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Monitor Lehrerbildung

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Die Hochschulen in Hessen ermöglichen ein Studium aller Lehramtstypen mit Ausnahme des Lehramtstyp 2. Die Studiengänge werden in der Regel als grundständiges Lehramtsstudium mit dem Abschluss Staatsexamen angeboten, eine Ausnahme bildet hier der Lehramtstyp 5 (Lehramt an beruflichen Schulen), dessen Struktur gestuft ist und mit dem Bachelor- und Mastergrad abgeschlossen wird. Die Regelstudienzeit der grundständigen Studiengänge beträgt bei den Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen) und 3 (Lehramt an Haupt- und Realschulen) sieben Semester (210 Leistungspunkte) und bei den Lehramtstypen 4 (Lehramt an Gymnasien) und 6 (Lehramt an Förderschulen) neun Semester (270 Leistungspunkte). Der gestufte Studiengang des Lehramtstypen 5 dauert insgesamt zehn Semester (300 Leistungspunkte).
Praxisphasen sind landesweit vorgesehen. Im Rahmen eines Modellversuchs gibt es seit WS 2014/15 Praxissemester. An ausgewählten Universitäten werden Praxissemester für alle Lehramtsstudiengänge mit Ausnahme des Lehramtstypen 5 erprobt.
An den Hochschulen im Land Hessen sind Einrichtungen für Lehrerbildung laut Hessischem Hochschulgesetz vorgeschrieben; in den letzten Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen war die Lehrerbildung ein verpflichtendes Thema.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Nein

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 Maßnahmen zur bedarfsgerechten Steuerung des Lehrkräftenachwuchses auf Landesebene?

  • Ja, im Rahmen der zweiten Phase

Beschreibung der Maßnahmen

  • Eröffnen von Quereinstiegsmöglichkeiten in den Vorbereitungs- oder Schuldienst; Weiterbildungsmaßnahmen

Anzahl der eingestellten Bewerber(innen) in den öffentlichen Schuldienst im Jahr 2014

Eingestellte Bewerber davon Seiteneinsteiger
2022 0
 

Anzahl von Lehrkräften 2014/15 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
51159 14878
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
1058 253
 

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen Grundschulen; Haupt-, Real-, Gesamtschulen in den Klassen 5 und 6 (in den Unterrichtsfächern Lehrbefähigung für die Klassen 1-6)
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt an Haupt- und Realschulen Haupt- und Realschulen; Gymnasien und Gesamtschulen (Sekundarstufe I)
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien Gymnasien; Haupt- und Realschulen; berufliche Schulen/berufliches Gymnasium (in den allgemeinbildenden Fächern)
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Lehramt an beruflichen Schulen berufliche Schulen/berufliche Gymnasien; Haupt- und Realschulen; Gymnasien (in den allgemeinbildenden Fächern)
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt an Förderschulen Förderschulen; Grundschulen (Förderrichtung); Haupt- und Realschulen (im studierten Fach)
Geben Sie bitte die Quellen an, in der die Lehramtstypen und Schulformen aufgezeigt werden: Hessisches Lehrerbildungsgesetz (HLbG), Verordnung zur Durchführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbGDV) -
 
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

  • Nein

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Nein, es gibt sowohl eine gestufte als auch eine grundständige Studienstruktur

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Studienstruktur der einzelnen Lehramtstypen

Studienstruktur
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - - 7 Semester
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I - - 7 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium - - 9 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 6 Semester 4 Semester -
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter - - 9 Semester

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - LP - LP 210 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I - LP - LP 210 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium - LP - LP 270 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 180 LP 120 LP - LP
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter - LP - LP 270 LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Anzahl weiterer Fächer, die studiert werden können Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 3 siehe Anmerkungen Hessisches Lehrerbildungsgesetz (HLbG), Verordnung zur Durchführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbGDV)
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 siehe Anmerkungen Hessisches Lehrerbildungsgesetz (HLbG), Verordnung zur Durchführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbGDV)
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 siehe Anmerkungen Hessisches Lehrerbildungsgesetz (HLbG), Verordnung zur Durchführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbGDV)
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 siehe Anmerkungen Hessisches Lehrerbildungsgesetz (HLbG), Verordnung zut Durchführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbGDV)
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 3 siehe Anmerkungen Hessisches Lehrerbildungsgesetz (HLbG), Verordnung zur Durchführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbGDV)
 
Anmerkung:
Die Anzahl weiterer Fächer, die studiert werden können, ist rechtlich nicht begrenzt.

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Hessisches Lehrerbildungsgesetz (HLbG), Verordnung zur Durchführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbGDV)

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 - - 12-22
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 - - 12-22
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 3 - - 12-22
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 4 - - 14-34
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 5 - - 14-34
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 6 - - 14-34
Bildungswissenschaften - - 60
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 7 - - k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung - - 30
Optionalbereich / Sonstiges - - k.A.
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 8 - - 30
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 9 - - 30
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs - - k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 10 - - 30
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 11 - - 30
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs - - k.A.
Bildungswissenschaften - - 60
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 12 - - k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung - - 30
Optionalbereich / Sonstiges - - k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 13 - - 60
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 14 - - 60
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs - - k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 15 - - 30
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 16 - - 30
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs - - k.A.
Bildungswissenschaften - - 60
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 17 - - k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung - - 30
Optionalbereich / Sonstiges - - k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 18 k.A. k.A. -
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 19 k.A. k.A. -
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. -
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 20 k.A. k.A. -
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 21 k.A. k.A. -
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. -
Bildungswissenschaften 22 k.A. k.A. -
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) k.A. k.A. -
Abschlussarbeit / -prüfung 23 k.A. k.A. -
Optionalbereich / Sonstiges 24 k.A. k.A. -
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 25 - - 30
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 26 - - 60
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 27 - - 60
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs - - 30
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - - k.A.
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs - - k.A.
Bildungswissenschaften - - 60
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 28 - - k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung - - 30
Optionalbereich / Sonstiges - - k.A.
 
Anmerkung:
1 Fachwissenschaftliche Studienanteile pro Fach; der individuelle Umfang wird von den Hochschulen festgelegt.
2 Fachwissenschaftliche Studienanteile pro Fach; der individuelle Umfang wird von den Hochschulen festgelegt.
3 Fachwissenschaftliche Studienanteile pro Fach; der individuelle Umfang wird von den Hochschulen festgelegt.
4 Fachdidaktische Studienanteile pro Fach; der individuelle Umfang wird von den Hochschulen festgelegt.
5 Fachdidaktische Studienanteile pro Fach; der individuelle Umfang wird von den Hochschulen festgelegt.
6 Fachdidaktische Studienanteile pro Fach; der individuelle Umfang wird von den Hochschulen festgelegt.
7 In den LP für Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften enthalten.
8 Seitens des Landes gibt es Rahmenvorgaben. Bei den genannten LP handelt es sich daher um Circa-Angaben.
9 Seitens des Landes gibt es Rahmenvorgaben. Bei den genannten LP handelt es sich daher um Circa-Angaben.
10 Seitens des Landes gibt es Rahmenvorgaben. Bei den genannten LP handelt es sich daher um Circa-Angaben.
11 Seitens des Landes gibt es Rahmenvorgaben. Bei den genannten LP handelt es sich daher um Circa-Angaben.
12 In den LP für Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften enthalten.
13 Seitens des Landes gibt es Rahmenvorgaben. Bei den genannten LP handelt es sich daher um Circa-Angaben.
14 Seitens des Landes gibt es Rahmenvorgaben. Bei den genannten LP handelt es sich daher um Circa-Angaben.
15 Seitens des Landes gibt es Rahmenvorgaben. Bei den genannten LP handelt es sich daher um Circa-Angaben.
16 Seitens des Landes gibt es Rahmenvorgaben. Bei den genannten LP handelt es sich daher um Circa-Angaben.
17 In den LP für Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften enthalten.
18 Berufliche Fachrichtung: Uni Kassel: 108 LP; TU Darmstadt: 115 LP; Uni Gießen: 102 bzw. 112 LP; Uni Frankfurt: 170 LP
19 Unterrichtsfach: Uni Kassel: 49 LP; TU Darmstadt: 48 LP; Uni Gießen: 84 LP; Uni Frankfurt: 32-61 LP
20 Uni Kassel: 36 LP; TU Darmstadt: 35 LP; Uni Gießen: 47 LP; Uni Frankfurt: 60 LP
21 Uni Kassel: 23 LP; TU Darmstadt: 12 LP; Uni Gießen: 36 LP; Uni Frankfurt: 9-38 LP
22 Uni Kassel: 36 LP; TU Darmstadt: 65 LP; Uni Gießen: 27 LP; Uni Frankfurt: in Fachdidaktiken (Wirtschaftspädagogik) enthalten
23 Bachelor-Arbeit: Uni Kassel: 10 LP; TU Darmstadt: 10 LP; Uni Gießen: 12 LP; Uni Frankfurt: k.A.; Master-Arbeit: Uni Kassel: 22 LP; TU Darmstadt: 15 LP; Uni Gießen: 16 LP; Uni Frankfurt: k.A
24 LP für den Lehramtstyp 5 werden von der einzelnen Hochschule nach Vorgabe der KMK-Richtlinie festgesetzt.
25 Fach
26 Förderpädagogische Fachrichtung 1
27 Förderpädagogische Fachrichtung 2
28 In den LP für Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften enthalten.

Ist die Vermittlung bestimmter Themenschwerpunkte verpflichtend vorgesehen?

Lehramtstyp Themenfelder
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, und zwar:
Umgang mit Heterogenität
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja, und zwar:
Umgang mit Heterogenität
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, und zwar:
Umgang mit Heterogenität
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, und zwar:
Umgang mit Heterogenität
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja, und zwar:
Inklusion
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
 
Anmerkung:
Der Themenschwerpunkt Inklusion ist im Studium verbindlich und liegt im Vorbereitungsdienst/Referendariat im Fokus.
Indikatoren-Info:
Es standen sieben Themenfelder zur Auswahl. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrerausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja, als integrativer Bestandteil des Studiums, der nicht in gesonderten LPs ausgewiesen wird Ja, als integrativer Bestandteil des Studiums, der nicht in gesonderten LPs ausgewiesen wird k.A. k.A.
 
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

 
Anmerkung:
In Hessen werden an ausgewählten Universitäten Praxissemester für alle Lehramtsstudiengänge mit Ausnahme des Lehramtstyp 5 erprobt.

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für folgende Lehramtstypen vorgegeben: Lehramtstyp 1, 3, 4, 6 an den Universitäten mit Praxissemester

 
Anmerkung:
Die Studienordnungen für das jeweilige Praxissemester im Erprobungsstatus sind durch das Hessische Kultusministerium (HKM) genehmigt und sehen entsprechende Veranstaltungen vor.

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
21 Monate für die Lehramtstypen 1, 3, 4, 5, 6 www.kmk.org/fileadmin/Da...
 

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • siehe Anmerkungen

 
Anmerkung:
Die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen und den Prüfungsstellen.

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

  • EU: gemäß EU-Richtlinie -> EU-Staatenangehörige werden gemäß geltender EU-Berufsanerkennungsrichtlinie bewertet. Außerhalb EU: in Hessen nicht nach Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) bewertet, sondern nach seit Jahren geltender Verwaltungspraxis gemäß Empfehlungen der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen der KMK sowie nach hessischen / Sonder-Anerkennungsverfahren (in Anlehnung an die EU-Eignungsprüfungen).

 
Indikatoren-Info:
(z. B. Studienleistungen, Praktika)

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Es gibt in unserem Land keine Instrumente/Verfahren der Kooperation zwischen den zwei Phasen

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

Stelle, an der Beratungsangebote zum Vorbereitungsdienst für Lehramtsabsolventen existieren Art der Angebote
An sonstiger Stelle bei den Prüfungsstellen; Landesschulamt: Internetangebot und telefonische Beratung

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Ja und zwar mind. 3 Jahre Berufserfahrung (ohne Vorbereitungsdienst)

 
Anmerkung:
Nach § 62 Abs. 4 Hessisches Hochschulgesetz soll auf eine Stelle, deren Funktionsbeschreibung die Wahrnehmung schulpädagogischer, fachdidaktischer oder erziehungswissenschaftlicher Aufgaben in der Lehrerbildung vorsieht, nur berufen werden, wer nach der Ausbildung eine dreijährige Schulpraxis nachweist. Die Hochschulen weichen nur in begründeten Einzelfällen von dieser Regelung ab.

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Nein

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Ja

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Ja, (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge, Staatsexamensstudiengänge)

 
Anmerkung:
Alle lehrerbildenden hessischen Universitäten werden durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung gefördert. Das Praxissemester ist gesetzlich verankert und befindet sich im Erprobungsstatus. Der Abschluss der Lehramtsstudiengänge, die nicht im Bachelor/Master studiert werden, ist eine Erste Staatsprüfung und nicht das Erste Staatsexamen.

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Nein

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es Initiativen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Bildungswissenschaften?

  • Nein

Gibt es Initiativen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Fachdidaktiken?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Es konnten bis zu drei laufende Initiativen angegeben werden, die das Land durchführt.