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Monitor Lehrerbildung

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An den Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen kann ein Studium der Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen), 3 (Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen), 4 (Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen), 5 (Lehramt an Berufskollegs) und 6 (Lehramt für sonderpädagogische Förderung) absolviert und mit den Abschlüssen Bachelor und Master abgeschlossen werden. Die Regelstudienzeit beträgt für alle Lehramtstypen im Bachelor sechs Semester und im Master vier Semester. Insgesamt müssen 300 Leistungspunkte erbracht werden.
Praxisphasen inklusive Praxissemester sind landesweit vorgeschrieben.
Auf Landesebene existiert kein zentrales Gremium, das die universitäre Lehrerbildung mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet. Das Thema Lehrerbildung war in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und an der Lehrerbildung beteiligten Hochschulen ein verpflichtendes Themenfeld. Zentren für Lehrerbildung bestehen laut Landesvorgabe an den lehrerbildenden Universitäten in Nordrhein-Westfalen.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Ja

Worauf lag der Schwerpunkt bei den öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Auf dem Lehramtsstudium in den MINT-Fächern

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Das Ministerium für Schule und Weiterbildung wirbt seit 2008 für ein Lehramtsstudium. Die Werbung ist verbunden mit Informationen zum fächerspezifischen und schulformspezifischen Personalbedarf (insbesondere MINT, Berufskolleg); u.a. Beratungen auf Abi-Messen, Broschüren etc. www.schulministerium.nrw...

Welche Zielgruppen sollten mit den speziellen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium erreicht werden?

  • Alle Abiturienten

  • Studienanfänger mit Migrationshintergrund

  • Frauen in MINT-Lehramtsfächern

  • Männer

Für welche drei Fächer gibt es langfristig (bis 2020) den höchsten Lehrereinstellungsbedarf?

Lehramtstyp Erstes Fach Zweites Fach Drittes Fach
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe siehe Anmerkung siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Mathematik Physik Informatik
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Mathematik Physik Informatik
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Maschinentechnik Elektrotechnik Technische Informatik
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Emotionale und soziale Entwicklung Lernen Geistige Entwicklung
 
Anmerkung:
Weiterführende Informationen sind unter www.schulministerium.nrw... zu finden. Diese Lehrkräftebedarfsprognose gilt grundsätzlich weiterhin. Zwar ist eine leichte Verschiebung von der Sekundarstufe I hin zur Sekundarstufe II zu erwarten, die entsprechende Modifikationen der Einstellungschancen nach sich zieht. Dies ändert jedoch nichts an den grundsätzlich für diese Lehrämter prognostizierten Tendenzen. Unvorhersehbare Bedarfsverschiebungen, z.B. durch die anhaltende Zuwanderung, sind in den Prognosen nicht enthalten und erschweren verlässliche Abschätzungen erheblich. Im Bereich der Grundschulen spielen Lehrbefähigungen keine so entscheidende Rolle. Grundschullehrerinnen und -lehrer haben i.d.R. drei Fächer: Mathematik, Deutsch und ein weiteres Fach.

Anzahl der eingestellten Bewerber(innen) in den öffentlichen Schuldienst im Jahr 2015

Eingestellte Bewerber davon Seiteneinsteiger
9220 290
 

Anzahl von Lehrkräften 2015/16 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
155705 43747
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
1019 342
 

War im Land die Einstellung in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16 für den Seiten- bzw. Quereinstieg geöffnet?

  • Ja, für den Seiteneinstieg, d.h. für Lehramtsanwärter, die in der Regel ohne vorangegangenes Lehramtsstudium und ohne Vorbereitungsdienst berufsbegleitend für den Schuldienst ausgebildet werden

Für welche beruflichen Fachrichtungen bzw. Unterrichtsfächer war der Seiten- bzw. Quereinstieg in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16 geöffnet?

  • Für den Seiteneinstieg geöffnete Fächer: siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
Über die Öffnung für den Seiteneinstieg entscheidet in Nordrhein-Westfalen die Schule im konkreten Einzelfall.

Welche Qualifikationen mussten im Schuljahr 2015/16 für eine Einstellung in den Schuldienst an beruflichen Schulen über den Seiten- bzw. Quereinstieg erfüllt werden?

  • Für den Seiteneinstieg nötige Qualifikationen: Die Anforderungen für die Zulassung zum berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst sind in § 13 Lehrerausbildungsgesetz sowie in der Ordnung zur berufsbegleitenden Ausbildung von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern und der Staatsprüfung geregelt. Eine Teilnahme ist demnach möglich für Personen, die a) einen an einer Universität erworbenen Hochschulabschluss nachweisen, der auf einer Regelstudienzeit von insgesamt mindestens acht Semestern beruht und keinen Zugang zum Vorbereitungsdienst eröffnet, b) eine mindestens zweijährige Berufstätigkeit oder eine mindestens zweijährige Betreuung eines minderjährigen Kindes nach Abschluss des Hochschulstudiums nachweisen können, c) die für die Unterrichts- und Erziehungstätigkeit erforderlichen deutschen Sprachkenntnisse besitzen und d) im Rahmen eines Auswahlverfahrens mit positiver Prognose über den Ausbildungserfolg in den Schuldienst des Landes Nordrhein-Westfalen im Tarifbeschäftigungsverhältnis eingestellt wurden. Im Rahmen der Einstellung in den Schuldienst ist festzustellen, ob ein Einsatz in zwei Fächern und eine erfolgreiche Teilnahme an der berufsbegleitenden Ausbildung in zwei Fächern erwartet werden kann.

Neueinstellungen in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
In Nordrhein-Westfalen werden die Neueinstellungen nicht für ein Schuljahr erfasst, sondern für ein Kalenderjahr. Im Kalenderjahr 2015 wurden 1.188 Lehrkräfte in der Schulform Berufskolleg eingestellt, im Kalenderjahr 2016 waren es 1.170 Lehrkräfte.
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Über den Seiten- bzw. Quereinstieg neu in den Schuldienst an beruflichen Schulen eingestellte Lehrkräfte im Schuljahr 2015/16

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
In Nordrhein-Westfalen werden die Neueinstellungen nicht für ein Schuljahr erfasst, sondern für ein Kalenderjahr. Im Kalenderjahr 2015 wurden in Nordrhein-Westfalen 156 Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger eingestellt, im Kalenderjahr 2016 waren es 267 Personen.
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für die Aufnahme eines Studiums 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen'?

  • Ja und zwar: 1. Landesmaßnahme "TeachFuture - Zukunftsberuf Lehrer/in NRW Berufskolleg" 2. Landesmaßnahme "Kooperative Berufskollegs-Lehrerausbildung von Fachhochschulen und Universitäten" (s. www.wissenschaft.nrw.de/...).

Beschreibung der Maßnahmen

  • 1. "TeachFuture": Das Lehramt an Berufskollegs ist als Option der Studien- und Berufswahl wenig präsent. Deshalb gründete das Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) 2013 mit Unterstützung des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) sowie von Vertretern der Spitzenverbände der Wirtschaft, Lehrerverbänden des Berufskollegs und interessierten Hochschulen des Landes eine gemeinsame Initiative zur Lehrerwerbung am Berufskolleg. Vor dem Hintergrund des hohen Lehrkräftebedarfs an Berufskollegs sollen durch die Initiative „TeachFuture - Zukunftsberuf Lehrer/in am Berufskolleg” Oberstufenschülerinnen und -schüler, potentielle Studienwechsler des ingenieurwissenschaftlichen Studiums und am Lehrerberuf Interessierte verstärkt auf die Chancen des Lehrerberufs am Berufskolleg aufmerksam gemacht werden und auf die sehr guten Einstellungschancen insbesondere in den Fachrichtungen Maschinentechnik, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Gesundheit/Pflege sowie Sozialpädagogik hingewiesen werden. Diese Maßnahme wird durch Messe-Auftritte und verschiedene Medien (Broschüre, Plakate, Flyer, Film) unterstützt. 2. "Kooperative Berufskollegs-Lehrerausbildung": Im Rahmen des Programms zur kooperativen Ausbildung für das Lehramt gewerblich-technischer Fachrichtungen an Berufskollegs (s.o.) werben die kooperierenden Universitäten und Fachhochschulen bei Schülerinnen und Schülern und Studierenden an den Fachhochschulen für ein Studium für das Lehramt der genannten Fachrichtungen.

Anzahl der Lehramtsstudierenden der 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' im 1. und 2. Fachsemester zum WS 2015/16 mit angestrebtem Abschluss Master

Universitäten Fachhochschulen
Anzahl der Lehramtsstudierenden insgesamt (berufliche und allgemeinbildende Fächer) 631 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester 44 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Nur Studierende der einzelnen beruflichen Fachrichtungen:
Wirtschaft und Verwaltung 290 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester -
Metalltechnik 82 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester -
Elektrotechnik 46 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester 1 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Bautechnik 6 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester 1 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Holztechnik 1 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester -
Textiltechnik und -gestaltung 1 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester -
Labortechnik/Prozesstechnik 9 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester -
Druck- und Medientechnik 18 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester 6 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik 10 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester -
Gesundheit und Körperpflege 22 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester -
Ernährung und Hauswirtschaft 6 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester 18 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Agrarwirtschaft 6 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester -
Sozialpädagogik 60 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester -
Pflege - 18 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Fahrzeugtechnik 10 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester -
Informationstechnik 3 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester -
Angaben zu Studierendenanzahlen können nicht immer sinnvoll zu einem Gesamtergebnis zusammengeführt werden.
Studierende aller beruflichen Fachrichtungen (Gesamtzahl) 564 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester k.A.
 
Anmerkung:
Da in Nordrhein-Westfalen das Lehramtsstudium für Berufskolleg entweder aus zwei beruflichen Fachrichtungen oder aus Unterrichtsfach und beruflicher Fachrichtung oder nur aus Unterrichtsfächern bestehen kann, ist eine Kopfzählung nach Fachrichtungen nicht möglich. Es werden Fachbelegungen ausgewiesen. Die Anzahl der Studierenden für das Lehramt für Berufskolleg im 1. und 2. Fachsemester beträgt 631 (Kopfzählung). Fachhochschulstudierende, die im Rahmen der kooperativen Ausbildung für das Lehramt gewerblich-technischer Fachrichtungen an Berufskollegs von Fachhochschulen und Universitäten lehramtsbezogene Module belegen und Lehrveranstaltungen besuchen, können statistisch nicht vollständig erfasst werden.
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte

Voraussichtlicher Einstellungsbedarf bei Lehrkräften an berufsbildenden Schulen in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen im Schuljahr 2022/23

Fach Voraussichtlicher Einstellungsbedarf
Einstellungsbedarf insgesamt (Vollzeitäquivalente) siehe Anmerkung
Wirtschaft und Verwaltung siehe Anmerkung
Metalltechnik siehe Anmerkung
Elektrotechnik siehe Anmerkung
Bautechnik siehe Anmerkung
Holztechnik siehe Anmerkung
Textiltechnik und -gestaltung siehe Anmerkung
Labortechnik/Prozesstechnik siehe Anmerkung
Druck- und Medientechnik siehe Anmerkung
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik siehe Anmerkung
Gesundheit und Körperpflege siehe Anmerkung
Ernährung und Hauswirtschaft siehe Anmerkung
Agrarwirtschaft siehe Anmerkung
Sozialpädagogik siehe Anmerkung
Pflege siehe Anmerkung
Fahrzeugtechnik siehe Anmerkung
Informationstechnik siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
Keine Bezifferung möglich.

Anzahl der Absolventen im Sommersemester 2015 eines Studiums des Lehramtstyp 5 in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen

Fach Anzahl der Absolventen
Anzahl der Lehramtsabsolventen insgesamt (berufliche und allgemeinbildende Fächer) 521
Wirtschaft und Verwaltung 250
Metalltechnik 18
Elektrotechnik 15
Bautechnik 6
Holztechnik 4
Textiltechnik und -gestaltung -
Labortechnik/Prozesstechnik 11
Druck- und Medientechnik 24
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik 3
Gesundheit und Körperpflege -
Ernährung und Hauswirtschaft 1
Agrarwirtschaft -
Sozialpädagogik 61
Pflege -
Fahrzeugtechnik 1
Informationstechnik 2
 
Anmerkung:
Da in Nordrhein-Westfalen das Lehramtsstudium für Berufskolleg entweder aus zwei beruflichen Fachrichtungen oder aus Unterrichtsfach und beruflicher Fachrichtung oder nur aus Unterrichtsfächern bestehen kann, ist eine Kopfzählung nach Fachrichtungen nicht möglich. Es werden Fachbelegungen ausgewiesen. Die Anzahl der Absolventen für das Lehramt für Berufskolleg beträgt 521 (Kopfzählung). Es liegen nur Daten des Prüfungsjahrs 2015 (Wintersemester 2014/15 + Sommersemester 2015) vor.

Anzahl der Personen, die im Schuljahr 2015/16 in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen des Lehramts an berufsbildenden Schulen den Vorbereitungsdienst begonnen haben

Personen, die den Vorbereitungsdienst begonnen haben, insgesamt davon Absolventen eines Lehramtsstudiums des Lehramtstyp 5
Wirtschaft und Verwaltung 213 200
Metalltechnik 59 16
Elektrotechnik 39 5
Bautechnik 14 11
Holztechnik 5 5
Textiltechnik und -gestaltung 43 43
Labortechnik/Prozesstechnik 0 0
Druck- und Medientechnik 4 4
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik 5 5
Gesundheit und Körperpflege 20 11
Ernährung und Hauswirtschaft 27 23
Agrarwirtschaft 5 1
Sozialpädagogik 43 35
Pflege 26 23
Fahrzeugtechnik 12 4
Informationstechnik 4 0
Personen/Absolventen insgesamt 519 386
 
Anmerkung:
In NRW gelten bzgl. einzelner Fachrichtungen abweichende Bezeichnungen/Strukturen: Wirtschaft und Verwaltung=Wirtschaftswissenschaft; Metalltechnik=Maschinenbautechnik/Maschinentechnik; Textilgestaltung=Textil- und Bekleidungstechnik; Druck- und Medientechnik=Drucktechnik/Druck- und Medientechnik; Gesundheit und Körperpflege=Gesundheit/Biotechnik, Körperpflege; Ernährung und Hauswirtschaft=Ernährung und Hauswirtschaftswissenschaft; Agrarwirtschaft=Agrarwirtschaft/Agrarwissenschaft; Pflege=Gesundheit/Altenpflege, Gesundheit/Pflege, Gesundheitswissenschaft/Pflege

Welche strategischen Ziele verfolgt das Land hinsichtlich der Neueinstellungen von Lehrkräften in den Schuldienst an beruflichen Schulen?

  • Neu eingestellte Lehrkräfte an Berufskollegs verstärken die bereits vorhandenen Kollegien und tragen dazu bei, dass Nordrhein-Westfalen ein starker Wirtschaftsstandort bleiben kann. Lehrkräfte am Berufskolleg engagieren sich für die Ausbildung der kommenden Generationen und bilden die Fachkräfte von morgen aus. Aus diesem Grund werden für die Berufskollegs sehr gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer benötigt. Ziel ist es, ausgebildete Lehrkräfte mit einer Staatsprüfung für ein Lehramt einzustellen, möglichst für das Lehramt an Berufskollegs. Wo dies aus quantitativen personalwirtschaftlichen Gründen nötig ist, werden Formen des Seiteneinstiegs und der Nachqualifikation von Lehrkräften genutzt. Zur Gewinnung von zusätzlichen Studierenden in lehramtsbezogenen Masterstudiengängen wird in Bedarfsbereichen die Zusammenarbeit mit Fachhochschulen ausgebaut. Seiteneinstieg und Kooperationen sollen und dürfen aber nicht der (in der Kultusministerkonferenz vereinbarten) Regelausbildung aus Lehramtsstudium und Vorbereitungsdienst die Grundlage entziehen. Letztere muss auch bei - langfristig angelegten - Werbe- und Orientierungsmaßnahmen für den Lehrerberuf eine wesentliche Rolle spielen.

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen Grundschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Haupt-, Real- und Gesamtschulen; an Gesamtschulen in den Jahrgangsstufen 5-10. Außerdem an Sekundar- und Gemeinschaftsschulen sowie an Weiterbildungskollegs.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Gymnasien und Gesamtschulen, außerdem an Berufskollegs, Sekundar- und Gemeinschaftsschulen sowie an Weiterbildungskollegs.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Lehramt an Berufskollegs Berufskollegs
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt für sonderpädagogische Förderung Förderschulen, außerdem in anderen Schulformen entsprechend der fachlichen und sonderpädagogischen Anforderungen
Geben Sie bitte die Quellen an, in der die Lehramtstypen und Schulformen aufgezeigt werden: § 3 Abs. 1 Lehrerausbildungsgesetz vom 12.05.2009 (GV NRW 2009 S. 308) zuletzt geändert durch Gesetz vom 14.06.2016 (GV NRW 2016 S. 310) § 4 Lehrerausbildungsgesetz vom 12.05.2009 (GV NRW 2009 S. 308) zuletzt geändert durch Gesetz vom 14.06.2016 (GV NRW 2016 S. 310)
 
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Ja, eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Lehrerausbildungsgesetz vom 12.05.2009 (GV NRW 2009 S. 308), zuletzt geändert durch Gesetz vom 14.06.2016 (GV NRW 2016 S. 310) Lehramtszugangsverordnung vom 25.04.2016 (GV NRW 2016 S. 207) Beide Rechtsgrundlagen sind über das Internetportal zum Gesetz- und Verordnungsblatt unter recht.nrw.de/lmi/owa/br_... oder über die Internetseite des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Weiterbildung unter www.schulministerium.nrw... verfügbar.

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 6 Semester 4 Semester
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 6 Semester 4 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6 Semester 4 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 6 Semester 4 Semester
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 6 Semester 4 Semester

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 300 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 300 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 300 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 300 LP
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 300 LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Existenz von Sonderregelungen Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 3 Gemäß § 2 Abs. 2 S. 3 Lehramts-zugangsverordnung kann anstelle des dritten Lernbereichs bzw. des Unterrichtsfachs das vertiefte Studium von Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungs- geschichte treten. § 11 Abs. 6 Nr. 1 Lehrerausbildungsgesetz, § 2 Lehramtszugangsverordnung
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 - § 11 Abs. 6 Nr. 2 Lehrerausbildungsgesetz, § 3 Lehramtszugangsverordnung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 An die Stelle von zwei Unterrichtsfächern kann das Fach Kunst oder Musik alleine treten. § 11 Abs. 6 Nr. 3 Lehrerausbildungsgesetz, § 4 Lehramtszugangsverordnung
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 - § 11 Abs. 6 Nr. 4 Lehrerausbildungsgesetz, § 5 Lehramtszugangsverordnung
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 4 - § 11 Abs. 6 Nr. 5 Lehrerausbildungsgesetz, § 6 Lehramtszugangsverordnung
 
Anmerkung:
Lernbereiche, berufliche Fachrichtungen und sonderpädagogische Fachrichtungen werden hier als Fächer gezählt. Die Sonderregelungen werden nur auf die Zahl der Fächer bezogen, so dass Sonderregelungen, die das Studium einer sonderpädagogischen Fachrichtung anstelle eines Unterrichtsfachs/einer berufl. Fachrichtung ermöglichen, nicht angegeben werden.

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

  • Nein

 
Anmerkung:
Überlegungen, die sonderpädagogischen Studiengänge abzuschaffen, gibt es nicht. Überlegungen, sie neu zu strukturieren, gibt es insofern, als dass mit dem geänderten Lehrerausbildungsgesetz, das am 07.05.2016 in Kraft getreten ist, die Möglichkeit der Durchführung eines Modellversuchs zur Erprobung innovativer Formen der sonderpädagogischen Qualifizierung geschaffen wurde (bezogen auf das Lehramt an Grundschulen, vgl. § 11 Abs. 6 Lehrerausbildungsgesetz). Darüber hinaus gibt es an zwei Hochschulen neue Strukturen zum Erwerb des Lehramts für sonderpädagogische Förderung durch Abschluss eines speziellen zusätzlichen Masterstudiengangs.

Wurden oder werden im Land seit 2011 Reformen/Reformmodelle des 'Lehramts an beruflichen Schulen' (Lehramtstyp 5) durchgeführt?

  • Ja, und zwar im Jahr/in den Jahren siehe Beschreibung

Beschreibung der Reformen

  • 1. Qualifikation von Lehrkräften am Berufskolleg in den technischen Fachrichtungen Maschinen-, Elektro- und Fahrzeugtechnik: Lehrkräfte am Berufskolleg, die bereits dort unterrichten, können sich in den o.g. technischen Fachrichtungen weiterqualifizieren. 2. Programm zur kooperativen Lehrerausbildung für das Lehramt an Berufskollegs: Das Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Forschung (MIWF) fördert im Bereich Lehramtsstudium für das Berufskolleg seit 2013 den Auf- und Ausbau der Studienkapazitäten für die kooperative Ausbildung von Berufskolleg-Lehrkräften mit insg. 11 Millionen Euro. Beteiligt sind fünf Verbünde von Universitäten und Fachhochschulen an den Standorten Wuppertal, Aachen, Münster, Paderborn und Siegen. 3. "Dualer Master of Education für das Lehramt an Berufskollegs": Seit dem Wintersemester 2015/16 werden Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen mit Bachelorabschluss in technischen Fachrichtungen an der Bergischen Universität Wuppertal in dem o.g. berufsbegleitenden Studiengang für den Lehrerberuf qualifiziert. Das Studium ist verbunden mit einer Einstellung als Lehrkraft an einem Berufskolleg. Mit den Universitäten Aachen, Münster, Paderborn und Siegen werden ab 2017 voraussichtlich auch die anderen vier kooperativen Hochschulstandorte einen entsprechenden berufsbegleitenden Master-Studiengang anbieten. 4. Erleichterung des Studienzugangs für Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen aufgrund geänderter Rechtsvorschriften 5. Einrichtung einer besonderen Beratungsstelle für das Lehramt an Berufskollegs beim Landesprüfungsamt

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 55
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 55
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 3 67
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 4 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 5 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 6 15
Bildungswissenschaften 64
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 7 25
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 8 6
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 9 80
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 10 80
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 11 20
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 12 20
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 81
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 13 25
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 14 6
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 15 100
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 16 100
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 17 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 18 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 41
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 19 25
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 20 6
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 21 100
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 22 100
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 23 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 24 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 41
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 25 25
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 26 6
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 27 55
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 28 55
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 29 k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 30 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 31 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 26
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 32 k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 33 6
 
Anmerkung:
1 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
2 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
3 Es gibt zwei Lernbereiche, die im Umfang von je 55 LP studiert werden und wahlweise einen weiteren Lernbereich oder ein Unterrichtsfach im Umfang von weiteren 55 LP. Hinzu kommt ein vertieftes Studium eines der Lernbereiche oder des Unterrichtsfachs (12 LP). Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
4 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
5 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
6 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
7 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
8 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend).
9 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 20 LP fachdidaktische Leistungen.
10 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 20 LP fachdidaktische Leistungen.
11 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 20 LP fachdidaktische Leistungen.
12 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 20 LP fachdidaktische Leistungen.
13 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
14 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend).
15 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
16 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
17 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
18 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
19 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
20 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend).
21 Es gibt zwei Varianten: 1. Studium von zwei gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen oder Unterrichtsfächern, 2. Studium einer großen beruflichen Fachrichtung (140 LP) und einer kleinen beruflichen Fachrichtung (60 LP). Die für die gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen/Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen. Bei der Variante mit einer großen und einer kleinen beruflichen Fachrichtung gilt die Mindestvorgabe für den fachdidaktischen Anteil nur für die große berufliche Fachrichtung.
22 Es gibt zwei Varianten: 1. Studium von zwei gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen oder Unterrichtsfächern, 2. Studium einer großen beruflichen Fachrichtung (140 LP) und einer kleinen beruflichen Fachrichtung (60 LP). Die für die gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen/Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen. Bei der Variante mit einer großen und einer kleinen beruflichen Fachrichtung gilt die Mindestvorgabe für den fachdidaktischen Anteil nur für die große berufliche Fachrichtung.
23 Die für die gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen/Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen. Bei der Variante mit einer großen und einer kleinen beruflichen Fachrichtung gilt die Mindestvorgabe für den fachdidaktischen Anteil nur für die große berufliche Fachrichtung.
24 Die für die gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen/Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen. Bei der Variante mit einer großen und einer kleinen beruflichen Fachrichtung gilt die Mindestvorgabe für den fachdidaktischen Anteil nur für die große beruflichen Fachrichtung.
25 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
26 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend).
27 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
28 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
29 Neben zwei Unterrichtsfächern mit je 55 LP müssen zwei sonderpädagogische Fachrichtungen mit 50 und 55 LP studiert werden.
30 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
31 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
32 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
33 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend).

Existieren landesweite Vorgaben, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrerausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja und zwar im Umfang von 55 LP Ja und zwar im Umfang von 55 LP Nein Nein
 
Anmerkung:
In NRW gibt es den Lernbereich "Sprachliche Grundbildung" und den Lernbereich "Mathematische Grundbildung". Auf diese bezieht sich die Angabe zu "Deutsch" und zu "Mathematik".
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Gibt es landesweit einheitliche Vorgaben über die Vermittlung der folgenden professionellen Kompetenzen in Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Kompetenzen standen zur Auswahl: Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Inklusion/Heterogenität, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Demokratiebildung, Menschenrechtserziehung. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Sonstiges, und zwar: Fachspezifischer Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken, Pädagogische Medienkompetenz, Didaktische Aspekte einer reflektierten Koedukation, Förderung von Alphabetisierung und Grundbildung, Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Sonstiges, und zwar: Fachspezifischer Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken, Pädagogische Medienkompetenz, Didaktische Aspekte einer reflektierten Koedukation, Förderung von Alphabetisierung und Grundbildung, Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 3 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Sonstiges, und zwar: Fachspezifischer Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken, Pädagogische Medienkompetenz, Didaktische Aspekte einer reflektierten Koedukation, Förderung von Alphabetisierung und Grundbildung, Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 4 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Sonstiges, und zwar: Fachspezifischer Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken, Pädagogische Medienkompetenz, Didaktische Aspekte einer reflektierten Koedukation, Förderung von Alphabetisierung und Grundbildung, Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 5 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Sonstiges, und zwar: Fachspezifischer Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken, Pädagogische Medienkompetenz, Didaktische Aspekte einer reflektierten Koedukation, Förderung von Alphabetisierung und Grundbildung, Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler
 
Anmerkung:
1 Die Angaben beziehen sich auf Vorgaben in unterschiedlicher Form in Lehrerausbildungsgesetz, Lehramtszugangsverordnung, Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen und im Kerncurriculum des Vorbereitungsdienstes; "Vorgaben" sind in der Regel nicht auf (bestimmte) Lehrveranstaltungen bezogen.
2 Die Angaben beziehen sich auf Vorgaben in unterschiedlichen Formen in Lehrerausbildungsgesetz, Lehramtszugangsverordnung, Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen und im Kerncurriculum des Vorbereitungsdienstes; "Vorgaben" sind in der Regel nicht auf (bestimmte) Lehrveranstaltungen bezogen.
3 Die Angaben beziehen sich auf Vorgaben in unterschiedlichen Formen in Lehrerausbildungsgesetz, Lehramtszugangsverordnung, Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen und im Kerncurriculum des Vorbereitungsdienstes; "Vorgaben" sind in der Regel nicht auf (bestimmte) Lehrveranstaltungen bezogen.
4 Die Angaben beziehen sich auf Vorgaben in unterschiedlichen Formen in Lehrerausbildungsgesetz, Lehramtszugangsverordnung, Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen und im Kerncurriculum des Vorbereitungsdienstes; "Vorgaben" sind in der Regel nicht auf (bestimmte) Lehrveranstaltungen bezogen.
5 Die Angaben beziehen sich auf Vorgaben in unterschiedlichen Formen in Lehrerausbildungsgesetz, Lehramtszugangsverordnung, Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen und im Kerncurriculum des Vorbereitungsdienstes; "Vorgaben" sind in der Regel nicht auf (bestimmte) Lehrveranstaltungen bezogen.

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

Welche Unterstützungsstrukturen stellt das Land bereit, damit Lehrende Studierende in den Praxisphasen umfassend betreuen können, z.B. durch Besuche am Arbeitsplatz?

  • Im Praxissemester: Die "Rahmenkonzeption zur strukturellen und inhaltlichen Ausgestaltung des Praxissemesters" bildet u.a. die Grundlage für die Unterstützung, die die verschiedenen am Praxissemester beteiligten Institutionen (Hochschulen, Schulen, Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung) den Studierenden bei der Durchführung des Praxissemesters bieten sollen. Darin sind folgende Maßnahmen zur Unterstützung vorgesehen: Seitens der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung und der schulischen Ausbildungslehrer erfolgt eine Begleitung der Studierenden während des Praxissemesters. Es erfolgt u.a. eine beratende Rückmeldung zu durchgeführten Unterrichtsvorhaben. Über Gruppenhospitationen und Videoaufzeichnungen findet eine gemeinsame Aufarbeitung der Erfahrungen und Beobachtungen statt. In Abhängigkeit der vorhandenen Ressourcen können zudem Besuche der Universitätsdozenten an den Praktikumsschulen stattfinden, um bei der Durchführung der Projekte zu beraten. Darüber hinaus werden während des Praxissemesters universitäre Begleitseminare angeboten, die die Studierenden bei der Planung, Durchführung und Reflexion ihrer Unterrichtsprojekte unterstützen.

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

 
Anmerkung:
Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen sind gesetzlich für das Praxissemester vorgesehen. Zudem ist das Eignungs- und Orientierungspraktikum entsprechend der gesetzlichen Vorgaben bildungswissenschaftlich oder fachwissenschaftlich zu begleiten. Für die anderen Praktika sind entsprechende Veranstaltungen nicht gesetzlich vorgesehen.

Wer führt die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen zu der Praxiszeit in den Schulen (oder schulische Praktika) durch?

  • Wissenschaftler der Hochschule

  • Fachseminarleiter des Studienseminars

  • Sonstige: Ausbildungslehrkräfte der Schule

 
Anmerkung:
Die Angabe bezieht sich auf das Praxissemester.

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

 
Anmerkung:
Die Verpflichtung lässt Ausnahmen zu: In der Regel soll ein außerschulisches Berufsfeldpraktikum absolviert werden.

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Ja, dieses wird auch von der Hochschule eingesehen, aber nicht zur Benotung herangezogen

 
Anmerkung:
Das Portfolio wird bis zum Ende des Vorbereitungsdienstes geführt. Es besteht aus einem Dokumentations- und einem Reflexionsteil. Der Dokumentationsteil kann von der Hochschule eingesehen werden.
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 Initiativen, um Lehramtsstudierende auf die praktische Arbeit in einer multiprofessionellen Kooperationskultur vorzubereiten?

  • Es gibt folgende Maßnahmen: Seit der Änderung des Lehrerausbildungsgesetzes, die am 07.05.2016 in Kraft getreten ist, sieht § 2 Abs. 2 vor, dass sich Ausbildung und Fortbildung einschließlich des Berufseingangs u.a. an der Entwicklung der grundlegenden beruflichen Kompetenzen für Kooperation orientieren. Dabei ist nach dem Gesetzeswortlaut u.a. die Befähigung zur Kooperation untereinander, mit den Eltern sowie mit anderen Berufsgruppen und Einrichtungen besonders zu berücksichtigen.

Detaillierte Informationen zum Praxissemester

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Dauer (an der Praktikumsschule) - 5 Monate
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Dauer (an der Praktikumsschule) - 5 Monate
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Dauer (an der Praktikumsschule) - 5 Monate
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Dauer (an der Praktikumsschule) - 5 Monate
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Dauer (an der Praktikumsschule) - 5 Monate
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
 
Anmerkung:
Das Praxissemester umfasst insgesamt 25 LP, die sich entsprechend der vom Ministerium für Schule und Weiterbildung und den Hochschulen am 14.04.2010 unterzeichneten Rahmenkonzeption zur strukturellen und inhaltlichen Ausgestaltung des Praxissemesters wie folgt verteilen: schulpraktischer Teil mindestens 13 LP, Schulforschungsteil mindestens 10 LP. Dies gilt für alle Lehrämter in gleicher Weise.

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
18 Monate www.kmk.org/fileadmin/Da...
 
Anmerkung:
§ 5 Abs. 1 S. 1 Lehrerausbildungsgesetz. recht.nrw.de/lmi/owa/br_...

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

  • Gemäß § 63a Hochschulgesetz i.d.F. durch das Hochschulzukunftsgesetz vom 16.09.2014 (GV. NRW. 2014 S. 543) werden Prüfungsleistungen und Studienabschlüsse, die an einer anderen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder in Studiengängen an ausländischen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen erbracht wurden, auf Antrag anerkannt, sofern hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen kein wesentlicher Unterschied zu den Leistungen besteht, die ersetzt werden. Die erforderlichen Unterlagen über die anzuerkennende Leistung sind vom Antragsteller vorzulegen. Die Beweislast für eine nicht anerkennungsfähige Prüfungsleistung/einen nicht anerkennungsfähigen Studienabschluss liegt bei der Hochschule.

 
Indikatoren-Info:
z.B. Studienleistungen, Praktika

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Schriftlich fixierte Kooperationsvereinbarungen mit bzw. zwischen den Zentren für Lehrerbildung und den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

  • Sonstiges, und zwar: Zusammenarbeit in kooperativen Praxisphasen (siehe auch Praxisbezug); § 30 HG ermöglicht eine Beteiligung der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) in den Zentren für Lehrerbildung (ZfL) der Hochschulen; umgekehrt können die ZfL in den Gremien der ZfsL beteiligt werden.

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

  • An den Hochschulen

  • Beim Landesministerium

  • Bei den Bezirksregierungen

  • An sonstiger Stelle

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Nein

 
Anmerkung:
Eine gesetzliche Vorgabe dieses Inhalts gibt es nicht.

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Nein

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Ja

 
Anmerkung:
Die Ziel- und Leistungsvereinbarungen wurden in NRW durch Hochschulverträge ersetzt.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Ja, (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge, Staatsexamensstudiengänge)

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Ja, und zwar: Förderprogramm zur Umsetzung der Lehrerausbildungsreform aus dem Jahr 2009: bezieht sich auf den Aufbau von Zentren für Lehrerbildung, den Ausbau der Fachdidaktik, die Kompensation der Studienzeitverlängerung in Bezug auf die Lehrämter Grundschule, Haupt-, Real-, Sekundar und Gesamtschule und die Kompensation zusätzlichen Prüfungsaufwands. Seit 2013 zudem weitere Förderung für den Aufbau zusätzlicher Ausbildungskapazitäten für das sonderpädagogische Lehramt sowie weitere Förderung für kooperative Studiengänge für das Berufskolleg-Lehramt.

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es die Möglichkeit für Lehrkräfte aus dem Schuldienst, eine Tätigkeit in der Lehrerbildung an den Hochschulen auszuüben?

  • Ja, in Voll- und Teilzeit

 
Anmerkung:
Möglichkeit zeitlich befristeter Abordnungen