Diese Website verwendet Cookies. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Weiteres dazu finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Monitor Lehrerbildung

© 2015 | Bertelsmann Stiftung, CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung, Deutsche Telekom Stiftung, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.
 

Länder zum Vergleich wählen

Bitte wählen Sie die Länder aus, deren Ergebnisse Sie vergleichen möchten

 

Erhebungsjahr zum Vergleich auswählen

Bitte wählen Sie die Erhebungsjahre aus, mit denen Sie die Ergebnisse vergleichen möchten

Baden-Württemberg Wählen Sie ein anderes Land

In Baden-Württemberg ist entsprechend der landesweiten Vorgaben das Studium der Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen), 3 (Lehramt Sekundarstufe I), 4 (Lehramt Gymnasien), 5 (Lehramt an Beruflichen Schulen) und 6 (Lehramt Sonderpädagogik) möglich. Eine Besonderheit in Baden-Württemberg sind die Pädagogischen Hochschulen, an denen künftige Lehrerinnen und Lehrer an Grund- und Hauptschulen, Real- und Sonderschulen ausgebildet werden.
Seit dem Wintersemester 2015/16 werden alle Lehramtstypen in einer gestuften Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor und Master angeboten. Die Regelstudienzeit beträgt im Bachelor für die Lehramtstypen 1,3 und 6 sechs Semester (180 Leistungspunkte), für den Lehramtstyp 4 sechs bzw. acht und für den Lehramtstyp 5 sechs bzw. sieben Semester. Der Master umfasst bei den Lehramtstypen 1, 3, 4 und 6 vier Semester (120 Leistungspunkte), beim Lehramtstyp 5 sind es drei bzw. vier Semester.
In allen Studiengängen sind während des Studiums Praxisphasen (inklusive Praxissemester) zu absolvieren.
Auf Landesebene existiert kein zentrales Gremium, das die universitäre Lehrerbildung mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet. Lehrerbildungszentren bestehen aufgrund eines Ministerratsbeschlusses von 2003 an den Landesuniversitäten – die Pädagogischen Hochschulen benötigen sie aufgrund ihrer Spezialisierung nicht. 

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Nein

 
Anmerkung:
Das Studium von Lehramtstyp 5 bzw. das Studium von Mangelfächern soll stärker umworben werden.

Für welche drei Fächer gibt es langfristig (bis 2020) den höchsten Lehrereinstellungsbedarf?

Lehramtstyp Erstes Fach Zweites Fach Drittes Fach
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe k.A. k.A. k.A.
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I k.A. k.A. k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Physik Kunst k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen k.A. k.A. k.A.
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter k.A. k.A. k.A.

Anzahl der eingestellten Bewerber(innen) in den öffentlichen Schuldienst im Jahr 2015

Eingestellte Bewerber davon Seiteneinsteiger
5791 156
 

Anzahl von Lehrkräften 2015/16 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
92466 26928
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
759 207
 

War im Land die Einstellung in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16 für den Seiten- bzw. Quereinstieg geöffnet?

  • Ja, für den Seiteneinstieg, d.h. für Lehramtsanwärter, die in der Regel ohne vorangegangenes Lehramtsstudium und ohne Vorbereitungsdienst berufsbegleitend für den Schuldienst ausgebildet werden

  • Ja, für den Quereinstieg, d.h. für Lehramtsanwärter, die ohne vorangegangenes Lehramtsstudium den Vorbereitungsdienst beginnen

Für welche beruflichen Fachrichtungen bzw. Unterrichtsfächer war der Seiten- bzw. Quereinstieg in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16 geöffnet?

  • Für den Seiteneinstieg geöffnete Fächer: Wirtschaft und Verwaltung; Metalltechnik; Elektrotechnik; Bautechnik; Holztechnik; Druck- und Medientechnik; Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik; Gesundheit und Körperpflege; Ernährung und Hauswirtschaft; Agrarwirtschaft; Sozialpädagogik; Pflege; Fahrzeugtechnik; Informationstechnik

  • Für den Quereinstieg geöffnete Fächer: Wirtschaft und Verwaltung; Metalltechnik; Elektrotechnik; Holztechnik; Druck- und Medientechnik; Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik; Gesundheit und Körperpflege; Ernährung und Hauswirtschaft; Sozialpädagogik; Pflege; Fahrzeugtechnik

 
Anmerkung:
Die Angaben beziehen sich auf die beruflichen Fachrichtungen gem. Bezeichnung und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Welche Qualifikationen mussten im Schuljahr 2015/16 für eine Einstellung in den Schuldienst an beruflichen Schulen über den Seiten- bzw. Quereinstieg erfüllt werden?

  • Für den Seiteneinstieg nötige Qualifikationen: Eine wesentliche Voraussetzung für den Seiteneinstieg (gem. Bezeichnung der KMK; Bezeichnung in Baden-Württemberg: Direkteinstieg) ist für eine Einstellung in den höheren Dienst ein Diplom- oder Master-Abschluss einer Universität oder Hochschule für angewandte Wissenschaft bzw. in Ausnahmefällen für die Einstellung in den gehobenen Dienst ein Bachelor-Abschluss einer Universität, einer Hochschule für angewandte Wissenschaft oder einer Dualen Hochschule sowie ein Diplom-Abschluss einer Dualen Hochschule. Zusätzlich müssen ausreichend Studienleistungen in einem zweiten geeigneten Fach oder weiteren geeigneten Fachrichtung vorhanden sein. Dieses wird in jedem Einzelfall geprüft. Für die Zulassung zum Seiteneinstieg (gem. Bezeichnung der KMK; Direkteinstieg in Baden-Württemberg) in den höheren Dienst an beruflichen Schulen wird folgender Studienumfang (in "LP" = Leistungspunkten nach ECTS) vorausgesetzt: Erstfach mindestens 92 LP, Zweitfach (nicht affin) mindestens 63 LP bzw. Zweitfach (affin) mindestens 45 bis 55 LP. Darüber hinaus ist eine mehrjährige, einschlägige und auf aktuellem Stand befindliche Berufserfahrung, die im Anschluss an das Studium erworben wurde, erforderlich.

  • Für den Quereinstieg nötige Qualifikationen: Eine wesentliche Voraussetzung für den Quereinstieg (gem. Bezeichnung der KMK; Bezeichnung in Baden-Württemberg: Seiteneinstieg) ist ein universitärer Diplom-Abschluss oder ein universitärer Master-Abschluss, der konsekutiv (d.h. inhaltlich auf dem Bachelor-Abschluss aufbauend) sein muss. Ein Master-Abschluss einer Fachhochschule bzw. Dualen Hochschule kann als gleichwertig anerkannt werden, wenn er zu einem Zeitpunkt erworben wurde, zu dem der Studiengang bereits akkreditiert war. Zusätzlich müssen ausreichend Studienleistungen in einem zweiten geeigneten Fach oder weiteren geeigneten Fachrichtung vorhanden sein. Dieses wird in jedem Einzelfall geprüft. Für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst für das höhere Lehramt an beruflichen Schulen wird folgender Studienumfang (in "LP" = Leistungspunkten nach ECTS) vorausgesetzt:Erstfach mindestens 92 LP, Zweitfach (nicht affin) mindestens 63 LP bzw. Zweitfach (affin) mindestens 45 bis 55 LP. Darüber hinaus ist eine auf die berufliche Fachrichtung bezogene fachpraktische Tätigkeit erforderlich. Sie beträgt grundsätzlich 52 Wochen.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für die Aufnahme eines Studiums 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen'?

  • Ja und zwar: Jährliche Veranstaltungen des Kultusministeriums in Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen zum Berufsbild Lehrer/in.

Anzahl der Lehramtsstudierenden der 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' im 1. und 2. Fachsemester zum WS 2015/16 mit angestrebtem Abschluss Master

Universitäten Fachhochschulen Pädagogische Hochschulen
Anzahl der Lehramtsstudierenden insgesamt (berufliche und allgemeinbildende Fächer) 412 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester 15 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester 43 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Nur Studierende der einzelnen beruflichen Fachrichtungen:
Wirtschaft und Verwaltung 225 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester 12 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester 11 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Metalltechnik - - -
Elektrotechnik - - 4 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Bautechnik - - -
Holztechnik - - -
Textiltechnik und -gestaltung - - -
Labortechnik/Prozesstechnik - - -
Druck- und Medientechnik - - -
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik - - -
Gesundheit und Körperpflege 31 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester - -
Ernährung und Hauswirtschaft - - -
Agrarwirtschaft - - -
Sozialpädagogik 33 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester - -
Pflege - - -
Fahrzeugtechnik - - 7 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Informationstechnik - 1 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester -
Angaben zu Studierendenanzahlen können nicht immer sinnvoll zu einem Gesamtergebnis zusammengeführt werden.
Studierende aller beruflichen Fachrichtungen (Gesamtzahl) 348 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester 15 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester 43 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
 
Anmerkung:
Ingenieurwesen (Ingenieurpädagogik/Technikpädagogik): Uni: 59, FH: 2, PH: 21
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte

Anzahl der Absolventen im Sommersemester 2015 eines Studiums des Lehramtstyp 5 in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen

Fach Anzahl der Absolventen
Anzahl der Lehramtsabsolventen insgesamt (berufliche und allgemeinbildende Fächer) k.A.
Wirtschaft und Verwaltung 89
Metalltechnik 1
Elektrotechnik 3
Bautechnik 3
Holztechnik -
Textiltechnik und -gestaltung -
Labortechnik/Prozesstechnik -
Druck- und Medientechnik 1
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik -
Gesundheit und Körperpflege -
Ernährung und Hauswirtschaft -
Agrarwirtschaft -
Sozialpädagogik 4
Pflege 5
Fahrzeugtechnik 2
Informationstechnik -
 
Anmerkung:
Weitere Fachrichtungen: Energie- und Automatisierungstechnik (2), Fertigungstechnik (2), Mechatronik (1). Anmerkung: Der Großteil der Absoventinnen und Absolventen eines Studienjahrs an den baden-württembergischen Hochschulen ist dem Wintersemester zuzuordnen.

Anzahl der Personen, die im Schuljahr 2015/16 in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen des Lehramts an berufsbildenden Schulen den Vorbereitungsdienst begonnen haben

Personen, die den Vorbereitungsdienst begonnen haben, insgesamt davon Absolventen eines Lehramtsstudiums des Lehramtstyp 5
Wirtschaft und Verwaltung 181 siehe Anmerkung
Metalltechnik 23 siehe Anmerkung
Elektrotechnik 16 siehe Anmerkung
Bautechnik 4 siehe Anmerkung
Holztechnik 1 siehe Anmerkung
Textiltechnik und -gestaltung 0 siehe Anmerkung
Labortechnik/Prozesstechnik 0 siehe Anmerkung
Druck- und Medientechnik 12 siehe Anmerkung
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik 1 siehe Anmerkung
Gesundheit und Körperpflege 6 siehe Anmerkung
Ernährung und Hauswirtschaft 9 siehe Anmerkung
Agrarwirtschaft 2 siehe Anmerkung
Sozialpädagogik 18 siehe Anmerkung
Pflege 14 siehe Anmerkung
Fahrzeugtechnik 3 siehe Anmerkung
Informationstechnik 4 siehe Anmerkung
Personen/Absolventen insgesamt 294 siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
Es wird nicht getrennt erfasst, ob die Personen, die den Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des höheren Schuldienstes an beruflichen Schulen beginnen, ein Lehramtsstudium des Lehramtstyp 5 absolviert haben oder ob diese ohne vorangegangenes Lehramtsstudium in einer beruflichen Fachrichtung in den Vorbereitungsdienst (im Quereinstieg gem. Bezeichnung der KMK bzw. Seiteneinstieg gem. Bezeichnung in Baden-Württemberg) eintreten.

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt Grundschule Grundschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt Sekundarstufe I Werkreal-, Haupt-, Real- und Gemeinschaftsschulen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt Gymnasium Gymnasien, Berufliche Schulen und Gemeinschaftsschulen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Höheres Lehramt an beruflichen Schulen Berufliche Schulen
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt Sonderpädagogik Sonderschulen
 
Anmerkung:
Staatliche Prüfungsordnungen unter www.llpa-bw.de
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Ja, eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • siehe Anmerkungen

 
Anmerkung:
gestufte Studienstruktur seit WS 2015/16

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 6 Semester 2+2=4 (siehe Anmerkung) Semester
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 6 Semester 4 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6/8 Semester 4 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 6/7 Semester 4/3 Semester
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 6 Semester 4 Semester
 
Anmerkung:
Lehramtstyp 1: 2 Hochschulsemester und 2 Semester über Anrechnung aus dem Vorbereitungsdienst

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 180 LP 120 LP 300 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 180 LP 120 LP 300 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 180/240 LP 120 LP 300/360 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 180/210 LP 120/90 LP 300 LP
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 180 LP 120 LP 300 LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Anzahl weiterer Fächer, die studiert werden können Existenz von Sonderregelungen Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 3 0 Erweiterungsfach mit 60 LP RahmenVO-KM vom 27.05.2015
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 0 Erweiterungsfach mit 90 LP RahmenVO-KM vom 27.05.2015
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 0 Erweiterungsfach mit 90 bzw. 120 LP RahmenVO-KM vom 27.05.2015
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 0 Erweiterungsfach mit 90 bzw. 120 LP RahmenVO-BS-KM vom 29.04.2016
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 3 0 zusätzlich verpflichtend sind sonderpädagogische Grundlagen und Handlungsfelder (48 LP) RahmenVO-KM vom 27.05.2015

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

  • Nein

Wurden oder werden im Land seit 2011 Reformen/Reformmodelle des 'Lehramts an beruflichen Schulen' (Lehramtstyp 5) durchgeführt?

  • Ja, und zwar im Jahr/in den Jahren 2016

Beschreibung der Reformen

  • 1. Phase der Lehrerbildung: Überführung der Staatsexamensstudiengänge in den beruflichen Fachrichtungen "Pflege" und "Sozialpädagogik" in die gestufte Bachelor-/Master-Struktur durch Inkrafttreten der Verordnung des Kultusministeriums über Rahmenvorgaben für die Umstellung der Studiengänge für das höhere Lehramt an beruflichen Schulen mit den beruflichen Fachrichtungen Gerontologie, Gesundheit und Care sowie Sozialpädagogik/Pädagogik auf die gestufte Studiengangstruktur (Rahmenvorgabenverordnung berufliche Lehramtsstudiengänge - RahmenVO-BS-KM vom 29. April 2016).

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 k.A. k.A. k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 k.A. k.A. k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 3 k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 4 k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 5 k.A. k.A. 63
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 6 k.A. k.A. 30
Abschlussarbeit / -prüfung k.A. k.A. 21
Optionalbereich / Sonstiges k.A. k.A. k.A.
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. k.A. mindestens 65
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. mindestens 65
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. k.A. mindestens 21
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. mindestens 21
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 7 k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 8 k.A. k.A. 63
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 9 k.A. k.A. 30
Abschlussarbeit / -prüfung k.A. k.A. 21
Optionalbereich / Sonstiges k.A. k.A. k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. k.A. mindestens 90
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. mindestens 90
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. k.A. mindestens 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. mindestens 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 10 k.A. k.A. mindestens 45
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 11 k.A. k.A. 16
Abschlussarbeit / -prüfung k.A. k.A. 21
Optionalbereich / Sonstiges k.A. k.A. k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 125
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 63
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 12 k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 13 k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 14 k.A. k.A. 60
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 15 15-20 k.A. 20
Abschlussarbeit / -prüfung k.A. k.A. 30
Optionalbereich / Sonstiges k.A. k.A. k.A.
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 16 k.A. k.A. mindestens 60
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 17 k.A. k.A. mindestens 20
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 18 k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 19 k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften k.A. k.A. 45
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 20 k.A. k.A. 34
Abschlussarbeit / -prüfung k.A. k.A. 21
Optionalbereich / Sonstiges 21 k.A. k.A. 114
 
Anmerkung:
1 Fachwissenschaft und Fachdidaktik sind nicht getrennt (21 bzw. 50 LP)
2 Fachwissenschaft und Fachdidaktik sind nicht getrennt (21 bzw. 50 LP)
3 Fachwissenschaft und Fachdidaktik sind nicht getrennt (21 bzw. 50 LP)
4 Fachwissenschaft und Fachdidaktik sind nicht getrennt (21 bzw. 50 LP)
5 inklusive Modul "Grundfragen der Inklusion" (mindestens 6 LP)
6 Orientierungs- und Einführungspraktikum (3 Wochen), Integriertes Semesterpraktikum (12 Wochen), gegebenenfalls Professionalisierungspraktikum
7 in Fachwissenschaften integriert
8 inklusive Modul "Grundfragen der Inklusion" (mindestens 6 LP)
9 Orientierungs- und Einführungspraktikum (3 Wochen), Integriertes Semesterpraktikum (12 Wochen), gegebenenfalls Professionalisierungspraktikum
10 inklusive Modul "Grundfragen der Inklusion" (mindestens 6 LP)
11 Orientierungspraktikum (3 Wochen), Schulpraxissemester (12 Wochen)
12 in Bildungswissenschaften integriert
13 in Bildungswissenschaften integriert
14 einschließlich Fachdidaktik der Fächer, insgesamt 60 LP Erziehungswissenschaft und Fachdidaktik
15 15-20 LP im Bachelor/42 Wochen Betriebspraxis Schulpraxissemester (10 Wochen) 20 LP
16 Fachwissenschaften und Fachdidaktik sind zusammengefasst
17 Grundbildung Deutsch oder Mathematik: Fachwissenschaften und Fachdidaktik sind zusammengefasst
18 in Fachwissenschaften integriert
19 in Fachwissenschaften integriert
20 Orientierungs- und Einführungspraktikum (3 Wochen), Integriertes Semesterpraktikum (12 Wochen), Blockpraktikum 2. Fachrichtung (4 Wochen); Professionalisierungspraktikum (3 Wochen)
21 verpflichtend: sonderpädagogische Fachrichtungen 66 LP (erste Fachrichtung: mindestens 38 LP, zweite Fachrichtung: mindestens 20 LP); sonderpädagogische Grundlagen 18 LP, drei sonderpädagogische Handlungsfelder 30 LP

Existieren landesweite Vorgaben, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Ja, in allen Fällen

 
Anmerkung:
Lehramt Grundschule, Sekundarstufe I, Gymnasium: Masterarbeit kann in den Fächern und in den Bildungswissenschaften angefertigt werden. Lehramt Sonderpädagogik: Masterarbeit kann in den sonderpädagogischen Grundlagen, den studierten sonderpädagogischen Handlungsfeldern, in der 1. oder 2. sonderpädagogischen Fachrichtung oder im Fach aufgegriffen werden. Vgl. RahmenVO-KM (2015).
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

In welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft) muss die Abschlussarbeit geschrieben werden?

Lehramtstyp Fachwissenschaft Fachdidaktik Bildungswissenschaften
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe siehe Anmerkung siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I siehe Anmerkung siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium siehe Anmerkung siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen siehe Anmerkung siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter siehe Anmerkung siehe Anmerkung siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
Lehramt Grundschule, Sekundarstufe I, Gymnasium: Masterarbeit kann in den Fächern und in den Bildungswissenschaften angefertigt werden. Lehramt Sonderpädagogik: Masterarbeit kann in den sonderpädagogischen Grundlagen, den studierten sonderpädagogischen Handlungsfeldern, in der 1. oder 2. sonderpädagogischen Fachrichtung oder im Fach aufgegriffen werden. Vgl. RahmenVO-KM (2015).

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrerausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja und zwar im Umfang von 21 (Grundbildung) bzw. 50 (Fach 1 oder 2) LP Ja und zwar im Umfang von 21 (Grundbildung) bzw. 50 (Fach 1 oder 2) LP Nein Ja und zwar im Umfang von 21 bzw. 50 (im Studium "Europalehramt") LP
 
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Gibt es landesweit einheitliche Vorgaben über die Vermittlung der folgenden professionellen Kompetenzen in Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Kompetenzen standen zur Auswahl: Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Inklusion/Heterogenität, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Demokratiebildung, Menschenrechtserziehung. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Pädagogische Diagnostik

Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik

Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 3 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik

Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 4 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik

Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 5 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Pädagogische Diagnostik

 
Anmerkung:
1 Vgl. RahmenVO-KM Querschnittskompetenzen.
2 Vgl. RahmenVO-KM Querschnittskompetenzen.
3 Vgl. RahmenVO-KM Querschnittskompetenzen.
4 Vgl. RahmenVO-BS-KM.
5 Vgl. RahmenVO-KM.

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

Welche Unterstützungsstrukturen stellt das Land bereit, damit Lehrende Studierende in den Praxisphasen umfassend betreuen können, z.B. durch Besuche am Arbeitsplatz?

  • Das Orientierungspraktikum wird in allen allgemeinbildenden Lehrämtern durch die Hochschulen begleitet, ebenso das Integrierte Semesterpraktikum (Lehramtstyp 1, 3, 6). Das Praxissemester (Lehramtstyp 4) wird durch die Staatlichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung begleitet. Die Anmeldung für die Praktika erfolgt über eine zentrale Online-Plattform. Die Schulpraxis (Lehramtstyp 5) wird durch die Staatlichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung begleitet.

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

Wer führt die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen zu der Praxiszeit in den Schulen (oder schulische Praktika) durch?

  • Wissenschaftler der Hochschule

  • Fachseminarleiter des Studienseminars

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

 
Anmerkung:
Außerschulische Praktika sind aber für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst erforderlich: Für alle Anwärter/Referendare ist ein Betriebs- oder Sozialpraktikum (mindestens 3 Wochen) erforderlich bzw. für Lehramtsstudierende mit dem Fach Sport ein Vereinspraktikum und für Lehramtsstudierende der Fächer Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Geographie und Informatik ein Betriebspraktikum (mindestens 3 Wochen). Lehramtstyp 5: Alle Bewerber müssen vor dem Eintritt in den Vorbereitungsdienst ein 52-wöchiges Betriebspraktikum abgeleistet haben (Schulpraxis wird i.d.R. angerechnet). Je nach Schultyp sind bestimmte Module vorgesehen.

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Ja, dieses dient ausschließlich der Reflexion seitens der Studierenden und wird nicht von der Hochschule eingesehen

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 Initiativen, um Lehramtsstudierende auf die praktische Arbeit in einer multiprofessionellen Kooperationskultur vorzubereiten?

  • Es gibt keine Maßnahmen

Detaillierte Informationen zum Praxissemester

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Dauer (an der Praktikumsschule) 12 Wochen -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) 30 LP -
Studiensemester nicht vor dem 3. Semester -
Verantwortung Die Hochschule -
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Dauer (an der Praktikumsschule) - 12 Wochen
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 30 LP
Studiensemester - zu Beginn des Masterstudiums
Verantwortung - Die Hochschule
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Dauer (an der Praktikumsschule) - 12 Wochen
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 16 LP
Studiensemester - Wintersemester des Masterstudiums
Verantwortung - Das Studienseminar
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Dauer (an der Praktikumsschule) 10 Wochen -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) 10-15 LP -
Studiensemester 1.-4. Semester -
Verantwortung Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar Das Studienseminar
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Dauer (an der Praktikumsschule) 12 Wochen -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) 34 LP -
Studiensemester nicht vor dem 3. Semester -
Verantwortung Die Hochschule -
 
Anmerkung:
Lehramtstyp 1 (Bachelor): Dauer 12 Wochen, LP: 30 (ges. für 3 Wochen OSP und 12 Wochen ISP); Lehramtstyp 3 (Master): Dauer 12 Wochen, LP: 30 (ges. für 3 Wochen OSP und 12 Wochen ISP); Lehramtstyp 4 (Master): Dauer 12 Wochen, LP: 16; Lehramtstyp 6 (Bachelor): Dauer 12 Wochen, LP: 34 (ges. für 3 Wochen OSP, 12 Wochen ISP, 4 Wochen Blockpraktikum)

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
18 Monate www.kmk.org/fileadmin/Da...
 

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

  • Lehramtstyp 4: Es werden 8 Wochen Praktikum an einer vom Kultusministerium anerkannten Auslandsschule anerkannt, weitere 4 Wochen Praktikum sind zudem an einem baden-württembergischen Gymnasium abzuleisten. Lehramtstyp 5: 8 Wochen Schulpraxis an einer beruflichen Schule im Ausland können angerechnet werden.

 
Indikatoren-Info:
z.B. Studienleistungen, Praktika

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Sonstiges, und zwar: zwischen beiden Institutionen abgestimmte Fachpapiere für die beiden Phasen

 
Anmerkung:
Zudem gibt es unterschiedliche Verfahren je nach Intensität der Kooperation zwischen Hochschule, Pädagogischer Hochschule und den Staatlichen Seminaren für Didaktik und Lehrerbildung.

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

  • An den Hochschulen

  • Beim Landesministerium

  • An sonstiger Stelle

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Ja und zwar mind. 3 Jahre Berufserfahrung (ohne Vorbereitungsdienst)

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Nein

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Trifft nicht zu, das Land nutzt keine Zielvereinbarungen

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Ja und zwar: (Re-) Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge)

 
Anmerkung:
Ja, für Lehramtstyp 5; im allgemeinbildenden Bereich haben die Bachelor-/Master-Lehramtsstudiengänge erst zum Wintersemester 2015/16 eingesetzt - es erfolgt eine nachlaufende Akkreditierung.

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Ja, und zwar: Förderprogramm "Lehrerbildung in Baden-Württemberg" (20 Mio. Euro für 5 Jahre seit 2015)

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • siehe Anmerkungen

 
Anmerkung:
Lehrerbildungszentren bestehen aufgrund eines Ministerratsbeschlusses von 2003 an den neun Landesuniversitäten. Zudem werden im Zuge der Reform der Lehrerbildung in Baden-Württemberg und der Qualitätsoffensive Lehrerbildung fünf Professional Schools of Education eingerichtet (auch hochschulübergreifend). Eine Ausnahme bilden die Pädagogischen Hochschulen, die sich institutionalisiert überwiegend mit Lehrerbildung beschäftigen und somit eine klar verantwortliche Institution für die Lehrerbildung darstellen.

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es die Möglichkeit für Lehrkräfte aus dem Schuldienst, eine Tätigkeit in der Lehrerbildung an den Hochschulen auszuüben?

  • Ja, in Voll- und Teilzeit

 
Anmerkung:
Möglichkeit von Abordnungen