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Monitor Lehrerbildung

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Im Freistaat Sachsen ist ein Studium aller Lehramtstypen möglich - mit Ausnahme des Lehramtstyp 2. Angeboten werden die Studiengänge in einer grundständigen Studienstruktur mit dem Abschluss „Erstes Staatsexamen“. Die Regelstudienzeit beträgt für den Lehramtstyp 1 (Lehramt an Grundschulen) 8 Semester, in denen 240 Leistungspunkte erbracht werden müssen. Für den Lehramtstyp 3 (Lehramt an Mittelschulen) ist eine Regelstudienzeit von 9 Semestern (270 Leistungspunkte) angesetzt. Die Lehramtstypen 4 (Höheres Lehramt an Gymnasien), 5 (Höheres Lehramt an berufsbildenden Schulen) und 6 (Lehramt Sonderpädagogik) haben eine Regelstudienzeit von 10 Semestern, in der 300 Leistungspunkte erbracht werden müssen.
Praxisphasen, jedoch kein Praxissemester, sind bei allen Lehramtstypen landesweit curricular festgelegt. Im Lehramtstyp 5 muss zudem ein außerschulisches Praktikum (12-monatiges berufsbereichsbezogenes Berufspraktikum) absolviert werden, sofern keine abgeschlossene Berufsausbildung vorliegt. 
Die universitäre Lehrerbildung an den Hochschulen wird übergreifend von der Staatlichen Kommission Lehrerbildung mit Analysen und Bewertungen unterstützt. Außerdem existieren an den Hochschulen landesweit vorgeschriebene Einrichtungen für Lehrerbildung. Zudem war das Thema Lehrerbildung ein verpflichtendes Themenfeld in den zuletzt geschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Staat und Hochschulen.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Ja

 

Worauf lag der Schwerpunkt bei den öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Auf dem Lehramtsstudium allgemein

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Welche Zielgruppen sollten mit den speziellen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium erreicht werden?

  • Alle Abiturienten

Für welche drei Fächer gibt es langfristig (bis 2020) den höchsten Lehrereinstellungsbedarf?

Lehramtstyp Erstes Fach Zweites Fach Drittes Fach
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Englisch Kunst Sport
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Wirtschaft-Technik-Haushalt/Soziales Informatik Englisch
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Informatik Kunst Mathematik
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen gewerblich-technische Fachrichtungen k.A. k.A.
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter emotionale und soziale Entwicklung Lernen geistige Entwicklung

Anzahl der eingestellten Bewerber(innen) in den öffentlichen Schuldienst im Jahr 2015

Eingestellte Bewerber davon Seiteneinsteiger
1287 227
 

Anzahl von Lehrkräften 2015/16 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
28823 5736
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
301 104
 

War im Land die Einstellung in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16 für den Seiten- bzw. Quereinstieg geöffnet?

  • Ja, für den Seiteneinstieg, d.h. für Lehramtsanwärter, die in der Regel ohne vorangegangenes Lehramtsstudium und ohne Vorbereitungsdienst berufsbegleitend für den Schuldienst ausgebildet werden

  • Ja, für den Quereinstieg, d.h. für Lehramtsanwärter, die ohne vorangegangenes Lehramtsstudium den Vorbereitungsdienst beginnen

Für welche beruflichen Fachrichtungen bzw. Unterrichtsfächer war der Seiten- bzw. Quereinstieg in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16 geöffnet?

  • Für den Seiten- bzw. Quereinstieg geöffnete Fächer: Öffnung ohne Beschränkung

Welche Qualifikationen mussten im Schuljahr 2015/16 für eine Einstellung in den Schuldienst an beruflichen Schulen über den Seiten- bzw. Quereinstieg erfüllt werden?

  • Für den Seiteneinstieg nötige Qualifikationen: Universitärer Hochschulabschluss auf dem Niveau eines Masters oder eines gleichwertigen Abschlusses, wenn damit eine Ausbildung nachgewiesen ist, die mindestens einer beruflichen Fachrichtung zugeordnet werden kann und nach Inhalt und Umfang nicht wesentlich von der Ausbildung nach Lehramtsprüfungsordnung I - LAPO I in dieser Fachrichtung abweicht.

  • Für den Quereinstieg nötige Qualifikationen: Universitärer Hochschulabschluss auf dem Niveau eines Masters oder eines gleichwertigen Abschlusses, wenn damit eine Ausbildung nachgewiesen ist, die mindestens einer beruflichen Fachrichtung und einem Fach zugeordnet werden kann und nach Inhalt und Umfang nicht wesentlich von der Ausbildung nach Lehramtsprüfungsordnung I - LAPO I in dieser Fachrichtung, bzw. diesem Fach abweicht.

Neueinstellungen in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16

  • 108 Neueinstellungen in den Schuldienst an beruflichen Schulen (Vollzeitäquivalente)

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Über den Seiten- bzw. Quereinstieg neu in den Schuldienst an beruflichen Schulen eingestellte Lehrkräfte im Schuljahr 2015/16

  • 46 Einstellungen über den Seiten- bzw. Quereinstieg insgesamt (Vollzeitäquivalente)

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für die Aufnahme eines Studiums 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen'?

  • Ja und zwar: Teilnahme an Bildungsmessen, Faltblatt "Wege zum Lehrerberuf an berufsbildenden Schulen", Kooperative Ausbildung im technischen Lehramt (KAtLA)

Voraussichtlicher Einstellungsbedarf bei Lehrkräften an berufsbildenden Schulen in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen im Schuljahr 2022/23

Fach Voraussichtlicher Einstellungsbedarf
Einstellungsbedarf insgesamt (Vollzeitäquivalente) siehe Anmerkung
Wirtschaft und Verwaltung siehe Anmerkung
Metalltechnik siehe Anmerkung
Elektrotechnik siehe Anmerkung
Bautechnik siehe Anmerkung
Holztechnik siehe Anmerkung
Textiltechnik und -gestaltung siehe Anmerkung
Labortechnik/Prozesstechnik siehe Anmerkung
Druck- und Medientechnik siehe Anmerkung
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik siehe Anmerkung
Gesundheit und Körperpflege siehe Anmerkung
Ernährung und Hauswirtschaft siehe Anmerkung
Agrarwirtschaft siehe Anmerkung
Sozialpädagogik siehe Anmerkung
Pflege siehe Anmerkung
Fahrzeugtechnik siehe Anmerkung
Informationstechnik siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
Die konkreten fachspezifischen Einstellungsbedarfe werden im Rahmen der Schuljahresvorbereitung jeweils im Frühjahr erfasst. Angaben zum Einstellungsbedarf bis zum Schuljahr 2022/2023 sind nicht möglich.

Anzahl der Personen, die im Schuljahr 2015/16 in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen des Lehramts an berufsbildenden Schulen den Vorbereitungsdienst begonnen haben

Personen, die den Vorbereitungsdienst begonnen haben, insgesamt davon Absolventen eines Lehramtsstudiums des Lehramtstyp 5
Wirtschaft und Verwaltung 31 k.A.
Metalltechnik 11 k.A.
Elektrotechnik 5 k.A.
Bautechnik 3 k.A.
Holztechnik 2 k.A.
Textiltechnik und -gestaltung 2 k.A.
Labortechnik/Prozesstechnik 9 k.A.
Druck- und Medientechnik 2 k.A.
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik 2 k.A.
Gesundheit und Körperpflege 10 k.A.
Ernährung und Hauswirtschaft 12 k.A.
Agrarwirtschaft 0 k.A.
Sozialpädagogik 11 k.A.
Pflege 6 k.A.
Fahrzeugtechnik 2 k.A.
Informationstechnik 2 k.A.
Personen/Absolventen insgesamt 120 k.A.

Welche strategischen Ziele verfolgt das Land hinsichtlich der Neueinstellungen von Lehrkräften in den Schuldienst an beruflichen Schulen?

  • Stärkung der gewerblich-technischen Fachrichtungen; Absicherung des Dienstleistungssektors; Erhaltung der dualen Ausbildung

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen Grundschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt an Mittelschulen Mittelschulen/Oberschulen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Höheres Lehramt an Gymnasien Gymnasien
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Höheres Lehramt an berufsbildenden Schulen Berufsbildende Schulen
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt Sonderpädagogik Förderschulen
 
Anmerkung:
Lehramtsprüfungsordnung I - www.revosax.sachsen.de/v...
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Ja, eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 8 Semester
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 9 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 10 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 10 Semester
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 10 Semester

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 240 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 270 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 300 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 300 LP
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 300 LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 4 Lehramtsprüfungsordnung I www.revosax.sachsen.de/v...
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 Lehramtsprüfungsordnung I www.revosax.sachsen.de/v...
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 Lehramtsprüfungsordnung I www.revosax.sachsen.de/v...
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 Lehramtsprüfungsordnung I www.revosax.sachsen.de/v...
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 3 Lehramtsprüfungsordnung I www.revosax.sachsen.de/v...

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

  • Nein

Wurden oder werden im Land seit 2011 Reformen/Reformmodelle des 'Lehramts an beruflichen Schulen' (Lehramtstyp 5) durchgeführt?

  • Nein

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 50
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 1 75
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs mindestens 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 mindestens 90
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften mindestens 40
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 3 25
Abschlussarbeit / -prüfung 25
Optionalbereich / Sonstiges 4 10
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 65
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 65
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften mindestens 35
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 5 25
Abschlussarbeit / -prüfung 30
Optionalbereich / Sonstiges 6 20
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 80
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 80
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften mindestens 35
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 7 25
Abschlussarbeit / -prüfung 30
Optionalbereich / Sonstiges 8 20
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 9 90
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 10 75
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 11 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 12 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften mindestens 35
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 13 25
Abschlussarbeit / -prüfung 30
Optionalbereich / Sonstiges 14 20
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 15 50
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 16 50
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 65
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 15
Bildungswissenschaften mindestens 35
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 17 25
Abschlussarbeit / -prüfung 30
Optionalbereich / Sonstiges 18 10
 
Anmerkung:
1 Grundschuldidaktik: Umfang der LP abhängig von der Wahl des studierten Faches (§ 23 Abs. 3 Lehramtsprüfungsordnung (LAPO) I).
2 Grundschuldidaktik mindestens 90 LP
3 Umfang der Praktika in den Fächern, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften insgesamt 25 LP (LP sind teilweise anteilig in den Fächern, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften enthalten).
4 Ergänzungsstudien
5 Umfang der Praktika in den Fächern, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften insgesamt 25 LP (LP sind teilweise anteilig in den Fächern, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften enthalten).
6 Ergänzungsstudien
7 Umfang der Praktika in den Fächern, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften insgesamt 25 LP (LP sind teilweise anteilig in den Fächern, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften enthalten).
8 Ergänzungsstudien
9 Fachwissenschaft der ersten beruflichen Fachrichtung
10 Fachwissenschaft der zweiten beruflichen Fachrichtung oder des allgemeinbildenden Fachs
11 Fachdidaktik der ersten beruflichen Fachrichtung
12 Fachdidaktik der zweiten beruflichen Fachrichtung oder des allgemeinbildenden Fachs
13 Umfang der Praktika in den Fachrichtungen, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften insgesamt 25 LP (LP sind teilweise anteilig in den Fächern, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften enthalten).
14 Ergänzungsstudien
15 Erster sonderpädagogischer Förderschwerpunkt
16 Zweiter sonderpädagogischer Förderschwerpunkt
17 Umfang der Praktika in den Fachrichtungen, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften insgesamt 25 LP (LP sind teilweise anteilig in den Fächern, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften enthalten).
18 Ergänzungsstudien

Existieren landesweite Vorgaben, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrerausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja und zwar im Umfang von Fachwissenschaft 50 LP, Fachdidaktik 15 LP in der Grundschuldidaktik oder 25 LP Grundschuldidaktik Mathematik Ja und zwar im Umfang von Fachwissenschaft 50 LP, Fachdidaktik 15 LP in der Grundschuldidaktik oder 25 LP Grundschuldidaktik Deutsch Ja und zwar im Umfang von 25 LP Nein
 
Anmerkung:
Englisch kann als studiertes Fach gewählt werden; Fachwissenschaft 50 LP, Fachdidaktik 15 LP.
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Gibt es landesweit einheitliche Vorgaben über die Vermittlung der folgenden professionellen Kompetenzen in Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Kompetenzen standen zur Auswahl: Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Inklusion/Heterogenität, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Demokratiebildung, Menschenrechtserziehung. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache

Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache

Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache

Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache

Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen, aber kein/e Praxissemester/anders benannten Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

Welche Unterstützungsstrukturen stellt das Land bereit, damit Lehrende Studierende in den Praxisphasen umfassend betreuen können, z.B. durch Besuche am Arbeitsplatz?

  • Zentren für Lehrerbildung; Abordnung von Lehrkräften an die Zentren, Mentoren in den Schulen

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

Wer führt die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen zu der Praxiszeit in den Schulen (oder schulische Praktika) durch?

  • Wissenschaftler der Hochschule

 
Anmerkung:
Abgeordnete Lehrkräfte an den Zentren für Lehrerbildung.

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für folgende Lehramtstypen vorgegeben: Lehramtstyp 5/Höheres Lehramt an berufsbildenden Schulen: 12-monatiges berufsbereichsbezogenes Berufspraktikum oder eine berufsbereichsbezogene abgeschlossene Berufsausbildung

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 Initiativen, um Lehramtsstudierende auf die praktische Arbeit in einer multiprofessionellen Kooperationskultur vorzubereiten?

  • Es gibt keine Maßnahmen

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
18 Monate www.kmk.org/fileadmin/Da...
 

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • siehe Anmerkungen

 
Anmerkung:
Immatrikulationen sind nur in Studiengänge mit dem Abschluss einer Staatsprüfung möglich.

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

  • Studien- und Prüfungsleistungen, die an einer Hochschule erbracht worden sind, werden auf Antrag angerechnet, es sei denn, es bestehen wesentliche Unterschiede hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen (§ 35 Abs. 9 Sächsisches Hochschulfreiheitsgesetz).

 
Indikatoren-Info:
z.B. Studienleistungen, Praktika

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Formalisierter, regelmäßiger Austausch der Beteiligten, wie z.B. AGs, Gremien

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

  • An den Hochschulen

  • Beim Landesministerium

  • An sonstiger Stelle

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Ja und zwar mind. siehe Anmerkung Jahre Berufserfahrung (ohne Vorbereitungsdienst)

 
Anmerkung:
Die Entscheidung liegt in der Autonomie der jeweiligen Hochschule.

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Ja

Bezeichnung der Einrichtungen/Gremien

  • Staatliche Kommission Lehrerbildung

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Ja

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Ja, (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge, Staatsexamensstudiengänge)

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Nein

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • § 92 Abs. 2 Sächsisches Hochschulfreiheitsgesetz

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es die Möglichkeit für Lehrkräfte aus dem Schuldienst, eine Tätigkeit in der Lehrerbildung an den Hochschulen auszuüben?

  • Ja, in Voll- und Teilzeit

 
Anmerkung:
Lehrkräfte aus dem sächsischen Schuldienst können an die Zentren für Lehrerbildung abgeordnet werden (zur Unterstützung der schulpraktischen Studien; wissenschaftliche Qualifizierung, Promotion).