Wie kommt der Monitor Lehrerbildung zu seinen Ergebnissen?

Der Monitor Lehrerbildung bildet länder-, hochschul-, und lehramtstypspezifische Daten zur Lehrkäftebildung ab, die auf der Selbstauskunft der Bundesländer und lehrerbildenden Hochschulen beruhen. Seit 2012 werden regelmäßig Länder und diejenigen lehrerbildenden Hochschulen befragt, die ein vollständiges Lehramtsstudium anbieten, das für Absolventinnen und Absolventen den Eintritt in den Vorbereitungsdienst ermöglicht. Konkret werden an den Hochschulen (Universitäten und Pädagogische Hochschulen) alle Geschäftsführer*innen/Leiter*innen der Zentren für Lehrerbildung bzw. der Schools of Education zur Befragung eingeladen. Bei den Bundesländern handelt es sich bei den Befragten um speziell für die Befragung benannte Ansprechpersonen in den für die Lehrkräftebildung zuständigen Ministerien.

Nicht befragt werden Kunst- und Musikhochschulen sowie Fachhochschulen, an denen ausschließlich fachliche Studieninhalte studiert werden. Die Weiter- und Neuentwicklung von Indikatoren und Fragen zu Schwerpunktthemen findet im Austausch mit Expertinnen und Experten der Lehrerbildung aus dem bildungspolitischen und hochschulischen Bereich statt.

Am Monitor Lehrerbildung beteilgten sich bislang alle 16 Bundesländer in allen Befragungsjahren. Die Grundgesamtheit aller Hochschulen in Deutschland, die der oben angeführten Definition genügen, beträgt 71 Hochschulen. Diese werden in jedem Befragungsjahr zur Befragung eingeladen. Die bisherige Beteiligung der Hochschulen am Monitor Lehrerbildung pro Befragungsjahr sieht wie folgt aus:

2022: 66 Hochschulen

2020: 61 Hochschulen

2017 (Sondererhebung zum Schwerpunktthema Lehrerbildung und Digitalisierung): 63 Hochschulen

2016: 69 Hochschulen

2014: 67 Hochschulen

2012: 65 Hochschulen

Das Datenangebot der Website wird durch Publikationen ergänzt, die sich mit ausgewählten und aktuellen Schwerpunktthemen der Lehrkräftebildung auseinandersetzen und Handlungsempfehlungen formulieren:

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