kann man nur entgegentreten, indem Deutsch als Fremdsprache zur Pflichtausbildung für alle Lehrer wird." Tasdelen betont, durch die dezentrale Unterbringung der Flüchtlingsfamilien seien in nahezu jeder Dorfgrundschule auch Kinder, die Deutsch erst noch erlernen müssen: "Wie soll man jemandem Mathematik beibringen, der die Sprache nicht kennt? Das ist frustrierend für die Kinder und die Lehrkräfte."
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Neben den Inhalten aus Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaft können fachbereichsübergreifend Schwerpunkte in das Lehramtsstudium implementiert werden. Derzeit bildungspolitisch relevante Themenschwerpunkte sind unter anderem: Inklusion, Umgang mit Heterogenität, Deutsch als Zweitsprache oder Medienpädagogik. Angesichts der hohen Anzahl an Flüchtlingskindern steht zurzeit besonders Deutsch als Zweitsprache im Zentrum der Diskussionen. Damit zukünftige Lehrkräfte eine Grundbildung in diesem Bereich erhalten, können entweder die Hochschulen selbst Deutsch als Zweitsprache als Themenschwerpunkt in die Curricula aufnehmen oder die Länder können diesen Themenschwerpunkt hochschulübergreifend vorschreiben. Im Rahmen des Monitors Lehrerbildung wurden die Länder befragt, ob und wenn ja welche Themenschwerpunkte differenziert nach den Lehramtstypen verpflichtend vorgesehen sind. Bis auf eine Ausnahme schreiben alle Länder die Vermittlung spezifischer Themenschwerpunkte vor. Deutsch als Zweitsprache ist für den Lehramtstypen 1 in acht von 14 Ländern, die diesen Lehramtstypen anbieten, verpflichtend vorgesehen. In beiden Ländern, in denen es den Lehramtstypen 2 gibt, ist Deutsch als Zweitsprache ebenfalls von der jeweiligen Regierung vorgeschrieben. Für den Lehramtstypen 3 trifft dies auf sieben von 14 Ländern, für den Lehramtstypen 4 auf elf von 16, für den Lehramtstypen 5 auf neun von 15 und für den Lehramtstypen 6 auf sechs von 13 Ländern zu. Die jeweiligen Ergebnisse der befragten Länder finden Sie auf den einzelnen Landesseiten unter dem Punkt "Studieninhalte". Eine Übersicht über die Situation in allen befragten Ländern, die auf diese Fragen antworteten, finden Sie hier und hier.

02 (Hoch)schulpolitik

Länderübergreifende News

Qualitätsoffensive Lehrerbildung: Zweite Bewilligungsrunde – Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
In der gemeinsamen "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" von Bund und Ländern stehen die erfolgreichen Hochschulen der ersten Förderphase fest. Für die beiden Bewilligungsrunden wurden insgesamt 49 Vorhaben ausgewählt, die bis zum 31.12.2018 bzw. bis zum 30.06.2019 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden. Die 19 Vorhaben der ersten Bewilligungsrunde haben ihre Arbeit im Sommer 2015 aufgenommen. Für die zweite Bewilligungsrunde wurden 30 Vorhaben ausgewählt, die für die Förderung ab dem 01.01.2016 vorbereitet werden. Die Liste der förderwürdigen Vorhabenbeschreibungen für die zweite Bewilligungsrunde finden Sie hier
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Inklusion bleibt an vielen weiterführenden Schulen ein Fremdwort – Bertelsmann Stiftung
Der Inklusionsanteil an deutschen Schulen ist im Schuljahr 2013/14 auf den höchsten Wert seit Inkrafttreten der UN-Konvention gestiegen. Fast jedes dritte Kind mit Förderbedarf besucht mittlerweile eine Regelschule (31,4 Prozent). Das ist ein Anstieg um 71 Prozent gegenüber dem Schuljahr 2008/09 (18,4 Prozent). Trotz der Fortschritte ist die Situation an deutschen Schulen für Kinder und Jugendliche mit Handicap noch unbefriedigend. Der Schüleranteil an Förderschulen geht kaum zurück und von bundesweit vergleichbaren Chancen auf Teilhabe an Inklusion kann noch keine Rede sein. Dazu kommt: In der Sekundarstufe bleibt Inklusion weiterhin eine Ausnahme. Das geht aus einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung hervor.
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Dazu eine Stellungnahme des Verbands Bildung und Erziehung:
"Die vorgelegten Zahlen zur inklusiven Beschulung dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Rahmenbedingungen an den Schulen absolut nicht stimmen", kommentiert der VBE-Bundesvorsitzende Beckmann die heute von der Bertelsmann-Stiftung vorgelegte Studie, "vielmehr ist es dem hohen Engagement der Lehrerinnen und Lehrer zu verdanken, dass die Quoten so sind wie sie sind. Die Studie belegt: Lehrkräfte sind keine Inklusions-Verweigerer."
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Weltweit fehlen 4 Millionen Lehrerinnen und Lehrer – Deutsche UNESCO Kommission
Am 05.10.2015 war Weltlehrertag. Aus diesem Anlass erinnert die UNESCO an die Schlüsselrolle von Lehrerinnen und Lehrern für eine hochwertige Bildung und nachhaltige Entwicklung. Derzeit fehlen jedoch weltweit 4 Millionen Lehrkräfte. Bis zum Jahr 2020 müssen 10,9 Millionen Grundschullehrkräfte eingestellt werden, allein um die Grundschulbildung für Kinder weltweit zu garantieren. Zwischen 1999 und 2012 hat sich das Verhältnis von Schülerinnen und Schülern pro Lehrkraft in über 80 Prozent der Länder weltweit verbessert. Doch Lehrkräfte müssen nicht nur eingestellt, sondern auch aus- und weitergebildet werden. Neben zu großen Schulklassen – mit über 40 Schülerinnen und Schülern pro Lehrkraft – sind nicht ausreichend ausgebildete Lehrkräfte noch immer die Hauptbarriere für den Lernerfolg.
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Weltlehrertag: Weibliche Lehrkräfte in der EU in den frühen Bildungsstufen überrepräsentiert und 2013 mehr als jede dritte Lehrkraft in der EU 50 Jahre und älter – Eurostat
Anlässlich des Weltlehrertags, der jedes Jahr am 5. Oktober stattfindet, veröffentlicht Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union (EU), Daten über die Geschlechts- und Altersstruktur des Lehrpersonals in der EU. Im Jahr 2013 übten 8,3 Millionen Personen in der EU eine Lehrtätigkeit aus, davon waren 5,8 Mio. (70 Prozent) weiblich. Frauen bildeten eine große Mehrheit in den frühen Bildungsstufen: Sie stellten 95 Prozent aller Lehrkräfte im Elementarbereich (Vorschule) und 85 Prozent im Primarbereich (Grundschule). Im Gegensatz dazu waren die Lehrkräfte im Tertiärbereich (Hochschulen) in der Mehrzahl männlich (59 Prozent). Insgesamt waren 820.000 Lehrkräfte (nahezu 10 Prozent der Gesamtzahl) in der EU jünger als 30 Jahre und 2,9 Mio. (rund 36 Prozent) mindestens 50 Jahre alt. Der Anteil der Lehrkräfte ab 50 Jahren war mit 39,2 Prozent an weiterführenden Schulen und im Tertiärbereich (36,1 Prozent) am höchsten.
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Neues Schuljahr: Gravierender Lehrermangel – Deutscher Philologenverband
Zu Beginn des neuen Schuljahres warnt der Deutsche Philologenverband vor einem gravierenden Lehrermangel. 20.000 bis 30.000 Lehrkräfte fehlen demnach. Besonders groß ist der Mangel in Fächern wie Mathe, Physik und Chemie. Besonders betroffen ist wegen der Verrentungswelle der Osten. Die Zahlen basieren auf Hochrechnungen des Philologenverbands, die aus Umfragen der einzelnen Landesverbände resultieren. "Offizielle Zahlen der Ministerien kriegen wir nicht", sagt Verbandschef Meidinger. Er spricht auch von einem "verdeckten Lehrermangel", weil die Schulen oftmals die Löcher in der Versorgung mit Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern oder fachfremden Kolleginnen und Kollegen stopften.
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Das Recht auf Bildung darf Flüchtlingskindern nicht vorenthalten werden – Sozial- und Erziehungsdienste stärken – Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Am 11. und 12.09.2015 sind die Fraktionsvorsitzenden der LINKEN zusammengekommen, um gemeinsam mit Tepe, Vorsitzende der GEW, unter anderem über die neuen Herausforderungen an das Bildungssystem, die durch die stetig wachsende Zahl der Flüchtlingskinder auf die Kindertagesstätten und Schulen zukommen, zu sprechen. GEW-Vorsitzende Tepe betont: "Mit Blick auf die Haushaltsberatungen im Bundestag sind ein umfassender Zugang zu Bildung und Soforthilfen zur Unterstützung der Fachkräfte und Bildungseinrichtungen notwendig." Das bedeute, dass die Willkommens- bzw. Intensivklassen flächendeckend ausgebaut und mit gut ausgebildeten Lehrkräften ausgestattet werden müssen. Die Kultusministerien seien nun gefragt, zeitnah gute Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten für Lehrerinnen und Lehrer anzubieten, so van Ooyen, Vorsitzender der LINKEN-Fraktionsvorsitzendenkonferenz.
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Forderung des Fachverbands Deutsch als Fremd- und Zweitsprache: Flüchtlingskinder und Deutschunterricht – Ausgebildete Fachleute endlich einstellen – Fachverband Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
Angesichts der Zahlen an Flüchtlingskindern ergibt sich akut für diese Klassen ein hoher zusätzlicher Bedarf an etwa 10.000-20.000 Lehrerinnen und Lehrern. Die Bundesländer haben deshalb im Schulwesen einige tausend zusätzlicher Einstellungen in Aussicht gestellt. Die entsprechenden Lehrkräfte werden mittlerweile seit Jahrzehnten an deutschen Hochschulen in den Studiengängen Deutsch als Fremd- und Zweitsprache ausgebildet. Diese Absolventinnen und Absolventen aber haben Schwierigkeiten, ausbildungsadäquate Stellen zu finden. In den Schuldienst können sie in der Regel nicht eintreten, da Deutsch als Fremdsprache kein Schulfach ist und sie kein Staatsexamen haben. So werden sie auch nicht in den Vorbereitungsklassen eingesetzt und finden sich als schlecht bezahlte, aber dennoch hoch motivierte Honorarkräfte in prekären Verhältnissen wieder, zum Beispiel in den Integrationskursen für Erwachsene. Früher oder später wandern sie deshalb in andere Tätigkeitsbereiche ab.
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Ein Kommentar: "Unbequem wird's besser – Bezahlt Lehrkräfte endlich nach Leistung!" – Zeit Online
In ihrem Kommentar fordert Nicole Beer, dass Lehrkräfte nach ihren Leistungen entlohnt werden sollten und somit engagierten Lehrkräften mehr Wertschätzung entgegengebracht werde. Dazu bedarf es allerdings zweier Voraussetzungen: Zum einen müssten Leistungen und Lernfortschritte der Kinder ermittelt werden, um die Unterrichtsqualität und damit den Erfolg der Lehrkraft zu bewerten. Zum anderen müssten die Schulen mehr Autonomie in Bezug auf Organisation, Personal und Budget erhalten, damit eine leistungsorientierte Bezahlung rechtlich und organisatorisch überhaupt möglich wird.
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Unfallkasse Berlin und Special Olympics Deutschland veröffentlichen Handreichung für inklusiven Sportunterricht – Unfallkasse Berlin
"Chancen durch Inklusion im Sport" heißt die 28-seitige Broschüre, die von der Unfallkasse Berlin in Zusammenarbeit mit Special Olympics Deutschland erarbeitet wurde und mit Schuljahresbeginn zum Einsatz kommt. Die Handreichung richtet sich an Sportlehrende und gibt "Impulse für den Sportunterricht der Klassen 5 bis 10 unter Berücksichtigung von emotional-sozialem und geistigem Förderbedarf", wie es im Untertitel heißt. Mit praktischen Sport- und Spielformen, die Lehrkräften den Unterricht erleichtern sollen, können erste Schritte auf dem Weg zu einem inklusiven Sportunterricht ermöglicht werden. Alle methodisch-didaktischen Konzepte können durch geringe Anpassungen auf andere Lerngruppen übertragen werden.
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Medienpreis Bildungsjournalismus 2015: Die Preisträger – Deutsche Telekom Stiftung
Drei Medienmacher aus Hamburg, Berlin und Stuttgart sind die Gewinnerinnen und Gewinner des diesjährigen Medienpreises für Bildungsjournalismus. Die Auszeichnung wird 2015 zum zweiten Mal verliehen und ist bundesweit die bisher einzige, die ausschließlich bildungsjournalistische Beiträge prämiert. Ziel des Preises ist es, die Aufmerksamkeit für das Thema Bildung zu erhöhen und die Wertschätzung und Anerkennung von Bildungsjournalisten zu steigern. Aus knapp 100 Einreichungen in den drei Kategorien Print, Fernsehen/Hörfunk/Online und Nachwuchs wählte eine fünfköpfige Jury folgende Siegerinnen und Sieger aus:

  • Print: Marc Hasse mit "Im Labor des neuen Lernens" (Hamburger Abendblatt, 31. Januar 2015)
  • Fernsehen/Hörfunk/Online: Silvia Plahl mit "Philosophieren mit Kindern" (SWR 2, 28. März 2015)
  • Nachwuchs: Siri Warrlich mit ihrem Konzept "Ein MOOC für Mohammed" weiterlesen


Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] Wichtige Neuerungen im Schuljahr 2015/2016 – Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Wichtige Veränderungen im jetzt beginnenden Schuljahr betreffen die verstärkte individuelle Förderung an Realschulen sowie Grundschulen, die Umsetzung des Wahlrechts im Zusammenhang mit der Inklusion, den Ausbau des Islamischen Religionsunterrichts und der Ganztagsschulen. Im Bereich der beruflichen Schulen wird der Modellversuch zu einem verbesserten Übergang von der Schule in den Beruf erweitert. Kultusminister Stoch: "Alle diese Maßnahmen sind wichtige Bausteine, um den Erfolg der baden-württembergischen Schulen zu sichern und die Chancengerechtigkeit im Bildungsbereich zu verbessern." Ferner werden die Angebote für Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien stark ausgebaut.
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[Bayern] Lehrerversorgung auf dünnem Eis – Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV)
Für den regulären Unterricht reicht es – mehr aber ist nicht drin. Mit diesen Worten lässt sich die Situation an den Schulen zu Beginn des Schuljahres gut beschreiben. "Zusätzliche Angebote wie Arbeitsgruppen, Förderstunden oder Differenzierungen sind an vielen Schulen nicht möglich", erklärte Fleischmann, Präsidentin des BLLV. Sie befürchtet, dass es bei einer auf so dünnem Eis angelegten Lehrerversorgung im Laufe des Schuljahres kritisch werden wird. Viele Schulleitungen verfügten über keinerlei Reserven. "Die ständig steigende Zahl von Flüchtlingskindern erfordert jetzt ausreichende zusätzliche Ressourcen."
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Kultusminister Spaenle hingegen sieht die Unterrichtsversorgung in Bayern zum Start ins Schuljahr sichergestellt – Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
  Die Unterrichtsversorgung der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen ist für den Start ins neue Schuljahr 2015/16 sichergestellt. Bayern unternimmt dabei massive Anstrengungen, um auch die jungen Flüchtlinge sowie Asylbewerberinnen und -bewerber zu unterrichten, und kann auch das Schulwesen qualitativ weiterentwickeln", so Bayerns Kultusminister Spaenle. Bayerns Schulen können zum neuen Schuljahr auf zusätzliche Ressourcen für den Unterricht von jungen Flüchtlingen und Asylbewerberinnen- und bewerber zurückgreifen. Das Kultusministerium wird z. B. deutlich mehr Stellen für Übergangsklassen an Grund- und Mittelschulen sowie für die Angebote der Berufsschulen zusätzliche Mittel bereitstellen.
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[Bayern] Das achtjährige Gymnasium dauert jetzt neun Jahre – Die Welt
Aufgrund der Kritik am achtjährigen Gymnasium hat die bayerische Regierung die Mittelstufe reformiert und Modellschulen eingeführt, die nun zwei neunte Klassen haben. Dies bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler wieder ein Jahr länger zur Schule gehen und somit regulär nach neun Jahren Abitur machen. Angenommen wurde, dass sich höchstens ein Viertel der Schülerinnen und Schüler für die längere Schulzeit entscheidet – doch wählten ca. 60 Prozent der Schülerschaft diesen Weg.
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[Bayern/Berlin] Lieber Berlin als in Bayern Hartz IV – Der Tagesspiegel
Während in Bayern ein Überfluss an Lehrkräften herrscht, werden in Berlin dringend Lehrkräfte gesucht. Deshalb wird in Bayern gezielt für eine Anstellung in der Hauptstadt Deutschlands geworben. Mit Erfolg: Denn mittlerweile kommt jede siebte der für dieses Schuljahr neu eingestellten Lehrkräfte aus Bayern. So auch Jenny Blüher, die die Facebook-Gruppe "Bayrische Lehrer erobern Berlin" gründete. In dem Beitrag berichtet sie von ihren eigenen Erfahrungen.
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[Berlin] Lehrkräfte sollen Schülerinnen und Schüler vor Salafismus retten – Der Tagesspiegel
Das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg, das American Jewish Committee und die Beratungsstelle Hayat haben in Zusammenarbeit ein Projekt entwickelt, um Lehrkräfte im Umgang mit Schülerinnen und Schülern zu stärken, die vom Salafismus beeinflusst werden. Das Angebot des Berliner Projekts nehmen zurzeit 25 Lehrkräfte von 20 Schulen in Anspruch. Insgesamt dauert die Fortbildung zwei Jahre. Außerdem sollen Unterrichtsmaterialien entwickelt werden, die dann an allen Berliner Schulen eingesetzt werden können.
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[Berlin] Zentrale Herausforderungen im neuen Schuljahr 2015/16 – Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) Berlin
1. Der Lehrkräftebedarf an Berlins Schulen wird nicht adäquat gedeckt: Die Senatsbildungsverwaltung verkündete zum Schuljahresbeginn eine personelle Ausstattung von 100 Prozent. Eine Umfrage der GEW Berlin unter den Schulen des Landes ergibt jedoch ein anderes Bild: Demnach melden die 58 Schulen, die sich an der Umfrage beteiligten, eine Unterausstattung an Lehrkräften von 1.518 Unterrichtsstunden. Das sind 26,2 Stunden pro Schule, was einer Lehrkraft pro Schule entspricht.
2. Schwierige Lage der Erzieherinnen und Erzieher an Schulen.
3. Schulunterricht für Flüchtlingskinder.
4. Räumliche Ausstattung ein Armutszeugnis: Rund 5.000 Schülerinnen und Schüler mehr als im letzten Jahr sind in diesem Schuljahr neu zu beschulen. Die ohnehin schon an vielen Standorten angespannte Raumsituation wird dadurch noch weiter verschärft.
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[Hessen] Mehr als 100 neue Intensivklassen in der Sprachförderung – Hessisches Kultusministerium
Insgesamt gebe es zum Schuljahr 2015/16 an den allgemeinbildenden Schulen nach derzeitigem Stand 399 Intensivklassen, in denen vorrangig deutsche Sprachkenntnisse erworben werden können. Damit stehen weit über 6.000 Intensivklassenplätze allein an den allgemeinbildenden Schulen zur Verfügung – über 1.600 Plätze mehr als vor den Sommerferien. In den bestehenden Intensivmaßnahmen des Schuljahres 2014/15 waren mit Stand vom Frühjahr Ressourcen für rund 10.000 Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger bereitgestellt worden. Für die Umsetzung des schulischen Gesamtsprachförderkonzepts stehen im kommenden Schuljahr insgesamt 1.280 Stellen zur Verfügung. Auch wenn die Herausforderung durch den anhaltenden Zuzug von Flüchtlingen und Zuwanderern groß ist, so werden in der kommenden Woche zunächst einmal die neuen Erstklässler im Mittelpunkt stehen: Rund 53.000 Jungen und Mädchen werden im Schuljahr 2015/16 in Hessen eingeschult.
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[Hessen] Lehrkräfte fühlen sich überlastet – Frankfurter Rundschau
Nach einer Anfrage der SPD zur Überlastung der Lehrkräfte gab Kultusminister Lorz bekannt, dass 122 Überlastungsanzeigen von Schulen vorlägen. Die Lehrkräfte fordern, dass die Anzahl der Pflichtstunden verringert werde und sie mehr personelle Unterstützung durch Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Psychologinnen und Psychologen bekommen. Lorz sieht zumindest die Versorgung durch Unterrichtsstunden gewährleistet, die bei 105 Prozent liege. Die Opposition zweifelt die Berechnung der Unterrichtsversorgung jedoch an und fordert den Minister auf, sich des Problems anzunehmen.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Wer wird Lehrerin oder Lehrer des Jahres 2016? – Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Bildungsminister Brodkorb ruft Schülerinnen, Schüler und Eltern in Mecklenburg-Vorpommern auf, sich am Lehrerpreis 2016 zu beteiligen. Das Land vergibt im kommenden Jahr wieder einen Lehrerpreis an besonders engagierte und motivierte Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher an den Schulen. Insgesamt werden neun Preise vergeben. "In Mecklenburg-Vorpommern gibt es viele Lehrerinnen und Lehrer, die mit gutem Unterricht und abwechslungsreichen Projekten dafür sorgen, dass Schülerinnen und Schüler gerne in die Schule kommen", sagte Bildungsminister Brodkorb. "Mit der Auszeichnung des Lehrerpreises wollen wir diese engagierten Lehrerinnen und Lehrer mehr ins Scheinwerferlicht rücken und ihnen für ihr Engagement danken", erklärte Brodkorb. Der Lehrerpreis verfolge auch das Ziel, dem Lehrerberuf insgesamt wieder mehr Ansehen zu verleihen.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Gemeinsame Basis für Inklusion geschaffen: 240 zusätzliche Lehrerstellen für Inklusion – Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Politikerinnen und Politiker aus Mecklenburg-Vorpommern haben auf Einladung des Ministerpräsidenten Sellering über den Schulfrieden für Inklusion verhandelt und ein abschließendes Ergebnis erzielt. Ziel des Schulfriedens ist die schrittweise Einführung der Inklusion im Rahmen eines fraktionsübergreifenden Konsenses. Insgesamt sollen bis 2020 schrittweise 200 landesfinanzierte Stellen und etwa 40 Stellen, die durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert werden, zusätzlich zur Verfügung gestellt werden. Die ESF-finanzierten Stellen sollen nach 2020 durch Landesmittel verstetigt werden. Hinzu treten zwischen 2016 bis 2020 insgesamt mindestens 15 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zur Kofinanzierung investiver Maßnahmen an Schulen.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Lehrergesundheitsprogramm: Gesundheitszustand der Lehrkräfte leicht verbessert – Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Der Krankenstand der Lehrkräfte sowie der Erzieherinnen und Erzieher mit sonderpädagogischen Aufgaben (PmsA) ist im Schuljahr 2013/14 gegenüber dem Schuljahr zuvor leicht zurückgegangen. Das geht aus der jüngsten Krankenstatistik des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur hervor. Während der Krankenstand von Lehrkräften und PmsA im Schuljahr 2012/13 bei 5,49 Prozent lag, waren im Schuljahr 2013/14 nur noch 5,26 Prozent der Lehrkräfte und PmsA erkrankt. Auch die durchschnittliche Zahl der Krankentage von Lehrkräften und PmsA hat sich im Schuljahr 2013/14 gegenüber dem Vorjahr leicht verringert. Im Schuljahr 2012/13 waren es durchschnittlich 20 Krankentage, im Schuljahr 2013/14 durchschnittlich noch 19,2 Krankentage.
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[Nordrhein-Westfalen] Die Lehrerausbildung in Nordrhein-Westfalen folgt weiter konsequent der Schulentwicklung – Ministerium für Schule und Weiterbildung
Das Kabinett hat den Entwurf der Landesregierung für ein Gesetz zur Änderung des Lehrerausbildungsgesetzes beschlossen. "Wir halten an den bewährten Grundstrukturen der Lehrerausbildung fest. Mit den jetzt vorgenommenen Änderungen und Weiterentwicklungen reagieren wir auf die veränderten Anforderungen für die Lehrkräfte, die sich seit der 'großen Reform' in 2009 ergeben haben", erklärte Schulministerin Löhrmann und betonte: "Nordrhein-Westfalen hat im bundesweiten Vergleich eine der modernsten Lehrerausbildungen, weil wir sie konsequent an der Schulentwicklung ausrichten. Das heißt, wir steuern mit Augenmaß nach und stellen uns auf die konkreten und kommenden gesellschaftlichen Herausforderungen – wie aktuell etwa die Inklusion, Integration oder digitale Bildung – ein."
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[Rheinland-Pfalz] Gute Perspektiven und neue Angebote für Schülerinnen und Schüler im Land – Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur
Anfang kommender Woche starten 34.200 ABC-Schützen an den rheinland-pfälzischen Grundschulen in ihr erstes Schuljahr. Die Zahl der Einschulungen sinkt damit erstmals seit zwei Jahren wieder – um knapp 300. Die Gesamtzahl aller Schülerinnen und Schüler an den gut 1.500 allgemeinbildenden Schulen liegt dann bei 415.200 und damit um etwa 3.000 niedriger als im vergangenen Schuljahr. In einem erheblichen Maße – und zwar um knapp 50 Prozent von 151 auf 224 – steigt zum Schuljahresbeginn die Zahl der Deutsch-Intensivkurse. Um eine gute Unterrichtsversorgung zu gewährleisten wird das Land – wie im Vorjahr – rund 1.200 junge Lehrkräfte einstellen und damit rund 430 mehr als in der mittelfristigen Personalplanung für das Schuljahr 2015/16 vorgesehen war.
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[Sachsen] Freistaat führt das Sachsenstipendium ein – Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Sachsen geht neue Wege, um mehr Lehrernachwuchs für ländliche Regionen zu gewinnen. Ab sofort können sich Lehramtsstudierende für das "Sachsenstipendium" bewerben. Die Lehramtsstudierenden erhalten 300 Euro monatlich, wenn sie sich verpflichten, später in Bedarfsregionen zu arbeiten. "Es gibt kein mangelndes Interesse am Lehrerberuf. Aber es gibt eine mangelnde Bereitschaft in ländlichen Regionen als Lehrerin oder Lehrer tätig zu sein", begründete Kultusministerin Kurth die Initiative. Für das Sachsenstipendium stellt der Freistaat in diesem und nächstem Jahr insgesamt 600.000 Euro bereit.
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[Sachsen-Anhalt] Forderung GEW: Mehr Chancengleichheit durch mehr Angebote, mehr Förderung und weniger Belastungen – Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) Sachsen-Anhalt
Trotz erhöhter Neueinstellungen ist es den Schulbehörden nicht gelungen, die versprochene Unterrichtsversorgung von 103 Prozent auch nur ansatzweise zu erreichen. Im Gegenteil hat sich der unzureichende Lehrkräftebestand des letzten Schuljahres noch einmal deutlich verschlechtert, weil offensichtlich mehr Lehrkräfte aus dem aktiven Schuldienst ausgeschieden sind als neu eingestellt wurden. Die Schulbehörden wussten das, dennoch wurde nicht stärker gegengesteuert. Obwohl die Schülerzahl noch einmal um mehr als 3.000 gestiegen ist und durch die Zunahme der Migranten im Laufe des Schuljahres weiter steigen wird, unterrichten derzeit weniger Lehrkräfte in den Schulen, als noch im Schuljahr 2014/15.
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[Schleswig-Holstein] Sechs Menschen mit Behinderungen erreichen in drei Semestern über 1.000 Personen mit inklusiven Bildungsangeboten – Stiftung Drachensee
Das Modellprojekt Inklusive Bildung qualifiziert sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werkstatt am Drachensee zur Bildungsarbeit. Seit November 2013 bis Oktober 2016 nehmen sie an einer dreijährigen, modular aufgebauten Vollzeit-Qualifizierung zur Bildungsfachkraft teil. Dadurch können sie an den öffentlichen Fach- und Hochschulen sowie weiteren Bildungseinrichtungen in Schleswig-Holstein ihre Expertise in eigener Sache einbringen. Bereits im Rahmen dieser Qualifizierung bieten sie Seminare, Workshops und Vorträge an, in denen sie (künftigen) Lehr-, Fach-und Leitungskräften die Lebenswelten, Bedarfe und Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen vermitteln.
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03 Hochschulspezifische News

[Universität Dortmund] TU Dortmund verzeichnet großes Interesse am "Seiteneinstiegs-Master Berufskolleg" – Universität Dortmund
Die TU Dortmund verzeichnet großes Interesse für ihren Studiengang "Seiteneinstiegs-Master Berufskolleg". Dieser Masterstudiengang qualifiziert für die Aufgaben als Lehrerin oder Lehrer an Berufskollegs. Er ist ein attraktives Angebot für Absolventinnen und Absolventen eines Fachbachelors. Ein vergleichbares Studienprogramm gibt es parallel auch für Absolventinnen und Absolventen elektrotechnischer Bachelor-Studiengänge. Der Schwerpunkt des Masterstudiengangs liegt bei den Erziehungswissenschaften. Dazu gibt es ein Modul "Vertiefung Maschinenbautechnik" sowie ein sechsmonatiges Praktikum in einer Berufsschule. An den Master schließen dann 18 Monate Referendariat an. Danach steht die Übernahme in die Aufgabe als Berufsschullehrerin oder -lehrer.
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[Universität Frankfurt] Neue Impulse für bilingualen Unterricht zu Politik, Wirtschaft und Kultur – Universität Frankfurt
Ob es um das Renten- und Steuersystem oder Fragen von Migration und "Global Governance" geht, in einer von Internationalität geprägten Gesellschaft müssen junge Menschen über ökonomische, politische und kulturelle Kenntnisse verfügen, um sich ihre Lebenswirklichkeit erschließen zu können. Diese sollen Schülerinnen und Schüler im bilingualen Unterrichtsfach "Politics, Economics & Culture" (PolECule) erlernen. Im Rahmen dieses Projekts der Goethe-Universität arbeiten Professorinnen und Professoren aus Fachwissenschaften und Didaktik der Bereiche Englisch und Sozialwissenschaft seit Beginn des neuen Schuljahrs mit drei Schulen im Rhein-Main-Gebiet zusammen. Das Projekt, das zunächst in der Kooperation mit den drei Partnerschulen auf drei Jahre angelegt ist und stetig evaluiert wird, soll Impulse für die dringend notwendige Entwicklung des Kerncurriculums im Rahmen des "kompetenzorientierten Unterrichts" im Bereich "bilingualer Politik- und Wirtschaftsunterricht" geben. Neben zwei Doktorarbeiten sind ebenfalls Masterarbeiten zu diesen Themen in Planung.
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[Universität Göttingen] Lehramtsstudierende unterstützen Flüchtlinge beim Spracherwerb – Universität Göttingen
Lehramtsstudierende der Universität Göttingen können sich ab dem kommenden Wintersemester gezielt für den Deutschunterricht für Flüchtlinge qualifizieren. Die Zentrale Einrichtung für Lehrerbildung (ZELB) hat das Pilotprojekt "Qualifizierte Vorbereitung und fachliche Betreuung von Lehramtsstudierenden für die Sprachenförderung von Flüchtlingen" gemeinsam mit der Abteilung Interkulturelle Germanistik entwickelt. In dem Pilotprojekt begleiten rund 30 Studierende nach einer Vorbereitungsphase Flüchtlinge an der Universität als Sprachcoaches, bieten Deutschunterricht in Einrichtungen für Flüchtlinge an oder sie helfen mit beim Unterricht in Sprachlernklassen. Diese Praxisphase wird ergänzt durch Workshops zu didaktischen, methodischen und pädagogischen Themen. Psychologische Fachkräfte schulen die Studierenden im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen und gewährleisten eine supervisorische Begleitung des Projektes. Ihr Engagement können sich die Studierenden als Studienleistung anrechnen lassen.
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[Universität Koblenz-Landau] Durch das Freiwillige Soziale Jahr erfolgreich ins Lehramtsstudium – Universität Koblenz Landau
Die Universität Koblenz-Landau und das Kulturbüro Rheinland-Pfalz werden künftig im Bereich Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an Ganztagsschulen zusammenarbeiten. Ziel dieser langfristig angelegten Kooperation ist das wissenschaftliche Erforschen des Zusammenwirkens von FSJ-Erfahrungen der jungen Frauen und Männer sowie einer späteren Entscheidung für den Lehrerberuf. Durch diese gemeinsame Initiative sollen wissenschaftliche Ergebnisse für die Weiterentwicklung des FSJ an Ganztagsschulen wie auch für die Lehramtsstudiengänge gewonnen werden. Die Forschungsarbeiten werden innerhalb der Universität vom Zentrum für Lehrerbildung am Campus Koblenz wahrgenommen. Durch den gegenseitigen Austausch versprechen sich beide Kooperationspartner Verbesserungen für ihre Beratungs- und Betreuungsarbeit.
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04 Veranstaltungen

[Mercator Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprach] Neu zugewanderte Kinder und Jugendliche im deutschen Schulsystem – 08.10.2015
Das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache und das Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln haben in einer bundesweiten Studie untersucht, wie viele Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter insgesamt zuwandern, wie der Schulbesuch in den Bundesländern rechtlich geregelt ist und wie der Unterricht für die Kinder und Jugendlichen an den Schulen organisiert wird. Für die Studie wurden Daten des Statistischen Bundesamtes, des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und kommunale Daten aus den letzten Jahren bis Ende 2014 ausgewertet und eine Abfrage unter den Kultusministerien aller 16 Bundesländer durchgeführt.
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[Stiftung der Deutschen Wirtschaft / Robert Bosch Stiftung ] 6. Forum "Leadership in der Lehrerbildung" – 19./20.11.2015
Am 19. und 20. November 2015 findet das 6. Forum "Leadership in der Lehrerbildung" statt. Die Netzwerkveranstaltung des Förderprogramms Studienkolleg der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und der Robert Bosch Stiftung steht in diesem Jahr unter der Überschrift "Bildet Banden!". Dabei geht es vor allem um Vernetzung und Kooperation als Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Lehrerbildung sowie um die Frage, ob Konzepte geteilter Führung auch auf das System Schule anwendbar sind. Akteure aus Lehrerbildung, Schule, Bildungsverwaltung, Stiftungen und anderen relevanten Feldern sind eingeladen, gemeinsam folgende Schwerpunktthemen zu bearbeiten: Ziele von Vernetzung und Kooperation, Personalentwicklung, Führung und Übergänge/Schnittstellen.
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05 Internationales

[Italien] Italien stellt tausende Lehrkräfte fest an – Die Presse
In Italien sind viele Lehrkräfte befristet angestellt, damit Kosten im Personalbereich eingespart werden konnten. Die Regierung hat nun bereits einige Lehrkräfte fest angestellt, Bis November sollen weitere unbefristete Stellen geschaffen werden. Insgesamt sollten dann 84.000 Lehrkräfte fest angestellt werden.
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[Japan] Die bessere Lehrkraft – Zeit Online
In Japan wird der Unterricht an Schulen immer mehr durch Roboter unterstützt. Die Androiden sind ca. 60 cm groß; haben bewegliche Körper und sehen Menschen erstaunlich ähnlich. Trotz einiger Mängel können sie Vokabeln abfragen oder im Sportunterricht Übungen vormachen. Außerdem werden die Roboter an den Universitäten bei Experimenten eingesetzt.
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[Österreich] Lehrerausbildung: Volksschullehrkräfte studieren ab heuer länger – Der Standard
Im Rahmen der "PädagogInnenbildung NEU" wird die Ausbildung für Lehrkräfte im Volksschul- sowie im Sekundarbereich umgestellt. Für Studierende, die ab dem kommenden Wintersemester 2015/16 ihr Studium beginnen, erhöht sich die Regelstudienzeit des Bachelors von drei Jahren auf vier Jahre. Außerdem müssen sie zusätzlich ein einjähriges Masterstudium absolvieren. Die Umstellung im Sekundarbereich ist verpflichtend erst für Herbst 2016 vorgesehen, allerdings änderten einige Länder die Ausbildungsstruktur bereits zu diesem Semester.
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[[Schweiz] Baselland: Widerstand gegen Sparpläne – Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz
Durch verschiedenste Maßnahmen will die Baselbieter Kantonsregierung bis zum Jahr 2019 rund 188 Millionen Franken einsparen, um den notleidenden Staatshaushalt zu stabilisieren. Unter anderem sollen bis zu 400 Staatsstellen wegfallen und dem Personal ab 2016 eine Lohnkürzung von einem Prozent zugemutet werden. Im Bildungsbereich umfassen die Pläne eine Erhöhung der Pflichtstundenzahl, Abbau von Fördermaßnahmen, Musikunterricht und Freifächern, Erhöhung der Klassengrößen sowie Reduktion der Altersentlastung. Von Wartburg, Präsident des Lehrerinnen- und Lehrervereins Baselland, wehrte sich in seiner Ansprache insbesondere dagegen, "von der Politik tatsachenwidrig als Kostentreiber bezeichnet zu werden". Die Wirklichkeit sehe ganz anders aus: "Viele von uns engagieren sich für ihre Schülerinnen und Schüler in einem Maß, das weit über die vorhandenen Ressourcen hinausgeht."
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06 Dokumente/Literatur

Helbig, Marcel: Brauchen Mädchen und Jungen gleichgeschlechtliche Lehrkräfte? Eine Überblicksstudie zum Zusammenhang des Lehrergeschlechts mit dem Bildungserfolg von Jungen und Mädchen. In: Enzyklopädie Erziehungswissenschaft. Weinheim 2015.
Mädchen sind heute erfolgreicher in der Schule als Jungen. In vielen Ländern ist parallel zum gestiegenen Bildungserfolg auch der Anteil von Lehrerinnen in Schulen in den letzten Jahrzehnten angestiegen. In der Forschung wird im Fehlen männlicher Lehrkräfte zum Teil der Grund für den mangelnden Bildungserfolg von Jungen gesehen. In der vorliegenden Überblicksstudie wird untersucht, ob es für Jungen und Mädchen von Vorteil ist von einer gleichgeschlechtlichen Lehrkraft unterrichtet zu werden. Hierzu werden 42 Studien mit Daten zu 2,4 Millionen Schülerinnen und Schüler aus 41 Ländern aus acht Jahrzehnten herangezogen. Die untersuchten Studien zeigen, dass gleichgeschlechtliche Lehrkräfte keinen förderlicheren Einfluss auf die Kompetenzen von Jungen und Mädchen haben, keine besseren Noten an gleichgeschlechtliche Schülerinnen und Schüler vergeben und diese nicht häufiger auf höhere Schulformen empfehlen. Auch die Annahme, dass sich die Institution Schule insgesamt feminisiert habe und Jungen sich im historischen Vergleich bezüglich Kompetenzen und Noten ungünstiger entwickelt hätten als Mädchen, kann nicht bestätigt werden.
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Laubenstein, Désirée / Lindmeier, Christian / Guthöhrlein, Kirsten / Scheer, David: Auf dem Weg zur schulischen Inklusion. Empirische Befunde zum gemeinsamen Unterricht in rheinland-pfälzischen Schwerpunktschulen. Bad Heilbrunn, 2015.
Mehr als zehn Jahre nach der Einführung der Schwerpunktschulen, die als allgemeine Schulen der Primarstufe und der Sekundarstufe I den erweiterten Auftrag der gemeinsamen Erziehung und Unterrichtung von Schüler/innen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf zu erfüllen haben, stellen sich in Rheinland-Pfalz die Fragen: Welche Ziele in Richtung Realisierung eines inklusiven Schulsystems sind erreicht? Welche stehen noch aus? Um diese Fragen zu beantworten, legte das Forschungsteam der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, bei seinen Untersuchungen den Schwerpunkt darauf, wie die professionellen Akteure aus Schule, externer Beratung und Schulverwaltung die Situation in diesem Bundesland einschätzen und welche Erfahrungen, Erwartungen, Herausforderungen und Hoffnungen sie formulieren.
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Stiller, Michael: Belastungen, Ressourcen und Beanspruchungen bei Lehrkräften. Bad Heilbrunn 2015.
Die Lehrerbelastungsforschung zählt sowohl national als auch international zu den Schwerpunktthemen der Forschung zum Lehrerberuf. Die bemerkenswerte Diskrepanz zwischen der Anzahl der Veröffentlichungen und dem daraus resultierenden Erkenntnisgewinn wird vor allem einer fehlenden theoretischen Fundierung der Forschung zugeschrieben. Daher lag die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit darin, theoretische Grundlagenforschung zum Belastungs-Beanspruchungszusammenhang bei Lehrkräften zu betreiben. Dazu wurde ein theoretisches Modell entwickelt, mit dem das Phänomen der Lehrerbelastung wirklich berufsspezifisch dargestellt und erklärt werden kann. Dieses Modell ist darüber hinaus in der Lage, vorliegende Belastungsstudien – wie eine kognitive Landkarte – thematisch zu ordnen. Darauf aufbauend gelingt eine systematische Darstellung und Analyse der derzeitigen Lehrerbelastungsforschung. Es bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, diese Arbeit etwa zur Lehrergesundheit, zur Stressprävention und Burnout-Thematik, aber auch in Richtung Qualität des Bildungssystems oder Professionalisierung von Lehrkräften anschlussfähig zu machen.
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Wößmann, Ludger / Lergetporer, Philipp u.a.: Deutsche sind zu grundlegenden Bildungsreformen bereit – Ergebnisse des ifo Bildungsbarometers 2015. München 2015.
Reformbedarf sehen die Deutschen auch in der Grundschule: 64 Prozent sind dafür, dass die Eltern die Schule frei wählen können und nicht auf eine bestimmte festgelegt sind wie bislang in den meisten Bundesländern. 64 Prozent sind dafür, dass allein die Noten bestimmen, auf welchen Schultyp ein Kind nach der Grundschule wechselt, anders als heute in vielen Bundesländern, in denen diese Entscheidung bei den Eltern liegt. 68 Prozent sprechen sich darüber hinaus dafür aus, bundesweite Vergleichstests in Deutsch und Mathematik einzuführen, die in die Schulnoten einfließen. Ganztagsschulen bis 15 Uhr befürworten die Deutschen mit 61 zu 29 Prozent, bis 16 Uhr mit 56 zu 36 Prozent und bis 17 Uhr noch mit 47 zu 43 Prozent. Mehr als 80 Prozent sind jeweils für die Einführung deutschlandweit einheitlicher Abschlussprüfungen im Abitur und beim Haupt- bzw. Realschulabschluss. 78 Prozent möchten, dass die staatlichen Ausgaben für Schulen steigen. Schließlich sprechen sich 59 Prozent für die Einführung von nachgelagerten Studiengebühren aus, die erst nach dem Studium und erst ab einem gewissen Jahreseinkommen gezahlt werden müssen.
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Die Erhebungen zum Monitor Lehrerbildung wurden von dem Centrum für Hochschulentwicklung gGmbH mit der gebotenen Sorgfalt und unter Einsatz anerkannter Methoden durchgeführt. Für die Richtigkeit der Daten übernimmt das CHE keine Haftung.

Stand: Oktober 2015 (Erhebungsstand der Daten: Selbstauskunft der Länder bzw. der Hochschulen (Winter 2014))
 
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09. September 2015

Projektmanager (m/w) für den Monitor Lehrerbildung gesucht

Der vom CHE gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung, Deutsche Telekom Stiftung und Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft umgesetzte Monitor Lehrerbildung bietet Transparenz: In jedem Bundesland und an jeder Hochschule ist das Lehramtsstudium unterschiedlich geregelt – der Monitor Lehrerbildung stellt diese Vielfalt des Lehramtsstudiums, also der ersten Phase der Lehrerbildung, übersichtlich dar. Er bietet allen Interessierten kostenlose, aktuelle Informationen für faktenbasierte Diskussionen und Entscheidungen. Weitere Informationen finden Sie unter www.monitor-lehrerbildung.de.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt und zunächst befristet für ein Jahr eine/n

Projektmanager (w/m) „Monitor Lehrerbildung“

in Teilzeit (50%)

Sie bearbeiten wesentliche Teilprojekte selbständig, sind in alle Phasen der empirischen Projektarbeit eingebunden und können sich dabei auf vielfältige Weise einbringen, z.B. bei der Weiterentwicklung von Erhebungsinstrumenten, bei quantitativen und qualitativen Datenerhebungen und -auswertungen sowie bei Publikationen. Des Weiteren zählen auch die eigenständige wissenschaftliche Recherche und Aufbereitung von Daten und Analysen zu Ihrem Aufgabenspektrum. Ergänzend sind Sie in die Weiterentwicklung der Website und der dem Monitor Lehrerbildung zugrunde liegenden Datenbanken eingebunden und stehen dafür in engem Kontakt zu externen Dienstleistern und zu Akteuren der Lehrerbildung.

Was wir erwarten

  • Erfolgreich abgeschlossenes Studium (Master oder Diplom, möglichst mit Bezug zur Informatik und/oder zu empirischen Sozialwissenschaften)
  • Erfahrung in der sozialwissenschaftlichen, empirischen Projektarbeit (Durchführung von Datenerhebungen und -aufbereitungen, Datenbankmanagement)
  • Idealerweise Kenntnisse der Strukturen der Lehrerbildung in Deutschland
  • Sorgfältige, ausdauernde Arbeitsweise und Genauigkeit
  • Konzeptionelle und analytische Kompetenz
  • Teamfähigkeit, gepaart mit selbständigem und eigenverantwortlichem Handeln
  • Kreativität und Bereitschaft zum „Querdenken“


Was wir bieten

Im CHE finden Sie ein engagiertes und kompetentes Team sowie ein professionelles Arbeitsumfeld vor, das geprägt ist von einer Kultur des kollegialen Lernens.

Ihre Ideen sind gefragt – bringen Sie neue Impulse in die Arbeit des CHE ein!

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, gerne online und unter Angabe des Mediums, in dem Sie unsere Ausschreibung gelesen haben, an:

CHE Gemeinnütziges Centrumfür Hochschulentwicklung GmbH
Andrea Horstkötter
Verler Str. 6
33332 Gütersloh

bewerbung@che.de
oder über unser Online-Bewerbungsformular unter www.che.de

02. September 2015

Die neue Ausgabe des Newsletters Monitor Lehrerbildung - September 2015

01 Monitor Lehrerbildung im Fokus 

Thema: Klare Verantwortungsstrukturen

[Universität Wuppertal] Qualitätsoffensive Lehrerbildung: 4,8 Mio. Euro für die Bergische Universität – Universität Wuppertal
Das als Entwicklungsprojekt für die gesamte Universität konzipierte Vorhaben "Kohärenz in der Lehrerbildung" setzt unter anderem darauf, in neuen Lehrveranstaltungen den Studierenden den gegenseitigen Bezug von Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaften noch besser als bisher erfahrbar zu machen. Ein weiteres wichtiges Ziel von "Kohärenz in der Lehrerbildung" ist es, die universitäre Begleitung des neuen Praxissemesters voranzutreiben. Wichtiger Teil des Projekts "Kohärenz in der Lehrerbildung" sind zudem regelmäßige universitätsweite Workshops für den gegenseitigen Austausch über die Fächergrenzen hinweg und ein Gastprofessuren-Programm.
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Sowohl an der inhaltlichen Gestaltung als auch an der konzeptionellen Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge können grundsätzlich mehrere Akteure und Institutionen der Hochschulen beteiligt sein. Damit eine transparente Verantwortungsstrukturen gewährleistet und Kompetenzüberlagerung weites gehend vermieden werden können, sind gute Absprachen zwischen den einzelnen Akteuren oder übergreifende Kommissionen empfehlenswert. Im Rahmen des Monitors Lehrerbildung wurden die Hochschulen zum einen nach der institutionellen Verantwortung für die inhaltliche Gestaltung, zum anderen nach der institutionellen Verantwortung für die konzeptionelle Weiterentwicklung befragt. Die Verantwortung kann in beiden Fällen bei den jeweiligen Fachbereichen (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften), bei dem Zentrum für Lehrerbildung/der School of Education, bei einer fachübergreifenden Kommission oder an einer sonstigen Stelle liegen. Ebenso ist eine Kombination der aufgeführten Verantwortungsbereiche möglich. Keine Hochschule gab bei der Befragung an, dass es keine einheitliche Regelung gebe. 59 Hochschulen gaben an, dass die inhaltliche Gestaltung zumindest zu Teilen im Verantwortungsbereich der Fachbereiche liegt. Bei 39 Hochschulen ist das Zentrum für Lehrerbildung und bei 20 Hochschulen eine sonstige Stelle zuständig. Nur in zwei Fällen besteht eine fachübergreifende Kommission. Im Bereich der konzeptionellen Weiterentwicklung liegt die Verantwortung bei 20 Hochschulen bei den Fachbereichen, bei 22 Hochschulen beim Zentrum für Lehrerbildung und bei 19 Hochschulen bei einer sonstigen Stelle. Eine fachübergreifende Kommission setzen fünf Hochschulen ein. Die jeweiligen Ergebnisse der befragten Hochschulen finden Sie auf den einzelnen Hochschulseiten unter dem Punkt "Klare Verantwortungsstrukturen". Eine bundesweite Übersicht über die Situation an allen befragten Hochschulen, die auf diese Fragen antworteten, finden Sie hier und hier.

02 (Hoch)schulpolitik 

 Länderübergreifende News

Faktencheck: Lesen und Schreiben lernen – Mercator Institut für Sprachförderung
In den nächsten Wochen werden mehrere hunderttausend Kinder in Deutschland eingeschult. Wie lernen Kinder am besten Lesen und Schreiben? Welche Methode ist für welches Kind die Richtige? Und wie haben sich die Rechtschreibleistungen in den letzten Jahren entwickelt? Das Mercator-Institut hat die wichtigsten Informationen zum Thema im neuen Format "Faktencheck" zusammengestellt.
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Berufseinstieg: Wie ihr die erste Zeit als Lehrkraft erfolgreich meistert – Studis-Online
Der Berufseinstieg kann für junge Lehrkräfte mit Schwierigkeiten verbunden sein, weil sie bislang nur wenig Unterrichtserfahrung haben. Hochschulen, Studienseminare und Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den Schulen sollen den Studierenden und Referendaren beim Übergang vom Studium in den Beruf Unterstützung bieten. Außerdem gibt es verschiedene Faktoren, die bereits bei der Wahl der Hochschule und während des Studiums zu berücksichtigen sind.
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ZFD-Reportage: Lehrer über Nacht – Quereinsteiger im Klassenzimmer – ZDF
Die ZDF-Reportage zeigt, welche Erfahrungen zwei Quereinsteiger während ihres ersten Schuljahres machen. Begleitet werden Stefan (40), studierter Biochemiker und Karsten (40), Astronom. Bislang haben beide keine pädagogischen Erfahrungen und müssen sich nun mit 14- bis 18-jährigen Schülerinnen und Schülern auseinandersetzen.
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Lehrer-Beruf ist oft nur eine undurchdachte Notwahl – Die Welt
Zusammen mit dem Beginn des neuen Schuljahres starten viele Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger in den Lehrerberuf. An vielen Schulen fehlen Fachlehrkräfte. Diese Leerstellen werden oft durch Kurzzeitverträge oder Aushilfskräfte versucht zu kompensieren, damit der Unterricht erteilt werden kann. Besonders den Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern fehlt jedoch häufig eine grundlegende, pädagogische Ausbildung. Ob diese in Kursen nachgeholt werden kann, sehen Bildungsexpertinnen und -experten kritisch.
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Recht auf Bildung gilt auch für Flüchtlingskinder – Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW)
800.000 Menschen werden einer Prognose nach in diesem Jahr in Deutschland Asyl suchen, gut die Hälfte von ihnen sind Kinder. GEW Vorsitzende Tepe bekräftigt im Deutschlandfunk, dass das Recht auf Bildung auch für Flüchtlingskinder gilt. Als große Herausforderung bezeichnet Tepe "dass es so viele Sprachen sind, die da aufeinandertreffen". Es gäbe aber zu wenige Lehrkräfte, die Deutsch als Zweitsprache unterrichten könnten. Außerdem seien die meisten Kinder durch Krieg und Unterdrückung traumatisiert und benötigten daher besondere Aufmerksamkeit. Trotz der großen Herausforderung sei unstrittig, so Tepe, dass das Recht auf Schule ein Grundrecht ist, und zwar auch für Flüchtlingskinder. Vor diesem Hintergrund unterstrich Tepe, dass zusätzliche Gelder des Bundes auch für weitere Lehrkräfte eingesetzt werden müssten.
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Im Überblick: Was sich in den Bundesländern für Lehrkräfte zum neuen Schuljahr ändert – News4Teachers
Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Änderungen in der Schulpolitik der Länder: In Niedersachsen wird wieder das Abitur nach neun Jahren eingeführt. In anderen Ländern wird das Förderprogramm ausgebaut: So gibt es in Hessen künftig Unterstützung für die Betreuung von Grundschulkindern am Nachmittag und Berlin sowie Thüringen setzen verstärkt auf Sprachförderung vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl an Flüchtlingskindern.
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 Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] Hochschulen überzeugt vom Lehrerstudium – Stuttgarter Zeitung
Ab dem Wintersemester 2015/16 beginnen die ersten Studierenden ihr Lehramtsstudium im neuen Studiengang "Lehrer Sekundarstufe eins". Nach anfänglicher Skepsis sind nun auch die Hochschulen von dem neuen System überzeugt. Ablehnung hatte besonders der Einheitslehrer hervorgerufen. Doch das gymnasiale Lehramt bleibt erhalten. Daneben treten Studiengänge für Grundschullehrkräfte, Sonderschullehrkräfte und Lehrkräfte der Sekundarstufe eins. Dem Studium liegt eine gestufte Studienstruktur zu Grunde: Lehrerinnen oder Lehrer kann nur werden, wer den anschließenden Master of Education macht.
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[Baden-Württemberg] Kultusminister muss sich noch stärker für Berufsschulen im Land einsetzen – Industrie- und Handelskammer Baden-Württemberg
Die Industrie- und Handelskammern des Landes und der Berufsschullehrerverband Baden-Württemberg e. V. erwarten von der Landesregierung eine ausreichende Personal- und Sachausstattung der Berufsschulen. Nur so könne den rund 120.000 Auszubildenden im Land ein fachlich und pädagogisch hochwertiger Unterricht geboten werden. Die Integration von Migranten und Flüchtlingen in die Berufsausbildung und die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt seien zusätzliche Herausforderungen für die 265 öffentlichen Berufsschulen im Land.
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[Berlin] ] Berlins Schülerinnen und Schüler im Vergleich: "Schreiben ungenügend, Lesen mangelhaft" – Der Tagesspiegel
In den Vergleichsarbeiten in der dritten und achten Klasse erreicht jedes zweite Kind in Berlin nicht den Mindeststandard im Fach Deutsch. Ein Grund besteht vermutlich darin, dass überdurchschnittlich viele Kinder einen Migrationshintergrund haben und die Lehrkräfte nicht genug Kompetenz im Bereich "Deutsch als Zweitsprache" (DaZ) besitzen. Dieses Bild spiegelt sich an der Lehramtsausbildung in der Universität wieder: Berlin habe zwar eine Juniorprofessur seit 2013, aber es habe auch viele DaZ-Fachkräfte gehen lassen.
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[Brandenburg] ] 1.100 neue Lehrkräfte für Brandenburgs Schulen – Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Insgesamt werden zum Schuljahresbeginn etwa 18.000 Lehrerinnen und Lehrer an Brandenburgs öffentlichen Schulen unterrichten. Mit den bisher etwa 830 Neueinstellungen und Entfristungen und etwa 290 befristet eingestellten Lehrkräften ist der Unterricht an allen Schulen gewährleistet. Unter den Neueinstellungen sind 46 Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger. Das Landesschulamt mit seinen Regionalstellen berücksichtigt die steigende Anzahl der Flüchtlingskinder bei der Organisation des Unterrichts. Für ihre Beschulung wurden bereits Mittel für 124 zusätzliche Lehrkräfte zur Verfügung gestellt. Mit dem Finanzministerium ist vereinbart, die Mittel bei Bedarf zu erhöhen.
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[Hamburg] Inklusion: Zwei konträre Meinungen – Hamburger Abendblatt

Schule in Hamburg: Senator Rabe: Erfolg der Inklusion nicht kaputtreden
Senator Rabe zieht nach fünf Jahren seit Einführung der Inklusion Bilanz: Zwar brauche die Inklusion noch Zeit, bis alle Reformen umgesetzt seien, allerdings sei man bereits jetzt weiter als erwartet. Die Forderung nach mehr Lehrkräften lehnt er ebenso ab wie Beschwerden, dass die Belastung der Lehrkräfte durch Inklusion zu sehr zunehme.
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CDU: Rabe an Inklusion gescheitert
Die oppositionelle CDU in Hamburg kritisiert die Äußerungen von Senator Rabe und beanstandet, dass er die Schwachpunkte der Inklusion beschönige. Es gäbe viele Klagen von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern, die mit der Umsetzung der Inklusion nicht zufrieden seien und die man nicht einfach ignorieren könne.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Immer mehr Flüchtlingskinder in MV-Schulen: Lehrkräfte gesucht – Schweriner Volkszeitung
Aufgrund der hohen Anzahl von Flüchtlingskindern benötigen die Schulen immer mehr Lehrkräfte für "Deutsch als Zweitsprache" (DaZ). In Mecklenburg-Vorpommern wurden für das kommende Schuljahr 23 zusätzliche Stellen ausgeschrieben (19 für allgemeinbildende Schulen und vier für Berufsschulen). Gleichzeitig werden 80 Lehrkräfte im Bereich "Deutsch als Zweitsprache" weitergebildet.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Hälfte der Lehrkräfte ist über 50 Jahre alt – Schweriner Volkszeitung
Das Statistische Amt hat festgestellt, dass 57 Prozent der an 10.827 voll- und teilzeitbeschäftigen Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen über 50 Jahre alt ist. Diese werden in den kommenden zehn bis 15 Jahren aus dem Schuldienst ausscheiden.
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[Niedersachsen] "Islamische Religion" kommt in Fächerkanon von Lehrerausbildung – Focus Online
In Niedersachsen wird die Lehrkräfteausbildung in einigen Bereichen ausgebaut. Zum einen soll das Studienfach "Islamische Religion" eingeführt werden. Zum anderen sollen Schwerpunktthemen wie Inklusion, Berufsorientierung, Förderdiagnostik, Deutsch als Zweit- und Bildungssprache sowie Interkulturelle Kompetenzen stärker in das Lehramtsstudium implementiert werden. Damit soll unter anderem die Sprachförderung in den Schulen verbessert werden.
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[Nordrhein-Westfalen] NRW-Schulen rechnen zum Schulstart mit Tausenden Flüchtlingskindern – Mindener Tageblatt
Flüchtlingskinder sollen zunächst in sogenannten Vorbereitungs- und Auffangklassen unterrichtet werden. Dafür werden wahrscheinlich noch zusätzliche Lehrkräfte eingestellt. Bereits im Frühjahr wurden 674 neue Lehrkräfte eingesetzt und das Besetzungsverfahren läuft gegenwärtig noch. Von 300 geplanten Stellen zur Sprachförderung der Kinder und Jugendlichen sind laut Schulministerium 291 besetzt.
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[Nordrhein-Westfalen] Ministerin Löhrmann: Wir gehen Hinweisen des Landesrechnungshofes systematisch nach – Unterstützung für die Schulen – Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen
Im Ergebnis unterschritten 67 Prozent der untersuchten Jahrgänge an den Gymnasien und 76 Prozent an den Realschulen die im Bildungsabschnitt zu erteilende Gesamtwochenstundenzahl. Darüber hinaus verweist der Landesrechnungshof auf die seit Anfang der 90er Jahre bekannte Kienbaum-Lücke. Dies bezeichnet heute eine "Restlücke" von 3.560 Lehrerstellen, nachdem eine in den neunziger Jahren festgestellte Lücke von 20.000 Stellen seinerzeit vor allem durch Standardverschlechterungen verkleinert wurde. Die Ministerin verwies darauf, dass der Landesrechnungshof nicht reflexhaft die Schaffung von 3.500 Lehrerstellen fordere, sondern vielmehr primär schulaufsichtliches Handeln.
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[Sachsen] Wissenschaftsministerin Stange: Wollen Immatrikulationszahlen für Lehramt auf 2000 erhöhen – Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Zur Zukunft der Lehrerausbildung in Sachsen und zur Fortsetzung des Bildungspakets 2020 erklärt Wissenschaftsministerin Dr. Stange: "Im Rahmen der Fortschreibung des Bildungspakets bis 2020 wird mit den Hochschulen über die Möglichkeiten einer Erhöhung der Immatrikulationszahlen für das Lehramt auf 2000 Studienplätze jährlich gesprochen werden. Das Wissenschaftsministerium wird auch bis 2020 erhebliche Mittel für die Erhöhung der Studierendenzahlen den lehrerbildenden Hochschulen zur Verfügung stellen. Wichtig ist auch, das Interesse am Lehrerberuf weiter zu erhöhen. Dies ist stark von Fächern und vom jeweiligen Lehramt abhängig. Mangel gibt es besonders in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern und im Mittelschullehramt."
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[Sachsen] Ministerin warnt vor Lehrkräfte-Engpass ab 2016/17 – Freie Presse
Trotz des Anstiegs an Lehrkräftestellen seit dem vergangenen Schuljahr befürchtet Ministerin Kurth einen Engpass an Lehrkräften für das Schuljahr 2016/17. Für dieses Schuljahr wurden 1100 neue Lehrkräfte eingestellt. Allerdings hat sich ebenso die Anzahl an Schülerinnen und Schüler um 6000 erhöht. In Summe gäbe es in Deutschland zwar genügend Lehrkräfte, davon wollen viele jedoch nicht nach Sachsen, besonders nicht in die ländlichen Regionen. Eine Verbesserung der Lage könne es ab dem Schuljahr 2018/19 geben, wenn das "Bildungspaket 2020" für die Vergabe der Lehramtsstudienplätze greift.
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[Sachsen-Anhalt] Hunderte neue Lehrkräfte kommen an die Schulen – MDR
Mit Beginn des neuen Schuljahres werden wohl alle noch offenen Stellen in Sachsen-Anhalt besetzt sein. Insgesamt waren 370 Lehrkräftestellen ausgeschrieben worden sowie 100 Stellen für sogenannte Vertretungsreserven. Zusätzlich sollen Lehrerinnen und Lehrer für Sprachförderklassen für Migrantenkinder eingesetzt werden. Somit unterrichten in diesem Schuljahr ca. 570 neue Lehrkräfte in Sachsen-Anhalt.
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[Thüringen] Thüringer Lehrerverband (TLV) fordert Landesregierung zum Handeln auf – Thüringer Lehrerverband
Mit deutlichen Worten haben sich Fritze und Sommermann, stellvertretende Landesvorsitzende des Thüringer Lehrerverbands, zum Schuljahresbeginn an die Landesregierung des Freistaates gewandt. "Die Personalsituation an Thüringens Schulen ist, gelinde gesagt, miserabel", monierte Sommermann. "Und sie wird immer schlimmer. Es ist deshalb allerhöchste Zeit, dass die Landesregierung ihre Koalitionsversprechen umsetzt und die Schulen personell besser ausstattet!"
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03 Hochschulspezifische Links 

[Universität Hildesheim] Nach der Flucht: Sport gibt Kraft und kann verbinden – Universität Hildesheim
Zwei Lehramtsstudenten der Uni Hildesheim begleiten Jugendliche, die geflohen sind, beim Ankommen in Deutschland. Ihr Werkzeug: der Sport. Viele weitere Studierende wollen durch Theaterspielen, Musizieren und Sprachenlernen Begegnungen fördern. Etwa 36 Jugendliche nehmen in den Sommerferien an einem Sportcamp der Lehramtsstudenten Feer und Fahmy teil. Sie kicken und lernen zusammen, viele Kinder kommen aus Syrien, einige aus dem Irak, andere aus Serbien.
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[Universität Hildesheim] Inklusion: Universität begleitet Schulen – Universität Hildesheim
Die Universität Hildesheim unterstützt Schulen auf dem Weg zur Inklusion und bildet Lehrkräfte aller Schulformen in einem zweijährigen berufsbegleitenden Studiengang "Inklusive Pädagogik" fort. Mittlerweile wurden knapp 80 Lehrkräfte weitergebildet. In Niedersachsen gibt es somit einen der ersten Weiterbildungsstudiengänge für Inklusive Pädagogik. In zwei Jahren lernen sie an der Universität Hildesheim, wie sie mit der Vielfalt im Unterricht umgehen, im Team und mit Fachleuten zusammenarbeiten können. Die Lehrkräfte setzen Studieninhalte schrittweise in den Schulalltag um und werden dabei begleitet.
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[Pädagogische Hochschule Karlsruhe] Auftakt des Promotionskollegs "Bildungsprozesse in der frühen Kindheit verstehen und unterstützen" – Pädagogische Hochschule Karlsruhe
"Weiterbildung Inklusionspädagogik" heißt das Weiterbildungsangebot der Hochschule Koblenz, das von September 2014 bis Juli 2015 zum zweiten Mal stattfand. "Es war uns besonders wichtig, dass den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die aus den Berufen Erzieherinnen und Erzieher sowie der Sozialpädagogik kommen, sowohl bewusstseinsbildende Elemente, als auch methodisch inklusives Handwerkszeug vermittelt wurde", so Göbel-Reinhardt, wissenschaftliche Referentin im Institut für Forschung und Weiterbildung. Nur mit einem ganzheitlichen Blick auf individuelle Lebenssituationen könne Inklusion Stück für Stück umgesetzt werden.
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04 Veranstaltungen

[Deutsches Zentrum für Lehrerbildung Mathematik] Fördern und Fordern: 4. Jahrestagung des Deutschen Zentrums für Lehrerbildung Mathematik – 19.09.2015
Schwerpunkt der diesjährigen Tagung für Lehrerinnen und Lehrer ist das Fördern und Fordern von Schülerinnen und Schülern im Mathematik-Unterricht – auch mit digitalen Werkzeugen. Die Workshops werden unter anderem den produktiven Umgang mit Heterogenität, digitale Werkzeuge, Sprachförderung im Mathematik-Unterricht sowie das Erkennen und Fördern von Begabungen thematisieren. Das Tagungsprogramm richtet sich zum einen an Lehrerinnen und Lehrer aller Schulstufen und zum anderen an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren – also an jene, die andere Lehrpersonen fortbilden, ausbilden, begleiten und Unterrichtsentwicklung anstoßen.
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[Initiative EINE Schule für ALLE – länger gemeinsam lernen e.V.] Erster Landesinklusionstag Rheinland-Pfalz – 10.10.2015
Zielsetzungen des Landesinklusionstags:

  • Menschen stärken, die Inklusion aktiv gestalten. Zweifler für die Umsetzung von Inklusion gewinnen.
  • Gesellschaftliche Bereiche, Institutionen und Initiativen vorstellen, die versuchen, Inklusion zu realisieren.
  • aufzeigen, wie menschenrechtlich begründete Forderungen für Inklusion in konkretes Handeln münden.
  • Menschen motivieren, sich an der Aufstellung kommunaler Inklusionspläne zu beteiligen.
  • Hindernisse bei der Umsetzung von Inklusion aufzeigen und Möglichkeiten benennen, Exklusion schrittweise zu überwinden
  • Sondersysteme analysieren und Übergangsmöglichkeiten in Regelsysteme sichtbar machen. weiterlesen

[Mercator Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache] Jahrestagung des Mercator-Instituts 2016: Sprachliche Heterogenität: Schul- und Unterrichtsentwicklung konkret – 22./23.02.2016
Wie kann der Unterricht in sprachlich heterogenen Klassen so gestaltet werden, dass alle Schülerinnen und Schüler optimal gefordert und gefördert werden? Wie lassen sich diese Konzepte nachhaltig an Schulen verankern? Wie findet sprachliche Bildung auch außerhalb des Unterrichts statt? Diesen Fragen widmet sich die dritte Jahrestagung des Mercator-Instituts mit dem Titel "Sprachliche Heterogenität: Schul- und Unterrichtsentwicklung konkret". Ziel ist es, konkrete Konzepte für die Schul- und Unterrichtsentwicklung im Kontext sprachlicher Heterogenität vorzustellen und deren Chancen und Grenzen zu diskutieren. Dabei stehen sowohl die wissenschaftliche Auseinandersetzung als auch der Transfer wissenschaftlich fundierter Schul- und Unterrichtskonzepte in die Praxis im Fokus.
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05 Internationales  

[Italien] Traumjob Lehrerin oder Lehrer: Gute Nachrichten für Spätberufene – stol.it
Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger können durch die Schulreform "La buona scuola" nun ihre pädagogische Ausbildung nachholen. Dafür richtet die Universität Bozen einen Kurs für Fachstudierende ein.
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[Schweiz] Lehrkräfte lernen Umgang mit Lehrplan 21 – Schweizer Radio und Fernsehen
In der Deutschschweiz wird ab dem Schuljahr 2017/18 der neue Lehrplan 21 eingesetzt, an dem seit acht Jahren um die 200 Fachleute gearbeitet haben. Der neue Lehrplan differenziert sechs Fachbereiche: Sprachen, Mathematik, Gestalten, Musik, Bewegung und Sport sowie Natur, Mensch, Gesellschaft. Trotz der neuen Begriffe wurden die Unterrichtsinhalte jedoch kaum verändert.
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06 Dokumente/Literatur  

Stötzer, Dirk-Christian; Stoffers, Beate: Superlehrer, Superschule, supergeil. Der beste Beruf der Welt. München 2015.
Werden die Falschen Lehrerinnen und Lehrer? Was macht eine gute Lehrkraft überhaupt aus? Und steht es um unsere Schulen wirklich so schlecht, wie immer behauptet wird? Dirk Stötzer sagt, wie es wirklich ist. Schließlich weiß er am besten, wovon er spricht: Mit über 30-jähriger Berufserfahrung kennt er den Lehrberuf von allen Seiten. In seinem Plädoyer zeigt er, was alles richtig läuft an unseren Schulen, aber auch was, wir besser machen können. Stötzer macht Werbung für seinen Beruf und macht klar, dass dies nur für diejenigen ein Traumjob ist, die ganz in ihm aufgehen. Ein positiver Appell an Eltern, werdende Lehrkräfte, Lehrerinnen und Lehrer sowie die gesamte Gesellschaft.
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Mit den aufgeführten Beiträgen sollen u.a. aktuelle Diskussionen in den Medien zum Thema der Lehrerbildung aufgezeigt werden. Die Inhalte der Beiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Kooperationspartner wieder.


Die Erhebungen zum Monitor Lehrerbildung wurden von dem Centrum für Hochschulentwicklung gGmbH mit der gebotenen Sorgfalt und unter Einsatz anerkannter Methoden durchgeführt. Für die Richtigkeit der Daten übernimmt das CHE keine Haftung.

Stand: September 2015 (Erhebungsstand der Daten: Selbstauskunft der Länder bzw. der Hochschulen (Winter 2014))
 
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05. August 2015

Die neue Ausgabe des Newsletters Monitor Lehrerbildung - August 2015

01 Monitor Lehrerbildung im Fokus 

Thema:
Studieninhalte


[Bayern] Lehrkräfte fordern Task-Force für Flüchtlingskinder an Schulen – TV München
Aufgrund des hohen Zustroms an jungen Flüchtlingen, fordert die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV): "Wir brauchen vor allem mehr Personal, das auf die besonderen Bedürfnisse der Kinder eingehen kann". Damit seien neben Psychologinnen und Psychologen sowie Dolmetscherinnen und Dolmetschern vor allem auch Lehrkräfte für Deutsch als Zweitsprache gemeint. Hierzu solle der Nachtragshaushalt zum Großteil in den Bildungsbereich fließen. Des Weiteren müsse auch der Kultushaushalt für mehr Einstellungen von Lehrkräften erhöht werden.
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Eine Möglichkeit, auf die besonderen Bedürfnisse der Flüchtlingskinder einzugehen, besteht im vermehrten Angebot von Deutsch als Zweitsprache. Eine Möglichkeit, angehende Lehrkräfte auf die damit zusammen hängenden Herausforderungen vorzubereiten, besteht darin, dass Deutsch als Zweitsprache in die Curricula integriert wird.
Im Rahmen des Monitors Lehrerbildung wurden die Länder danach befragt, ob Deutsch als Zweitsprache als ein verpflichtender Themenschwerpunkt im Lehramtsstudium vorgesehen ist. Hierbei konnten nach Lehramtstypen differenzierte Antworten gegeben werden. Es zeigt sich: Ob angehende Lehrkräfte sich ausgehend von den Ländern verpflichtend mit "Deutsch als Zweitsprache" während ihres Studiums beschäftigen müssen, hängt vom Lehramtstyp ab, also davon, an welchen Schulformen sie später unterrichten möchten. In elf Ländern ist Deutsch als Zweitsprache für die Studiengänge des Lehramtstypen 4 (Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium) verpflichtend vorgesehen; in neun Ländern für die Studiengänge des Lehramtstypen 5 (Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen) und in acht Ländern für die Studiengänge des Lehramtstypen 1 (Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe). Deutsch als Zweitsprache wird also häufiger in Studiengängen für angehende Gymnasiallehrkräfte verpflichtend vorgesehen als in Studiengängen für das Lehramt für die Primarstufe. Die jeweiligen Ergebnisse der Länder, finden Sie auf den einzelnen Landesseiten unter dem Punkt "Studieninhalte". Eine bundesweite Übersicht über die Situation in allen Ländern finden Sie hier.


02 (Hoch)schulpolitik  

Länderübergreifende News

Regierung bestätigt langjährigen Trend: Tausende Lehrkräfte in Ferien arbeitslos – Rheinische Post
Zusammen mit den Sommerferien werden in manchen Ländern befristet angestellte Lehrkräfte entlassen. Die Zahl der arbeitslosen Lehrkräfte steige je nach Start der Sommerferien von Juni bis August stark an und sinke mit Schuljahresbeginn wieder ab. Durch diese Systematik können die Länder Gehälter für eingestellte Lehrkräfte einsparen: Denn die entlassenen Lehrkräfte sind keineswegs zu viel, sie werden nach den Sommerferien meist wieder eingestellt.
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Länderspezifische News

[Bayern] Nachwuchslehrkräfte kehren der Schule den Rücken – Bayerischer Philologenverband
Nahezu Volleinstellung an Grund- und Mittelschulen sowie Förderschulen, an den Gymnasien deutlich weniger Einstellungen als im Vorjahr – so stellt sich die Einstellungssituation im Bereich der staatlichen Schulen diesen Sommer dar. Hierzu erklärt der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands Schmidt: "An unserer Schulart verschlechtert sich die Lage gegenüber dem Vorjahr deutlich: Circa 30 Prozent weniger Nachwuchslehrkräfte als im September 2014 werden an den Gymnasien eine Anstellung finden. Es kann nicht sein, dass immer noch Unterricht ausfallen muss und andererseits Lehrkräfte zur Verfügung stehen, die genau diesen Bedarf abdecken könnten und die für wichtige Aufgaben gebraucht werden."
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[Bayern] Berufliche Schulen brauchen mehr Lehrkräfte – Süddeutsche Zeitung
Wegen der hohen Anmeldezahlen für die beruflichen Schulen verlangt die SPD-Landtagsfraktion in Bayern 500 zusätzliche Lehrkräfte für das Schuljahr 2015/16. Eingestellt werden sollen vor allem Lehrkräfte, die eine Zusatzqualifikation für Deutsch als Zweitsprache erworben haben, damit Flüchtlinge im Jugendalter schnellstmöglich einen Ausbildungsplatz erhalten können.
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[Berlin] "MigraMentor-Campus" soll für mehr Lehrkräfte mit Migrationshintergrund sorgen – Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Berlin möchte mehr Lehrkräfte mit Migrationshintergrund gewinnen – hierzu soll der "MigraMentor-Campus" beitragen. Gemeinsam mit dem Berliner Netzwerk für Lehrkräfte mit Migrationshintergrund, einer Initiative der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, wird der "MigraMentor-Campus 2015" erstmalig durch alle vier lehrerbildenden Universitäten Berlins durchgeführt. Der "MigraMentor-Campus" bietet einen überblick über die vielfältigen Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern und informiert über die Möglichkeiten der Karrierechancen in der Lehrkräftelaufbahn.
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[Berlin] Berliner Oberstufenzentren bekommen 240 neue Lehrkräfte – Berliner Morgenpost
Insgesamt soll es im Jahr 2015 240 Neueinstellungen an den 46 Oberstufenzentren und beruflichen Schulen geben. Bis zum Schuljahresbeginn sollen davon 160 unbefristete Stellen besetzt werden. Außerdem werden ab dem neuen Schuljahr Berufs- und Studienorientierungsteams in den Integrierten Sekundarschulen eingesetzt, die aus einer Lehrkraft und einer Berufsberaterin bzw. einem Berufsberater bestehend die Schülerinnen und Schüler bei der Berufs- und Studienwahl unterstützen sollen.
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[Hessen] Hessischer Bildungsgipfel hat eine neue Gesprächskultur etabliert – Hessisches Kulturministerium
Die Mitglieder des hessischen Bildungsgipfels sind heute zu einer letzten Beratung der vorliegenden Ergebnisse von fünf Arbeitsgruppen zusammengetreten. Auf Vorschlag von Kultusminister Prof. Dr. Lorz beendeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Arbeit ohne ein zu Beginn des Prozesses avisiertes Abschlussdokument zu verabschieden. Dennoch bleibe festzuhalten: "Die Arbeitsgruppen haben wertvolle Materialien vorgelegt, die neben den Grunddissensen auch konkrete gemeinsam getragene Vorschläge beinhalten."
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[Mecklenburg-Vorpommern] Eckwerte der Hochschulentwicklung 2016 – 2020 vorgelegt – Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
"Das Wichtigste ist aus meiner Sicht, dass die Hochschulen in den nächsten Jahren eine stabile Finanzierung erhalten und sicher planen können", sagte Wissenschaftsminister Brodkorb, "eine zentrale Aufgabe ist darüber hinaus, ausreichend Studienplätze für künftige Lehrerinnen und Lehrer an unseren Hochschulen vorzuhalten. Die ‚inklusionsorientierte Hochschule’ soll weiter vorangebracht werden, um das barrierefreie Studieren in jeder Hinsicht zu ermöglichen."
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[Niedersachsen] Nach dem OVG-Urteil bereits viele der zusätzlichen Stellen besetzt – Heiligenstadt zieht positives Zwischenfazit – Niedersächsisches Kultusministerium
Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hatte im Juni dieses Jahres entschieden, dass die von der Landesregierung beschlossene Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung von 23,5 auf 24,5 Wochenstunden für gymnasiale Lehrkräfte nicht rechtmäßig ist. Die niedersächsische Landesregierung hat daraufhin im Rahmen eines Nachtragshaushalts unverzüglich die notwendigen Stellen geschaffen. 450 Stellen konnten bereits zum Schuljahresbeginn 2015/16 zur Verfügung gestellt werden, fast 300 davon sind gegenwärtig bereits besetzt. Die Kultusministerin zeigte sich im Gespräch mit den Verbänden darüber sehr zufrieden.
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[Rheinland-Pfalz] Acht neue Förder- und Beratungszentren unterstützen Inklusion – Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur
Ab dem kommenden Schuljahr unterstützen 12 Förder- und Beratungszentren den Ausbau der Inklusion in Rheinland-Pfalz. Mit dem Konzept der Schwerpunktschulen, die inklusiven Unterricht anbieten und dafür auch zusätzliches förderpädagogisches Personal erhielten, gebe es ein seit Jahren bereits erfolgreich erprobtes Angebot zur Umsetzung der Inklusion, erinnerte die Bildungsministerin Reiß. Durch die Förder- und Beratungszentren werde die professionelle Unterstützung noch weiter ausgebaut.
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[Sachsen-Anhalt] Kultusminister Dorgerloh zeichnete kreative Unterrichtskonzepte von Lehrkräften an Grundschulen aus – Kultusministerium Sachsen-Anhalt
Erstmals hat das Land Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr einen Wettbewerb für Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer ausgeschrieben. Jetzt stehen die Sieger fest. Kultusminister Dorgerloh hat am 13. Juli die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs "Sachsen-Anhalt macht Schule: KOMPETENT. REGIONAL. INNOVATIV." ausgezeichnet. Gewürdigt wurden originelle, erkenntnisreiche und übertragbare Unterrichtskonzepte mit regionalem Bezug zu Sachsen-Anhalt sowie Lehr- und Lernarrangements zur individuellen Lernförderung und zur Inklusion.
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[Sachsen-Anhalt] "Noch nie so viele Lehrerinnen und Lehrer eingestellt" – Kultusminister Stephan Dorgerloh zur Personalentwicklung an den Schulen – Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur
Sachsen-Anhalt hat noch nie so viele Lehrkräfte neu eingestellt wie in diesem Jahr. Darauf hat Kultusminister Dorgerloh im Landtag hingewiesen. "Während im Jahr 2010 lediglich 181 Lehrkräfte neu eingestellt wurden, betrug die Anzahl der Neueinstellungen 2014 schon 381. Dieses Jahr sind insgesamt 470 unbefristete Neueinstellungen geplant plus ca. 100 befristete Einstellungen für den Unterricht in den Sprachklassen für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Damit sind im Jahr 2015 insgesamt 570 Neueinstellungen vorgesehen. Das ist ein Wert, wie es ihn in Sachsen-Anhalt nach 1990 noch nicht gegeben hat", betonte der Minister.
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03 Hochschulspezifische Links  

[Universität Gießen] Zertifikatskurs Grundlagen inklusiver Erziehung und Bildung – Universität Gießen
Der Zertifikatskurs "Grundlagen inklusiver Erziehung und Bildung" wird im Rahmen des Projekts WM³ Weiterbildung Mittelhessen vom Institut für Heil- und Sonderpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen erstmalig ab Oktober 2015 angeboten. Um allen Fachkräften aus sozialen Arbeitsfeldern die Möglichkeit zu bieten, sich aktiv in Grundfragen der Inklusion einarbeiten zu können und ihnen neue Wege zum Umgang mit inklusiven Gruppen aufzuzeigen, wurde die Zielgruppe bewusst heterogen gewählt. Der Kurs richtet sich somit an alle, die Kinder und Jugendliche in inklusiven Settings betreuen und fördern möchten. In diesem Kurs werden die Grundlagen inklusiver Erziehung und Bildung im schulischen sowie außerschulischen Bereich betrachtet und erarbeitet. Der Zertifikatskurs zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass alle sieben Förderschwerpunkte abgedeckt werden.
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[Universität zu Kiel] Neues Lehramtsprogramm "CAU-LIB – Lehramt in Bewegung" – Universität zu Kiel
Nach weitreichenden Finanzentscheidungen des Landes zugunsten der Hochschulen bringt das Präsidium der Landesuniversität jetzt das Lehramtsprogramm "CAU-LIB – Lehramt in Bewegung" auf den Weg. Die Gesamtfördersumme beläuft sich auf rund zwei Millionen Euro für drei Jahre. Die Initiative zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen Fächern, Fachdidaktiken und den Bildungswissenschaften am Standort zu fördern und zu verbessern. Für die erste Programmphase wurden dazu von einer Jury aus über 20 beantragten Projekten aus allen fünf lehramtsbildenden Fakultäten 14 ausgewählt. Hinzu kommt ein Projekt zur Neueinrichtung eines einführenden Moduls zu Beginn des Masters of Education.
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[Hochschule Koblenz] Zweite Runde der Weiterbildung Inklusionspädagogik an der Hochschule Koblenz erfolgreich abgeschlossen – Hochschule Koblenz
"Weiterbildung Inklusionspädagogik" heißt das Weiterbildungsangebot der Hochschule Koblenz, das von September 2014 bis Juli 2015 zum zweiten Mal stattfand. "Es war uns besonders wichtig, dass den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die aus den Berufen Erzieherinnen und Erzieher sowie der Sozialpädagogik kommen, sowohl bewusstseinsbildende Elemente, als auch methodisch inklusives Handwerkszeug vermittelt wurde", so Göbel-Reinhardt, wissenschaftliche Referentin im Institut für Forschung und Weiterbildung. Nur mit einem ganzheitlichen Blick auf individuelle Lebenssituationen könne Inklusion Stück für Stück umgesetzt werden.
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[Hochschule Merseburg und Universität Magdeburg] Neuer Studiengang Ingenieurpädagogik – Hochschule Merseburg
Den neuen Studiengang Ingenieurpädagogik bietet die Hochschule Merseburg gemeinsam mit der Otto-von-Guericke-Universität (OVGU) Magdeburg ab dem Wintersemester 2015/16 an der Hochschule in Merseburg an. Voraussetzung für das Studium ist eine allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife. Aber auch ohne Abitur kann bei entsprechender Berufsausbildung und -erfahrung das Studium absolviert werden. Das Studium in Merseburg endet mit dem Bachelor of Engineering und bereitet die Absolventinnen und Absolventen für eine Tätigkeit in der überbetrieblichen Aus- und Weiterbildung vor und ist gleichzeitig die Voraussetzung für das Master of Education-Studium an der OVGU in Magdeburg.
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[Universität Siegen] Profilierung der Lehrerausbildung schreitet voran – Universität Siegen
"Den Sachunterricht vernetzen - Perspektiven öffnen": Mit diesem Antrag hat das Zentrum für Lehrerbildung (ZLB) der Universität Siegen überzeugt. Das nordrheinwestfälische Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung unterstützt mit 2,2 Millionen Euro den weiteren Ausbau der Sachunterrichtsdidaktik und die Integration weiterer grundschulpädagogischer Fachdidaktiken. Schwerpunkte sind die Themen Nachhaltigkeit, außerschulische Lernorte und bildungssprachlicher Wortschatz. Zudem ist ein gemeinsames Doktorandenkolloquium in Planung, um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.
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04 Veranstaltungen  

[Gesellschaft für Didaktik und Sachunterricht e.V.] Fachtagung: Inklusion – Aufgaben, Herausforderungen, Perspektive – 11./12.09.2015
Im Mittelpunkt sollen besonders die Aufgaben, Herausforderungen und Perspektiven stehen, die sich im Zusammenhang mit inklusiven Sachunterricht ergeben. Dabei sollen folgende Fragen diskutiert werden: Wie lässt sich Sachunterricht innerhalb verschiedener Inklusionsansätze denken? Welche Konsequenzen haben verschiedene Inklusionsverständnisse im Kontext sachunterrichtsdidaktischer Forschung? Lassen sich Auswirkungen oder Notwendigkeiten einer Veränderung im / für ein sachunterrichtliches Professionsverständnis beschreiben, wenn Sachunterricht inklusiv gedacht wird? (Wie) Lassen sich sachunterrichtliche Kompetenzmodelle und -beschreibungen mit Blick auf inklusiven Unterricht entwickeln / modifizieren?
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05 Internationales  


[Finnland] Finnlands Pisa-Wunder entpuppt sich als Irrtum – Die Welt
Im Rahmen der Pisa-Studie galten mitunter Finnlands Schulen als Vorbild. Doch zwischen den beiden Testdurchläufen im Jahr 2003 und 2012 hat Finnland Punkte einbüßen müssen. Einer Studie von Gabriel Heller Sahlren zufolge ist die schlechtere Platzierung durch die Umstrukturierung des finnisches Schulsystems zu erklären: Die Schülerinnen und Schüler, die am Testverfahren 2003 beteiligt gewesen sind, lernten noch in einem von Frontalunterricht und Lehrerautorität geprägten Schulsystem. Der Jahrgang, der 2012 geprüft worden ist, lernt hingegen in einem Schulsystem, das Pädagogik vom Kinde aus denkt. Die im April veröffentliche Studie über das Finnische Schulsystem kann hier nachgelesen werden.
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[Österreich] Junge Lehrkräfte optieren für neues Dienstrecht – Der Standard
Ab dem kommenden Schuljahr haben neue Lehrkräfte das erste Mal die Möglichkeit das neue Dienstrecht zu beanspruchen. Wenn das neue Dienstrecht gewählt wird, bedeutet dies, eine Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung auf 24 Stunden dafür allerdings auch höhere Anfangsgehälter. Zwar sind die Fristen für die Entscheidung noch nicht abgelaufen, allerdings zeigt sich ein deutlicher Trend zum neuen Dienstrecht.
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06 Dokumente/Literatur  

Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung (Hrsg.): Schwach im Abschluss. Warum Jungen in der Bildung hinter Mädchen zurückfallen – und was dagegen zu tun wäre. Berlin, 2015
Bildungserfolg ist in Deutschland seit einigen Jahren überwiegend Frauensache. Mehr als die Hälfte der Mädchen jedes Geburtsjahrgangs macht inzwischen Abitur – aber nur etwa 41 Prozent der Jungen. Dieses Ungleichgewicht hat Folgen für die persönlichen Karrieremöglichkeiten und führt zu einem gesellschaftlichen Missverhältnis. Worauf lassen sich die Bildungsunterschiede von Jungen und Mädchen zurückführen und wie wäre ihnen zu begegnen? Kröhnert, Mitautor der Studie, verweist darauf, dass "die Lehrer und ihr Unterricht der wichtigste Grund von Leistungsunterschieden unter Kindern sind". In Zukunft sollte daher verstärkt darauf geachtet werden, den Unterricht so zu gestalten, dass sowohl Jungen als auch Mädchen motiviert sind, erfolgreich zu lernen.
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Eulenberger, Jörg; Piske, Alexander; Thiele, Anja (Hrsg.): Verbleib und berufliche Orientierung von Lehramtsabsolvent_innen in Sachsen (VEBOLAS). Leipzig, 2015
Zahlreiche sächsische Lehramtsabsolventinnen und Lehramtsabsolventen wandern nach ihrem Studium in andere Bundesländer ab oder bewerben sich gar nicht erst für ein berufsvorbereitendes Referendariat. Das geht aus einer Studie des Zentrums für Lehrerbildung und Schulforschung (ZLS) der Universität Leipzig hervor, deren Ergebnisse kürzlich in einer Schriftenreihe veröffentlicht wurden. Im Fokus der Untersuchungen der Nachwuchsforschergruppe "Verbleib und berufliche Orientierung von Lehramtsabsolventen in Sachsen (VEBOLAS)" standen die übergänge vom Lehramtsstudium in die Erwerbsarbeit der Abschlussjahrgänge 2009 bis 2012. Zunächst wurden etwa 700 Probanden in einer Onlineerhebung und später 35 in detaillierten Interviews zu ihren Berufsperspektiven befragt. In die Studie wurden sowohl Absolventinnen und Absolventen einbezogen, die den Lehrerberuf ergriffen haben als auch jene, bei denen das nicht der Fall war. VEBOLAS wurde vor dem Hintergrund des großen Mangels an Nachwuchslehrkräften im Freistaat Sachsen erarbeitet und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Der Freistaat Sachsen hatte mit Blick auf diese Situation im Jahr 2012 die Lehrerbildung reformiert und die Ausbildungszahlen in Studium und Vorbereitungsdienst verdoppelt.
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Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW): Erziehung & Wissenschaft. Zeitschrift der Bildungsgewerkschaft GEW. Schwerpunkt: Exklusion – Separation – Integration – Inklusion. Frankfurt am Main, 2015
Der Schwerpunkt der Ausgabe "Mut zur Inklusion!"liegt auf den Themen Exklusion – Separation – Integration – Inklusion. Unter anderem kritisiert der Sonderpädagoge Wocken, dass die Inklusionsquoten an Schulen erhöht wird, indem nicht behinderte Schülerinnen und Schüler wegen schlechter Noten oder geringfügiger Verhaltensauffälligkeiten als Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf eingestuft werden. Darüber hinaus befasst sich der Artikel "Lehrkräftebildung: Mehr Orientierung, bitte" mit dem Thema Inklusion in der Lehrerbildung.
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Kloth, Andreas: Die neuen Förderschüler. Inklusion an Grundschulen in Nordrhein-Westfalen. In: Zeitschrift für Inklusion. 2015
Die vorliegende Untersuchung analysiert anhand der Daten zur sonderpädagogischen Förderung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen (2012/13) die Situation der Umsetzung von Inklusion an Grundschulen. Aufgrund ansteigender Förderquoten, Förderschulbesuchsquoten und Inklusionsquoten und festgestellten Unterschieden zwischen Förderschülerinnen und Förderschülern mit dem Förderschwerpunkt Lernen an Förderschulen und Grundschulen komme ich zu dem Schluss, dass Inklusion für die Schülerinnen und Schüler der Förderschulen nur begrenzt wirksam ist. Vielmehr scheint es so, als ob es sich bei den inklusiv beschulten Schülern um "neue Förderschüler" aus der Schülerschaft der Grundschule handelt.
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Truckenbrodt ,Tilly; Leonhardt, Annette: Schüler mit Hörschädigung im inklusiven Unterricht. München, 2015
Wie kann die Inklusion von Schülerinnen und Schüler mit Hörschädigung an der allgemeinen Schule gelingen? Diese Aufgabe stellt Lehrkräfte vor eine große Herausforderung. Genau dort setzen die Autorinnen an. Neben Informationen über Hörschädigungen und ihre Auswirkungen wird die Zusammenarbeit von Lehrkräften der allgemeinen Schule mit Hörgeschädigtenpädagogen und weiteren Beteiligten dargestellt. Inklusiver Unterricht und dessen Planung werden durch konkrete Tipps zur Gestaltung sowie durch Praxisbeispiele und Arbeitshilfen erleichtert. Zentral und hilfreich sind die vielen praktischen Hinweise für inklusiven Unterricht, z. B. zu Lehrersprache und Kommunikation im Unterricht, Visualisierung und Differenzierung, akustischen Bedingungen im Klassenzimmer, technischen Hilfsmitteln etc.
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15. Juli 2015

Neues Feature: Zeitvergleich

Seit heute können Sie einen sogenannten Zeitvergleich nutzen. Sie können somit die Daten sämtlicher bisheriger Erhebungen des Monitors Lehrerbildung in Vergleich zueinander setzen. Mit Hilfe dieser Funktion können Sie sich nun auf den einzelnen Hochschul- und Landesseiten einen Überblick über die Veränderungen in der Lehrerbildung im Zeitvergleich verschaffen. Die neue Vergleichsebene finden Sie auch auf den Themenseiten innerhalb der Diagramme. Dort können Sie sich ebenfalls die Werte der vergangenen Erhebungen im Vergleich ansehen.

Der Monitor Lehrerbildung erhebt seit 2012 jährlich Daten auf Landesebene. Im Sommer 2012 und im Winter 2014 wurden zudem die lehrerbildenden Hochschulen befragt. Alle Fragen, die über die Erhebungszeiträume vergleichbar geblieben sind, werden im Zeitvergleich berücksichtigt. Auf Landesebene können Sie nun die Angaben der einzelnen Länder der Jahre 2012, 2013 und 2014 beliebig miteinander vergleichen. Auf Hochschulebene können Sie die Werte und Angaben der jeweiligen Hochschule von 2012 mit denen des Jahres 2014 vergleichen. Um dieses neue Feature nutzen zu können, müssen Sie auf die jeweiligen Länder- oder Hochschulseiten gehen, dort den Button "Mit älteren Umfragen vergleichen" betätigen und anschließend die Erhebungszeitpunkte auswählen, deren Daten Sie vergleichen wollen.

Wir hoffen, dass Ihnen die neue Funktion eine Hilfe bei Ihren Recherchen ist und Ihnen viele Erkenntnisse bietet. Sollten Sie Fragen, Hinweise oder Anmerkungen haben, freuen wir uns über Ihre Nachrichten.

01. Juli 2015

Die neue Ausgabe des Newsletters Monitor Lehrerbildung - Juli 2015

01 Monitor Lehrerbildung im Fokus 

Thema: Klare Verantwortungsstrukturen

Berliner Erklärung zur Lehrerbildung – Sieben-Punkte-Papier von Hochschulrektorenkonferenz, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und Deutsche Telekom-Stiftung – Deutsche Telekom Stiftung
Am 11.06.2015 fand in Berlin die gemeinsame Tagung "Lehrerbildung – Verantwortung für die Zukunft" von der Deutsche Telekom Stiftung, dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Hochschulrektorenkonferenz statt. Als Fazit der Tagung hielten die drei Organisationen einen Sieben-Punkte-Plan fest, der die künftigen Herausforderungen für die Lehrerbildung skizziert. Unter anderem werden folgende Ergebnisse festgehalten: An den Hochschulen sei das Bewusstsein für die Bedeutung der Lehrerbildung deutlich gestiegen und die "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" von Bund und Ländern gebe weiteren Schub. Ferner stünden die Einbindung des Themas Inklusion in die Lehrerbildung und die Internationalisierung des Studiums für die nächsten Jahre oben auf der Agenda. Ebenso wurde unterstrichen, dass die weiter anstehenden Reformen die aktive Unterstützung der Hochschulspitzen erforderten.
Darüber hinaus wurde eine von der Deutsche Telekom Stiftung und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft beauftragte Untersuchung zu Strukturen und Status der Zentren für Lehrerbildung und Schools of Education an ausgewählten Hochschulen vorgestellt. So seien diese inzwischen etablierte Elemente der Lehrerbildung an den deutschen Hochschulen. "Die untersuchten Zentren und Schools haben sich dynamisch entwickelt und nehmen ihre Beratungs-, Vermittlungs- und Koordinierungsleistungen schon gut wahr", erklärte Professor Wolfgang Böttcher, der die Studie durchführte.
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Im Rahmen des Monitors Lehrerbildung wurden die Hochschulen ebenfalls zu den Zentren für Lehrerbildung bzw. den Schools of Education befragt. Unter anderem wurden die Organisationsform und die Aufgaben der Einrichtungen erfragt. An 43 Hochschulen ist das jeweilige Zentrum für Lehrerbildung/die School of Education bzw. die vergleichbare Einrichtung als zentrale fachbereichsübergreifende Einrichtung organisiert. An fünf Hochschulen sind sie als Querschnittseinrichtung (zu den Fachbereichen) und an zwei Hochschulen als eigene Fakultät eingesetzt. Zehn Hochschulen haben sonstige Formen angegeben.
Auf die Frage nach den jeweiligen Aufgabengebieten konnte differenziert und in Form einer Mehrfachnennung geantwortet werden. An 54 Hochschulen nehmen die Zentren für Lehrerbildung/die Schools of Education bzw. die vergleichbaren Einrichtungen Dienstleistungsaufgaben wahr, an 52 Hochschulen sind sie an der konzeptionellen Weiterentwicklung der Lehrerbildung und an 51 Hochschulen an der Qualitätssicherung der Lehrerbildung beteiligt. Aufgaben in der Lehre nehmen sie an 45 Hochschulen, in der Forschung an 41 Hochschulen wahr.
Die jeweiligen Ergebnisse der befragten Hochschulen, finden Sie auf den einzelnen Hochschulseiten unter dem Punkt "Klare Verantwortungsstrukturen". Eine bundesweite Übersicht über die Situation an allen befragten Hochschulen, die auf diese Fragen antworteten, finden Sie hier und hier.


02 (Hoch)schulpolitik  

Länderübergreifende News

Umfrage: Eltern geben inklusiven Schulen gute Noten – Bertelsmann Stiftung
Eltern geben inklusiven Schulen bessere Noten als solchen, die keinen gemeinsamen Unterricht für Kinder mit und ohne Handicap anbieten. Förderung nach individuellen Stärken und Schwächen sowie Kompetenz und Engagement der Lehrerinnen und Lehrer – in allen Punkten schneiden in der Wahrnehmung der Eltern inklusive Schulen besser ab. Dies gilt unabhängig davon, ob das eigene Kind Förderbedarf hat oder nicht. Mehr als ein Drittel der rund 4.300 befragten Eltern gab an, ihr Kind besuche eine inklusive Schule. Von diesen Eltern sind 68 Prozent mit der individuellen Förderung ihrer Kinder zufrieden. Eltern hingegen, deren Kinder eine nicht-inklusive Schule besuchen, sagen dies nur zu 58 Prozent. Zwei Drittel der Befragten schätzen an der inklusiven Schule, dass ihre Kinder dort im eigenen Tempo lernen können. Auch den sozialen Zusammenhalt an inklusiven Schulen schätzen Eltern höher ein als an nicht-inklusiven Schulen (78 zu 73 Prozent).
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Europa braucht mehr Lehrkräfte – Europäische Kommission
Die EU-Kommission hat zwei Studien zum Bedarf an Lehrkräften und zu deren Qualifizierung veröffentlicht. Bildungskommissar Navracsics betonte, dass die Mitgliedstaaten zusammen mit der EU-Kommission daran arbeiten, Lehrkräfte mit den notwendigen Fachkenntnissen auszustatten, um den verschiedenen Herausforderungen in den heutigen Klassenzimmern gewachsen zu sein. Der Bericht des Eurydice-Netzwerks steht hier zur Verfügung, der Bericht des Zentrums zur Erforschung von Bildung und lebenslangem Lernen (CRELL) hier.
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Lehrerinnen und Lehrer werden gebraucht – hoher Bedarf besonders in den ostdeutschen Ländern – Kultusministerkonferenz (KMK)
In ihrem aktuellen Bericht "Lehrereinstellungsbedarf und -angebot in der Bundesrepublik Deutschland 2014-2025 – Zusammengefasste Modellrechnungen der Länder", stellt die Kultusministerkonferenz fest, dass es sich lohne, ein Lehramtsstudium aufzunehmen. Die Einstellungschancen seien dabei in den westlichen und östlichen Ländern sowie zwischen Lehramtstypen und Fächern unterschiedlich. Grundlage der Modellrechnungen der Länder für die Ermittlung des Gesamtbedarfs an Lehrkräften seien die vorhandenen und vorausberechneten Schülerzahlen bis 2025 sowie das Angebot an Absolventinnen und Absolventen eines Lehramtsstudiums. Der Bericht erscheint seit 2011 alle zwei Jahre.
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Eine kritische Stellungnahme zu den Prognosen formuliert der Verband Bildung und Erziehung (VBE). Dieser kritisiert eine angebliche Intransparenz der zugrundeliegenden Daten. Die Stellungnahme finden Sie hier.

KMK-Präsidentin Kurth: "Leistungsspitze verbreitern" – Kultusministerkonferenz (KMK)
Die Kultusministerkonferenz hat eine "Förderstrategie für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler" beschlossen. Das Ziel der Förderstrategie sei es, den leistungsstarken Schülerinnen und Schülern Lernbedingungen zu schaffen, die ihnen eine optimale Entfaltung ihrer Potentiale ermögliche und ihnen ihrer individuellen Leistungsfähigkeit entsprechende bestmögliche Bildung zu vermitteln. In allen Phasen der Lehrerbildung bedürfe es daher erhöhter Anstrengungen, um die Kenntnisse und Kompetenzen von Lehrkräften im Bereich der schulischen und außerschulischen Förderung von leistungsstarken und potenziell leistungsfähigen Schülerinnen und Schüler auszubauen.
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Junior-Ingenieur-Akademie: Wettbewerb für weiterführende Schulen geht in die vierte Runde – Deutsche Telekom Stiftung
Die Deutsche Telekom Stiftung schreibt zum vierten Mal den Junior-Ingenieur-Akademie-Wettbewerb aus. Ab sofort können sich weiterführende Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet mit ihren Akademie-Konzepten bei der Stiftung bewerben. Ziel des Vorhabens soll es sein, junge Menschen frühzeitig für die Berufsbilder von Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu begeistern, den Übergang von der Schule zur Hochschule zu erleichtern und individuelle Kompetenzen frühzeitig und konsequent zu fördern. Die Bewerbungsfrist endet am 07.01.2016. Bundesweit bieten bereits 75 Schulen eine Akademie an.
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Körperlich fit, psychisch belastet – Süddeutsche Zeitung
Eine Studie des Ärzteblattes ergab, dass Lehrkräfte alles andere als "faul" seien. Sie melden sich weniger häufig krank als der Rest der Pflichtversicherten, haben seltener Übergewicht, sind sportlicher und rauchen zudem nur halb so viel. Von 2001 bis 2015 seien zudem die krankheitsbedingten Frühpensionierungen um 40% auf 19% zurückgegangen.
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Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] 5.750 neue Lehrkräfte im Schuljahr 2015/16 – Staatsministerium Baden-Württemberg
Im kommenden Schuljahr 2015/16 sollen über 1.000 Lehrerinnen und Lehrer mehr als im letzten Einstellungsjahr in den öffentlichen Schuldienst eingestellt werden. Zum Vergleich: 2014 betrug die Anzahl neu eingestellter Lehrkräfte 4.600 – im kommenden Schuljahr soll sie bei 5.750 liegen. Bedarf gebe es vor allem an den Grund-, Haupt- und Werkrealschulen sowie an den Gemeinschaftsschulen, Realschulen und an den beruflichen Schulen. Kultusminister Stoch betont: "Wir brauchen gut ausgebildete und motivierte Lehrerinnen und Lehrer, um die Qualität unserer Schulen weiter zu stärken".
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[Bayern] 5.138 Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter bestanden 2014 die Zweite Staatsprüfung – Bayerisches Landesamt für Statistik
Gegenüber dem niedrigsten Stand seit der Jahrtausendwende im Jahr 2006 legten damit etwa 58 Prozent mehr Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter die Zweite Staatsprüfung (+1.886) erfolgreich ab. Im Vergleich zum Vorjahr ist allerdings ein Rückgang um 371 Absolventinnen und Absolventen zu verzeichnen. 73,5 Prozent der Absolventinnen und Absolventen sind Frauen.
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[Bayern] Bayerns Lehrkräfte wollen keine Turboschule – Bayerischer Lehrerinnen und Lehrer Verband (BLLV)
In der Studie "Zeit für Bildung" des BLLV geben 73% der befragten Lehrkräfte sowie Schulleiterinnen und Schulleiter an, "große Freude an ihrem Beruf" zu haben. 84% sagen aus, dass ihnen der Umgang mit Schülerinnen und Schülern ein "gutes Gefühl" vermittelt. Allerdings beklagen fast 70%, sich "im Schulalltag gehetzt zu fühlen". Fast 60% sagen von sich, "erschöpft" zu sein. Besonders alarmierend ist der Befund, dass sich annähernd 90% einem "ständigen Handlungsdruck im beruflichen Alltag ausgesetzt" sehen.
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[Brandenburg] Etwa 800 neue Lehrkräfte eingestellt – noch rund 250 Stellen ausgeschrieben – Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Zum neuen Schuljahr 2015/16 werden etwa 1.020 neue Lehrkräfte an Brandenburgs öffentlichen Schulen ihren Dienst aufnehmen. Knapp 800 Lehrkräfte konnten die vier Regionalstellen des Landesschulamtes bereits einstellen oder mit ihnen gesicherte Vereinbarungen treffen. Die verbleibenden rund 250 Stellen seien Ende Juni schulscharf auf den Internetseiten des Bildungsministeriums und im Fachkräfteportal des Landes veröffentlicht worden.
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[Hessen] "Bildungsgipfel ist schon heute ein Erfolg" – Kultusminister Lorz stellt Vorschläge der Arbeitsgruppen vor – Hessisches Kultusministerium
Am 17.09.2014 hatten sich die an Bildung in Hessen beteiligten Akteure und Institutionen auf den Weg gemacht, um eine langfristige Verständigung über die schulische Bildung in Hessen zu erreichen. Das gemeinsame Ziel: Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und Schulträgern Planungssicherheit für die nächsten zehn Jahre zu geben. "Nach zum Teil äußerst kontroversen Diskussionen in den vergangenen Monaten haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Arbeitsgruppen mit viel Engagement Empfehlungen erarbeitet, die zu dem vorliegenden Entwurf geführt haben", erklärte Kultusminister Lorz. "Eignungsabklärung und Kompetenzüberprüfung, die entsprechend den in der jeweiligen Phase der Lehrerbildung zu erreichenden Kompetenzniveaus ausgestaltet sind, müssen mehr als bisher für jede Phase der Lehrerbildung in spezifischer Weise durchgeführt werden", formulierten die Mitglieder der AG 5 als zentrale Empfehlung für das Abschlusspapier im Bereich der Lehrerbildung.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Mehr Geld für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger im Schuldienst – Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Das Land Mecklenburg-Vorpommern will die langjährige Erfahrung von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern im Schuldienst deutlicher anerkennen. Sie sollen eine Lehrbefähigung und eine höhere Vergütung erhalten, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die entsprechende Verordnung zur Qualifizierung von Lehrkräften befindet sich derzeit in der Verbandsanhörung. Sie soll im Detail regeln, wie Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger gemäß ihrer Tätigkeit bezahlt werden, auch wenn sie eine andere Ausbildung haben.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Rügener Inklusionsmodell erfolgreich – Abschlussbericht vorgelegt – Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Der gemeinsame Unterricht von Kindern mit besonderem und ohne besonderen Förderbedarf sei erfolgreich. Dies gehe aus dem abschließenden Forschungsbericht zum Rügener Inklusionsmodell hervor, den Prof. Dr. Hartke und sein Forschungsteam nun offiziell vorgestellt haben. Die Rostocker Forschungsgruppe bilanziert aus ihren Daten eine positive Wirksamkeit von gemeinsamem Unterricht von Kindern mit besonderem und ohne besonderen Förderbedarf.
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[Niedersachsen] Niedersachsen bekommt vorerst nur 150 neue Lehrkräfte – NDR
Nachdem das Lüneburger Oberverwaltungsgericht die Mehrarbeit von Lehrerinnen und Lehrern an Gymnasien für verfassungswidrig erklärt hatte, versprach Kultusministerin Heiligenstadt zunächst 750 neue Lehrerstellen. In diesem Jahr können davon nur 150 Stellen besetzt werden. Die restlichen Einstellungen sollen ab Februar 2016 sukzessive erfolgen.
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03 Hochschulspezifische Links  

[Hochschule Landshut] Neuer Bachelorstudiengang Ingenieurpädagogik startet zum WS 2015/16 – Hochschule Landshut
Die Studierenden sollen eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden beruhende praxisorientierte Ausbildung durchlaufen, die eine Wahlmöglichkeit zwischen herkömmlichem Ingenieurstudium und pädagogischer Ausrichtung ermöglicht. Um das Lehramt an beruflichen Schulen ausüben zu können, muss nach diesem Studiengang ein Masterstudiengang Berufliche Bildung an einer Universität besucht werden. Eine Kooperation besteht mit der School of Education der Technischen Universität München.
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[Leuphana Universität Lüneburg] Leuphana-Lehrerbildung kooperiert mit Lüneburger Schulen – Leuphana Universität Lüneburg
Für das Programm "Nah dran! Die Praxis als Vorbild" hat die Leuphana drei Lüneburger Schulen ausgewählt, mit denen sie gemeinsam in den kommenden Monaten Unterrichtskonzepte umsetzen möchte. Das Programm wird gefördert vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, von der Vodafone Stiftung und vom Deutschen Philologenverband. Die Schulen überzeugten die Jury mit innovativen und fachübergreifenden Unterrichtskonzepten. Die Grundschule Adendorf plant mit ihrem Konzept "Vit Kids" eine gemeinsame Projektwoche zum Thema "Ernährung" in der Schule. Die IGS Embsen möchte mit dem Konzept "PORTA 8" das projektorientierte Arbeiten in der achten Jahrgangsstufe stärken und das Gymnasium Johanneum hat ein Konzept zum Thema "Orientierung im Jugendalter im Hinblick auf körperliche und psychische Entwicklung" entwickelt.
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[Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd/Universität Ulm] Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft und Schulpraxis in der Lehrerbildung besser vernetzen – Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd/Universität Ulm
Die Universität Ulm und die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd erweitern ihr Lehrangebot und intensivieren ihre Kooperation im Bereich der Lehrerbildung. Für die im Herbst 2015 startenden neuen Bachelorstudiengänge "Lehramt Grundschule", "Lehramt Sekundarstufe I" und "Lehramt an Gymnasien" sollen die Absprachen über die Studieninhalte intensiviert und Lehrmodule und -veranstaltungen gegenseitig zur Verfügung gestellt werden, spätestens ab 2018 soll ein Austausch von Lehrveranstaltungen für die lehramtsbezogenen Masterstudiengänge (Master of Education) stattfinden.
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04 Veranstaltungen  

[Pädagogische Hochschule Karlsruhe] Tagung: LehrerInnenbildung: interkulturell – migrationsgesellschaftlich – 17.07.2015
Auf der Tagung sollen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis der Frage stellen, wie eine zeitgemäße Lehrerbildung im Kontext von Migration, Globalisierung und allgemeiner Diversifizierung aussehen kann und beleuchten, welche Antworten in den Bildungswissenschaften und der Bildungspraxis bereits darauf gegeben wurden bzw. noch gesucht werden. Es sollen alle drei Phasen der Lehrerbildung berücksichtigt und auch Themen wie Studierende mit Migrationshintergrund im Lehramtsstudium und rassismuskritische Perspektiven auf das Referendariat bearbeitet werden. Darüber hinaus sollen Einblicke in die Arbeit des Projekts "LehrerInnenbildung: interkulturell-migrationsgesellschaftlich" (inkl. Workshopkonzept) ermöglicht sowie die Projektpublikation "Praxishandbuch Interkulturelle Lehrer|innenbildung. Impulse – Methoden – Übungen" vorgestellt werden.
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05 Internationales  

[Schweiz] Der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) verlangt verlässliche Lohnperspektiven – Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz
Laut LCH haben sich die Löhne der Lehrpersonen in den letzten Jahren nur ungenügend entwickelt. Wie Zahlen des Bundesamtes für Statistik und Salärvergleichsstudien zeigten, seien die Reallöhne im Bildungswesen seit 1993 weniger stark angestiegen als in den meisten anderen Branchen. Viele Lehrpersonen verdienten real weniger als vor zwei Jahrzehnten. Der LCH verlangt deshalb eine Erhöhung der Bezahlung, eine verlässliche Lohnperspektive und den Erhalt der Kaufkraft.
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06 Dokumente/Literatur  

Deutsche Telekom Stiftung und Stifterverband für deutsche Wissenschaft (Hrsg.): Strategisch aufgestellt und professionell organisiert? Eine explorative Studie zu Strukturen und Status der Lehrerbildung. 2015
Die von der Deutsche Telekom Stiftung und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft beauftragte Untersuchung zu Strukturen und Status der Zentren für Lehrerbildung und Schools of Education kommt zu dem Schluss, dass diese Einrichtungen inzwischen etablierte Elemente der Lehrerbildung an den deutschen Hochschulen seien. Allerdings fungierten die Einrichtungen noch zu wenig als wirksame Interessensvertretungen für die Lehrerbildung – und das sowohl innerhalb wie außerhalb der Hochschulen. Die Bildungsforscher Professor Dr. Böttcher und Frau Blasberg nahmen für ihre Analyse exemplarisch fünf Zentren für Lehrerbildung und fünf Schools of Education von bundesweit etwa 80 Einrichtungen dieser Art unter die Lupe. Vor allem die Ergebnisse der Interviews zeigten, dass der Aufbau der Einrichtungen in der Regel weniger strategisch und systematisch erfolge, sondern eher pragmatisch mit Rücksicht auf die individuellen Gegebenheiten vor Ort.

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Die Erhebungen zum Monitor Lehrerbildung wurden von dem Centrum für Hochschulentwicklung gGmbH mit der gebotenen Sorgfalt und unter Einsatz anerkannter Methoden durchgeführt. Für die Richtigkeit der Daten übernimmt das CHE keine Haftung.

Stand: Juli 2015 (Erhebungsstand der Daten: Selbstauskunft der Länder bzw. der Hochschulen (Winter 2014))
 
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08. Juni 2015

Interview: Prof. Dr. Merz-Atalik über den Status quo und künftige Herausforderungen inklusionsorientierter Lehrerbildung

Prof. Dr. Merz-Atalik ist Professorin für Pädagogik bei Behinderung und Benachteiligung/Inklusion an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte liegt in der inklusionsorientierten Lehrerbildung. Sie hat zahlreiche Modellprojekte begleitet und sowohl in nationalen wie internationalen Forschungsprojekten mitgearbeitet. Im Zuge der Publikation „Inklusionsorientierte Lehrerbildung – vom Schlagwort zur Realität?!“ hat Frau Prof. Merz-Atalik in einem Interview interessante Aspekte des Themas beleuchtet, die an wenigen Stellen ergänzt und aktualisiert wurden.

Monitor Lehrerbildung: Frau Merz-Atalik, was verstehen Sie unter dem Begriff der Inklusion?

Merz-Atalik: Für mich handelt es sich bei Inklusion um die Partizipation aller Menschen an den Institutionen und Angeboten in unserer Gesellschaft. Im Bereich der Bildung bedeutet sie die Teilhabe an Lernprozessen und Kulturen einer gemeinsamen Schule für alle sowie den Abbau von Barrieren oder Aspekten von Exklusion.

Monitor Lehrerbildung: Ist die Vorbereitung auf Inklusion in der Lehrerbildung im Sinne der UN-Konvention realistisch und umsetzbar?

Merz-Atalik: Wir können in der ersten Phase der Lehrerbildung nicht alles fundiert grundlegen, was Lehrkräfte später in ihrer schulischen Praxis benötigen. Wir müssen auf jeden Fall stärker daran arbeiten, dass es auch in der dritten Phase der Lehrerbildung, also in der Lehrerfort- und -weiterbildung, viele Angebote gibt, um sich für die ganz spezifischen Inklusionsanforderungen in der eigenen Praxis  zu professionalisieren. Die abschließenden Bemerkungen der UNCRPD-Kommission zu Staatenbericht Deutschlands zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention (Mai 2015) verweisen klar auf die Notwendigkeit  alle Lehrkräfte auf diese Aufgaben besser vorzubereiten. "46. (d) Ensure training of all teachers in inclusive education and increased accessibility of the school environment, materials and curricula, ...".

Monitor Lehrerbildung: Welche Modelle zur Vorbereitung auf Inklusion sind in der ersten Phase der Lehrerbildung denkbar?

Merz-Atalik Ich habe ein Konzept entwickelt, bei dem Module in verschiedenen Förderbereichen für alle Lehramtsstudiengänge angeboten werden (vgl. Merz-Atalik 2014)1. Ein solcher Förderbereich wäre zum Beispiel Sprache und Kommunikation. In diesem würden Hochbegabungen genauso thematisiert wie Sprachbeeinträchtigungen und der Studienbereich wäre für alle Lehramtsstudiengänge zugänglich.

Monitor Lehrerbildung: Inwieweit werden Lehramtsstudierende auf den Unterricht in inklusiven Schulen vorbereitet?

Merz-Atalik In Deutschland dominieren aktuell leider die Infusions-Modelle. Die Problematik von solchen additiven Modulen zur Inklusion ist, dass die Studierenden selber die Vernetzung z.B. mit der Fachdidaktik, den Fachwissenschaften, der Psychologie und der Soziologie herstellen müssen. Oftmals gelingt ihnen diese Integrationsleistung während des Studiums gar nicht, sondern erst in der Schulpraxis, also im Rahmen von Praktika oder später im Referendariat.

Monitor Lehrerbildung: Welche Kompetenzen und Kenntnisse müssen (angehende) Lehrerinnen und Lehrer denn unbedingt im Studium erwerben?

Merz-Atalik: Das sind einmal Teamarbeit, Kooperationskompetenz und Team Teaching. Man braucht als Basis die Voraussetzung zu wissen, wie man Teamarbeit planen, vorbereiten und gemeinsam reflektieren kann. Der zweite Aspekt ist die individualisierende Gestaltung von Unterricht und Lernumgebung. Die hierzu benötigten Kompetenzen müssen in alle Lehrämter als fächerübergreifende Basisqualifikation eingebunden werden. Der dritte Punkt ist die individuelle Förderung, Entwicklungsplanung und Diagnostik. Natürlich können wir nicht jede Lehrkraft in allen Förderbereichen ausbilden. Aber alle sollten die Möglichkeit haben in ihrem Studium zumindest einen Bereich zu vertiefen.

Monitor Lehrerbildung: Sie sprachen von der multiprofessionellen Zusammenarbeit: Wie könnte oder sollte diese zukünftig aussehen?

Merz-Atalik: In der letzten Konsequenz meines Konzepts würde es bedeuten, dass wir Lehrerinnen und Lehrer nicht nach niveaudifferenzierten Schulformen, sondern nach Schulstufen ausbilden. Wir hätten eine Primarstufen-, einen Mittelstufen- und einen Sekundarstufenlehrkraft. Diese hätten die Möglichkeit, sich in einem der Förderbereiche zu spezialisieren. Leider existiert in der Praxis immer noch die Annahme, es gäbe ein Modell oder Konzept, das in jeder Klasse funktioniert. Es gibt nach wie vor die Vorstellung, man könnte so etwas wie einen einheitlichen Rahmen entwickeln, wie Inklusion funktioniert. Inklusion sieht natürlich von Klassenzimmer zu Klassenzimmer unterschiedlich aus, je nachdem, welche Kinder und Jugendliche man in der Klasse hat, welche Lernbedürfnisse, Kompetenzen und Stärken, aber auch welche Rahmenbedingungen für die Gestaltung von Lernen man antrifft. Nicht zuletzt ist die Umsetzung der Inklusion auch abhängig davon, welche Kompetenzen die Lehrkräfte haben, um mit den nicht vorhersehbaren Konditionen zu arbeiten.

Monitor Lehrerbildung: Welche Rollen können die Praxisphasen bei der Qualifizierung der angehenden Lehrkräfte für die Arbeit in inklusiv arbeitenden Schulen spielen?

Merz-Atalik: Alle Lehramtsstudierenden sollten ihre Praktika in inklusiven Settings absolvieren können, die Effekte für die Einstellungen, die Vorbehalte und Ängste bei Studierenden als auch auf ihre Selbstwirksamkeitserwartung sind international nachgewiesen. Es gibt viele Schulen, die gute Konzepte entwickelt und langjährige Erfahrung haben. Davon müssen wir in den Hochschulen stärker profitieren. Mein dringender Rat wäre, in den Praxisphasen stärker mit den Schulen zusammenzuarbeiten.

Monitor Lehrerbildung: Wie steht es denn um die Kompetenz der Lehrerausbilderinnen und Lehrerausbilder? Und wie wird das bestehende Personal weiterqualifiziert, um Inklusion in der Lehrerbildung zu vermitteln?

Merz-Atalik: Die Dozierenden an den Hochschulen sind derzeit noch nicht ausreichend für diese Fragen qualifiziert. Das gilt für Deutschland, aber auch für viele andere europäische Länder. Dass jetzt neues Personal an die Hochschulen geholt wird, darf nicht die einzige Lösung bleiben. Es ist viel wichtiger, das bestehende Personal für diese Herausforderungen zu qualifizieren.

Monitor Lehrerbildung:
Lassen Sie uns kurz über die Gemeinsame Empfehlung von Hochschulrektorenkonferenz und Kultusministerkonferenz - Lehrerbildung für eine Schule der Vielfalt (März 2015) sprechen. Wie können Hochschulen bei der Umsetzung unterstützt und welche Anreize können gegeben werden?

Merz-Atalik: In der Empfehlung heißt es jetzt erstmalig: "Die Gestaltung von Schulen, in denen Vielfalt als Normalität und Stärke anerkannt und wertgeschätzt wird, ist eine Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer aller Schulen. Der professionelle Umgang mit Inklusion kennzeichnet künftig eine allgemeine Anforderung an die Lehrerbildung. Die Lehrerbildung für eine „Schule der Vielfalt“ ist deshalb eine Querschnittsaufgabe, der sich die Bildungswissenschaften, Fachdidaktiken und Fachwissenschaften im lehramtsbezogenen Studium für alle Lehramtstypen gemeinsam und aufeinander abgestimmt widmen müssen". Anreize für die Lehre und die Forschung könnten der dringende Bedarf in der bereits existierenden inklusiven Praxis sein.

Monitor Lehrerbildung: Möchten Sie noch etwas Abschließendes sagen?

Merz-Atalik: Die Hochschulen sollten Inklusion als übergreifende Herausforderung für alle Studiengänge erkennen. Auch jemand der Architektur oder Ingenieurwissenschaften studiert, sollte sich mit Fragen der Benachteiligung, der Exklusion auseinandersetzen. Inklusion ist nicht nur ein Thema für die Lehrerbildung, sondern ein Thema für die Hochschulbildung allgemein.

Monitor Lehrerbildung: Wir danken Ihnen herzlich für das freundliche und informative Gespräch.

1: Merz-Atalik, Kerstin (2014): Lehrer_innenbildung für Inklusion – „Ein Thesenanschlag“. In: Schuppener, Saskia et al. (Hrsg.): Inklusion und Chancengleichheit. Diversity im Spiegel von Bildung und Didaktik. Klinhardt: Bad Heilbrunn, 266-277.

08. Juni 2015

Die neue Ausgabe des Newsletters Monitor Lehrerbildung - Juni 2015

01 Monitor Lehrerbildung im Fokus 

Thema: Studieninhalte

Der Jakob Muth-Preis 2015 geht nach Bremen, Emmendingen, Espelkamp und Schleswig – Bertelsmann Stiftung
60 Einzelschulen und fünf Verbünde mit insgesamt über 400 beteiligten Institutionen hatten sich beworben. Ausgezeichnet werden die Waldorfschule Emmendingen in Baden-Württemberg, die Kinderschule in Bremen und die Grundschule Ernst-Moritz-Arndt im ostwestfälischen Espelkamp sowie als Schulverbund das Landesförderzentrum Sehen in Schleswig, das Schülerinnen und Schüler in ganz Schleswig-Holstein wohnortnah unterstützt. Alle vier Preisträger überzeugten die Jury mit ihren inklusiven Konzepten.
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Im Rahmen des Monitors Lehrerbildung wurden sowohl die Länder als auch die Hochschulen befragt, ob sie Inklusion als Querschnittsthema im Lehramtsstudium vorsehen. Es konnten differenzierte Angaben gemacht werden, in welchem Bereich (Bildungswissenschaften, Fachdidaktiken, Fachwissenschaften) sie dieses Thema als Querschnittsthema implementiert haben oder dies vorsehen. In sieben Ländern stellt Inklusion ein Querschnittsthema in den Bildungswissenschaften dar, in sechs Ländern in den Fachdidaktiken und in drei Ländern in den Fachwissenschaften. In drei Ländern ist es in allen drei Bereichen verankert. Die jeweiligen Ergebnisse der befragten Länder finden Sie auf den einzelnen Landesseiten unter dem Punkt "Studieninhalte". Eine bundesweite Übersicht über die Situation in allen befragten Ländern, die auf diese Frage antworteten, finden Sie hier.
An 42 Hochschulen ist Inklusion als Querschnittsthema in den Bildungswissenschaften implementiert, an 28 Hochschulen in den Fachdidaktiken und an fünf Hochschulen in den Fachwissenschaften. An vier Hochschulen ist es in allen drei Bereichen verankert. Die jeweiligen Ergebnisse der befragten Hochschulen, finden Sie auf den einzelnen Hochschulseiten unter dem Punkt "Studieninhalte". Eine bundesweite Übersicht über die Situation an allen befragten Hochschulen, die auf diese Frage antworteten, finden Sie hier.


02 (Hoch)schulpolitik  

Länderübergreifende News

Anspruch an Schulen wird Realität nicht gerecht – Verband Bildung und Erziehung (VBE)
Der VBE stellte kürzlich die Repräsentativbefragung "Inklusion an Schulen aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer" vor. Beispielsweise sprechen sich "98 Prozent der befragten Lehrerinnen und Lehrer bundesweit für eine Doppelbesetzung aus Lehrkraft und Sonderpädagogin bzw. Sonderpädagoge in inklusiven Lerngruppen aus. Neun von zehn Befragten sind der Ansicht, diese Doppelbesetzung muss es immer und nicht nur zeitweilig geben", sagte Beckmann. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, ihre Schule sei überhaupt nicht barrierefrei. Für Grundschulen hatten dies sogar 60 Prozent der Befragten angegeben.
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Ausschreibung von Dialog macht Schule: Dialogmoderatorinnen und Dialogmoderatoren gesucht! – Dialog macht Schule
Für die diesjährige Ausbildung zur Dialogmoderatorin bzw. zum Dialogmoderator sucht die Initiative wieder Studierende sowie junge Absolventinnen und Absolventen, die aktiv die Bildungs- und Teilhabechancen von sozial benachteiligten Jugendlichen verbessern helfen möchten. Das Ziel sei es, Jugendliche ab der 7. Klasse in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, demokratischen Handlungsfähigkeit und gesellschaftlichen Partizipation zu unterstützen. Die Jugendlichen sollen lernen, ihre multikulturelle Identität als Potenzial zu erkennen und sich als aktive Gestalterinnen und Gestalter ihres Lebens und der Gesellschaft wahrzunehmen. Als Dialogmoderatorin bzw. Dialogmoderator arbeitet man zu zweit in halben Klassen mit max. 13 Schülerinnen und Schülern. In wöchentlichen Dialogsitzungen sollen in Tandems geschützte Vertrauensräume geschaffen werden.
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Nutzen sozialer Medien im Klassenzimmer – Leibniz-Institut für Wissensmedien
Aus unserem Alltag sind soziale Medien wie Wikis, Blogs oder Facebook nicht mehr wegzudenken. Da liegt es nahe, soziale Medien auch für pädagogische Zwecke einzusetzen. Zukünftig sollen soziale Medien gezielt im Unterricht so eingesetzt werden können, dass sie lern- und wissensrelevante Prozesse fördern und ihr besonderes Potenzial entfalten können. Dr. Kimmerle möchte in einer Studie zusammen mit Kolleginnen und Kollegen Möglichkeiten aufzeigen, wie soziale Medien Wissen "sozialer" machen können. Die Autorinnen und Autoren beschreiben, wie stark sich die Nutzung sozialer Medien im Alltag von der im Klassenzimmer unterscheidet.
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Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] Unterricht mit autistischen Kindern – Südwest Presse
Dass autistische Kinder in Baden-Württemberg auf eine Regelschule gehen, ist auch auf den Gymnasien kein Einzelfall mehr. Allerdings fehle es bei den Fachlehrerinnen und Fachlehrern manchmal am nötigen Wissen, wie sie diese Kinder am besten unterstützen und fördern können. Um die Lehrkräfte auf diese Herausforderungen besser vorbereiten zu können, wurde in Kooperation des Tübinger Seminars für Didaktik und Lehrerbildung mit der Schulabteilung des Regierungspräsidiums das "Kompetenzzentrum Autismus am Gymnasium" gegründet.
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[Bayern] Zwei Lehrkräfte sind besser als eine – Mittelbayerische Zeitung
An den bayerischen Schulen sollen verstärkt multiprofessionelle Teams zum Einsatz kommen, so Fleischmann, neue Präsidentin des bayerischen Lehrerverbandes BLLV. Der Einsatz der Teams solle je nach Bedarf der einzelnen Schule in den jeweiligen Klassen geregelt werden. Die zweite Person im Team muss dabei keine Lehrkraft sein. Im Gegenteil seien in vielen Fällen Kräfte aus dem Förderlehramt, der Heilpädagogik, der Psychologie oder aus dem therapeutischen Bereich sinnvoll.
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[Bayern] Wie viele Lehrkräfte braucht das Land? – Süddeutsche Zeitung
In einem Punkt stimmen Kultusministerium und der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrerverband (BLLV) überein: Bildungsgerechtigkeit könne vor allem durch individuelle Förderung, Ganztagsschulen und Inklusion realisiert werden. Der Weg dorthin ist allerdings strittig: Zwar hat das Kultusministerium bekannt gegeben, 2016 11,5 Milliarden Euro statt 11,2 Milliarden Euro, wie in diesem Jahr, zu investieren; allerdings fordern die Verbände mehr Personal an den Schulen, um Herausforderungen wie Inklusion oder auch den Unterricht von Flüchtlingskindern bewältigen zu können.
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[Berlin] Volksbegehren gegen Unterrichtsausfall gestartet – Tagesspiegel
Der Verein "Bildet Berlin – Initiative für Schulqualität" will mit einem Volksbegehren gegen den hohen Unterrichtsausfall vorgehen. Der Verein fordert, dass eine Unterrichtsreserve von zehn Prozent bestehen und Vertretungsstunden nur von Fachlehrkräften gegeben werden sollen. Dies würde eine Lehrausstattung von 110 Prozent bedeuten, die außerdem Eingang ins Schulgesetz finden soll.
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[Hessen] Sturm gegen Umverteilung der Lehrkräfte – Frankfurter Rundschau
Nachdem die Landesregierung in Hessen bekannt gegeben hatte, dass Lehrkräftepersonal an Gymnasien und Grundschulen einzuschränken, um mit den erhaltenen Ressourcen den Ganztag und Inklusion auszubauen, protestieren nun Eltern und Verbände. Neben einer Petition, die bereits von 9.000 Personen unterzeichnet worden ist, kritisieren auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie der Verband Bildung und Erziehung (VBE) die geplanten Sparmaßnahmen.
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[Nordrhein-Westfalen] Änderung des Lehrerausbildungsgesetzes – Landesregierung Nordrhein-Westfalen
Das Landeskabinett hat einen Referentenentwurf für eine Änderung des Lehrerausbildungsgesetzes zur Verbändebeteiligung gebilligt. Die wichtigsten Änderungen sind verbindlich vorgeschriebene sonderpädagogische Basiskompetenzen für Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter aller Schulformen sowie eine Neuordnung der Praxisphasen. Das bisherige Eignungspraktikum und das bisherige Orientierungspraktikum werden zu einem neuen fünfwöchigen schulischen Praktikum im Bachelorstudium zusammengeführt. Des Weiteren soll das Fach "Islamische Religionslehre" als reguläres Fach der Lehrerausbildung eingeführt werden.
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[Nordrhein-Westfalen] Bundesverfassungsgericht rügt Altersgrenze bei Verbeamtung – Spiegel Online
Eine Lehrerin in NRW wollte sich mit 46 Jahren verbeamten lassen und klagte dafür – mit Erfolg – vor dem Bundesverfassungsgericht. In der Regel gilt in NRW für eine Verbeamtung eine Altersgrenze von 40 Jahren. Auch andere Länder haben eine Altersgrenze. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zeige vor allem, dass Länder über das Alter hinaus gute Gründe haben müssen, wann Lehrkräften die Verbeamtung versagt wird.
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[Saarland] ProfIL: Projekt für die "Individuelle Lernbegleitung an Gymnasien" startet zum kommenden Schuljahr – Ministerium für Bildung und Kultur
Bildungsminister Commerçon hat am 26.05.2015 das Projekt für die "Individuelle Lernbegleitung an Gymnasien" (ProfIL) der Öffentlichkeit vorgestellt. ProfIL soll bei der Unterstützung der Lehrkräfte durch den Aufbau eines professionellen fachbezogenen, schulübergreifenden Netzwerkes von Lehrkräften zur Unterrichtsentwicklung ansetzen. Dabei stehe die Stärkung und Vertiefung der Unterrichtsexpertise für eine schülerzentrierte Lernbegleitung aller Klassenstufen im Mittelpunkt, u. a. durch fachdidaktische und methodische Beratung.
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[Sachsen-Anhalt] Dramatische Zuspitzung des Lehrermangels drohe – Mitteldeutsche Zeitung
Der Lehrermangel in Sachsen-Anhalt nehme weiter zu. Zum jetzigen Zeitpunkt falle bereits jede zehnte Unterrichtsstunde eines Faches aus. Betroffen seien je nach Schulform besonders die Fächer Englisch, Wirtschaft und Technik. Nach Aussagen des Kultusministeriums werden an allgemeinbildenden Schulen bis 2017 948 Lehrkräfte pensioniert, während die Schülerzahlen weiter steigen. Trotzdem seien bis jetzt nur 350 Neueinstellungen geplant.
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[Schleswig-Holstein] Inklusion: Schulassistentinnen und Schulassistenten auf dem Weg – NDR
Das Land Schleswig-Holstein stellt 13 Millionen Euro zur Verfügung, um Schulen bei der Umsetzung der Inklusion zu unterstützen. Konkret soll das Geld dafür genutzt werden, rund 314 Schulassistentinnen und Schulassistenten einzustellen, die die Schülerinnen und Schüler in allen Bereich unterstützen sollen. So können sie während des Unterrichts oder in den Pausen Hilfe bieten, aber auch Projekte oder Wandertage durchführen. Starten soll das Projekt ab dem kommenden Schuljahr.
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[Schleswig-Holstein] Keine Statistik über kranke Lehrkräfte – shz.de
Durch eine Anfrage der CDU-Bildungsexpertin Franzen an das Kieler Schulministerium wurde bekannt, dass es seitens des Ministeriums keine Statistik zum Krankenstand der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein gibt. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisiert die fehlende Transparenz, da ansonsten bei möglichen Missständen keine Verbesserung herbeigeführt werden könne.
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03 Hochschulspezifische Links  

[Universität Bielefeld] Neue Datenbank für Unterrichtsvorhaben soll qualitätsgeprüftes Arbeitsmaterial bieten – Universität Bielefeld
Schulministerin Löhrmann gab den Startschuss für die Seite "sportunterricht.com", die Planungshilfen und Informationen für guten Sportunterricht in allen Schulformen und Schulstufen bieten soll. Die kompetenzorientierten Unterrichtsvorhaben sollen den Rahmenvorgaben, Richtlinien und Kernlehrplänen entsprechen. Anwenderinnen und Anwender sollen auf Arbeitsmaterial, Bildreihen und später auch auf Filme für den Sportunterricht zugreifen können. Die Universität Bielefeld hat "sportunterricht.com" entwickelt und übernimmt auch die redaktionelle Betreuung.
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[Technische Universität Chemnitz] Tablets im Unterricht: Sinnvoll oder nicht? – Technische Universität Chemnitz
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende des Zentrums für Lehrerbildung der Technischen Universität Chemnitz untersuchen den Einsatz von Tablets in einem Forschungsprojekt zum Thema "Mehrperspektivisches Lernen mit Tablets" (meLT), an dem bislang vier Grundschulen der Region beteiligt sind. An den vier Grundschulen werden derzeit zunächst die Chancen eines Einsatzes von Tablets im Englischunterricht und Sachunterricht erprobt. Angebote für die Fächer Kunst und Sport sollen im Herbst dieses Jahres folgen.
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[Technische Universität Dortmund] Federführend beim Projekt "Mathe inklusiv mit PIKAS" – Technische Universität Dortmund
Seit Anfang Mai wird PIKAS, ein Konzept zum Mathematikunterricht in der Grundschule, auf das Gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung ausgeweitet. Das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW finanziert das neue Projekt "Mathe inklusiv mit PIKAS" für eine Laufzeit von drei Jahren. Ziel von "Mathe inklusiv mit PIKAS" ist es, Lehrpersonen mit umfassenden Angeboten beim individuellen Fördern von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen, die einen besonderen Förderbedarf haben und präventiv oder dauerhaft sonderpädagogisch unterstützt werden müssen. "Mathe inklusiv mit PIKAS" soll dazu beitragen, dass Lehrerkollegien einer Schule zusammenarbeiten, neue pädagogische Konzepte erproben sowie reflektieren und diese dabei kontinuierlich weiterentwickeln.
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[Universität Heidelberg/Pädagogische Hochschule Heidelberg] Heidelberg School of Education (HSE) wird offiziell am 12.06.2015 eröffnet – Universität Heidelberg/Pädagogische Hochschule Heidelberg
Die hochschulübergreifende Einrichtung der Universität Heidelberg und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bildet das Zentrum des Verbundprojekts heiEDUCATION. Ziel des vom Bund mit rund sieben Millionen Euro geförderten Vorhabens ist es, Heidelberg zu einem Ort exzellenter Lehrerbildung auszubauen. Hier sollen alle lokalen und regionalen Akteure der Lehrerbildung in enger Kooperation nachhaltig zusammenwirken. Die Einrichtung der HSE soll der Etablierung eines organisatorischen, institutionellen und strategischen Zentrums in Lehre und Forschung dienen. Zugleich sollen Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaften verschränkt und damit eine stärkere Forschungsorientierung in der Lehrerbildung erreicht werden. Das dritte Leitziel ist darauf ausgerichtet, den Praxisbezug in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern zu stärken.
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[Universität Hildesheim] Eröffnung des Centrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) – Universität Hildesheim
Am 20.05.2015 wurde das Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) an der Universität Hildesheim offiziell eröffnet. In diesem sollen die Bereiche "Lehre und Studium", "Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs" und "Fort- und Weiterbildung" unter einem Dach sein. "Die Gründung des CeLeB bündelt die verschiedenen wissenschaftlichen Aktivitäten der Universität in diesem Bereich. Es soll für das Land wichtige Impulse geben", sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Friedrich.
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[Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz] Für höhere Qualität in der Lehrerbildung und an den Schulen – 16 Kooperationsvereinbarungen zum Netzwerk Campus-Schulen unterzeichnet – Universität Koblenz-Landau
In neugegründeten Netzwerk soll das Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) am Campus Koblenz künftig enger mit den Schulen und Studienseminaren der Region Koblenz Mittelrhein kooperieren. Ziel der Kooperation sei eine engere Verzahnung der schulischen Praxis mit der universitären Lehre und Forschung. Auf Basis wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen soll die Lehrerbildung nachhaltig weiterentwickelt sowie Innovationen in der universitären Lehre und in der Weiterentwicklung des schulischen Unterrichts gefördert werden.
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[Universität Siegen] Wenn Bildung auf Stadtplanung trifft – Universität Siegen
Wenn in Deutschland eine Schule zu einer Ganztagsschule erweitert wird, planen viele Städte direkt die Kooperation mit einer Jugendeinrichtung, einer Bibliothek oder einer Gartenanlage inklusive Ruhemöglichkeiten mit ein. Es entsteht eine Bildungslandschaft, eine Schnittstelle zwischen Bildung und Stadtentwicklung. Von Bildungslandschaften erhoffen sich Politik, Verwaltung und Praxis viele positive Effekte, beispielsweise eine bruchlose Bildungsbiographie für junge Menschen. Aber welche Effekte genau sind erwartbar? Das erheben Forscherinnen und Forscher der Universität Siegen und der Technischen Universität Berlin in einem neuen Forschungsprojekt. Das Forschungsprojekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 320.000 Euro gefördert.
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04 Veranstaltungen  

[Universität zu Köln] Blickwechsel | Diversity Internationale Perspektiven der LehrerInnenbildung – 17./18.09.2015
Diversity als Ressource – die Chancen, die sich aus Diversität für die Lehrerbildung ergeben, lassen sich nicht in engen Ländergrenzen und regionalen Zuständigkeiten denken. In Hinblick auf die Ressource Diversity, die oft auch als Herausforderung betrachtet wird, müssen Bildungskonzepte und grundlegende Ansätze der Professionalisierung von Lehrerinnen und Lehrern auf internationaler Ebene betrachtet werden. Die Tagung "Blickwechsel | Diversity – Internationale Perspektiven der LehrerInnenbildung" möchte inner- und außeruniversitäre Akteurinnen und Akteure der Lehrerbildung mit Ideen und Best-Practice-Beispielen anderer Länder zusammenbringen. Dazu sollen international ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschafler gemeinsam mit Praktikerinnen und Praktikern das zentrale Thema "Diversity" in der Lehrerbildung beleuchten. Anmeldungen sind ab jetzt möglich.
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[Stiftung Bildung und Gesellschaft im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft] Deutsches Lehrerforum 2015 – 18./19.09.2015
Wenn es um die Frage geht, was eine gute Lehrkraft ausmacht, reden viele mit – beim Deutschen Lehrerforum sollen die Lehrkräfte selbst zu Wort kommen. Im Fokus der zweitägigen Veranstaltung stehen die Fragen: Was macht eine gute Lehrkraft aus? Was kann ich tun oder verändern, um als Lehrkraft motiviert arbeiten zu können? Wie kann das eigene Engagement eingebracht werden, um sich selbst und die Schule weiter entwickeln zu können?
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[Deutsches Zentrum für Lehrerbildung Mathematik] PIKAS-Bundestagung für Fachleitungen und Lehrerausbildende der Primarstufe – 14.11.2015
Seit 2009 gibt es PIKAS, ein Kooperationsprojekt der Universitäten Dortmund und Münster, des Schulministeriums NRW und der Deutsche Telekom Stiftung. Den Fokus bildet dabei die Umsetzung des in den KMK-Bildungsstandards und in den Lehrplänen empfohlenen Zusammenspiels von Prozessbezogenen und Inhaltsbezogenen Kompetenzen durch die Anregung von fachbezogener Schulentwicklung (kurz PIKAS). Das Teilprojekt PIK zielt auf die Bereitstellung von Unterstützungsleistungen und die Entwicklung von Unterstützungsmaterialien. Diese richten sich an die Vielzahl der Akteurinnen und Akteure, die an der Weiterentwicklung eines kompetenzorientierten Mathematikunterrichts beteiligt sind. Das Teilprojekt AS ergänzt die fachdidaktische Komponente durch Unterstützungsangebote für die fachbezogene Unterrichtsentwicklung. Auf der ersten Bundestagung sollen die Konzeption des Projekts vorgestellt und Einblicke in die konkrete Arbeit von PIKAS gegeben werden.
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05 Internationales  

[Frankreich] Lehrkräfte streiken gegen Schulreform – RP-Online
In Frankreich soll das Collège, die Mittelschule für die Klassen sechs bis neun, reformiert werden. Bildungsministerin Vallaud-Belkacem machte den Reformvorschlag, die zweisprachigen Klassen abzuschaffen. Dies hatte zahlreiche Proteste von Lehrkräften zur Folge. Zudem soll Unterricht in den Fächern wie Französisch, Geschichte und Mathematik gekürzt werden, um Zeit für fächerübergreifendes Lernen zu schaffen.
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[Österreich] Qualifiziertes Personal für die Lehrerausbildung fehle – DiePresse.com
An den Pädagogischen Hochschulen und Universitäten werde es in Zukunft an Personal mangeln, wodurch die Lehrerbildung weder in qualitativer noch in quantitativer Hinsicht ausreichend gewährt sei. Der Qualitätssicherungsrat für Pädagoginnen- und Pädagogenbildung empfiehlt auf lange Sicht eine Zusammenführung von Pädagogischer Hochschule und Universität.
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[Österreich] PädagogInnenbildung NEU startet im Südosten zum 01.10.2015 – Pädagogische Hochschule Steiermark
Ein Beschluss des Senats der Universität Graz hat nun den Weg für die Reform der Lehrerbildung frei gemacht: "Erstmals in Österreich werden alle Lehrerinnen und Lehrer auf akademischem Niveau ausgebildet – egal, ob sie später an Volksschulen, Neuen Mittelschulen, an AHS, Berufsbildenden höheren oder mittleren Schulen unterrichten werden. Damit ist die alte Forderung endlich Realität, dass alle Kinder – egal welcher Altersstufe und welcher Herkunft – von fachlich und pädagogisch gleich gut ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrer unterrichtet werden", sagte Messner, Rektorin der Pädagogischen Hochschule Steiermark. Vier Universitäten und vier Pädagogische Hochschulen in der Steiermark, in Kärnten und im Burgenland – kurz Entwicklungsverbund-Süd-Ost – haben gemeinsam eine Ausbildung für die "Sekundarstufe Allgemeinbildung" entwickelt.
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06 Dokumente/Literatur  

Koolmann, Steffen; Nörling, Joseph E.: Zukunftsgestaltung Waldorfschule. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zu Kultur, Management und Entwicklung. Wiesbaden, 2015
Eine gute Konfliktkultur, eine konkretere Ausgestaltung der Eltern-Mitarbeit und eine institutionell verankerte Gruppe von Lehrkräften und Eltern für die Organisationsentwicklung – dies seien nur einige der entscheidenden Punkte, die zu einer erfolgreichen Gestaltung der Zukunft von Waldorfschulen aus organisationstheoretischer Perspektive beitragen könnten. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Zukunftsgestaltung Waldorfschule" des Instituts für Bildungsökonomie der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn.

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Mit den aufgeführten Beiträgen sollen u.a. aktuelle Diskussionen in den Medien zum Thema der Lehrerbildung aufgezeigt werden. Die Inhalte der Beiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Kooperationspartner wieder.


Die Erhebungen zum Monitor Lehrerbildung wurden von dem Centrum für Hochschulentwicklung gGmbH mit der gebotenen Sorgfalt und unter Einsatz anerkannter Methoden durchgeführt. Für die Richtigkeit der Daten übernimmt das CHE keine Haftung.

Stand: Juni 2015 (Erhebungsstand der Daten: Selbstauskunft der Länder bzw. der Hochschulen (Winter 2014))
 
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11. Mai 2015

Mehr als 9.000 Fakten: Neue Daten im Monitor Lehrerbildung

Die Website des Monitors Lehrerbildung bietet ab sofort einen aktualisierten Überblick über das Lehramtsstudium. Eingeflossen sind die Daten aller 16 Länder sowie 67 von 70 im Winter 2014 befragten Hochschulen. Neben Ergebnissen zu Schwerpunkten wie Praxisbezug, Mobilität oder Studieninhalten sind erstmals auch Detailinformationen zum Thema Inklusion abrufbar.

Auf Landes- und Hochschulebene bietet der Monitor Lehrerbildung als erste Datenbank Zahlen, Daten und Fakten zur Debatte um die Inklusion in der Lehrerbildung. So lässt sich mit wenigen Klicks beispielsweise feststellen, in welchem Land die Inklusion Gegenstand der Zielvereinbarungen von Ministerien und Hochschulen ist. Auch Daten zu einzelnen lehrerbildenden Hochschulen, etwa zu Praktika an inklusiven Schulen im Rahmen des Studiums, sind kostenlos verfügbar.

Die wichtigsten Ergebnisse, Herausforderungen und Handlungsempfehlungen zum Thema finden sich in der im April 2015 herausgegebenen Sonderpublikation „Inklusionsorientierte Lehrerbildung – vom Schlagwort zur Realität?!“. Diese steht ebenfalls kostenfrei zum Download bereit.

Zu neun weiteren Themenfeldern wie Studieneinstieg, Praxisbezug oder Mobilität sind ebenfalls mehr als 9.000 aktuelle Daten von Hochschulen und Ländern verfügbar. Ob Studierendenzahlen, verpflichtende Eignungstests oder der Einstellungsbedarf nach Lehramtstypen – spezifische Daten gibt es für jede Institution. Landesspezifische Regelungen und Vorgaben runden das ohne Registrierung frei zugängliche Informationsangebot ab.

11. Mai 2015

Die neue Ausgabe des Newsletters Monitor Lehrerbildung - Mai 2015

01 Monitor Lehrerbildung im Fokus 

Thema: Ein- und Umstiegsmöglichkeiten


MINT-Fachdidaktiken in Deutschland – Eine empirische Erhebung zur aktuellen Situation – Deutsche Telekom Stiftung
Die Lehrerausbildung gewinnt an deutschen Hochschulen immer weiter an Bedeutung, vor allem in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Hierzu trägt neben den Fachwissenschaften und der Pädagogik die Fachdidaktik einen wichtigen Teil bei. Doch welche Rolle nehmen die MINT-Fachdidaktiken inzwischen im universitären Alltag ein? Wie sind sie organisatorisch und fachlich in Forschung und Lehre eingebettet? Wie beurteilen sie ihren Einfluss bei der Theorie-Praxis-Ausbildung? Diesen und weiteren Fragen sind der Chemiedidaktiker Prof. Dr. Ralle und die Bildungsforscherin Dr. Seipp von der Technischen Universität Dortmund im Auftrag der Deutsche Telekom Stiftung nachgegangen.
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Ein Großteil der Hochschulen bemüht sich, im Rahmen gezielter Projekte und/oder Kampagnen für die Aufnahme eines Lehramtsstudiums von MINT-Fächern zu werben und entsprechende Anreize zu schaffen. Im Rahmen des Monitors Lehrerbildung wurden die Hochschulen befragt, ob sie Projekte und/oder Kampagnen zur Aufnahme eines Lehramtsstudiums in den MINT-Fächern durchführen. An 46 Hochschulen wurden spezielle Maßnahmen initiiert, an 17 Hochschulen hingegen nicht. Zwei weitere befragte Hochschulen bieten keine MINT-Fächer an. Die jeweiligen Ergebnisse der befragten Hochschulen, finden Sie auf den einzelnen Hochschulseiten unter dem Punkt "Ein- und Umstiegsmöglichkeiten". So bietet beispielsweise die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Dr. Hans Riegel-Fachpreise für Chemie, Mathematik und Physik sowie die Oldenburger Lehr- Lern-Labore an. Die Antworten der Universität finden Sie hier. Eine bundesweite Übersicht über die Situation an allen befragten Hochschulen, die auf diese Frage antworteten, finden Sie hier (absolute Nennungen) und hier (bundesweite Ansicht).


02 (Hoch)schulpolitik  

Länderübergreifende News

Gesellschaft für Informatik und die Initiative "MINT Zukunft schaffen" schmieden Allianz für Bildung – Gesellschaft für Informatik e.V.
Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) und die Initiative "MINT Zukunft schaffen" haben vereinbart, sich verstärkt gemeinsam für die Förderung einer umfassenden digitalen Bildung in Schule, Hochschule und Ausbildung einzusetzen. Bereits heute zeichnet die GI zusammen mit weiteren bundesweiten Partnern Schulen mit MINT-Schwerpunkten mit dem Signet "MINT-freundliche Schule" aus. Die Partner seien sich einig, dass die Auseinandersetzung mit digitalen Medien eine gesellschaftliche Notwendigkeit sei.
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Ein Bindeglied zwischen Bildungsforschung und Lehrkräften – Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)
Was macht guten Unterricht aus und wie lässt sich der Austausch hierzu verbessern? Das neue DIPF-Projekt "wissenschaf(f)tpraxis" soll den Dialog zwischen Forschung und Praxis systematisieren. Auf der Basis ausführlicher Interviews sollen in einem Workshop Vertreterinnen und Vertreter beider Gruppen herausarbeiten, was sie jeweils unter gutem Unterricht verstehen und wie sich der Dialog zwischen Forschung und Praxis weiterentwickeln lässt. "Es gibt viele verschiedene Ansätze, wie man den Austausch verbessern könnte. Uns interessiert vor allem, welche Faktoren dazu beitragen, dass von einem solchen Austausch beide Seiten profitieren – sowohl die Forschung als auch die Praxis", fasst Dr. Hartmann, Teil der Projektleitung, zusammen.
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Deutschlands "Stärkste Schule" steht im Saarland – Starke Schule
Bundespräsident Gauck hat die Sieger des Wettbewerbs "Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen" bekannt gegeben. Den ersten Platz auf Bundesebene belegt die Gemeinschaftsschule/Gesamtschule Nohfelden-Türkismühle aus dem Saarland. Die Pfingstbergschule aus Mannheim (Baden-Württemberg) konnte sich den zweiten Platz sichern, den dritten Platz erreichte die Städtische Gesamtschule Nettetal aus Nordrhein-Westfalen. Die Schulen setzten sich unter rund 650 Bewerbern durch und überzeugten die Jury mit innovativen Konzepten, systematischer Förderung und einer gelungenen Berufsorientierung für ihre Schülerinnen und Schüler.
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Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] Wissenschaftsministerium fördert starke Orte für die Lehrerbildung mit 20 Millionen Euro – Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
"Für die gestiegenen Anforderungen in der Schulpraxis brauchen die Lehrkräfte im Klassenzimmer das notwendige Rüstzeug. Darauf müssen wir die Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer abstimmen", sagte Ministerpräsident Kretschmann. Daher habe die Landesregierung eine Reform der Lehrerbildung auf den Weg gebracht, die ein starkes fachwissenschaftliches Fundament mit gutem fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichem Wissen verbinden solle. Darüber hinaus soll das Lehramtsstudium stärker auf die Praxis bezogen werden. Um die Umsetzung der Reform zu unterstützen, initiiere das Wissenschaftsministerium nun ein Förderprogramm zur Entwicklung "starker Orte für die Lehrerbildung" an den Universitäten und Pädagogischen Hochschulen des Landes.
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[Baden-Württemberg] Weiterentwicklung der Realschulen – Kabinett gibt Entwurf der Schulgesetzänderung zur Anhörung frei – Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
Der Ministerrat hat die geplante Schulgesetzänderung zur Weiterentwicklung der Realschulen zur Anhörung freigegeben. Kern dieser Änderung ist, dass Schülerinnen und Schülern an Realschulen nicht nur der Realschulabschluss, sondern ebenfalls der Hauptschulabschluss ermöglicht wird. "So können wir Brüche in den Bildungsbiografien vermeiden und machen einen weiteren Schritt zu einem integrativen Angebot in der zweiten Säule", sagte Ministerpräsident Kretschmann. Dies sei auch ein Beitrag zur Entkopplung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg. Für die Schülerinnen und Schüler der Realschule soll zukünftig am Ende der Orientierungsstufe der Klassen 5 und 6 entschieden werden, auf welcher Niveaustufe - dem grundlegenden oder dem mittleren Niveau – sie unterrichtet werden. Ein Wechsel zwischen den Bildungsniveaus soll zum Ende des jeweiligen Schulhalbjahres möglich sein.
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[Bayern] Das Gymnasium braucht Reformen – Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV)
Der BLLV hat sein Konzept für ein Gymnasium der Zukunft vorgestellt. Es umfasst Änderungen im Lehrplan, in der Fächerstruktur und der Abiturprüfung. Schwerpunkt der BLLV-Reformpläne bilden neben dem Ausbau der individuellen Förderung aller Schülerinnen und Schüler eine Reduzierung der Fächerzersplitterung in der Mittelstufe, eine neu konzipierte Prüfungskultur sowie Anpassungen in der Lehrerbildung.
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[Bremen] Bündnis fordert mehr Personal und Geld – Weser Kurier
Damit Inklusion an Regelschulen gelingen könne, müsse einerseits mehr Personal einstellt werden, andererseits müssten aber auch räumliche Gegebenheiten, die Ausstattung und neues Lernmaterial finanziert werden. Das Bündnis aus 24 verschiedenen Institutionen, Vereinen und Verbänden rechnet mit ca. 6,5 Millionen Euro jährlich für den Ausbau eines inklusiven Schulsystems.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Erste Lehrerfortbildungen "Inklusion" erfolgreich abgeschlossen – Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
In Mecklenburg-Vorpommern haben die ersten 100 Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer die Fortbildung "Auf dem Weg zur inklusiven Grundschule" erfolgreich beendet. Die Fortbildungsveranstaltungen des Instituts für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern erstreckten sich über einen Zeitraum von zwei Jahren und hatten einen Umfang von 120 Stunden. Für den Besuch der Veranstaltungen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Anrechnungsstunde erhalten. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildete die Frage, wie guter Unterricht in heterogenen Lerngruppen funktionieren kann. Außerdem waren die Bereiche Teamarbeit im Unterricht, Diagnostik, Förderung und die Arbeit mit Sozialtrainingsprogrammen Bestandteil des Curriculums.
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[Niedersachsen] 3.192 angehende Lehrkräfte qualifizierten sich im Jahr 2014 für den Schuldienst – Landesamt für Statistik Niedersachsen
An den niedersächsischen Studienseminaren beendeten 2014 insgesamt 3.192 angehende Lehrkräfte die Ausbildung mit der Staatsprüfung. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, blieb damit die Zahl der Absolventinnen und Absolventen im Vergleich zum Vorjahr (2013: 3.205) nahezu konstant. Im Jahr 2014 bestanden 2.354 (73,7%) Frauen und 838 (26,3%) Männer die Staatsprüfung. Der Anteil weiblicher Absolventinnen lag bei den Lehrämtern an Grund- und Hauptschulen mit 87,7% (619), für Sonderpädagogik mit 79,9% (143) und an Grund-, Haupt- und Realschulen mit 78,3% (260) besonders hoch. Bei den Lehrämtern an Realschulen (72,8%, 303) und an Gymnasien (68,1%, 849) stellten die angehenden weiblichen Lehrkräfte ebenfalls eine deutliche Mehrheit dar.
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[Nordrhein-Westfalen] Auslaufende Studiengänge in NRW: Tausende Lehramtsstudierende fürchten um Abschluss – Spiegel Online
An den Hochschulen in NRW beginnen ab nächstem Jahr alte Lehramtsstudiengänge auszulaufen. Das hat zur Folge, dass die Studierenden der alten Ordnungen bis dahin entweder einen Abschluss gemacht oder auf einen anderen Abschluss gewechselt haben müssen – doch viele bereits absolvierte Prüfungen lassen sich nicht für den anderen Abschluss anrechnen. Die Universitäten und die Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden treten nun für eine Verlängerung der Frist ein.
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[Nordrhein-Westfalen] Zunehmender Wunsch nach Inklusion und längerem gemeinsamen Lernen drücke sich in Zahlen aus – Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen
Immer mehr Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf lernen inklusiv an einer allgemeinen Schule. Das gehe aus dem neuen "Statistik-Telegramm" des Schulministeriums zu den aktuellen Schuleckdaten für das Schuljahr 2014/15 hervor. So nehmen aktuell 34,0 Prozent aller Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in der Primarstufe und Sekundarstufe I am gemeinsamen Unterricht teil. Im Jahr zuvor lag der Anteil noch bei 29,6 Prozent. Den zahlenmäßig größten Zuwachs bei den inklusiv beschulten Kindern und Jugendlichen konnten die Gesamtschulen (Sekundarstufe I) mit etwa 2.300 Schülerinnen und Schülern und die Realschulen mit etwa 900 Schülerinnen und Schülern verzeichnen.
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[Sachsen-Anhalt] Sachsen-Anhalt stellt zusätzlich 100 Lehrkräfte ein – Mitteldeutsche Zeitung
Zum kommenden Schuljahr soll die Vertretungsreserve mit 100 zusätzlichen Lehrkräften aufgestockt werden. Die sollen je nach Bedarf zwischen den Schulen pendeln und so flexibel eingesetzt werden können, sodass der Unterricht an den Schulen sicher gestellt werden kann.
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[Schleswig-Holstein] Das Ende der "Kreidezeit" an Schulen – shz.de
Im Unterricht werden technische Entwicklungen und die sich daraus ergebenen Möglichkeiten oft noch zu wenig genutzt – der Grund hierfür liege jedoch weniger in der Bereitschaft der Lehrkräfte als bei fehlenden Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich digitaler Endgeräte. Deshalb wurde an der Fachhochschule Westküste vor vier Jahren ein Lehrertrainingszentrum für elektronische Medien gegründet, dass diese Lücke zu schließen versucht. Die Lehrkräfte sollen in Workshops lernen, digitale Endgeräte zu bedienen und Unterrichtsmaterial zu visualisieren. Darüber hinaus soll gleichzeitig der Einsatz von elektronischen Medien im Unterricht erforscht werden.
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[Schleswig-Holstein] Zahl der befristet beschäftigten Lehrkräfte gesunken – Ministerium für Schule und Berufsbildung Schleswig-Holstein
Zum Stichtag 13.04.2015 waren insgesamt 1.457 Lehrkräfte im Umfang von 981 Stellen im Schuldienst des Landes Schleswig-Holstein befristet beschäftigt. Im Verhältnis zur Gesamtzahl von 22.468 Planstellen im Landeshaushalt für Lehrkräfte seien dies rund 4,37 Prozent aller Stellenbesetzungen, die zunächst befristet erfolgten, erläuterte Bildungsministerin Ernst. Gegenüber dem Vorjahresmonat April sei die Anzahl befristet beschäftigter Lehrkräfte deutlich zurückgegangen. Am 13.04.2014 waren noch 1.800 Lehrkräfte auf 1.216 Stellen befristet beschäftigt.
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03 Hochschulspezifische Links  

[Humboldt-Universität zu Berlin] Graduiertenkolleg Inklusion, Bildung und Schule eröffnet – Humboldt-Universität zu Berlin
Am 10.04.2015 wurde das Graduiertenkolleg Inklusion, Bildung und Schule an der Humboldt-Universität zu Berlin eröffnet. Es sei das erste Kolleg in Deutschland, in dem Doktorandinnen und Doktoranden Fragen von Inklusion und damit insbesondere die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen im deutschen Schulsystem untersuchen. Das Graduiertenkolleg soll durch Forschung und Lehre die Ausbildung der Lehramtsstudierenden umfangreich unterstützen.
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[Universität Hannover] Inklusive Grundschulen wissenschaftlich begleiten – Universität Hannover
Seit Beginn des Schuljahres 2013/2014 wird die inklusive Schule an den niedersächsischen Grundschulen schrittweise eingeführt. So erhalten alle Klassen im Primarbereich zwei Stunden sonderpädagogische Unterstützung je Klasse. Förderschwerpunkte sind Lernen, Sprache sowie emotionale und soziale Entwicklung. Das kürzlich unter Leitung von Prof. Dr. Werning und Prof. Dr. Mackowiak vom Institut für Sonderpädagogik gestartete Forschungs- und Entwicklungsprojekt "Inklusive schulische Bildung in Niedersachsen" soll den Prozess bis Ende 2017 wissenschaftlich begleiten.
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[Universität Leipzig] Universität Leipzig gehört zu Gewinnern bei "MINTernational Digital" – Universität Leipzig
Beim Wettbewerb "MINTernational Digital" zählt die Universität Leipzig zu den Gewinner-Hochschulen. Sie konnte mit ihrem Konzept zur Internationalisierung der Lehrerbildung per E-Learning punkten. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, der Daimler-Fonds sowie die Daimler und Benz Stiftung haben den Wettbewerb ins Leben gerufen, um die Internationalisierung sowie Digitalisierung in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) voranzutreiben. Die besten acht Konzepte werden mit je 50.000 Euro gefördert. Das prämierte Konzept aus Leipzig sieht vor, ein internetbasiertes Qualifizierungsangebot zu implementieren, um die internationale Dimension in der Ausbildung von MINT-Lehrkräften im Ausland zu fördern. Das Projekt soll eine Grundlage für eine nachhaltige Gewinnung, Betreuung und berufliche Integration von angehenden ausländischen MINT-Lehrkräften sowie für die Kooperation mit den deutschen Kommilitonen und im Anschluss mit den deutschen Lehrerkollegien schaffen.
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[Universität Potsdam] Neues Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung – Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Die Verordnung zur Errichtung des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung der Universität Potsdam wurde am 06.11.2014 erlassen. Im Lehrerbildungs-Zentrum sind alle mit der Lehramtsausbildung befassten Fächer und Fakultäten vertreten. Es soll unter anderem zuständig sein für die fakultätsübergreifende Struktur- und Entwicklungsplanung der lehramtsbezogenen Lehre und Forschung sowie des Lehramtsstudiums; die Studien- und Prüfungsordnungen für die lehramtsbezogenen weiterbildenden Studiengänge; die Praktikumsordnungen; den Bereich der Schul-, Unterrichts- und Bildungsforschung einschließlich des Einsatzes der Sonder- und Drittmittel für Lehrerbildung und Bildungsforschung sowie die Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam im Bereich der frühkindlichen Bildung.
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04 Veranstaltungen  

[Pädagogischer Austauschdienst (PAD)] Fachtagung "Die internationale Dimension in der Lehrerbildung – Impulse aus dem internationalen Schulaustausch" – 11./12.05.2015
Im Mittelpunkt der Tagung soll vor allem die Frage stehen, welche Impulse der internationale Schulaustausch heute für eine zeitgemäße Lehrerbildung setzen kann. Auf der Tagung sollen Angebote für die Lehrerbildung und Projektergebnisse aus internationalen Programmen vorgestellt werden. Die Tagung soll damit zugleich ein Diskussionsforum sein, um Perspektiven zu entwickeln und internationale Projekte zu entwerfen, die dem Fortbildungsbedarf jetziger und künftiger Lehrkräfte entsprechen. Sie soll damit einen Beitrag für den "International Summit on the Teaching Profession" leisten, den die Kultusministerkonferenz im Jahr 2016 ausrichten wird.
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[Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW)] Öffentliche Fachtagung des "Zukunftsforum Lehrer_innenbildung" – 28.05.2015
Die GEW möchte im Rahmen des "Zukunftsforum Lehrer_innenbildung" an innovativen Leitlinien für eine inklusive, länder- und phasenübergreifende Lehrerbildung arbeiten. Die diesjährige Fachtagung soll sich daher um die Frage drehen, was angehende Lehrerinnen und Lehrer lernen müssen, um inklusive Schulen gestalten zu können. Darüber soll mit Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Hochschule und Schule diskutiert werden.
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[EduMINT, Universität Bremen] MINT Lehrerbildung: Fachdidaktik und Heterogenität – 30.05.2015
Diagnose und Förderung in heterogenen Lerngruppen im Kontext von fachlichen Unterrichtsprozessen erfordern eine hohe fachdidaktische Professionalität und inhaltlich adaptive Handlungsfähigkeit sowie Sensibilität gegenüber verschiedenen Facetten von Heterogenität von Lerngemeinschaften. Umso wichtiger ist es, dass sich bereits Lehramtsstudierende mit verschiedenen Konzepten von Binnendifferenzierung auseinandersetzen und erste Versuche zur Gestaltung gemeinsamer Lernsituationen durchführen. Auch die Sensibilisierung von Lehramtsstudierenden für verschiedene Facetten von Heterogenität und ihre Relevanz im Fachunterricht sind dabei zentral. Wie eine solche Professionalisierung in der fachdidaktischen universitären Lehrerbildung im Bereich Mathematik und Chemie gelingen kann, soll Gegenstand der geplanten Fachtagung "MINT-Lehrerbildung: Fachdidaktik und Heterogenität" sein.
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[Stiftung der Deutschen Wirtschaft, Robert Bosch Stiftung und die Stiftung Würth] Podiumsveranstaltung "Von Kohle und Knete keine Ahnung – Wie viel ökonomische Bildung brauchen Schüler?" – 08.06.2015
Gemeinsam mit Bildungs- und Wirtschaftsexpertinnen und Bildungs- und Wirtschaftsexperten sowie (Schul-)Praktikerinnen und (Schul-)Praktikern sollen die folgenden Fragen diskutiert werden: Welche Rolle soll und kann Schule in der Vermittlung von alltagstauglichem Wissen spielen? Wie viel und welche Formen ökonomischer Bildung braucht die Schule? Wie lernen Schülerinnen und Schüler unternehmerisch denken und handeln? Wie könnten diese Themen im Sinne einer soliden Allgemeinbildung und einer umfassenden Persönlichkeitsentwicklung Eingang in Lehrpläne finden? Brauchen wir ein eigenständiges Fach "Ökonomische Bildung"? Oder lassen sich wirtschaftliche Themen in allen Fächern vermitteln? Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail möglich. Anmeldeschluss ist der 03.06.2015.
Zur Anmeldung

[Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache und Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln] Fachtagung: "Neuzugewanderte Kinder und Jugendliche in der Schule" – 17.06.2015
Kinder und Jugendliche, die neu nach Deutschland zuwandern, stehen vor großen Herausforderungen: Sie müssen eine neue Sprache lernen und sich in ihrer neuen Umgebung zurechtfinden. Wie müssen Schule und Unterricht für Kinder und Jugendliche ohne Deutschkenntnisse aussehen, um die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln und gleichzeitig Potenziale zu fördern? Wie bereitet man Lehrkräfte auf den Unterricht, aber auch auf den Umgang mit der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler vor? Ziel der Tagung soll es sein, Erkenntnisse aus der Wissenschaft systematisch mit Erfahrungen aus der Praxis zu verknüpfen. Am Vormittag sollen Vorträge und Fachgespräche das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Am Nachmittag sollen moderierte Fachforen stattfinden, die Tandems aus der Wissenschaft und Praxis oder Bildungsadministration gemeinsam gestalten.
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[Graduiertenakademie Pädagogische Hochschulen] Lehrerbildung im Fokus – Forschungsperspektiven auf Kompetenz und Professionalisierung – 27./28.11.2015
Unterrichtsqualität wird maßgeblich von der Expertise der Lehrerinnen und Lehrern beeinflusst. Daher ist die Erforschung von Kompetenzentwicklung und Professionalisierung in den drei Phasen der Lehramtsausbildung in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus des wissenschaftlichen Interesses gerückt. Die wissenschaftliche Entwicklung und Erforschung der Lehrerbildung fokussiert unterschiedliche Ebenen, die sich aus den hohen Anforderungen in den unterschiedlichsten Bereichen ergeben: Hierzu zählen zum Beispiel Kompetenzmodelle, Diagnoseinstrumente sowie Formate und Konzepte der Aus- und Weiterbildung. Auch die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen aktueller Bildungsprozesse – etwa Migration und Heterogenität – und ihre Implikationen für die Lehramtsausbildung rückten in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus wissenschaftlicher Debatten. Die Graduiertenakademie der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs möchte aus diesen Gründen die Erforschung der Lehrerbildung in den Fokus ihres zweiten "Zukunftsforums Bildungsforschung" rücken.
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05 Internationales  

[China] Mangel an ausländischen Lehrkräften steigt – China.Org.CN
In China gibt es zu wenig ausländische Bewerberinnen und Bewerber auf Lehrerstellen. China habe für das kommende Schuljahr ungefähr 4.000 ausländische Lehrkräfte zu wenig. Der Beruf der Lehrerin oder des Lehrers scheine nicht genügend angesehen und liege zudem unter den Qualifikationen, die potentielle Bewerberinnen und Bewerber aus dem Ausland mitbringen.
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[Kuba] Die Revolution frisst ihre Lehrkräfte – Süddeutsche Zeitung
Bis zur Wirtschaftskrise in den Neunzigerjahren und deren Folgen wie Subventionskürzungen und steigenden Lebenshaltungskosten war Kubas Bildungssystem eines der besten in Lateinamerika. So sind zum Beispiel das Universitätsstudium kostenlos und die Analphabetenrate sehr gering. Allerdings wurden die Gehälter der Lehrkräfte in Kuba nicht angeglichen, sodass die 550 Pesos (ca. 21,70 Euro) monatlich, die eine Lehrkraft an einer Oberstufe verdient, kaum ausreichen, um selbst die alltäglichen Kosten zu decken.
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[Österreich] Kampfansage an Lehrkräfte: Neuer Streit um zwei Stunden – Tiroler Tageszeitung
Lehrkräfte in Österreich sollen zwei Stunden pro Woche mehr unterrichten, ohne dafür zusätzlich bezahlt zu werden. Diesem Vorschlag stimmten Mitte April auch Bundeskanzler Fayman und sein Vize Mitterlehner zu. Damit könne das Land ca. 360 Millionen Euro sparen.
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[Schweiz] Zürcher Lehrkräfte schlagen Bonus aus – Tagesanzeiger
Nach dem Beispiel der Privatwirtschaft sollen Lehrerinnen und Lehrer in der Schweiz demnächst für herausragende Leistungen Boni erhalten. Kantone und Gemeinden stellen dafür in diesem Jahr sechs Millionen Franken zur Verfügung. Eine repräsentative Umfrage des Züricher Lehrerinnen- und Lehrerverbandes hat allerdings ergeben, dass ungefähr 72 Prozent der Befragten solche Boni ablehne, weil die gerechte, objektive Verteilung kaum möglich sei und zu Verstimmungen innerhalb der Kollegien führen könne.
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[Schweiz] Weiterhin steigendes Interesse am Lehramtsstudium – Pädagogische Hochschule Zürich
An der Pädagogischen Hochschule Zürich (PH Zürich) haben sich zu Beginn des kommenden Semesters 769 Personen für das Studium zur Lehrperson angemeldet. Dies entspricht einer Zunahme von rund 13 Prozent. 2014 hatten sich 679 Personen für die Regelstudiengänge Kindergarten, Kindergarten-Unterstufe, Primarstufe und Sekundarstufe I eingeschrieben. Damit habe sich der Aufwärtstrend bei den Anmeldungen noch einmal verstärkt: 2013 meldeten sich 662 Personen an, 2012 waren es 628 Personen.
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15. April 2015

Lehramtsstudium: Inklusion noch längst nicht selbstverständlich

Vom Grundschullehrer über den Studienrat am Gymnasium bis zur Berufsschullehrerin – Inklusion betrifft mittlerweile alle Lehrkräfte. In der Debatte um inklusionsorientierte Lehrerbildung legt der Monitor Lehrerbildung in seiner neuen Publikation "Inklusionsorientierte Lehrerbildung - vom Schlagwort zur Realität?!" erstmals Daten vor. Diese zeigen, dass in Deutschland längst nicht alle Lehramtsstudierenden hinreichend auf ihre Arbeit in einem inklusiven Schulsystem vorbereitet werden. Einen Bericht mit ersten Daten und Ergebnissen finden Sie zudem bei Spiegel Online.

Mehr als eine halbe Million Schülerinnen und Schüler in Deutschland haben einen besonderen Förderbedarf. Inzwischen werden über 28 Prozent von ihnen an Regelschulen unterrichtet. An deutschen Hochschulen sind Inklusion und Umgang mit Vielfalt in der Lehrerbildung allerdings noch keine Selbstverständlichkeit. Lediglich sieben Prozent aller Hochschulen haben Inklusion im Curriculum, also sowohl in den Bildungswissenschaften als auch in den Fachwissenschaften und der Fachdidaktik verankert. Dies ergab eine aktuelle Untersuchung im Rahmen des Monitors Lehrerbildung, deren Ergebnisse in einer Publikation ab sofort online zur Verfügung stehen.

Inklusion als Querschnittsthema gleichermaßen in den Bildungs- und Fachwissenschaften sowie in der Fachdidaktik zu implementieren, ist einer von drei wichtigen Erfolgsfaktoren inklusionsorientierter Lehrerbildung. Daneben sollten Studierende aller Lehramtstypen Veranstaltungen zu Inklusion besuchen und Praktika in inklusiven Schulen absolvieren. Weniger als die Hälfte der befragten Hochschulen gab an, zumindest einen der drei Erfolgsfaktoren inklusionsorientierter Lehrerbildung umzusetzen. Nur vier Hochschulen sehen Praktika in inklusiven Settings verpflichtend für alle Studierenden vor. Keine einzige Hochschule setzt alle drei Maßnahmen umfassend in der Lehrerbildung ein.

Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung und Geschäftsführer des CHE Centrum für Hochschulentwicklung: „Die Lehrerbildung an den Hochschulen ist zentral für gelingende Inklusion. Guten inklusiven Unterricht erlernen Lehramtsstudierende am besten, wenn sich das Thema als roter Faden durch das gesamte Curriculum zieht.“

Die Experten vom Monitor Lehrerbildung empfehlen den Hochschulen deshalb Inklusionskonzepte und -maßnahmen möglichst ohne Verzögerung einzuführen, sowie ihre Umsetzung durch Begleitforschung kontinuierlich zu verbessern. Bestandteil jedes Lehramtsstudiums müssten frühzeitige Praxiserfahrungen in inklusiven Umgebungen sein. Ein bundesweit einheitliches Verständnis von Inklusion und ihren Zielen könnte diese Aktivitäten maßgeblich unterstützen. „Die gesamte Lehrerbildung muss auf die Erfordernisse inklusiver Schulpraxis hin neu gestaltet und strukturiert werden“, fordert Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung: „Gleichzeitig müssen wir flächendeckend sowohl Lehrerbildner als auch Lehrkräfte, die heute im System sind, durch Fortbildungen für inklusives Arbeiten qualifizieren.“

Weitere Untersuchungsergebnisse und Empfehlungen beinhaltet die aktuelle Publikation des Monitors Lehrerbildung „Inklusionsorientierte Lehrerbildung – vom Schlagwort zur Realität?!“. Diese liefert erstmalig Daten zum Thema auf Grundlage einer Befragung, an der sich 65 von 70 deutschen Hochschulen und alle 16 Länder beteiligt haben.

Die Publikation finden Sie hier. Darüber hinaus finden Sie hier zahlreiche weitere Daten und Grafiken zur Inklusion in der ersten Phase der Lehrerbildung.

15. April 2015

Die neue Ausgabe des Newsletters Monitor Lehrerbildung - April 2015

01 Monitor Lehrerbildung im Fokus 

Thema:
Inklusionsorientierte Lehrerbildung

Vor über sechs Jahren ist die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft getreten. Sie beinhaltet die Verpflichtung zur Umsetzung eines inklusiven Bildungssystems. Werden (angehende) Lehrerinnen und Lehrer derzeit bereits entsprechend auf die hieraus resultierenden Herausforderungen vorbereitet? Wird das Thema Inklusion im Studium entsprechend reflektiert? Was können Politik, Hochschule und sonstige Akteure tun, um die Lehrerbildung inklusionsorientierter zu gestalten? Antworten liefert die Publikation "Inklusionsorientierte Lehrerbildung – vom Schlagwort zur Realität?!".

Inklusion als Querschnittsthema gleichermaßen in den Bildungs- und Fachwissenschaften sowie in der Fachdidaktik zu implementieren, ist einer von drei wichtigen Erfolgsfaktoren inklusionsorientierter Lehrerbildung. Daneben sollten Studierende aller Lehramtstypen Veranstaltungen zu Inklusion besuchen und Praktika in inklusiven Schulen absolvieren. Weniger als die Hälfte der befragten Hochschulen gab an, zumindest einen der drei Erfolgsfaktoren inklusionsorientierter Lehrerbildung umzusetzen. Nur vier Hochschulen sehen Praktika in inklusiven Settings verpflichtend für alle Studierenden vor. Keine einzige Hochschule setzt alle drei Maßnahmen umfassend in der Lehrerbildung ein. Weitere Untersuchungsergebnisse und Empfehlungen beinhaltet die aktuelle Publikation des Monitors Lehrerbildung "Inklusionsorientierte Lehrerbildung – vom Schlagwort zur Realität?!". Diese liefert erstmalig Daten zum Thema auf Grundlage einer Befragung, an der sich 65 von 70 befragten lehrerbildenden Hochschulen und alle 16 Länder beteiligt haben.

Einen Exklusivbericht zu einigen Daten und Ergebnissen finden Sie bei Spiegel Online.


02 (Hoch)schulpolitik  

Länderübergreifende News

Empfehlung für Lehrkräfte für eine Schule der Vielfalt – Kultusministerkonferenz (KMK)
Kultusministerkonferenz (KMK) und Hochschulrektorenkonferenz (HRK) haben eine gemeinsame Empfehlung "Lehrerbildung für eine Schule der Vielfalt" zum Thema Inklusion beschlossen. Die Lehramtsstudiengänge sollen so weiterentwickelt werden, dass die angehenden Lehrkräfte besser auf die Herausforderungen durch eine vielfältige Schülerschaft vorbereitet werden. KMK und HRK empfehlen eine inklusive Gesamtkonzeption der lehrerbildenden Studiengänge. Übergreifende Konzepte für bildungswissenschaftliche, fachdidaktische und fachwissenschaftliche Module und Lehrveranstaltungen sollten die Module der Basisqualifizierung ergänzen. Damit sollen inklusionsspezifische Themen in die Curricula integriert werden.
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Qualitätsoffensive Lehrerbildung – Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Für die zweite Bewilligungsrunde können bis zum 12.06.2015 Vorhabenbeschreibungen eingereicht werden. An der zweiten Runde können sich weitere lehrerbildende Hochschulen beteiligen – auch Hochschulen, deren Vorhabenbeschreibungen in der ersten Runde als nicht förderwürdig beurteilt wurden. Bund und Länder wollen mit der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" Reformen in der Lehrerbildung anstoßen und unterstützen. Angehende Lehrkräfte sollen auch unter dem Aspekt der inklusiven Bildung besser auf die Schulpraxis vorbereitet werden. Das Programm will in allen Ländern einen wettbewerblichen, breit wirkenden und kapazitätsneutralen Impuls geben, mit dem eine Verbesserung für den gesamten Prozess der Lehrerbildung bis in die berufliche Einstiegsphase und die Weiterbildung erreicht werden soll.
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Bildung leicht verständlich – Medienpreis Bildungsjournalismus – Deutsche Telekom Stiftung
Bildungsjournalistinnen und Bildungsjournalisten stehen vor einer schwierigen Aufgabe: Sie müssen oftmals komplexe Themen so aufbereiten, dass sie auch für Laien gut verständlich sind. Die Deutsche Telekom Stiftung würdigt diese Leistung mit dem Medienpreis Bildungsjournalismus. Die Auszeichnung wird an freie und festangestellte Journalistinnen und Journalisten aller deutschsprachigen Medientypen (Print, Online, Hörfunk und Fernsehen) verliehen, die über Bildung, Bildungspolitik, Bildungspraxis und Bildungskritik berichten. Zusätzlich zu den zwei mit jeweils 10.000 Euro dotierten Hauptpreisen vergibt die Stiftung einen mit bis zu 3.000 Euro dotierten Nachwuchspreis.
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Bildung am Bildschirm – Süddeutsche Zeitung
Die Schulen sollen nach Ansicht der großen Koalition digital besser ausgerüstet werden, etwa durch einen Breitbandanschluss oder durch die Vereinfachung von Urheberrechten für Bildungsinstitutionen. Außerdem sollen durch einen "Pakt für Digitale Bildung" die digitale Ausstattung und Infrastruktur der Schulen optimiert werden, indem Akteure aus Staat, Gesellschaft und Wirtschaft miteinander kooperieren. Ebenfalls sollen Schülerinnen und Schüler Hilfe bekommen, die sich kein eigenes "digitales Endgerät" leisten können. Ziel der Maßnahmen soll sein, die digitalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu verbessern.
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Doch gibt es nicht nur zustimmende Meinungen zu einer voranschreitenden Digitalisierung der Schule. So fordert etwa Gerald Lembke, Studiengangsleiter für Digitale Medien an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim und Präsident des Bundesverbandes für Medien und Marketing, "Raus mit den Computern". Im Interview erläutert er seinen Standpunkt.
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Lehrkräfte: Nett, aber nicht blöd – Zeit Online
Vorurteile gegen Lehrkräfte sind weit verbreitet, doch oft reichen diese sogar bis zu den Lehramtsstudierenden an den Hochschulen. Der Psychologe Müller erläutert, warum diese Einstellung die Leistungen beeinflusst.
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Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] Land baut Islamische Religionspädagogik aus – MiGAZIN.de
Für einen Ausbau islamischer Religionspädagogik und einer damit einhergehenden verbesserten Ausbildung von islamischen Religionslehrkräften wird sowohl an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe als auch Ludwigsburg eine Juniorprofessur geschaffen. So wird das Modellprojekt "Islamischer Religionsunterricht", das seit dem Schuljahr 2006/07 an den Schulen in Baden-Württemberg läuft, weiter vorangetrieben.
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[Brandenburg] 300 Euro mehr? Finanzielle Zulage soll ländlichen Raum für Lehrkräfte attraktiver machen – news4teachers.de
Lehrkräfte fehlen vor allem in den ländlichen Regionen Brandenburgs. Um diesem Defizit entgegen zu wirken, sollen Lehrkräfte durch eine finanzielle Zulage von ungefähr 300 Euro im Monat über drei Jahre zu einem Umzug auf's Land bewegt werden.
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[Brandenburg] 4.300 neue Lehrerinnen und Lehrer für Brandenburgs Schulen in den nächsten fünf Jahren – Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Brandenburgs Bildungsminister Baaske will in der laufenden Legislatur insgesamt etwa 4.300 Lehrkräfte neu einstellen, darunter zum Schuljahresbeginn 2015/16 mehr als 1.000. Die ersten Verfahren dazu laufen. Die Stellen werden ab sofort über das Fachkräfteportal des Landes schulscharf veröffentlicht. In das Portal sind auch allgemeine Informationen über die Bildung in Brandenburg und ein kurzer Imagefilm eingebunden, mit dem Baaske für den Lehrerberuf im Land Brandenburg werben will.
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[Hessen] Neue Struktur für hessische Bildungsverwaltung beschlossen – Hessisches Kultusministerium
Der Hessische Landtag hat das "Gesetz zur Neustrukturierung der hessischen Bildungsverwaltung" beschlossen. Neben dem Erhalt und der Selbstständigkeit der 15 Schulämter ist der weitere zentrale Aspekt die Gründung der Hessischen Lehrkräfteakademie. "Diese wird künftig im Auftrag des Kultusministeriums und in enger Abstimmung mit den Staatlichen Schulämtern zu den Themen, die für die Weiterentwicklung des Unterrichts und des Schulwesens prioritär sind, landesweit gültige Fortbildungskonzeptionen und Qualitätsstandards erarbeiten", erläuterte Kultusminister Lorz.
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[Niedersachsen] Arbeitszeitstudie der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) startet – GEW Landesverband Niedersachsen
Mit dem Ende der Osterferien startete am 13.04.2015 eine landesweite Studie zur Erfassung der Arbeitszeit der Lehrerinnen und Lehrer in Niedersachsen. An 262 Schulen aller Schularten werden mehrere tausend Lehrkräfte über ein Jahr lang ihre Arbeitszeit minutengenau erfassen. Ziel der Studie ist eine exakte Erfassung der geleisteten Arbeit über ein ganzes Schuljahr hinweg. "Die gefühlte Belastung bei den Kolleginnen und Kollegen ist sehr hoch", berichtete Pooth, "wir wollen nun durch eine wissenschaftliche Studie konkrete Zahlen erreichen".
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[Nordrhein-Westfalen] Ministerin Schulze will mehr Lehrkräfte-Austausch mit der Türkei – WDR
In der Türkei werden immer mehr deutschsprachige Lehrkräfte benötigt. Ein vermehrter Lehrkräfte-Austausch könnte nicht nur das kulturelle Verständnis fördern, sondern ebenfalls einen Einblick in das türkische Schulsystem geben und angehenden Lehrkräften Berufsalternativen im Ausland aufzeigen.
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[Sachsen] Sachsen bildet mehr Lehrkräfte aus – MDR
Seit 2011 hat sich die Zahl der Studienplätze für Lehramtsstudiengänge in Sachsen mehr als verdoppelt. Allerdings ist nicht für alle Lehramtstypen auch der Zulauf an Studierenden gestiegen. Bewerberinnen und Bewerber für ein Lehramt an Grundschulen und Gymnasium gab es genügend, allerdings fehle es an Anwärterinnen und Anwärter für das Lehramt an Mittelschulen. Ungefähr 20 Prozent der Plätze blieben hier unbesetzt, besonders betroffen seien die Fächer Mathematik, Biologie, Musik und die Sprachen. Ein Mangel bestehe ebenfalls für das Lehramt an Berufsschulen.
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[Sachsen-Anhalt] Haseloff will pensionierte Lehrkräfte für Deutsch-Unterricht – MDR
Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Sachsen-Anhalt. Ministerpräsident Haseloff sei es besonders wichtig, dass die Flüchtlingskinder gut integriert werden. Deshalb sollen sie möglichst früh Deutsch lernen. Allerdings fehlen dafür Lehrkräfte. Nun werde überlegt, ob pensionierte Lehrkräfte die Kinder ehrenamtlich unterrichten.
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[Schleswig-Holstein] Im Lehrerzimmer droht Nachwuchs-Mangel – shz.de
In Schleswig-Holstein ist die Einstellung von Referendarinnen und Referendaren um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies sei dem Umstand der Verlängerung der Masterstudiengänge geschuldet. Besonders stark betroffen sind Grundschulen (58 Prozent), Gemeinschaftsschulen (65 Prozent) und Sonderschulen (62 Prozent). Der Geschäftsführer der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Schauer, befürchtet, dass sich dies auf Unterrichtsressourcen auswirken wird, da Referendarinnen und Referendare im Durchschnitt zehn Stunden die Woche Unterricht erteilen.
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[Thüringen] 184 Lehrkräfte sind eingestellt: Doch wie viele werden noch folgen? – Thüringer Allgemeine Zeitung
Die Koalition wird ihr Wahlversprechen, 500 neue Lehrkräfte pro Jahr an den Schulen anzustellen, voraussichtlich erfüllen. Allerdings werde das Kollegium dadurch nicht wesentlich verjüngt, da somit nur die Pensionierungen ausgeglichen würden. Deshalb müsse außerdem die Reserve an Vertretungslehrkräften aufgestockt werden, damit Ausfälle, bedingt durch hohe Krankheitsquoten, aufgefangen werden können.
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03 Hochschulspezifische Links  

[Universität Erfurt] Bundesministerium fördert Projekt "NOW" für weitere 2,5 Jahre – Universität Erfurt
"NOW" steht für "Nachfrage- und adressatenorientierte akademische Weiterbildung an der Universität Erfurt". Es ist ein Projekt der Erfurter Hochschule zu berufsbegleitenden Studienangeboten und wird in den nächsten 2,5 Jahren mit Fördermitteln in Höhe von rund 560.000 Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. So soll das konzipierte berufsbegleitende weiterbildende Studienprogramm zum Master "Lehramt berufsbildende Schulen" in Kombination mit einem Zertifikatsstudium für ein zweites Unterrichtsfach Mathematik oder Sozialkunde in der Praxis umgesetzt werden. "Damit ermöglichen wir neuen Zielgruppen den Zugang zu einer universitären Ausbildung mit dem Berufsziel Berufsschullehrer." Zudem sollen Erfahrungen in die Konzipierung eines weiteren berufsbegleitenden Master-Studiengangs "Inklusive Pädagogik: Förderpädagogik" einfließen.
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[Europa-Universität Flensburg] Deutschlandweit einzigartig: Das Mini-Referendariat – Europa-Universität Flensburg
Sieben Wochen lang absolvieren ausländische Lehramtsstudierende an vier Schulen in Flensburg das sogenannte Mini-Referendariat. Dessen Ziel: Zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern in Schulen und in Gastfamilien sprachliche und kulturelle Erfahrungen sowie Einblicke in das deutsche Schulsystem zu ermöglichen. Die EULE (Einrichtung für Unterrichtsentwicklung, Lernkultur und Evaluation), eine Einrichtung der Europa-Universität Flensburg und des IQSH (Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein) für Unterrichtsentwicklung, Lernkultur und Evaluation, organisiert das Mini-Referendariat. Die Europa-Universität Flensburg kooperiert dabei mit der Deutschen Auslandsgesellschaft e.V. in Lübeck. Finanziert wird das Mini-Referendariat seit 2008 vom Auswärtigen Amt.
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[Universität Gießen] Unterzeichnung von Kooperationsvereinbarungen mit zwei Wetzlarer Schulen – Universität Gießen
Die Schülerinnen und Schüler der Kooperationsschulen können unter anderem die naturwissenschaftlichen Schülerlabore der Universität nutzen. Darüber hinaus werden Fort- und Weiterbildungsangebote des Zentrums für Lehrerbildung mit den Schulen angesprochen und gegebenenfalls auch gemeinsam entwickelt. Außerdem unterstützt die Universität Gießen den schulischen Unterricht bei besonderen Projekten. Im Gegenzug verpflichten sich die Schulen, mehr Praktikantinnen und Praktikanten als üblich aufzunehmen und zu betreuen. Auch gestatten die Schulen die Umsetzung kleinerer Forschungsvorhaben, die etwa für die Bildungswissenschaften und die Fachdidaktiken an der Universität notwendig sind.
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[Musikhochschule Lübeck] Inklusion wird Bestandteil der Lehrerausbildung – Lübecker Nachrichten
Inklusion wird an der Musikhochschule in Lübeck zu einem festen Bestandteil der gesamten Lehrerausbildung und soll in allen Modulen thematisiert werden. Damit ist die Hochschule die erste Musikhochschule bundesweit, die Inklusion als Querschnittsbereich in der Lehrerbildung etabliert.
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[Hochschule Ostwestfalen-Lippe] Hochschule intensiviert "Lehramt an Berufskollegs" – Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Die Hochschule hat ihr Studienangebot erweitert: In diesem Semester startet in den beiden Lemgoer Fachbereichen Elektrotechnik und Technische Informatik sowie Maschinenbau und Mechatronik das Modell "Lehramt an Berufskollegs". Damit können Studierende in den Fächern Elektrotechnik, Maschinentechnik und Zukunftsenergien einen Bachelor of Science erwerben und gleichzeitig einen Teil der Ausbildung zur Lehrerin oder zum Lehrer absolvieren. Ziel sei es, das Studienangebot an der Hochschule OWL sinnvoll zu ergänzen und mehr Lehrkräfte für Berufskollegs mit gewerblich-technischen Fachrichtungen zu gewinnen.
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[Universität Trier] Pilotprojekt soll neue Akzente in der Lehrerausbildung setzen – Universität Trier
"Wir haben uns jahrelang nur mit denjenigen Studierenden beschäftigt, die für den Lehrerberuf nicht geeignet waren und alle unserer Anstrengungen auf deren Förderung gelegt", so Weyand vom Zentrum für Lehrerbildung an der Universität Trier. Dabei zeigten Studien, dass es viel mehr Lehramtsstudierende gibt, die besonders begabt und engagiert sind und somit gute Voraussetzungen für Leadership mitbringen. Deren Stärken und Kompetenzen zu entdecken und sie in die Lage zu versetzen, Führungsaufgaben und Verantwortung im System Schule zu übernehmen, ist das Ziel des Pilotprojekts Perlentaucher.
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04 Veranstaltungen  

[Universität Bremen] Internationales Symposium: How does change happen? Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation – 06./07.07.2015
Gesellschaftliche (demographische) Entwicklungen in Verbindung mit tiefgreifenden Reformen des Bildungs- und Schulsystems stellen den Fachunterricht vor neue Herausforderungen. Das internationale Symposium soll danach fragen, wie sich Lehren und Lernen aus der Perspektive des Fachunterrichts unter diesen neuen Rahmenbedingungen verändern muss/kann, wie diese Veränderungen stattfinden (können) und wie Lernarrangements gestaltet sein müssen, um die erforderlichen Veränderungsprozesse zu initiieren und erfolgreich zu gestalten. Im ersten Teil soll Design-Based Research als ein methodologischer Ansatz zur Erforschung und Gestaltung von Wandel vorgestellt werden. Im zweiten Teil soll die Frage fokussiert werden, wie diese fachdidaktische Entwicklungsperspektive im Mehrebenensystem Schule verankert werden muss, um erfolgreich zu sein. Im dritten Teil soll ausgehend von der Situation an der Universität bzw. im Bundesland Bremen danach gefragt werden, wie und mit welchem Nutzen Design-Based Research für die Ausbildung einer Kompetenz der "Gestaltung von Wandel im Fachunterricht" in den unterschiedlichen Phasen der Lehrerbildung fruchtbar gemacht werden kann.
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05 Internationales  

[Finnland] Abschaffung der Schulfächer – Wirtschaftswoche
Anstatt der gängigen Einteilung der Lehrinhalte an Schulen nach Fächern, sollen diese nun durch "Phänomene" ersetzt werden, die dem "echten" Leben entnommen werden. Der Grund für diese Neustrukturierung sei die Annahme, dass die Einteilung der klassischen Schulfächer den Kindern später den Einstieg in den Beruf erschwere.
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[Großbritannien] More new teachers leaving profession says ATL (Association of Teachers and Lecturers) leader – BBC
Around 38 per cent of newly qualified teachers are quitting their teaching profession after their first year. Some of them do not even start teaching after graduation at all. That's the outcome of a teachers' union's analysis of official figures. In 2005 80 per cent of newly qualified teachers were still working as teachers after their year of qualifying.
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[Österreich] Lehrkräfte sollen länger unterrichten – Kronen Zeitung
Die Steuerreform in Österreich wird Einsparungen im Staatshaushalt für 2016 notwendig machen. Geld soll unter anderem durch eine Erhöhung der Unterrichtszeit für Lehrkräfte eingespart werden. Dies würde bedeuten, dass Lehrkräfte künftig pro Woche um die zwei Stunden mehr Unterricht geben sollen. Bis jetzt erteilen die Lehrkräfte 20-22 Wochenstunden, was einer Gesamtarbeitszeit von 40 Stunden entspricht. Damit würden ca. 360 Millionen Euro pro Jahr im Staatshaushalt eingespart werden.
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[Österreich] Ein neues Studium für fünf Hochschulen – Tiroler Tageszeitung Online
Die Universität Innsbruck, die Pädagogischen Hochschulen Vorarlberg und Tirol, die Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein sowie das Mozarteum Salzburg wollen künftig in Bezug auf das Lehramtsstudium miteinander kooperieren. Im Moment wird in einer Arbeitsgruppe eine Kooperationsvereinbarung erstellt, damit ab Herbst 2016 die ersten Studierenden für das gemeinsame Lehramtsstudium zugelassen werden können.
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[Schweiz] Wenn die schwächste Schülerin bzw. der schwächste Schüler eine Maschine ist – Schweizer Radio und Fernsehen
Ein kleiner Roboter mit Schreibschwäche soll Schulkindern beim Schreiben-Lernen helfen, indem sie diesen selbst unterrichten. Dies ist ein Experiment der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Lausanne, das bereits bei sechs- bis achtjährigen Schulkindern in der Internationalen Schule Genf getestet wurde. Im Interview berichtet Hughes, Verantwortlicher für Ausbildung und Innovation an der Schule, über seine Erfahrungen mit dem Experiment.
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06 Dokumente/Literatur  

Berkemeyer, Nils; Berkemeyer; Jana; Meetz, Frank (Hrsg.): Professionalisierung und Schulleitungshandeln. Wege und Strategien der Personalentwicklung an Schulen. Weinheim, 2015
Wirksames Führungshandeln lässt sich vor allem am Grad der Professionalisierungsprozesse in einem Kollegium bemessen. Der Sammelband möchte dem Zusammenhang von Professionalisierung und Schulleitungshandeln nachgehen und ihn entlang von Beiträgen aus Wissenschaft, Praxis und bildungspolitischer Administration diskutieren.
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Gawlitza, Gabriele: Analyse der Eingangsvoraussetzungen und des Studienerfolges von natur-, sprach-, geistes- und sportwissenschaftlichen Referendaren in Anlehnung an die SioS-L Studie. Saarbrücken, 2015
Die SioS-L Studie der Universität des Saarlandes hat die individuellen Voraussetzungen von Lehramtsstudierenden untersucht. In Anlehnung an diese Studie ist es ein Ziel dieser Arbeit herauszufinden, ob sich natur-, sprach-, geistes- und sportwissenschaftliche Referendarinnen und Referendare für das Lehramt an Gymnasien und an Gesamtschulen bezüglich ihrer kognitiven sowie motivationalen Eingangsvoraussetzungen, ihrer Persönlichkeit sowie in ihrem Studienerfolg voneinander unterscheiden. Zudem wird analysiert, in wieweit die Variablen Abiturnote und Spaß am Studium die Varianz des Studienerfolges aufklären können.
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Krause, Sandra: Die Funktion des Rechts bei der Steuerung schulischer Bildung. Eine rechtsvergleichende Untersuchung für Deutschland, Finnland und die Niederlande. Münster, 2015
Das Abschneiden deutscher Bundesländer bei den Bildungsstudien der vergangenen Jahre indiziere vielfältige Defizite der gegenwärtigen deutschen Bildungspolitik. Ziel der politischen Bemühungen in der näheren Zukunft müsse es sein, diese Defizite zu analysieren, ihre Ursachen zu identifizieren und Wege in Richtung besserer Bildungsergebnisse sowie einer qualifizierteren Erfüllung des schulischen Bildungsauftrages zu weisen. Die vorliegende Dissertation möchte sich der Frage widmen, ob zur besseren Erreichung von Bildungszielen neben einer möglichen Veränderung von Lehrinhalten und Methoden und einer Steigerung der finanziellen Aufwendungen auch eine Modifikation der rechtlichen Strukturen des Bildungssystems empfehlenswert oder gar erforderlich ist.
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Die Erhebungen zum Monitor Lehrerbildung wurden von dem Centrum für Hochschulentwicklung gGmbH mit der gebotenen Sorgfalt und unter Einsatz anerkannter Methoden durchgeführt. Für die Richtigkeit der Daten übernimmt das CHE keine Haftung.

Stand: April 2015 (Erhebungsstand der Daten: Selbstauskunft der Länder (Sommer 2013) bzw. der Hochschulen (Sommer 2012))
 
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04. März 2015

Die neue Ausgabe des Newsletters Monitor Lehrerbildung - März 2015

01 Monitor Lehrerbildung im Fokus 

Thema:
Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW): "Provokation: Arbeitgeber wollen Tarifvertrag für Lehrkräfte diktieren" – GEW
Auch der zweite Verhandlungstermin in der Tarifrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder ist am 27.02.2015 ohne Ergebnis geblieben. Als "Provokation" bezeichnete GEW-Verhandlungsführer Gehrke den Vorstoß der Arbeitgeber, den "angestellten Lehrkräften einen Tarifvertrag zu diktieren". Seit dem 02.03.2015 sind die 200.000 angestellten Lehrerinnen und Lehrer zum Streik aufgerufen.
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Die Entscheidung, ob Lehrkräfte angestellt oder verbeamtet werden, liegt bei den Ländern. Trotz gleicher Qualifikation haben verbeamtete Lehrkräfte gegenüber angestellten Lehrkräften eine Reihe von Vorteilen, ihnen kann nicht gekündigt werden und sie müssen keine Beiträge zur Sozialversicherung zahlen. Im Rahmen des Monitors Lehrerbildung wurden die Länder danach befragt, ob Lehrkräfte, einschließlich Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger, verbeamtet werden. Zwischen den Ländern bestehen diesbezüglich erhebliche Unterschiede. In sieben von 13 Ländern, die auf diese Frage antworteten, werden alle Lehrkräfte, auch Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger, verbeamtet, zwei Länder verbeamten eingeschränkt, vier Länder verbeamten gar nicht. Die jeweiligen Ergebnisse der Länder finden Sie auf den einzelnen Landesseiten unter dem Punkt „Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil”. Eine bundesweite Übersicht zur Verbeamtung aller Lehrkräfte finden Sie hier, zur Verbeamtung von Berufsanfängerinnen und Berufsanfängern hier.


02 (Hoch)schulpolitik  

Länderübergreifende News

Frischer Wind für die Lehrerbildung – Erste erfolgreiche Hochschulen bei der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" stehen fest – Gemeinsame Wissenschaftkonferenz
In der gemeinsamen "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" von Bund und Ländern stehen die erfolgreichen Hochschulen der ersten Bewilligungsrunde fest. Für die erste Förderphase wurden 80 Konzepte von Hochschulen eingereicht. In der ersten von zwei Bewilligungsrunden dieser Phase haben 19 Konzepte die Gutachterinnen und Gutachter überzeugt und sind als förderwürdig eingestuft worden. Die Stärkung des Praxisbezugs im Lehramtsstudium und eine intensivere Begleitung angehender Lehrerinnen und Lehrer vom Studium bis zum Beruf bilden dabei Schwerpunkte. Die Lehrerbildung reagiert zudem auf neue gesellschaftliche Anforderungen: Viele Maßnahmen zielen auf den Umgang mit Inklusion und heterogenen Schülerschaften sowie auf den Einbezug neuer Medientechnologien im Lehramtsstudium.
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Podcast: Lehrerausbildung heute – Digital, inklusiv, kompetent – Deutschlandfunk
Die aktuelle Bildungsforschung zeigt, dass Lehrkräfte einen maßgeblichen Einfluss auf die Bildungserfolge der Schülerinnen und Schüler haben. In den letzten Jahren haben sich die Anforderungen an diesen Beruf immer weiter verändert. Der Podcast beschäftigt sich unter anderem mit den Fragen, wie eine Reform der Lehrerausbildung aussehen kann, wie Praxiserfahrungen in das Studium integriert werden können und welchen Einfluss die "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" nehmen kann.
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Quereinstieg als Lehrkraft: Die Schule ist kein Zufluchtsort – Spiegel Online
Besonders im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften) fehlt es an Lehrkräften. Diese Defizite werden teilweise durch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger kompensiert. Hoffmann, Leiterin des Organisationsbereiches Schule in der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, rät allerdings, dass potentielle Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger zunächst durch ein Praktikum prüfen sollen, ob sie sich wirklich für den Lehrerberuf eignen.
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Hilbert Meyer im Interview über den Lehrerberuf: "Es muss auch mal hart zugehen." – Süddeutsche Zeitung
In dem Interview geht Meyer auf die künftigen Herausforderungen für Lehrkräfte und die daraus resultierenden Anforderungen der Lehrerbildung ein und skizziert die Veränderungen des Lehrerberufs. Meyer war bis zu seiner Emeritierung 2009 Professor für Schulpädagogik an der Universität Oldenburg.
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Wissenschaftliche Untersuchung von Sprachfördermaßnahmen in Kitas und Schulen gestartet – Bildung durch Sprache und Schrift (BiSS)
In 120 Kitas und Schulen in zehn Bundesländern hat im Februar 2015 die Untersuchung von sprachfördernden Maßnahmen im Rahmen des Bund-Länder-Programms "Bildung durch Sprache und Schrift" (BiSS) begonnen. Die beauftragten Projektgruppen führen zunächst eine Bestandsaufnahme der Sprachfördermaßnahmen in den Kitas, in Grundschulen und in weiterführenden Schulen durch. Anschließend erarbeiten sie gemeinsam mit den Einrichtungen Vorschläge für einen wirkungsvolleren Einsatz der Maßnahmen. Schließlich soll auch die Weiterbildung der Lehrkräfte für die Sprachförderung in den Blick genommen werden.
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Robert Bosch Stiftung gewinnt Prof. Pant für die Gründung der Deutschen Schulakademie – Robert Bosch Stiftung
Mit der Deutschen Schulakademie haben die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung eine bundesweit aktive und unabhängige Institution für Schulentwicklung und Lehrerfortbildung gegründet. Die Akademie soll sich mit ihren Angeboten künftig an alle Schulen in Deutschland sowie an Ministerien, Lehrerfortbildungsinstitute, Kommunen und private Schulträger wenden. Sie möchte Materialien für gute Schulpraxis zur Verfügung stellen, zum Erfahrungsaustausch einladen, zu Fragen der Schul- und Unterrichtsentwicklung beraten und innovative Fortbildungsmaßnahmen organisieren. Die Programme der Akademie sollen auf dem Wissen der Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises aufbauen.
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Primus-Preis des Jahres 2014 – Stiftung Bildung und Gesellschaft
Den Primus-Preis des Jahres 2014 erhält das niedersächsische Projekt "Lehrer im Wohnzimmer". Das Integrationsprojekt bekommt 10.000 Euro von der Stiftung Bildung und Gesellschaft. Bei dem Projekt helfen ehrenamtliche Lehrkräfte Kindern aus Migrationsfamilien, sich in der Schule und im deutschen Alltag besser zurechtzufinden.
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Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] Lehramtsstudium: Pädagogische Hochschule (PH) und Universität Hand in Hand – Badische Zeitung
Zum Wintersemester 2015/16 werden die Lehramtsstudiengänge auf das Bachelor-Master-System umgestellt. In diesem Rahmen sollen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen verstärkt miteinander kooperieren. Die Universitäten sollen von der Expertise der Pädagogischen Hochschulen im Bereich der Fachdidaktik und Bildungswissenschaft profitieren, während anders herum die Universitäten ihre Erfahrungen in der Fachwissenschaft zugänglich machen sollen.
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[Baden-Württemberg] Land will Inklusion mit 1.350 neuen Lehrkräften fördern – Stuttgarter Nachrichten
Um den Zusatzbedarf von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen an Regelschulen zu decken, plant die Landesregierung bis 2022/23 insgesamt ca. 1.350 neue Lehrkräfte einzustellen. Dies entspricht einer jährlichen Neueinstellung von etwa 150-200 Lehrkräften im Bereich der Sonderpädagogik. Dabei werden Zusatzkosten von ca. 100 Millionen Euro im Jahr entstehen, so das Kultusministerium.
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[Bayern] Islamunterricht als Schule gegen Extremismus – Die Welt
Der Islamunterricht an Schulen stellt eine Möglichkeit dar, Vorurteilen und Ausländerfeindlichkeit entgegenzuwirken. Allerdings würden noch zu wenige Lehrkräfte für dieses Fach ausgebildet. In Bayern können Studierende den islamischen Religionsunterricht nur an der Universität Erlangen-Nürnberg und auch nur als freiwillige Drittfach-Option studieren. Dadurch könne der Bedarf an Lehrkräften nicht gedeckt werden, so El-Kaisy-Friemuth, Inhaberin des Lehrstuhls für Islamisch-Religiöse Studien.
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[Bayern] Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) und Land wollen Lehrerbildung verbessern – BLLV
Der BLLV und das Kultusministerium wollen in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe Vorschläge für Verbesserungen erarbeiten. Beide Seiten haben vereinbart, dass die Arbeitsgruppe nach Ostern ihre Arbeit aufnehmen wird. So sollen die drei Phasen der Lehrerbildung stärker miteinander verzahnt werden. Dringender Handlungsbedarf bestehe aus BLLV-Sicht auch bei der Berufsfeldorientierung der universitären Lehrerbildung. Hochschullehrkräfte sollten deshalb mehr Unterrichtspraxis an Schulen nachweisen müssen und Lehrkräften sollte der Wechsel von der Schule an die Universität erleichtert werden.
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[Berlin] Jede siebte Lehrkraft ist eine Quereinsteigerin bzw. ein Quereinsteiger – Berliner Zeitung
Für das zweite Schulhalbjahr konnten 700 neue Lehrkräfte eingestellt werden. Etwa 100 dieser Lehrkräfte sind Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger ohne abgeschlossenes Lehramtsstudium, von denen man bereits im Sommer, zu Beginn des Schuljahres 2014/15, 300 eingestellt hatte, um dem Lehrkräftemangel entgegen zu wirken.
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[Niedersachsen] Kaum männliche Lehrkräfte an Grundschulen – Nordwest-Zeitung
Immer weniger Männer entscheiden sich für ein Studium für das Lehramt an Grundschulen. In Niedersachsen hat deshalb der Anteil von männlichen Lehrkräften an Grundschulen innerhalb von 25 Jahren von 18,2 auf 11,8 Prozent abgenommen. Nur 2.694 von landesweit 22.882 Lehrkräften an Grundschulen sind männlich.
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[Nordrhein-Westfalen] IT.NRW legt neuen Bildungsreport NRW 2014 vor – Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW)
Die Zahl der Schülerinnen und Schüler in NRW ist erstmals seit 20 Jahren wieder knapp unter die Zwei-Millionen-Marke gesunken. Erfreulich: Das Durchschnittsalter der Lehrkräfte in NRW ist im vergangenen Jahr erstmals wieder leicht zurückgegangen. Die knapp 157.000 hauptberuflichen Lehrkräfte waren im Schnitt 46,2 Jahre alt. Weitere Erkenntnisse sind: Knapp 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf wurden im Schuljahr 2013/14 inklusiv, d. h. an einer Regelschule, unterrichtet.
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[Nordrhein-Westfalen] Fortbildung als ein Schlüssel für den Umgang mit Vielfalt – Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen
Schulministerin Löhrmann hat in Düsseldorf die 135 Absolventinnen und Absolventen des zweiten Durchgangs der landesweiten Moderatorenqualifizierung "Fortbildung für Schulen auf dem Weg zur Inklusion" ausgezeichnet. Damit sollen die Schulen vor Ort in allen Teilen des Landes Fortbildungen zur Inklusion erhalten können. Interessierte Kollegien können über die Internetseite der Kompetenzteams für die Lehrerfortbildung Kontakt zu den insgesamt 285 Moderatorinnen und Moderatoren aufnehmen.
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[Nordrhein-Westfalen] Latinums-Pflicht für Lehramtsstudierende soll abgeschafft werden – Deutschlandfunk
Schulministerin Löhrmann plant, die Latinumspflicht für Fremdsprachenlehrkräfte abzuschaffen. Das große Latinum sollen künftig nur noch angehende Latein- und Griechischlehrkräfte nachweisen müssen.
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[Rheinland-Pfalz] 10 Millionen Euro gehen für Ausbau der Inklusion an die Kommunen – Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur
Seit dem 01.03.2015 erhalten Landkreise und Gemeinden ihre erste Jahresüberweisung auf Basis der "Vereinbarung über den Unterstützungsfonds für die Wahrnehmung inklusiv-sozialintegrativer Aufgaben" zwischen der Landesregierung und den kommunalen Spitzenverbänden. Mit der Vereinbarung soll die Inklusion im Schulbereich weiter vorangetrieben werden. 10 Millionen Euro jährlich stellt das Land den Kommunen damit zusätzlich zur Verfügung.
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[Sachsen-Anhalt] Rund jede 50. Unterrichtsstunde an Schulen ausgefallen – Die Welt
An allgemeinbildenden Schulen sind im Schuljahr 2013/14 2,3 Prozent aller Unterrichtsstunden entfallen, dies beträgt in etwa jede 50. Unterrichtsstunde. Damit stieg die Ausfallquote im Gegensatz zum Schuljahr 2009/10 (1,5 Prozent) um mehr als 50 Prozent an.
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[Thüringen] Thüringer Kultusministerin verspricht: Lehrkräfte sollen verbeamtet werden – Thüringer Allgemeine
Obwohl die Verbeamtung von Lehrkräften 2008 abgeschafft wurde, wird erneut über dieses Thema diskutiert. Grund dafür sind fehlende Lehrkräfte in den Naturwissenschaften und Fremdsprachen. Auch stünden viele Lehrkräfte in diesen Bereichen kurz vor der Pensionierung.
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03 Hochschulspezifische Links  

[Universität Münster] 300 Studierende beginnen Praxissemester – Universität Münster
Mit dem ersten Praxissemester in der Ausbildungsregion Münster haben jetzt knapp 300 Studierende der Universität Münster die Möglichkeit, bereits während des Studiums mehr Praxiserfahrungen in Schule und Unterricht zu sammeln als bisher. Nach einer mehr als vierjährigen Vorbereitungsphase wird das neue Element der universitären Lehrerausbildung nun in die Praxis umgesetzt.
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[Universität und Pädagogische Hochschule Heidelberg] Gemeinsame "School of Education" geplant – Rhein-Neckar-Zeitung
Nach der Unterzeichnung eines entsprechenden Kooperationsvertrags zwischen beiden Hochschulen im vergangenen Oktober, soll die gemeinsame "School of Education" ab dem 01.04.2015 ihre Arbeit aufnehmen. Für den weiteren Ausbau wurde zudem ein Antrag auf Förderung im Rahmen der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" gestellt.
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[Universität des Saarlandes] Wie Grundschülerinnen und Grundschüler mit digitalen Medien leichter Mathe lernen – Universität des Saarlandes
Eine Forschergruppe um Professorin Ladel erforscht, wie Tablet und Whiteboard Grundschülerinnen und Grundschülern helfen, Mathematik besser zu verstehen und wie Lehrkräfte digitale Medien sinnvoll und erfolgreich im Unterricht einsetzen können. Gemeinsam mit angehenden Lehrerinnen und Lehrern entwickelt Ladel derzeit Lehr- und Lernsoftware für Multitouch-Tische weiter. Das sind Arbeitstische mit berührungsempfindlichem Bildschirm.
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[Universität Siegen] Gemeinsam ins Praxissemester – Universität Siegen
36 Studierende der Universität Siegen begannen im Februar 2015 das Praxissemester. Vor und während des Praxissemesters sollen erstmals alle ausbildungsbeteiligten Institutionen gleichzeitig mit den Studierenden zusammenarbeiten. Das neue Praktikumsformat wird von der Universität Siegen verantwortet und in enger Kooperation zwischen dem Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung der Universität Siegen, den beteiligten Zentren für Lehrerbildung sowie den Schulen der Ausbildungsregion durchgeführt.
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[Universität Würzburg] Auf dem Weg zur inklusiven Schule – Universität Würzburg
Herausfordernd, spannend und manchmal auch schwierig sei der Weg bayerischer Schulen zur Inklusion. Der bisherige Verlauf und weitere notwendige Schritte standen im Mittelpunkt einer Tagung an der Universität Würzburg. Eingeladen zu der Tagung "Bayern auf dem Weg zu inklusiven Schulen" hatte das Institut für Sonderpädagogik der Universität Würzburg – speziell das Begleitforschungsprojekt Inklusive Schulentwicklung. Ziel sollte es sein, zum einen den aktuellen Stand des Forschungsprojekts vorzustellen; zum anderen wollten die Organisatoren "sowohl theoretisch als auch sehr praxisnah Impulse für Lehrkräfte allgemeiner Schulen, Lehrkräfte für Sonderpädagogik, Schulleiter und all jene geben, die derzeit mit der inklusiven Schulentwicklung befasst sind."
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04 Veranstaltungen  

[Verband für Bildung und Erziehung] Deutscher Lehrertag 2015 – Frühjahrstagung – 12.03.2015
Der Weiterbildungstag für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulstufen befasst sich auf der Frühjahrstagung mit dem Thema "Schüler unter Druck. Die Schule als Ventil?". Der Hauptvortrag von Prof. Dr. med. Schulte-Markwort beschäftigt sich mit Burnout bei Kindern. Darüber hinaus sollen didaktische, praxisorientierte Workshops angeboten werden.
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[Kultusministerium Baden-Württemberg] Umgang mit Vielfalt – Inklusion – vernetzt – 19.03.2015
Ab dem Schuljahr 2015/16 soll durch eine Änderung des Schulgesetzes das Wahlrecht der Eltern von Schülerinnen und Schülern mit Behinderung deutlich gestärkt werden: Künftig sollen sie selbst entscheiden können, ob ihr Kind an einer allgemeinen Schule oder an einer Sonderschule lernt. Kultusminister Stoch wird die für das kommende Schuljahr geplanten schulgesetzlichen Änderungen in der Veranstaltung erläutern und mit den Anwesenden diskutieren.
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[Universität Erfurt] Spring School 2015 – 24./25.03.2015
Die Spring School 2015 hat sich die Professionalisierung von Lehrpersonen und entsprechende Forschungs- und Handlungsansätze zum Rahmenthema gesetzt. Angehende Lehrpersonen stehen vor der Herausforderung, ihre theoriebezogenen Kenntnisse mit den Erfahrungen in der Praxis zu verbinden. Dies gelinge am besten durch die analytische Reflexion des eigenen Handelns während und nach praktischen Tätigkeiten. Reflexionskompetenz bilde somit eine wichtige Komponente pädagogischer Professionalität.
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[Deutsche Telekom Stiftung, Hochschulrektorenkonferenz und Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft] Tagung: "Lehrerbildung – Verantwortung für die Zukunft Herausforderungen und Perspektiven" – 11.06.2015
Ende Oktober 1999 verabschiedete die Kultusministerkonferenz (KMK) eine Expertise zur Situation und Reform der Lehrerbildung und empfahl sie den Bundesländern als Rahmenvorgabe. Der Bericht bündelte damals die vielfältigen Veränderungsideen und wurde zu einem der zentralen Dokumente im weiteren Verlauf der Reform der Lehrerbildung. Was hat sich seitdem in der Lehrerbildung getan? Welche Reformprozesse wurden angestoßen? Was hat sich umsetzen lassen – und was nicht? Welche neuen Ideen, Erkenntnisse und Einsichten sind aufgetreten? Auf dieser Tagung sollen die aktuelle Situation an den Hochschulen diskutiert und einen Blick auf die weiteren Herausforderungen und Perspektiven geworfen werden.
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[Universität zu Köln und Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen] Expertentagung: "Chancen portfoliogestützter Reflexionsarbeit II" – 12.-13.06.2015
Seit Einführung der reformierten BA-/MA-Lehramtsausbildung (LABG 2009) ist die Portfolioarbeit in Form des Portfolio Praxiselemente fest in der nordrhein-westfälischen Lehrerbildung verankert. Zielsetzung dieser Tagung soll sein, die bisherigen Erfahrungen mit dem Portfolio Praxiselemente aus Sicht der beteiligten Akteure aus Schulen, den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung und Universitäten hinsichtlich einer reflexiven Praxisbegleitung zu beleuchten und zu bilanzieren. Im Fokus sollen dabei die Chancen portfoliogestützter Reflexionsarbeit innerhalb der Lehramtsausbildung und Anregungen für eine optimierte Reflexionsarbeit stehen.
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[Initiative Schulen der Zukunft] 3. Bildungskongress Schulen der Zukunft – 13.06.2015
"Kompetenzen" ist das Schlag- und Reizwort in der Bildungslandschaft. Der 3. Bildungskongress der Initiative Schulen der Zukunft soll ganz in dessen Zeichen stehen: "Ist das, was die Wirtschaft will und die Wissenschaft sagt, auch das, was Kinder brauchen? Was bedeutet das für die Schule?" Diesen Fragen soll sich in drei Referaten und einem Podiumsgespräch gewidmet werden. Der Nachmittag steht unter dem Motto: "Achtung, fertig, los!" Es gehe darum, über Potenzialentfaltung nicht nur zu reden, sondern mit ganz konkreten Projekten an Schulen aktiv zu werden.
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[Universität zu Köln] Expertentagung: Blickwechsel. Diversity. Internationale Perspektiven der LehrerInnenbildung – 17./18.09.2015
Diversity als Ressource – die Chancen, die sich aus Diversität für die Lehrerbildung ergeben, lassen sich nicht in engen Ländergrenzen und regionalen Zuständigkeiten denken. In Hinblick auf die Ressource Diversity, die oft auch als Herausforderung betrachtet wird, sollen Bildungskonzepte und grundlegende Ansätze der Professionalisierung von Lehrkräften auf internationaler Ebene betrachtet werden. Die Tagung möchte inner- und außeruniversitäre Akteure der Lehrerbildung mit Ideen und Best-Practice-Beispielen anderer Länder in Berührung bringen.
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05 Internationales  

[Luxemburg] Understanding how to teach "intelligence" – Université du Luxembourg
Mehr denn je werde heute Problemlösekompetenz gebraucht, um sich an die rasch verändernde Wirtschaft und Gesellschaft anzupassen. Laut Forscherinnen und Forschern der Universität Luxemburg ist es möglich, diese Fähigkeit, die gemeinhin als "Intelligenz" benannt wird, zu üben und zu lehren. Die Studie soll die Möglichkeit einer neuen Orientierung im Bildungswesen eröffnen. Sie könnte allen Schülerinnen und Schülern ermöglichen, ein aktiver Teil der Wissensgesellschaft zu werden.
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[Österreich] Lehrkräfte wünschen sich mehr Entscheidungsfreiheit – derStandard.at
In einer Umfrage "Was Lehrer wirklich wollen" der Initiative "Talente blühen" von Neos gaben die knapp 1.500 befragten Lehrerinnen und Lehrer an, in der alltäglichen Arbeit meist zufrieden zu sein. Sie wünschen sich jedoch mehr Entscheidungsfreiheit, etwa beim Lehrplan, beim Benotungssystem oder der Einteilung von Schulstunden.
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06 Dokumente/Literatur  

Kraus, Anja: Anforderungen an eine Wissenschaft für die Lehrer(innen)bildung. Wissenschaftstheoretische Überlegungen zur praxisorientierten Lehrer(innen)bildung. Münster, 2015
Lehrerinnen und Lehrer sehen sich mit der Herausforderung konfrontiert, einem in stetigem Wandel begriffenen Berufsbild gerecht zu werden. Dieses Buch möchte versuchen die Transformationsprozesse von erziehungs-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Ergebnissen in der Praxis beruflichen Handelns, die bisher kaum beforscht sind, genauer zu untersuchen.
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Meier, Stefan: Kompetenzen von Lehrkräften. Eine empirische Studie zur Entwicklung fachübergreifender Kompetenzeinschätzungen. Münster, 2015
Lehrpersonen als zentrale Akteure des Bildungssystems werden immer stärker in den Blick genommen. So werde eine implizite Wirkungskette unterstellt, die sich über eine gut funktionierende Lehrerbildung, kompetentes Lehrerhandeln bis auf die Lernleistungen der Schülerinnen und Schüler auswirke. Neben fachspezifischen spielten hierbei auch fachübergreifende Kompetenzen eine wichtige Rolle. Der Autor versucht die Entwicklung fachübergreifender pädagogischer Kompetenzen von Lehrkräften auf individueller Ebene zu untersuchen. Hierzu wurde eine Studie konzipiert, die die subjektiv wahrgenommene Kompetenzentwicklung angehender Lehrpersonen über einen Untersuchungszeitraum von drei Jahren und in drei Phasen der Lehrerbildung erfassen sollte.
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Wirth, Doris: Durch Bildung zur Erziehung oder durch Erziehung zur Bildung. Wege einer gelingenden Schule mit Fällen aus der Praxis. Münster, 2015
Die Arbeit in der Schule könne für jede/n bereichernd sein, wenn er/sie dies wolle, so die These des Buchs. Es hänge vom Einsatz der Person ab, sich auf Erziehung und Bildung einzulassen und Gegebenheiten zu verändern. Beispiele im Buch sollen die harte Seite der Schule aufzeigen, aber auch Wege zu einer gelingenden Veränderung.
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Die Erhebungen zum Monitor Lehrerbildung wurden von dem Centrum für Hochschulentwicklung gGmbH mit der gebotenen Sorgfalt und unter Einsatz anerkannter Methoden durchgeführt. Für die Richtigkeit der Daten übernimmt das CHE keine Haftung.

Stand: März 2015 (Erhebungsstand der Daten: Selbstauskunft der Länder (Sommer 2013) bzw. der Hochschulen (Sommer 2012))
 
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03. März 2015

Gemeinsame Tagung der Deutsche Telekom Stiftung, der Hochschulrektorenkonferenz und des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft: "Lehrerbildung – Verantwortung für die Zukunft. Herausforderungen und Perspektiven" am 11.06.2015 in Berlin

Ende Oktober 1999 verabschiedete die Kultusministerkonferenz (KMK) eine Expertise zur Situation und Reform der Lehrerbildung und empfahl sie den Ländern als Rahmenvorgabe. Der Bericht bündelte damals die vielfältigen Veränderungsideen und wurde zu einem der zentralen Dokumente im weiteren Verlauf der Reform der Lehrerbildung. Was hat sich seitdem in der Lehrerbildung getan? Welche Reformprozesse wurden angestoßen? Was hat sich umsetzen lassen – und was nicht? Welche neuen Ideen, Erkenntnisse und Einsichten sind aufgetreten?

An den Hochschulen ist das Bewusstsein für die Bedeutung der Lehrerbildung gestiegen. Es wurden fast überall eigene Zentren dafür gegründet, Studienprogramme in den bildungswissenschaftlichen Anteilen deutlicher auf das spätere Berufsfeld abgestimmt; die Situation der Fachdidaktiken hat sich schrittweise verbessert. Zwar gibt es weiterhin große Unterschiede zwischen den Hochschulen, aber die Reformbewegung hat so viel Schwung gewonnen, dass jede Hochschulleitung mit Vorzeigeprojekten dabei sein will.

Auf dieser Tagung wollen die Deutsche Telekom Stiftung, die Hochschulrektorenkonferenz und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft die aktuelle Situation an den Hochschulen diskutieren und einen Blick auf die weiteren Herausforderungen und Perspektiven werfen. Der erste Teil des Programms steht unter dem Aspekt: Was haben wir in der Lehrerbildung in der jüngsten Vergangenheit erreicht? Dazu werden Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Politik die bisherigen Entwicklungen bilanzieren. Im zweiten Teil geht es dann um die aktuelle Situation an den Hochschulen. Hier sollen aktuelle Forschungsergebnisse vorgestellt, diskutiert und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Ein "Markt der Möglichkeiten" ergänzt die Tagung. Dort stehen Expertinnen und Experten zum Gespräch zur Verfügung und Beispiele guter Praxis der Lehrerbildung werden präsentiert.

Die Tagung richtet sich an die Fachöffentlichkeit: Hochschulleitungen, Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Ländern, Fachverbänden und Lehrerbildungszentren.

Weitere Informationen

04. Februar 2015

Die neue Ausgabe des Newsletters Monitor Lehrerbildung - Februar 2015

01 Monitor Lehrerbildung im Fokus 

Thema:
Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Mehr MINT-Lehrkräfte für Deutschland benötigt. Prognose zum MINT-Lehrerbedarf und zur Bedarfsdeckung – Deutsche Telekom Stiftung
Ein Mangel an Lehrkräften gehöre an vielen allgemein bildenden Schulen der Sekundarstufe I und II bereits jetzt zum Alltag – in den MINT-Fächern sei die Situation besonders prekär. Im Auftrag der Deutsche Telekom Stiftung ist der Bildungsforscher Klemm der Frage nachgegangen, wie sich der Bedarf an MINT-Lehrkräften (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und die Bedarfsdeckung bis zum Jahr 2025 entwickeln. Bis zum Schuljahr 2025/26 halbiere sich die Zahl der derzeit an allgemein bildenden Schulen der Sekundarstufe I und II tätigen MINT-Lehrkräfte auf knapp 25.000; der Nachwuchs decke den künftigen Bedarf nicht. Vor allem in den Fächern Technik, Physik und Chemie werden zu wenige Lehrkräfte zur Verfügung stehen.
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Im Rahmen des Monitors Lehrerbildung wurden die Länder und Hochschulen danach befragt, ob sie spezielle Projekte/Kampagnen zur Aufnahme eines Lehramtsstudiums in den MINT-Fächern anbieten. Zehn Länder und 39 von 57 Hochschulen, die auf diese Frage antworteten, haben entsprechende Projekte/Kampagnen initiiert. An 15 Hochschulen, die MINT-Fächer anbieten, wird nicht speziell für ein solches Lehramtsstudium geworben. Die Mehrheit der Länder und Hochschulen betreibt also spezielle Maßnahmen für die Aufnahme eines Lehramtsstudiums in MINT-Fächern. Die jeweiligen Ergebnisse der 16 Länder finden Sie auf den einzelnen Landesseiten, die Ergebnisse der Hochschulen auf den einzelnen Hochschulseiten jeweils unter dem Punkt „Ein- und Umstiegsmöglichkeiten”. Eine bundesweite Übersicht finden Sie hier.


02 (Hoch)schulpolitik  

Länderübergreifende News

Auswärtiges Amt vergibt Preise an Auslandsschulen – Bundesverwaltungsamt
Am 06.01.2015 verliehen die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Prof.' in Dr. Böhmer, und die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Schmidt, die Preise an sieben Auslandsschulen. Bei der Preisvergabe für die beiden Wettbewerbe „Beruf macht Schule – Exzellenzpreis Berufsorientierung in der deutschen Auslandsschularbeit” und „DAS – Gemeinsam lernen und leben – Inklusion an Deutschen Auslandsschulen” zeichne sich der hohe Stellenwert ab, den die Themen „Berufliche Bildung” und „Inklusion” an den Auslandsschulen hätten.
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Startschuss für den Aufbau eines DFG-geförderten „Fachinformationsdienstes Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung” – bildungsklick.de
Der neue „Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung”, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird, hat zwei Ziele: Zum einen soll das Fachportal Pädagogik mit der FIS Bildung Literaturdatenbank zu einem Nachweis- und Recherchesystem erweitert werden. Zum anderen soll die Bereitstellung digitaler Publikationen vereinfacht werden.
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Warum haben Lehrkräfte so einen schlechten Ruf? – Stern.de
Angesichts einer internationalen Studie der Varkey GEMS Stiftung über das negative Image der Lehrkräfte führt der Stern ein Interview mit Udo Rauin, Leiter der Akademie für Lehrerbildung an der Universität Frankfurt.
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Wer wird Lehrkraft? Studie zu Eigenschaften angehender Gymnasiallehrkräfte widerlegt Vorurteile – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
Ein gängiges Vorurteil lautet, dass nur die mittelmäßigen Abiturientinnen und Abiturienten ein Lehramtsstudium beginnen. Dieses Vorurteil widerlegt nun eine Studie des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel und der Universität Tübingen. Die aktuelle Studie zeigt, dass Lehramtsstudierende an Universitäten zu Studienbeginn gleich gute Lernvoraussetzungen aufweisen wie ihre Kommilitonen anderer Fächer und widerlegt damit die in der Öffentlichkeit und an Universitäten bestehenden Vorurteile, nur die Mittelmäßigen und Labilen würden Lehrerinnen und Lehrer.
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Schülerinnen und Schüler wünschen sich ein Pflichtfach Informatik – Bitkom
Die große Mehrheit der Schülerinnen und Schüler wünscht sich ein verpflichtendes Schulfach Informatik in den Klassen 5 bis 10. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 512 Schülerinnen und Schülern weiterführender Schulen im Auftrag des Digitalverbands BITKOM und der LEARNTEC, der Messe für digitales Lernen. Drei Viertel der Schülerschaft halten Informatik als Pflichtfach für eine gute Idee, gerade einmal acht Prozent lehnen dies ab.
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Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] Land und Kommunen pokern um Kosten für Inklusion – Focus Online
In Baden-Württemberg ist noch nicht entschieden, ob Land oder Kommunen für die notwendigen baulichen und personellen Kosten der Inklusion aufkommen sollen. Die Kommunen sehen die Umsetzung der Inklusion gefährdet, wenn das Land weiterhin wie geplant nur 12 Millionen Euro zur Verfügung stellen will.
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[Berlin] 30.000 Unterrichtsstunden müssen pro Woche vertreten werden – Der Tagesspiegel
Insgesamt kommt Berlin auf 36 Krankmeldungstage in einem Jahr. In einer Woche müssen ungefähr 30.000 Unterrichtsstunden wegen erkrankter Lehrkräfte vertreten werden. Damit liegt die Krankenquote bei ca. zehn Prozent, wobei an den Schulen keine feste Vertretungsreserve bestehe.
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[Bremen] Männermangel an Grundschulen – Spiegel Online
Um dem Männermangel an deutschen Grundschulen entgegenzuwirken, hat ein Bremer Pädagoge vor zwei Jahren das Projekt „Rent an Teacherman” gegründet. Er stellt männliche Lehrkräfte ein, die er dann für zehn Stunden im Monat an Grundschulen verleiht. Für dieses Projekt erhält der Pädagoge 10.000 Euro von der Bremer Bildungsbehörde.
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[Hamburg] Jede dritte schulische Lehrkraft fordert: 550 Stellen für eine gelingende Inklusion – Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hamburg
Während der letzten Monate hat die GEW unter den schulischen Lehrkräften 5.000 Unterschriften zum Thema „Inklusion braucht mehr” gesammelt, die am 12.01.2015 übergeben wurden. „Die größte Reform an Hamburgs Schulen seit Jahrzehnten soll ohne zusätzliche personelle und sächliche Mittel ins Werk gesetzt werden. Viele Kolleginnen und Kollegen an den Grund- und Stadtteilschulen fühlen sich allein gelassen mit der Verantwortung für gelingende Inklusion”, kommentiert Bensinger-Stolze, Vorsitzende der GEW Hamburg.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Land stellt 115 zusätzliche Stellen für Lehrerinnen und Lehrer bereit – Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern
Das Land möchte im laufenden Schuljahr 115 weitere Stellen für Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung stellen. Weil mehr Schülerinnen und Schüler die Schulen besuchen als in der Prognose angenommen, stehen auch mehr Stellen für Lehrkräfte bereit. 60 Stellen sind für Vertretungslehrerinnen und Vertretungslehrer an allgemein bildenden und beruflichen Schulen vorgesehen. Grundschulen, Gymnasien und berufliche Schulen erhalten jeweils 20 Stellen. Im Schuljahr 2013/2014 lag der originäre Unterrichtsausfall an den öffentlichen allgemein bildenden Schulen in Mecklenburg-Vorpommern bei 2,1 Prozent.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Land legt erstes umfassendes Programm für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger im Schuldienst auf – Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern erhalten ca. 170 Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger im Schuldienst eine grundlegende pädagogische Qualifizierung. Das Land startete im Schuljahr 2014/2015 erstmals ein umfassendes Seiteneinsteigerprogramm. Lehrkräfte ohne Lehrbefähigung vertiefen berufsbegleitend ihre Kenntnisse, wie sie Schülerinnen und Schülern den Unterrichtsstoff besser vermitteln und Unterricht besser gestalten können. Schwerpunkte der grundlegenden Qualifizierung sind die Vermittlung von Unterrichtsinhalten, Planung von Unterricht, Förderdiagnostik sowie Bewertung von Schülerleistungen.
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[Nordrhein-Westfalen] Grundlegende Reformierung der Qualitätsanalyse gefordert – lehrer nrw - Verband für den Sekundarbereich
Die Vorsitzende des Verbands lehrer nrw, Balbach, erklärt, dass die Qualitätsanalyse ein wichtiges und sinnvollles Instrument sei, jedoch von der Landesregierung so praktiziert werde, dass sie an der Unterrichtspraxis und an der schulischen Realität vorbeigehe. „In der Regel kommen die Qualitätsprüferinnen und Qualitätsprüfer der Bezirksregierungen für eine 20-minütige Stippvisite in den Unterricht, haken ihren Kriterienkatalog ab und besuchen dann die nächste Unterrichtsstunde. Das wirft bestenfalls ein Schlaglicht auf das Unterrichtsgeschehen und begünstigt inszenierte Vorführstunden”, kritisiert Balbach.
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[Thüringen] Gothaer Erklärung – Sofortprogramm zur Unterstützung von Flüchtlingskindern in der Schulbildung – Thüringer Allgemeine
Aufgrund der ad-hoc-Verteilung von Flüchtlingen sind nahezu alle Kindergärten und Schulen mit deren Integration konfrontiert. Kinder und Jugendliche ohne deutsche Sprachkenntnisse in den Einrichtungen aufzunehmen und zu fördern, ist keine leichte Aufgabe und braucht Unterstützung. Insbesondere fehle es laut GEW an qualifizierten Lehrkräften im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ) und an der Einrichtung von Netzwerkschulen, um Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen gemeinsam im Deutschunterricht unterrichten zu können.
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03 Hochschulspezifische Links  

[Stiftung Universität Hildesheim] Suchen mit der blinden Kuh: Digitale Medien in der Grundschule – Stiftung Universität Hildesheim
Wie digitale Medien in der Grundschule eingesetzt werden, damit befassen sich Studierende der Informationswissenschaft der Universität Hildesheim. Sie wollen mit dem Online-Kurs „Digitales Lernen in der Grundschule” ab Januar bundesweit Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer sowie Lehramtsstudierende erreichen und über den sicheren Einsatz von mobilen Geräten wie Tablets im Unterricht informieren. „Digitale Medien erlauben es uns im Idealfall Lehr- und Lernumgebungen zu verbessern. Das Lernen selbst können sie uns nicht abnehmen”, sagt Prof. Griesbaum.
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[Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)] 10-jähriges Bestehen des Münchner Zentrums für Lehrerbildung (MZL) – Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
In den zehn Jahren seines Bestehens sei es dem MZL gelungen, den Lehramtsstudierenden im großen universitären Betrieb der LMU ein echtes Zuhause zu geben. „Es galt, das Nebeneinander von Erziehungswissenschaft, Fachdidaktik und Fachwissenschaften zu überwinden, die schulpraktischen Studien neu zu gestalten, den wissenschaftlichen Nachwuchs besser zu fördern, die erste und zweite Phase der Lehrerausbildung stärker miteinander zu verzahnen und den Kontakt zwischen Universität und Schule weiterzuentwickeln”, sagte Wissenschaftsminister Spaenle.
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[Universität des Saarlandes] Besser lernen durch freies Forschen: Grundschullabor soll neue Wege für den Sachunterricht zeigen – Universität des Saarlandes
Wer selbst eine Lösung erarbeitet hat, versteht besser, wie die Dinge zusammenhängen. Markus Peschel will den kindlichen Forscherdrang für ein solch tieferes Verständnis im Sachunterricht nutzen. Er setzt sich für eine Öffnung des Sachunterrichts hin zum freien Forschen ein. Im neuen Grundschullabor für Offenes Experimentieren (GOFEX) wollen Peschel und sein Team Studierende, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie die Kinder für neue Wege zum Aha-Erlebnis begeistern. Hierzu hat Peschel jetzt eine Kooperation mit saarländischen Schulen gestartet.
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[Universität Siegen] Universität Siegen und Stadt planen Netzwerk zur Schulentwicklung – WAZ
Siegen plant ein Netzwerk zur Schulentwicklung. Es soll den Schulen einerseits helfen, den eigenen Unterricht weiterzuentwickeln. Die Universität soll auf der anderen Seite in Bezug auf die Lehrerbildung profitieren. Ein Konzept soll dem Arbeitskreis Schulentwicklungsplanung spätestens im Februar vorgelegt werden, sagt der zuständige Fachbereichsleiter Schmidt.
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04 Veranstaltungen  

[Universität Osnabrück] Lernwerkstattarbeit als Prinzip – Möglichkeiten für Lehre und Forschung – 08.-10.02.2015
Hier soll eine Plattform bereitgestellt werden, die es ermöglicht, Erfahrungen, Erkenntnisse und Ergebnisse von Hochschullernwerkstätten in ihrer konzeptionellen Vielfalt auszutauschen und zu diskutieren. Dabei sollen zwei Felder in den Veranstaltungen beleuchtet werden: Zum einen Konzepte von Hochschullernwerkstätten als Räume für Lehre und/oder Forschung und ihre Umsetzung in der universitären Praxis und zum anderen die Lernwerkstattarbeit als Arbeitsprinzip im Wissenschaftskontext.
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[Professional School of Education der Ruhr-Universität Bochum] 3. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) – 11.-13.03.2015
Die Tagung steht unter dem Motto „Heterogenität.Wert.Schätzen” und soll ein Forum für alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bieten, die in den unterschiedlichsten Disziplinen mit empirischen Methoden Fragen der Bildungsforschung bearbeiten. Durch die Vorstellung der wissenschaftlichen Ergebnisse sollen Themen der Bildungsforschung aus verschiedenen disziplinären Perspektiven beleuchtet werden und aus dem Zusammenführen der verschiedenen Blickwinkel ein umfassenderes Bild zu Fragen der Bildung ergeben. Die Tagung wird ergänzt durch eine Nachwuchstagung, die vom 09.-10.03.2015 unter dem gleichen Motto wie die GEBF-Tagung mit dem Titel „Zwischen empirischen Daten und unterrichtspraktischer Relevanz – Publizieren in den Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften” stattfinden wird.
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[Universität Paderborn] 7. Paderborner Grundschultag „Grundschule aktuell: inklusiv – kooperativ – vernetzt” – 18.03.2015
Mit dem gewählten Motto möchte die Projektgruppe „Grundschule Plus” des Zentrums für Bildungsforschung und Lehrerbildung (PLAZ) beim siebten Paderborner Grundschultag den Fokus auf Inklusion, Kooperation und Vernetzung richten. Die intensive Diskussion zeigt, dass Kooperation eine der wichtigsten Aufgaben im Zusammenhang mit Inklusion ist. Gemeint ist nicht nur der Austausch innerhalb der Schulen, beispielsweise zwischen Regelschul- und Förderlehrkräften oder Lehrerteams und Eltern, sondern auch die Kooperation der Kinder untereinander im Sinne von Peer-Learning-Prozessen. Darüber hinaus sollen aber auch institutionsübergreifende Kooperationen zwischen Grundschulen, weiterführenden Schulen, Psychologinnen und Psychologen, Therapeutinnen und Therapeuten usw. angestoßen werden, um ein multiprofessionelles Netzwerk aufbauen zu können, aus dem sich eine bestmögliche Förderung der Kinder einerseits und eine Unterstützung für Lehrerinnen und Lehrer andererseits entwickeln können.
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[Bundeszentrale für politische Bildung] 13. Bundeskongress Politische Bildung – Ungleichheiten in der Demokratie – 19.-21.03.2015
Der Kongress will aktuelle Befunde über asymmetrische Entwicklungen zur Diskussion stellen. Dabei werden neuere Themen, wie z.B. Big Data oder Neuro-Enhancement, aber auch „klassische” Fragestellungen, wie Diskriminierung und soziale Ungleichheit, thematisiert. Dazu gehören z.B. die Entstehung von Daten- und Technologiemonopolen, der in diesem Zusammenhang prognostizierte Einfluss auf menschliches Konsum- und Kommunikationsverhalten, veränderte Wertschöpfung, das Verschwinden der Arbeit und daraus resultierende gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Veränderungen.
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[Universität Flensburg] Deutsch als Zweitsprache und Mehrsprachigkeit in Ausbildung und Unterricht – 20.-21.03.2015
Gegenstand der Tagung soll die Auseinandersetzung mit methodischen und inhaltlichen Fragen sein, die sich bei der Erforschung von Einstellungen angehender Lehrkräfte zu den Themen Deutsch als Zweitsprache und migrationsbedingter Mehrsprachigkeit ergeben. Den Ausgangspunkt stellt dabei das Projekt „Deutsch als Zweitsprache und Mehrsprachigkeit in Ausbildung und Unterricht” dar. Im Laufe der Tagung sollen sowohl Ergebnisse einer im Projekt durchgeführten (bundes-)länderübergreifenden Fragebogenstudie vorgestellt als auch methodische Fragestellungen, z. B. die Arbeit mit Fallvignetten betreffend, diskutiert werden. Diese Beiträge sollen um weitere Vorträge von projektexternen Referentinnen und Referenten ergänzt werden, die aus Forschungsprojekten mit ähnlichen inhaltlichen Schwerpunkten berichten.
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[Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)] 25. DGfE-Kongress: Räume für Bildung. Räume der Bildung – 13.-16.03.2016
Das Kongressthema „Räume für Bildung. Räume der Bildung.” möchte den gesellschaftlichen Raum, der Bildung gewährt oder verhindert, ebenso in den Blick nehmen wie die physischen und sozialen Räume, in denen Bildung stattfindet. Ermöglicht werden soll die Diskussion von Fragen einer optimalen Modulation von Kulturen der Bildung und Erziehung ebenso wie der Bedeutung sozial-räumlicher Strukturen und Bedingungen für die Gestaltung institutionalisierter, öffentlicher Bildung und Erziehung. Unterschiedliche erziehungswissenschaftliche Fragestellungen sollen unter Rückgriff auf theoretische und empirische Wissensbestände und mit Bezug auf verschiedene, quantitative und qualitativ-rekonstruktive Forschungsmethoden diskutiert werden.
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05 Internationales  

[Niederlande] Wo jeder eine Schule gründen kann – derStandard.at
Die Niederlande gestehen laut des OECD-Vergleichs ihren Schulen die meiste Autonomie zu. Dazu gehört, dass niederländische Schulen ihre Lehrkräfte selbst einstellen und diese frei über Unterrichtsmethoden entscheiden können. Darüber hinaus kann in den Niederlanden gemäß Verfassung jeder eine Schule gründen.
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[Österreich] Verländerung der Lehrerinnen und Lehrer: Volkspartei nimmt neuen Anlauf – kurier.at
Ziel der Bildungsreform soll eine bessere Aufteilung der Kompetenzen zwischen Bund und Ländern sein. Um zu verhindern, dass in Österreich viele verschiedene Schulsysteme entstehen, sollen Ziele und Lehrinhalte vom Bund vorgegeben und von den Ländern organisiert werden.
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[Schweden] Inklusion in Schweden – Süddeutsche Zeitung
Die UNESCO-Kommission nennt Schweden als Vorbild, wenn es um die Umsetzung von Inklusion an Schulen geht. Hier werden Kinder bis zum neunten Schuljahr an einer gemeinsamen Schule unterrichtet, die Eltern haben lediglich die Wahl zwischen einer öffentlichen oder privaten Trägerschaft. Allerdings bestehen auch in Schweden noch Probleme: Die Gemeinden haben große Freiheit in der Umsetzung, was zu erheblichen regionalen Unterschieden führt, und oft werden Kinder mit speziellem Förderbedarf in kleinen Sondergruppen unterrichtet.
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[Schweiz] Studiengänge für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger sollen verstetigt werden – Neue Zürcher Zeitung
Aufgrund des Lehrermangels an den Volksschulen, sollen die im Jahre 2011 eingeführten und ursprünglich bis 2015 befristeten Studiengänge an der Pädagogischen Hochschule Zürich ins reguläre Angebot aufgenommen werden. Darüber hinaus soll gesetzlich die Möglichkeit geschaffen werden, einen Masterstudiengang für Lehrkräfte der Sekundarstufe I einzurichten. Dieser solle sich an Lehrkräfte mit einem Bachelorabschluss für die Primarstufe bzw. an Personen mit einem Bachelorabschluss in möglichen Unterrichtsfächern der Volksschule richten.
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[Schweiz] Institut für Bildungswissenschaften in Basel eröffnet zahlreiche Promotionsmöglichkeiten – Schweiz am Sonntag
Das gemeinsame Institut der Universität Basel und der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) soll künftig allen Absolventinnen und Absolventen aller Hochschulen eine Promotion ermöglichen, also auch jenen der Fachhochschule und der Pädagogischen Hochschule. Spätestens im Herbst sollen die ersten Kandidatinnen und Kandidaten mit ihrer Promotion in Fachdidaktik beginnen, weitere Promotionsstudiengänge im Bildungsbereich sollen in den kommenden Jahren folgen. Dabei gehe es auch darum, den akademischen Nachwuchs zu sichern. Promovierte Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktiker fehlen, weil es kein entsprechendes Pendant an der Universität gibt.
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[Tschechien] Stopp für 2.000 Lehrkräfte wegen fehlender Qualifikation – Radio Praha
Seit dem 01.01.2015 gilt in Tschechien ein Gesetz, das besagt, dass nur Lehrkräfte, die ein Schulamtsstudium absolviert haben, auch an den Schulen unterrichten dürfen. Diese Regelung wird schätzungsweise 2.000 von 145.000 Lehrkräften betreffen. Diese können meist nur ein entsprechendes Fachstudium vorweisen.
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06 Dokumente/Literatur  

Klemm, Klaus: Lehrerinnen und Lehrer der MINT-Fächer: Zur Bedarfs- und Angebotsentwicklung in den allgemein bildenden Schulen der Sekundarstufen I und II am Beispiel Nordrhein-Westfalens. Essen, 2015
Ein Mangel an Lehrkräften gehöre an vielen allgemein bildenden Schulen der Sekundarstufe I und II bereits jetzt zum Alltag – in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sei die Situation besonders prekär. Im Auftrag der Deutsche Telekom Stiftung ist der Bildungsforscher Klemm der Frage nachgegangen, wie sich der Bedarf an MINT-Lehrkräften und die Bedarfsdeckung bis zum Jahr 2025 entwickeln. Hierzu hat Klemm eine Prognose am Beispiel Nordrhein-Westfalens erstellt.
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Perrefort, Marion: Der deutsch-französische Grundschullehreraustausch. Mobilitätserfahrungen im Perspektivenwechsel. Münster, 2015
Obwohl zahlreiche Studien zu verwandten Themen vorliegen, ist die Auslandserfahrung im Rahmen einer Grundschullehrerlaufbahn noch nicht eingehend als Forschungsgegenstand behandelt worden. Aus der Sicht der Beteiligten und aus einer analytischen Perspektive sollen die sozialen, kulturellen und symbolischen Dimensionen der Grundschullehrermobilität erfasst und gedeutet werden. Wie haben sich die Lehrenden ihr Potential im anderen Land erschlossen? Welchen persönlichen, berufsbiografischen und interkulturellen Ertrag sehen sie in ihrem Auslandsaufenthalt? Sind Perspektiven- und Kompetenzzuwachs bei der Rückkehr in den Berufsalltag übertragbar? Wie positionieren sie sich gegenüber Identitätsfragen, die der Auslandsaufenthalt aufgeworfen hat?
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Streber, Doris: Grundwissen Lehrerbildung: Umgang mit Heterogenität. Berlin, 2015
Das dritte Band zur Cornelsen-Reihe „Grundwissen Lehrerbildung” beschäftigt sich mit der Frage: Welche Argumente bestehen für das Unterrichtsprinzip der Heterogenität? Dabei sollen die Chancen und Bereicherungen, Diagnoseinstrumente, hilfreiche Maßnahmen bei der Umsetzung sowie der Einsatz von Förderplänen vorgestellt werden.
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Ulbricht, Arne: Schule ohne Lehrer? Zurück in die Zukunft. Göttingen, 2015
Mit fiktivem Personal möchte Ulbricht aufzeigen, welche Gefahren es berge, wenn Schule so weitermache wie bisher. Die Analyse des Ist-Zustands, der den Trend zur totalen Digitalisierung gerade erst erahnen lasse, münde in ein sich dramatisch negativ zuspitzendes Szenario: Schülerinnen und Schüler ergoogeln sich während der Gruppenarbeit in Sekundenschnelle das Weltwissen und spielen anschließend Quizduell. Der verpönte Lehrervortrag werde durch den Schülervortrag in Form einer unverstandenen Hochglanz-Powerpoint-Präsentation abgelöst; die Benotung erfolge mithilfe einer Lehrersoftware, die vom Tablet abgelesen wird. Die Lehrkraft als pädagogisch agierende Person verschwinde vollkommen von der Bildfläche.
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Die Erhebungen zum Monitor Lehrerbildung wurden von dem Centrum für Hochschulentwicklung gGmbH mit der gebotenen Sorgfalt und unter Einsatz anerkannter Methoden durchgeführt. Für die Richtigkeit der Daten übernimmt das CHE keine Haftung.

Stand: Februar 2015 (Erhebungsstand der Daten: Selbstauskunft der Länder (Sommer 2013) bzw. der Hochschulen (Sommer 2012))
 
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07. Januar 2015

Die neue Ausgabe des Newsletters Monitor Lehrerbildung - Januar 2015

01 Monitor Lehrerbildung im Fokus 

Thema: Mobilität


[Thüringen] Lehrermangel: Hunderte Absolventinnen und Absolventen müssen angeworben werden – Thüringer Allgemeine Zeitung
Die rot-rot-grüne Landesregierung versprach in ihrem Wahlprogramm, dass 2015 500 neue Lehrkräfte eingestellt werden sollen. Allerdings könnten nur 300 Stellen mit Absolventinnen und Absolventen aus Thüringen besetzt werden. Vor allem in den Fremdsprachen und Naturwissenschaften fehle es an Bewerberinnen und Bewerbern. Diese sollen jetzt aus anderen Bundesländern angeworben werden.
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Im Rahmen des Monitors Lehrerbildung wurden die Länder befragt, ob es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende gibt. So werden in vier Ländern Informationen landesweit zur Verfügung gestellt. Die übrigen Länder bieten keine solchen Informationen auf Landesebene an. Entsprechend schwierig erscheint es für Länder, Lehramtsabsolventinnen und Lehramtsabsolventen zu rekrutieren, wenn in der Mehrzahl der Länder nicht flächendeckend über Mobilitätsmöglichkeiten informiert wird. Die jeweiligen Ergebnisse der 16 Länder finden Sie auf den einzelnen Landesseiten unter dem Punkt "Mobilität". Eine bundesweite Übersicht über die Situation in allen Ländern finden Sie hier.


02 (Hoch)schulpolitik  

Länderübergreifende News

Chancenspiegel: Bildungschancen stark abhängig von sozialer Herkunft und Wohnort – Bertelsmann Stiftung
Seit dem Pisa-Schock habe sich in Deutschlands Schulen eine Menge verbessert: Weniger Jugendliche ohne Schulabschluss, mehr Abiturientinnen und Abiturienten, Aufstieg bei internationalen Leistungsvergleichen. Die größte Baustelle aber bleibe die Chancengerechtigkeit. Benachteiligte Kinder vermöge die Schule nicht ausreichend zu fördern. Der Chancenspiegel versucht jährlich zu analysieren, wie gerecht und leistungsstark das jeweilige Schulsystem der Bundesländer ist. Die diesjährige Neuauflage kommt zu dem Schluss, dass die Unterschiede zwischen den Bundesländern groß seien, aber kein Land in allen Bereichen Spitze oder Schlusslicht. Neu und im Ausmaß überraschend sei, dass Bildungschancen auch innerhalb der einzelnen Bundesländer regional höchst ungleich verteilt seien.
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Quereinstieg im Kunstunterricht – Süddeutsche Zeitung
Neben Lehrkräften in den Fächern Mathematik und Physik mangele es nun auch im Bereich Kunst an Lehrkräften. So gab es für den Februar 2014 in Bayern lediglich 14 neue Referendarinnen und Referendare. Die Kultusministerien suchen bereits Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die teilweise weder ein Studium noch ein Abitur vorweisen können.
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Wann ist eine Schule wirklich gut? – Frankfurter Allgemeine Zeitung
Bislang waren die Klassengrößen, Fortbildung der Lehrkräfte und die Ausstattung der Schulen bei den Eltern wichtige Faktoren, um sich für eine Schule zu entscheiden. Neuesten Erkenntnissen zufolge seien diese Kriterien allerdings sekundär. Entscheidend sei – wie bei Unternehmen – das Management.
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Wirtschaft in der Schule: Keine Angst vor Unternehmen – Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die Scheu vor einer engeren Kooperation von Schulen und Unternehmen sei wegen ihrer unterschiedlichen Zielsetzung meist recht groß. In den Schulen gehe es um Bildung, Unternehmen hingegen hätten Umsatz und Gewinn im Blick. Allerdings könnten Schulen von einer Kooperation, bei der die Erfahrungen mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam reflektiert werden, ebenso wie die Unternehmen profitieren.
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Länderspezifische News

[Bayern] Inklusion: Lehrkräfte seien am Ende ihrer Kraft – Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV)
Für viele Lehrkräfte sowie Schulleiterinnen und Schulleiter zähle die Inklusion zum größten Belastungsfaktor. Auch gut fünf Jahre nach der Ratifizierung der UN-Konvention durch die Bayerische Staatsregierung erlebten viele Pädagoginnen und Pädagogen, dass die Voraussetzungen für eine gelungene Umsetzung an den Schulen noch immer mangelhaft seien. Die Tatsache, dass sich immer mehr Lehrkräfte an die Rechtsabteilung des BLLV wenden, wertet Wenzel, der Präsident des Verbandes, als Indiz dafür, dass der Handlungsbedarf groß sei.
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[Bayern] Studierende kritisieren Lehrerausbildung an bayerischen Unis – Nordbayern.de
Die "Initiative Bayerischer Lehramtsstudierender" (IbLS) kritisiert in einem offenen Brief an das Bildungsministerium die Lehramtsausbildung an den bayerischen Universitäten. Die Universitäten seien unterfinanziert: Sowohl die räumlichen als auch die personellen Ressourcen seien nicht ausreichend, worunter die Qualität der Lehre leide.
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[Berlin] Wie Lehrkräfte Inklusion lernen: Das kleine Einmaleins für alle – Der Tagesspiegel
Zum Wintersemester 2015/16 wird das reformierte Lehrerbildungsgesetz an den Berliner Universitäten in Kraft treten. Mit der Reform wird der Studiengang Sonderpädagogik abgeschafft, dafür müssen alle angehenden Lehrkräfte zwölf von insgesamt 300 Leistungspunkten im Bereich der sonderpädagogischen Grundqualifikationen erwerben.
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[Niedersachsen] Niedersachsen fehlen mehr als 1.000 Sonderpädagogen – Weser Kurier
In Niedersachsen fehlen an Regelschulen Lehrkräfte mit sonderpädagogischen Qualifikationen für Kinder mit speziellem Förderbedarf. Insgesamt mangele es ungefähr an 1.000 Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen, um den Bedarf an sonderpädagogischen Stunden zu erfüllen.
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[Rheinland-Pfalz] Bundesurteil: Rheinland-Pfalz muss bei Schulreform nachbessern – Allgemeine Zeitung
Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts muss es den Lehrkräften in Rheinland-Pfalz, die von einer Grund- oder Hauptschule an eine "Realschule plus" wechselten, ermöglicht werden, Zusatzqualifikationen zu erwerben, sodass sie für das "Amt eines Lehrers" mit der Befähigung für das Lehramt an einer "Realschule plus" geeignet sind. Bis jetzt werden ehemalige Lehrkräfte der Grund- und Hauptschulen schlechter bezahlt als Lehrkräfte, die ein Studium für die Realschule abgeschlossen haben.
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[Sachsen] Einheitliche Bildungsstandards sollen forciert werden – sz-online.de
Am 01.01.2015 übernahm Sachsens Kultusministerin Kurth den Vorsitz in der Kultusministerkonferenz. Ihr Anliegen sei es, länderübergreifend weitere Standards festzusetzen und die Lehrerausbildung an den Universitäten weiter in den Fokus zu rücken.
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03 Hochschulspezifische Links  

[Graduiertenakademie Pädagogische Hochschulen] "Zukunftsforum Bildungsforschung" der Graduiertenakademie – Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Mit dem "Zukunftsforum Bildungsforschung" haben die Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg ein neues Element in das Programm der "Graduiertenakademie Pädagogische Hochschulen" (graph) integriert. Das Nachwuchssymposium soll verstärkt auf thematische Fokussierung und wissenschaftliche Vernetzung setzen.

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[Universität Bremen] Fachdidaktik-Team gewinnt "MINT von morgen Schulpreis" – Universität Bremen
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Didaktik der Naturwissenschaften der Universität Bremen haben gemeinsam mit vier Lehrkräften der Lise-Meitner-Schule (KGS) Stuhr-Moordeich Unterrichtsvorschläge entwickelt. "Natur inspiriert: Bionik" ist das Thema für ihre multimediale Lernumgebung. Jetzt haben sie beim Wettbewerb "MINT von morgen Schulpreis" dafür den mit 5.000 Euro dotierten ersten Platz gewonnen. Er wird von der Joachim-Herz-Stiftung und der Initiative "MINT Zukunft schaffen e. V." vergeben. Der preisgekrönte Unterricht aus Bremen basiert auf der Vermittlung von Inhalten durch die Verbindung von digitalen Medien, Experimenten und forschendem Lernen.

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[Universität Koblenz-Landau (Campus Landau)] 65 Jahre Lehrerbildung in Landau – Universität Koblenz-Landau
Landau ist – seit 1990 – eine der kleinsten Universitätsstädte Deutschlands. Damals wurde die Erziehungswissenschaftliche Hochschule (EWH) des Landes Rheinland-Pfalz zur Universität erhoben. Gemeinsam mit dem Campus in Koblenz und dem Präsidialamt in Mainz besteht seitdem die Universität Koblenz-Landau. Zum Jubiläum im kommenden Herbst soll die Geschichte der Universität und ihrer Vorgänger eingehender erforscht werden. Ein Ergebnis: Am 10.12.1949 erfolgte die feierliche Übergabe der Pädagogischen Akademie Landau. Sie war ursprünglich eine rein katholische Bildungsstätte. Mit dem Wintersemester 1949/1950 begann die Lehrerausbildung in Landau.

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[Universität Köln] Studierende bringen Flüchtlingen Deutsch bei – Deutschlandfunk
Um jungen Flüchtlingen zu ermöglichen, Deutsch zu lernen, unterrichten Lehramtsstudierende der Universität Köln freiwillig ungefähr 150 Flüchtlingskinder. Eine vermutlich für beide Seiten gewinnbringende Initiative.

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[Universität Wuppertal] Bergische Universität für Internationalisierung in der Lehrerbildung ausgezeichnet – Universität Wuppertal
Für beispielhafte Förderung der Mobilität im Lehramtsstudium hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) der Universität Wuppertal den mit 20.000 Euro dotierten Preis "Committed to Uniqueness 2014" (COM2UNI) verliehen. Im Rahmen des Programms "PrimA" (Praktikum im Ausland) erleben Wuppertaler Lehramtsstudierende den Unterrichtsalltag an britischen Schulen und sollen sich auf diese Weise noch besser auf ihren künftigen Beruf vorbereiten können.

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04 Veranstaltungen  

[Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)] Internationales Expertenseminar zur Internationalisierung der universitären Lehrerbildung – 11.02.2015
Da auch der Lehrerberuf von den Auswirkungen der Globalisierung betroffen ist, sind Lehrkräfte nun gefragt, ihre Schülerinnen und Schüler zu einer aktiven Teilhabe an einer globalisierten Welt zu befähigen. Diese Entwicklung erfordert zwangsläufig eine Neuausrichtung der Lehrerbildung an deutschen Hochschulen. So rückt der Erwerb interkultureller Kompetenzen zunehmend in den Vordergrund der universitären Lehrerbildung. Das internationale Expertenseminar soll über die Grenzen der deutschen Lehrerbildung hinausblicken und mittels Praxisbeispielen aus verschiedenen europäischen Ländern Einblicke in erfolgreiche Modelle zur Internationalisierung geben.
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[Humboldt-Universität] Inklusion im Fokus von Schule und Universität – 27.02.2015
Die Professional School of Education (PSE) lädt alle an der Lehrerbildung Beteiligten und Interessierten zu einem Dialog über die Schule und Universität verbindenden Aufgaben und Herausforderungen im Zuge der Inklusion ein. Das Ziel des PSE-Diskussionsforums "Inklusion im Fokus von Schule und Universität" soll sein, theoretische und praktische Perspektiven auf inklusiven Unterricht zusammenzuführen und Möglichkeiten der Verzahnung von Ausbildungsinhalten in den unterschiedlichen Phasen der Lehrerbildung herauszuarbeiten.
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05 Internationales  

[Finnland] Mit finnischem Muuvit-Programm soll mehr Bewegung in den Unterricht gebracht werden – Finnland.de
Das kostenlose Unterrichtsprogramm "Muuvit" soll Lehrkräfte dabei unterstützen, mehr körperliche Bewegung in den alltäglichen Unterricht zu integrieren. Die Kinder sollen motiviert werden, sich wenigstens zwei Stunden am Tag körperlich zu betätigen, da sich Bewegung nachweislich positiv auf die Funktionen und Strukturen des Gehirns auswirke.
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[Luxemburg] Optimierung der Lehrerausbildung durch neues Bildungsinstitut soll Unterricht verbessern – Tageblatt
Die Einrichtung eines neuen Bildungsinstituts, dem "Institut de formation de l'éducation nationale" (IFEN), soll die Lehrerausbildung in Luxemburg verbessern. Schulminister Meisch stellte dieses am 10.12.2014 vor. Das Institut soll unter anderem die neu eingeführte dreijährige Praktikumszeit und die Fortbildung der Lehrkräfte sowie des übrigen schulischen Personals organisieren und evaluieren.
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[Schweiz] Schweizer Lehrkräfte fühlen sich überlastet – Schweizer Radio und Fernsehen
Schweizer Lehrkräfte fühlen sich in ihrem Beruf überlastet, wie eine Umfrage des Lehrerverbandes, an der sich 15.000 Lehrkräfte beteiligt haben, zeigt. Viele Lehrkräfte seien deshalb auf Teilzeitarbeit umgestiegen. Die ausführliche Studie „Die Berufszufriedenheit der Deutschschweizer Lehrerinnen und Lehrer” finden Sie hier.
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06 Dokumente/Literatur  

Aktionsrat Bildung (Hrsg.): Psychische Belastungen und Burnout beim Bildungspersonal. Empfehlungen zur Kompetenz- und Organisationsentwicklung. Münster, 2014
Das vorliegende Gutachten geht der Frage nach, wie eine effektive Prävention psychischer Belastungen beim Bildungspersonal aussehen kann. Es gelte, die Diskussion über psychische Belastungen zu versachlichen und auf der Basis einer wissenschaftlich fundierten Bestandsaufnahme Handlungsoptionen zu identifizieren. Denn Personal, das auch schon vor einer Verrentung unter der als Burnout bezeichneten Syndromatik leidet, leiste zwangsläufig in der Qualität beeinträchtigte Arbeit. Qualitätsabstriche solcher Art im Bildungswesen haben indessen erhebliche Folgen für den Bildungs- und Ausbildungsstatus der nachwachsenden Generationen und damit auch langfristige Effekte.
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Beiträge zur Lehrerbildung. Zeitschrift zu Theorie und Praxis der Aus- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern 3/2014: Kompetenzorientierung. Langnau, 2014
Das aktuelle Heft beschäftigt sich unter anderem mit den folgenden Themen: Kompetenzorientierung als Leitbegriff der Didaktik – Das kognitive Anforderungsniveau von Aufgaben analysieren und modifizieren können – Lehr- und Lernmaterialien im kompetenzorientierten Unterricht – Kompetenzorientierten Unterricht planen.
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Bertelsmann Stiftung; Institut für Schulentwicklungsforschung der Technischen Universität Dortmund; Institut für Erziehungswissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Hrsg.): Chancenspiegel 2014. Regionale Disparitäten in der Chancengerechtigkeit und Leistungsfähigkeit der deutschen Schulsysteme. Bielefeld, 2014
Die Chancengerechtigkeit in den deutschen Schulsystemen mache zwar stetige, aber nur langsame Fortschritte. Weniger Jugendliche verlassen die Schule ohne Abschluss, und der Anteil der Hochschulzugangsberechtigten steigt. Der Bildungserfolg jedoch ist nach wie vor stark von der sozialen Herkunft abhängig. Der Chancenspiegel analysiert jährlich, wie gerecht und leistungsstark das jeweilige Schulsystem der Bundesländer ist. Bildungsforscher vergleichen dafür die Durchlässigkeit der Schulsysteme sowie die Möglichkeiten der Schülerinnen und Schüler, sich ins Schulsystem zu integrieren, fachliche Kompetenzen zu entwickeln und gute Abschlüsse zu erhalten.
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Bosse, Stefanie; Spörer, Nadine: Erfassung der Einstellung und der Selbstwirksamkeit von Lehramtsstudierenden zum inklusiven Unterricht. In: Empirische Sonderpädagogik 4/2014. S. 279-299. Lengerich, 2014
In der vorliegenden Studie wurde untersucht, inwiefern unterschiedliche Facetten der Einstellung und der Selbstwirksamkeit bezogen auf inklusives Unterrichten reliabel mittels Selbstauskunft erhoben werden können. Hierzu wurden Lehramtsstudierende über ihre Einstellung zur Gestaltung inklusiven Unterrichts sowie zu Effekten und zum Einfluss des Schülerverhaltens auf inklusiven Unterricht befragt. Zudem wurde die Selbstwirksamkeit bezogen auf die Gestaltung inklusiven Unterrichts, den Umgang mit Unterrichtsstörungen sowie die Zusammenarbeit mit Eltern erfasst.
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Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) (Hrsg.): Der Berufsauftrag der Lehrerinnen und Lehrer. Zürich, 2014
Der Lehrberuf hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Neue Tätigkeitsfelder von erheblichem Ausmaß sind dazu gekommen. Der "Berufsauftrag der Lehrerinnen und Lehrer" berücksichtige sowohl neue Arbeitsfelder als auch Erkenntnisse aus Berufszufriedenheits- und Arbeitszeitstudien. Des Weiteren seien im Berufsauftrag wichtige Postulate für eine bessere Grundausbildung und eine professionelle Weiterbildung für Lehrpersonen enthalten.
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Hänsel, Dagmar: Sonderschulausbildung im Nationalsozialismus. Bad Heilbrunn, 2014
Mit diesem Band soll eine auf umfassender Quellenforschung basierende Analyse der Sonderschullehrerausbildung im Nationalsozialismus vorgelegt werden, die reichsweite und regionale Entwicklungen in Hamburg, Halle an der Saale, Hannover und München in den Blick nimmt. Die Entwicklung im Nationalsozialismus soll im Zusammenhang vorangegangener und nachfolgender Entwicklungen der Sonderschullehrerausbildung analysiert und Kontinuitäten herausgearbeitet werden.
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Eine Rezension finden Sie hier.

Hanushek, Eric A., Piopionik, Marc; Wiederhold, Simon: The Value of Smarter Teachers: International Evidence on Teacher Cognitive Skills and Student Performance. München, 2014
Differences in teacher quality are commonly cited as a key determinant of the huge international student performance gaps. However, convincing evidence on this relationship is still lacking, in part because it is unclear how to measure teacher quality consistently across countries. The study uses international assessment data to investigate the role of teacher cognitive skills as one main dimension of teacher quality in explaining student outcomes. Using student-level test score data, it is found that teacher cognitive skills are an important determinant of international differences in student performance.
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Terhart, Ewald; Bennewitz, Hedda; Rothland, Martin (Hrsg.): Handbuch der Forschung zum Lehrerberuf. Münster, 2014
Unter Berücksichtigung der internationalen Fachdiskussion sollen die 45 Beiträge des Handbuchs über die Forschung zum Lehrerberuf zu folgenden Themenfeldern informieren: Geschichte des Lehrerberufs, Charakteristika und Rahmenbedingungen des Lehrerberufs, Konzepte der Forschung zum Lehrerberuf, Berufsbiographien von Lehrerinnen und Lehrern, Lehrerbildung, Kognitionen, Emotionen und Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern, Lehrerhandeln sowie Belastung und Beanspruchung im Lehrerberuf.
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