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Monitor Lehrerbildung

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Die Universität Potsdam ist die einzige lehrerbildende Universität in Brandenburg und bietet das Studium der Lehramtstypen 1 (Lehramt für die Primarstufe), 3 (Lehramt für die Sekundarstufen I und II mit Schwerpunktbildung auf die Sekundarstufe I) und 4 (Lehramt für die Sekundarstufen I und II mit Schwerpunktbildung auf die Sekundarstufe II) an. Beim Lehramt für die Primarstufe ist eine inklusionspädagogische Schwerpunktsetzung möglich.
Es handelt sich bei jedem Lehramtsstudiengang um eine gestufte Studienstruktur, die mit dem Bachelor- bzw. Mastergrad abgeschlossen wird. Die Regelstudienzeit beträgt bei allen Lehramtstypen im Bachelor sechs Semester (180 Leistungspunkte) und im Master vier Semester (120 Leistungspunkte).
Während des Bachelorstudiums ist ein außerschulisches Praktikum für die Studierenden entsprechend der landesweiten Regelung verpflichtend, außerdem sind Praxisphasen inklusive eines Praxissemesters (im Masterstudiengang) im Curriculum verankert.
Auf Landesebene existiert ein zentrales Gremium, das die universitäre Lehrerbildung kontinuierlich begleitet und mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen versorgt: der Kooperationsrat am Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLeB) an der Universität Potsdam. Zudem existiert laut Landesvorgabe an der Universität Potsdam ein Zentrum für Lehrerbildung.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Nein

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 Maßnahmen zur bedarfsgerechten Steuerung des Lehrkräftenachwuchses auf Landesebene?

  • Ja, im Rahmen der ersten und zweiten Phase

Welche Initiativen hat das Land seit 2012 ergriffen, um das Image des Lehramtsstudiums zu steigern?

  • Gründung des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLB) als querliegende, fakultätsübergreifende Einrichtung mit dem Ziel, die Sichtbarkeit der lehramtsbezogenen Ausbildung an der Universität Potsdam zu erhöhen. Grundlage hierfür ist die Verordnung über das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLBV) vom 6. November 2014.

Anzahl der eingestellten Bewerber(innen) in den öffentlichen Schuldienst im Jahr 2014

Eingestellte Bewerber davon Seiteneinsteiger
698 55
 

Anzahl von Lehrkräften 2014/15 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
17966 3609
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
219 79
 

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt für die Primarstufe Grundschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt für die Sekundarstufen I und II (allgemeinbildende Fächer) mit Schwerpunkt Sekundarstufe I Oberschulen, Gesamtschulen, Gymnasien
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt für die Sekundarstufen I und II (allgemeinbildende Fächer) mit Schwerpunkt Sekundarstufe II Oberschulen, Gesamtschulen, Gymnasien, Berufliches Gymnasium
Geben Sie bitte die Quellen an, in der die Lehramtstypen und Schulformen aufgezeigt werden: § 2 Absatz 1 des Brandenburgischen Lehrerbildungsgesetzes § 16 des Brandenburgischen Schulgesetzes
 
Anmerkung:
Beim Lehramt für die Primarstufe ist eine inklusionspädagogische Schwerpunktbildung möglich.
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

  • k.A.

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Ja, eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • § 3 Absatz 2 des Brandenburgischen Lehrerbildungsgesetzes (BbgLeBiG) vom 18.12.2012 (Gesetz- und Verordnungsblatt (GVBl.) I Nr. 45); Inkrafttreten: 01.06.2013

 
Anmerkung:

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 6 Semester 4 Semester
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 6 Semester 4 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6 Semester 4 Semester

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 180 LP 120 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 180 LP 120 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 180 LP 120 LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Existenz von Sonderregelungen Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 2 zusätzlich: Grundschulbildung oder Inklusionspädagogik Verordnung über die Anforderungen an das Lehramtsstudium an den Hochschulen im Land Brandenburg (Lehramtsstudienverordnung - LSV) vom 06.06.2013 (Gesetzes- und Verordnungsblatt (GVBl.) II Nr. 45)
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 - Verordnung über die Anforderungen an das Lehramtsstudium an den Hochschulen im Land Brandenburg (Lehramtsstudienverordnung - LSV) vom 06.06.2013 (Gesetzes- und Verordnungsblatt (GVBl.) II Nr. 45)
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 - Verordnung über die Anforderungen an das Lehramtsstudium an den Hochschulen im Land Brandenburg (Lehramtsstudienverordnung - LSV) vom 06.06.2013 (Gesetzes- und Verordnungsblatt (GVBl.) II Nr. 45)
 
Anmerkung:

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Verordnung über die Anforderungen an das Lehramtsstudium an den Hochschulen im Land Brandenburg (Lehramtsstudienverordnung - LSV) vom 06.06.2013 (GVBl. II Nr. 45); bravors.brandenburg.de/d...

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 44
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 44
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 3 90
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 4 11
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 5 11
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 6 30
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 7 20
Abschlussarbeit / -prüfung 8 21
Optionalbereich / Sonstiges 9 29
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 10 72
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 11 72
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 12 18
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 13 18
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 14 40
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 15 20
Abschlussarbeit / -prüfung 16 21
Optionalbereich / Sonstiges 17 39
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 18 78
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 19 78
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 20 18
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 21 18
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 22 40
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 23 20
Abschlussarbeit / -prüfung 24 21
Optionalbereich / Sonstiges 25 39
 
Anmerkung:
1 mindestens nachzuweisende LP
2 mindestens nachzuweisende LP
3 Mindestanforderung für den Studienbereich Grundschulbildung. Bei einer inklusionspädagogischen Schwerpunktbildung tritt an die Stelle der Grundschulbildung der Studienbereich Inklusionspädagogik.
4 mindestens nachzuweisende LP
5 mindestens nachzuweisende LP
6 mindestens nachzuweisende LP; davon mindestens 15 LP inklusionspädagogische und -didaktische Grundlagen, soweit keine inklusionspädagogische Schwerpunktbildung erfolgt
7 mindestens nachzuweisende LP für das Schulpraktikum im Masterstudium (Praxissemester); LP für Praktika im Bachelorstudium werden im Rahmen der vorgesehenen Studienbereiche von der Hochschule vergeben.
8 mindestens nachzuweisende LP
9 Variable Leistungspunkte werden durch die Hochschule vergeben (z.B. für Angebote in den Studienbereichen oder weitere Angebote). Bei der Vergabe ist von der Hochschule zu beachten, dass der Umfang der Studien- und Prüfungsleistungen in den fachdidaktischen, bildungswissenschaftlichen und schulpraktischen Studien sowie der Grundschulbildung zusammen mindestens ein Drittel des Gesamtstudienumfangs beträgt.
10 mindestens nachzuweisende LP
11 mindestens nachzuweisende LP
12 mindestens nachzuweisende LP
13 mindestens nachzuweisende LP
14 mindestens nachzuweisende LP, davon mindestens 6 LP inklusionspädagogische und -didaktische Grundlagen
15 mindestens nachzuweisende LP für das Schulpraktikum im Masterstudium (Praxissemester); LP für Praktika im Bachelorstudium werden im Rahmen der vorgesehenen Studienbereiche von der Hochschule vergeben.
16 mindestens nachzuweisende LP
17 Variable Leistungspunkte werden durch die Hochschule vergeben (z.B. für Angebote in den Studienbereichen oder weitere Angebote). Bei der Vergabe ist von der Hochschule zu beachten, dass der Umfang der Studien- und Prüfungsleistungen in den fachdidaktischen, bildungswissenschaftlichen und schulpraktischen Studien zusammen mindestens ein Drittel des Gesamtstudienumfangs beträgt.
18 mindestens nachzuweisende LP
19 mindestens nachzuweisende LP
20 mindestens nachzuweisende LP
21 mindestens nachzuweisende LP
22 mindestens nachzuweisende LP, davon mindestens 6 LP inklusionspädagogische und -didaktische Grundlagen
23 Mindestanforderung für das Schulpraktikum im Masterstudium (Praxissemester); LP für Praktika im Bachelor werden im Rahmen der vorgesehenen Studienbereiche von der Hochschule vergeben.
24 mindestens nachzuweisende LP
25 Variable Leistungspunkte werden durch die Hochschule vergeben (z.B. für Angebote in den Studienbereichen oder weitere Angebote). Bei der Vergabe ist von der Hochschule zu beachten, dass der Umfang der Studien- und Prüfungsleistungen in den fachdidaktischen, bildungswissenschaftlichen und schulpraktischen Studien zusammen mindestens ein Drittel des Gesamtstudienumfangs beträgt.

Ist die Vermittlung bestimmter Themenschwerpunkte verpflichtend vorgesehen?

Lehramtstyp Themenfelder
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Sonstiges, und zwar Feststellung der individuellen Eignung für den Lehrerberuf
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Sonstiges, und zwar Feststellung der individuellen Eignung für den Lehrerberuf
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Sonstiges, und zwar Feststellung der individuellen Eignung für den Lehrerberuf
 
Anmerkung:
Im Studium für den Lehramtstyp 1 ist eine inklusionspädagogische Schwerpunktbildung möglich.
Indikatoren-Info:
Es standen sieben Themenfelder zur Auswahl. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrerausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja und zwar im Umfang von (siehe Anmerkung) LP Ja und zwar im Umfang von (siehe Anmerkung) LP Ja und zwar im Umfang von (siehe Anmerkung) LP Ja und zwar im Umfang von (siehe Anmerkung) LP
 
Anmerkung:
Deutsch, Musik oder Englisch als mindestens ein Pflichtfach mit mindestens 55 LP; mindestens 35 LP für Deutsch, Mathematik und Englisch insgesamt sowie mindestens 20 LP für Sachunterricht, Kunst, Musik und Sport insgesamt im Studienbereich Grundschulbildung, soweit keine inklusionspädagogische Schwerpunktbildung erfolgt
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

 
Anmerkung:
§ 6 Absatz 3 Satz 3 der Lehramtsstudienverordnung (Link: www.mbjs.brandenburg.de/...)

Wer führt die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen zu der Praxiszeit in den Schulen (oder schulische Praktika) durch?

  • Fachseminarleiter des Studienseminars

 
Anmerkung:
Fachseminarleiter werden nicht in allen Fächern einbezogen.

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

 
Anmerkung:
Gemäß § 6 Absatz 2 Satz 2 der Lehramtsstudienverordnung soll ein Praktikum im Bachelorstudium in pädagogisch-psychologischen Handlungsfeldern, die sich nicht auf den obligatorischen oder wahlobligatorischen Unterricht beziehen, durchgeführt werden. Gemäß der einschlägigen Hochschulordnung kann das Praktikum im außerschulischen Bereich, in Einrichtungen der öffentlichen und freien Jugendhilfe, im Elementarbereich und außerunterrichtlichen Bereich sowie in entsprechenden erziehungswissenschaftlichen Forschungsprojekten mit Praxisanteilen absolviert werden. (Link: www.mbjs.brandenburg.de/...)

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Detaillierte Informationen zum Praxissemester

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Dauer (an der Praktikumsschule) - 14 Wochen
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 15 LP
Studiensemester - 2. Fachsemester
Verantwortung - Die Hochschule
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Dauer (an der Praktikumsschule) - 14 Wochen
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 15 LP
Studiensemester - 3. Fachsemester
Verantwortung - Die Hochschule
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Dauer (an der Praktikumsschule) - 14 Wochen
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 15 LP
Studiensemester - 3. Fachsemester
Verantwortung - Die Hochschule
 
Anmerkung:
Es handelt sich bei dem Umfang um die Vorgaben der Hochschule, die auf der Landesvorgabe (mindestens 20 LP) basieren (Link: www.mbjs.brandenburg.de/...). Insgesamt werden von der Hochschule für das Praktikum 30 LP vergeben (15 LP für theoretische Anteile, 15 LP für praktische Anteile).

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
18 Monate für die Lehramtstypen 1, 3, 4 www.kmk.org/fileadmin/Da...
 

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

  • Die entsprechende Hochschulordnung regelt auf der Basis des von § 24 des Brandenburgischen Hochschulgesetzes im § 16 (7):"Leistungen, die an Hochschulen außerhalb des Geltungsbereichs der Gesetze der Hochschulen der deutschen Bundesländer erbracht wurden, sind anzuerkennen, sofern sie sich nicht wesentlich hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen im Vergleich zum entsprechenden Studiengang der Universität Potsdam unterscheiden. Die Beweislast, dass keine Gleichwertigkeit hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen im Vergleich zum entsprechenden Studiengang der Universität Potsdam besteht, liegt beim jeweiligen Prüfungsausschuss."

 
Indikatoren-Info:
(z. B. Studienleistungen, Praktika)

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

  • Sonstiges, und zwar: Austausch auf Arbeitsebene der zuständigen Ressorts

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

Stelle, an der Beratungsangebote zum Vorbereitungsdienst für Lehramtsabsolventen existieren Art der Angebote
An den Hochschulen Beratungsangebote; Tage der Lehrerbildung des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung an der Universität Potsdam
Beim Landesministerium Individuelle Beratung
An sonstiger Stelle Beratungs- und Informationsangebote des Landesamtes für Schule und Lehrerbildung

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Ja und zwar mind. 3 Jahre Berufserfahrung (ohne Vorbereitungsdienst)

 
Anmerkung:
Dieses wird jedoch nicht immer berücksichtigt.

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Ja

Bezeichnung der Einrichtungen/Gremien

  • Kooperationsrat am Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung an der Universität Potsdam (ZeLB); Landesschulbeirat gemäß § 11 Brandenburgisches Lehrerbildungsgesetz (BbgLeBiG) als Beratungsgremium des für Schule zuständigen Ministeriums in grundsätzlichen Fragen der Lehrerbildung

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Ja

 
Anmerkung:
Entwicklungsziele, Aufgaben und Schwerpunkte der Hochschulen werden im jeweiligen Hochschulvertrag mit dem Land Brandenburg fixiert. Die Verträge haben eine Laufzeit von 2014-2018. Die Lehrerbildung ist Inhalt des mit der Universität Potsdam geschlossenen Vertrages.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Ja, (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge, Staatsexamensstudiengänge)

 
Anmerkung:
Die lehrerbildende Hochschule des Landes Brandenburg, die Universität Potsdam, ist systemakkreditiert. Die (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge erfolgt hochschulintern unter Beteiligung des für Schule zuständigen Ministeriums.

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Nein

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

 
Anmerkung:
Gemäß § 71 Absatz 1 Satz 3 Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) wird dem Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLB) die Zuständigkeit für die in § 2 der Verordnung über das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLBV) bestimmten Aufgaben der Lehrerbildung und Bildungsforschung an der Universität Potsdam übertragen.

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es Initiativen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Bildungswissenschaften?

  • Ja

  • Einrichtung eines strukturierten Promotionsprogramms "Heterogenität und Inklusion" (im Rahmen des Antrags der Universität Potsdam in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung: "Professionalisierung - Schulpraktische Studien - Inklusion: Potsdamer Modell der Lehrerbildung (PSI-Potsdam)"

Gibt es Initiativen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Fachdidaktiken?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Es konnten bis zu drei laufende Initiativen angegeben werden, die das Land durchführt.