Diese Website verwendet Cookies. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Weiteres dazu finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Monitor Lehrerbildung

© 2015 | Bertelsmann Stiftung, CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung, Deutsche Telekom Stiftung, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.
 

Länder zum Vergleich wählen

Bitte wählen Sie die Länder aus, deren Ergebnisse Sie vergleichen möchten

 

Erhebungsjahr zum Vergleich auswählen

Bitte wählen Sie die Erhebungsjahre aus, mit denen Sie die Ergebnisse vergleichen möchten

Nordrhein-Westfalen Wählen Sie ein anderes Land

Die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen bieten die Möglichkeit, ein Studium der Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen), 3 (Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen), 4 (Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen), 5 (Lehramt an Berufskollegs) und 6 (Lehramt für sonderpädagogische Förderung) aufzunehmen. Das Studium wird mit den Abschlüssen Bachelor und Master abgeschlossen. Die Regelstudienzeit aller Lehramtstypen beträgt im Bachelor sechs Semester und im Master vier Semester. Insgesamt müssen 300 Leistungspunkte erbracht werden.
Praxisphasen inklusive Praxissemester sind landesweit vorgeschrieben. Zum praktischen Teil gehören ebenfalls ein Orientierungspraktikum sowie ein Berufsfeldpraktikum, das während des Bachelorstudiums wahlweise schulisch oder außerschulisch sein kann. Eine grundsätzlich außerschulische Ausrichtung des Berufsfeldpraktikums ist in Nordrhein-Westfalen geplant.
Auf Landesebene existiert kein zentrales Gremium, das die universitäre Lehrerbildung mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet. Das Thema Lehrerbildung war in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und an der Lehrerbildung beteiligten Hochschulen ein verpflichtendes Themenfeld. Zentren für Lehrerbildung bestehen laut Landesvorgabe an den lehrerbildenden Universitäten in Nordrhein-Westfalen.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Ja

Worauf lag der Schwerpunkt bei den öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Für das Lehramtsstudium in den MINT-Fächern

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Das Ministerium für Schule und Weiterbildung wirbt seit 2008 für ein Lehramtsstudium. Die Werbung ist verbunden mit Informationen zum fächerspezifischen und schulformspezifischen Personalbedarf (insbesondere MINT, Berufskolleg); u.a. Beratungen auf Abi-Messen, Broschüren etc. www.schulministerium.nrw...

Welche Zielgruppen sollten mit den speziellen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium erreicht werden?

  • Alle Abiturienten

  • Studienanfänger mit Migrationshintergrund

  • Frauen in MINT-Lehramtsfächern

  • Männer

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 Maßnahmen zur bedarfsgerechten Steuerung des Lehrkräftenachwuchses auf Landesebene?

  • Ja, im Rahmen der erste Phase

Beschreibung der Maßnahmen

  • Das Ministerium für Schule und Weiterbildung analysiert seit vielen Jahren die Entwicklung am Lehrerarbeitsmarkt und veröffentlicht die Ergebnisse als Prognose der zukünftigen Beschäftigungsaussichten im Lehrerberuf in Nordrhein-Westfalen. Ziel der Analyse ist es, Abiturientinnen und Abiturienten, Studierende sowie alle anderen am Lehrerberuf Interessierten bei ihrer Berufswahl so zu beraten, dass sowohl Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung für das Land auf der einen als auch schlechte Berufsaussichten für Lehrkräfte auf der anderen Seite so weit wie möglich vermieden werden. Weitere Informationen sind unter folgenden Links erhältlich: www.schulministerium.nrw... www.schulministerium.nrw...

Welche Initiativen hat das Land seit 2012 ergriffen, um das Image des Lehramtsstudiums zu steigern?

  • Das Ministerium für Schule und Weiterbildung leistet mit zielgerichteter Werbung für den Lehrerberuf und für Lehrämter auch einen Beitrag dazu, das Image des Lehramtsstudiums zu verbessern. Zu nennen sind hier insbesondere die Broschüren „Zukunftsberuf Lehrer/in“, „Beruf mit Perspektive“, „Perspektive: Lehrer/in am Berufskolleg“ sowie entsprechende Flyer, die das Interesse an einem Lehramtsstudium stärken sollen.

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Anzahl der eingestellten Bewerber(innen) in den öffentlichen Schuldienst im Jahr 2014

Eingestellte Bewerber davon Seiteneinsteiger
5647 128
 

Anzahl von Lehrkräften 2014/15 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
155099 44683
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
1050 356
 

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen Grundschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen Haupt-, Real- und Gesamtschulen; an Gesamtschulen in den Jahrgangsstufen 5-10. Außerdem an Sekundar- und Gemeinschaftsschulen sowie an Weiterbildungskollegs.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Gymnasien und Gesamtschulen, außerdem an Berufskollegs, Sekundar- und Gemeinschaftsschulen sowie an Weiterbildungskollegs.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Lehramt an Berufskollegs Berufskollegs
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt für sonderpädagogische Förderung Förderschulen, außerdem in anderen Schulformen entsprechend den fachlichen und sonderpädagogischen Anforderungen
Geben Sie bitte die Quellen an, in der die Lehramtstypen und Schulformen aufgezeigt werden: § 3 Abs. 1 Lehrerausbildungsgesetz vom 12.05.2009 (GV NRW 2009 S. 308) zuletzt geändert durch Gesetz vom 28.05.2013 (GV NRW 2013 S. 272) § 4 Lehrerausbildungsgesetz vom 12.05.2009 (GV NRW 2009 S. 308) zuletzt geändert durch Gesetz vom 28.05.2013 (GV NRW 2013 S. 272)
 
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

 
Anmerkung:
Überlegungen, die sonderpädagogischen Studiengänge abzuschaffen, gibt es nicht. Überlegungen, sie neu zu strukturieren, gibt es insofern, als dass die Landesregierung einen Modellversuch zur Erprobung innovativer Formen der sonderpädagogischen Qualifizierung in den Blick genommen hat (bezogen auf das Lehramt an Grundschulen, vgl. den Gesetzentwurf der Landesregierung zum "Gesetz zur Änderung des Lehrerausbildungsgesetzes“ vom 29.09.2015, Landtags-Drucksache 16/9887 S. 16). Darüber hinaus gibt es an zwei Hochschulen neue Strukturen zum Erwerb des Lehramts für sonderpädagogische Förderung durch Abschluss eines speziellen zusätzlichen Masterstudiengangs.

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Ja, eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Lehrerausbildungsgesetz vom 12.05.2009 (GV NRW 2009 S. 308), zuletzt geändert durch Gesetz vom 28.05.2013 (GV NRW 2013 S. 272) Lehramtszugangsverordnung vom 18.06.2009 (GV NRW 2009 S. 344) Beide Rechtsgrundlagen sind über das Internetportal zum Gesetz- und Verordnungsblatt unter www.recht.nrw.de oder über die Internetseite des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Weiterbildung unter www.schulministerium.nrw... verfügbar.

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 6 Semester 4 Semester
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 6 Semester 4 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6 Semester 4 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 6 Semester 4 Semester
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 6 Semester 4 Semester

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 300 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 300 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 300 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 300 LP
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 300 LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Existenz von Sonderregelungen Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 3 Gemäß § 2 Abs. 2 S. 3 Lehramtszugangsverordnung kann anstelle des dritten Lernbereichs bzw. des Unterrichtsfachs das vertiefte Studium von Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte treten. § 11 Abs. 5 Nr. 1 Lehrerausbildungsgesetz, § 2 Lehramtszugangsverordnung
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 - § 11 Abs. 5 Nr. 2 Lehrerausbildungsgesetz, § 3 Lehramtszugangsverordnung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 An die Stelle von zwei Unterrichtsfächern kann das Fach Kunst oder Musik alleine treten. § 11 Abs. 5 Nr. 3 Lehrerausbildungsgesetz, § 4 Lehramtszugangsverordnung
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 - § 11 Abs. 5 Nr. 4 Lehrerausbildungsgesetz, § 5 Lehramtszugangsverordnung
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 4 - § 11 Abs. 5 Nr. 5 Lehrerausbildungsgesetz, § 6 Lehramtszugangsverordnung
 
Anmerkung:
Lernbereiche, berufliche Fachrichtungen und sonderpädagogische Fachrichtungen werden hier als Fächer gezählt. Die Sonderregelungen werden nur auf die Zahl der Fächer bezogen, so dass Sonderregelungen, die das Studium einer sonderpädagogischen Fachrichtung anstelle eines Unterrichtsfachs/einer berufl. Fachrichtung ermöglichen, nicht angegeben werden.

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • §§ 9, 11, 12 Lehrerausbildungsgesetz vom 12.05.2009 (GV NRW 2009 S. 308) zuletzt geändert durch Gesetz vom 28.05.2013 (GV NRW 2013 S. 272), Lehramtszugangsverordnung vom 18.06.2009 (GV NRW 2009 S. 344): www.recht.nrw.de oder www.schulministerium.nrw...

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 55
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 55
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 3 67
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 4 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 5 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 6 15
Bildungswissenschaften 64
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 7 k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 8 6
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 9 80
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 10 80
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 11 20
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 12 20
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 81
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 13 k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 14 6
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 15 100
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 16 100
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 17 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 18 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 41
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 19 k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 20 6
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 21 100
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 22 100
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 23 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 24 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 41
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 25 k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 26 6
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 27 55
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 28 55
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 29 k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 30 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 31 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 26
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 32 k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 33 6
 
Anmerkung:
1 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
2 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
3 Es gibt zwei Lernbereiche, die im Umfang von je 55 LP studiert werden und wahlweise einen weiteren Lernbereich oder ein Unterrichtsfach im Umfang von weiteren 55 LP. Hinzu kommt ein vertieftes Studium eines der Lernbereiche oder des Unterrichtsfachs (12 LP). Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
4 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
5 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
6 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
7 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
8 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend).
9 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 20 LP fachdidaktische Leistungen.
10 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 20 LP fachdidaktische Leistungen.
11 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 20 LP fachdidaktische Leistungen.
12 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 20 LP fachdidaktische Leistungen.
13 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
14 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend).
15 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
16 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
17 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
18 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
19 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
20 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend).
21 Es gibt zwei Varianten: 1. Studium von zwei gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen oder Unterrichtsfächern, 2. Studium einer großen beruflichen Fachrichtung (140 LP) und einer kleinen beruflichen Fachrichtung (60 LP). Die für die gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen/Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen. Bei der Variante mit einer großen und einer kleinen beruflichen Fachrichtung gilt die Mindestvorgabe für den fachdidaktischen Anteil nur für die große berufliche Fachrichtung.
22 Es gibt zwei Varianten: 1. Studium von zwei gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen oder Unterrichtsfächern, 2. Studium einer großen beruflichen Fachrichtung (140 LP) und einer kleinen beruflichen Fachrichtung (60 LP). Die für die gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen/Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen. Bei der Variante mit einer großen und einer kleinen beruflichen Fachrichtung gilt die Mindestvorgabe für den fachdidaktischen Anteil nur für die große berufliche Fachrichtung.
23 Die für die gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen/Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen. Bei der Variante mit einer großen und einer kleinen beruflichen Fachrichtung gilt die Mindestvorgabe für den fachdidaktischen Anteil nur für die große berufliche Fachrichtung.
24 Die für die gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen/Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen. Bei der Variante mit einer großen und einer kleinen beruflichen Fachrichtung gilt die Mindestvorgabe für den fachdidaktischen Anteil nur für die große beruflichen Fachrichtung.
25 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
26 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend).
27 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
28 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
29 Neben zwei Unterrichtsfächern mit je 55 LP müssen zwei sonderpädagogische Fachrichtungen mit 50 und 55 LP studiert werden.
30 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
31 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
32 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
33 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend).

Ist die Vermittlung bestimmter Themenschwerpunkte verpflichtend vorgesehen?

Lehramtstyp Themenfelder
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Sonstiges, und zwar Vorgaben zur Vermittlung von Grundkompetenzen zur Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler sind kurzfristig geplant (Beschluss des Landeskabinetts vom 29.09.15)
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Sonstiges, und zwar Vorgaben zur Vermittlung von Grundkompetenzen zur Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler sind kurzfristig geplant (Beschluss des Landeskabinetts vom 29.09.15)
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Sonstiges, und zwar Vorgaben zur Vermittlung von Grundkompetenzen zur Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler sind kurzfristig geplant (Beschluss des Landeskabinetts vom 29.09.15)
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Sonstiges, und zwar Vorgaben zur Vermittlung von Grundkompetenzen zur Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler sind kurzfristig geplant (Beschluss des Landeskabinetts vom 29.09.15)
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Sonstiges, und zwar Vorgaben zur Vermittlung von Grundkompetenzen zur Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler sind kurzfristig geplant (Beschluss des Landeskabinetts vom 29.09.15)
 
Anmerkung:
Soweit "Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung" angekreuzt wurde, heißt das entsprechende Element in NRW "Diagnose und Förderung". Dabei dürfte es sich um vergleichbare Inhalte und Ziele handeln.
Indikatoren-Info:
Es standen sieben Themenfelder zur Auswahl. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrerausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja und zwar im Umfang von 55 LP Ja und zwar im Umfang von 55 LP Nein Nein
 
Anmerkung:
In NRW gibt es den Lernbereich "Sprachliche Grundbildung" und den Lernbereich "Mathematische Grundbildung". Auf diese bezieht sich die Angabe zu "Deutsch" und zu "Mathematik".
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

Welche Unterstützungsstrukturen stellt das Land bereit, damit Lehrende Studierende in den Praxisphasen umfassend betreuen können, z.B. durch Besuche am Arbeitsplatz?

  • Im Praxissemester: Die "Rahmenkonzeption zur strukturellen und inhaltlichen Ausgestaltung des Praxissemesters" bildet u.a. die Grundlage für die Unterstützung, die die verschiedenen am Praxissemester beteiligten Institutionen (Hochschulen, Schulen, Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung) den Studierenden bei der Durchführung des Praxissemesters bieten sollen. Darin sind folgende Maßnahmen zur Unterstützung vorgesehen: Seitens der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung und der schulischen Ausbildungslehrer erfolgt eine Begleitung der Studierenden während des Praxissemesters. Es erfolgt u.a. eine beratende Rückmeldung zu durchgeführten Unterrichtsvorhaben. Über Gruppenhospitationen und Videoaufzeichnungen findet eine gemeinsame Aufarbeitung der Erfahrungen und Beobachtungen statt. In Abhängigkeit der vorhandenen Ressourcen können zudem Besuche der Universitätsdozenten an den Praktikumsschulen stattfinden, um bei der Durchführung der Projekte zu beraten. Darüber hinaus werden während des Praxissemesters universitäre Begleitseminare angeboten, die die Studierenden bei der Planung, Durchführung und Reflexion ihrer Unterrichtsprojekte unterstützen.

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Die Rahmenkonzeption zum Praxissemester ist auf der Internetseite des Ministeriums für Schule und Weiterbildung abgelegt: www.schulministerium.nrw...

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

 
Anmerkung:
Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen sind gesetzlich für das Praxissemester vorgesehen. Für die anderen Praktika sind entsprechende Veranstaltungen nicht gesetzlich vorgesehen.

Wer führt die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen zu der Praxiszeit in den Schulen (oder schulische Praktika) durch?

  • Wissenschaftler der Hochschule

  • Fachseminarleiter des Studienseminars

  • und sonstige: Ausbildungslehrkräfte der Schule

 
Anmerkung:
Die Angabe bezieht sich auf das Praxissemester.

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, aber sie sind geplant

 
Anmerkung:
Die künftig geplante Verpflichtung soll Ausnahmen zulassen: Geplant ist ein in der Regel außerschulisches Berufsfeldpraktikum.

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Ja, dieses wird auch von der Hochschule eingesehen, aber nicht zur Benotung herangezogen

 
Anmerkung:
Das Portfolio wird ab Beginn des Eignungspraktikums bis zum Ende des Vorbereitungsdienstes geführt. Es besteht aus einem Dokumentations- und einem Reflexionsteil. Der Dokumentationsteil kann von der Hochschule eingesehen werden.
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Detaillierte Informationen zum Praxissemester

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Dauer (an der Praktikumsschule) - -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Die Hochschule
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Dauer (an der Praktikumsschule) - -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Die Hochschule
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Dauer (an der Praktikumsschule) - -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Die Hochschule
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Dauer (an der Praktikumsschule) - -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Die Hochschule
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Dauer (an der Praktikumsschule) - -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Die Hochschule
 
Anmerkung:
Das Praxissemester umfasst insgesamt 25 LP, die sich entsprechend der vom Ministerium für Schule und Weiterbildung und den Hochschulen am 14.04.2010 unterzeichneten Rahmenkonzeption zur strukturellen und inhaltlichen Ausgestaltung des Praxissemesters wie folgt verteilen: schulpraktischer Teil mindestens 13 LP, Schulforschungsteil mindestens 10 LP. Dies gilt für alle Lehrämter in gleicher Weise.

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
18 Monate für die Lehramtstypen 1, 3, 4, 5, 6 www.kmk.org/fileadmin/Da...
 

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

  • Gemäß § 63a Hochschulgesetz i.d.F. durch das Hochschulzukunftsgesetz vom 16.09.2014 (GV. NRW. 2014 S. 543) werden Prüfungsleistungen und Studienabschlüsse, die an einer anderen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder in Studiengängen an ausländischen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen erbracht wurden, auf Antrag anerkannt, sofern hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen kein wesentlicher Unterschied zu den Leistungen besteht, die ersetzt werden. Die erforderlichen Unterlagen über die anzuerkennende Leistung sind vom Antragsteller vorzulegen. Die Beweislast für eine nicht anerkennungsfähige Prüfungsleistung/einen nicht anerkennungsfähigen Studienabschluss liegt bei der Hochschule.

 
Indikatoren-Info:
(z. B. Studienleistungen, Praktika)

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Schriftlich fixierte Kooperationsvereinbarungen mit bzw. zwischen den Zentren für Lehrerbildung und den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

  • Sonstiges, und zwar: § 30 HG ermöglicht eine Beteiligung der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) in den Zentren für Lehrerbildung (ZfL) der Hochschulen; umgekehrt können die ZfL in den Gremien der ZfsL beteiligt werden.

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

Stelle, an der Beratungsangebote zum Vorbereitungsdienst für Lehramtsabsolventen existieren Art der Angebote
An den Hochschulen k.A.
Beim Landesministerium Informationsangebote im Internet unter www.schulministerium.nrw... sowie im Bewerbungsportal www.schulministerium.nrw... Infoline zum Zukunftsberuf Lehrer/in NRW
Bei den Bezirksregierungen k.A.
An sonstiger Stelle 1. Landesweite Beratungsstelle für das Lehramt an Berufskollegs beim Landesprüfungsamt für Lehrämter an Schulen (LPA) in Dortmund, im Internet unter: www.pruefungsamt.nrw.de/... 2. Infoline zum Zukunftsberuf Lehrer/in NRW unter der Rufnummer 0211/8371905

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Nein

 
Anmerkung:
Eine gesetzliche Vorgabe dieses Inhalts gibt es nicht.

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Nein

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Ja

 
Anmerkung:
Die Ziel- und Leistungsvereinbarungen wurden in NRW durch Hochschulverträge ersetzt.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Ja, (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge, Staatsexamensstudiengänge)

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Ja, und zwar: Förderprogramm zur Umsetzung der Lehrerausbildungsreform aus dem Jahr 2009: bezieht sich auf den Aufbau von Zentren für Lehrerbildung, den Ausbau der Fachdidaktik, die Kompensation der Studienzeitverlängerung in Bezug auf die Lehrämter Grundschule, Haupt-, Real- und Gesamtschule und die Kompensation zusätzlichen Prüfungsaufwands. Seit 2013 zudem weitere Förderung für den Aufbau zusätzlicher Ausbildungskapazitäten für das sonderpädagogische Lehramt sowie weitere Förderung für kooperative Studiengänge für das Berufskolleg-Lehramt.

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es Initiativen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Bildungswissenschaften?

  • Nein

Gibt es Initiativen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Fachdidaktiken?

  • Ja

  • Förderprogramm zum Ausbau der Fachdidaktik seit 2010. Dieses bezieht auch den wissenschaftlichen Nachwuchs ein.

 
Anmerkung:
Mittelbar profitiert der wissenschaftliche Nachwuchs in den Bildungswissenschaften von dem Förderprogramm zum Aufbau von Zentren für Lehrerbildung, deren Aufgabe u.a. die Förderung der Lehrerbildungsforschung und der schul- und unterrichtsbezogenen Forschung nebst Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist. Ferner dient auch die Abordnung von Lehrkräften an Hochschulen der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Indikatoren-Info:
Es konnten bis zu drei laufende Initiativen angegeben werden, die das Land durchführt.