Diese Website verwendet Cookies. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Weiteres dazu finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Monitor Lehrerbildung

© 2015 | Bertelsmann Stiftung, CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung, Deutsche Telekom Stiftung, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.
 

Länder zum Vergleich wählen

Bitte wählen Sie die Länder aus, deren Ergebnisse Sie vergleichen möchten

 

Erhebungsjahr zum Vergleich auswählen

Bitte wählen Sie die Erhebungsjahre aus, mit denen Sie die Ergebnisse vergleichen möchten

An den Hochschulen im Land Hessen kann ein Studium aller Lehramtstypen mit Ausnahme des Lehramtstyp 2 absolviert werden. Die Studiengänge der Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen), 3 (Lehramt an Haupt- und Realschulen), 4 (Lehramt an Gymnasien) und 6 (Lehramt an Förderschulen) werden als grundständiges Lehramtsstudium mit dem Abschluss Staatsexamen angeboten, der Lehramtstyp 5 (Lehramt an beruflichen Schulen) wird in gestufter Struktur studiert und mit dem Bachelor- und Mastergrad abgeschlossen. Die Regelstudienzeit der grundständigen Studiengänge beträgt bei den Lehramtstypen 1 und 3 sieben Semester (210 Leistungspunkte) und bei den Lehramtstypen 4 und 6 neun Semester (270 Leistungspunkte). Der gestufte Studiengang des Lehramtstyp 5 dauert insgesamt zehn Semester (300 Leistungspunkte).
Praxisphasen (inklusive Praxissemester) sind landesweit vorgesehen; Praxissemester werden an ausgewählten Universitäten für alle Lehramtsstudiengänge mit Ausnahme des Lehramtstyp 5 erprobt.
An den Hochschulen im Land Hessen sind Einrichtungen für Lehrerbildung gemäß des Hessischen Hochschulgesetzes vorgeschrieben; in den letzten Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen war die Lehrerbildung ein verpflichtendes Thema.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Nein

Für welche drei Fächer gibt es langfristig (bis 2020) den höchsten Lehrereinstellungsbedarf?

Lehramtstyp Erstes Fach Zweites Fach Drittes Fach
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Sport Ethik Musik
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Physik Chemie Musik
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Physik Musik Kunst
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Metalltechnik Elektrotechnik Informationstechnologie
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Sinnesgeschädigte alle Fachrichtungen k.A.

Anzahl der eingestellten Bewerber(innen) in den öffentlichen Schuldienst im Jahr 2015

Eingestellte Bewerber davon Seiteneinsteiger
1432 0
 

Anzahl von Lehrkräften 2015/16 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
50377 14383
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
1079 261
 

War im Land die Einstellung in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16 für den Seiten- bzw. Quereinstieg geöffnet?

  • Ja, für den Seiteneinstieg, d.h. für Lehramtsanwärter, die in der Regel ohne vorangegangenes Lehramtsstudium und ohne Vorbereitungsdienst berufsbegleitend für den Schuldienst ausgebildet werden

  • Ja, für den Quereinstieg, d.h. für Lehramtsanwärter, die ohne vorangegangenes Lehramtsstudium den Vorbereitungsdienst beginnen

Für welche beruflichen Fachrichtungen bzw. Unterrichtsfächer war der Seiten- bzw. Quereinstieg in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16 geöffnet?

  • Für den Seiten- bzw. Quereinstieg geöffnete Fächer: Metalltechnik und Elektrotechnik

  • Für den Seiteneinstieg geöffnete Fächer: Metalltechnik und Elektrotechnik

  • Für den Quereinstieg geöffnete Fächer: Metalltechnik und Elektrotechnik, Chemie-, Biologie- und Physiktechnik, Gesundheit, Sozialwesen/Sozialpädagogik

Neueinstellungen in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16

  • 200 Neueinstellungen in den Schuldienst an beruflichen Schulen (Vollzeitäquivalente)

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für die Aufnahme eines Studiums 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen'?

  • Nein

Voraussichtlicher Einstellungsbedarf bei Lehrkräften an berufsbildenden Schulen in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen im Schuljahr 2022/23

Fach Voraussichtlicher Einstellungsbedarf
Einstellungsbedarf insgesamt (Vollzeitäquivalente) k.A.
Wirtschaft und Verwaltung 50
Metalltechnik 27
Elektrotechnik 8
Bautechnik 4
Holztechnik 5
Textiltechnik und -gestaltung 3
Labortechnik/Prozesstechnik 2
Druck- und Medientechnik 1
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik 3
Gesundheit und Körperpflege 8
Ernährung und Hauswirtschaft 24
Agrarwirtschaft 3
Sozialpädagogik 17
Pflege 2
Fahrzeugtechnik -
Informationstechnik 1
 
Anmerkung:
Die Angaben erfolgen nach derzeitigem Stand vorbehaltlich der politischen Setzungen im Schuljahr 2022/23.

Anzahl der Personen, die im Schuljahr 2015/16 in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen des Lehramts an berufsbildenden Schulen den Vorbereitungsdienst begonnen haben

Personen, die den Vorbereitungsdienst begonnen haben, insgesamt davon Absolventen eines Lehramtsstudiums des Lehramtstyp 5
Wirtschaft und Verwaltung 48 48
Metalltechnik 13 10
Elektrotechnik 11 10
Bautechnik 9 9
Holztechnik 0 0
Textiltechnik und -gestaltung 1 1
Labortechnik/Prozesstechnik 5 3
Druck- und Medientechnik 1 1
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik 0 0
Gesundheit und Körperpflege 7 1
Ernährung und Hauswirtschaft 18 18
Agrarwirtschaft 4 3
Sozialpädagogik 18 1
Pflege 13 13
Fahrzeugtechnik - -
Informationstechnik 5 5
Personen/Absolventen insgesamt 206 206

Welche strategischen Ziele verfolgt das Land hinsichtlich der Neueinstellungen von Lehrkräften in den Schuldienst an beruflichen Schulen?

  • Abdeckung der Unterrichtsbedarfe in den Schulen

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen Grundschulen; Haupt-, Real-, Gesamtschulen in den Klassen 5 und 6 (in den Unterrichtsfächern Lehrbefähigung für die Klassen 1-6)
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt an Haupt- und Realschulen Haupt- und Realschulen; Gymnasien und Gesamtschulen (Sekundarstufe I)
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien Gymnasien; Haupt- und Realschulen; berufliche Schulen/berufliches Gymnasium (in den allgemeinbildenden Fächern)
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Lehramt an beruflichen Schulen berufliche Schulen/berufliche Gymnasien; Haupt- und Realschulen; Gymnasien (in den allgemeinbildenden Fächern)
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt an Förderschulen Förderschulen; Grundschulen (Förderrichtung); Haupt- und Realschulen (im studierten Fach)
Geben Sie bitte die Quellen an, in der die Lehramtstypen und Schulformen aufgezeigt werden: Hessisches Lehrerbildungsgesetz (HLbG), Verordnung zur Durchführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbGDV) -
 
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Nein, es gibt sowohl eine gestufte als auch eine grundständige Studienstruktur

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Studienstruktur der einzelnen Lehramtstypen

Studienstruktur
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - - 7 Semester
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I - - 7 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium - - 9 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 6 Semester 4 Semester -
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter - - 9 Semester

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - LP - LP 210 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I - LP - LP 210 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium - LP - LP 270 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 180 LP 120 LP - LP
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter - LP - LP 270 LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Anzahl weiterer Fächer, die studiert werden können Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 3 siehe Anmerkungen Hessisches Lehrerbildungsgesetz (HLbG), Verordnung zur Durchführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbGDV)
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 siehe Anmerkungen Hessisches Lehrerbildungsgesetz (HLbG), Verordnung zur Durchführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbGDV)
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 siehe Anmerkungen Hessisches Lehrerbildungsgesetz (HLbG), Verordnung zur Durchführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbGDV)
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 siehe Anmerkungen Hessisches Lehrerbildungsgesetz (HLbG), Verordnung zur Durchführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbGDV)
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 3 siehe Anmerkungen Hessisches Lehrerbildungsgesetz (HLbG), Verordnung zur Durchführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbGDV)
 
Anmerkung:
Die Anzahl weiterer Fächer, die studiert werden können, ist rechtlich nicht begrenzt.

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

  • Nein

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Hessisches Lehrerbildungsgesetz (HLbG), Verordnung zur Durchführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbGDV)

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 - - 12-22
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 - - 12-22
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 3 - - 12-22
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 4 - - 14-34
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 5 - - 14-34
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 6 - - 14-34
Bildungswissenschaften - - 60
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 7 - - k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung - - 30
Optionalbereich / Sonstiges - - k.A.
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 8 - - 30
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 9 - - 30
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs - - k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 10 - - 30
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 11 - - 30
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs - - k.A.
Bildungswissenschaften - - 60
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 12 - - k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung - - 30
Optionalbereich / Sonstiges - - k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 13 - - 60
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 14 - - 60
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs - - k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 15 - - 30
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 16 - - 30
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs - - k.A.
Bildungswissenschaften - - 60
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 17 - - k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung - - 30
Optionalbereich / Sonstiges - - k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 18 k.A. k.A. -
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 19 k.A. k.A. -
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. -
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 20 k.A. k.A. -
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 21 k.A. k.A. -
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. -
Bildungswissenschaften 22 k.A. k.A. -
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) k.A. k.A. -
Abschlussarbeit / -prüfung 23 k.A. k.A. -
Optionalbereich / Sonstiges 24 k.A. k.A. -
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 25 - - 30
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 26 - - 60
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 27 - - 60
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs - - 30
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - - k.A.
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs - - k.A.
Bildungswissenschaften - - 60
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 28 - - k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung - - 30
Optionalbereich / Sonstiges - - k.A.
 
Anmerkung:
1 Fachwissenschaftliche Studienanteile pro Fach; der individuelle Umfang wird von den Hochschulen festgelegt.
2 Fachwissenschaftliche Studienanteile pro Fach; der individuelle Umfang wird von den Hochschulen festgelegt.
3 Fachwissenschaftliche Studienanteile pro Fach; der individuelle Umfang wird von den Hochschulen festgelegt.
4 Fachdidaktische Studienanteile pro Fach; der individuelle Umfang wird von den Hochschulen festgelegt.
5 Fachdidaktische Studienanteile pro Fach; der individuelle Umfang wird von den Hochschulen festgelegt.
6 Fachdidaktische Studienanteile pro Fach; der individuelle Umfang wird von den Hochschulen festgelegt.
7 In den LP für Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften enthalten.
8 Seitens des Landes gibt es Rahmenvorgaben. Bei den genannten LP handelt es sich daher um Circa-Angaben.
9 Seitens des Landes gibt es Rahmenvorgaben. Bei den genannten LP handelt es sich daher um Circa-Angaben.
10 Seitens des Landes gibt es Rahmenvorgaben. Bei den genannten LP handelt es sich daher um Circa-Angaben.
11 Seitens des Landes gibt es Rahmenvorgaben. Bei den genannten LP handelt es sich daher um Circa-Angaben.
12 In den LP für Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften enthalten.
13 Seitens des Landes gibt es Rahmenvorgaben. Bei den genannten LP handelt es sich daher um Circa-Angaben.
14 Seitens des Landes gibt es Rahmenvorgaben. Bei den genannten LP handelt es sich daher um Circa-Angaben.
15 Seitens des Landes gibt es Rahmenvorgaben. Bei den genannten LP handelt es sich daher um Circa-Angaben.
16 Seitens des Landes gibt es Rahmenvorgaben. Bei den genannten LP handelt es sich daher um Circa-Angaben.
17 In den LP für Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften enthalten.
18 Berufliche Fachrichtung: Uni Kassel: 108 LP; TU Darmstadt: 115 LP; Uni Gießen: 102 bzw. 112 LP; Uni Frankfurt: 170 LP
19 Unterrichtsfach: Uni Kassel: 49 LP; TU Darmstadt: 48 LP; Uni Gießen: 84 LP; Uni Frankfurt: 32-61 LP
20 Uni Kassel: 36 LP; TU Darmstadt: 35 LP; Uni Gießen: 47 LP; Uni Frankfurt: 60 LP
21 Uni Kassel: 23 LP; TU Darmstadt: 12 LP; Uni Gießen: 36 LP; Uni Frankfurt: 9-38 LP
22 Uni Kassel: 36 LP; TU Darmstadt: 65 LP; Uni Gießen: 27 LP; Uni Frankfurt: in Fachdidaktiken (Wirtschaftspädagogik) enthalten
23 Bachelor-Arbeit: Uni Kassel: 10 LP; TU Darmstadt: 10 LP; Uni Gießen: 12 LP; Uni Frankfurt: k.A.; Master-Arbeit: Uni Kassel: 22 LP; TU Darmstadt: 15 LP; Uni Gießen: 16 LP; Uni Frankfurt: k.A
24 LP für den Lehramtstyp 5 werden von der einzelnen Hochschule nach Vorgabe der KMK-Richtlinie festgesetzt.
25 Fach
26 Förderpädagogische Fachrichtung 1
27 Förderpädagogische Fachrichtung 2
28 In den LP für Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften enthalten.

Existieren landesweite Vorgaben, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrerausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja, als integrativer Bestandteil des Studiums, der nicht in gesonderten LPs ausgewiesen wird Ja, als integrativer Bestandteil des Studiums, der nicht in gesonderten LPs ausgewiesen wird k.A. k.A.
 
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Gibt es landesweit einheitliche Vorgaben über die Vermittlung der folgenden professionellen Kompetenzen in Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Kompetenzen standen zur Auswahl: Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Inklusion/Heterogenität, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Demokratiebildung, Menschenrechtserziehung. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

 
Anmerkung:
In Hessen werden an ausgewählten Universitäten Praxissemester für alle Lehramtsstudiengänge mit Ausnahme des Lehramtstyp 5 erprobt.

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für folgende Lehramtstypen vorgegeben: Lehramtstyp 1, 3, 4, 6 an den Universitäten mit Praxissemester

 
Anmerkung:
Die Studienordnungen für das jeweilige Praxissemester im Erprobungsstatus sind durch das Hessische Kultusministerium (HKM) genehmigt und sehen entsprechende Veranstaltungen vor.

Wer führt die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen zu der Praxiszeit in den Schulen (oder schulische Praktika) durch?

  • Wissenschaftler der Hochschule

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 Initiativen, um Lehramtsstudierende auf die praktische Arbeit in einer multiprofessionellen Kooperationskultur vorzubereiten?

  • Es gibt keine Maßnahmen

Detaillierte Informationen zum Praxissemester

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Dauer (an der Praktikumsschule) - - -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - - -
Studiensemester - - -
Verantwortung - - Kein/e Praxissemester/anders benannten Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen) verpflichtend vorgegeben
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Dauer (an der Praktikumsschule) - - -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - - -
Studiensemester - - -
Verantwortung - - Kein/e Praxissemester/anders benannten Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen) verpflichtend vorgegeben
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Dauer (an der Praktikumsschule) - - -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - - -
Studiensemester - - -
Verantwortung - - Kein/e Praxissemester/anders benannten Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen) verpflichtend vorgegeben
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Dauer (an der Praktikumsschule) - - -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - - -
Studiensemester - - -
Verantwortung Kein/e Praxissemester/anders benannten Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen) verpflichtend vorgegeben Kein/e Praxissemester/anders benannten Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen) verpflichtend vorgegeben -
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Dauer (an der Praktikumsschule) - - -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - - -
Studiensemester - - -
Verantwortung - - Kein/e Praxissemester/anders benannten Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen) verpflichtend vorgegeben

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
21 Monate www.kmk.org/fileadmin/Da...
 

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • siehe Anmerkungen

 
Anmerkung:
Die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen und den Prüfungsstellen.

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

  • EU: gemäß EU-Richtlinie -> EU-Staatenangehörige werden gemäß geltender EU-Berufsanerkennungsrichtlinie bewertet. Außerhalb EU: in Hessen nicht nach Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) bewertet, sondern nach seit Jahren geltender Verwaltungspraxis gemäß Empfehlungen der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen der KMK sowie nach hessischen/Sonder-Anerkennungsverfahren (in Anlehnung an die EU-Eignungsprüfungen).

 
Indikatoren-Info:
z.B. Studienleistungen, Praktika

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Es gibt in unserem Land keine Instrumente/Verfahren der Kooperation zwischen den zwei Phasen

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

  • An sonstiger Stelle

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Ja und zwar mind. 3 Jahre Berufserfahrung (ohne Vorbereitungsdienst)

 
Anmerkung:
Nach § 62 Abs. 4 Hessisches Hochschulgesetz soll auf eine Stelle, deren Funktionsbeschreibung die Wahrnehmung schulpädagogischer, fachdidaktischer oder erziehungswissenschaftlicher Aufgaben in der Lehrerbildung vorsieht, nur berufen werden, wer nach der Ausbildung eine dreijährige Schulpraxis nachweist. Die Hochschulen weichen nur in begründeten Einzelfällen von dieser Regelung ab.

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Nein

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Ja

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Ja, (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge, Staatsexamensstudiengänge)

 
Anmerkung:
Alle lehrerbildenden hessischen Universitäten werden durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung gefördert. Das Praxissemester ist gesetzlich verankert und befindet sich im Erprobungsstatus. Der Abschluss der Lehramtsstudiengänge, die nicht im Bachelor/Master studiert werden, ist eine Erste Staatsprüfung und nicht das Erste Staatsexamen.

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Nein

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es die Möglichkeit für Lehrkräfte aus dem Schuldienst, eine Tätigkeit in der Lehrerbildung an den Hochschulen auszuüben?

  • Ja, in Voll- und Teilzeit

 
Anmerkung:
Abordnungsmöglichkeit als Pädagogischer Mitarbeiter (PäMi)