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Monitor Lehrerbildung

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Baden-Württemberg Wählen Sie ein anderes Land

In Baden-Württemberg ist entsprechend der landesweiten Vorgaben das Studium der Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen), 3 (Lehramt Sekundarstufe I), 4 (Lehramt Gymnasien), 5 (Lehramt an Beruflichen Schulen) und 6 (Lehramt Sonderpädagogik) möglich. Eine Besonderheit in Baden-Württemberg sind die Pädagogischen Hochschulen, an denen künftige Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet werden.
Seit dem Wintersemester 2015/16 werden alle Lehramtstypen in einer gestuften Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor und Master angeboten. Die Regelstudienzeit beträgt im Bachelor für die Lehramtstypen 1,3 und 6 sechs Semester (180 Leistungspunkte), für den Lehramtstyp 4 sechs bzw. acht und für den Lehramtstyp 5 sechs bzw. sieben Semester. Der Master umfasst bei den Lehramtstypen 1, 3, 4 und 6 vier Semester (120 Leistungspunkte), beim Lehramtstyp 5 sind es drei bzw. vier Semester.
In allen Studiengängen sind während des Studiums Praxisphasen (inklusive Praxissemester) zu absolvieren.
Auf Landesebene existiert kein zentrales Gremium, das die universitäre Lehrerbildung mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet. Lehrerbildungszentren bestehen aufgrund eines Ministerratsbeschlusses von 2003 an den Landesuniversitäten – die Pädagogischen Hochschulen benötigen sie aufgrund ihrer Spezialisierung nicht. 

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2014 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Nein

 
Anmerkung:
Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg plant für 2018 in enger Abstimmung mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg eine landesweite Werbe- und Informationsinitiative für das berufliche Lehramt und Mangel- bzw. Engpassfächer in den allgemeinbildenden Lehramtsstudiengängen. Ziel ist es, mehr Studierende zu gewinnen. Inhaltlich geht es bei dieser Initiative in erster Linie darum, gemeinsam mit den Hochschulen die Aufmerksamkeit bei den Schülerinnen und Schülern sowie bei den Studiernden zu schärfen und über die Vielfalt und Chancen des Lehramtsstudiums zu informieren.

Für welche drei Fächer gibt es langfristig (bis 2021) den höchsten Lehrereinstellungsbedarf?

Lehramtstyp Erstes Fach Zweites Fach Drittes Fach
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Musik, Kunst, Katholische Theologie / Religionspädagogik, naturwissenschaftlich-technischer Sachunterricht, Sport siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Französisch, Kunst, Musik, Physik, Sport, Theologien siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Informatik, Kunst, Naturwissenschaften und Technik, Musik, Physik, Sport weiblich siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen siehe Merkblatt www.lehrer-online-bw.de/... - -
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Fachrichtung Lernen, Fachrichtung körperlich und motorische Entwicklung, Fachrichtung emotionale und soziale Entwicklung siehe Anmerkung siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
Stand März 2017: hier wird nicht nach erstem, zweitem etc. Fach differenziert.

Anzahl der Lehramtsstudierenden im Jahr 2016

Grundschule, Primarbereich Primarbereich / Sek. I alle oder einzelne Schularten Sek. I Gymnasien / Sek. II (allgemeinbildende Fächer) Berufliche Schulen / Sek. II (berufliche Fächer) Förderschule
1308 16 1429 2436 78 343
 
Indikatoren-Info:
Lehramtsstudierende mit angestrebtem Abschluss Master im 1. und 2. Fachsemester und mit angestrebtem Abschluss Staatsexamen im 7. und 8. Fachsemester

Anzahl von Lehrkräften 2016/17 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
91503 26137
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
1032 292
 

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für die Aufnahme eines Studiums 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen'?

  • Ja und zwar: Jährliche Veranstaltungen des Kultusministeriums in Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen zum Berufsbild Lehrer/in. Die Arbeitsagenturen laden hierzu Referenten / Referentinnen des KM ein.

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt Grundschule Grundschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt Sekundarstufe I Werkreal-, Haupt-, Real- und Gemeinschaftsschulen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt Gymnasium Gymnasien, Berufliche Schulen und Gemeinschaftsschulen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Höheres Lehramt an Beruflichen Schulen Berufliche Schulen
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt Sonderpädagogik Sonderschulen
 
Anmerkung:
Staatliche Prüfungsordnungen unter www.llpa-bw.de
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Ja, eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • siehe Anmerkungen

 
Anmerkung:
gestufte Studienstruktur seit WS 2015/16

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 6 Semester 2+2=4 (siehe Anmerkung) Semester
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 6 Semester 4 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6/8 Semester 4 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 6/7 Semester 4/3 Semester
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 6 Semester 4 Semester
 
Anmerkung:
Lehramtstyp 1: 2 Hochschulsemester und 2 Semester über Anrechnung aus dem Vorbereitungsdienst

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 180 LP 120 LP 300 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 180 LP 120 LP 300 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 180/240 LP 120 LP 300/360 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 180/210 LP 120/90 LP 300 LP
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 180 LP 120 LP 300 LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Anzahl weiterer Fächer, die studiert werden können Existenz von Sonderregelungen Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 3 0 Erweiterungsfach mit 60 LP RahmenVO-KM vom 27.05.2015
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 0 Erweiterungsfach mit 90 LP RahmenVO-KM vom 27.05.2015
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 0 Erweiterungsfach mit 90 bzw. 120 LP RahmenVO-KM vom 27.05.2015
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 0 Erweiterungsfach mit 90 bzw. 120 LP RahmenVO-BS-KM vom 29.04.2016 bzw. Ministerratsbeschluss 05.05.2003
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 3 0 zusätzlich verpflichtend sind sonderpädagogische Grundlagen und Handlungsfelder (48 LP) RahmenVO-KM vom 27.05.2015

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

  • Nein

Wurden oder werden im Land seit 2011 Reformen/Reformmodelle des 'Lehramts an beruflichen Schulen' (Lehramtstyp 5) durchgeführt?

  • Ja, und zwar im Jahr/in den Jahren 2016

Beschreibung der Reformen

  • 1. Phase der Lehrerbildung: Überführung der Staatsexamensstudiengänge in den beruflichen Fachrichtungen "Pflege" und "Sozialpädagogik" in die gestufte Bachelor-/Master-Struktur durch Inkrafttreten der Verordnung des Kultusministeriums über Rahmenvorgaben für die Umstellung der Studiengänge für das höhere Lehramt an beruflichen Schulen mit den beruflichen Fachrichtungen Gerontologie, Gesundheit und Care sowie Sozialpädagogik/Pädagogik auf die gestufte Studiengangstruktur (Rahmenvorgabenverordnung berufliche Lehramtsstudiengänge - RahmenVO-BS-KM vom 29. April 2016).

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 k.A. k.A. k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 k.A. k.A. k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 3 k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 4 k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 5 k.A. k.A. 63
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 6 k.A. k.A. 30
Abschlussarbeit / -prüfung k.A. k.A. 21
Optionalbereich / Sonstiges k.A. k.A. k.A.
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. k.A. mindestens 65
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. mindestens 65
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. k.A. mindestens 21
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. mindestens 21
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 7 k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 8 k.A. k.A. 63
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 9 k.A. k.A. 30
Abschlussarbeit / -prüfung k.A. k.A. 21
Optionalbereich / Sonstiges k.A. k.A. k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. k.A. mindestens 90
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. mindestens 90
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. k.A. mindestens 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. mindestens 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 10 k.A. k.A. mindestens 45
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 11 k.A. k.A. 16
Abschlussarbeit / -prüfung k.A. k.A. 21
Optionalbereich / Sonstiges k.A. k.A. k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 125
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 63
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 12 k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 13 k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 14 k.A. k.A. 60
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 15 15-20 k.A. 20
Abschlussarbeit / -prüfung k.A. k.A. 30
Optionalbereich / Sonstiges k.A. k.A. k.A.
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 16 k.A. k.A. mindestens 60
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 17 k.A. k.A. mindestens 20
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 18 k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 19 k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften k.A. k.A. 45
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 20 k.A. k.A. 34
Abschlussarbeit / -prüfung k.A. k.A. 21
Optionalbereich / Sonstiges 21 k.A. k.A. 114
 
Anmerkung:
1 Fachwissenschaft und Fachdidaktik sind nicht getrennt (21 bzw. 50 LP)
2 Fachwissenschaft und Fachdidaktik sind nicht getrennt (21 bzw. 50 LP)
3 Fachwissenschaft und Fachdidaktik sind nicht getrennt (21 bzw. 50 LP)
4 Fachwissenschaft und Fachdidaktik sind nicht getrennt (21 bzw. 50 LP)
5 inklusive Modul "Grundfragen der Inklusion" (mindestens 6 LP)
6 Orientierungs- und Einführungspraktikum (3 Wochen), Integriertes Semesterpraktikum (12 Wochen), gegebenenfalls Professionalisierungspraktikum
7 in Fachwissenschaften integriert
8 inklusive Modul "Grundfragen der Inklusion" (mindestens 6 LP)
9 Orientierungs- und Einführungspraktikum (3 Wochen), Integriertes Semesterpraktikum (12 Wochen), gegebenenfalls Professionalisierungspraktikum
10 inklusive Modul "Grundfragen der Inklusion" (mindestens 6 LP)
11 Orientierungspraktikum (3 Wochen), Schulpraxissemester (12 Wochen)
12 in Bildungswissenschaften integriert
13 in Bildungswissenschaften integriert
14 einschließlich Fachdidaktik der Fächer, insgesamt 60 LP Erziehungswissenschaft und Fachdidaktik
15 15-20 LP im Bachelor/42 Wochen Betriebspraxis Schulpraxissemester (10 Wochen) 20 LP
16 Fachwissenschaften und Fachdidaktik sind zusammengefasst
17 Grundbildung Deutsch oder Mathematik: Fachwissenschaften und Fachdidaktik sind zusammengefasst
18 in Fachwissenschaften integriert
19 in Fachwissenschaften integriert
20 Orientierungs- und Einführungspraktikum (3 Wochen), Integriertes Semesterpraktikum (12 Wochen), Blockpraktikum 2. Fachrichtung (4 Wochen); Professionalisierungspraktikum (3 Wochen)
21 verpflichtend: sonderpädagogische Fachrichtungen 66 LP (erste Fachrichtung: mindestens 38 LP, zweite Fachrichtung: mindestens 20 LP); sonderpädagogische Grundlagen 18 LP, drei sonderpädagogische Handlungsfelder 30 LP

Existieren landesweite Vorgaben, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Ja

 
Anmerkung:
Die Masterarbeit kann in den Fächern und in den Bildungswissenschaften gemäß RahmenVO-KM angefertigt werden.
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

In welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft) muss die Abschlussarbeit geschrieben werden?

Lehramtstyp Fachwissenschaft Fachdidaktik Bildungswissenschaften
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja Ja Ja
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja Ja Ja
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja Ja Ja
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja Ja Ja
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja Ja Ja
 
Anmerkung:
Die Masterarbeit kann in den Fächern und in den Bildungswissenschaften gemäß RahmenVO-KM angefertigt werden.

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrerausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja und zwar im Umfang von 21 (Grundbildung) bzw. 50 (Fach 1 oder 2) LP Ja und zwar im Umfang von 21 (Grundbildung) bzw. 50 (Fach 1 oder 2) LP Nein Ja und zwar im Umfang von 21 bzw. 50 (im Studium "Europalehramt") LP
 
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Gibt es landesweit einheitliche Vorgaben über die Vermittlung der folgenden professionellen Kompetenzen in Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Kompetenzen standen zur Auswahl: Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Inklusion/Heterogenität, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Demokratiebildung, Menschenrechtserziehung. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Pädagogische Diagnostik

Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik

Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 3 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik

Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 4 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik

Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 5 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Pädagogische Diagnostik

 
Anmerkung:
1 Vgl. RahmenVO-KM Querschnittskompetenzen; www.llpa-bw.de/,Lde/Startseite/Pruefungsordnungen/RahmenVO-KM
2 Vgl. RahmenVO-KM Querschnittskompetenzen; www.llpa-bw.de/,Lde/Startseite/Pruefungsordnungen/RahmenVO-KM
3 Vgl. RahmenVO-KM Querschnittskompetenzen; www.llpa-bw.de/,Lde/Startseite/Pruefungsordnungen/RahmenVO-KM
4 Vgl. RahmenVO-BS-KM; www.landesrecht-bw.de/jp...
5 Vgl. RahmenVO-KM; www.llpa-bw.de/,Lde/Startseite/Pruefungsordnungen/RahmenVO-KM

Gibt es landesweit einheitliche Vorgaben über die Vermittlung professioneller Kompetenzen zum Umgang mit digitalen Medien im Rahmen von Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja
 
Anmerkung:
Gemäß RahmenVO-KM sind Medienkompetenz und -erziehung für alle Lehrämter verbindlich vorgeschriebene Querschnittskompetenzen in den Bildungswissenschaften und den Fächern (Fachwissenschaft und Fachdidaktik).

Gibt es landesweit einheitliche Vorgaben über die Vermittlung professioneller Kompetenzen zum methodisch-didaktischen Einsatz digitaler Medien in der Schule im Rahmen von Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja
 
Anmerkung:
Gemäß RahmenVO-KM sind Medienkompetenz und -erziehung für alle Lehrämter verbindlich vorgeschriebene Querschnittskompetenzen in den Bildungswissenschaften und den Fächern (Fachwissenschaft und Fachdidaktik).

Angebotene Förderschwerpunkte in den Studiengängen der sonderpädagogischen Lehrämter

  • Förderschwerpunkt Sehen

  • Förderschwerpunkt Hören

  • Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

  • Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung

  • Förderschwerpunkt Lernen

  • Förderschwerpunkt Sprache

  • Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung

Gibt es Planungen, an der Anzahl an Förderschwerpunkten, in denen derzeit ausgebildet wird, etwas zu ändern?

  • Nein

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

Wer führt die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen zu der Praxiszeit in den Schulen (oder schulische Praktika) durch?

  • Wissenschaftler der Hochschule

  • Fachseminarleiter des Studienseminars

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

 
Anmerkung:
Außerschulische Praktika sind aber für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst erforderlich: Für alle Anwärter/Referendare ist ein Betriebs- oder Sozialpraktikum (mindestens 3 Wochen) erforderlich bzw. für Lehramtsstudierende mit dem Fach Sport ein Vereinspraktikum und für Lehramtsstudierende der Fächer Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Geographie und Informatik ein Betriebspraktikum (mindestens 3 Wochen). Lehramtstyp 5: Alle Bewerber müssen vor dem Eintritt in den Vorbereitungsdienst ein 52-wöchiges Betriebspraktikum abgeleistet haben (Schulpraxis wird i.d.R. angerechnet). Je nach Schultyp sind bestimmte Module vorgesehen.

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Ja, dieses dient ausschließlich der Reflexion seitens der Studierenden und wird nicht von der Hochschule eingesehen

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Detaillierte Informationen zum Praxissemester

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Dauer (an der Praktikumsschule) 12 Wochen -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) 30 LP -
Studiensemester nicht vor dem 3. Semester -
Verantwortung Die Hochschule -
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Dauer (an der Praktikumsschule) - 12 Wochen
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 30 LP
Studiensemester - zu Beginn des Masterstudiums
Verantwortung - Die Hochschule
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Dauer (an der Praktikumsschule) - 12 Wochen
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 16 LP
Studiensemester - Wintersemester des Masterstudiums
Verantwortung - Das Studienseminar
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Dauer (an der Praktikumsschule) 10 Wochen -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) 10-15 LP -
Studiensemester 1.-4. Semester -
Verantwortung Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar Das Studienseminar
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Dauer (an der Praktikumsschule) 12 Wochen -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) 34 LP -
Studiensemester nicht vor dem 3. Semester -
Verantwortung Die Hochschule -
 
Anmerkung:
Lehramtstyp 1 (Bachelor): Dauer 12 Wochen, LP: 30 (ges. für 3 Wochen OSP und 12 Wochen ISP); Lehramtstyp 3 (Master): Dauer 12 Wochen, LP: 30 (ges. für 3 Wochen OSP und 12 Wochen ISP); Lehramtstyp 4 (Master): Dauer 12 Wochen, LP: 16; Lehramtstyp 6 (Bachelor): Dauer 12 Wochen, LP: 34 (ges. für 3 Wochen OSP, 12 Wochen ISP, 4 Wochen Blockpraktikum)

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
18 Monate www.kmk.org/fileadmin/Da...
 

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

  • Lehramtstyp 4: Es werden 8 Wochen Praktikum an einer vom Kultusministerium anerkannten Auslandsschule anerkannt, weitere 4 Wochen Praktikum sind zudem an einem baden-württembergischen Gymnasium abzuleisten. Lehramtstyp 5: 8 Wochen Schulpraxis an einer beruflichen Schule im Ausland können angerechnet werden.

 
Indikatoren-Info:
z.B. Studienleistungen, Praktika

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Sonstiges, und zwar: zwischen beiden Institutionen abgestimmte Fachpapiere für die beiden Phasen

 
Anmerkung:
Zudem gibt es unterschiedliche Verfahren je nach Intensität der Kooperation zwischen Hochschule, Pädagogischer Hochschule und den Staatlichen Seminaren für Didaktik und Lehrerbildung.

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

  • An den Hochschulen

  • Beim Landesministerium

  • An sonstiger Stelle

 
Anmerkung:
Vorbereitungsdienst: www.vorbereitungsdienst-... ; Kultusportal: www.kultusportal-bw.de

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Ja und zwar mind. 3 Jahre Berufserfahrung (ohne Vorbereitungsdienst)

Bietet das Land für bereits berufstätige Lehrkräfte Fort- bzw. Weiterbildungsmaßnahmen zum Erwerb von Kompetenzen zum Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz digitaler Medien in der Schule an?

  • Ja

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Nein

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Trifft nicht zu, das Land nutzt keine Zielvereinbarungen

Betreibt oder betrieb das Land seit 2014 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Ja und zwar: (Re-) Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge)

 
Anmerkung:
Ja, für Lehramtstyp 5; im allgemeinbildenden Bereich haben die Bachelor-/Master-Lehramtsstudiengänge erst zum Wintersemester 2015/16 eingesetzt - es erfolgt eine nachlaufende Akkreditierung.

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Ja, und zwar: Förderprogramm "Lehrerbildung in Baden-Württemberg" (20 Mio. Euro für 5 Jahre seit 2015)

Welche Maßnahmen zur Einflussnahme auf das Lehramtsstudium an den Hochschulen bei der Vermittlung professioneller Kompetenzen zum Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz digitaler Medien in der Schule ergreift das Land bzw. plant das Land zu ergreifen?

Steuerungsmaßnahme Stand der Umsetzung
Berücksichtigung der Thematik in Regelungen in staatlichen Prüfungsordnungen Maßnahme wird bereits umgesetzt: www.landesrecht-bw.de/jp...
Sonstige Maßnahmen: im Rahmen der Landesstrategie digital@bw Maßnahme ist geplant
 
Anmerkung:
Gemäß RahmenVO-KM ( www.llpa-bw.de/,Lde/Startseite/Pruefungsordnungen/RahmenVO-KM) sind Medienkompetenz und -erziehung für alle Lehrämter verbindlich vorgeschriebene Querschnittskompetenzen in den Bildungswissenschaften und den Fächern (Fachwissenschaft und Fachdidaktik). Über die curriculare Umsetzung entsprechender Maßnahmen entscheiden die Hochschulen im Rahmen ihrer Hochschulautonomie in eigener Verantwortung.
Indikatoren-Info:
Zur Auswahl standen mehrere in der KMK-Strategie 'Bildung in der digitalen Welt' genannte Maßnahmen.

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • siehe Anmerkungen

 
Anmerkung:
An den Universitäten des Landes bestehen aufgrund eines Ministerratsbeschlusses von 2003 jeweils Zentren für Lehrerbildung. Die sechs Pädagogischen Hochschulen beschäftigen sich institutionalisiert überwiegend mit Lehrerbildung und stellen somit eine klar verantwortliche Institution für die Lehrerbildung dar. Im Zuge der Reform der Lehrerbildung in Baden-Württtemberg und im Zuge der Qualitätsoffensive Lehrerbildung des BMBF wurden fünf Schools of Education eingerichtet. Vier der fünf Schools stellen einen Hochschuleverbund aus einer Universität und einer Pädagogischen Hochschule dar, ggf. unter Einbindung weiterer Vertreter lehrerbildender Hochschulen (z.B. Kunst- und Musikhochschule).

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es die Möglichkeit für Lehrkräfte aus dem Schuldienst, eine Tätigkeit in der Lehrerbildung an den Hochschulen auszuüben?

  • Ja, in Voll- und Teilzeit

 
Anmerkung:
Möglichkeit von Abordnungen

Gibt es Initiativen/Projekte im Bereich der Inklusion in der ersten Phase der Lehrerbildung, die das Land fördert?

  • Nein