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Monitor Lehrerbildung

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In Sachsen-Anhalt werden Lehrerinnen und Lehrer für alle Schulformen, ausgenommen Lehramtstyp 2, ausgebildet. Angeboten werden die Studiengänge in gestufter oder grundständiger Studienstruktur. Die Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen) und 6 (Lehramt an Förderschulen (Rehabilitationspädagogik)) werden nur in grundständiger Struktur mit dem Abschluss des Staatsexamens angeboten. Die Regelstudienzeit beträgt beim Lehramtstypen 1 sieben Semester (mit 210 Leistungspunkten) und beim Lehramtstypen 6 neun Semester (mit 270 Leistungspunkten). Ebenfalls mit dem Abschluss Staatsexamen werden die Lehramtstypen 3 (Lehramt an Sekundarschulen) und 4 (Lehramt an Gymnasien) studiert, allerdings ist bei einer Fächerkombination mit den Fächern Wirtschaft oder Technik ein gestuftes Studium vorgesehen. Das grundständige Studium dauert im Lehramtstyp 3 acht Semester (mit 240 Leistungspunkten) und im Lehramtstyp 4 neun Semester (mit 270 Leistungspunkten). In der gestuften Variante beträgt die Regelstudienzeit beider Lehramtstypen insgesamt zehn Semester (mit 300 Leistungspunkten). Nur in gestufter Struktur mit den Abschlüssen Bachelor und Master wird der Lehramtstyp 5 (Lehramt an berufsbildenden Schulen) angeboten, mit einer Regelstudienzeit von insgesamt zehn Semestern (300 Leistungspunkten).
In den Studiengängen sind Praxisphasen, jedoch keine Praxissemester vorgesehen. Darüber hinaus sind für alle Lehramtstypen zusätzlich außerschulische Praktika zu absolvieren.
Das Thema Lehrerbildung stellt ein verpflichtendes Themenfeld in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen dar, in der auch die Einführung zentralisierter, hochschulinterner Einrichtungen für Lehrerbildung (z.B. eines Zentrums für Lehrerbildung) aufgeführt ist.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Ja

 
Anmerkung:
Flyer, Informationsveranstaltungen der Universitäten

Worauf lag der Schwerpunkt bei den öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Für das Lehramtsstudium allgemein

Welche Zielgruppen sollten mit den speziellen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium erreicht werden?

  • Alle Abiturienten

  • Studienanfänger mit Migrationshintergrund

  • Frauen in MINT-Lehramtsfächern

  • Männer

  • Studierende des Dritten Bildungswegs (Studieren ohne Abitur oder Fachhochschulreife)

  • Personen mit Behinderungen

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 Maßnahmen zur bedarfsgerechten Steuerung des Lehrkräftenachwuchses auf Landesebene?

  • Ja, im Rahmen der ersten und zweiten Phase

Beschreibung der Maßnahmen

  • 1. Phase: Vorgaben der Zielvereinbarung; 2. Phase: Verordnung über Zulassung zum Vorbereitungsdienst für Lehrämter bei beschränkten Kapazitäten des Landes Sachsen-Anhalt

Welche Initiativen hat das Land seit 2012 ergriffen, um das Image des Lehramtsstudiums zu steigern?

  • Werbung, Einführung von Brückenmodulen zum Übergang in das Master-Lehramtsstudium, Kooperationen mit Fachhochschulen

Anzahl der eingestellten Bewerber(innen) in den öffentlichen Schuldienst im Jahr 2014

Eingestellte Bewerber davon Seiteneinsteiger
382 8
 

Anzahl von Lehrkräften 2014/15 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
15589 2823
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
56 22
 

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen Grundschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt an Sekundarschulen Sekundarschulen, Gesamtschulen, Gemeinschaftsschulen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien Gymnasien, Gesamtschulen, Gemeinschaftsschulen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Lehramt an berufsbildenden Schulen Berufsbildende Schulen
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt an Förderschulen (Rehabilitationspädagogik) Förderschulen, Grundschulen, Sekundarschulen, Gesamtschulen, Gemeinschaftsschulen
Geben Sie bitte die Quellen an, in der die Lehramtstypen und Schulformen aufgezeigt werden: - Schulgesetz www.bildung-lsa.de/schul...
 
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

  • Nein

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Nein, es gibt sowohl eine gestufte als auch eine grundständige Studienstruktur

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Studienstruktur der einzelnen Lehramtstypen

Studienstruktur
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Für den Lehramtstyp existiert sowohl eine gestufte als auch eine grundständige Studienstruktur
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Für den Lehramtstyp existiert sowohl eine gestufte als auch eine grundständige Studienstruktur
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Eine grundständige Studienstruktur mit dem Abschluss "Erstes Staatsexamen"

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - - 7 Semester
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 6 Semester 4 Semester 8 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6 Semester 4 Semester 9 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 6 Semester 4 Semester -
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter - - 9 Semester
 
Anmerkung:
Für die Lehramtstypen 3 und 4 gibt es sowohl den Abschluss als Erstes Staatsexamen (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) als auch, allerdings nur für Fächerkombinationen mit Wirtschaft oder Technik, den Abschluss Master of Education (Otto-von-Guericke Universität Magdeburg).

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - LP - LP 210 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 180 LP 120 LP 240 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 180 LP 120 LP 270 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 180 LP 120 LP - LP
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter - LP - LP 270 LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Existenz von Sonderregelungen Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 3 Weitere Fächer sind möglich Staatsprüfungen: www.landesrecht.sachsen-...
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 Weitere Fächer sind möglich Staatsprüfungen: www.landesrecht.sachsen-...
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 Weitere Fächer sind möglich Staatsprüfungen: www.landesrecht.sachsen-...
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 Weitere Fächer sind möglich Studienangebot: www.ovgu.de/studium/inha...
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter siehe Anmerkungen Weitere Fächer sind möglich Staatsprüfungen: www.landesrecht.sachsen-...
 
Anmerkung:
Lehramtstyp 6: Es müssen zwei sonderpädagogische Fachrichtungen und entweder zwei Grundschulfächer oder ein Sekundarschulfach studiert werden.

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Vorgabe für Bachelor und Master zusammen Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs - - - 25
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - - - 20
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs - - - 20
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs - - - 20
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - - - 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs - - - 15
Bildungswissenschaften - - - 35
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) - - - 20
Abschlussarbeit / -prüfung - - - 10
Optionalbereich / Sonstiges 1 - - - 5
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 60 10 k.A. 65
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 60 10 k.A. 60
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 5 10 k.A. 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 5 10 k.A. 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 40 30 k.A. 35
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 10 30 k.A. 20
Abschlussarbeit / -prüfung 10 20 k.A. 10
Optionalbereich / Sonstiges 2 k.A. k.A. k.A. 5
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 60 15 k.A. 80
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 60 15 k.A. 75
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 5 10 k.A. 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 5 10 k.A. 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 40 20 k.A. 35
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 10 30 k.A. 20
Abschlussarbeit / -prüfung 10 20 k.A. 15
Optionalbereich / Sonstiges 3 k.A. k.A. k.A. 5
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 110 -
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 65 -
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A. -
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 20 -
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 15 -
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A. -
Bildungswissenschaften k.A. k.A. 60 -
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 12 30 k.A. -
Abschlussarbeit / -prüfung 10 20 k.A. -
Optionalbereich / Sonstiges 4 k.A. k.A. k.A. -
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs - - - 25
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - - - 25
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs - - - 45
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs - - - 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs - - - 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs - - - 35
Bildungswissenschaften - - - 30
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) - - - 25
Abschlussarbeit / -prüfung - - - 15
Optionalbereich / Sonstiges - - - 5
 
Anmerkung:
1 Im Bereich Bildungswissenschaften sind 15 LP "Fächerübergreifende Grundschuldidaktik" enthalten.
2 Der Masterstudiengang enthält im Bereich Bildungswissenschaften explizit 5 LP Inklusion und 10 LP Berufsorientierung.
3 Der Masterstudiengang enthält im Bereich Bildungswissenschaften explizit 5 LP Inklusion.
4 Im Masterstudiengang sind die Praktika im Rahmen des Modellversuches des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft im Umfang von 30 LP verankert.

Ist die Vermittlung bestimmter Themenschwerpunkte verpflichtend vorgesehen?

Lehramtstyp Themenfelder
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Medienpädagogik
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Medienpädagogik
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Medienpädagogik
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Medienpädagogik
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Medienpädagogik
 
Indikatoren-Info:
Es standen sieben Themenfelder zur Auswahl. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrerausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja und zwar im Umfang von 50 LP Ja und zwar im Umfang von 50 LP Ja und zwar im Umfang von 35 LP Ja und zwar im Umfang von 35 LP
 
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen, aber kein/e Praxissemester/anders benannten Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

Welche Unterstützungsstrukturen stellt das Land bereit, damit Lehrende Studierende in den Praxisphasen umfassend betreuen können, z.B. durch Besuche am Arbeitsplatz?

  • keine

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, aber andere Steuerungsmaßnahmen des Landes, nämlich: hochschulspezifische Zielvereinbarungen

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Nein, das Anlegen und Führen einer solchen Dokumentation wird aber empfohlen

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
16 Monate für die Lehramtstypen 1, 3, 4, 5, 6 www.kmk.org/fileadmin/Da...
 

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

  • Vergleich zur Lehramtsausbildung in Sachsen-Anhalt

 
Indikatoren-Info:
(z. B. Studienleistungen, Praktika)

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Formalisierter, regelmäßiger Austausch der Beteiligten, wie z.B. AGs, Gremien

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

  • Sonstiges, und zwar: Mentorenfortbildungen

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

Stelle, an der Beratungsangebote zum Vorbereitungsdienst für Lehramtsabsolventen existieren Art der Angebote
Beim Landesministerium k.A.
An sonstiger Stelle k.A.
 
Anmerkung:
Landesschulamt Sachsen-Anhalt, Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Ja und zwar mind. 3 Jahre Berufserfahrung (ohne Vorbereitungsdienst)

 
Anmerkung:
SOLL-Vorschrift im Hochschulgesetz Sachsen-Anhalt: 3 Jahre (Ausnahmen möglich).

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Nein

Bezeichnung der Einrichtungen/Gremien

  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Zentrum für Lehrerbildung, Otto-von-Guericke Universität Magdeburg: Zentrum für Lehrerbildung

 
Anmerkung:
Es handelt sich um Gremien, die eng mit dem Wissenschaftsministerium und Kultusministerium zusammen arbeiten und die beim Rektorat der jeweiligen Universität verortet sind. Darüber hinaus existiert kein übergeordnetes Gremium.

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Ja

 
Anmerkung:
Es existieren Zielvereinbarungen zwischen dem Land Sachsen-Anhalt und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Ja und zwar: Akkreditierung gestufter lehramtsbezogener Studiengänge, Evaluation von Staatsexamensstudiengängen

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Nein

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • siehe Anmerkungen

 
Anmerkung:
Die Schaffung derartiger Einrichtungen an den Universitäten wurde mit der Zielvereinbarung zwischen Landesregierung und Hochschulen ausgelöst.

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es Initiativen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Bildungswissenschaften?

  • Ja

  • Möglichkeit der Abordnung von Lehrkräften

Gibt es Initiativen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Fachdidaktiken?

  • Ja

  • Möglichkeit der Abordnung von Lehrkräften

 
Indikatoren-Info:
Es konnten bis zu drei laufende Initiativen angegeben werden, die das Land durchführt.