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Monitor Lehrerbildung

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Mecklenburg-Vorpommern Wählen Sie ein anderes Land

Studieninteressierte können in Mecklenburg-Vorpommern, abgesehen vom Lehramtstyp 2, ein Studium aller Lehramtstypen antreten. Das Studium der Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen) dauert neun Semester, während derer 270 Leistungspunkte erbracht werden müssen. Das Studium der Lehramtstypen 3 (Lehramt an Regionalen Schulen), 4 (Lehramt an Gymnasien), 5 (Lehramt an beruflichen Schulen) und 6 (Lehramt für Sonderpädagogik) dauert zehn Semester (300 Leistungspunkte bzw. 210 Leistungspunkte für Lehramtstyp 6). Mecklenburg-Vorpommern bietet seine Lehramtsstudiengänge in der grundständigen Studienstruktur mit dem Abschluss Staatsexamen an. Eine Ausnahme bildet der Lehramtstyp 5, der außerdem in einer gestuften Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor und Master angeboten wird, Regelstudienzeit und Anzahl der Leistungspunkte sind jedoch gleich.
Praxisphasen gehören laut der landesweiten Vorgaben verpflichtend zum Curriculum, Praxissemester sind jedoch nicht vorgesehen. 
Auf Landesebene existiert ein Beirat für Lehrerbildung und Bildungsforschung als zentrales Gremium, das die universitäre Lehrerbildung kontinuierlich begleitet. Lehrerbildung war in den letzten Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein verpflichtendes Themenfeld. Laut Lehrerbildungsgesetz sind Zentren für Lehrerbildung landesweit vorgegeben.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Ja

Worauf lag der Schwerpunkt bei den öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Für das Lehramtsstudium allgemein

Welche Zielgruppen sollten mit den speziellen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium erreicht werden?

  • Alle Abiturienten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 Maßnahmen zur bedarfsgerechten Steuerung des Lehrkräftenachwuchses auf Landesebene?

  • Ja, im Rahmen der erste Phase

Beschreibung der Maßnahmen

 
Anmerkung:
Informationen auf www.lehrer-in-mv.de

Anzahl der eingestellten Bewerber(innen) in den öffentlichen Schuldienst im Jahr 2014

Eingestellte Bewerber davon Seiteneinsteiger
482 0
 

Anzahl von Lehrkräften 2014/15 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
10827 2018
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
63 21
 

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen Grundschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt an Regionalen Schulen Regionale Schulen und Gesamtschulen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien Gymnasien, Gesamtschulen und Berufliche Schulen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Lehramt an beruflichen Schulen Berufliche Schulen
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt für Sonderpädagogik Förderschulen und alle anderen Schularten
Geben Sie bitte die Quellen an, in der die Lehramtstypen und Schulformen aufgezeigt werden: www.bildung-mv.de www.bildung-mv.de
 
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

  • Nein

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Nein, es gibt sowohl eine gestufte als auch eine grundständige Studienstruktur

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Lehrerbildungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern vom 04.07.2011 Lehrerprüfungsverordnung Mecklenburg-Vorpommern vom 16.07.2012

Studienstruktur der einzelnen Lehramtstypen

Studienstruktur
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - - 9 Semester
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I - - 10 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium - - 10 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 6 Semester 4 Semester -
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter - - 10 Semester

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - LP - LP 270 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I - LP - LP 300 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium - LP - LP 300 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 180 LP 120 LP - LP
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter - LP - LP 270 LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Anzahl weiterer Fächer, die studiert werden können Existenz von Sonderregelungen Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 4 - Die Lernbereiche sind als Fächer ausgewiesen. § 6 Lehrerbildungsgesetz
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 1 Weiteres Fach als Dritt- oder Beifach. § 6 Lehrerbildungsgesetz
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 1 Weiteres Fach als Dritt- oder Beifach. § 6 Lehrerbildungsgesetz
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 - - § 6 Lehrerbildungsgesetz
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 3 - Zwei sonderpädagogische Fachrichtungen und ein allgemeinbildendes Fach. § 6 Lehrerbildungsgesetz

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Lehrerbildungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern vom 04.07.2011 und Lehrerprüfungsverordnung Mecklenburg-Vorpommern vom 16.07.2012

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

Vorgabe für Bachelor und Master zusammen Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs - 39
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - 39
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs - 72
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 - k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 - k.A.
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 3 - k.A.
Bildungswissenschaften - 90
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) - 15
Abschlussarbeit / -prüfung - 15
Optionalbereich / Sonstiges 4 - k.A.
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs - 90
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - 90
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs - k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs - 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs - k.A.
Bildungswissenschaften - 60
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) - 15
Abschlussarbeit / -prüfung - 15
Optionalbereich / Sonstiges - k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs - 105
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - 105
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs - k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs - 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs - k.A.
Bildungswissenschaften - 30
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) - 15
Abschlussarbeit / -prüfung - 15
Optionalbereich / Sonstiges - k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. -
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. -
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. -
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. -
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. -
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. -
Bildungswissenschaften mindestens 30 -
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 15 -
Abschlussarbeit / -prüfung 15 -
Optionalbereich / Sonstiges 5 k.A. -
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 6 - 60
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 7 - 60
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 8 - 60
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 9 - k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 10 - k.A.
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 11 - k.A.
Bildungswissenschaften - 60
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) - 15
Abschlussarbeit / -prüfung - 15
Optionalbereich / Sonstiges - k.A.
 
Anmerkung:
1 Fachdidaktik ist in der Fachwissenschaft enthalten (Deutsch).
2 Fachdidaktik ist in der Fachwissenschaft enthalten (Mathematik).
3 Fachdidaktik ist in den weiteren Fachwissenschaften enthalten (Wahlpflichtbereich).
4 Gesamtumfang der vier Lernbereiche: 150 LP
5 Gesamtumfang Fachwissenschaften: maximal 210 LP; Gesamtumfang Fachdidaktiken: 30 LP
6 Erste sonderpädagogische Fachrichtung einschließlich Fachdidaktik.
7 Zweite sonderpädagogische Fachrichtung einschließlich Fachdidaktik.
8 Allgemeinbildendes Fach einschließlich Fachdidaktik.
9 In Fachwissenschaften eingeschlossen.
10 In Fachwissenschaften eingeschlossen.
11 In Fachwissenschaften eingeschlossen.

Ist die Vermittlung bestimmter Themenschwerpunkte verpflichtend vorgesehen?

Lehramtstyp Themenfelder
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Sonstiges, und zwar Umgang mit Daten
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Sonstiges, und zwar Umgang mit Daten
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Sonstiges, und zwar Umgang mit Daten
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Sonstiges, und zwar Umgang mit Daten
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Sonstiges, und zwar Umgang mit Daten
 
Indikatoren-Info:
Es standen sieben Themenfelder zur Auswahl. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrerausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja und zwar im Umfang von 39 LP Ja und zwar im Umfang von 39 LP k.A. k.A.
 
Anmerkung:
Gesamtumfang für vier Lernbereiche: 150 LP
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen, aber kein/e Praxissemester/anders benannten Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
18 Monate für die Lehramtstypen 1, 3, 4, 5, 6 www.kmk.org/fileadmin/Da...
 

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

  • Gemäß § 14 Abs. 2 Lehrerbildungsgesetz sind die Hochschulen verpflichtet, die Anerkennung nur in Fällen zu verweigern, in denen wesentliche Unterschiede der Studien- und Prüfungsleistungen festzustellen sind. Dies entspricht dem Regelungsinhalt der Lissabon-Konvention.

 
Indikatoren-Info:
(z. B. Studienleistungen, Praktika)

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Formalisierter, regelmäßiger Austausch der Beteiligten, wie z.B. AGs, Gremien

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

Stelle, an der Beratungsangebote zum Vorbereitungsdienst für Lehramtsabsolventen existieren Art der Angebote
Beim Landesministerium k.A.

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Ja und zwar mind. 3 Jahre Berufserfahrung (ohne Vorbereitungsdienst)

 
Anmerkung:
Im Einzelfall ist eine flexible Auslegung erforderlich, da es sich um eine Soll-Vorschrift handelt.

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Ja

Bezeichnung der Einrichtungen/Gremien

  • Beirat für Lehrerbildung und Bildungsforschung

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Ja

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Nein

 
Anmerkung:
Die Qualitätssicherung erfolgt durch die Genehmigung. Keine Akkreditierung erforderlich, da Staatsexamensstudiengänge (Ausnahme Lehramt an Beruflichen Schulen).

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Nein

 
Anmerkung:
Die Lehrerbildung ist jedoch ein expliziter Förderschwerpunkt des Hochschulpakts.

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es Initiativen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Bildungswissenschaften?

  • Nein

Gibt es Initiativen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Fachdidaktiken?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Es konnten bis zu drei laufende Initiativen angegeben werden, die das Land durchführt.