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Monitor Lehrerbildung

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In Thüringen kann ein Lehramtsstudium der Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen), 3 (Lehramt an Regelschulen), 4 (Lehramt an Gymnasien), 5 (Lehramt an berufsbildenden Schulen) und 6 (Lehramt für Förderpädagogik) aufgenommen werden. Die Lehramtstypen 1, 5 und 6 werden in gestufter Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master angeboten. Für die Lehramtstypen 3 und 4 gibt es sowohl eine gestufte als auch eine grundständige Struktur.
Das Studium der Lehramtstypen 1, 3, 4, 5 und 6 mit den Abschlüssen Bachelor und Master hat eine Regelstudienzeit von zehn Semestern (sechs Semester Bachelor, vier Semester Master). Im Bachelor und Master sind insgesamt 300 Leistungspunkte zu erbringen. Das Studium des Lehramtstyp 3 mit dem Abschluss Staatsexamen dauert neun Semester (mit 270 Leistungspunkten), das des Lehramtstyp 4 zehn Semester (mit 300 Leistungspunkten).
Praxisphasen sind landesweit vorgesehen, außerdem ist im Lehramtstyp 5 ein außerschulisches Praktikum verpflichtend.
Am Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport wurde ein Beirat für Lehrerbildung als beratendes Gremium eingerichtet, der die universitäre Lehrerbildung mit Analysen und Bewertungen begleitet. Das Thema Lehrerbildung ist in Thüringen in den zuletzt geschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und lehrerbildenden Hochschulen verpflichtender Bestandteil.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Ja

Worauf lag der Schwerpunkt bei den öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Auf dem Lehramtsstudium allgemein

Welche Zielgruppen sollten mit den speziellen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium erreicht werden?

  • Alle Abiturienten

Für welche drei Fächer gibt es langfristig (bis 2020) den höchsten Lehrereinstellungsbedarf?

Lehramtstyp Erstes Fach Zweites Fach Drittes Fach
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Englisch Sport Musik
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Mathe Deutsch Naturwissenschaften
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Deutsch Englisch Mathe
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen k.A. k.A. k.A.
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter PLb PVg PGb

Anzahl der eingestellten Bewerber(innen) in den öffentlichen Schuldienst im Jahr 2015

Eingestellte Bewerber davon Seiteneinsteiger
500 2
 

Anzahl von Lehrkräften 2015/16 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
17200 3287
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
75 26
 

War im Land die Einstellung in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16 für den Seiten- bzw. Quereinstieg geöffnet?

  • Ja, für den Seiteneinstieg, d.h. für Lehramtsanwärter, die in der Regel ohne vorangegangenes Lehramtsstudium und ohne Vorbereitungsdienst berufsbegleitend für den Schuldienst ausgebildet werden

  • Ja, für den Quereinstieg, d.h. für Lehramtsanwärter, die ohne vorangegangenes Lehramtsstudium den Vorbereitungsdienst beginnen

Für welche beruflichen Fachrichtungen bzw. Unterrichtsfächer war der Seiten- bzw. Quereinstieg in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16 geöffnet?

  • Für den Seiten- bzw. Quereinstieg geöffnete Fächer: alle Fächer

 
Anmerkung:
keine Beschränkung der beruflichen Fachrichtung, Grundlage Bedarfe an den Staatlichen Berufsbildenden Schulen (SBBS) und das Vorhandensein von Bewerbern

Welche Qualifikationen mussten im Schuljahr 2015/16 für eine Einstellung in den Schuldienst an beruflichen Schulen über den Seiten- bzw. Quereinstieg erfüllt werden?

  • Für den Seiten- bzw. Quereinstieg nötige Qualifikationen: Gleichstellung Universitätsabschluss, der nach § 22 Abs. 2 Thüringer Lehrerbildungsgesetz gleichgestellt wurde

Neueinstellungen in den Schuldienst an beruflichen Schulen im Schuljahr 2015/16

  • 23 Neueinstellungen in den Schuldienst an beruflichen Schulen (Vollzeitäquivalente)

 
Anmerkung:
Fachtheorie: 22, Fachpraxis: 1
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Über den Seiten- bzw. Quereinstieg neu in den Schuldienst an beruflichen Schulen eingestellte Lehrkräfte im Schuljahr 2015/16

  • 2 Einstellungen über den Seiteneinstieg (Vollzeitäquivalente)

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für die Aufnahme eines Studiums 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen'?

  • Nein

Anzahl der Lehramtsstudierenden der 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' im 1. und 2. Fachsemester zum WS 2015/16 mit angestrebtem Abschluss Master

Universitäten Fachhochschulen
Anzahl der Lehramtsstudierenden insgesamt (berufliche und allgemeinbildende Fächer) siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Nur Studierende der einzelnen beruflichen Fachrichtungen:
Wirtschaft und Verwaltung siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Metalltechnik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Elektrotechnik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Bautechnik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Holztechnik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Textiltechnik und -gestaltung siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Labortechnik/Prozesstechnik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Druck- und Medientechnik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Gesundheit und Körperpflege siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Ernährung und Hauswirtschaft siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Agrarwirtschaft siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Sozialpädagogik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Pflege siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Fahrzeugtechnik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Informationstechnik siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Angaben zu Studierendenanzahlen können nicht immer sinnvoll zu einem Gesamtergebnis zusammengeführt werden.
Studierende aller beruflichen Fachrichtungen (Gesamtzahl) siehe Anmerkung siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
Laut der amtlichen Hochschul-Statistik ergeben sich folgende Angaben: Metalltechnik - WS 2015/16: 2 (WS 2016/17: 3), Elektrotechnik - WS 2015/16: 2, Bautechnik - WS 2015/16: 6 (WS 2016/17: 4).
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte

Voraussichtlicher Einstellungsbedarf bei Lehrkräften an berufsbildenden Schulen in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen im Schuljahr 2022/23

Fach Voraussichtlicher Einstellungsbedarf
Einstellungsbedarf insgesamt (Vollzeitäquivalente) siehe Anmerkung
Wirtschaft und Verwaltung siehe Anmerkung
Metalltechnik siehe Anmerkung
Elektrotechnik siehe Anmerkung
Bautechnik siehe Anmerkung
Holztechnik siehe Anmerkung
Textiltechnik und -gestaltung siehe Anmerkung
Labortechnik/Prozesstechnik siehe Anmerkung
Druck- und Medientechnik siehe Anmerkung
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik siehe Anmerkung
Gesundheit und Körperpflege siehe Anmerkung
Ernährung und Hauswirtschaft siehe Anmerkung
Agrarwirtschaft siehe Anmerkung
Sozialpädagogik siehe Anmerkung
Pflege siehe Anmerkung
Fahrzeugtechnik siehe Anmerkung
Informationstechnik siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
Es sind keine prognostischen Angaben möglich. Der Bedarf ist von der wirtschaftlichen Situation/Entwicklung abhängig.

Anzahl der Absolventen im Sommersemester 2015 eines Studiums des Lehramtstyp 5 in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen

Fach Anzahl der Absolventen
Anzahl der Lehramtsabsolventen insgesamt (berufliche und allgemeinbildende Fächer) k.A.
Wirtschaft und Verwaltung -
Metalltechnik 1
Elektrotechnik 1
Bautechnik 2
Holztechnik -
Textiltechnik und -gestaltung -
Labortechnik/Prozesstechnik -
Druck- und Medientechnik -
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik -
Gesundheit und Körperpflege -
Ernährung und Hauswirtschaft -
Agrarwirtschaft -
Sozialpädagogik -
Pflege -
Fahrzeugtechnik -
Informationstechnik -
 
Anmerkung:
Prüfungsjahr 2015: Metalltechnik: 1, Elektrotechnik: 2, Bautechnik: 3.

Anzahl der Personen, die im Schuljahr 2015/16 in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen des Lehramts an berufsbildenden Schulen den Vorbereitungsdienst begonnen haben

Personen, die den Vorbereitungsdienst begonnen haben, insgesamt davon Absolventen eines Lehramtsstudiums des Lehramtstyp 5
Wirtschaft und Verwaltung 22 21
Metalltechnik 1 1
Elektrotechnik 1 1
Bautechnik 2 2
Holztechnik 0 0
Textiltechnik und -gestaltung 0 0
Labortechnik/Prozesstechnik 1 0
Druck- und Medientechnik 0 0
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik 3 3
Gesundheit und Körperpflege 5 1
Ernährung und Hauswirtschaft 1 0
Agrarwirtschaft 0 0
Sozialpädagogik 0 0
Pflege 2 2
Fahrzeugtechnik 0 0
Informationstechnik 0 0
Personen/Absolventen insgesamt 38 31

Welche strategischen Ziele verfolgt das Land hinsichtlich der Neueinstellungen von Lehrkräften in den Schuldienst an beruflichen Schulen?

  • 1. Unterrichtsabsicherung, 2. Verbesserung der Altersstruktur in den Kollegien, 3. Ersatz der Fachkompetenz der ausscheidenden Lehrkräfte sichern, um eine hohe Unterrichtsqualität beibehalten zu können

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen Grundschulen, Thüringer Gemeinschaftsschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt an Regelschulen Regelschulen, Thüringer Gemeinschaftsschulen, Gesamtschulen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien Gymnasien, Thüringer Gemeinschaftsschulen, Gesamtschulen, Berufsbildende Schulen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Lehramt an berufsbildenden Schulen Berufsbildende Schulen
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt für Förderpädagogik Förderschulen, Gemeinsamer Unterricht
 
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Nein, es gibt sowohl eine gestufte als auch eine grundständige Studienstruktur

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Thüringer Lehrerbildungsgesetz

Studienstruktur der einzelnen Lehramtstypen

Studienstruktur
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Für den Lehramtstyp existiert sowohl eine gestufte als auch eine grundständige Studienstruktur
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Für den Lehramtstyp existiert sowohl eine gestufte als auch eine grundständige Studienstruktur
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 6 Semester 4 Semester -
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 6 Semester 4 Semester 9 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6 Semester 4 Semester 10 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 6 Semester 4 Semester -
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 6 Semester 4 Semester -

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp Bachelor und Master zusammen Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 300 LP - LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 300 LP 270 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 300 LP 300 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 300 LP - LP
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 300 LP - LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Existenz von Sonderregelungen Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 4 Deutsch, Mathematik, Heimat- und Sachkunde sowie ein weiteres Fach (Englisch, Ethik, Französisch, Kunsterziehung, Musik, Evangelische Religion, Katholische Religion, Russisch, Schulgarten, Sport, Werken) § 11 Thüringer Lehrerbildungsgesetz (ThürLbG)
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 - § 12 Thüringer Lehrerbildungsgesetz (ThürLbG)
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 - § 13 Thüringer Lehrerbildungsgesetz (ThürLbG)
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 - § 14 Thüringer Lehrerbildungsgesetz (ThürLbG)
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 4 Zwei sonderpädagogische Fachrichtungen sowie zwei allgemeinbildende Fächer (Mathematik oder Deutsch bzw. Englisch) § 15 Thüringer Lehrerbildungsgesetz (ThürLbG)

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

  • Nein

Wurden oder werden im Land seit 2011 Reformen/Reformmodelle des 'Lehramts an beruflichen Schulen' (Lehramtstyp 5) durchgeführt?

  • Nein

 
Anmerkung:
Hierzu wird auf die Möglichkeit des seit dem Jahr 2013 eröffneten berufsbegleitenden Studiums hingewiesen, was insb. Absolventen von 1-Fach-Studiengängen den Zugang zum Magister Lehramt(MAL)-Studiengang Berufliche Schulen an der Universität Erfurt eröffnet. Diese können sowohl das Zweitfach als auch das originäre Curriculum des MAL-Studiengangs jeweils in Teilzeit absolvieren. Nähere Informationen enthält die Webseite der Universität Erfurt: www.uni-erfurt.de/studiu...

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • www.thueringen.de/th2/tm... Thüringer Lehrerbildungsgesetz (ThürLbG), Thüringer Verordnung über die Fächer und die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Regelschulen (ThürEStPLRSVO9), Thüringer Verordnung über die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien (ThürEStPLGymVO)

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

Vorgabe für Bachelor und Master zusammen Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 100 -
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 70 -
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 3 24 -
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 10-15 -
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 4 k.A. -
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. -
Bildungswissenschaften 5 30 -
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 30 -
Abschlussarbeit / -prüfung k.A. -
Optionalbereich / Sonstiges 6 k.A. -
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 7 80-85 80
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 8 80-85 85
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 9 10-15 mindestens 10
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 10 10-15 mindestens 10
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 11 30-40 30
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 30 30
Abschlussarbeit / -prüfung 12 30 20
Optionalbereich / Sonstiges 13 k.A. k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 14 210 100
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 15 k.A. 100
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 15 10
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. 10
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 16 30 30
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 30 30
Abschlussarbeit / -prüfung 17 30 20
Optionalbereich / Sonstiges 18 k.A. k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 19 105-115 -
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 20 65-75 -
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. -
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 21 15 -
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 22 15 -
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. -
Bildungswissenschaften 23 30-40 -
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 30 -
Abschlussarbeit / -prüfung 24 30 -
Optionalbereich / Sonstiges 25 k.A. -
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 26 105 -
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 27 75-85 -
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. -
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 10-15 -
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 10-15 -
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. -
Bildungswissenschaften 28 30 -
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 30 -
Abschlussarbeit / -prüfung 29 30 -
Optionalbereich / Sonstiges 30 k.A. -
 
Anmerkung:
1 § 11 Thüringer Lehrerbildungsgesetz (ThürLbG); 100 LP Grundschulpädagogik einschließlich der fachwissenschaftlichen Grundlagen des Deutsch-, Mathematik- und Heimat- und Sachkundeunterrichts
2 70 LP Schwerpunktfach, davon 15 LP Fachdidaktik
3 24 LP Prüfungsfach (bei Wahl von Deutsch bzw. Mathematik als Schwerpunktfach)
4 70 LP Schwerpunktfach, davon 15 LP Fachdidaktik
5 Innerhalb der Bildungswissenschaften und der Grundschulpädagogik sind grundlegende Kenntnisse in Sprecherziehung, der musisch-rhythmischen und der künstlerisch-ästhetischen Erziehung sowie für das Grundschullehramt relevante Kenntnisse aus der Sonder- und Sozialpädagogik zu vermitteln.
6 Nach dem Thüringer Lehrerbildungsgesetz (ThürLbG) können die Rahmenvorgaben für die Studienanteile in den Fachdidaktiken und Schulpraktika bis zu 10%, bei den übrigen Studienanteilen bis zu 15% abweichen. Die Angaben erfolgen ohne Berücksichtigung der Bachelor- und Masterarbeiten bzw. der Hausarbeiten im Rahmen der Ersten Staatsprüfung. Die schulpraktischen Studien werden durch vorausgehende fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Studienanteile vorbereitet. Ferner sind grundlegende Kenntnisse der Sprecherziehung, der musisch-rhythmischen und künstlerisch-ästhetischen Erziehung sowie für den Grundschullehrer relevante Kenntnisse aus der Sonder- und Sozialpädagogik zu vermitteln.
7 § 12 Thüringer Lehrerbildungsgesetz (ThürLbG); Bachelor/Master: 80-85 LP inklusive Fachdidaktik; Uni Erfurt: 65-75 LP je Fach ohne Fachdidaktik (zwei Fächer)
8 Bachelor/Master: 80-85 LP inklusive Fachdidaktik; Uni Erfurt: 65-75 LP je Fach ohne Fachdidaktik (zwei Fächer)
9 Bachelor/Master: 10-15 LP; Staatsexamen: mindestens 10 LP
10 Bachelor/Master: 10-15 LP; Staatsexamen: mindestens 10 LP
11 Bachelor/Master: 30-40 LP; in dem bildungswissenschaftlichen Studienanteil sind grundlegende Kenntnisse in Sprecherziehung sowie für den Regelschullehrer relevante Kenntnisse aus der Förder- und Sozialpädagogik zu vermitteln.
12 Im Staatsexamensstudiengang wird die Erste Staatsprüfung studienbegleitend abgelegt.
13 Die schulpraktischen Studien werden durch vorausgehende fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Studienanteile vorbereitet. Ferner sind grundlegende Kenntnisse der Sprecherziehung sowie für den Regelschullehrer relevante Kenntnisse aus der Förder- und Sozialpädagogik zu vermitteln.
14 § 13 Thüringer Lehrerbildungsgesetz (ThürLbG); für das Bachelor/Master-Studienkonzept für das Doppelfach Musik bzw. den Staatsexamensstudiengang für das Doppelfach Kunsterziehung gilt: Musik 210 LP, davon 15 LP Fachdidaktik, bzw. Kunsterziehung 205 LP, davon 15 LP Fachdidaktik
15 Für das Bachelor/Master-Studienkonzept für das Doppelfach Musik bzw. den Staatsexamensstudiengang für das Doppelfach Kunsterziehung gilt: Musik 210 LP, davon 15 LP Fachdidaktik, bzw. Kunsterziehung 205 LP, davon 15 LP Fachdidaktik.
16 Gilt für das Bachelor/Master-Studienkonzept für das Doppelfach Musik bzw. den Staatsexamensstudiengang für das Doppelfach Kunsterziehung. In dem bildungswissenschaftlichen Studienanteil sind grundlegende Kenntnisse in Sprecherziehung sowie für das Gymnasiallehramt relevante Kenntnisse aus der Förder- und Sozialpädagogik zu vermitteln.
17 Im Staatsexamensstudiengang wird die Erste Staatsprüfung studienbegleitend abgelegt. Für das Bachelor/Master-Studienkonzept für das Doppelfach Musik bzw. den Staatsexamensstudiengang für das Doppelfach Kunsterziehung gilt: Bachelorarbeit 10 LP, Masterarbeit 20 LP bzw. Hausarbeit 20 LP.
18 Die schulpraktischen Studien werden durch vorausgehende fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Studienanteile vorbereitet. Ferner sind grundlegende Kenntnisse der Sprecherziehung sowie für das Gymnasiallehramt relevante Kenntnisse aus der Förder- und Sozialpädagogik zu vermitteln.
19 § 14 Thüringer Lehrerbildungsgesetz (ThürLbG); Berufliche Fachrichtung: 120-125 LP inklusive Fachdidaktik
20 Zweites Unterrichtsfach: 80-85 LP inklusive Fachdidaktik
21 Berufliche Fachrichtung: 10-15 LP
22 Zweites Unterrichtsfach: 10-15 LP
23 Bachelor/Master: 30-40 LP; in dem bildungswissenschaftlichen Studienanteil sind grundlegende Kenntnisse in Sprecherziehung sowie für das Berufsschullehramt relevante Kenntnisse aus der Förder- und Sozialpädagogik zu vermitteln.
24 Bachelorarbeit: 10 LP; Masterarbeit: 20 LP
25 Nach dem Thüringer Lehrerbildungsgesetz (ThürLbG) können die Rahmenvorgaben für die Studienanteile in den Fachdidaktiken und Schulpraktika bis zu 10%, bei den übrigen Studienanteilen bis zu 15% abweichen. Die Angaben erfolgen ohne Berücksichtigung der Bachelor- und Masterarbeiten bzw. der Hausarbeiten im Rahmen der Ersten Staatsprüfung. Die schulpraktischen Studien werden durch vorausgehende fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Studienanteile vorbereitet. Ferner sind grundlegende Kenntnisse der Sprecherziehung, der musisch-rhythmischen und künstlerisch-ästhetischen Erziehung sowie für das Berufsschullehramt relevante Kenntnisse aus der Sonder- und Förderpädagogik zu vermitteln.
26 § 15 Thüringer Lehrerbildungsgesetz (ThürLbG); zwei sonderpädagogische Fachrichtungen einschließlich sonderpädagogisch grundlegender Fächer.
27 Mindestens 2 allgemeinbildende Fächer (davon Deutsch oder Mathematik) 105 LP, davon je Fach 10-15 LP Fachdidaktik.
28 In dem bildungswissenschaftlichen Studienanteil sind grundlegende Kenntnisse in Sprecherziehung zu vermitteln.
29 Bachelorarbeit: 10 LP. Sie bezieht sich auf eines der allgemeinbildenden Fächer einschließlich der Fachdidaktiken oder auf bildungswissenschaftliche Themen. Masterarbeit: 20 LP. Sie bezieht sich auf sonderpädagogische Themen.
30 Nach dem Thüringer Lehrerbildungsgesetz (ThürLbG) können die Rahmenvorgaben für die Studienanteile in den Fachdidaktiken und Schulpraktika bis zu 10%, bei den übrigen Studienanteilen bis zu 15% abweichen. Die Angaben erfolgen ohne Berücksichtigung der Bachelor- und Masterarbeiten bzw. der Hausarbeiten im Rahmen der Ersten Staatsprüfung. Die schulpraktischen Studien werden durch vorausgehende fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Studienanteile vorbereitet. Ferner sind grundlegende Kenntnisse der Sprecherziehung, der musisch-rhythmischen und künstlerisch-ästhetischen Erziehung sowie für das Grundschullehramt relevante Kenntnisse aus der Sonder- und Sozialpädagogik zu vermitteln.

Existieren landesweite Vorgaben, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrerausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja, als integrativer Bestandteil des Studiums, der nicht in gesonderten LPs ausgewiesen wird Ja, als integrativer Bestandteil des Studiums, der nicht in gesonderten LPs ausgewiesen wird Ja, als integrativer Bestandteil des Studiums, der nicht in gesonderten LPs ausgewiesen wird Nein
 
Anmerkung:
§ 11 Thüringer Lehrerbildungsgesetz (ThürLbG)
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Gibt es landesweit einheitliche Vorgaben über die Vermittlung der folgenden professionellen Kompetenzen in Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Kompetenzen standen zur Auswahl: Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Inklusion/Heterogenität, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Demokratiebildung, Menschenrechtserziehung. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität

Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität

Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen, aber kein/e Praxissemester/anders benannten Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

 
Anmerkung:
§§ 11 bis 16 Thüringer Lehrerbildungsgesetz (ThürLbG)

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

 
Anmerkung:
Aber entsprechende Veranstaltungen sind verpflichtender Bestandteil der Curricula der Hochschulen und werden mit Unterstützung von Vertretern aus dem Schulbereich umgesetzt.

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für folgende Lehramtstypen vorgegeben: Lehramtstyp 5

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Nein, das Anlegen und Führen einer solchen Dokumentation wird aber empfohlen

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
18 Monate für den Lehramtstyp 1; 24 Monate für die Lehramtstypen 3, 4, 5, 6 www.kmk.org/fileadmin/Da...
 
Anmerkung:
Bei nachgewiesenen schulpraktischen Studien Verkürzung um 6 Monate

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Informationen befinden sich auch auf den Webseiten des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS), Bildung/Lehrerbildung www.thueringen.de/th2/tm...

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

  • durch die Hochschule gemäß Lissabon-Konvention

 
Indikatoren-Info:
z.B. Studienleistungen, Praktika

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Formalisierter, regelmäßiger Austausch der Beteiligten, wie z.B. AGs, Gremien

 
Anmerkung:
Zudem: Lehre durch Lehrer in den schulpraktischen Studienbestandteilen.

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

  • Beim Landesministerium

  • An sonstiger Stelle

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Ja und zwar mind. 3 Jahre Berufserfahrung (ohne Vorbereitungsdienst)

 
Anmerkung:
Dreijährige Schulpraxis gemäß § 77 Abs. 3 Thüringer Hochschulgesetz. Es handelt sich um eine Sollvorschrift, d.h. es werden grundsätzlich mindestens drei Jahre Berufserfahrung verlangt, wovon jedoch in besonders begründeten Ausnahmefällen abgewichen werden kann.

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Ja

Bezeichnung der Einrichtungen/Gremien

  • Am Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) wurde der Beirat für Lehrerbildung als beratendes Gremium des Ministeriums, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aller Phasen der Lehrerbildung, der Schulen und des Ministeriums, gebildet.

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Ja

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Ja, (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge, Staatsexamensstudiengänge)

 
Anmerkung:
§ 43 Thüringer Hochschulgesetz (ThürHG); § 17 Thüringer Lehrerbildungsgesetz (ThürLbG)

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Nein

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Dies sind die Zentren für Lehrerbildung an den Hochschulen gemäß § 37 a Thüringer Hochschulgesetz.

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es die Möglichkeit für Lehrkräfte aus dem Schuldienst, eine Tätigkeit in der Lehrerbildung an den Hochschulen auszuüben?

  • Ja, in Voll- und Teilzeit