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Monitor Lehrerbildung

© 2015 | Bertelsmann Stiftung, CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung, Deutsche Telekom Stiftung, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.
 

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In Sachsen-Anhalt werden Lehrerinnen und Lehrer für alle Schulformen, ausgenommen Lehramtstyp 2, ausgebildet. Die Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen) und 6 (Lehramt an Förderschulen (Rehabilitationspädagogik)) werden in grundständiger Struktur mit Abschluss Staatsexamen angeboten. Die Regelstudienzeit beträgt beim Lehramtstyp 1 sieben Semester (mit 210 Leistungspunkten) und beim Lehramtstyp 6 neun Semester (mit 270 Leistungspunkten). Ebenfalls mit dem Abschluss Staatsexamen werden die Lehramtstypen 3 (Lehramt an Sekundarschulen) und 4 (Lehramt an Gymnasien) studiert, allerdings ist bei einer Fächerkombination mit den Fächern Wirtschaft oder Technik ein gestuftes Studium vorgesehen. Das grundständige Studium dauert im Lehramtstyp 3 acht Semester (mit 240 Leistungspunkten) und im Lehramtstyp 4 neun Semester (mit 270 Leistungspunkten). In der gestuften Variante beträgt die Regelstudienzeit beider Lehramtstypen insgesamt zehn Semester (mit 300 Leistungspunkten). In nur gestufter Struktur mit den Abschlüssen Bachelor und Master wird der Lehramtstyp 5 (Lehramt an berufsbildenden Schulen) angeboten, mit einer Regelstudienzeit von insgesamt zehn Semestern (300 Leistungspunkten).
In den Studiengängen sind Praxisphasen, jedoch keine Praxissemester vorgesehen. Darüber hinaus sind für alle Lehramtstypen zusätzlich außerschulische Praktika zu absolvieren.
Das Thema Lehrerbildung stellt ein verpflichtendes Themenfeld in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen dar, in der auch die Einführung zentralisierter, hochschulinterner Einrichtungen für Lehrerbildung (z.B. eines Zentrums für Lehrerbildung) aufgeführt ist.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Ja

 
Anmerkung:
Flyer, verschiedenartige Informationsveranstaltungen der Universitäten, Zusammenarbeit mit Prime-Gymnasien, Praktikumsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler

Worauf lag der Schwerpunkt bei den öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Auf dem Lehramtsstudium allgemein

Welche Zielgruppen sollten mit den speziellen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium erreicht werden?

  • Alle Abiturienten

  • Studienanfänger mit Migrationshintergrund

  • Frauen in MINT-Lehramtsfächern

  • Männer

  • Studierende des Dritten Bildungswegs (Studieren ohne Abitur oder Fachhochschulreife)

  • Personen mit Behinderungen

Für welche drei Fächer gibt es langfristig (bis 2020) den höchsten Lehrereinstellungsbedarf?

Lehramtstyp Erstes Fach Zweites Fach Drittes Fach
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Mathematik Deutsch k.A.
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Mathematik Deutsch Englisch
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Mathematik Deutsch Englisch
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen gewerblich-technische Fachrichtungen Mathematik Informatik
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter k.A. k.A. k.A.

Anzahl der eingestellten Bewerber(innen) in den öffentlichen Schuldienst im Jahr 2015

Eingestellte Bewerber davon Seiteneinsteiger
441 12
 

Anzahl von Lehrkräften 2015/16 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
15413 2832
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
63 19
 

War im Land die Einstellung in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16 für den Seiten- bzw. Quereinstieg geöffnet?

  • Ja, für den Seiteneinstieg, d.h. für Lehramtsanwärter, die in der Regel ohne vorangegangenes Lehramtsstudium und ohne Vorbereitungsdienst berufsbegleitend für den Schuldienst ausgebildet werden

Für welche beruflichen Fachrichtungen bzw. Unterrichtsfächer war der Seiten- bzw. Quereinstieg in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16 geöffnet?

  • Für den Seiteneinstieg geöffnete Fächer: gewerblich-technische Fachrichtungen

Welche Qualifikationen mussten im Schuljahr 2015/16 für eine Einstellung in den Schuldienst an beruflichen Schulen über den Seiten- bzw. Quereinstieg erfüllt werden?

  • Für den Seiteneinstieg nötige Qualifikationen: universitärer Masterabschluss oder ein diesem gleichgestellter Hochschulabschluss

Neueinstellungen in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
keine Angaben
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Über den Seiten- bzw. Quereinstieg neu in den Schuldienst an beruflichen Schulen eingestellte Lehrkräfte im Schuljahr 2015/16

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
keine Angaben
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für die Aufnahme eines Studiums 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen'?

  • Ja und zwar: Veranstaltungen im Bildungsministerium zur Vorstellung neuer Studiengangsmodelle mit Fachhochschulen vor Schulleitungen von Berufsbildenden Schulen, Informationsveranstaltungen an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, Informationsveranstaltungen an Technik-Fachschulen, Informationsveranstaltungen an Fachhochschulen für Bachelorabsolventen bestimmter gewerblich-technischer Fachrichtungen

Anzahl der Lehramtsstudierenden der 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' im 1. und 2. Fachsemester zum WS 2015/16 mit angestrebtem Abschluss Master

Universitäten Fachhochschulen
Anzahl der Lehramtsstudierenden insgesamt (berufliche und allgemeinbildende Fächer) siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Nur Studierende der einzelnen beruflichen Fachrichtungen:
Wirtschaft und Verwaltung siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Metalltechnik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Elektrotechnik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Bautechnik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Holztechnik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Textiltechnik und -gestaltung siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Labortechnik/Prozesstechnik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Druck- und Medientechnik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Gesundheit und Körperpflege siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Ernährung und Hauswirtschaft siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Agrarwirtschaft siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Sozialpädagogik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Pflege siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Fahrzeugtechnik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Informationstechnik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Angaben zu Studierendenanzahlen können nicht immer sinnvoll zu einem Gesamtergebnis zusammengeführt werden.
Studierende aller beruflichen Fachrichtungen (Gesamtzahl) siehe Anmerkung siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
Keine Angaben, Frage wird von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beantwortet.
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte

Voraussichtlicher Einstellungsbedarf bei Lehrkräften an berufsbildenden Schulen in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen im Schuljahr 2022/23

Fach Voraussichtlicher Einstellungsbedarf
Einstellungsbedarf insgesamt (Vollzeitäquivalente) siehe Anmerkung
Wirtschaft und Verwaltung siehe Anmerkung
Metalltechnik siehe Anmerkung
Elektrotechnik siehe Anmerkung
Bautechnik siehe Anmerkung
Holztechnik siehe Anmerkung
Textiltechnik und -gestaltung siehe Anmerkung
Labortechnik/Prozesstechnik siehe Anmerkung
Druck- und Medientechnik siehe Anmerkung
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik siehe Anmerkung
Gesundheit und Körperpflege siehe Anmerkung
Ernährung und Hauswirtschaft siehe Anmerkung
Agrarwirtschaft siehe Anmerkung
Sozialpädagogik siehe Anmerkung
Pflege siehe Anmerkung
Fahrzeugtechnik siehe Anmerkung
Informationstechnik siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
keine Angaben

Anzahl der Personen, die im Schuljahr 2015/16 in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen des Lehramts an berufsbildenden Schulen den Vorbereitungsdienst begonnen haben

Personen, die den Vorbereitungsdienst begonnen haben, insgesamt davon Absolventen eines Lehramtsstudiums des Lehramtstyp 5
Wirtschaft und Verwaltung k.A. 14
Metalltechnik k.A. 4
Elektrotechnik k.A. 2
Bautechnik k.A. 1
Holztechnik k.A. 2
Textiltechnik und -gestaltung - -
Labortechnik/Prozesstechnik - -
Druck- und Medientechnik - -
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik - -
Gesundheit und Körperpflege k.A. 8
Ernährung und Hauswirtschaft k.A. 2
Agrarwirtschaft - -
Sozialpädagogik - -
Pflege - -
Fahrzeugtechnik - -
Informationstechnik - -
Personen/Absolventen insgesamt 33 33

Welche strategischen Ziele verfolgt das Land hinsichtlich der Neueinstellungen von Lehrkräften in den Schuldienst an beruflichen Schulen?

  • Einführung des berufsbegleitenden Vorbereitungsdienstes, Sicherstellung der Unterrichtsversorgung

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen Grundschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt an Sekundarschulen Sekundarschulen, Gesamtschulen, Gemeinschaftsschulen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien Gymnasien, Gesamtschulen, Gemeinschaftsschulen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Lehramt an berufsbildenden Schulen Berufsbildende Schulen
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt an Förderschulen (Rehabilitationspädagogik) Förderschulen, Grundschulen, Sekundarschulen, Gesamtschulen, Gemeinschaftsschulen
Geben Sie bitte die Quellen an, in der die Lehramtstypen und Schulformen aufgezeigt werden: - Schulgesetz www.bildung-lsa.de/schul...
 
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Nein, es gibt sowohl eine gestufte als auch eine grundständige Studienstruktur

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Studienstruktur der einzelnen Lehramtstypen

Studienstruktur
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Für den Lehramtstyp existiert sowohl eine gestufte als auch eine grundständige Studienstruktur
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Für den Lehramtstyp existiert sowohl eine gestufte als auch eine grundständige Studienstruktur
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - - 7 Semester
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 6 Semester 4 Semester 8 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6 Semester 4 Semester 9 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 6 Semester 4 Semester -
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter - - 9 Semester
 
Anmerkung:
Für den Lehramtstyp 1 ist eine Verlängerung der Regelstudienzeit auf 8 Semester geplant. Für die Lehramtstypen 3 und 4 gibt es sowohl den Abschluss als Erstes Staatsexamen (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) als auch, allerdings nur für Fächerkombinationen mit Wirtschaft oder Technik, den Abschluss Master of Education (Otto-von-Guericke Universität Magdeburg).

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - LP - LP 210 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 180 LP 120 LP 240 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 180 LP 120 LP 270 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 180 LP 120 LP - LP
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter - LP - LP 270 LP
 
Anmerkung:
Staatsexamensstudiengänge mit einem Fach Kunst oder Musik umfassen beim Lehramt an Sekundarschulen 270 LP, beim Lehramt an Gymnasien 300 LP.

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Existenz von Sonderregelungen Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 3 Weitere Fächer sind möglich Staatsprüfungen: www.landesrecht.sachsen-...
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 Weitere Fächer sind möglich Staatsprüfungen: www.landesrecht.sachsen-...
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 Weitere Fächer sind möglich Staatsprüfungen: www.landesrecht.sachsen-...
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 Weitere Fächer sind möglich Studienangebot: www.ovgu.de/studium/inha...
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter siehe Anmerkungen Weitere Fächer sind möglich Staatsprüfungen: www.landesrecht.sachsen-...
 
Anmerkung:
Lehramtstyp 6: Es müssen zwei sonderpädagogische Fachrichtungen und entweder zwei Grundschulfächer oder ein Sekundarschulfach studiert werden.

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

  • Nein

Wurden oder werden im Land seit 2011 Reformen/Reformmodelle des 'Lehramts an beruflichen Schulen' (Lehramtstyp 5) durchgeführt?

  • Ja, und zwar im Jahr/in den Jahren -

Beschreibung der Reformen

  • Kooperationen mit Fachhochschulen des Landes: Lehrexport der Bildungswissenschaften in einen fachlich geeigneten Bachelorstudiengang der Fachhochschule und nahtloser Übergang mit dem Bachelorabschluss in den lehramtsbezogenen Masterstudiengang an der Universität Magdeburg.

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs - - 25
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - - 20
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs - - 20
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs - - 20
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - - 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs - - 15
Bildungswissenschaften - - 50
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) - - 20
Abschlussarbeit / -prüfung - - 10
Optionalbereich / Sonstiges 1 - - 5
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 60 10 65
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 60 10 60
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 60
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 5 10 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 5 10 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 15
Bildungswissenschaften 40 30 35
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 10 30 20
Abschlussarbeit / -prüfung 10 20 15
Optionalbereich / Sonstiges 2 k.A. k.A. 5
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 60 15 80
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 60 15 75
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 75
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 5 10 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 5 10 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 15
Bildungswissenschaften 40 20 35
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 10 30 20
Abschlussarbeit / -prüfung 10 20 15
Optionalbereich / Sonstiges 3 k.A. k.A. 5
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 100 10 -
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 40 25 -
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. -
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 0 20 -
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 0 15 -
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. -
Bildungswissenschaften 30 30 -
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 6 k.A. -
Abschlussarbeit / -prüfung 10 20 -
Optionalbereich / Sonstiges 4 k.A. k.A. -
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs - - 25
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - - 25
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs - - 45
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs - - 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - - 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs - - 35
Bildungswissenschaften - - 65
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) - - 25
Abschlussarbeit / -prüfung - - 15
Optionalbereich / Sonstiges - - 5
 
Anmerkung:
1 Im Bereich Bildungswissenschaften sind 15 LP "Fächerübergreifende Grundschuldidaktik" enthalten.
2 Der Masterstudiengang enthält im Bereich Bildungswissenschaften explizit 5 LP Inklusion und 10 LP Berufsorientierung.
3 Der Masterstudiengang enthält im Bereich Bildungswissenschaften explizit 5 LP Inklusion.
4 Im Masterstudiengang sind die Praktika im Rahmen des Modellversuches des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft im Umfang von 30 LP verankert.

Existieren landesweite Vorgaben, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrerausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja und zwar im Umfang von 50 LP Ja und zwar im Umfang von 50 LP Ja und zwar im Umfang von 35 LP Ja und zwar im Umfang von 35 LP
 
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Gibt es landesweit einheitliche Vorgaben über die Vermittlung der folgenden professionellen Kompetenzen in Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Kompetenzen standen zur Auswahl: Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Inklusion/Heterogenität, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Demokratiebildung, Menschenrechtserziehung. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Nein, aber geplant:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Deutsch als Zweitsprache
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen

Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Nein, aber geplant:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen

Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 3 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Nein, aber geplant:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching

Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 4 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Nein, aber geplant:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching

Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 5 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Nein, aber geplant:
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen

 
Anmerkung:
1 Außerunterrichtliche Bildungsangebote werden im "außerunterrichtlichen pädagogischen Praktikum" vorgehalten.
2 Außerunterrichtliche Bildungsangebote werden im "außerunterrichtlichen pädagogischen Praktikum" vorgehalten.
3 Außerunterrichtliche Bildungsangebote werden im "außerunterrichtlichen pädagogischen Praktikum" vorgehalten.
4 Außerunterrichtliche Bildungsangebote werden im "außerunterrichtlichen pädagogischen Praktikum" vorgehalten.
5 Außerunterrichtliche Bildungsangebote werden im "außerunterrichtlichen pädagogischen Praktikum" vorgehalten.

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen, aber kein/e Praxissemester/anders benannten Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

Welche Unterstützungsstrukturen stellt das Land bereit, damit Lehrende Studierende in den Praxisphasen umfassend betreuen können, z.B. durch Besuche am Arbeitsplatz?

  • keine

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, aber andere Steuerungsmaßnahmen des Landes, nämlich: hochschulspezifische Zielvereinbarungen

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Nein, das Anlegen und Führen einer solchen Dokumentation wird aber empfohlen

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 Initiativen, um Lehramtsstudierende auf die praktische Arbeit in einer multiprofessionellen Kooperationskultur vorzubereiten?

  • Es gibt keine Maßnahmen

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
16 Monate www.kmk.org/fileadmin/Da...
 

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

  • Vergleich zur Lehramtsausbildung in Sachsen-Anhalt

 
Indikatoren-Info:
z.B. Studienleistungen, Praktika

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Formalisierter, regelmäßiger Austausch der Beteiligten, wie z.B. AGs, Gremien

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

  • Sonstiges, und zwar: Mentorenfortbildungen, Zusammenarbeit im Rahmen des Projektes zur "Qualitätsoffensive Lehrerbildung"

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

  • Beim Landesministerium

  • An sonstiger Stelle

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Ja und zwar mind. 3 Jahre Berufserfahrung (ohne Vorbereitungsdienst)

 
Anmerkung:
SOLL-Vorschrift im Hochschulgesetz Sachsen-Anhalt: 3 Jahre (Ausnahmen möglich).

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Nein

Bezeichnung der Einrichtungen/Gremien

  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Zentrum für Lehrerbildung, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg: Zentrum für Lehrerbildung

 
Anmerkung:
Es handelt sich um Gremien, die eng mit dem Wissenschaftsministerium und dem Bildungsministerium zusammenarbeiten und die beim Rektorat der jeweiligen Universität verortet sind. Darüber hinaus existiert kein übergeordnetes Gremium.

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Ja

 
Anmerkung:
Es existieren Zielvereinbarungen zwischen dem Land Sachsen-Anhalt und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Ja und zwar: Akkreditierung gestufter lehramtsbezogener Studiengänge, Evaluation von Staatsexamensstudiengängen

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Nein

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • siehe Anmerkungen

 
Anmerkung:
Die Schaffung derartiger Einrichtungen an den Universitäten wurde mit der Zielvereinbarung zwischen Landesregierung und Hochschulen ausgelöst.

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es die Möglichkeit für Lehrkräfte aus dem Schuldienst, eine Tätigkeit in der Lehrerbildung an den Hochschulen auszuüben?

  • Ja, in Teilzeit