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Monitor Lehrerbildung

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Die Freie Hansestadt Bremen bietet an der Universität Bremen die Möglichkeit, ein Studium der Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen), 4 (Lehramt an Gymnasien und Oberschulen), 5 (Lehramt an Berufsbildenden Schulen) oder 6 (Lehramt für Sonderpädagogik/Inklusive Pädagogik) zu absolvieren.
Es handelt sich bei allen Studiengängen um eine gestufte Struktur mit den Abschlüssen Bachelor und Master. Die Regelstudienzeit und die Leistungspunkte sind bei allen angebotenen Lehramtstypen gleich: Im Bachelorstudium beträgt die Regelstudienzeit sechs Semester, in denen 180 Leistungspunkte erbracht werden müssen, und im Masterstudium vier Semester mit einem Workload von 120 Leistungspunkten.
Praxisphasen (inklusive eines Praxissemesters) sind vorgesehen.
Auf Landesebene existieren zwei zentrale Gremien, die die universitäre Lehrerbildung mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleiten: die Begleitgruppe Lehrerbildung und der Beirat für Lehrerbildung. Die Existenz eines Zentrums für Lehrerbildung an der Universität Bremen ist über das Bremische Hochschulgesetz vorgegeben.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2014 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Ja

Worauf lag der Schwerpunkt bei den öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Auf dem Lehramtsstudium in den MINT-Fächern

Welche Zielgruppen sollten mit den speziellen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium erreicht werden?

  • Studienanfänger mit Migrationshintergrund

  • Männer

  • Sonstige: MINT-Lehramtsfächer

 
Anmerkung:
Projekt "Männer in die Grundschule"

Für welche drei Fächer gibt es langfristig (bis 2021) den höchsten Lehrereinstellungsbedarf?

Lehramtstyp Erstes Fach Zweites Fach Drittes Fach
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Sport Musik Mathematik
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Physik Chemie Musik
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Metalltechnik Farbtechnik Wirtschaft und Verwaltung
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lernbehinderten- pädagogik Sprachbehinderten- pädagogik emotionale und soziale Entwicklung

Anzahl der Lehramtsstudierenden im Jahr 2016

Grundschule, Primarbereich Primarbereich / Sek. I alle oder einzelne Schularten Sek. I Gymnasien / Sek. II (allgemeinbildende Fächer) Berufliche Schulen / Sek. II (berufliche Fächer) Förderschule
174 - 4 177 32 2
 
Indikatoren-Info:
Lehramtsstudierende mit angestrebtem Abschluss Master im 1. und 2. Fachsemester und mit angestrebtem Abschluss Staatsexamen im 7. und 8. Fachsemester

Anzahl von Lehrkräften 2016/17 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
5325 1610
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
123 39
 

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für die Aufnahme eines Studiums 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen'?

  • Ja und zwar: Informationsveranstaltungen für Schüler/innen der Gymnasialen Oberstufe, Messe Horizon, Nachwuchsförderung in Bremen für den Öffentlichen Dienst "Du bist der Schlüssel" - Teilnahme an diesbezüglichen Informationsveranstaltungen

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen Grundschulen (befähigt auch zum Unterricht in den Jahrgangsstufen 5-6)
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien und Oberschulen Gymnasien und Oberschulen (befähigt auch zum Unterricht in den allgemeinbildenden Fächern der berufsbildenden Schulen)
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Lehramt an Berufsbildenden Schulen Berufsbildende Schulen (befähigt auch zum Unterricht in den Jahrgangsstufen 7-13 der Oberschule sowie in den Jahrgangsstufen 7-12 des Gymnasiums)
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt für Sonderpädagogik/Inklusive Pädagogik Grund- und Oberschulen
Geben Sie bitte die Quellen an, in der die Lehramtstypen und Schulformen aufgezeigt werden: Bremisches Ausbildungsgesetz für Lehrämter (Brem.LAG) Bremisches Lehrerausbildungsgesetz (Brem.LAG)
 
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Ja, eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Gesetz über die Ausbildung für das Lehramt an öffentlichen Schulen (Bremisches Ausbildungsgesetz für Lehrämter-BremLAG): beck-online.beck.de/?vpa...

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 6 Semester 4 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6 Semester 4 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 6 Semester 4 Semester
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 6 Semester 4 Semester

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 180 LP 120 LP 300 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 180 LP 120 LP 300 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 180 LP 120 LP 300 LP
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 180 LP 120 LP 300 LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Anzahl weiterer Fächer, die studiert werden können Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 3 0 Verwaltungsanweisung der Senatorin für Bildung und Wissenschaft über die Festlegung verbindlicher Fächerkombinationsmöglichkeiten für ein Lehramt im Bachelorstudium und Masterstudium
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 0 Verwaltungsanweisung der Senatorin für Bildung und Wissenschaft über die Festlegung verbindlicher Fächerkombinationsmöglichkeiten für ein Lehramt im Bachelorstudium und Masterstudium
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 0 Verwaltungsanweisung der Senatorin für Bildung und Wissenschaft über die Festlegung verbindlicher Fächerkombinationsmöglichkeiten für ein Lehramt im Bachelorstudium und Masterstudium
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 3 0 Verwaltungsanweisung der Senatorin für Bildung und Wissenschaft über die Festlegung verbindlicher Fächerkombinationsmöglichkeiten für ein Lehramt im Bachelorstudium und Masterstudium

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

  • Ja, es gibt Überlegungen, sie neu zu strukturieren, aber sie eigenständig beizubehalten

Wurden oder werden im Land seit 2011 Reformen/Reformmodelle des 'Lehramts an beruflichen Schulen' (Lehramtstyp 5) durchgeführt?

  • Ja, und zwar im Jahr/in den Jahren 2011/2012

Beschreibung der Reformen

  • Für das Lehramt an Beruflichen Schulen wird an der Uni Bremen im Bereich der beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik, Informationstechnik, Metalltechnik oder Fahrzeugtechnik ausgebildet. Die Ausbildung richtet sich an Absolvent*innen eines abgeschlossenen Vollfach-Studiums im Bereich Berufliche Bildung, Informatik oder Ingenieurswissenschaften auf Bachelor-Niveau und erfolgt in einem Master of Education. Der Zugang zum Bachelorstudium ist auch für beruflich qualifizierte Personen möglich.

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 50
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 50
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 3 27
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 4 18
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 5 18
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 6 18
Bildungswissenschaften k.A.
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung k.A.
Optionalbereich / Sonstiges k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 7 k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 8 k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 9 k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 10 k.A.
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 11 k.A.
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 12 k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung 13 k.A.
Optionalbereich / Sonstiges k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 14 k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 15 k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 16 k.A.
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 17 k.A.
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 18 k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung k.A.
Optionalbereich / Sonstiges k.A.
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 19 50
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 20 50
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 21 27
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 22 18
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 23 18
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 24 18
Bildungswissenschaften k.A.
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung k.A.
Optionalbereich / Sonstiges k.A.
 
Anmerkung:
1 Mindestanteil
2 Mindestanteil
3 Mindestanteil
4 Mindestanteil
5 Mindestanteil
6 Mindestanteil
7 Universität Bremen: Bachelor: 60 LP. Master: 12 LP.
8 Universität Bremen: Bachelor: 60 LP. Master: 12 LP.
9 Universität Bremen: Bachelor: 12 LP. Master: 12 LP; Mastermodul in Fachdidaktik oder in Erziehungswissenschaft 21 LP.
10 Universität Bremen: Bachelor: 12 LP. Master: 12 LP.
11 Universität Bremen: Bachelor: Erziehungswissenschaften 9 LP; Schlüsselqualifikationen/Umgang mit Heterogenität 9 LP: Hierbei geht es um fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen, z.B. Methoden- und Kommunikationskompetenzen, die anteilig den Bildungswissenschaft zuzurechnen sind. Master: Erziehungswissenschaften 27 LP; Schlüsselqualifikationen/Umgang mit Heterogenität 9 LP: Hierbei geht es um fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen, z.B. Methoden- und Kommunikationskompetenzen, die anteilig den Bildungswissenschaft zuzurechnen sind; Mastermodul in Fachdidaktik oder in Erziehungswissenschaft 21 LP.
12 Universität Bremen: Bachelor: Orientierungspraktikum 6 LP. Master: Praxissemester: Schulpraktischer Anteil 15 LP.
13 Universität Bremen: Bachelor: Bachelorarbeit in einem der Fächer 12 LP.
14 Universität Bremen: Master: 45 LP (allgemeinbildendes Unterrichtsfach). Grundsätzlich: Für das Lehramt an beruflichen Schulen wird an der Universität Bremen im Bereich der beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik, Informationstechnik, Metalltechnik oder Fahrzeugtechnik ausgebildet. Die Ausbildung erfolgt in einem Masterstudiengang und richtet sich an Absolventinnen und Absolventen eines abgeschlossenen Vollfachstudiums im Bereich Berufliche Bildung, Informatik oder Ingenieurswissenschaften auf Bachelorniveau.
15 Universität Bremen: Master: 24 LP (berufliche Fachrichtung, Erstfach). Gewerblich-Technische Fachrichtung, Fachwissenschaften werden im Bachelor of Science erworben (kein Lehramtsstudium); Mastermodul (im Erstfach) 15 LP.
16 Universität Bremen: Master: 15 LP (allgemeinbildendes Unterrichtsfach).
17 Universität Bremen: Master: Berufspädagogik 12 LP; Umgang mit Heterogenität 9 LP: Hierbei geht es um fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen, die anteilig den Bildungswissenschaft zuzurechnen sind; ggf. Bildungswissenschaften, falls nicht im Erststudium erbracht, 20 LP.
18 Schulpraktischer Anteil innerhalb eines Fachdidaktischen Projekts
19 Mindestanteil - Inklusive Pädagogik immer als Großes Fach
20 Mindestanteil
21 Mindestanteil
22 Mindestanteil
23 Mindestanteil
24 Mindestanteil

Existieren landesweite Vorgaben, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrerausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja und zwar im Umfang von Großes Fach 75 LP; Kleines Fach 42 LP Ja und zwar im Umfang von Großes Fach 75 LP; Kleines Fach 42 LP Nein Nein
 
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Gibt es landesweit einheitliche Vorgaben über die Vermittlung der folgenden professionellen Kompetenzen in Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Kompetenzen standen zur Auswahl: Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Inklusion/Heterogenität, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Demokratiebildung, Menschenrechtserziehung. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache

Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache

Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache

Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache

Gibt es landesweit einheitliche Vorgaben über die Vermittlung professioneller Kompetenzen zum Umgang mit digitalen Medien im Rahmen von Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, geplant
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, geplant
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, geplant
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja, geplant

Gibt es landesweit einheitliche Vorgaben über die Vermittlung professioneller Kompetenzen zum methodisch-didaktischen Einsatz digitaler Medien in der Schule im Rahmen von Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, geplant
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, geplant
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, geplant
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja, geplant

Angebotene Förderschwerpunkte in den Studiengängen der sonderpädagogischen Lehrämter

  • Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

  • Förderschwerpunkt Lernen

  • Förderschwerpunkt Sprache

  • Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung

Gibt es Planungen, an der Anzahl an Förderschwerpunkten, in denen derzeit ausgebildet wird, etwas zu ändern?

  • Nein

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

Wer führt die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen zu der Praxiszeit in den Schulen (oder schulische Praktika) durch?

  • Wissenschaftler der Hochschule

  • Fachseminarleiter des Studienseminars

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Ja, dieses wird auch von der Hochschule eingesehen, aber nicht zur Benotung herangezogen

 
Anmerkung:
Verpflichtende Vorgabe der Universität Bremen.
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Detaillierte Informationen zum Praxissemester

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Dauer (an der Praktikumsschule) - -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 15 LP
Studiensemester - 1
Verantwortung - Die Hochschule
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Dauer (an der Praktikumsschule) - -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 15 LP
Studiensemester - 1
Verantwortung - Die Hochschule
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Dauer (an der Praktikumsschule) - -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - -
Verantwortung - -
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Dauer (an der Praktikumsschule) - -
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 15 LP
Studiensemester - 1
Verantwortung - Die Hochschule

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
18 Monate www.kmk.org/fileadmin/Da...
 

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

  • Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen werden angerechnet, soweit keine wesentlichen Unterschiede bestehen. Bei Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland erbracht wurden, sind Äquivalenzvereinbarungen und Vereinbarungen im Rahmen von Hochschulpartnerschaften zu beachten (§56 Brem. Hochschulgesetz). Diese Vorgaben sind auch in die Zugangs- und Zulassungsordnungen für die Masterstudiengänge für die Lehrämter aufgenommen worden.

 
Indikatoren-Info:
z.B. Studienleistungen, Praktika

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Formalisierter, regelmäßiger Austausch der Beteiligten, wie z.B. AGs, Gremien

  • Schriftlich fixierte Kooperationsvereinbarungen mit bzw. zwischen dem Landesinstitut für Schule und der Universität Bremen

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

  • Sonstiges, und zwar: Sozietäten

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

  • An den Hochschulen

  • Beim Landesministerium

 
Anmerkung:
Am Landesinstitut für Schule.

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Ja und zwar mind. 3 Jahre Berufserfahrung (ohne Vorbereitungsdienst)

 
Anmerkung:
In Abhängigkeit von der Bewerberlage sind Ausnahmen möglich.

Bietet das Land für bereits berufstätige Lehrkräfte Fort- bzw. Weiterbildungsmaßnahmen zum Erwerb von Kompetenzen zum Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz digitaler Medien in der Schule an?

  • Ja

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Ja

Bezeichnung der Einrichtungen/Gremien

  • Begleitgruppe Lehrerbildung und Beirat für Lehrerbildung

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Ja

Betreibt oder betrieb das Land seit 2014 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Ja, (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge, Staatsexamenstudiengänge) und Evaluation

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Nein

Welche Maßnahmen zur Einflussnahme auf das Lehramtsstudium an den Hochschulen bei der Vermittlung professioneller Kompetenzen zum Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz digitaler Medien in der Schule ergreift das Land bzw. plant das Land zu ergreifen?

Steuerungsmaßnahme Stand der Umsetzung
Berücksichtigung der Thematik in Zielvereinbarungen Maßnahme ist geplant
 
Indikatoren-Info:
Zur Auswahl standen mehrere in der KMK-Strategie 'Bildung in der digitalen Welt' genannte Maßnahmen.

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es die Möglichkeit für Lehrkräfte aus dem Schuldienst, eine Tätigkeit in der Lehrerbildung an den Hochschulen auszuüben?

  • Ja, in Voll- und Teilzeit

Gibt es Initiativen/Projekte im Bereich der Inklusion in der ersten Phase der Lehrerbildung, die das Land fördert?

  • Nein