Diese Website verwendet Cookies. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Weiteres dazu finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Monitor Lehrerbildung

© 2015 | Bertelsmann Stiftung, CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung, Deutsche Telekom Stiftung, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.
 

Hochschulen aus Baden-Württemberg zum Vergleich auswählen

Bitte wählen Sie die Hochschulen aus, deren Ergebnisse Sie vergleichen möchten

 

Erhebungsjahr zum Vergleich auswählen

Bitte wählen Sie die Erhebungsjahre aus, mit denen Sie die Ergebnisse vergleichen möchten

Eberhard Karls Universität Tübingen

Im Wintersemester 2015/16 waren an der Eberhard Karls Universität Tübingen insgesamt 28.835 Studierende eingeschrieben. Davon waren zu diesem Zeitpunkt 549 Studierende in einen lehramtsbezogenen Bachelor- bzw. lehramtsbefähigenden Masterstudiengang immatrikuliert. Angeboten werden an der Universität Tübingen die Lehramtstypen 4 (Lehramt an Gymnasien) und 5 (Höheres Lehramt an beruflichen Schulen). Beide Lehramtstypen werden in einer gestuften Studienstruktur studiert und mit Bachelor/Master abgeschlossen. Zum Wintersemester 2015/16 fand in Baden-Württemberg landesweit die Umstellung auf eine gestufte Studienstruktur mit Abschluss Bachelor/Master statt. Seit diesem Zeitpunkt ist also nur noch eine Immatrikulation in einen Lehramtsstudiengang mit gestufter Studienstruktur möglich. In mehreren Lehramtsfächern existieren Kooperationen mit der Universität Hohenheim, der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen und der Fachhochschule Esslingen. Als zentrale, fachbereichsübergreifende Einrichtung existiert an der Universität Tübingen eine School of Education (TüSE). Das bisherige Zentrum für Lehrerbildung wurde 2015 in die Tübingen School of Education integriert. Mit verschiedenen Projekten bzw. Kampagnen wirbt die Universität Tübingen für die Aufnahme eines Lehramtsstudiengangs in MINT-Fächern. Daneben gibt es spezielle Maßnahmen zur Rekrutierung bislang unterrepräsentierter Zielgruppen.

An der Eberhard Karls Universität Tübingen wird im Rahmen des Bund-Länder-Förderprogramms Qualitätsoffensive Lehrerbildung das Projekt "Research - Relevance - Responsibility. Exzellenz in der Lehrerbildung. Etablierung innovativer Strukturen" gefördert. 

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Sind Beratungsgespräche vor Studienbeginn für Lehramtsstudierende verpflichtend?

  • Nein

Gibt es für Lehramtsstudierende ein verpflichtendes Eignungspraktikum, das vor Studienbeginn absolviert werden muss?

  • Nein

Müssen Studieninteressierte einen Eignungstest absolvieren, um zum Lehramtsstudium zugelassen zu werden?

  • Ja, dieser ist für alle Fächer und Lehramtstypen obligatorisch

 
Anmerkung:
Für die Studierenden nach Studien- und Prüfungsordnung für das Lehramt an Gymnasien (GymPO I), d.h. Prüfungsordnung ab WS 2010/11: Es muss obligatorisch ein Online-Test schon bei der Immatrikulation vorgewiesen werden, es handelt sich um www.bw-cct.de/. Für Bachelor of Education: Lehramtsorientierungstestverfahren ist obligatorisch nach § 60 (2) Nr. 6 Landeshochschulgesetz (LHG). Ein eigenes Programm zur Eignungsberatung bildet einen Arbeitsschwerpunkt der Tübingen School of Education.

Existierten zum WS 2016/17 in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und/oder in den Bildungswissenschaften Zulassungsbeschränkungen zum Bachelorstudiengang (gestufte Studiengänge)?

Zulassungsbeschränkung im WS 2016/17
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Deutsch Ja
Mathematik Nein
Englisch Ja
Bildungswissenschaften Ja
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Deutsch Nein
Mathematik Nein
Englisch Nein
Bildungswissenschaften Ja
 
Anmerkung:
Bei den Bildungswissenschaften handelt es sich um das Fach Erziehungswissenschaft (allgemeinbildende Fächer) und das Fach Sozialpädagogik (berufliches Lehramt), nicht um die bildungswissenschaflichen Anteile im Bachelor of Education.

Anzahl der Absolvent(inn)en im Sommersemester 2016 eines (lehramtsbezogenen / polyvalenten) Bachelorstudiengangs / B.Ed. Bachelor of Education

  • 1 Studierende beendeten erfolgreich einen lehramtsbezogenen Bachelorstudiengang/B.Ed. Bachelor of Education, der über einen entsprechenden Masterstudiengang zum Lehramt befähigt

 
Anmerkung:
Die zum WS 2015/2016 eingerichteten Bachelor of Education-Studiengänge laufen derzeit erst im dritten Semester. Aus dem 2012/13 eingerichteten Bachelor of Education Sinologie gibt es bereits Abschlüsse - einen im SoSe 2016.

Anzahl der Masterplätze für Lehramtsstudierende zum WS 2016/17

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
Die zum WS 2015/2016 eingerichteten Bachelor of Education-Studiengänge laufen derzeit erst im dritten Semester. Für den 2012/13 eingerichteten Bachelor of Education/Master of Education Sinologie gibt es Master of Education-Plätze.

Anzahl der Masterplätze in den Bildungswissenschaften für Lehramtsstudierende zum WS 2016/17

  • nicht zutreffend

 
Anmerkung:
Die zum WS 2015/2016 eingerichteten Bachelor of Education-Studiengänge laufen derzeit erst im dritten Semester. Die Immatrikulation in einem Bachelor of Education/Master of Education-Studiengang erfolgt für zwei Hauptfächer und darüber automatisch auch in die Bildungswissenschaften. Eigene Master of Education-Studienplätze in den Bildungswissenschaften gibt es daher nicht.

Anzahl der Lehramtsstudierenden im 1. und 2. Fachsemester des Masterstudiengangs zum WS 2015/16

Lehramtstyp Anzahl der Lehramtsstudierenden Anzahl der weiblichen Lehramtsstudierenden
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Nicht zutreffend Nicht zutreffend
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Nicht zutreffend Nicht zutreffend
 
Anmerkung:
Die zum WS 2015/2016 eingerichteten Bachelor of Education-Studiengänge laufen derzeit erst im dritten Semester.
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte

Gibt es Initiativen zur Rekrutierung von Lehramtsstudierenden?

  • Nein

Gibt es Initiativen zur Rekrutierung spezifischer Zielgruppen?

  • Ja

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Studienanfänger mit Migrationshintergrund, männliche Studienanfänger, Frauen in MINT-Lehramtsfächern, Studierende des Dritten Bildungswegs (Studieren ohne Abitur oder Fachhochschulreife).

Informationen zu den Maßnahmen

  • MINT Lehrerbildung www.physik.uni-tuebingen...

  • Girls Day in den MINT-Fächern

  • Spezielle Werbung um Schülerinnen/weibliche Studierende in den Masterclasses Teilchenphysik in den Schulen

 
Anmerkung:
Die Tübingen School of Education (TüSE) ist der Gewinnung von Lehramtsstudierenden mit ausländischen Wurzeln sehr zugeneigt und engagiert sich hier (in der Vergangenheit mit konkreten Projekten). Im Arbeitsbereich Diversity und Internationalisierung werden derzeit verschiedene Projekte konzipiert.

Gibt es Projekte / Kampagnen zur Aufnahme eines Lehramtsstudiums in den MINT-Fächern?

  • Ja, und zwar: MINT Lehrerbildung www.physik.uni-tuebingen... Programm MINT Studienbotschafter Uni besucht Schule Girls Day in den MINT-Fächern Spezielle Werbung um Schülerinnen/weibliche Studierende in den Masterclasses Teilchenphysik in den Schulen

Gibt es studienbegleitende Angebote zur Beratung Lehramtsstudierender?

  • Studienberatung Lehramt als Arbeitsbereich der Tübingen School of Education ProfiL - Professionalisierung durch Beratung im Lehramtstudium als Teilprojekt der Tübingen School of Education www.uni-tuebingen.de/ein... Peergroup-Beratung der Fachschaft Tübingen School of Education (TüSE) Fachstudienberatung zu den Lehramtstudiengängen

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Beratungsangebote wie Coaching und/oder Mentoring.

Gibt es Beratungsangebote zu Karrieremöglichkeiten außerhalb des Schuldienstes?

Gibt es spezielle Maßnahmen zur Werbung für die Aufnahme eines Lehramtsstudiums 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen'?

  • Nein

 
Anmerkung:
Im Studiengang Bachelor of Education (B.Ed.) - Berufliches Lehramt Sozialpädagogik/Pädagogik und auslaufenden Studiengang Sozialpädagogik/Pädagogik (Höheres Lehramt an beruflichen Schulen) ist die Auslastung stetig über 100 %.

Gibt es besondere Projekte/Kampagnen, um Studierende eines nicht-lehramtsbezogenen Fachstudiums für ein (Master-) Studium 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' zu gewinnen?

  • Nein

Wurden oder werden Reformmodelle für das Studium 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' durchgeführt?

  • Ja, und zwar die folgenden: Umstellung zum Bachelor of Education zum WS 2016/2017

Anzahl der Lehramtsstudierenden der 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' im 1. und 2. Fachsemester des Masterstudiengangs zum WS 2015/16 in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen

Berufliche Fachrichtung Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Anzahl der Lehramtsstudierenden insgesamt (berufliche und allgemeinbildende Fächer): siehe Anmerkung
Nur Studierende der einzelnen beruflichen Fachrichtungen:
Wirtschaft und Verwaltung: siehe Anmerkung
Metalltechnik: siehe Anmerkung
Elektrotechnik: siehe Anmerkung
Bautechnik: siehe Anmerkung
Holztechnik: siehe Anmerkung
Textiltechnik und -gestaltung: siehe Anmerkung
Labortechnik/Prozesstechnik: siehe Anmerkung
Druck- und Medientechnik: siehe Anmerkung
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik: siehe Anmerkung
Gesundheit und Körperpflege: siehe Anmerkung
Ernährung und Hauswirtschaft: siehe Anmerkung
Agrarwirtschaft: siehe Anmerkung
Sozialpädagogik: siehe Anmerkung
Pflege: siehe Anmerkung
Fahrzeugtechnik: siehe Anmerkung
Informationstechnik: siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
Ein Master of Education existiert bereits in der Sinologie. Im WS 2018/19 wird der Master of Education für alle Lehramtsbildenden Fächer eingeführt.
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte. Gemeint ist der Lehramtstyp 5 gemäß Bezeichnung und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen an der Hochschule

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

 
Anmerkung:
Absolventen des Lehramtstyp 4 können in Baden-Württemberg auch an Gemeinschaftsschulen unterrichten, diese laufen derzeit nur bis Klasse 10, es würde dann also nur in der Sek. I unterrichtet. Die Stadt Tübingen plant derzeit die Einführung einer gymnasialen Oberstufe Gemeinschaftsschule.
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen. Stand: Winter 2017/2018.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen

Lehramtstypenbezeichnung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt Gymnasien
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Höheres Lehramt an beruflichen Schulen
 
Anmerkung:
In Baden-Württemberg gibt es keine Stufenlehrämter, daher ist Lehramtstyp 4 im Folgenden so zu verstehen, dass es sich um den Studiengang Lehramt Gymnasien handelt, d.h. Fakultas von Klasse 5 bis 12. Weiter ist anzumerken, dass viele Studierende mit allgemeinbildenden Fächern an beruflichen Gymnasien arbeiten werden. Was die Gemeinschaftsschulen betrifft, so können die Studierenden des gymnasialen Lehramts später auch an Gemeinschaftsschulen unterrichten, obwohl diese oft nur Sek. I anbieten werden (und Primarstufe).Die genauen Bezeichnungen der Lehramtstypen sind den Modulhandbüchern entnommen.

Werden lehramtsbezogene Weiterbildungsstudiengänge angeboten?

  • Nein, aber geplant. Bezeichnung der Studiengänge und Zeitpunkt der geplanten Einführung: Digitale Medien im gym. Unterricht, Inklusion im gym. Unterricht

 
Anmerkung:
Es handelt sich hierbei um Zertifikatsstudiengänge.

Werden die Lehramtsstudiengänge in einer gestuften Studienstruktur angeboten?

  • Ja, alle Lehramtsstudiengänge werden vollständig in gestufter Struktur angeboten und zwar seit 2015/2016

 
Anmerkung:
Der Master of Education Lehramt Gymnasium startet zum Wintersemester 2018/2019. Der Master of Education berufliches Lehramt Sozialpädagogik/Pädagogik beginnt im Wintersemester 2019/2020. Derzeit studieren auch noch zahlreiche Lehramtsstudierende nach der Staatsexamensstudienordnung.
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Gibt es polyvalente Bachelorstudiengänge?

  • Ja, es werden teilweise polyvalente Bachelorstudiengänge angeboten

 
Anmerkung:
Lehramt-Bachelor können mit einem Fach-Master fortgeführt werden, wenn unter Umständen (je nach Fach) zusätzliche Studienleistungen nachgewiesen werden.
Indikatoren-Info:
Die Entscheidung für ein Lehramt fällt erst zum Master.

Ausmaß (Workload) von curricularer Wahlfreiheit (gestufter Studiengang)

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium k.A. k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen k.A. k.A.

Studieninhalte

Wie viele Leistungspunkte müssen in den verschiedenen Bereichen erreicht werden (gestufter Studiengang)?

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 72 LP 22 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 9 LP 6 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 72 LP 22 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 9 LP 6 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer 1 k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 12 LP 33 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 3 LP 16 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 6 LP 15 LP
Optionalbereich/Sonstiges k.A. k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 93 LP 34 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 9 LP 6 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 51 LP 22 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 9 LP 6 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 12 LP 15 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 30 LP 16 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 6 LP 15 LP
Optionalbereich/Sonstiges k.A. k.A.
 
Anmerkung:
1 Dritte Fächer (Erweiterungsfächer werden frühestens zum WS 2017/18 eingeführt).

Gibt es hochschulspezifische Bestimmungen, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Ja, in allen Fällen

 
Anmerkung:
Nach § 16 (1) GymPO I muss sich das Thema der Wissenschaftlichen Arbeit (Staatsexamen) auf "die fachspezifischen Kompetenzen und Studieninhalte der Anlagen A [alle Prüfungsfächer, also Schulfächer] beziehungsweise C [Musik]" beziehen (auch das Fach Erziehungswissenschaft ist möglich). Zu den Studieninhalten zählt auch Fachdidaktik.
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge / M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

In welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft) muss die Abschlussarbeit geschrieben werden?

Lehramtstyp Fachwissenschaft Fachdidaktik
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja Ja
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja Ja
 
Anmerkung:
GymPO I § 16 (1): "[...] ausgenommen ist das Fach Bildende Kunst und Fächer, die in einer Erweiterungsprüfung absolviert werden, nicht jedoch Erziehungswissenschaft (Beifach oder Hauptfach), sofern alle Module absolviert wurden".

Werden fachwissenschaftliche Veranstaltungen speziell für Lehramtsstudierende angeboten?

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium etwa die Hälfte der Veranstaltungen k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen etwa die Hälfte der Veranstaltungen etwa die Hälfte der Veranstaltungen
 
Anmerkung:
Seit 2015 baut die Universität Tübingen eine Professional School of Education auf. Mit der Einführung dieser Struktur der Lehramtsausbildung wurde die Professionsorientierung gestärkt und die Zahl der spezifischen Veranstaltungen für Lehramtsstudierende stieg weiter.

Anzahl der besetzten Stellen, die an der Hochschule im WS 2015/16 eine fachdidaktische Widmung hatten

  • 14.00 Professuren

 
Anmerkung:
Derzeit (November 2016) läuft in drei Fällen noch das Berufungsverfahren. Vier neue Professuren in dern Fachdidaktiken tragen die Denomination 'in den Fachdidaktiken'. Darüberhinaus sind sechs Akademische Ratstellen mit fachdidaktischer Widmung eingerichtet worden.
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Gibt es verpflichtend zu absolvierende Lehrveranstaltungen, in denen die folgenden professionellen Kompetenzen vermittelt werden?

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Kompetenzen standen zur Auswahl: Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Inklusion/Heterogenität, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Demokratiebildung, Menschenrechtserziehung. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag

Nein, aber geplant:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Deutsch als Zweitsprache
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 1 Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache

Nein, aber geplant:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung
 
Anmerkung:
1 Ja, wenn Germanistik als Zweitfach studiert wird.

Gibt es Möglichkeiten der Schwerpunktsetzung bei den genannten professionellen Kompetenzen?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Zertifikatskurse.

Gibt es für Lehramtsstudierende verpflichtend im Curriculum verankerte Angebote (z.B. Lehrveranstaltungen, Praxisstudien) zum Erwerb digitaler Medienkompetenz?

Curricular verankerte Angebote
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Nein
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, in einzelnen Fächern
 
Anmerkung:
Im Bachelor of Education Gymnasiales Lehramt sind ethische Fragen im Umgang mit Medien Inhalt des Wahlpflichtseminars ‚ Beruf und Professionalität I‘ ('Ethische Kompetenzen im Lehrerberuf') im Bildungswissenschaftlichen Studium. Im Master of Education Lehramt Gymnasium (Start Wintersemester 2018/19) kann im Bildungswissenschaftlichen Studium eigens eine Vertiefung im Wahlpflichtbereich gewählt werden. Diese kann auch im Master of Education Berufliches Lehramt (Start Wintersemester 2019/2020) gewählt werden. Darüber hinaus gibt es im Masterstudiengang des beruflichen Lehramts Sozialpädagogik/Pädagogik im Modul 'Ästhetische Bildung' Lehrveranstaltungen zu 'Medien in der Pädagogik früher Kindheit'. Die Universität Tübingen bzw. Tübingen School of Education verfügt (in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Wissensmedien) über einen Lehrstuhl für 'Lehren und Lernen mit Digitalen Medien' (www.iwm-tuebingen.de/www...).
Indikatoren-Info:
Gemeint ist die Kompetenz des qualifizierten eigenen Umgangs mit digitalen Medien. Stand: Winter 2017/2018.

Gibt es für Lehramtsstudierende verpflichtend im Curriculum verankerte Angebote (z.B. Lehrveranstaltungen, Praxisstudien) zum Erwerb mediendidaktischer Kompetenzen?

Curricular verankerte Angebote
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Nein
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Nein
 
Anmerkung:
Im Master of Education (gymnasiales und berufliches Lehramt) kann eigens eine Vertiefung im Wahlpflichtbereich gewählt werden. Diese kann auch im Master of Education berufliches Lehramt (Start Wintersemester 2019/2020) gewählt werden. Die Universität Tübingen bzw. Tübingen School of Education verfügt (in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Wissensmedien) über einen Lehrstuhl Lehren und Lernen mit Digitalen Medien. Zur Vermittlung und zum Erwerb mediendidaktischer Kompetenzen gibt es ein eigens dafür eingerichtetes Digital Teaching Lab www.tuedilab-tuebingen.d...
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Kompetenzen zum methodisch-didaktischen Einsatz von digitalen Medien in der Schule. Stand: Winter 2017/2018.

In welchen Lehrformaten ist die Vermittlung professioneller Kompetenzen zum Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz digitaler Medien im Curriculum des Lehramtsstudiums verankert?

Lehrformat
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Wahlpflichtseminar
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Wahlpflichtmodul
Verpflichtendes Einzelseminar
Wahlpflichtseminar
 
Anmerkung:
Weitere Anmerkung zu oben: Die Angebote im Bachelor und Master of Education Gymnasium sind im Wahlpflichtbereich angesiedelt, weshalb sie nicht verpflichtend, aber verbindlich konzeptionell im Curriculum verankert sind.
Indikatoren-Info:
Folgende Antwortoptionen standen zur Auswahl (Mehrfachantwort möglich): Verpflichtend zu absolvierendes Modul, Verpflichtend zu absolvierendes Teilmodul, Wahlpflichtmodul, Verpflichtendes Einzelseminar, Wahlpflichtseminar. Stand: Winter 2017/2018.

Welche digitalen Lehr-/Lernformate bzw. Lehr-/Lernmethoden finden im Lehramtsstudium an der Hochschule Anwendung?

  • Für die mediendidaktische Ausbildung von angehenden Lehrkräften steht das TüDiLab (Tübingen Digital Teaching Lab) für Lehrveranstaltungen zur Verfügung. Dafür können beispielsweise digitale Tafeln, ein Klassensatz Laptops und Tablets und Beamer genutzt werden. Lehrkräfte können hier praxisorientiert erfahren und erproben, welche Potenziale digitale Medien für das Lehren und Lernen haben, wie diese sinnvoll für den Unterricht nutzbar gemacht werden können und welche Kompetenzen sie selbst und aber auch ihre Schülerinnen und Schüler aufweisen müssen, um von diesen Potenzialen zu profitieren (siehe www.iwm-tuebingen.de/www...) Sowohl Blended Learning als auch Inverted Classroom-Formate finden Eingang in Lehrveranstaltungen, ebenso video-basierte Lehrkonzepte. Bei einzelnen Kolleg*innen werden zusätzlich virtuelle Experimente durchgeführt bzw. angeboten.

 
Anmerkung:
Die Universität Tübingen bzw. Tübingen School of Education verfügt (in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Wissensmedien) über einen Lehrstuhl 'Lehren und Lernen mit Digitalen Medien'. Ziel ist es, fachdidaktische Forschung mit einer Ausrichtung auf digitale Medien zu ermöglichen.
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Formate bzw. Konzepte wie z.B. Blended Learning, Inverted Classroom, videobasierte Lehrkonzepte. Stand: Winter 2017/2018.

Wo sind Inhalte zum Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz von digitalen Medien im Lehramtsstudium curricular verankert?

  • In den Bildungswissenschaften

 
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Wie viele Leistungspunkte müssen in verpflichtend zu absolvierenden Lehrveranstaltungen im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes von digitalen Medien erbracht werden?

Lehramtsbezogener Bachelorstudiengang/B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang/M.Ed. Master of Education
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 1 - -
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 - 9 LP
 
Anmerkung:
1 Im Bachelor of Education (gymnasiales Lehramt) sind ethische Fragen im Umgang mit Medien Inhalt des Wahlpflichtseminars ‚Beruf und Professionalität I‘ ('Ethische Kompetenzen im Lehrerberuf') im Bildungswissenschaftlichen Studium. Im Master of Education (Gymnasiales Lehramt) kann im Wahlpflichtbereich des Bildungswissenschaftlichen Studiums die Vertiefung 'Lehren und Lernen mit digitalen Medien' studiert werden.
2 Die Angebote im Bachelor und Master of Education (Lehramt Gymnasien) sind im Wahlpflichtbereich verankert (jeweils 6 LP). Dieser kann auch im Master of Education Berufliches Lehramt (Start Wintersemester 2019/2020) gewählt werden (3 LP). Darüber hinaus gibt es im Masterstudiengang des Beruflichen Lehramts im Modul Ästhetische Bildung Lehrveranstaltungen zu 'Medien in der Pädagogik früher Kindheit'.
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach bereits bestehenden und nach geplanten verpflichtend zu absolvierenden Lehrveranstaltungen. Stand: Winter 2017/2018.

Besteht an der Hochschule für Lehramtsstudierende die Möglichkeit der Profilbildung im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes digitaler Medien?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Gemeint ist die Möglichkeit der Profilbildung durch z.B. ein Zertifikat oder ein Profilstudium. Stand: Winter 2017/2018.

In welchen Bereichen stellt der Erwerb von Kompetenz im Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz von digitalen Medien ein Querschnittsthema dar?

  • Querschnittsthema in den Bildungswissenschaften

  • Querschnittsthema in den Fachdidaktiken

  • Querschnittsthema in den Fachwissenschaften

 
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Praxisbezug

Ausmaß (Workload) der Praxisphasen insgesamt (gestufter Studiengang)

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 3 LP 16 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 30 LP 16 LP

Welche Maßnahmen zur Theorie-Praxis-Verzahnung gibt es?

Lehramtstyp Über Praxisphasen hinausgehende Maßnahmen für eine Theorie-Praxis-Verzahnung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Die Tübingen School of Education hat zur Erhöhung des Praxisanteils folgende Projekte ins Leben gerufen (www.uni-tuebingen.de/de/...): Lehr:werkstatt, Lehramtsstudierende fördern Schülerinnen und Schüler an Schulen, ProfiL, Portfolio, Service Learning.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Enge Zusammenarbeit mit dem Seminar für Lehrerbildung (berufl. Schulen).
 
Anmerkung:
Seit 2015 hat die Universität Tübingen eine Professional School of Education aufgebaut. Die Theorie-Praxis-Verzahnung ist dabei eines der wichtigsten Arbeitsfelder. Etabliert wird hier ein aufwändig betreutes phasenübergreifendes Portfolio sowie eine abgestimmte Begleitung der Praxisphasen durch Universität und Staatliches Seminar.
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Maßnahmen abseits der Praxisphasen.

Gibt es für Lehramtsstudierende ein verpflichtendes Orientierungspraktikum während des Studiums?

  • Ja

 
Anmerkung:
Seit WS 2010/11 müssen Lehramtsstudierende nach Studien- und Prüfungsordnung für das Lehramt an Gymnasien (GymPO I) ein zweiwöchiges Orientierungspraktikum machen (ist Studienvoraussetzung, die aber bis zum 3. Semester nachgeholt werden kann): www.lehrer.uni-karlsruhe... Studierende des Studiengangs berufliches Lehramt (Sozialpädagogik und Pädagogik und allgemeinbildendes Fach) müssen ebenfalls ein Praktikum absolvieren: Nachweis eines sechswöchigen Praktikums in einem Kindergarten oder einer Tageseinrichtung für Kinder im Alter 0-6 Jahren im Sinne des § 22 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes und des § 3 des Kinderbetreuungsgesetzes erforderlich. Berufliche Erfahrungen, Tätigkeiten im Rahmen des Zivildienstes oder des Sozialen Jahres in diesem Bereich werden anerkannt. Der Nachweis über das Praktikum ist spätestens bei der Einschreibung zum Studiengang (d. h. nach der Bewerbungs- und Zulassungsfrist) vorzulegen. Mit Einführung des Bachelor of Education (2015/16) ist das Orientierungspraktikum auf drei Wochen verlängert worden.

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende verpflichtend?

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Nein Ja
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Nein Ja
 
Anmerkung:
Zu Lehramtstyp 5 heißt es in der Prüfungsordnung: Das sechsmonatige Fachpraktikum soll einen Einblick in Erziehung, Bildung und Förderung im Bereich der Kindertagesbetreuung geben. Zu Lehramtstyp 4: Nicht bis zum Examen, wohl aber bei der Bewerbung zum Referendariat muss das sog. Betriebs- und Sozialpraktikum nachgewiesen werden: www.km-bw.de/servlet/PB/...

Wie werden Lehramtsstudierende auf die praktische Arbeit in einer multiprofessionellen Kooperationskultur vorbereitet?

  • Die Vorbereitung auf die Arbeit in multiprofessionellen Teams findet im Master of Education im Bereich Heterogenität/Diversity statt.

 
Indikatoren-Info:
Gemeint ist Multiprofessionalität als die Zusammenarbeit von Personen aus unterschiedlichen Berufsgruppen.

Wird sichergestellt, dass die Arbeit im multiprofessionellen Team, inklusive der Klärung des Rollenbildes 'Lehrkraft', ein Thema in den schulpraktischen Studien/Praktika darstellt?

  • Ja, und zwar durch die Vor- und Nachbereitung der Praktika

Welche Personengruppen sind an der Betreuung der schulpraktischen Studien in der Regel beteiligt?

  • Lehrkräfte der Schulen

  • Dozierende der Hochschulen

Werden die im Lehramtsstudium im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes von digitalen Medien erworbenen Kompetenzen in den Praxisphasen praktisch erprobt und reflektiert?

  • Ja

 
Anmerkung:
Digitale Medien spielen eine zunehmende Rolle im Bildungsbereich. Für den sinnvollen Einsatz im Unterricht müssen Lehrkräfte allerdings im Umgang mit digitalen Medien ausgebildet und angeleitet werden. Gleichzeitig ist es wichtig, das Lehren und Lernen mit digitalen Medien zu beforschen, um Hinweise für digitale Unterrichtskonzepte und die Gestaltung von digitalem Lernmaterial zu gewinnen. Um dieses Handlungsfeld zu unterstützen, wurde an der Tübingen School of Education das Tübingen Digital Teaching Lab (TüDiLab) eingerichtet (www.tuedilab-tuebingen.d...).
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Mobilität

Anzahl der Lehramtsstudierenden, die zum WS 2015/16 aus einem anderen Bundesland in einen lehramtsbefähigenden Masterstudiengang der Hochschule wechselten

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
Der Master of Education wird erst zum WS 2018/19 eingeführt.
Indikatoren-Info:
Definiert über den Ort des vorherigen Hochschulabschlusses. Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte.

Welche im Ausland erbrachten Studienleistungen werden in den Lehramtsstudiengängen anerkannt?

  • Studienleistungen im Rahmen eines Auslandsstudiensemesters

  • Studienleistungen im Rahmen von Praktika an Schulen im Ausland

  • Studienleistungen im Rahmen von Praktika an Deutschen Auslandsschulen

  • Sonstiges: Das Schulpraxissemester kann an einer Deutschen Auslandsschule absolviert werden oder über den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) als Assistant Teacher.

Gibt es in den Lehramtsstudiengängen strukturierte Zeitfenster für Auslandsaufenthalte?

Lehramtstyp Strukturiertes Zeitfenster
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja
 
Anmerkung:
Auslandsaufenthalte sind in beiden Lehramtstypen nicht verpflichtend - sie werden aber in den modernen Fremdsprachen fest erwartet. Sehr viele Studierende verbringen Studiensemester im Ausland oder absolvieren das Schulpraxissemester im Ausland.

Wie viele Lehramtsstudierende gingen zum WS 2015/16 ins Ausland?

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
Nachdem Beurlaubungen wegen eines Auslandsaufenthalts nicht mehr möglich sind, können hier keine Angaben gemacht werden.
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte.

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente / Verfahren zur Kooperation der zwei Phasen (Hochschulstudium / Vorbereitungsdienst) gibt es?

  • Formalisierter, regelmäßiger Austausch der Beteiligten, wie z.B. AGs, Gremien

  • Schriftlich fixierte Kooperationsvereinbarungen mit dem Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasien) Tübingen

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

  • Sonstiges und zwar: Die Theorie-Praxis-Verzahnung ist im Arbeitsbereich Professionsbezug der Tübingen School of Education (TüSE) eines der wichtigsten Arbeitsfelder. Etabliert wird hier u.a. ein aufwändig betreutes phasenübergreifendes Portfolio sowie eine abgestimmte Begleitung der Praxisphasen durch Universität und Staatliches Seminar.

 
Anmerkung:
Zu formalisierter, regelmäßiger Austausch: Durch das School Board der Tübingen School of Education (TüSE) zweimal/Semester.

Gibt es für berufstätige Lehrkräfte Fortbildungsangebote im Bereich Ganztag?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Zertifikatskurse.

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Wie viele Studierende waren zum WS 2015/16 insgesamt eingeschrieben?

  • 28835 Studierende insgesamt

 
Anmerkung:
Stand 31.03.2016
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörerinnen und Ersthörer, auch Beurlaubte.

Anzahl der Lehramtsstudierenden an der Hochschule zum WS 2015/16

  • Lehramtsbezogene Bachelorstudiengänge/B.Ed. Bachelor of Education: 537 Studierende

  • Polyvalente Bachelorstudiengänge: 0 Studierende

  • Lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education: 12 Studierende

 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörerinnen und Ersthörer, auch Beurlaubte.

Sind innerhalb der Hochschule strategische Ziele für die Lehrerbildung formuliert?

  • Ja

  • Ein expliziter Professionsbezug, ein Höchstmaß an bildungswissenschaftlicher, fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Expertise und zugleich eine systematische Forschungsorientierung sind Leitlinien der Lehrerbildung an der Universität Tübingen. Unter dem Motto ‚Lehrerbildung neu denken!‘ bekennt sich Tübingen nachdrücklich zu einer innovativen Neuausrichtung der Lehrerbildung. Die strategischen Ziele sind: klare inhaltliche Profilierung im Bereich Inklusion/Diversity, forschungsorientierte Fachdidaktik, systematische professionsbezogene Beratung, Neuausrichtung des Bildungswissenschaftlichen Studiums, der bildungswissenschaftlich akzentuierten Verbindung von Theorie und Praxis, Aufbau einer lehrerbildungsbezogenen wissenschaftlichen Weiterbildungsstruktur und Einrichtung einer kompetenzorientierten Begleitforschung.

 
Anmerkung:
Das School Board berät derzeit über ein Leitbild für die Tübinger Lehrerbildung.

Wird die Lehrerbildung im Leitbild / Mission Statement der Hochschule berücksichtigt?

  • Ja

 
Anmerkung:
Leitbild der Universität Tübingen: www.uni-tuebingen.de/uni...

Wird die Lehrerbildung explizit in dem Verantwortungsbereich der Leitungsebene (Rektorat bzw. Präsidium) verortet und personell zugeordnet?

  • Ja, und zwar ist die Lehrerbildung dem Verantwortungsbereich Rektor/Rektorat; insbesondere Prorektorat für Studierende, Studium und Lehre zugeordnet

Gibt es durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderte Projekte?

  • Ja, und zwar folgendes Projekt/folgende Projekte: Research – Relevance – Responsibility. Exzellenz in der Lehrerbildung – Etablierung innovativer Strukturen an der Tübingen School of Education (TüSE) mit einer Fördersumme in Höhe von 5.252.572,31 Mio. €

Sind an der Hochschule Kenntnisse oder Kompetenzen im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes digitaler Medien bei an der Lehrerbildung beteiligten Professuren relevant?

  • Ja, bei der Besetzung von Professuren in den Bildungswissenschaften

 
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Klare Verantwortungsstrukturen

Gibt es Kooperationen mit anderen Hochschulen?

Lehramtstyp Mit der Hochschule Bestandteile des Curriculums, für die der Kooperationspartner zuständig ist
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 1) Universität Hohenheim 2) Staatliche Hochschule für Musik Trossingen 3) Fachhochschule Esslingen 4) Staatliche Hochschule für Musik Stuttgart zu 1) Katholischer und Evangelischer Religionsunterricht (Lehrexport/Öffnung von Lehrveranstaltungen); zu 2) Fach Musik, praktische Anteile; zu 3) Fach Naturwissenschaft und Technik, Anteil Technik; Export im Bereich Erziehungswissenschaft
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 1) Universität Hohenheim zu 1) Studiengänge für Lehramt an Beruflichen Schulen, Katholischer Religionsunterricht

Wer trägt die Verantwortung für die Qualitätssicherung der Lehramtsstudiengänge?

  • Rektorat und Fakultäten sichern die Qualität der Lehramtsstudiengänge. Seit der Einrichtung der School of Education 2015 haben die Leitung und die Gremien dieser Einrichtung eine zentrale Rolle bei der Sicherung und Entwicklung der Qualität der Lehrerbildung. Im Rahmen des BMBF-Antrags Qualitätsoffensive Lehrerbildung verfügt Tübingen über evidenzbasiert, quantitativ-empirische Wirksamkeitsuntersuchungen von Lehrerbildung in Tübingen. Zudem werden hier weitere Evaluationen durchgeführt.

Gibt es ein Zentrum für Lehrerbildung / eine School of Education bzw. eine vergleichbare Einrichtung?

  • Ja, eine School of Education

 
Anmerkung:
Das bisherige Zentrum für Lehrerbildung wurde 2015 in die Tübingen School of Education integriert.

Welche Organisationsform des Zentrums für Lehrerbildung / der School of Education bzw. der vergleichbaren Einrichtung liegt vor?

  • Als zentrale fachbereichsübergreifende Einrichtung

 
Anmerkung:
Bei der Tübingen School of Education(TüSE) handelt es sich um eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung, die dem Rektorat zugeordnet ist.

Welche Aufgaben und Funktionen hat das Zentrum für Lehrerbildung / die School of Education bzw. die vergleichbare Einrichtung?

  • Forschungsorientierung in %: 30

  • Lehrorientierung in %: 15

  • Dienstleistungsausprägung in %: 15

  • Aufgabe der konzeptionellen Weiterentwicklung der Lehrerbildung in %: 20

  • Aufgabe der Qualitätssicherung für die Lehrerbildung in %: 20

Personalausstattung des Zentrums für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der vergleichbaren Einrichtung (in Vollzeitäquivalenten)

  • Anzahl Professorenstellen: 5.00

  • Anzahl Stellen akademische Mitarbeiter aus dem Mittelbau: 14.20

  • Anzahl sonstige Mitarbeiter: 1.25

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach den Zahlen für die einzelnen Personalkategorien mit Stand 30.06.2016. (Vollzeitäquivalente)

Wo ist die inhaltliche Gestaltung der Lehramtsstudiengänge institutionell verankert?

  • An zweiter Stelle: Auf dezentraler Ebene bei den Fachbereichen

  • An dritter Stelle: Bei dem Zentrum für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der ähnlichen/anderen Einrichtung auf Hochschulebene

  • An vierter Stelle: Bei einer fachübergreifenden Kommission/einem Lenkungsausschuss

  • An erster Stelle: An sonstiger Stelle und zwar: Bei den Rahmenvorgaben (Bachelor of Education, Master of Education), bzw. bei den Lehrerprüfungsordnungen (Staatsexamen) des Kultusministeriums (in Absprache mit dem Wissenschaftsministerium). Diese wurden, was die Inhalte der Fächer angeht, durch Fachkommissionen gestaltet, in welchen Vertreter aller relevanten Institutionen beteiligt sind.

Welche Institutionen sind bei den für die Lehrerbildung relevanten Berufungsverfahren federführend?

  • Die Fakultäten in Abstimmung mit dem Rektorat. Die Tübingen School of Education ist in den Berufungskommisionen vertreten. Einige Fächer haben in der Vergangenheit Vertreterinnen und Vertreter der Schulseite als beratend in die Berufungskommissionen geladen.

Wo liegt die institutionelle Verantwortung für die konzeptionelle Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge?

  • An dritter Stelle: Auf dezentraler Ebene bei den Fachbereichen

  • An zweiter Stelle: Bei dem Zentrum für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der ähnlichen/anderen Einrichtung auf Hochschulebene

  • An erster Stelle: An sonstiger Stelle und zwar: Kultusministerium (in Absprache mit dem Wissenschaftsministerium)

Fällt das Thema Digitalisierung in der Lehrerbildung institutionell in den Verantwortungsbereich der Hochschulleitung?

  • Ja

 
Anmerkung:
Die Eberhard Karls Universität Tübingen sieht sich im Rahmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung (perspektivisch insbesondere auch in der Lehrerbildung durch die Förderung sog. Open Educational Resources) verpflichtet, den freien und ungehinderten Zugang zu den Forschungsergebnissen ihrer Wissenschaftler/innen für alle Menschen zu gewährleisten (www.uni-tuebingen.de/de/...).
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Bestehen in den Lehramtsstudiengängen an der Hochschule im Bereich Digitalisierung Kooperationen mit anderen Hochschulen?

  • Ja, geplant

 
Anmerkung:
Die Projekt-Gruppe Portfolio (E-Portfolio) der Tübingen School of Education sowie der Lehrstuhl 'Lehren und Lernen mit digitalen Medien' (Feedbacktools) stehen in einem engen Austausch mit Kollegen der Pädagogischen Hochschule und Universität Freiburg.
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Kooperationen z.B. durch gemeinsame Module, Blended-Learning-Kurse. Stand: Winter 2017/2018.

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Wo sind die Forschungsaufgaben in der Lehrerbildung institutionell verankert?

  • Bei den Fachbereichen

  • Bei dem Zentrum für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der ähnlichen/anderen Einrichtung

 
Anmerkung:
Die Tübingen School of Education (TüSE) verfügt beispielsweise über ein Nachwuchsförderprogramm (TüNaPro) mit speziellen Angeboten für Doktorand*innen, eine Begleitforschung für professionsbezogene Beratung oder Begleitforschung Kompetenzentwicklung. Die Fachdidaktik-Professuren sind in den Fachwissenschaften angesiedelt.

Wie werden berufsbegleitende Promotionen von bereits an Schulen berufstätigen Lehrkräften gefördert?

  • Im Bereich der Bildungswissenschaften: Es gibt berufsbegleitende Promotionen von berufstätigen Lehrkräften.

  • Im Bereich der Fachdidaktiken: Es gibt berufsbegleitende Promotionen von berufstätigen Lehrkräften.

Wo liegt die institutionelle Verortung des Promotionsrechts für Absolvent(inn)en der Lehramtsstudiengänge?

  • Bei den Fachwissenschaften

 
Anmerkung:
Promotionen im Bereich Lehrerbildung werden in der Erziehungswissenschaft sowie in den Fachwissenschaften durchgeführt. Mit dem Aufbau einer forschenden Fachdidaktik durch die Fachdidaktikprofessuren ab 2015 sind fachdidaktische Promotionen in allen Fächern möglich. Insbesondere können diese im Bereich qualitativer und quantitativer Forschungsdesigns durch eigens eingerichtete Professuren unterstützt werden.

Gibt es interdisziplinäre Forschungsprojekte im Bereich Schulbildungsforschung / Lehrerbildungsforschung?

  • Ja

 
Indikatoren-Info:
Es konnten bis zu drei laufende Forschungsprojekte angegeben werden.

Interdisziplinäre Forschungsprojekte