Diese Website verwendet Cookies. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Weiteres dazu finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Monitor Lehrerbildung

© 2015 | Bertelsmann Stiftung, CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung, Deutsche Telekom Stiftung, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.
 

Länder zum Vergleich wählen

Bitte wählen Sie die Länder aus, deren Ergebnisse Sie vergleichen möchten

 

Erhebungsjahr zum Vergleich auswählen

Bitte wählen Sie die Erhebungsjahre aus, mit denen Sie die Ergebnisse vergleichen möchten

Faktenblatt zur Lehrerbildung in Brandenburg.

Lehramtstypen:

• LAT 1 (Lehramt für die Primarstufe)
• LAT 3 (Lehramt für die Sekundarstufen I und II mit Schwerpunktbildung auf die Sekundarstufe I)
• LAT 4 (Lehramt für die Sekundarstufen I und II mit Schwerpunktbildung auf die Sekundarstufe II)

Studienstruktur:

• Bachelor/Master (alle Lehramtstypen)

Regelstudienzeit:

• Bachelor:

‣ 6 Semester, 180 LP (alle Lehramtstypen)

• Master:

‣ 4 Semester, 120 LP (alle Lehramtstypen)

Praxisphasen:

• Während des Bachelorstudiums ist ein außerschulisches Praktikum für die Studierenden entsprechend der landesweiten Regelung verpflichtend, außerdem sind Praxisphasen inklusive eines Praxissemesters (im Masterstudiengang) im Curriculum verankert.

Zentrales Gremium, das die universitäre Lehrerbildung mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet:

• Das Land Brandenburg besitzt ein zentrales Gremium, das die universitäre Lehrerbildung kontinuierlich begleitet und mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen versorgt: der Kooperationsrat am Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLeB) an der Universität Potsdam.

Lehrerbildungszentren:

• Es existiert ein Zentrum für Lehrerbildung an der Universität Potsdam, der einzigen lehrerausbildenden Hochschule in Brandenburg.

Besonderheit:

• Beim Lehramt für die Primarstufe ist eine inklusionspädagogische Schwerpunktsetzung möglich.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2016 Maßnahmen zur bedarfsgerechten Steuerung des Lehrkräftenachwuchses auf Landesebene?

  • Ja, im Rahmen der ersten und zweiten Phase, und zwar folgende: Bedarfsgerechter Ausbau des Lehramtsstudiums an der Universität Potsdam, vereinbart im Hochschulvertrag mit dem MWFK, Ausbau der Ausbildungsplätze im Vorbereitungsdienst und Zusicherung des MBJS, dass jede/r geeignete Bewerber/in einen Platz im Vorbereitungsdienst angeboten bekommt.

Dokumentation/Quelle der Maßnahmen

Hat das Land seit 2016 Maßnahmen ergriffen, um die Studienplätze im Lehramt auszubauen?

  • Ja, und zwar folgende: Umfassender qualitativer und quantitativer Ausbau auf 1000 Erstimmatrikulationsplätze pro Jahr an der Universität Potsdam

Dokumentation/Quelle der Maßnahmen

Betreibt oder betrieb das Land seit 2016 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Nein

Welche Maßnahmen ergreift das Land, um eine möglichst hohe Absolvent(inn)enquote im Lehramtsstudium zu gewährleisten?

  • Zielvereinbarung mit der Universität Potsdam im Rahmen des quantitativen und qualitativen Ausbaus der Lehramtsstudiengänge.

Für welche drei Fächer gibt es langfristig (bis 2025) den höchsten Einstellungsbedarf von Lehrkräften?

Lehramtstyp Erstes Fach Zweites Fach Drittes Fach
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Deutsch Mathematik Sport
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Deutsch Mathematik Englisch
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Deutsch Mathematik Englisch
 
Anmerkung:
Für Lehramt Förderpädagogik ab Oktober 2020 an der Universität Potsdam: erstes Fach: Geistige Entwicklung; zweites Fach: Lernen; drittes Fach: Emotionale und soziale Entwicklung

Anzahl der Lehramtsstudierenden im Jahr 2019

Grundschule, Primarbereich Primarbereich / Sek. I alle oder einzelne Schularten Sek. I Gymnasien / Sek. II (allgemeinbildende Fächer) Berufliche Schulen / Sek. II (berufliche Fächer) Sonderpädagogik
115 13 66 270 k.A. k.A.
 
Indikatoren-Info:
Lehramtsstudierende mit angestrebtem Abschluss Master im 1. und 2. Fachsemester und mit angestrebtem Abschluss Staatsexamen im 7. und 8. Fachsemester

Anzahl von Lehrkräften 2018/19 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
20042 4527
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften 2018/19

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
503 153
 

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
12 Monate (bei Anrechnungsmöglichkeit von 6 Monaten schulpraktischen Studienanteilen, ansonsten 18 Monate Vorbereitungsdienst); berufsbegleitender Vorbereitungsdienst mit grundständigem LA-Studium: 18 Monate; berufsbegleitender Vorbereitungsdienst (Seiteneinsteiger): 24 Monate www.kmk.org/fileadmin/Da...

Gibt es die Möglichkeit, den Vorbereitungsdienst bzw. das Referendariat berufsbegleitend zu absolvieren?

  • Ja

 

Macht das Land Vorgaben dazu, welche Qualifizierungsmaßnahmen Quer- und Seiteneinsteigende durchlaufen müssen, um als Lehrkräfte in der Schule eingesetzt werden zu können?

  • Ja, und zwar folgende: Pädagogische Grundqualifzierung im Gesamtsumfang von 500 h (Präsenzveranstaltungen und Selbststudium) + 80h Fachdidaktische Vertiefung (berusbegleitend)

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Konzept der Landesregierung zur Qualifizierung von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern für den Schuldienst mbjs.brandenburg.de/medi...

Gibt es für Quer- und Seiteneinsteigende im Land die Möglichkeit, durch speziell auf diese Zielgruppe abgestimmte Qualifizierungsmaßnahmen eine volle Lehramtsbefähigung zu erhalten?

  • Ja

Dokumentation/Quelle der Maßnahmen

  • Geregelt in der Verordnung über die Ausbildung von Lehrkräften zur Deckung des Unterrichtsbedarfs an Schulen im Land Brandenburg und deren Staatsprüfung (Lehrkräfteausbildungs- und -prüfungsverordnung - LAPV) bravors.brandenburg.de/v... Fehlende Fachstudien können in speziellen, berufsbegleitenden Zertifikatsstudiengängen nachgeholt werden.

Gibt es die Möglichkeit für voll ausgebildete Lehrkräfte, sich zusätzlich für das Lehramt an einer anderen Schulform berufsbegleitend weiter zu qualifizieren?

  • Ja, und zwar für das Lehramt an folgenden Schulformen: Primarstufe und Schwerpunktbildung auf die Sekundarstufe I

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

 
Anmerkung:
NEU: Lehramt Förderpädagogik ab Oktober 2020 an der Universität Potsdam
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt für die Primarstufe Grundschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt für die Sekundarstufen I und II (allgemeinbildende Fächer) mit Schwerpunktbildung auf die Sekundarstufe I Oberschulen, Gesamtschulen, Gymnasien
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt für die Sekundarstufen I und II (allgemeinbildende Fächer) mit Schwerpunktbildung auf die Sekundarstufe II Oberschulen, Gesamtschulen, Gymnasien, Berufliches Gymnasium
Geben Sie bitte die Quellen an, in der die Lehramtstypen und Schulformen aufgezeigt werden: § 2 Absatz 1 Brandenburgisches Lehrerbildungsgesetz (BbgLeBiG) § 16 Brandenburgisches Schulgesetz (BbgSchulG)
 
Anmerkung:
Beim Lehramt für die Primarstufe ist eine inklusionspädagogische Schwerpunktbildung möglich. Beim Lehramt für die Sekundarstufen I und II (allgemeinbildende Fächer) erfolgt in der Ausbildung (Masterstudium) eine Schwerpunktbildung auf die Sekundarstufe I oder II.
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Ja, eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • § 3 Absatz 2 des Brandenburgischen Lehrerbildungsgesetzes (BbgLeBiG) vom 18.12.2012 (Gesetz- und Verordnungsblatt (GVBl.) I Nr. 45), zuletzt geändert durch Gesetz vom 31. Mai 2018 (GVBl.I/18, [Nr. 10]) bravors.brandenburg.de/g...

 
Anmerkung:

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 6 Semester 4 Semester
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 6 Semester 4 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6 Semester 4 Semester
 
Anmerkung:
Für das Lehramt Förderpädagogik ab Oktober 2020 an der Universität Potsdam: Lehramtsbezogener/Polyvalenter Bachelorstudiengang: 6 Semester Lehramtsbefähigender Masterstudiengang: 4 Semester

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 180 LP 120 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 180 LP 120 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 180 LP 120 LP
 
Anmerkung:
Für das Lehramt Förderpädagogik ab Oktober 2020 an der Universität Potsdam: Lehramtsbezogener/Polyvalenter Bachelorstudiengang: 180 LP Lehramtsbefähigender Masterstudiengang: 120 LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Existenz von Sonderregelungen Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 2 zusätzlich: Grundschulbildung oder Inklusionspädagogik Verordnung über die Anforderungen an das Lehramtsstudium an den Hochschulen im Land Brandenburg (Lehramtsstudienverordnung - LSV) vom 06.06.2013 (Gesetzes- und Verordnungsblatt (GVBl.) II Nr. 45), geändert durch Verordnung vom 16. Februar 2017 (GVBl.II/17, [Nr. 10])
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 - Verordnung über die Anforderungen an das Lehramtsstudium an den Hochschulen im Land Brandenburg (Lehramtsstudienverordnung - LSV) vom 06.06.2013 (Gesetzes- und Verordnungsblatt (GVBl.) II Nr. 45), geändert durch Verordnung vom 16. Februar 2017 (GVBl.II/17, [Nr. 10])
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 - Verordnung über die Anforderungen an das Lehramtsstudium an den Hochschulen im Land Brandenburg (Lehramtsstudienverordnung - LSV) vom 06.06.2013 (Gesetzes- und Verordnungsblatt (GVBl.) II Nr. 45), geändert durch Verordnung vom 16. Februar 2017 (GVBl.II/17, [Nr. 10])
 
Anmerkung:

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Verordnung über die Anforderungen an das Lehramtsstudium an den Hochschulen im Land Brandenburg (Lehramtsstudienverordnung - LSV) vom 06.06.2013 (Gesetz- und Verordnungsblatt (GVBl.) II Nr. 45), geändert durch Verordnung vom 16.02.2017 (GVBl.II/17, [Nr. 10])

 
Anmerkung:

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs mind. 44
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs mind. 44
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 1 mind. 90
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs mind. 11
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 mind. 11
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 3 mind. 30
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 4 mind. 20
Abschlussarbeit / -prüfung mind. 21
Optionalbereich / Sonstiges 5 max. 29
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs mind. 72
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs mind. 72
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs mind. 18
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs mind. 18
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 6 mind. 40
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 7 mind. 20
Abschlussarbeit / -prüfung mind. 21
Optionalbereich / Sonstiges 8 max. 39
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs mind. 72
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs mind. 72
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs mind. 18
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs mind. 18
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 9 mind. 40
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 10 mind. 20
Abschlussarbeit / -prüfung mind. 21
Optionalbereich / Sonstiges 11 max. 39
 
Anmerkung:
1 Mindestanforderung für den Studienbereich Grundschulbildung, der auch fachdidaktische Anteile enthält. Hier sind die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, Sachunterricht, Sport, Kunst, Musik integriert (Aufteilung der LP). Bei einer inklusionspädagogischen Schwerpunktbildung tritt an die Stelle der Grundschulbildung der Studienbereich Inklusionspädagogik.
2 mindestens nachzuweisende LP
3 davon mindestens 15 LP inklusionspädagogische und -didaktische Grundlagen, soweit keine inklusionspädagogische Schwerpunktbildung erfolgt
4 mindestens nachzuweisende LP für das Schulpraktikum im Masterstudium (Praxissemester); LP für Praktika im Bachelorstudium werden im Rahmen der vorgesehenen Studienbereiche von der Hochschule vergeben.
5 Variable Leistungspunkte, welche durch die Hochschule vergeben werden (z.B. für Angebote in den Studienbereichen oder weitere Angebote). Bei der Vergabe ist von der Hochschule zu beachten, dass der Umfang der Studien- und Prüfungsleistungen in den fachdidaktischen, bildungswissenschaftlichen und schulpraktischen Studien sowie der Grundschulbildung zusammen mindestens ein Drittel des Gesamtstudienumfangs beträgt.
6 davon mindestens 6 LP inklusionspädagogische und -didaktische Grundlagen
7 mindestens nachzuweisende LP für das Schulpraktikum im Masterstudium (Praxissemester); LP für Praktika im Bachelorstudium werden im Rahmen der vorgesehenen Studienbereiche von der Hochschule vergeben.
8 Variable Leistungspunkte, welche durch die Hochschule vergeben werden (z.B. für Angebote in den Studienbereichen oder weitere Angebote). Bei der Vergabe ist von der Hochschule zu beachten, dass der Umfang der Studien- und Prüfungsleistungen in den fachdidaktischen, bildungswissenschaftlichen und schulpraktischen Studien zusammen mindestens ein Drittel des Gesamtstudienumfangs beträgt.
9 davon mindestens 6 LP inklusionspädagogische und -didaktische Grundlagen
10 Mindestanforderung für das Schulpraktikum im Masterstudium (Praxissemester); LP für Praktika im Bachelor werden im Rahmen der vorgesehenen Studienbereiche von der Hochschule vergeben.
11 Variable Leistungspunkte, welche durch die Hochschule vergeben werden (z.B. für Angebote in den Studienbereichen oder weitere Angebote). Bei der Vergabe ist von der Hochschule zu beachten, dass der Umfang der Studien- und Prüfungsleistungen in den fachdidaktischen, bildungswissenschaftlichen und schulpraktischen Studien zusammen mindestens ein Drittel des Gesamtstudienumfangs beträgt.

Existieren landesweite einschränkende Vorgaben, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

In welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft) muss die Abschlussarbeit geschrieben werden?

Lehramtstyp Fachwissenschaft Fachdidaktik Bildungswissenschaften
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja Ja Ja
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja Ja Ja
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja Ja Ja

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrkräfteausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja und zwar im Umfang von (siehe Anmerkung) LP Ja und zwar im Umfang von (siehe Anmerkung) LP Ja und zwar im Umfang von (siehe Anmerkung) LP Ja und zwar im Umfang von (siehe Anmerkung) LP
 
Anmerkung:
Deutsch, Musik oder Englisch als mindestens ein Pflichtfach mit jeweils mindestens 55 LP (davon mindestens 11 LP der jeweiligen Fachdidaktik); mindestens 35 LP für Deutsch, Mathematik und Englisch insgesamt sowie mindestens 20 LP für Sachunterricht, Kunst, Musik und Sport insgesamt im Studienbereich Grundschulbildung, soweit keine inklusionspädagogische Schwerpunktbildung erfolgt.
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Zu welchen Themen existieren landesweit einheitliche Vorgaben über den Erwerb von professionellen Kompetenzen in Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Thema
Die folgenden Themen standen zur Auswahl: Schulentwicklung, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Unterrichtsentwicklung (d.h. systematische Verbesserung der Qualität des Unterrichts), Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Inklusion/Heterogenität, Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Demokratiebildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Medienkompetenz in einer digitalen Welt (Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung, Mediendidaktik), Interkulturelle Kompetenz, Überfachliche Kompetenzen (wie Kommunikation, kreatives Problemlösen und Gestaltungsfähigkeit), Personale Kompetenzen (wie Diskurs- und Reflexionsfähigkeit, Teamfähigkeit und Selbstführung). Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, aber andere Steuerungsmaßnahmen des Landes, nämlich: Zielvorgaben im Lehrerbildungsgesetz und in der Lehramtsstudienverordnung und in entsprechenden Schreiben des MBJS. Umsetzung in den Studienordnungen der Universität Potsdam (einzige lehrerbildende Hochschule in Brandenburg)

Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, aber andere Steuerungsmaßnahmen des Landes, nämlich: Zielvorgaben im Lehrerbildungsgesetz und in der Lehramtsstudienverordnung und in entsprechenden Schreiben des MBJS. Umsetzung in den Studienordnungen der Universität Potsdam (einzige lehrerbildende Hochschule in Brandenburg)

Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, aber andere Steuerungsmaßnahmen des Landes, nämlich: Zielvorgaben im Lehrerbildungsgesetz und in der Lehramtsstudienverordnung und in entsprechenden Schreiben des MBJS. Umsetzung in den Studienordnungen der Universität Potsdam (einzige lehrerbildende Hochschule in Brandenburg)

In welchen landesspezifischen Vorgaben ist Inklusion in Ihrem Land als Gegenstand der 1. Phase der Lehrkräftebildung schriftlich festgehalten?

  • Lehramtsprüfungsordnung(en), Lehrkräftebildungsgesetz, Lehramtszugangsverordnung

  • Hochschulverträge

 
Anmerkung:
Lehrerbildungsgesetz und Lehramtsstudienverordnung des Landes Brandenburg; Hochschulvertrag mit der Universität Potsdam.

Gibt es Landesvorgaben darüber, dass Lehrveranstaltung(en) zum Thema "Inklusion" verpflichtend absolviert werden müssen?

  • Ja, für alle angebotenen Lehramtstypen im Umfang von 4LP

 
Anmerkung:
Für die inklusionspädagogischen und -didaktischen Grundlagen mindestens ein Zehntel der für die Bildungswissenschaften vorgesehenen Studien- und Prüfungsleistungen in allen Lehrämtern.

In welchen Bereichen stellt Inklusion ein Querschnittsthema dar?

  • Existierendes Querschnittsthema in den Fachdidaktiken

 
Indikatoren-Info:
Das heißt, es muss kein gesondertes Modul / keine gesonderte Lehrveranstaltung zur Inklusion, aber das Thema ist Gegenstand mehrerer Lehrveranstaltungen.

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

 

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

 
Anmerkung:
§ 6 Absatz 3 der Lehramtsstudienverordnung (Link: bravors.brandenburg.de)

Wer führt die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen zu der Praxiszeit in den Schulen (oder schulische Praktika) durch?

  • Wissenschaftler(innen) der Hochschule

  • Fachseminarleiter(innen) des Studienseminars

 
Anmerkung:
Fachseminarleiter/innen werden nicht in allen Fächern einbezogen.

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

 
Anmerkung:
Gemäß § 6 Absatz 2 Satz 2 der Lehramtsstudienverordnung soll ein Praktikum im Bachelorstudium in pädagogisch-psychologischen Handlungsfeldern, die sich nicht auf den obligatorischen oder wahlobligatorischen Unterricht beziehen, durchgeführt werden. Gemäß § 9 der einschlägigen Hochschulordnung kann das Praktikum im außerunterrichtlichen oder außerschulischen Bereich, in Einrichtungen der öffentlichen und freien Jugendhilfe, in Vereinen/Verbänden mit pädagogischen Angeboten, im vorschulischen Bereich sowie in entsprechenden bildungswissenschaftlichen oder inklusionspädagogischen Forschungsprojekten mit Praxisanteilen absolviert werden. (Link: bravors.brandenburg.de/v... www.uni-potsdam.de/am-up...)

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

 
Anmerkung:
Die Studienordnungen der Universität Potsdam sehen dies aber vor.
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Detaillierte Informationen zum Praxissemester

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Dauer (an der Praktikumsschule) - 14 Wochen
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 9 LP
Studiensemester - 2. Fachsemester
Verantwortung - Die Hochschule
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Dauer (an der Praktikumsschule) - 14 Wochen
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 9 LP
Studiensemester - 3. Fachsemester
Verantwortung - Die Hochschule
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Dauer (an der Praktikumsschule) - 14 Wochen
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 9 LP
Studiensemester - 3. Fachsemester
Verantwortung - Die Hochschule
 
Anmerkung:
Es handelt sich bei dem Umfang um die Vorgaben der Hochschule. (Link:bravors.brandenburg.de). Insgesamt werden von der Hochschule für das Praktikum 24 LP vergeben (9 LP für begleitende Veranstaltungen, 15 LP für das Praktikum). Weitere Informationen: www.uni-potsdam.de/de/ze... Das Praxissemester dauert 16 Wochen, davon sind die Studierenden 14 Wochen an der Praktikumsschule. Die 16 Wochen beinhalten auch eine Vorbereitungs- und eine Nachbereitungswoche.

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrende(r) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Ja, und zwar sollen mind. 3 Jahre Berufserfahrung vorliegen (ohne Vorbereitungsdienst)

 
Anmerkung:
§41 Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG): bravors.brandenburg.de/g...

Gibt es Fort- und Weiterbildungsangebote, die von Lehrkräften ausschließlich an Hochschulen absolviert werden müssen?

  • Nein

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrkräftebildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Ja

Bezeichnung der Einrichtungen/Gremien

  • Kooperationsrat am Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung an der Universität Potsdam (ZeLB)sowie Landesschulbeirat gemäß § 16 Brandenburgisches Lehrerbildungsgesetz (BbgLeBiG) als Beratungsgremium des für Schule zuständigen Ministeriums in grundsätzlichen Fragen der Lehrerbildung

Betreibt oder betrieb das Land seit 2016 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrkräftebildung?

  • Ja, (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge)

 
Anmerkung:
Die lehrerbildende Hochschule des Landes Brandenburg, die Universität Potsdam, ist systemakkreditiert. Die erfolgreiche (Re-)Akkreditierung ohne Auflagen erfolgte im September 2019. Die (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge erfolgt hochschulintern unter Beteiligung des für Schule zuständigen Ministeriums.

Stellte die Lehrkräftebildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen/Hochschulverträgen oder ähnlichen Steuerungsinstrumenten zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld dar?

  • Ja

Quelle der Dokumente

War die Sicherung des Lehrkräftenachwuchses Gegenstand der letzten Zielvereinbarungen/Hochschulverträge oder ähnlicher Steuerungsinstrumente im Land?

Welche Maßnahmen zur Einflussnahme auf das Lehramtsstudium an den Hochschulen zum Erwerb von Medienkompetenz in einer digitalen Welt (Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung, Mediendidaktik) ergreift das Land bzw. plant das Land zu ergreifen?

Steuerungsmaßnahme Stand der Umsetzung
Berücksichtigung der Thematik in Hochschulverträgen Maßnahme wird bereits umgesetzt: In den aktuellen Hochschulverträgen des MWFK mit den Hochschulen des Landes Brandenburg sind verschiedene Maßnahmen zur Digitalisierung in der Lehre vereinbart. Die Entwicklung der Kompetenz für einen professionellen und zugleich reflektierten Umgang mit digitalen Technologien wird systematisch in der Lehre verankert. Hiervon profitiert auch das Lehramtsstudium an der Universität Potsdam. Hochschulvertrag MWFK - Universität Potsdam (2019), S. 5f. (mwfk.brandenburg.de/sixc...)
Sonstige Maßnahmen: Zielvorgabe im Lehrerbildungsgesetz und in entsprechenden Schreiben des MBJS. Umsetzung in den Studienordnungen der Universität Potsdam geplant.(einzige lehrerbildende Hochschule in Brandenburg) Maßnahme ist geplant
 
Indikatoren-Info:
Zur Auswahl standen mehrere in der KMK-Strategie 'Bildung in der digitalen Welt' genannte Maßnahmen und es konnten weitere Maßnahmen genannt werden.

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Nein

Verantwortungsstrukturen

Gibt es an den Hochschulen des Landes hochschulinterne, zentralisierte Einrichtungen für die Lehrerbildung Lehrkräftebildung (z. B. Zentren für Lehrerbildung)?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Verordnung über das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLBV) vom 6.11.2014 (GVBl.II/14, [Nr. 86]) Link: bravors.brandenburg.de/d...

 
Anmerkung:
Gemäß § 71 Absatz 1 Satz 3 Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) wird dem Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLB) die Zuständigkeit für die in § 2 der Verordnung über das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLBV) bestimmten Aufgaben der Lehrerbildung und Bildungsforschung an der Universität Potsdam übertragen.

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es die Möglichkeit für Lehrkräfte aus dem Schuldienst, eine Tätigkeit in der Lehrkräftebildung an den Hochschulen auszuüben?

  • Ja, in Form von Abordnungen

 
Anmerkung:
Befristete Abordnungen sind im begrenzten Umfang möglich.