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Monitor Lehrerbildung

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In Berlin kann ein Studium der Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen), 4 (Lehramt an Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien) und 5 (Lehramt an beruflichen Schulen) absolviert werden.
Alle Lehramtsstudiengänge werden in einer gestuften Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor und Master angeboten. Die Regelstudienzeit beträgt im Bachelorstudium für alle Lehramtstypen sechs Semester (180 Leistungspunkte) und im Master vier Semester (120 Leistungspunkte).
Während des Masterstudiums sind seit dem Wintersemester 2015/16 Praxisphasen (inklusive eines Praxissemesters) vorgesehen.
Das Land Berlin besitzt ein zentral begleitendes und koordinierendes Gremium auf Landesebene, die Steuerungsgruppe Lehrerbildung. Laut des Lehrkräftebildungsgesetzes sind Zentren für Lehrerbildung an allen lehrerbildenden Hochschulen im Land Berlin vorgegeben.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Ja

 
Anmerkung:
MigraMentor-Campus (www.migramentor.de/) und Berliner Netzwerk für Lehrkräfte mit Migrationshintergrund (www.berlin.de/sen/bildun...)

Worauf lag der Schwerpunkt bei den öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Für das Lehramtsstudium allgemein

Welche Zielgruppen sollten mit den speziellen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium erreicht werden?

  • Studienanfänger mit Migrationshintergrund

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 Maßnahmen zur bedarfsgerechten Steuerung des Lehrkräftenachwuchses auf Landesebene?

  • Ja, im Rahmen der ersten und zweiten Phase

Beschreibung der Maßnahmen

  • Erhöhung der Ausbildungskapazitäten. Für die 1. Phase: Vereinbarungen über die Absolventenzahlen in den Hochschulverträgen.

Welche Initiativen hat das Land seit 2012 ergriffen, um das Image des Lehramtsstudiums zu steigern?

  • MigraMentor-Campus, Berliner Netzwerk für Lehrkräfte mit Migrationshintergrund

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Anzahl der eingestellten Bewerber(innen) in den öffentlichen Schuldienst im Jahr 2014

Eingestellte Bewerber davon Seiteneinsteiger
2851 476
 

Anzahl von Lehrkräften 2014/15 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
27532 7176
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
1076 342
 

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

 
Anmerkung:
Für jedes Lehramt können anstelle eines Faches zwei sonderpädagogische Fachrichtungen gewählt werden.
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen Grundschulen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Integrierten Sekundarschulen (ISS) und Gymnasien ISS und Gymnasien
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Lehramt an beruflichen Schulen berufliche Schulen
Geben Sie bitte die Quellen an, in der die Lehramtstypen und Schulformen aufgezeigt werden: Lehramtszugangsverordnung vom 30.06.2014: gesetze.berlin.de/jporta... Schulgesetz: gesetze.berlin.de/Defaul... -
 
Anmerkung:
Ein Einsatz in anderen Schularten ist grundsätzlich möglich.
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

  • k.A.

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Ja, eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Lehrkräftebildungsgesetz vom 07.02.2014: gesetze.berlin.de/defaul... Seite der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft - Rechtsvorschriften

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 6 Semester 4 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6 Semester 4 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 6 Semester 4 Semester

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 180 LP 120 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 180 LP 120 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 180 LP 120 LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Existenz von Sonderregelungen Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 3 Für jedes Lehramt können anstelle eines Faches zwei sonderpädagogische Fachrichtungen gewählt werden. Lehrkräftebildungsgesetz (gesetze.berlin.de/jporta...), Lehramtszugangsverordnung (gesetze.berlin.de/jporta...)
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 Für jedes Lehramt können anstelle eines Faches zwei sonderpädagogische Fachrichtungen gewählt werden. Lehrkräftebildungsgesetz (gesetze.berlin.de/jporta...), Lehramtszugangsverordnung (gesetze.berlin.de/jporta...)
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 Für jedes Lehramt können anstelle eines Faches zwei sonderpädagogische Fachrichtungen gewählt werden. Lehrkräftebildungsgesetz (gesetze.berlin.de/jporta...), Lehramtszugangsverordnung (gesetze.berlin.de/jporta...)

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 k.A. k.A. 75
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 k.A. k.A. 60
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 3 k.A. k.A. 60
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 4 k.A. k.A. 75
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 5 k.A. k.A. 60
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 6 k.A. k.A. 60
Bildungswissenschaften 7 k.A. k.A. 60
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 8 k.A. k.A. 30
Abschlussarbeit / -prüfung 10 15 k.A.
Optionalbereich / Sonstiges 9 k.A. k.A. 15
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 95
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 80
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 30
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 30
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 10 k.A. k.A. 40
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 11 k.A. k.A. 30
Abschlussarbeit / -prüfung 10 15 k.A.
Optionalbereich / Sonstiges 12 k.A. k.A. 12
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 95
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 80
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 30
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 30
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 13 k.A. k.A. 40
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 14 k.A. k.A. 30
Abschlussarbeit / -prüfung 10 15 k.A.
Optionalbereich / Sonstiges 15 k.A. k.A. 12
 
Anmerkung:
1 Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Anteile sind nicht differenzierbar.
2 Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Anteile sind nicht differenzierbar.
3 Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Anteile sind nicht differenzierbar.
4 Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Anteile sind nicht differenzierbar.
5 Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Anteile sind nicht differenzierbar.
6 Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Anteile sind nicht differenzierbar.
7 Hier werden Bildungswissenschaften (30 LP), Grundschulpädagogik (20 LP) und Sprachbildung (10 LP) zusammengefasst.
8 Insgesamt werden schulpraktische Studien im Umfang von 7,5 Monaten durchgeführt. Im Masterstudiengang entfallen davon 30 LP auf das Praxissemester. Das berufsfelderschließende Praktikum im Bachelor wird innerhalb eines erziehungswissenschaftlichen Moduls durchgeführt und nicht gesondert mit Leistungspunkten ausgewiesen.
9 15 LP entfallen auf Inklusion. Diese Studienleistungen sind in den Fachdidaktiken (je 3 LP) und in der Erziehungswissenschaft (6 LP) verortet.
10 Hier werden Bildungswissenschaften (30 LP) und Sprachbildung (10 LP) zusammengefasst.
11 Insgesamt werden schulpraktische Studien im Umfang von 7,5 Monaten durchgeführt. Im Masterstudiengang entfallen davon 30 LP auf das Praxissemester. Das berufsfelderschließende Praktikum im Bachelor wird innerhalb eines erziehungswissenschaftlichen Moduls durchgeführt und nicht gesondert mit Leistungspunkten ausgewiesen.
12 12 LP entfallen auf Inklusion. Diese Studienleistungen sind in den Fachdidaktiken (je 3 LP) und in der Erziehungswissenschaft (6 LP) verortet.
13 Hier werden Bildungswissenschaften (30 LP) und Sprachbildung (10 LP) zusammengefasst.
14 Insgesamt werden schulpraktische Studien im Umfang von 7,5 Monaten durchgeführt. Im Masterstudiengang entfallen davon 30 LP auf das Praxissemester. Das berufsfelderschließende Praktikum im Bachelor wird innerhalb eines erziehungswissenschaftlichen Moduls durchgeführt und nicht gesondert mit Leistungspunkten ausgewiesen.
15 12 LP entfallen auf Inklusion. Diese Studienleistungen sind in den Fachdidaktiken (je 3 LP) und in der Erziehungswissenschaft (6 LP) verortet.

Ist die Vermittlung bestimmter Themenschwerpunkte verpflichtend vorgesehen?

Lehramtstyp Themenfelder
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Berufs- und Studienorientierung der Schülerinnen und Schüler
Deutsch als Zweitsprache
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Berufs- und Studienorientierung der Schülerinnen und Schüler
Deutsch als Zweitsprache
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
 
Anmerkung:
Inklusion umfasst den Umgang mit Heterogenität wie auch die individuelle Förderung der einzelnen Schülerin/des einzelnen Schülers.
Indikatoren-Info:
Es standen sieben Themenfelder zur Auswahl. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrerausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja und zwar im Umfang von mindestens 60 LP Ja und zwar im Umfang von mindestens 60 LP Nein Nein
 
Anmerkung:
Deutsch und Mathematik sind obligatorische Fächer für das Lehramt an Grundschulen (außer in Verbindung mit Sonderpädagogik). Das dritte Fach ist frei wählbar.
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

Welche Unterstützungsstrukturen stellt das Land bereit, damit Lehrende Studierende in den Praxisphasen umfassend betreuen können, z.B. durch Besuche am Arbeitsplatz?

  • Besuche und Beratungen durch die Dozentinnen und Dozenten der Universitäten: Zuständigkeit der Universitäten, Betreuung an den Schulen durch Mentorinnen und Mentoren (Lehrkräfte der Schule): Anrechnungsstunden, Betreuung durch Fachberater/innen (2. Phase): Anrechnungsstunden

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

 
Anmerkung:
Rahmenvereinbarung www.berlin.de/imperia/md...

Wer führt die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen zu der Praxiszeit in den Schulen (oder schulische Praktika) durch?

  • Wissenschaftler der Hochschule

  • Fachseminarleiter des Studienseminars

 
Anmerkung:
Die Fachberater/innen, die Begleitveranstaltungen durchführen, sind in der Regel besonders qualifizierte Fachseminarleiter/innen der Schulpraktischen Seminare.

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Detaillierte Informationen zum Praxissemester

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Dauer (an der Praktikumsschule) ca. 6 Wochen 6 Monate
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) 10 LP 30 LP
Studiensemester in der Regel 2./3. Semester 3. Semester
Verantwortung Die Hochschule Die Hochschule
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Dauer (an der Praktikumsschule) ca. 6 Wochen 6 Monate
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) 10 LP 30 LP
Studiensemester in der Regel 2./3. Semester 3. Semester
Verantwortung Die Hochschule Die Hochschule
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Dauer (an der Praktikumsschule) ca. 6 Wochen 6 Monate
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) 10 LP 30 LP
Studiensemester in der Regel 2./3. Semester 3. Semester
Verantwortung Die Hochschule Die Hochschule
 
Anmerkung:
In die Masterstudiengänge auf der Grundlage des Lehrkräftebildungsgesetzes vom 07.02.2014 wurde erstmalig im WS 2015/2016 eingeschrieben. Das Praxissemester wird ab WS 2016/2017 durchgeführt.

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
18 Monate für Lehramtstyp 1, 4, 5 www.kmk.org/fileadmin/Da...
 

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

  • Für die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen sind die Universitäten zuständig.

 
Indikatoren-Info:
(z. B. Studienleistungen, Praktika)

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Formalisierter, regelmäßiger Austausch der Beteiligten, wie z.B. AGs, Gremien

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

 
Anmerkung:
Das entsprechende Gremium - der Kooperationsrat - erstreckt sich nicht nur auf die Kooperation von 1. und 2. Phase, sondern bezieht auch die Schulleitungen ein.

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

Stelle, an der Beratungsangebote zum Vorbereitungsdienst für Lehramtsabsolventen existieren Art der Angebote
An den Hochschulen Studienberatungen der Zentren für Lehrerbildung
Beim Landesministerium telefonisch oder per Mail

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Nein

 
Anmerkung:
gemäß Stellenausschreibung

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Ja

Bezeichnung der Einrichtungen/Gremien

  • Steuerungsgruppe Lehrerbildung

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Ja

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Ja, (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge, Staatsexamensstudiengänge)

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Nein

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

 
Anmerkung:
Zentren für Lehrerbildung als Zentralinstitute

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es Initiativen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Bildungswissenschaften?

  • Nein

Gibt es Initiativen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Fachdidaktiken?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Es konnten bis zu drei laufende Initiativen angegeben werden, die das Land durchführt.