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Monitor Lehrerbildung

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Faktenblatt zur Lehrerbildung in Hamburg.

Lehramtstypen:

• LAT 2 (Lehramt an Primarstufe und Sekundarstufe I)
• LAT 4 (Lehramt an Gymnasien)
• LAT 5 (Lehramt an beruflichen Schulen)
• LAT 6 (Lehramt für Sonderpädagogik)

Studienstruktur:

• Bachelor/Master (alle Lehramtstypen)

Regelstudienzeit:

• Bachelor:

‣ 6 Semester, 180 LP (alle Lehramtstypen)
‣ 8 Semester, 240 LP (Teilstudiengänge Musik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und Bildende Kunst an der Hochschule für bildende Künste Hamburg)

• Master:

‣ 4 Semester, 120 LP (alle Lehramtstypen)

Praxisphasen:

• Praxisphasen, die ein Praxissemester beinhalten, sind bei allen Lehramtstypen landesweit verpflichtend vorgesehen.

Zentrales Gremium, das die universitäre Lehrerbildung mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet:

• Auf Landesebene existiert ein zentrales Gremium, das die universitäre Lehrerbildung mit Analysen, Bewertungen und Empfehlungen begleitet: der Rat des Zentrums für Lehrerbildung Hamburg.

Lehrerbildungszentren:

• Laut Senats- und Bürgerschaftsbeschluss ist die Existenz eines Zentrums für Lehrerbildung an der Universität Hamburg vorgegeben.

 Besonderheit:

• Ein Studium des Lehramtstyp 2 bietet nur das Land Hamburg an.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2016 Maßnahmen zur bedarfsgerechten Steuerung des Lehrkräftenachwuchses auf Landesebene?

  • Ja, im Rahmen der zweiten Phase, und zwar folgende: Erhöhung der Ausbildungskapazitäten im Vorbereitungsdienst

Hat das Land seit 2016 Maßnahmen ergriffen, um die Studienplätze im Lehramt auszubauen?

  • Nein, aber geplant

Betreibt oder betrieb das Land seit 2016 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Ja

 
Anmerkung:
Schülercampus, Messeauftritte

Welche Zielgruppen sollten mit den speziellen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium erreicht werden?

  • Alle Abiturient(inn)en

  • Studieninteessierte mit Migrationshintergrund

Welche Maßnahmen ergreift das Land, um eine möglichst hohe Absolvent(inn)enquote im Lehramtsstudium zu gewährleisten?

  • Ein Zeitfenstermodell und ein Leistungspunkte-Verteilungsmodell im Bachelor- und Masterstudiengang ermöglichen überschneidungsfreies studieren im Lehramt und einen Abschluss in Regelstudienzeit. Dezentrale Studienbüros gewährleisten an allen an der Lehrerbildung beteiligten Hochschulstandorten und Fakultäten niedrigschwellige Unterstützung bei der Klärung von Studierendenanliegen. Das Hamburger Hochschulgesetz sieht eine verpflichtende Fachstudienberatung bei deutlicher Übertretung der Regelstudienzeit vor. Diese ist als ein Angebot zur vertieften Studienberatung zu sehen, das mit den Studierenden gemeinsam die Optionen für einen erfolgreichen Studienverlauf und - Abschluss in den Blick nimmt.

Für welche drei Fächer gibt es langfristig (bis 2025) den höchsten Einstellungsbedarf von Lehrkräften?

Lehramtstyp Erstes Fach Zweites Fach Drittes Fach
Typ 2: Übergreifende Lehrämter der Primarstufe und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I siehe Anmerkung siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium siehe Anmerkung siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen siehe Anmerkung siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter siehe Anmerkung siehe Anmerkung siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
Im LAPS ist aufgrund von zwei betroffenen Schulformen (Grundschule und Stadtteilschule) keine eindeutige Aussage zu treffen. Die Bedarfe orientieren sich bei allen LA-Typen an der Repräsentanz in der Stundentafel je Schulstufe. Verallgemeinernd sind dies im Lehramt an Gymnasien die sogenannten Kernfächer, im beruflichen Lehramt die Wirtschafts- und Gesundheitswissenschaften, im sonderpädagogischen Lehramt die FSP emotionale und soziaöe Entwicklung, Lernen und Sprache.

Anzahl der Lehramtsstudierenden im Jahr 2019

Grundschule, Primarbereich Primarbereich / Sek. I alle oder einzelne Schularten Sek. I Gymnasien / Sek. II (allgemeinbildende Fächer) Berufliche Schulen / Sek. II (berufliche Fächer) Sonderpädagogik
k.A. 216 k.A. 229 129 119
 
Indikatoren-Info:
Lehramtsstudierende mit angestrebtem Abschluss Master im 1. und 2. Fachsemester und mit angestrebtem Abschluss Staatsexamen im 7. und 8. Fachsemester

Anzahl von Lehrkräften 2018/19 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
16683 4761
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften 2018/19

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
512 149
 

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
18 Monate www.kmk.org/fileadmin/Da...

Gibt es die Möglichkeit, den Vorbereitungsdienst bzw. das Referendariat berufsbegleitend zu absolvieren?

  • Nein

Macht das Land Vorgaben dazu, welche Qualifizierungsmaßnahmen Quer- und Seiteneinsteigende durchlaufen müssen, um als Lehrkräfte in der Schule eingesetzt werden zu können?

  • Ja, und zwar folgende: Vorbereitungsdienst für den Quereinstieg

Gibt es für Quer- und Seiteneinsteigende im Land die Möglichkeit, durch speziell auf diese Zielgruppe abgestimmte Qualifizierungsmaßnahmen eine volle Lehramtsbefähigung zu erhalten?

  • Ja

Dokumentation/Quelle der Maßnahmen

  • 1) Ergänzungsstudium: Dieser Studiengang richtet sich an Personen mit dem Ziel der vollen Anerkennung ihrer im Ausland erworbenen Lehramtsqualifikationen nach §§ 9 ff HmbBQFG in Verbindung mit § 3 HmbBQFUG-Lehramt. Rahmenordnungs. www.uni-hamburg.de/campu... 2) Aufbauqualifikation im Lehramt ab berufsbildenden Schulen Dieser Studiengang richtet sich an Personen mit einem grundständigen fachwissenschaftlichen Bachelor-, Master- oder Diplomabschluss im gewerblich-technischen Bereich. Infomrationen unter www.quereinstieg.berufss...

Gibt es die Möglichkeit für voll ausgebildete Lehrkräfte, sich zusätzlich für das Lehramt an einer anderen Schulform berufsbegleitend weiter zu qualifizieren?

  • Nein

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 2: Übergreifende Lehrämter der Primarstufe und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Anmerkung:
Zum WiSe 2020/21 werden die reformierten Lehramtsstudiengänge angeboten: Dies sind LA-Typ 1, LA-Typ 4, LA-Typ 5 und LA-Typ 6. Zulassung zum LA-Typ 2 (Bachelor) ist zum WiSe 2020/21 nicht mehr möglich
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 2: Übergreifende Lehrämter der Primarstufe und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I Lehramt der Primarstufe und Sekundarstufe I (LAPS) Grund- und Stadtteilschulen, Gymnasien Sek. I
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien (LAGym) Gymnasien und Stadtteilschulen, Berufsschulen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Lehramt an beruflichen Schulen (LAB) Berufsschulen, Stadtteilschulen und (Fach-)Gymnasien
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt für Sonderpädagogik (inklusive) Schulen, Förderschulen, Regionale Bildungs- und Beratungszentren (ReBBZ)
Geben Sie bitte die Quellen an, in der die Lehramtstypen und Schulformen aufgezeigt werden: www.lehramt.uni-hamburg.... Hamburgische Laufbahnverordnung Bildung; Abschnitt II/ § 3
 
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Ja, eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 2: Übergreifende Lehrämter der Primarstufe und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I 6 Semester 4 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6 Semester 4 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 6 Semester 4 Semester
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 6 Semester 4 Semester
 
Anmerkung:
Außer wenn Bildende Kunst/Musik als ein Unterrichtsfach im Rahmen des Lehramtstyp 2, 4 oder 6 studiert wird, dann verlängert sich der Bachelor auf 8 Semester.

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 2: Übergreifende Lehrämter der Primarstufe und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I 180 LP 120 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 180 LP 120 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 180 LP 120 LP
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 180 LP 120 LP
 
Anmerkung:
Außer wenn Bildende Kunst/Musik als ein Unterrichtsfach im Rahmen des Lehramtstyp 2, 4 oder 6 studiert wird. In dem Fall umfasst der Bachelor 240 LP.

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Anzahl weiterer Fächer, die studiert werden können Existenz von Sonderregelungen Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 2: Übergreifende Lehrämter der Primarstufe und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I 2 0 - Prüfungsordnung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 0 - Prüfungsordnung
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 0 - Prüfungsordnung
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 3 0 Zu einem Unterrichtsfach kommen noch zwei zu studierende Förderschwerpunkte hinzu. Prüfungsordnung

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 2: Übergreifende Lehrämter der Primarstufe und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 45 20
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 45 20
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 2 6 5
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 3 6 5
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 4 k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 5 80 60
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 6 8 30
Abschlussarbeit / -prüfung 10 20
Optionalbereich / Sonstiges 7 k.A. k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 8 70 15
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 60 25
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 9 6 5
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 10 6 5
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 11 40 60
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 12 8 30
Abschlussarbeit / -prüfung 10 20
Optionalbereich / Sonstiges 13 k.A. k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 14 90 30
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 15 45 15
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 16 6 5
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 17 6 5
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 18 35 55
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 19 6 30
Abschlussarbeit / -prüfung 10 20
Optionalbereich / Sonstiges 20 k.A. k.A.
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 21 45 15
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 22 57 50
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 23 6 5
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 24 k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 25 125 85
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 26 11 30
Abschlussarbeit / -prüfung 10 20
Optionalbereich / Sonstiges 27 k.A. k.A.
 
Anmerkung:
1 Ausnahme: Bei der Wahl von Bildender Kunst oder Musik als Unterrichtsfach erhöht sich der Studienumfang auf 125 LP/Regelstudienzeit 12 Semester (8+4).
2 Die Fachdidaktiken gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft (siehe Bildungswissenschaften) und werden dort mit ausgewiesen. Weitere fachdidaktische Bezüge weisen die Schulpraktischen Studien auf.
3 Die Fachdidaktiken gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft (siehe Bildungswissenschaften) und werden dort mit ausgewiesen. Weitere fachdidaktische Bezüge weisen die Schulpraktischen Studien auf.
4 Im Bachelor 36 LP: Lernbereich (12 LP - eines aus: Sport, Kunst, Englisch in der Grundschule, Musik, Darstellendes Spiel, Religion, Sachunterricht); Fachdidaktisches Grundlagenstudium Mathematik (12 LP); Fachdidaktisches Grundlagenstudium Sprache (12 LP); diese Studienteile gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft (siehe Bildungswissenschaften) und werden dort mit ausgewiesen.
5 Diese Studienteile gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft, dem nach dem Hamburger Modell auch die Fachdidaktiken angehören.
6 Integriertes Schulpraktikum (8 LP) (Bachelor, Blockpraktikum, 4-wöchig) + Kernpraktikum (KP; 30 LP) (Master, ein Praxistag in der Vorlesungszeit sowie zwei Blockpraktika über einen Zeitraum von zwei Semestern, i. d. R. insg. 13 Wochen; das KP 1 wird in einem frei wählbaren Unterrichtsfach in der SEK I absolviert, das KP 2 wahlweise im grundschulpädagogischen Lernbereich oder dem Fachdidaktischen Grundlagenstudium Sprache oder dem Fachdidaktischen Grundlagenstudium Mathematik in der Primarstufe.) Die Praktika gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft.
7 Auslaufender LA-Typ; keine Neuzulassung ab WiSe 2020/21 mehr möglich.
8 Ausnahme im Bachelor: Bei der Wahl von Bildender Kunst oder Musik als Unterrichtsfach erhöht sich der Studienumfang auf 145 LP/Regelstudienzeit 8 Semester.
9 Die Fachdidaktiken gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft (siehe Bildungswissenschaften) und werden dort mit ausgewiesen. Weitere fachdidaktische Bezüge weisen die Schulpraktischen Studien auf.
10 Die Fachdidaktiken gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft (siehe Bildungswissenschaften) und werden dort mit ausgewiesen. Weitere fachdidaktische Bezüge weisen die Schulpraktischen Studien auf.
11 Diese Studienteile gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft, dem nach dem Hamburger Modell auch die Fachdidaktiken angehören.
12 Integriertes Schulpraktikum (8 LP) (Bachelor, Blockpraktikum, 4-wöchig) und Kernpraktikum (KP; 30 LP) (Master, ein Praxistag in der Vorlesungszeit sowie zwei Blockpraktika über einen Zeitraum von zwei Semestern, in der Regel insgesamt 13 Wochen; das KP 1 wird in dem einen Unterrichtsfach in der SEK I absolviert und das KP II in dem anderen Unterrichtsfach in der SEK II). Die Praktika gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft.
13 Mit Einführung der reformierten LA-Studiengänge kommt es ab WiSe 2020/21 zu einer leicht veränderten Aufteilung der LP in den Teilstudiengängen. Unter anderem durch die Einführung eines freien Studienanteils.
14 berufliche Fachrichtung
15 allgemeinbildendes Fach
16 Die Fachdidaktiken gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft (siehe Bildungswissenschaften) und werden dort mit ausgewiesen. Weitere fachdidaktische Bezüge weisen die Schulpraktischen Studien auf.
17 Die Fachdidaktiken gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft (siehe Bildungswissenschaften) und werden dort mit ausgewiesen. Weitere fachdidaktische Bezüge weisen die Schulpraktischen Studien auf.
18 Diese Studienteile gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft, dem nach dem Hamburger Modell auch die Fachdidaktiken angehören.
19 Orientierungspraktikum (6 LP) (Bachelor, Blockpraktikum, 4-wöchig) und Kernpraktikum (KP; 30 LP) (Master, ein Praxistag in der Vorlesungszeit des 2. Semesters, ein 5-wöchiges Blockpraktikum sowie zwei Praxistage im 3. Semester, in der Regel insgesamt 13 Wochen; die maßgebliche Ausrichtung ist die berufliche Fachrichtung, aber auch im Unterrichtsfach wird das KP absolviert, an Berufsschulen). Die Praktika gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft.
20 Mit Einführung der reformierten LA-Studiengänge kommt es ab WiSe 2020/21 zu einer leicht veränderten Aufteilung der LP in den Teilstudiengängen. Unter anderem durch die Einführung eines freien Studienanteils.
21 Ausnahme : Bei der Wahl von Bildender Kunst oder Musik als Unterrichtsfach erhöht sich der Studienumfang auf 120 LP/Regelstudienzeit 12 Semester (8+4).
22 Behindertenpädagogik im Umfang von 107 LP. Der Förderschwerpunkt im Bachelor ist Lernen. Im Master kann ein Förderschwerpunkt frei aus den sechs angebotenen gewählt werden, diese sind: Sprache, emotionale und soziale Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, geistige Entwicklung, Hören oder Sehen.
23 Die Fachdidaktiken gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft (siehe Bildungswissenschaften) und werden dort mit ausgewiesen. Weitere fachdidaktische Bezüge weisen die Schulpraktischen Studien auf.
24 Bachelor 30 LP: Lernbereich (12 LP - eines aus: Sport, Kunst, Englisch in der Grundschule, Musik, Darstellendes Spiel, Religion, Sachunterricht); Fachdidaktisches Grundlagenstudium Mathematik (12 LP); Fachdidaktisches Grundlagenstudium Sprache (6 LP); diese Studienteile gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft (siehe Bildungswissenschaften) und werden dort mit ausgewiesen.
25 Diese Studienteile gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft, dem nach dem Hamburger Modell auch die Fachdidaktiken angehören. Der Umfang der Behindertenpädagogik beträgt im Bachelor: 57 LP und im Master: 50 LP.
26 Erkundungsschulpraktikum (3 LP) (Bachelor, während der Vorlesungszeit, in der Regel 14 Termine) und Integriertes Schulpraktikum (8 LP) (Bachelor, Blockpraktikum, 4-wöchig) und Kernpraktikum (30 LP) (Master, ein Praxistag in der Vorlesungszeit sowie zwei Blockpraktika über einen Zeitraum von zwei Semestern, in der Regel insgesamt 13 Wochen; das KP I wird im Unterrichtsfach an der SEK I absolviert und das KP II im Förderschwerpunkt in Förderorten [teilweise in Förderschulen, teilweise in Integrationsklassen]). Die Praktika gehören zum Teilstudiengang Erziehungswissenschaft.
27 Im Rahmen der Einfürhung der reformierten LA-Studiengänge bietet die UHH ab WiSe 2020/21 im LAS mit einem Profil Grundschule und einem Profil Sekundarstfe I mit entsprechend neu verteilten LP an.

Existieren landesweite einschränkende Vorgaben, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, aber andere Steuerungsmaßnahmen des Landes, nämlich: § 13 der PO gibt eine Empfehlung für die Bachelorabschlussarbeit und eine "in der Regel" Vorgabe für die Masterabschlussarbeit. Für die Bachelorabschlussarbeit ergeht folgende Empfehlung: LAPS (Erziehungswissenschaft),LAS (Behindertenpädagogik),LAGym (erstes Unterrichtsfach), LAB (beruflichen Fachrichtung). Masterabschlussarbeiten werden in allen LÄ in der Regel in der Erziehungsiwssenschaft geschrieben. Mit Zustimmung der betreuenden Lehrenden und bei eindeutuger Zuordnung können Sie in einem anderen Teilstudiengang oder auch interdisziplinär geschrieben werden.

 
Anmerkung:
Für die Bachelorabschlussarbeit ergeht folgende Empfehlung: im LAPS = Erziehungswissenschaft; im LAS = Behindertenpädagogik; im LAGym = im ersten Unterrichtsfach; im LAB = in der beruflichen Fachrichtung
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

Zu welchen Themen existieren landesweit einheitliche Vorgaben über den Erwerb von professionellen Kompetenzen in Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Thema
Die folgenden Themen standen zur Auswahl: Schulentwicklung, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Unterrichtsentwicklung (d.h. systematische Verbesserung der Qualität des Unterrichts), Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Inklusion/Heterogenität, Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Demokratiebildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Medienkompetenz in einer digitalen Welt (Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung, Mediendidaktik), Interkulturelle Kompetenz, Überfachliche Kompetenzen (wie Kommunikation, kreatives Problemlösen und Gestaltungsfähigkeit), Personale Kompetenzen (wie Diskurs- und Reflexionsfähigkeit, Teamfähigkeit und Selbstführung). Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 2: Übergreifende Lehrämter der Primarstufe und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I 1 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar zu:Schulentwicklung
Unterrichtsentwicklung
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Medienkompetenz in einer digitalen Welt
Interkulturelle Kompetenz

Nein, aber geplant:
Pädagogische Diagnostik
Individuelle Förderung
Demokratiebildung
Bildung für nachhaltige Entwicklung

Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar zu:
Schulentwicklung
Unterrichtsentwicklung
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Medienkompetenz in einer digitalen Welt
Interkulturelle Kompetenz

Nein, aber geplant:
Pädagogische Diagnostik
Individuelle Förderung
Demokratiebildung
Bildung für nachhaltige Entwicklung

Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 3 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar zu:
Schulentwicklung
Unterrichtsentwicklung
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Medienkompetenz in einer digitalen Welt
Interkulturelle Kompetenz

Nein, aber geplant:
Pädagogische Diagnostik
Individuelle Förderung
Demokratiebildung
Bildung für nachhaltige Entwicklung

Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 4 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar zu:
Schulentwicklung
Unterrichtsentwicklung
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Medienkompetenz in einer digitalen Welt
Interkulturelle Kompetenz

Nein, aber geplant:
Individuelle Förderung
Demokratiebildung
Bildung für nachhaltige Entwicklung

 
Anmerkung:
1 Die prioritären Themen "Schulentwicklung" , "Heterogenität" und "Neue Medien" sind seit dem Jahr 2000 in den Curricula der Erziehungswissenschaft verbindlich verankert und werden ab WiSe 2020/21 um die Querschnittsthemen "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" und "Inklusion" erweitert.
2 Die prioritären Themen "Schulentwicklung" , "Heterogenität" und "Neue Medien" sind seit dem Jahr 2000 in den Curricula der Erziehungswissenschaft verbindlich verankert und werden ab WiSe 2020/21 um die Querschnittsthemen "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" und "Inklusion" erweitert.
3 Die prioritären Themen "Schulentwicklung" , "Heterogenität" und "Neue Medien" sind seit dem Jahr 2000 in den Curricula der Erziehungswissenschaft verbindlich verankert und werden ab WiSe 2020/21 um die Querschnittsthemen "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" und "Inklusion" erweitert.
4 Die prioritären Themen "Schulentwicklung" , "Heterogenität" und "Neue Medien" sind seit dem Jahr 2000 in den Curricula der Erziehungswissenschaft verbindlich verankert und werden ab WiSe 2020/21 um die Querschnittsthemen "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" und "Inklusion" erweitert.

In welchen landesspezifischen Vorgaben ist Inklusion in Ihrem Land als Gegenstand der 1. Phase der Lehrkräftebildung schriftlich festgehalten?

  • Sonstiges, und zwar: Im Rahmen der Drucksache der Hamburger Bürgerschaft von Januar 2018 (Drs. 21/11562).

 

Gibt es Landesvorgaben darüber, dass Lehrveranstaltung(en) zum Thema "Inklusion" verpflichtend absolviert werden müssen?

  • Nein, aber geplant zum Semester: WiSe 2020/21für alle angebotenen Lehramtstypen im Umfang von -LP

 
Anmerkung:
Die Drucksache 21/11562 beschreibt für die reformierten LA-Studiengänge die verbindliche Befassung mit ausgewählten "Querschnittsthemen" ohne LP-Vorgabe. (www.buergerschaft-hh.de/...)

In welchen Bereichen stellt Inklusion ein Querschnittsthema dar?

  • Geplantes Querschnittsthema in den Bildungwissenschaften

  • Geplantes Querschnittsthema in den Fachdidaktiken

 
Anmerkung:
Mit Einführung der neuen LA-Studiengänge ab WiSe 2020/21.
Indikatoren-Info:
Das heißt, es muss kein gesondertes Modul / keine gesonderte Lehrveranstaltung zur Inklusion, aber das Thema ist Gegenstand mehrerer Lehrveranstaltungen.

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

Wer führt die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen zu der Praxiszeit in den Schulen (oder schulische Praktika) durch?

  • Wissenschaftler(innen) der Hochschule

  • Fachseminarleiter(innen) des Studienseminars

 
Anmerkung:
Schulpraktische Studien im Bachelor finden in alleiniger Verantwortung der UHH statt, das Kernpraktikum findet in Kooperation zwischen UHH (wissenschaftliche Mitarbeiter*innen) und LI (Fachseminarleitungen) statt.

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Detaillierte Informationen zum Praxissemester

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 2: Übergreifende Lehrämter der Primarstufe und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I
Dauer (an der Praktikumsschule) - 65 Tage
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 30 LP
Studiensemester - 2. und 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Dauer (an der Praktikumsschule) - 65 Tage
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 30 LP
Studiensemester - 2. und 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Dauer (an der Praktikumsschule) - 65 Tage
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 30 LP
Studiensemester - 2. und 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Dauer (an der Praktikumsschule) - 65 Tage
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - 30 LP
Studiensemester - 2. und 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
 
Anmerkung:
Das Kernpraktikum besteht aus zwei Modulen (insgesamt 30 LP, davon 15 LP Schulpraxis). Die Modelle der Lehramtstypen 2, 4 und 6 weichen von denen des Lehramtstyp 5 ab. Lehramtstyp 2, 4 und 6 fokussieren auf zwei Unterrichtsfächer/Förderschwerpunkte, während Lehramtstyp 5 auf die berufliche Fachrichtung fokussiert.

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrende(r) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Ja, und zwar müssen mind. 3 Jahre Berufserfahrung vorliegen (ohne Vorbereitungsdienst)

Gibt es Fort- und Weiterbildungsangebote, die von Lehrkräften ausschließlich an Hochschulen absolviert werden müssen?

  • Nein

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrkräftebildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Ja

Bezeichnung der Einrichtungen/Gremien

  • Rat des Zentrums für Lehrerbildung Hamburg

Betreibt oder betrieb das Land seit 2016 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrkräftebildung?

  • Ja, (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge)

 
Anmerkung:
Teilsystem Lehrerbildung wurde Systemakkreditiert.

Stellte die Lehrkräftebildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen/Hochschulverträgen oder ähnlichen Steuerungsinstrumenten zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld dar?

  • Ja

Quelle der Dokumente

Welche Maßnahmen zur Einflussnahme auf das Lehramtsstudium an den Hochschulen zum Erwerb von Medienkompetenz in einer digitalen Welt (Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung, Mediendidaktik) ergreift das Land bzw. plant das Land zu ergreifen?

Steuerungsmaßnahme Stand der Umsetzung
Sonstige Maßnahmen: Sonstige siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
Im Hinblick auf die informatische Grundbildung an Schulen zählt die „Medienpädagogik“ seit dem Jahr 2000 zu den prioritären Themen in der Lehramtsausbildung. Das Land nimmt im Rahmen der Hochschulautonomie keinen Einfluss auf konkrete Inhalte von Lehramtsstudiengängen.
Indikatoren-Info:
Zur Auswahl standen mehrere in der KMK-Strategie 'Bildung in der digitalen Welt' genannte Maßnahmen und es konnten weitere Maßnahmen genannt werden.

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Nein

Verantwortungsstrukturen

Gibt es an den Hochschulen des Landes hochschulinterne, zentralisierte Einrichtungen für die Lehrerbildung Lehrkräftebildung (z. B. Zentren für Lehrerbildung)?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es die Möglichkeit für Lehrkräfte aus dem Schuldienst, eine Tätigkeit in der Lehrkräftebildung an den Hochschulen auszuüben?

  • Ja, in Form von Abordnungen