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Monitor Lehrerbildung

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An der Universität des Saarlandes können vier verschiedene Lehramtstypen studiert werden: Lehramtstyp 1 (Lehramt für die Primarstufe), 3 (Lehramt für die Sekundarstufe I), 4 (Lehramt für die Sekundarstufe I und II, Gymnasien und Gesamtschulen) und 5 (Lehramt an beruflichen Schulen). Mit Ausnahme des Lehramtstyp 5 werden alle Studiengänge mit dem Ersten Staatsexamen abgeschlossen. Für den Lehramtstyp 5 gibt es sowohl eine gestufte als auch eine grundständige Studienstruktur.
Das Studium der Lehramtstypen 1 und 3 dauert 8 Semester, in denen der Workload 240 Leistungspunkte umfasst. Die Regelstudienzeit der Lehramtstypen 4 und 5 beträgt zehn Semester, in denen insgesamt 300 Leistungspunkte erbracht werden müssen. Die landesweit geregelten Pflichtanteile schreiben Praxisphasen vor, jedoch kein Praxissemester. Zudem ist für die Studierenden ein außerschulisches Praktikum verpflichtend.
Das Zentrum für Lehrerbildung an der Universität des Saarlandes fungiert als zentrales Gremium, das auch auf Landesebene die Lehrerbildung koordiniert. Das Thema Lehrerbildung war im Saarland verpflichtender Bestandteil der letzten Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschule.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Nein

Für welche drei Fächer gibt es langfristig (bis 2020) den höchsten Lehrereinstellungsbedarf?

Lehramtstyp Erstes Fach Zweites Fach Drittes Fach
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Didaktik der Primarstufe + Musik Didaktik der Primarstufe + evang. Religion Didaktik der Primarstufe + Kunst
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I k.A. k.A. k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium k.A. k.A. k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ingenieurwissenschaft (Metall- bzw. Automobiltechnik; Elektrotechnik/technische Informatik) Mathematik Sozialpädagogik

Anzahl der eingestellten Bewerber(innen) in den öffentlichen Schuldienst im Jahr 2015

Eingestellte Bewerber davon Seiteneinsteiger
392 6
 

Anzahl von Lehrkräften 2015/16 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
7647 2198
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
36 10
 

War im Land die Einstellung in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16 für den Seiten- bzw. Quereinstieg geöffnet?

  • Ja, für den Quereinstieg, d.h. für Lehramtsanwärter, die ohne vorangegangenes Lehramtsstudium den Vorbereitungsdienst beginnen

Für welche beruflichen Fachrichtungen bzw. Unterrichtsfächer war der Seiten- bzw. Quereinstieg in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16 geöffnet?

  • Für den Quereinstieg geöffnete Fächer: siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
Kein Quereinstieg in den Schuldienst möglich.

Welche Qualifikationen mussten im Schuljahr 2015/16 für eine Einstellung in den Schuldienst an beruflichen Schulen über den Seiten- bzw. Quereinstieg erfüllt werden?

  • Für den Quereinstieg nötige Qualifikationen: siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
Kein Quereinstieg in den Schuldienst möglich.

Neueinstellungen in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16

  • 81 Neueinstellungen in den Schuldienst an beruflichen Schulen (Vollzeitäquivalente)

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Über den Seiten- bzw. Quereinstieg neu in den Schuldienst an beruflichen Schulen eingestellte Lehrkräfte im Schuljahr 2015/16

  • 0 Einstellungen über den Quereinstieg (Vollzeitäquivalente)

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für die Aufnahme eines Studiums 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen'?

  • Ja und zwar: im Rahmen von Informationsveranstaltungen zum Lehramtsstudium an Schulen, Messe "Abi-was dann?" Hochschulinformationsbesuche, Tage der Berufsorientierung etc.

Anzahl der Lehramtsstudierenden der 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' im 1. und 2. Fachsemester zum WS 2015/16 mit angestrebtem Abschluss Master

Universitäten Fachhochschulen
Anzahl der Lehramtsstudierenden insgesamt (berufliche und allgemeinbildende Fächer) 13 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester -
Nur Studierende der einzelnen beruflichen Fachrichtungen:
Wirtschaft und Verwaltung - -
Metalltechnik 13 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester -
Elektrotechnik - -
Bautechnik - -
Holztechnik - -
Textiltechnik und -gestaltung - -
Labortechnik/Prozesstechnik - -
Druck- und Medientechnik - -
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik - -
Gesundheit und Körperpflege - -
Ernährung und Hauswirtschaft - -
Agrarwirtschaft - -
Sozialpädagogik - -
Pflege - -
Fahrzeugtechnik - -
Informationstechnik - -
Angaben zu Studierendenanzahlen können nicht immer sinnvoll zu einem Gesamtergebnis zusammengeführt werden.
Studierende aller beruflichen Fachrichtungen (Gesamtzahl) - -
 
Anmerkung:
Gestufte Studienstruktur nur im Studienfach Wirtschaftspädagogik (kein Lehramtsstudium; die Absolventinnen und Absolventen dieses Studiums können sich nach ihrem Abschluss für den Quereinstieg in das Referendariat bewerben).
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte

Anzahl der Lehramtsstudierenden der 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' im 7. und 8. Fachsemester zum WS 2015/16 mit angestrebtem Abschluss Staatsexamen

Universitäten Fachhochschulen
Anzahl der Lehramtsstudierenden insgesamt (berufliche und allgemeinbildende Fächer) 245 Lehramtsstudierende im 7. und 8. Fachsemester -
Nur Studierende der einzelnen beruflichen Fachrichtungen:
Wirtschaft und Verwaltung - -
Metalltechnik 1 Lehramtsstudierende im 7. und 8. Fachsemester -
Elektrotechnik - -
Bautechnik - -
Holztechnik - -
Textiltechnik und -gestaltung - -
Labortechnik/Prozesstechnik - -
Druck- und Medientechnik - -
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik - -
Gesundheit und Körperpflege - -
Ernährung und Hauswirtschaft - -
Agrarwirtschaft - -
Sozialpädagogik - -
Pflege - -
Fahrzeugtechnik - -
Informationstechnik 0 Lehramtsstudierende im 7. und 8. Fachsemester -
Angaben zu Studierendenanzahlen können nicht immer sinnvoll zu einem Gesamtergebnis zusammengeführt werden.
Studierende aller beruflichen Fachrichtungen (Gesamtzahl) 1 Lehramtsstudierende im 7. und 8. Fachsemester -
 
Anmerkung:
Metalltechnik: Mechatronik (mit Vertiefungsrichtungen Elektrotechnik, Metalltechnik oder mechatronische Systeme)
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte

Voraussichtlicher Einstellungsbedarf bei Lehrkräften an berufsbildenden Schulen in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen im Schuljahr 2022/23

Fach Voraussichtlicher Einstellungsbedarf
Einstellungsbedarf insgesamt (Vollzeitäquivalente) siehe Anmerkung
Wirtschaft und Verwaltung siehe Anmerkung
Metalltechnik siehe Anmerkung
Elektrotechnik siehe Anmerkung
Bautechnik siehe Anmerkung
Holztechnik siehe Anmerkung
Textiltechnik und -gestaltung siehe Anmerkung
Labortechnik/Prozesstechnik siehe Anmerkung
Druck- und Medientechnik siehe Anmerkung
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik siehe Anmerkung
Gesundheit und Körperpflege siehe Anmerkung
Ernährung und Hauswirtschaft siehe Anmerkung
Agrarwirtschaft siehe Anmerkung
Sozialpädagogik siehe Anmerkung
Pflege siehe Anmerkung
Fahrzeugtechnik siehe Anmerkung
Informationstechnik siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
Zuverlässige Prognosen können zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgegeben werden.

Anzahl der Absolventen im Sommersemester 2015 eines Studiums des Lehramtstyp 5 in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen

Fach Anzahl der Absolventen
Anzahl der Lehramtsabsolventen insgesamt (berufliche und allgemeinbildende Fächer) 147
Wirtschaft und Verwaltung 18
Metalltechnik 0
Elektrotechnik 0
Bautechnik -
Holztechnik -
Textiltechnik und -gestaltung -
Labortechnik/Prozesstechnik -
Druck- und Medientechnik -
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik -
Gesundheit und Körperpflege -
Ernährung und Hauswirtschaft -
Agrarwirtschaft -
Sozialpädagogik -
Pflege -
Fahrzeugtechnik -
Informationstechnik 0

Anzahl der Personen, die im Schuljahr 2015/16 in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen des Lehramts an berufsbildenden Schulen den Vorbereitungsdienst begonnen haben

Personen, die den Vorbereitungsdienst begonnen haben, insgesamt davon Absolventen eines Lehramtsstudiums des Lehramtstyp 5
Wirtschaft und Verwaltung 6 k.A.
Metalltechnik 4 1
Elektrotechnik 7 2
Bautechnik 1 k.A.
Holztechnik 1 1
Textiltechnik und -gestaltung - -
Labortechnik/Prozesstechnik - -
Druck- und Medientechnik - -
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik 1 1
Gesundheit und Körperpflege 3 2
Ernährung und Hauswirtschaft 3 k.A.
Agrarwirtschaft 2 k.A.
Sozialpädagogik 6 k.A.
Pflege - -
Fahrzeugtechnik - -
Informationstechnik - -
Personen/Absolventen insgesamt 34 8

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt für die Primarstufe Grundschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt für die Sekundarstufe I (Klassenstufen 5-10) Gemeinschaftsschulen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt für die Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II (Gymnasien und Gemeinschaftsschulen) Gymnasien und Gemeinschaftsschulen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Lehramt an beruflichen Schulen Berufliche Schulen
Geben Sie bitte die Quellen an, in der die Lehramtstypen und Schulformen aufgezeigt werden: Saarländisches Lehrerinnen- und Lehrerbildungsgesetz (SLBiG) vom 23. Juni 1999 zuletzt geändert durch das Gesetz vom 17. Juni 2015 (Amtsbl. I S. 446). -
 
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Nein, es gibt sowohl eine gestufte als auch eine grundständige Studienstruktur

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Studienstruktur der einzelnen Lehramtstypen

Studienstruktur
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Für den Lehramtstyp existiert sowohl eine gestufte als auch eine grundständige Studienstruktur

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - - 8 Semester
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I - - 8 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium - - 10 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 6 Semester 4 Semester 10 Semester

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp Bachelor und Master zusammen Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - LP 240 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I - LP 240 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium - LP 300 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 300 LP 300 LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Anzahl weiterer Fächer, die studiert werden können Existenz von Sonderregelungen Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 3 + 2 + 1 - Fach 1: Didaktik der Primarstufe (Deutsch, Mathe, Sachunterricht Fach 2: Profilfach (Angebot: Ästhetische Bildung/Werterziehung, Französisch/DaZ Fach 3: Wahlpflichtbereich (Angebot wie bei Fach 2) noch nicht publiziert
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 1 - Lehramtsprüfungsordnung: www.uni-saarland.de/file...
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 1 - Lehramtsprüfungsordnung: www.uni-saarland.de/file...
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 1 - Lehramtsprüfungsordnung: www.uni-saarland.de/file...

Wurden oder werden im Land seit 2011 Reformen/Reformmodelle des 'Lehramts an beruflichen Schulen' (Lehramtstyp 5) durchgeführt?

  • Ja, und zwar im Jahr/in den Jahren 2016

Beschreibung der Reformen

  • Umbenennung des Studienfaches "Mechatronik" in "Technik" einhergehend mit einer Reform der Studieninhalte.

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

Vorgabe für Bachelor und Master zusammen Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 - 75
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 - zwischen 30 (mindestens) und 35
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 3 - 18
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 4 - k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 5 - k.A.
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 6 - k.A.
Bildungswissenschaften - 39
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 7 - 42
Abschlussarbeit / -prüfung - 20
Optionalbereich / Sonstiges 8 - bis zu 16
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs - 63
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - 63
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs - k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs - 25
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - 25
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs - k.A.
Bildungswissenschaften - 48
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 9 - siehe Anmerkung
Abschlussarbeit / -prüfung - 16
Optionalbereich / Sonstiges - k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs - 90
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - 90
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs - k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs - 25
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - 25
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs - k.A.
Bildungswissenschaften - 48
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 10 - siehe Anmerkung
Abschlussarbeit / -prüfung - 22
Optionalbereich / Sonstiges - k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 11 117 117
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 12 63 63
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 25 25
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 25 25
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 48 48
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 13 k.A. siehe Anmerkung
Abschlussarbeit / -prüfung k.A. 22
Optionalbereich / Sonstiges k.A. k.A.
 
Anmerkung:
1 Didaktik der Primarstufe umfasst fachwissenschaftliche und -didaktische Anteile der 3 Kernfächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht (je 25 LP)
2 Profilfach mit mindestens 30 LP ( fachwissenschaftliche und -didaktische Anteile)
3 fachwissenschaftliche und -didaktische Anteile eines Faches aus den Wahlpflichtbereichen
4 Didaktik der Primarstufe umfasst fachwissenschaftliche und -didaktische Anteile der 3 Kernfächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht (je 25 LP)
5 Profilfach mit mindestens 30 LP ( fachwissenschaftliche und -didaktische Anteile)
6 fachwissenschaftliche und -didaktische Anteile eines Faches aus den Wahlpflichtbereichen
7 4 x je 9 LP in Deutsch, Mathematik, Sachunterricht und Bildungswissenschaften, 1 x 6 LP Frankreich/Luxemburg/zweisprachige Einrichtungen
8 Übergänge, Individuelle Lehr-Lern-Situationen/Inklusion, Französisch/DaZ...
9 fünfwöchiges Orientierungspraktikum (2 Wochen Grundschule, 3 Wochen weiterführende Schule); semesterbegleitendes fachdidaktisches Schulpraktikum im 1. Fach; semesterbegleitendes fachdidaktisches Schulpraktikum im 2. Fach; vierwöchiges fachdidaktisches Schulpraktikum im 1. Fach; vierwöchiges fachdidaktisches Schulpraktikum im 2. Fach
10 fünfwöchiges Orientierungspraktikum (2 Wochen Grundschule, 3 Wochen weiterführende Schule); semesterbegleitendes fachdidaktisches Schulpraktikum im 1. Fach; semesterbegleitendes fachdidaktisches Schulpraktikum im 2. Fach; vierwöchiges fachdidaktisches Schulpraktikum im 1. Fach; vierwöchiges fachdidaktisches Schulpraktikum im 2. Fach
11 berufliches Fach
12 allgemeinbildendes Fach
13 fünfwöchiges Orientierungspraktikum (2 Wochen Gemeinschaftsschule; 3 Wochen berufliche Schule); semesterbegleitendes fachdidaktisches Schulpraktikum im beruflichen Fach; semesterbegleitendes fachdidaktisches Schulpraktikum im allgemeinbildenden Fach; vierwöchiges fachdidaktisches Schulpraktikum im beruflichen Fach; vierwöchiges fachdidaktisches Schulpraktikum im allgemeinbildenden Fach; 36-wöchiges Betriebspraktikum.

Existieren landesweite Vorgaben, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Ja, in allen Fällen

 
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

In welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft) muss die Abschlussarbeit geschrieben werden?

Lehramtstyp Fachwissenschaft Fachdidaktik
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - Ja
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja Ja
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja Ja
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja Ja

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrerausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja und zwar im Umfang von 25 (Fachwissenschaft) LP Ja und zwar im Umfang von 25 (Fachwissenschaft) LP Ja und zwar im Umfang von 25 (Fachwissenschaft) LP siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
Statt Englisch wird Französisch oder Deutsch als Zweitsprache angeboten (18 LP + 6 LP Praktikum), zu den fachwissenschaftlichen Anteilen in Deutsch, Mathe und Sachunterricht kommen je ein fachdidaktisches Praktikum (3 x 9 = 27 LP) und die Module "Übergänge" (12 LP) und "Individuelle Lehr-Lernsituationen/Inklusion" (16 LP) hinzu.
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Gibt es landesweit einheitliche Vorgaben über die Vermittlung der folgenden professionellen Kompetenzen in Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Kompetenzen standen zur Auswahl: Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Inklusion/Heterogenität, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Demokratiebildung, Menschenrechtserziehung. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik

Nein, aber geplant:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Pädagogische Diagnostik
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Nein, aber geplant:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Sprachsensibler Unterricht
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen

Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Pädagogische Diagnostik
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Nein, aber geplant:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Sprachsensibler Unterricht
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen

Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Pädagogische Diagnostik
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Nein, aber geplant:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Sprachsensibler Unterricht
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen, aber kein/e Praxissemester/anders benannten Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

Welche Unterstützungsstrukturen stellt das Land bereit, damit Lehrende Studierende in den Praxisphasen umfassend betreuen können, z.B. durch Besuche am Arbeitsplatz?

  • betreuende Lehrkräfte (Mentorensystem)

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

Wer führt die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen zu der Praxiszeit in den Schulen (oder schulische Praktika) durch?

  • Wissenschaftler der Hochschule

  • Fachseminarleiter des Studienseminars

  • Sonstige: Lehrbeauftragte für Fachdidaktik, Mentoren

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

 

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Nein, das Anlegen und Führen einer solchen Dokumentation wird aber empfohlen

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 Initiativen, um Lehramtsstudierende auf die praktische Arbeit in einer multiprofessionellen Kooperationskultur vorzubereiten?

  • Es gibt keine Maßnahmen

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
18 Monate www.kmk.org/fileadmin/Da...
 

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

  • Saarländisches Lehrerinnen- und Lehrerbildungsgesetz (SLBiG) (Art. 1 des Gesetzes Nr. 1434) vom 23. Juni 1999 zuletzt geändert durch das Gesetz vom 16. Oktober 2012 (Amtsbl. I S. 437). Hier: § 7 Anerkennung und Gleichstellung von Prüfungen und Lehramtsbefähigungen.

 
Indikatoren-Info:
z.B. Studienleistungen, Praktika

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Formalisierter, regelmäßiger Austausch der Beteiligten, wie z.B. AGs, Gremien

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

  • An den Hochschulen

  • Beim Landesministerium

  • An sonstiger Stelle

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Nein

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Ja

Bezeichnung der Einrichtungen/Gremien

  • Zentrum für Lehrerbildung an der Universität des Saarlandes

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Ja

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Ja und zwar: Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Nein

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es die Möglichkeit für Lehrkräfte aus dem Schuldienst, eine Tätigkeit in der Lehrerbildung an den Hochschulen auszuüben?

  • Ja, in Voll- und Teilzeit