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Monitor Lehrerbildung

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Im Land Schleswig-Holstein ist entsprechend der landesweiten Vorgaben das Studium der Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen), 3 (Lehramt an Gemeinschaftsschulen, Lehramt an Gymnasium und Gemeinschaftsschulen mit Schwerpunkt Sekundarstufe I), 4 (Lehramt an Gymnasien, Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen), 5 (Lehramt an berufsbildenden Schulen, Lehramt für Fachpraxis an berufsbildenden Schulen) und 6 (Lehramt an Sonderschulen) möglich. Das Studium aller Lehramtstypen erfolgt in einer gestuften Struktur mit den Abschlüssen Bachelor und Master. Die Regelstudienzeit beträgt in den Bachelorstudiengängen jeweils sechs Semester, in denen 180 Leistungspunkte erbracht werden müssen. In den Masterstudiengängen beträgt sie jeweils vier Semester; erbracht werden müssen hier 120 Leistungspunkte.
Die Curricula enthalten landesweit verpflichtende Praxisphasen inklusive eines Praxissemesters.
Auf Landesebene besitzt Schleswig-Holstein ein die Lehrerbildung begleitendes und koordinierendes Gremium "ProSchule". Grundlage dafür ist ein Kooperationsvertrag zwischen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein, der Europa-Universität Flensburg und dem Leibniz-Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften. Zu den Mitgliedern des Gremiums zählen jeweils ein Vertreter des Schulministeriums und ein Vertreter des Wissenschaftsministeriums. Zudem war das Thema Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Staat und beteiligten Hochschulen auch ein verpflichtendes Themenfeld. Lehrerbildungszentren sind laut Lehrkräftebildungsgesetz an den Universitäten vorgesehen.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Ja

 
Anmerkung:
Internetplattform: www.lehrer-in-sh.de, Studieninformationstage, Flyer

Worauf lag der Schwerpunkt bei den öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Für das Lehramtsstudium allgemein

Welche Zielgruppen sollten mit den speziellen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium erreicht werden?

  • Alle Abiturienten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 Maßnahmen zur bedarfsgerechten Steuerung des Lehrkräftenachwuchses auf Landesebene?

  • Nein

Welche Initiativen hat das Land seit 2012 ergriffen, um das Image des Lehramtsstudiums zu steigern?

  • Internetplattform, ein eigenständiges Lehrkräftebildungsgesetz

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Anzahl der eingestellten Bewerber(innen) in den öffentlichen Schuldienst im Jahr 2014

Eingestellte Bewerber davon Seiteneinsteiger
1072 30
 

Anzahl von Lehrkräften 2014/15 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
22978 6630
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
382 136
 

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen Grundschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt an Gemeinschaftsschulen, Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen (Sekundarschullehramt) Schwerpunkt Sekundarstufe I Gemeinschaftsschulen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien, Lehramt an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen (Sekundarschullehramt) Gymnasien; Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe; Wirtschaftsgymnasien
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Lehramt an berufsbildenden Schulen, Lehramt für Fachpraxis an berufsbildenden Schulen Berufsbildende Schulen
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt an Sonderschulen Förderzentren; alle Schularten (integrativ)
Geben Sie bitte die Quellen an, in der die Lehramtstypen und Schulformen aufgezeigt werden: Lehrkräftebildungsgesetz Schleswig-Holstein (LehrBG) vom 15.07.14 Schleswig-Holsteinisches Schulgesetz (Schulgesetz - SchulG ) vom 04.02.2014
 
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

  • Ja, es gibt Überlegungen, sie neu zu strukturieren, aber sie eigenständig beizubehalten

 
Anmerkung:
In den Masterstudiengang wird ein Praxissemester integriert. Es sollen weiterhin zwei sonderpädagogische Fachrichtungen und ein allgemeinbildendes Fach studiert werden. Das allgemeinbildende Fach wird bei der Spezialisierung Grundschule im Umfang von 70 LP und bei der Spezialisierung Sekundarstufe im Umfang von 90 LP studiert. Die Umsetzung ist für das Jahr 2017 geplant.

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Ja, eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Lehrkräftebildungsgesetz Schleswig-Holstein (LehrBG) vom 15. Juli 2014; Gesetz über die Hochschulen und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Hochschulgesetz - HSG) vom 28. Februar 2007

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 6 Semester 4 Semester
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 6 Semester 4 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6 Semester 4 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 6 Semester 4 Semester
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 6 Semester 4 Semester
 
Anmerkung:
Lehramtstyp 4: beim Fach Musik im Bachelorstudiengang 8 Semester

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 180 LP 120 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 180 LP 120 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 180 LP 120 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 180 LP 120 LP
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 180 LP 120 LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Existenz von Sonderregelungen Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 2 Im Masterstudiengang zusätzlich zwei Lernbereiche Lehrkräftebildungsgesetz Schleswig-Holstein (LehrBG) vom 15.07.14
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 - Lehrkräftebildungsgesetz Schleswig-Holstein (LehrBG) vom 15.07.14
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 - Lehrkräftebildungsgesetz Schleswig-Holstein (LehrBG) vom 15.07.14
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 ein allgemeinbildendes Fach, eine berufliche Fachrichtung Lehrkräftebildungsgesetz Schleswig-Holstein (LehrBG) vom 15.07.14
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 3 ein allgemeinbildendes Fach, zwei sonderpädagogische Fachrichtungen Lehrkräftebildungsgesetz Schleswig-Holstein (LehrBG) vom 15.07.14

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

Ist die Vermittlung bestimmter Themenschwerpunkte verpflichtend vorgesehen?

Lehramtstyp Themenfelder
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja, und zwar:
Inklusion
Umgang mit Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Medienpädagogik
Individuelle Förderung/Binnendifferenzierung
 
Anmerkung:
Quelle: Lehrkräftebildungsgesetz Schleswig-Holstein (LehrBG) vom 15.07.14
Indikatoren-Info:
Es standen sieben Themenfelder zur Auswahl. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrerausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja und zwar im Umfang von mindestens 15 LP Ja und zwar im Umfang von mindestens 15 LP Nein Nein
 
Anmerkung:
Wenn Mathematik oder Deutsch nicht als Fach mit 70 LP gewählt wurden, ist ein entsprechender Lernbereich mit 15 LP zu wählen.
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

 
Anmerkung:
Lehrkräftebildungsgesetz Schleswig-Holstein (LehrBG) vom 15.07.14

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

 
Anmerkung:
Neben den hochschuleigenen Veranstaltungen bietet in Kooperation mit der Universität das Landesinstitut (IQSH) insgesamt acht dreistündige Reflexionsveranstaltungen für Studierende im Praxissemester an.

Wer führt die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen zu der Praxiszeit in den Schulen (oder schulische Praktika) durch?

  • Wissenschaftler der Hochschule

  • Fachseminarleiter des Studienseminars

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Ja, dieses wird auch von der Hochschule eingesehen, aber nicht zur Benotung herangezogen

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Detaillierte Informationen zum Praxissemester

Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Dauer (an der Praktikumsschule) 10-14 Schulwochen
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) 30 LP
Studiensemester 3. Mastersemester
Verantwortung Die Hochschule
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Dauer (an der Praktikumsschule) 10-14 Schulwochen
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) 30 LP
Studiensemester 3. Mastersemester
Verantwortung Die Hochschule
 
Anmerkung:
Das Praxissemester wird von der Hochschule verantwortet und in Kooperation mit dem Studienseminar (IQSH) umgesetzt. Für die Lehramtstypen 4, 5 und 6 ist ebenfalls die Einführung eines Praxissemesters geplant.

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
18 Monate für die Lehramtstypen 1, 3, 4, 5, 6 www.kmk.org/fileadmin/Da...
 

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

  • Studien- und Prüfungsleistungen, die an inländischen oder anerkannten ausländischen Hochschulen erbracht worden sind, werden anerkannt, wenn die Hochschule keine wesentlichen Unterschiede zu den Leistungen, die sie ersetzen sollen, nachweist.

 
Anmerkung:
Im § 51 des Gesetzes über die Hochschulen und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Hochschulgesetz - HSG) vom 28. Februar 2007 geregelt.
Indikatoren-Info:
(z. B. Studienleistungen, Praktika)

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Formalisierter, regelmäßiger Austausch der Beteiligten, wie z.B. AGs, Gremien

  • Schriftlich fixierte Kooperationsvereinbarungen mit -

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

 
Anmerkung:
ProSchule - Kooperationsvertrag zwischen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein, der Universität Flensburg und dem Leibniz-Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften. Zu den Mitgliedern des Gremiums zählen jeweils eine Vertreterin bzw. ein Vertreter des Schulministeriums und eine Vertreterin bzw. ein Vertreter des Wissenschaftsministeriums.

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

Stelle, an der Beratungsangebote zum Vorbereitungsdienst für Lehramtsabsolventen existieren Art der Angebote
Beim Landesministerium Internet, Telefon, Merkblatt
An sonstiger Stelle k.A.
 
Anmerkung:
Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH)

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Ja und zwar mind. 3 Jahre Berufserfahrung (ohne Vorbereitungsdienst)

 
Anmerkung:
Eine Sonderregelung nach HSG (Gesetz über die Hochschulen und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein vom 28. Februar 2007).

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Ja

Bezeichnung der Einrichtungen/Gremien

  • ProSchule

 
Anmerkung:
Kooperationsvertrag zwischen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein, der Universität Flensburg und dem Leibniz-Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften. Zu den Mitgliedern des Gremiums zählen jeweils eine Vertreterin bzw. ein Vertreter des Schulministeriums und eine Vertreterin bzw. ein Vertreter des Wissenschaftsministeriums.

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Ja

Betreibt oder betrieb das Land seit 2012 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Ja, (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge, Staatsexamensstudiengänge)

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Nein

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Lehrkräftebildungsgesetz Schleswig-Holstein (LehrBG) vom 15.07.14

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es Initiativen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Bildungswissenschaften?

  • Nein

Gibt es Initiativen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Fachdidaktiken?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Es konnten bis zu drei laufende Initiativen angegeben werden, die das Land durchführt.