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Monitor Lehrerbildung

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Die Universität Potsdam ist die einzige lehrerbildende Universität in Brandenburg und bietet das Studium der Lehramtstypen 1 (Lehramt für die Primarstufe), 3 (Lehramt für die Sekundarstufen I und II mit Schwerpunktbildung auf die Sekundarstufe I) und 4 (Lehramt für die Sekundarstufen I und II mit Schwerpunktbildung auf die Sekundarstufe II) an. Beim Lehramt für die Primarstufe ist eine inklusionspädagogische Schwerpunktsetzung möglich.
Es handelt sich bei jedem Lehramtsstudiengang um eine gestufte Studienstruktur, die mit dem Bachelor- bzw. Mastergrad abgeschlossen wird. Die Regelstudienzeit beträgt bei allen Lehramtstypen im Bachelor sechs Semester (180 Leistungspunkte) und im Master vier Semester (120 Leistungspunkte).
Während des Bachelorstudiums ist ein außerschulisches Praktikum für die Studierenden entsprechend der landesweiten Regelung verpflichtend, außerdem sind Praxisphasen inklusive eines Praxissemesters (im Masterstudiengang) im Curriculum verankert.
Auf Landesebene existiert ein zentrales Gremium, das die universitäre Lehrerbildung kontinuierlich begleitet und mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen versorgt: der Kooperationsrat am Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLeB) an der Universität Potsdam.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Ja

Worauf lag der Schwerpunkt bei den öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Sonstige: Insbesondere auf der Fächerkombination.

Welche Zielgruppen sollten mit den speziellen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium erreicht werden?

  • Alle Abiturienten

  • Studienanfänger mit Migrationshintergrund

  • Frauen in MINT-Lehramtsfächern

  • Männer

  • Studierende des Dritten Bildungswegs (Studieren ohne Abitur oder Fachhochschulreife)

  • Personen mit Behinderungen

Für welche drei Fächer gibt es langfristig (bis 2020) den höchsten Lehrereinstellungsbedarf?

Lehramtstyp Erstes Fach Zweites Fach Drittes Fach
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Deutsch Mathematik Sport
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Deutsch Mathematik Sport
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Deutsch Englisch Mathematik

Anzahl der eingestellten Bewerber(innen) in den öffentlichen Schuldienst im Jahr 2015

Eingestellte Bewerber davon Seiteneinsteiger
614 51
 

Anzahl von Lehrkräften 2015/16 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
18220 3811
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
244 91
 

War im Land die Einstellung in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16 für den Seiten- bzw. Quereinstieg geöffnet?

  • Ja, für den Seiteneinstieg, d.h. für Lehramtsanwärter, die in der Regel ohne vorangegangenes Lehramtsstudium und ohne Vorbereitungsdienst berufsbegleitend für den Schuldienst ausgebildet werden

  • Ja, für den Quereinstieg, d.h. für Lehramtsanwärter, die ohne vorangegangenes Lehramtsstudium den Vorbereitungsdienst beginnen

 
Anmerkung:
Ein Quereinstieg ist lehrerbildungsrechtlich möglich, wurde aber im Berichtszeitraum aus ausbildungsorganisatorischen Gründen nicht ermöglicht.

Für welche beruflichen Fachrichtungen bzw. Unterrichtsfächer war der Seiten- bzw. Quereinstieg in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16 geöffnet?

  • Für den Seiteneinstieg geöffnete Fächer: Maschinenbau, Energie- und Umwelttechnik, Fahrzeugtechnik, Verfahrenstechnik, Informationstechnik, Automatisierungstechnik, Gebäudetechnik, Lebensmitteltechnologie und Sozialpädagogik

Welche Qualifikationen mussten im Schuljahr 2015/16 für eine Einstellung in den Schuldienst an beruflichen Schulen über den Seiten- bzw. Quereinstieg erfüllt werden?

  • Für den Seiteneinstieg nötige Qualifikationen: Diplom- oder Masterabschluss (Universität oder Fachhochschule), der einen Einsatz in den o.g. Fachrichtungen und einem allgemeinbildenden Fach oder einer weiteren beruflichen Fachrichtung erlaubt.

 
Anmerkung:
Die Möglichkeit des Quereinstiegs soll perspektivisch intensiv im Zusammenhang mit Werbemaßnahmen an Universitäten und Fachhochschulen im Land Brandenburg genutzt werden.

Neueinstellungen in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16

  • 102 Neueinstellungen in den Schuldienst an beruflichen Schulen (Vollzeitäquivalente)

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Über den Seiten- bzw. Quereinstieg neu in den Schuldienst an beruflichen Schulen eingestellte Lehrkräfte im Schuljahr 2015/16

  • 15 Einstellungen über den Seiten- bzw. Quereinstieg insgesamt (Vollzeitäquivalente)

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Voraussichtlicher Einstellungsbedarf bei Lehrkräften an berufsbildenden Schulen in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen im Schuljahr 2022/23

Fach Voraussichtlicher Einstellungsbedarf
Einstellungsbedarf insgesamt (Vollzeitäquivalente) k.A.
Wirtschaft und Verwaltung 30
Metalltechnik 20
Elektrotechnik 0
Bautechnik 0
Holztechnik 0
Textiltechnik und -gestaltung 0
Labortechnik/Prozesstechnik 0
Druck- und Medientechnik 0
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik 0
Gesundheit und Körperpflege 0
Ernährung und Hauswirtschaft 0
Agrarwirtschaft 0
Sozialpädagogik 20
Pflege 0
Fahrzeugtechnik 0
Informationstechnik 0
 
Anmerkung:
Es können nur Fachnennungen ausgewiesen werden, keine Vollzeitäquivalente.

Anzahl der Personen, die im Schuljahr 2015/16 in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen des Lehramts an berufsbildenden Schulen den Vorbereitungsdienst begonnen haben

Personen, die den Vorbereitungsdienst begonnen haben, insgesamt davon Absolventen eines Lehramtsstudiums des Lehramtstyp 5
Wirtschaft und Verwaltung 8 8
Metalltechnik - -
Elektrotechnik - -
Bautechnik - -
Holztechnik - -
Textiltechnik und -gestaltung - -
Labortechnik/Prozesstechnik - -
Druck- und Medientechnik - -
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik 1 1
Gesundheit und Körperpflege 3 3
Ernährung und Hauswirtschaft 3 3
Agrarwirtschaft 3 3
Sozialpädagogik 8 8
Pflege 1 1
Fahrzeugtechnik - -
Informationstechnik - -
Personen/Absolventen insgesamt 22 22
 
Anmerkung:
Insgesamt haben 22 Lehramtstudienabsolventen den Vorbereitungsdienst im Berichtszeitraum aufgenommen, davon 5 mit zwei beruflichen Fachrichtungen.

Welche strategischen Ziele verfolgt das Land hinsichtlich der Neueinstellungen von Lehrkräften in den Schuldienst an beruflichen Schulen?

  • Ziel ist, den bestehenden Lehrkräftebedarf sowohl über grundständig ausgebildete Lehrkräfte als auch Seiten- und Quereinsteiger zu decken. Hierzu sollen insbesondere auch Seiten- und Quereinsteiger an den entsprechenden Universitäten und Fachhochschulen durch entsprechende Informationsveranstaltungen gewonnen werden.

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt für die Primarstufe Grundschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt für die Sekundarstufen I und II (allgemeinbildende Fächer) mit Schwerpunkt Sekundarstufe I Oberschulen, Gesamtschulen, Gymnasien
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt für die Sekundarstufen I und II (allgemeinbildende Fächer) mit Schwerpunkt Sekundarstufe II Oberschulen, Gesamtschulen, Gymnasien, Berufliches Gymnasium
Geben Sie bitte die Quellen an, in der die Lehramtstypen und Schulformen aufgezeigt werden: § 2 Absatz 1 Brandenburgisches Lehrerbildungsgesetz § 16 Brandenburgisches Schulgesetz
 
Anmerkung:
Beim Lehramt für die Primarstufe ist eine inklusionspädagogische Schwerpunktbildung möglich. Beim Lehramt für die Sekundarstufen I und II (allgemeinbildende Fächer) erfolgt in der Ausbildung eine Schwerpunktbildung auf die Sekundarstufe I oder II.
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Ja, eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • § 3 Absatz 2 des Brandenburgischen Lehrerbildungsgesetzes (BbgLeBiG) vom 18.12.2012 (Gesetz- und Verordnungsblatt (GVBl.) I Nr. 45)

 
Anmerkung:

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 6 Semester 4 Semester
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 6 Semester 4 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6 Semester 4 Semester

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 180 LP 120 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 180 LP 120 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 180 LP 120 LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Existenz von Sonderregelungen Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 2 zusätzlich: Grundschulbildung oder Inklusionspädagogik Verordnung über die Anforderungen an das Lehramtsstudium an den Hochschulen im Land Brandenburg (Lehramtsstudienverordnung - LSV) vom 06.06.2013 (Gesetzes- und Verordnungsblatt (GVBl.) II Nr. 45)
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 - Verordnung über die Anforderungen an das Lehramtsstudium an den Hochschulen im Land Brandenburg (Lehramtsstudienverordnung - LSV) vom 06.06.2013 (Gesetzes- und Verordnungsblatt (GVBl.) II Nr. 45)
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 - Verordnung über die Anforderungen an das Lehramtsstudium an den Hochschulen im Land Brandenburg (Lehramtsstudienverordnung - LSV) vom 06.06.2013 (Gesetzes- und Verordnungsblatt (GVBl.) II Nr. 45)

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Verordnung über die Anforderungen an das Lehramtsstudium an den Hochschulen im Land Brandenburg (Lehramtsstudienverordnung - LSV) vom 06.06.2013 (Gesetz- und Verordnungsblatt (GVBl.) II Nr. 45)

 
Anmerkung:

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs mind. 44
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs mind. 44
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 1 mind. 90
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs mind. 11
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 mind. 11
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 3 mind. 30
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 4 mind. 20
Abschlussarbeit / -prüfung mind. 21
Optionalbereich / Sonstiges 5 max. 29
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs mind. 72
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs mind. 72
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs mind. 18
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs mind. 18
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 6 mind. 40
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 7 mind. 20
Abschlussarbeit / -prüfung mind. 21
Optionalbereich / Sonstiges 8 max. 39
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs mind. 78
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs mind. 78
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs mind. 18
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs mind. 18
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 9 mind. 40
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 10 mind. 20
Abschlussarbeit / -prüfung mind. 21
Optionalbereich / Sonstiges 11 max. 39
 
Anmerkung:
1 Mindestanforderung für den Studienbereich Grundschulbildung. Bei einer inklusionspädagogischen Schwerpunktbildung tritt an die Stelle der Grundschulbildung der Studienbereich Inklusionspädagogik.
2 mindestens nachzuweisende LP
3 davon mindestens 15 LP inklusionspädagogische und -didaktische Grundlagen, soweit keine inklusionspädagogische Schwerpunktbildung erfolgt
4 mindestens nachzuweisende LP für das Schulpraktikum im Masterstudium (Praxissemester); LP für Praktika im Bachelorstudium werden im Rahmen der vorgesehenen Studienbereiche von der Hochschule vergeben.
5 Variable Leistungspunkte werden durch die Hochschule vergeben (z.B. für Angebote in den Studienbereichen oder weitere Angebote). Bei der Vergabe ist von der Hochschule zu beachten, dass der Umfang der Studien- und Prüfungsleistungen in den fachdidaktischen, bildungswissenschaftlichen und schulpraktischen Studien sowie der Grundschulbildung zusammen mindestens ein Drittel des Gesamtstudienumfangs beträgt.
6 davon mindestens 6 LP inklusionspädagogische und -didaktische Grundlagen
7 mindestens nachzuweisende LP für das Schulpraktikum im Masterstudium (Praxissemester); LP für Praktika im Bachelorstudium werden im Rahmen der vorgesehenen Studienbereiche von der Hochschule vergeben.
8 Variable Leistungspunkte werden durch die Hochschule vergeben (z.B. für Angebote in den Studienbereichen oder weitere Angebote). Bei der Vergabe ist von der Hochschule zu beachten, dass der Umfang der Studien- und Prüfungsleistungen in den fachdidaktischen, bildungswissenschaftlichen und schulpraktischen Studien zusammen mindestens ein Drittel des Gesamtstudienumfangs beträgt.
9 davon mindestens 6 LP inklusionspädagogische und -didaktische Grundlagen
10 Mindestanforderung für das Schulpraktikum im Masterstudium (Praxissemester); LP für Praktika im Bachelor werden im Rahmen der vorgesehenen Studienbereiche von der Hochschule vergeben.
11 Variable Leistungspunkte werden durch die Hochschule vergeben (z.B. für Angebote in den Studienbereichen oder weitere Angebote). Bei der Vergabe ist von der Hochschule zu beachten, dass der Umfang der Studien- und Prüfungsleistungen in den fachdidaktischen, bildungswissenschaftlichen und schulpraktischen Studien zusammen mindestens ein Drittel des Gesamtstudienumfangs beträgt.

Existieren landesweite Vorgaben, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Ja, in allen Fällen

 
Anmerkung:
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

In welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft) muss die Abschlussarbeit geschrieben werden?

Lehramtstyp Fachwissenschaft Fachdidaktik Bildungswissenschaften
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja Ja -
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja Ja Ja
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja Ja Ja
 
Anmerkung:
Es bestehen Wahl- und Kombinationsmöglichkeiten (siehe §§ 10, 13, 15 und 17 der Lehramtsstudienverordnung (Link: bravors.brandenburg.de/v...).

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrerausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja und zwar im Umfang von (siehe Anmerkung) LP Ja und zwar im Umfang von (siehe Anmerkung) LP Ja und zwar im Umfang von (siehe Anmerkung) LP Ja und zwar im Umfang von (siehe Anmerkung) LP
 
Anmerkung:
Deutsch, Musik oder Englisch als mindestens ein Pflichtfach mit jeweils mindestens 55 LP; mindestens 35 LP für Deutsch, Mathematik und Englisch insgesamt sowie mindestens 20 LP für Sachunterricht, Kunst, Musik und Sport insgesamt im Studienbereich Grundschulbildung, soweit keine inklusionspädagogische Schwerpunktbildung erfolgt.
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Gibt es landesweit einheitliche Vorgaben über die Vermittlung der folgenden professionellen Kompetenzen in Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Kompetenzen standen zur Auswahl: Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Inklusion/Heterogenität, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Demokratiebildung, Menschenrechtserziehung. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität

Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität

Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 3 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität

 
Anmerkung:
1 Die Vorgaben finden sich in § 3 Abs. 4 Brandenburgisches Lehrerbildungsgesetz (BbgLeBiG), wonach im Lehramtsstudium „die Grundlagen der allgemeinen Inklusionspädagogik und -didaktik vermittelt werden. Sie umfassen mindestens ein Zehntel der jeweils für die Bildungswissenschaften vorgesehenen Studien- und Prüfungsleistungen. Fachbezogene inklusionspädagogische und -didaktische Inhalte werden in den jeweiligen fachdidaktischen Studien vermittelt“, sowie in § 5 Abs. 3 S. 2 Lehramtsstudienverordnung (LSV), wonach das Studium „auch Aspekte der inklusiven Bildung berücksichtigen“ soll. Grundlage für die curriculare Ausgestaltung der lehramtsbezogenen Studiengänge sind die Standards und Anforderungen in der Lehrerbildung der KMK, die diese Aspekte umfassen. Deren Umsetzung wird im Rahmen der Akkreditierung und der Reakkreditierung der Studienangebote überprüft.
2 Die Vorgaben finden sich in § 3 Abs. 4 Brandenburgisches Lehrerbildungsgesetz (BbgLeBiG), wonach im Lehramtsstudium „die Grundlagen der allgemeinen Inklusionspädagogik und -didaktik vermittelt werden. Sie umfassen mindestens ein Zehntel der jeweils für die Bildungswissenschaften vorgesehenen Studien- und Prüfungsleistungen. Fachbezogene inklusionspädagogische und -didaktische Inhalte werden in den jeweiligen fachdidaktischen Studien vermittelt“, sowie in § 5 Abs. 3 S. 2 Lehramtsstudienverordnung (LSV), wonach das Studium „auch Aspekte der inklusiven Bildung berücksichtigen“ soll. Grundlage für die curriculare Ausgestaltung der lehramtsbezogenen Studiengänge sind die Standards und Anforderungen in der Lehrerbildung der KMK, die diese Aspekte umfassen. Deren Umsetzung wird im Rahmen der Akkreditierung und der Reakkreditierung der Studienangebote überprüft.
3 Die Vorgaben finden sich in § 3 Abs. 4 Brandenburgisches Lehrerbildungsgesetz (BbgLeBiG), wonach im Lehramtsstudium „die Grundlagen der allgemeinen Inklusionspädagogik und -didaktik vermittelt werden. Sie umfassen mindestens ein Zehntel der jeweils für die Bildungswissenschaften vorgesehenen Studien- und Prüfungsleistungen. Fachbezogene inklusionspädagogische und -didaktische Inhalte werden in den jeweiligen fachdidaktischen Studien vermittelt“, sowie in § 5 Abs. 3 S. 2 Lehramtsstudienverordnung (LSV), wonach das Studium „auch Aspekte der inklusiven Bildung berücksichtigen“ soll. Grundlage für die curriculare Ausgestaltung der lehramtsbezogenen Studiengänge sind die Standards und Anforderungen in der Lehrerbildung der KMK, die diese Aspekte umfassen. Deren Umsetzung wird im Rahmen der Akkreditierung und der Reakkreditierung der Studienangebote überprüft.

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

 
Anmerkung:

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

 
Anmerkung:
§ 6 Absatz 3 Satz 3 der Lehramtsstudienverordnung (Link: bravors.brandenburg.de/v...)

Wer führt die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen zu der Praxiszeit in den Schulen (oder schulische Praktika) durch?

  • Wissenschaftler der Hochschule

  • Fachseminarleiter des Studienseminars

  • Sonstige: Hauptseminarleiter des Studienseminars

 
Anmerkung:
Fachseminarleiter werden nicht in allen Fächern einbezogen.

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

 
Anmerkung:
Gemäß § 6 Absatz 2 Satz 2 der Lehramtsstudienverordnung soll ein Praktikum im Bachelorstudium in pädagogisch-psychologischen Handlungsfeldern, die sich nicht auf den obligatorischen oder wahlobligatorischen Unterricht beziehen, durchgeführt werden. Gemäß der einschlägigen Hochschulordnung kann das Praktikum im außerschulischen Bereich, in Einrichtungen der öffentlichen und freien Jugendhilfe, im Elementarbereich und außerunterrichtlichen Bereich sowie in entsprechenden erziehungswissenschaftlichen Forschungsprojekten mit Praxisanteilen absolviert werden. (Link: www.mbjs.brandenburg.de/...)

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 Initiativen, um Lehramtsstudierende auf die praktische Arbeit in einer multiprofessionellen Kooperationskultur vorzubereiten?

  • Folgende Maßnahmen sind geplant: Berücksichtigung dieses Aspekts im Rahmen der Reakkreditierung der lehramtsbezogenen Studienangebote an der Hochschule.

Detaillierte Informationen zum Praxissemester

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Dauer (an der Praktikumsschule) - 14 Wochen
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 15 LP
Studiensemester - 2. Fachsemester
Verantwortung - Die Hochschule
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Dauer (an der Praktikumsschule) - 14 Wochen
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 15 LP
Studiensemester - 3. Fachsemester
Verantwortung - Die Hochschule
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Dauer (an der Praktikumsschule) - 14 Wochen
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 15 LP
Studiensemester - 3. Fachsemester
Verantwortung - Die Hochschule
 
Anmerkung:
Es handelt sich bei dem Umfang um die Vorgaben der Hochschule, die auf der Landesvorgabe (mindestens 20 LP) basieren (Link:bravors.brandenburg.de/v...). Insgesamt werden von der Hochschule für das Praktikum 30 LP vergeben (15 LP für theoretische Anteile, 15 LP für praktische Anteile). Weitere Informationen: www.uni-potsdam.de/zelb/...

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
18 Monate www.kmk.org/fileadmin/Da...
 

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

  • Die entsprechende Hochschulordnung regelt auf der Basis des von § 24 des Brandenburgischen Hochschulgesetzes im § 16 (7):"Leistungen, die an Hochschulen außerhalb des Geltungsbereichs der Gesetze der Hochschulen der deutschen Bundesländer erbracht wurden, sind anzuerkennen, sofern sie sich nicht wesentlich hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen im Vergleich zum entsprechenden Studiengang der Universität Potsdam unterscheiden. Die Beweislast, dass keine Gleichwertigkeit hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen im Vergleich zum entsprechenden Studiengang der Universität Potsdam besteht, liegt beim jeweiligen Prüfungsausschuss."

 
Indikatoren-Info:
z.B. Studienleistungen, Praktika

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Formalisierter, regelmäßiger Austausch der Beteiligten, wie z.B. AGs, Gremien

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

  • Sonstiges, und zwar: Austausch auf Arbeitsebene der zuständigen Ressorts

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

  • Beim Landesministerium

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Ja und zwar mind. 3 Jahre Berufserfahrung (ohne Vorbereitungsdienst)

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Ja

Bezeichnung der Einrichtungen/Gremien

  • Kooperationsrat am Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung an der Universität Potsdam (ZeLB); Landesschulbeirat gemäß § 11 Brandenburgisches Lehrerbildungsgesetz (BbgLeBiG) als Beratungsgremium des für Schule zuständigen Ministeriums in grundsätzlichen Fragen der Lehrerbildung.

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Ja

 
Anmerkung:
Entwicklungsziele, Aufgaben und Schwerpunkte der Hochschulen werden im jeweiligen Hochschulvertrag mit dem Land Brandenburg fixiert. Die Verträge haben eine Laufzeit von 2014-2018. Die Lehrerbildung ist Inhalt des mit der Universität Potsdam geschlossenen Vertrages.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Ja, (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge, Staatsexamensstudiengänge)

 
Anmerkung:
Die lehrerbildende Hochschule des Landes Brandenburg, die Universität Potsdam, ist systemakkreditiert. Die (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge erfolgt hochschulintern unter Beteiligung des für Schule zuständigen Ministeriums.

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Nein

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

 
Anmerkung:
Gemäß § 71 Absatz 1 Satz 3 Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) wird dem Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLB) die Zuständigkeit für die in § 2 der Verordnung über das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLBV) bestimmten Aufgaben der Lehrerbildung und Bildungsforschung an der Universität Potsdam übertragen.

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es die Möglichkeit für Lehrkräfte aus dem Schuldienst, eine Tätigkeit in der Lehrerbildung an den Hochschulen auszuüben?

  • Ja, in Teilzeit