Diese Website verwendet Cookies. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Weiteres dazu finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Monitor Lehrerbildung

© 2015 | Bertelsmann Stiftung, CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung, Deutsche Telekom Stiftung, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.
 

Länder zum Vergleich wählen

Bitte wählen Sie die Länder aus, deren Ergebnisse Sie vergleichen möchten

 

Erhebungsjahr zum Vergleich auswählen

Bitte wählen Sie die Erhebungsjahre aus, mit denen Sie die Ergebnisse vergleichen möchten

In der Freien und Hansestadt Hamburg ist es an der Universität Hamburg möglich, ein Studium der Lehramtstypen 2 (Lehramt der Primarstufe und Sekundarstufe I), 4 (Lehramt an Gymnasien), 5 (Lehramt an beruflichen Schulen) und 6 (Lehramt für Sonderpädagogik) zu absolvieren. Alle Studiengänge werden in gestufter Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor und Master angeboten.
Die Regelstudienzeit sowie die Erbringung der Leistungspunkte ist in allen genannten Studiengängen identisch: Das Bachelorstudium hat eine Regelstudienzeit von sechs Semestern, in denen 180 Leistungspunkte erbracht werden müssen, das Masterstudium vier Semester und 120 Leistungspunkte. Eine Ausnahme bilden die Teilstudiengänge Musik (an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg) und Bildende Kunst (an der Hochschule für bildende Künste Hamburg), deren Regelstudienzeit seit Wintersemester 2010/2011 acht statt sechs Semester (240 Leistungspunkte) im Bachelorstudium beträgt.
Praxisphasen, die ein Praxissemester beinhalten, sind bei jedem Lehramtstypen landesweit verpflichtend vorgesehen.
Auf Landesebene existiert ein zentrales Gremium, das die universitäre Lehrerbildung mit Analysen, Bewertungen und Empfehlungen begleitet: der Rat des Zentrums für Lehrerbildung Hamburg. Laut Senats- und Bürgerschaftsbeschluss ist die Existenz eines Zentrums für Lehrerbildung an der Universität Hamburg vorgegeben.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Ja

 
Anmerkung:
Schülercampus, Messeauftritte als zwei Formate der Zentralen Studienberatung

Worauf lag der Schwerpunkt bei den öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Für das Lehramtsstudium in den MINT-Fächern

Welche Zielgruppen sollten mit den speziellen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium erreicht werden?

  • Studienanfänger mit Migrationshintergrund

  • Frauen in MINT-Lehramtsfächern

  • Männer

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 Maßnahmen zur bedarfsgerechten Steuerung des Lehrkräftenachwuchses auf Landesebene?

  • Ja, im Rahmen der ersten und zweiten Phase

Anzahl der eingestellten Bewerber(innen) in den öffentlichen Schuldienst im Jahr 2014

Eingestellte Bewerber davon Seiteneinsteiger
821 23
 

Anzahl von Lehrkräften 2014/15 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
15214 4473
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
349 85
 

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 2: Übergreifende Lehrämter der Primarstufe und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 2: Übergreifende Lehrämter der Primarstufe und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I Lehramt der Primarstufe und Sekundarstufe I (LAPS) Grund- und Stadtteilschulen, Gymnasien Sek. I
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien (LAGym) Gymnasien und Stadtteilschulen, Berufsschulen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Lehramt an Beruflichen Schulen (LAB) Berufsschulen, Stadtteilschulen und (Fach-)Gymnasien
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt für Sonderpädagogik (inklusive) Schulen, Förderschulen, Regionale Bildungs- und Beratungszentren (ReBBZ)
Geben Sie bitte die Quellen an, in der die Lehramtstypen und Schulformen aufgezeigt werden: www.uni-hamburg.de/campu... -
 
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

  • Ja, es gibt Überlegungen, sie neu zu strukturieren, aber sie eigenständig beizubehalten

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Ja, eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 2: Übergreifende Lehrämter der Primarstufe und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I 6 Semester 4 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6 Semester 4 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 6 Semester 4 Semester
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 6 Semester 4 Semester
 
Anmerkung:
Außer wenn Bildende Kunst/Musik als ein Unterrichtsfach im Rahmen des Lehramtstyp 2, 4 oder 6 studiert wird, dann verlängert sich der Bachelor auf 8 Semester.

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 2: Übergreifende Lehrämter der Primarstufe und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I 180 LP 120 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 180 LP 120 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 180 LP 120 LP
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 180 LP 120 LP
 
Anmerkung:
Außer wenn Bildende Kunst/Musik als ein Unterrichtsfach im Rahmen des Lehramtstyp 2, 4 oder 6 studiert wird, dann umfasst der Bachelor 240 LP.

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Anzahl weiterer Fächer, die studiert werden können Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 2: Übergreifende Lehrämter der Primarstufe und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I 2 0 Prüfungsordnung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 0 Prüfungsordnung
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 0 Prüfungsordnung
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 1 0 Prüfungsordnung
 
Anmerkung:
Es wurden nur die "Langfächer" mit mindestens einem Umfang von 60 LP (kumulativ Bachelor und Master) behandelt.

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 2: Übergreifende Lehrämter der Primarstufe und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 45 20
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 45 20
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 2 6 5
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 3 6 5
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 4 k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 5 80 60
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 6 8 30
Abschlussarbeit / -prüfung 10 20
Optionalbereich / Sonstiges k.A. k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 7 70 15
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 60 25
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 8 6 5
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 9 6 5
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 10 40 60
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 11 8 30
Abschlussarbeit / -prüfung 10 20
Optionalbereich / Sonstiges k.A. k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 12 90 30
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 45 15
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 13 6 10
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 14 6 5
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 15 35 55
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 16 6 30
Abschlussarbeit / -prüfung 10 20
Optionalbereich / Sonstiges k.A. k.A.
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 17 45 15
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 18 57 50
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 19 6 5
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 20 k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 21 125 85
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 22 11 30
Abschlussarbeit / -prüfung 10 20
Optionalbereich / Sonstiges k.A. k.A.
 
Anmerkung:
1 Ausnahme: Bei der Wahl von Bildender Kunst oder Musik als Unterrichtsfach erhöht sich der Studienumfang auf 125 LP/Regelstudienzeit 12 Semester (8+4).
2 Die Fachdidaktiken gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft [siehe Bildungswissenschaften] und werden dort mit ausgewiesen. Weitere fachdidaktische Bezüge weisen die Schulpraktischen Studien auf.
3 Die Fachdidaktiken gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft [siehe Bildungswissenschaften] und werden dort mit ausgewiesen. Weitere fachdidaktische Bezüge weisen die Schulpraktischen Studien auf.
4 im Bachelor 36 LP: Lernbereich (12 LP - eines aus: Sport, Kunst, Englisch in der Grundschule, Musik, Darstellendes Spiel, Religion, Sachunterricht); Fachdidaktisches Grundlagenstudium Mathematik (12 LP); Fachdidaktisches Grundlagenstudium Sprache (12 LP); diese Studienteile gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft [siehe Bildungswissenschaften] und werden dort mit ausgewiesen.
5 Diese Studienteile gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft, dem nach dem Hamburger Modell auch die Fachdidaktiken angehören.
6 Integriertes Schulpraktikum (8 LP) (Bachelor, Blockpraktikum, 4-wöchig) + Kernpraktikum (KP; 30 LP) (Master, ein Praxistag in der Vorlesungszeit sowie zwei Blockpraktika über einen Zeitraum von zwei Semestern, i. d. R. insg. 13 Wochen; das KP 1 wird in einem frei wählbaren Unterrichtsfach in der SEK I absolviert, das KP 2 wahlweise im grundschulpädagogischen Lernbereich oder dem Fachdidaktischen Grundlagenstudium Sprache oder dem Fachdidaktischen Grundlagenstudium Mathematik in der Primarstufe.) Die Praktika gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft.
7 Ausnahme im Bachelor: Bei der Wahl von Bildender Kunst oder Musik als Unterrichtsfach erhöht sich der Studienumfang auf 145 LP/Regelstudienzeit 8 Semester.
8 Die Fachdidaktiken gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft [siehe Bildungswissenschaften] und werden dort mit ausgewiesen. Weitere fachdidaktische Bezüge weisen die Schulpraktischen Studien auf.
9 Die Fachdidaktiken gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft [siehe Bildungswissenschaften] und werden dort mit ausgewiesen. Weitere fachdidaktische Bezüge weisen die Schulpraktischen Studien auf.
10 Diese Studienteile gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft, dem nach dem Hamburger Modell auch die Fachdidaktiken angehören.
11 Integriertes Schulpraktikum (8 LP) (Bachelor, Blockpraktikum, 4-wöchig) und Kernpraktikum (KP; 30 LP) (Master, ein Praxistag in der Vorlesungszeit sowie zwei Blockpraktika über einen Zeitraum von zwei Semestern, in der Regel insgesamt 13 Wochen; das KP 1 wird in dem einen Unterrichtsfach in der SEK I absolviert und das KP II in dem anderen Unterrichtsfach in der SEK II) Die Praktika gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft.
12 berufliche Fachrichtung
13 Die Fachdidaktiken gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft [siehe Bildungswissenschaften] und werden dort mit ausgewiesen. Weitere fachdidaktische Bezüge weisen die Schulpraktischen Studien auf.
14 Die Fachdidaktiken gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft [siehe Bildungswissenschaften] und werden dort mit ausgewiesen. Weitere fachdidaktische Bezüge weisen die Schulpraktischen Studien auf.
15 Diese Studienteile gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft, dem nach dem Hamburger Modell auch die Fachdidaktiken angehören.
16 Orientierungspraktikum (6 LP) (Bachelor, Blockpraktikum, 4-wöchig) und Kernpraktikum (KP; 30 LP) (Master, ein Praxistag in der Vorlesungszeit des 2. Semesters, ein 5-wöchiges Blockpraktikum sowie zwei Praxistage im 3. Semester, in der Regel insgesamt 13 Wochen; die maßgebliche Ausrichtung ist die berufliche Fachrichtung, aber auch im Unterrichtsfach wird das KP absolviert, an Berufsschulen). Die Praktika gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft.
17 Ausnahme : Bei der Wahl von Bildender Kunst oder Musik als Unterrichtsfach erhöht sich der Studienumfang auf 120 LP/Regelstudienzeit 12 Semester (8+4).
18 Behindertenpädagogik im Umfang von 107 LP. Der Förderschwerpunkt im Bachelor ist Lernen. Im Master kann ein Förderschwerpunkt frei aus den sechs angebotenen gewählt werden, diese sind: Sprache, emotionale und soziale Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, geistige Entwicklung, Hören oder Sehen.
19 Die Fachdidaktiken gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft [siehe Bildungswissenschaften] und werden dort mit ausgewiesen. Weitere fachdidaktische Bezüge weisen die Schulpraktischen Studien auf.
20 Bachelor 36 LP: Lernbereich (12 LP - eines aus: Sport, Kunst, Englisch in der Grundschule, Musik, Darstellendes Spiel, Religion, Sachunterricht); Fachdidaktisches Grundlagenstudium Mathematik (12 LP); Fachdidaktisches Grundlagenstudium Sprache (6 LP); diese Studienteile gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft [siehe Bildungswissenschaften] und werden dort mit ausgewiesen.
21 Diese Studienteile gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft, dem nach dem Hamburger Modell auch die Fachdidaktiken angehören. Der Umfang der Behindertenpädagogik beträgt im Bachelor: 57 LP und im Master: 50 LP.
22 Erkundungsschulpraktikum (3 LP) (Bachelor, während der Vorlesungszeit, in der Regel 14 Termine) und Integriertes Schulpraktikum (8 LP) (Bachelor, Blockpraktikum, 4-wöchig) und Kernpraktikum (30 LP) (Master, ein Praxistag in der Vorlesungszeit sowie zwei Blockpraktika über einen Zeitraum von zwei Semestern, in der Regel insgesamt 13 Wochen; das KP I wird im Unterrichtsfach an der SEK I absolviert und das KP II im Förderschwerpunkt in Förderorten [teilweise in Förderschulen, teilweise in Integrationsklassen]). Die Praktika gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft.

Ist die Vermittlung bestimmter Themenschwerpunkte verpflichtend vorgesehen?

Lehramtstyp Themenfelder
Typ 2: Übergreifende Lehrämter der Primarstufe und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
 
Indikatoren-Info:
Es standen sieben Themenfelder zur Auswahl. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

Welche Unterstützungsstrukturen stellt das Land bereit, damit Lehrende Studierende in den Praxisphasen umfassend betreuen können, z.B. durch Besuche am Arbeitsplatz?

  • Keine Unterstützungsstrukturen, aber Festlegung in rechtsgültiger Studienordnung.

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

Wer führt die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen zu der Praxiszeit in den Schulen (oder schulische Praktika) durch?

  • Wissenschaftler der Hochschule

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Detaillierte Informationen zum Praxissemester

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 2: Übergreifende Lehrämter der Primarstufe und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I
Dauer (an der Praktikumsschule) - 65 Tage
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 15 von 30 LP
Studiensemester - 2. und 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Dauer (an der Praktikumsschule) - 65 Tage
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 15 von 30 LP
Studiensemester - 2. und 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Dauer (an der Praktikumsschule) - 65 Tage
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 15 von 30 LP
Studiensemester - 2. und 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Dauer (an der Praktikumsschule) - 65 Tage
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 15 von 30 LP
Studiensemester - 2. und 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
 
Anmerkung:
Das Kernpraktikum besteht aus zwei Modulen (insgesamt 30 LP, davon 15 LP Schulpraxis). Die Modelle der Lehramtstypen 2, 4 und 6 weichen von denen des Lehramtstyps 5 ab. Lehramtstyp 2, 4 und 6 fokussieren auf zwei Unterrichtsfächer/Förderschwerpunkte während Lehramtstyp 5 auf die berufliche Fachrichtung fokussiert.

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
18 Monate für die Lehramtstypen 2, 4, 5, 6 www.kmk.org/fileadmin/Da...
 

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Ja

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

 
Indikatoren-Info:
(z. B. Studienleistungen, Praktika)

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Formalisierter, regelmäßiger Austausch der Beteiligten, wie z.B. AGs, Gremien

  • Schriftlich fixierte Kooperationsvereinbarungen mit -

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

Stelle, an der Beratungsangebote zum Vorbereitungsdienst für Lehramtsabsolventen existieren Art der Angebote
Beim Landesministerium Informationen stehen online zur Verfügung inkl. telefonischer Ansprechpartner

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Ja und zwar mind. 3 Jahre Berufserfahrung (ohne Vorbereitungsdienst)

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Ja

Bezeichnung der Einrichtungen/Gremien

  • Rat des Zentrums für Lehrerbildung Hamburg

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Nein, kein vorgesehener Bestandteil der Zielvereinbarungen

 
Anmerkung:
Aus der Zielvereinbarung ergibt sich aber die vorzuhaltende Kapazität an Studienanfängerplätzen für Lehramtsstudiengänge.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Ja, (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge, Staatsexamensstudiengänge)

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Nein

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es Initiativen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Bildungswissenschaften?

  • Nein