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Monitor Lehrerbildung

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Ludwig-Maximilians-Universität München

Im Wintersemester 2015/16 waren an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München insgesamt 52.881 Studierende eingeschrieben. Davon waren zu diesem Zeitpunkt 8.849 Studierende in einen grundständigen Lehramtsstudiengang mit dem Abschluss Erstes Staatsexamen immatrikuliert. Angeboten werden an der Ludwig-Maximilians-Universität München die Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen), 3 (Lehramt an Mittelschulen und Lehramt an Realschulen), 4 (Lehramt an Gymnasien), 5 (B.Sc./M.Sc. Wirtschaftspädagogik) und 6 (Lehramt für Sonderpädagogik). Die Lehramtsstudiengänge für die Lehramtstypen 1, 3, 4 und 6 werden in grundständiger Struktur angeboten; für den Lehramtstypen 5 gibt es eine Bachelor-/Masterstruktur. Die Ludwig-Maximilians-Universität München kooperiert in allen Lehramtstypen mit anderen Hochschulen. Die Kooperationspartner sind die Technische Universität München, die Hochschule für Musik und Theater sowie die Akademie der bildenden Künste. Als zentrale, fachbereichsübergreifende Einrichtung existiert das Münchener Zentrum für Lehrerbildung. Über verschiedene Maßnahmen, versucht die Ludwig-Maximilians-Universität München, spezifische Zielgruppen für ein Lehramtsstudium zu interessieren und zu gewinnen.

 

An der Ludwig-Maximilians-Universität München wird im Rahmen des Bund-Länder-Förderprogramms Qualitätsoffensive Lehrerbildung das Projekt "Lehrerbildung@LMU: Wissenschaftsbasierter Berufsfeldbezug durch adaptiv unterstützte Vernetzung" gefördert. 

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Sind Beratungsgespräche vor Studienbeginn für Lehramtsstudierende verpflichtend?

  • Nein

 
Anmerkung:
Allen Studienanfängern wird im Rahmen des "Coaching im Lehramt" (das durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderte Projekt ist im WS 2015/16 gestartet) ein konkreter Termin für die erste Coaching-Sitzung angeboten. Darüber hinaus wird die Bearbeitung des Online-Portals SeLF ('Selbsterkundung zum Lehrerberuf') allen Studienanfängerinnen und -anfängern empfohlen, da es multimedial wichtige Einblicke in den Lehrerberuf gibt und eigene Reflexionen anstößt. www.self.mzl.lmu.de

Gibt es für Lehramtsstudierende ein verpflichtendes Eignungspraktikum, das vor Studienbeginn absolviert werden muss?

  • Ja

 
Anmerkung:
Orientierungspraktikum (kann auch zu Studienbeginn absolviert werden). Zur Vertiefung des Orientierungspraktikums wird das Orientierungsmodul, ein spezieller Workshop zur Eignungsreflexion, angeboten.

Müssen Studieninteressierte einen Eignungstest absolvieren, um zum Lehramtsstudium zugelassen zu werden?

  • Ja, dieser ist in einigen Fächern und/oder Lehramtstypen obligatorisch: Englisch, Kunst, M.Sc. Wirtschaftspädagogik, M.Sc. Prävention, Inklusion und Rehabilitation (PIR) bei Hörschädigung

 
Anmerkung:
Seit dem WS 2015/16 wird im Rahmen des durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderten Projekts "Coaching im Lehramt" allen Studienanfängern kurz vor Studienbeginn ein Beratungsgespräch zur Eignungsreflexion angeboten. Darüber hinaus erfolgt Eignungsreflexion im Lehramt an der LMU München über ein vielschichtiges System z.T. freiwilliger Angebote, etwa der Eignungsberatung, dem Projekt SeLF ('Selbsterkundung zum Lehrerberuf') und im Rahmen von Kursangeboten, jeweils am Münchener Zentrum für Lehrerbildung (MZL).

Anzahl der Lehramtsstudierenden im 7. und 8. Fachsemester zum WS 2015/16 mit angestrebtem Abschluss Staatsexamen

Lehramtstyp Anzahl der Lehramtsstudierenden Anzahl der weiblichen Lehramtsstudierenden
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 194 k.A.
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen 91 k.A.
Typ 3: Lehramt an Realschulen 142 k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 598 k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 75 k.A.
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 140 k.A.
 
Anmerkung:
Zu beachten sind die unterschiedlichen Regelstudienzeiten der Lehramtstypen (Lehramt Gesamtschule, Mittelschule, Realschule: 7 Semester; Lehramt Gymnasium, Sonderpädagogik: 9 Semester; Lehramt Berufliche Schule: 10 Semester).
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte

Gibt es Initiativen zur Rekrutierung von Lehramtsstudierenden?

  • Nein

Gibt es Initiativen zur Rekrutierung spezifischer Zielgruppen?

  • Ja

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Studienanfänger mit Migrationshintergrund, männliche Studienanfänger, Frauen in MINT-Lehramtsfächern, Studierende des Dritten Bildungswegs (Studieren ohne Abitur oder Fachhochschulreife).

Informationen zu den Maßnahmen

  • Horizonte-Stipendium mit Hertie-Stiftung: Förderung von Studierenden mit Migrationshintergrund, die Lehrkräfte werden möchten.

  • MINT: Diverse Programme zur Begeisterung von SchülerInnen für die Naturwissenschaften, insbesondere auch von Hochbegabten

  • Boys Day: Vorstellung des Berufs des Grundschullehrers gezielt für männliche Jugendliche

Gibt es Projekte / Kampagnen zur Aufnahme eines Lehramtsstudiums in den MINT-Fächern?

  • Ja, und zwar: Tag der offenen Tür der Fakultäten Chemie und Biologie; diverse Programme zur Begeisterung von SchülerInnen für die Naturwissenschaften, insbesondere auch von Hochbegabten

Gibt es studienbegleitende Angebote zur Beratung Lehramtsstudierender?

  • Im WS 2015/16 ist das durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderte Projekt "Coaching im Lehramt" gestartet. Im Rahmen des Projekts werden Lehramtsstudierenden im Laufe ihres Studiums Coaching-Sitzungen mit erfahrenen Lehrkräften aus der Praxis, die eigens in systemischer Beratung weitergebildet wurden, ermöglicht. Die Zeitpunkte für die Coaching-Sitzungen sind Studienbeginn (Themen: Eignung, bewusstes Studieren), Studienmitte (Thema: Reflexion von Praktikumserfahrungen) und Studienende (Thema: Übergang ins Referendariat).

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Beratungsangebote wie Coaching und/oder Mentoring.

Gibt es Beratungsangebote zu Karrieremöglichkeiten außerhalb des Schuldienstes?

  • Ja

  • Im Rahmen der Lehramtsberatung des Münchener Zentrums für Lehrerbildung (MZL), Kooperationen mit Arbeitsagentur München bzgl. Workshops zu Studienabbruch und Bewerbungsmöglichkeiten, Kooperation zum Quereinstieg in duales Studium (Jobgate)

Gibt es spezielle Maßnahmen zur Werbung für die Aufnahme eines Lehramtsstudiums 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen'?

  • Nein

Gibt es besondere Projekte/Kampagnen, um Studierende eines nicht-lehramtsbezogenen Fachstudiums für ein (Master-) Studium 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' zu gewinnen?

  • Nein

Wurden oder werden Reformmodelle für das Studium 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' durchgeführt?

  • Nein

Anzahl der Lehramtsstudierenden der 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' mit angestrebtem Abschluss Staatsexamen im 7. und 8. Fachsemester zum WS 2015/16 in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen

Berufliche Fachrichtung Lehramtsstudierende im 7. und 8. Fachsemester
Anzahl der Lehramtsstudierenden insgesamt (berufliche und allgemeinbildende Fächer): 122 Lehramtsstudierende im 7. und 8. Fachsemester
Nur Studierende der einzelnen beruflichen Fachrichtungen:
Wirtschaft und Verwaltung: 75 Lehramtsstudierende im 7. und 8. Fachsemester
Metalltechnik: -
Elektrotechnik: -
Bautechnik: -
Holztechnik: -
Textiltechnik und -gestaltung: -
Labortechnik/Prozesstechnik: -
Druck- und Medientechnik: -
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik: -
Gesundheit und Körperpflege: -
Ernährung und Hauswirtschaft: -
Agrarwirtschaft: -
Sozialpädagogik: -
Pflege: -
Fahrzeugtechnik: -
Informationstechnik: -
 
Anmerkung:
Die berufliche Fachrichtung Wirtschaftspädagogik wird als Bachelor of Science & Master of Science an der LMU München angeboten. Die allgemeinbildenden Nebenfächer weiterer beruflicher Fachrichtungen, die an der TU München angeboten werden, werden an der LMU angeboten.
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte. Gemeint ist der Lehramtstyp 5 gemäß Bezeichnung und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen an der Hochschule

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehramt an Mittelschulen

  • Typ 3: Lehramt an Realschulen

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Anmerkung:
Stand der Angaben: Winter 2016/2017. Keine Aktualisierung durch die Hochschule im Winter 2017/2018.
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen. Stand: Winter 2017/2018.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen

Lehramtstypenbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen Lehramt an Mittelschulen
Typ 3: Lehramt an Realschulen Lehramt an Realschulen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Bachelor of Science/Master of Science Wirtschaftspädagogik
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt für Sonderpädagogik

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

  • Ja, es gibt Überlegungen, sie neu zu strukturieren, aber sie eigenständig beizubehalten

 
Anmerkung:
Im Freistaat Bayern ist eine Änderung der sonderpädagogischen Studiengänge angedacht, die künftig das Studium von zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen (bisher eine) vorsehen soll.

Werden die Lehramtsstudiengänge in einer gestuften Studienstruktur angeboten?

  • Nein, die Lehramtsstudiengänge werden in grundständiger Studienstruktur mit Abschluss Staatsexamen angeboten versehen mit Leistungspunkten

 
Anmerkung:
Zwei Ausnahmen mit gestufter Studienstruktur: (1) Bachelor of Science & Master of Science Wirtschaftspädagogik I, Bachelor of Science & Master of Science Wirtschaftspädagogik II; (2) Modellstudiengang Bachelor of Science & Master of Science "Prävention, Inklusion und Rehabilitation (PIR) bei Hörschädigung" ist in eine gestufte Studienstruktur überführt. Die Fächerkombination "Prävention, Inklusion und Rehabilitation bei Hörschädigung" (PIR) 120 LP mit Grundschulpädagogik und -didaktik für "Prävention, Inklusion und Rehabilitation bei Hörschädigung" (PIR) 60 LP ermöglicht mit einem sich an die Bachelorprüfung anschließenden Studium im direkt auf den Bachelorstudiengang aufbauenden konsekutiven Masterstudiengang "Prävention, Inklusion und Rehabilitation bei Hörschädigung" (PIR) eine Vorbereitung auf ein Staatsexamen. Das Studium des PIR-Studiengangs ("Prävention, Inklusion und Rehabilitation bei Hörschädigung") allein genügt nicht zur Zulassung zum Referendariat, es muss zusätzlich die Erste Staatsprüfung für Lehramt abgelegt werden. Stand der Angaben: Winter 2016/2017. Keine Aktualisierung durch die Hochschule im Winter 2017/2018.
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Ausmaß (Workload) von curricularer Wahlfreiheit (grundständiger Studiengang)

Staatsexamen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 6 LP
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen 6 LP
Typ 3: Lehramt an Realschulen 12 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen k.A.
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter k.A.

Studieninhalte

Wie viele Leistungspunkte müssen in den verschiedenen Bereichen erreicht werden (grundständiger Studiengang)?

Staatsexamen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 54 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 12 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 1 12 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 24 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer 3 36 LP
Bildungswissenschaften 45 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 12 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 12 LP
Optionalbereich/Sonstiges 6 LP
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 54 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 12 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 4 9 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer 5 63 LP
Bildungswissenschaften 45 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 12 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 12 LP
Optionalbereich/Sonstiges 6 LP
Typ 3: Lehramt an Realschulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 60 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 12 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 60 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 12 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Bildungswissenschaften 36 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 9 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 12 LP
Optionalbereich/Sonstiges 12 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 93 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 12 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 93 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 12 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Bildungswissenschaften 36 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 9 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 12 LP
Optionalbereich/Sonstiges 6 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Bildungswissenschaften k.A.
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) k.A.
Abschlussarbeit/-prüfung k.A.
Optionalbereich/Sonstiges k.A.
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 120 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 6 k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 7 36 / 9 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer 8 36 / 63 LP
Bildungswissenschaften 45 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 15 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 18 LP
Optionalbereich/Sonstiges k.A.
 
Anmerkung:
1 Anstelle des 2. Unterrichtsfachs: Studium der Didaktik der Grundschule. Fachwissenschaftlicher Anteil hier: Grundschulpädagogik.
2 Didaktik des Sachunterrichts, Didaktik des Schriftspracherwerbs
3 Studium der Didaktik in drei weiteren Unterrichtsfächern (sogenannte Didaktikfächer, je 12 LP)
4 Anstelle des 2. Unterrichtsfachs: Studium der Didaktik einer Fächergruppe der Mittelschule. Fachwissenschaftlicher Anteil hier: Mittelschulpädagogik und -didaktik.
5 Studium der Didaktik in drei weiteren Unterrichtsfächern (sogenannte Didaktikfächer, je 21 LP)
6 Fachdidaktischer Anteil in den oben genannten 120 LP enthalten, da je nach Förderrichtung unterschiedlicher Umfang.
7 Anstelle des 2. Unterrichtsfachs: Studium der Didaktik der Grundschule oder Didaktik einer Fächergruppe der Mittelschule (vgl. Lehramt Grund-/Mittelschule)
8 Studium der Didaktik in drei weiteren Unterrichtsfächern (sogenannte Didaktikfächer, je 12 / 21 LP)

Gibt es hochschulspezifische Bestimmungen, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Ja, teilweise

 
Anmerkung:
Bei Wahl des Faches Schulpsychologie bzw. beim Studium einer sonderpädagogischen Fachrichtung. In allen anderen Fächern keine Einschränkung.
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge / M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

In welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft) muss die Abschlussarbeit geschrieben werden?

Lehramtstyp Keine hochschulspezifischen Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen Ja
Typ 3: Lehramt an Realschulen Ja
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja
 
Anmerkung:
Für das gesamte Lehramtsstudium in Bayern geregelt in der Lehramtsprüfungsordnung I: Die schriftliche Hausarbeit ist (a) bei den Lehrämtern an Realschulen und Gymnasien und beruflichen Schulen in einem Fach der gewählten Fächerverbindung (in der Fachwissenschaft oder Fachdidaktik) oder in den Erziehungswissenschaften, (b) bei den Lehrämtern an Grundschulen und Mittelschulen im Unterrichtsfach (in der Fachwissenschaft oder Fachdidaktik), in einem Didaktikfach, in der Grundschulpädagogik oder in den Erziehungswissenschaften, (c) bei dem Lehramt an Förderschulen in der sonderpädagogischen Fachrichtung und (d) im Fall einer Fächerverbindung mit Schulpsychologie im Fach Schulpsychologie anzufertigen.

Werden fachwissenschaftliche Veranstaltungen speziell für Lehramtsstudierende angeboten?

Lehramtstyp Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe siehe Anmerkung
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen siehe Anmerkung
Typ 3: Lehramt an Realschulen siehe Anmerkung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium siehe Anmerkung
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen siehe Anmerkung
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
Es gibt erhebliche fachspezifische Unterschiede zwischen den Fächern. Bsp. im Unterrichtsfach Mathematik wurden nahezu alle fachwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen ausschließlich für Lehrämter angeboten, in anderen Fächern nur ein kleiner Teil.

Anzahl der besetzten Stellen, die an der Hochschule im WS 2015/16 eine fachdidaktische Widmung hatten

  • 14.25 Professuren

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Anzahl der Lehrenden, die im WS 2015/16 in der Fachdidaktik eingesetzt wurden

  • 46.28

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Gibt es verpflichtend zu absolvierende Lehrveranstaltungen, in denen die folgenden professionellen Kompetenzen vermittelt werden?

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Kompetenzen standen zur Auswahl: Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Inklusion/Heterogenität, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Demokratiebildung, Menschenrechtserziehung. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen 2 Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung
Typ 3: Lehramt an Realschulen 3 Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 4 Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 5 Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 6 Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung
 
Anmerkung:
1 Alle genannten Kompetenzbereiche sind Teilziele von Pflichtveranstaltungen und zudem explizites Thema und Ziel von Wahlpflichtveranstaltungen.
2 Alle genannten Kompetenzbereiche sind Teilziele von Pflichtveranstaltungen und zudem explizites Thema und Ziel von Wahlpflichtveranstaltungen.
3 Alle genannten Kompetenzbereiche sind Teilziele von Pflichtveranstaltungen und zudem explizites Thema und Ziel von Wahlpflichtveranstaltungen.
4 Alle genannten Kompetenzbereiche sind Teilziele von Pflichtveranstaltungen und zudem explizites Thema und Ziel von Wahlpflichtveranstaltungen.
5 Alle genannten Kompetenzbereiche sind Teilziele von Pflichtveranstaltungen und zudem explizites Thema und Ziel von Wahlpflichtveranstaltungen.
6 Alle genannten Kompetenzbereiche sind Teilziele von Pflichtveranstaltungen und zudem explizites Thema und Ziel von Wahlpflichtveranstaltungen.

Gibt es Möglichkeiten der Schwerpunktsetzung bei den genannten professionellen Kompetenzen?

  • Ja, als Wahlpflichtfach

 
Anmerkung:
Profilbereich im Erziehungswissenschaftlichen Studium (EWS), Freier Bereich im Rahmen der Unterrichtsfächer, Zusatz-Workshopangebot LehramtPRO
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Zertifikatskurse.

Gibt oder gab es seit 2013 im Curriculum verankerte Angebote/Maßnahmen, um Lehramtsstudierende auf die Aufgabe der Demokratiebildung vorzubereiten?

  • Ja, Demokratiebildung ist im Erziehungswissenschaftlichen Studium (EWS) ein Teilziel von Pflichtveranstaltungen und zudem explizites Thema und Ziel von Wahlpflichtveranstaltungen im EWS-Profilbereich.

Gibt oder gab es seit 2013 im Curriculum verankerte Angebote/Maßnahmen, um Lehramtsstudierende auf die Aufgabe der Menschenrechtserziehung vorzubereiten?

  • Ja, Menschenrechtserziehung ist im Erziehungswissenschaftlichen Studium (EWS) ein Teilziel von Pflichtveranstaltungen und zudem explizites Thema und Ziel von Wahlpflichtveranstaltungen im EWS-Profilbereich.

Praxisbezug

Ausmaß (Workload) der Praxisphasen insgesamt (grundständiger Studiengang)

Lehramtstyp Staatsexamen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 12 LP
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen 12 LP
Typ 3: Lehramt an Realschulen 9 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 9 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen k.A.
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 15 LP

Welche Maßnahmen zur Theorie-Praxis-Verzahnung gibt es?

Lehramtstyp Über Praxisphasen hinausgehende Maßnahmen für eine Theorie-Praxis-Verzahnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe z.B. Intensivpraktikum, Workshop-Zusatzangebot LehramtPRO, Zusammenarbeit Seminar - Praktikum (ZSePra), Seminare in UNI-Klassen (Erprobung und Beobachtung von Unterricht in speziell ausgestatteten Klassenräumen mit Videoübertragung)
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen z.B. Intensivpraktikum, Workshop-Zusatzangebot LehramtPRO, Zusammenarbeit Seminar - Praktikum (ZSePra)
Typ 3: Lehramt an Realschulen z.B. Intensivpraktikum, Workshop-Zusatzangebot LehramtPRO, Zusammenarbeit Seminar - Praktikum (ZSePra), Seminare in UNI-Klassen (Erprobung und Beobachtung von Unterricht in speziell ausgestatteten Klassenräumen mit Videoübertragung)
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium z.B. Intensivpraktikum, Workshop-Zusatzangebot LehramtPRO, Zusammenarbeit Seminar - Praktikum (ZSePra), Seminare in UNI-Klassen (Erprobung und Beobachtung von Unterricht in speziell ausgestatteten Klassenräumen mit Videoübertragung)
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen k.A.
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter z.B. Intensivpraktikum, Workshop-Zusatzangebot LehramtPRO, Zusammenarbeit Seminar - Praktikum (ZSePra), Seminare in UNI-Klassen (Erprobung und Beobachtung von Unterricht in speziell ausgestatteten Klassenräumen mit Videoübertragung)
 
Anmerkung:
Zusätzlich zahlreiche fachspezifische Projekte zur Zusammenarbeit mit der 2. Phase.
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Maßnahmen abseits der Praxisphasen.

Gibt es für Lehramtsstudierende ein verpflichtendes Orientierungspraktikum während des Studiums?

  • Ja

 
Anmerkung:
Kann vor dem Studium oder in der ersten Vorlesungszeit absolviert werden.

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende verpflichtend?

Lehramtstyp Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen Ja
Typ 3: Lehramt an Realschulen Ja
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja
 
Anmerkung:
Betriebspraktikum: 8 Wochen

Wie werden Lehramtsstudierende auf die praktische Arbeit in einer multiprofessionellen Kooperationskultur vorbereitet?

  • Durch ein umfassendes Lehrangebot, insbesondere interdisziplinäre, sich an aktuellen Themen orientierende Lehrveranstaltungen, sowie durch Praktika und spezielle praktikumsbegleitende Lehrveranstaltungen

 
Indikatoren-Info:
Gemeint ist Multiprofessionalität als die Zusammenarbeit von Personen aus unterschiedlichen Berufsgruppen.

Wird sichergestellt, dass die Arbeit im multiprofessionellen Team, inklusive der Klärung des Rollenbildes 'Lehrkraft', ein Thema in den schulpraktischen Studien/Praktika darstellt?

  • Ja, und zwar durch praktikumsbegleitende Lehrveranstaltungen sowie im verpflichtenden Praktikumsportfolio "Schule anders sehen" im Rahmen des pädagogisch-didaktischen Schulpraktikums

Welche Personengruppen sind an der Betreuung der schulpraktischen Studien in der Regel beteiligt?

  • Lehrkräfte der Schulen

  • Dozierende der Hochschulen

  • Sonderpädagogen

  • Schulpsychologen

 
Anmerkung:
Sonderpädagogen beim Inklusiven Intensivpraktikum (InKip) für alle Lehramtstypen; Sonderpädagogen und Schulpsychologen bei entsprechendem Fach bzw. Lehramtstyp.

Mobilität

Anzahl der Lehramtsstudierenden, die zum WS 2015/16 aus einem anderen Bundesland in einen grundständigen Lehramtsstudiengang der Hochschule wechselten

  • 99 Studierende

 
Indikatoren-Info:
Definiert über den Ort des vorherigen Hochschulabschlusses. Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte.

Welche im Ausland erbrachten Studienleistungen werden in den Lehramtsstudiengängen anerkannt?

  • Studienleistungen im Rahmen eines Auslandsstudiensemesters

  • Studienleistungen im Rahmen von Praktika an Schulen im Ausland

  • Studienleistungen im Rahmen von Praktika an Deutschen Auslandsschulen

Gibt es in den Lehramtsstudiengängen strukturierte Zeitfenster für Auslandsaufenthalte?

Lehramtstyp Strukturiertes Zeitfenster
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Nein
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen Nein
Typ 3: Lehramt an Realschulen Nein
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Nein
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen k.A.
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Nein

Wie viele Lehramtsstudierende gingen zum WS 2015/16 ins Ausland?

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
67 Lehramtsstudierende wurden wegen eines Auslandsstudiums beurlaubt. Darüber hinaus liegen keine Daten zur Gesamtzahl der Lehramtsstudierenden vor, die ins Ausland gingen.
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte.

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente / Verfahren zur Kooperation der zwei Phasen (Hochschulstudium / Vorbereitungsdienst) gibt es?

  • Formalisierter, regelmäßiger Austausch der Beteiligten, wie z.B. AGs, Gremien

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

  • Sonstiges und zwar: zahlreiche zentrale und fachspezifische Projekte: u.a. Hospitationskurs ZePra, Woche des Referendariats

 
Anmerkung:
Jährliches Kooperationsforum sowie phasenübergreifende Lehrkonzepte, die im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung gefördert werden.

Gibt es für berufstätige Lehrkräfte Fortbildungsangebote im Bereich Ganztag?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Zertifikatskurse.

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Wie viele Studierende waren zum WS 2015/16 insgesamt eingeschrieben?

  • 52881 Studierende insgesamt

 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörerinnen und Ersthörer, auch Beurlaubte.

Anzahl der Lehramtsstudierenden an der Hochschule zum WS 2015/16

  • Grundständige Lehramtsstudiengänge: 8849 Studierende

 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörerinnen und Ersthörer, auch Beurlaubte.

Sind innerhalb der Hochschule strategische Ziele für die Lehrerbildung formuliert?

  • Ja

Wird die Lehrerbildung im Leitbild / Mission Statement der Hochschule berücksichtigt?

  • Nein, die Hochschule hat kein ausformuliertes Leitbild

Wird die Lehrerbildung explizit in dem Verantwortungsbereich der Leitungsebene (Rektorat bzw. Präsidium) verortet und personell zugeordnet?

  • Ja, und zwar ist die Lehrerbildung dem Verantwortungsbereich Studium zugeordnet

Gibt es durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderte Projekte?

  • Ja, und zwar folgendes Projekt/folgende Projekte: Lehrerbildung@LMU mit einer Fördersumme in Höhe von ca. 6,9 Mio. €

Klare Verantwortungsstrukturen

Gibt es Kooperationen mit anderen Hochschulen?

Lehramtstyp Mit der Hochschule Bestandteile des Curriculums, für die der Kooperationspartner zuständig ist
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe TU München, Hochschule für Musik und Theater Sport Unterrichtsfach + Didaktikfach, Musik Unterrichtsfach
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen TU München, Hochschule für Musik und Theater Sport Unterrichtsfach + Didaktikfach, Arbeitslehre Unterrichtsfach + Didaktikfach, Musik Unterrichtsfach
Typ 3: Lehramt an Realschulen TU München, Hochschule für Musik und Theater Sport Unterrichtsfach, Musik Unterrichtsfach
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium TU München, Hochschule für Musik und Theater, Akademie der bildenden Künste Sport Unterrichtsfach, Musik Unterrichtsfach, Kunst Unterrichtsfach
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen TU München Berufliche Fachrichtungen (Bachelor of Education/Master of Education Berufliche Bildung)
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter TU München Sport Didaktikfach, Arbeitslehre Didaktikfach
 
Anmerkung:
Unterrichtsfach und Didaktikfach im Rahmen der Didaktik der Grundschule bzw. Didaktiken einer Fächerverbindung der Hauptschule.

Wer trägt die Verantwortung für die Qualitätssicherung der Lehramtsstudiengänge?

  • Münchener Zentrum für Lehrerbildung in Zusammenarbeit mit den 15 lehrerbildenden Fakultäten.

Gibt es ein Zentrum für Lehrerbildung / eine School of Education bzw. eine vergleichbare Einrichtung?

  • Ja, ein Zentrum für Lehrerbildung

Welche Organisationsform des Zentrums für Lehrerbildung / der School of Education bzw. der vergleichbaren Einrichtung liegt vor?

  • Als zentrale fachbereichsübergreifende Einrichtung

 
Anmerkung:
Zentrale wissenschaftliche Einrichtung

Welche Aufgaben und Funktionen hat das Zentrum für Lehrerbildung / die School of Education bzw. die vergleichbare Einrichtung?

  • Lehrorientierung in %: k.A.

  • Dienstleistungsausprägung in %: k.A.

  • Aufgabe der konzeptionellen Weiterentwicklung der Lehrerbildung in %: k.A.

  • Aufgabe der Qualitätssicherung für die Lehrerbildung in %: k.A.

Personalausstattung des Zentrums für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der vergleichbaren Einrichtung (in Vollzeitäquivalenten)

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
Zur Organisation des Münchener Zentrums für Lehrerbildung: www.mzl.lmu.de/mzl
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach den Zahlen für die einzelnen Personalkategorien mit Stand 30.06.2016. (Vollzeitäquivalente)

Wo ist die inhaltliche Gestaltung der Lehramtsstudiengänge institutionell verankert?

  • Auf dezentraler Ebene bei den Fachbereichen

Welche Institutionen sind bei den für die Lehrerbildung relevanten Berufungsverfahren federführend?

  • Fakultäten, Hochschulleitung, Senat

Wo liegt die institutionelle Verantwortung für die konzeptionelle Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge?

  • Auf dezentraler Ebene bei den Fachbereichen

  • Bei dem Zentrum für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der ähnlichen/anderen Einrichtung auf Hochschulebene

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Wo sind die Forschungsaufgaben in der Lehrerbildung institutionell verankert?

  • Bei den Fachbereichen

  • An sonstiger Stelle und zwar: z.B. Forschungsverbund Munich Center of the Learning Sciences (MCLS)

Wie werden berufsbegleitende Promotionen von bereits an Schulen berufstätigen Lehrkräften gefördert?

  • Im Bereich der Bildungswissenschaften: Abordnung zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation; dabei auch Teilnahme an einschlägigen Doktorandenprogrammen möglich, z.B. Promotionsstudiengang "Didaktik der Sprachen", "Reason"; außerdem zahlreiche berufsbegleitende Promotionen von Lehrkräften

  • Im Bereich der Fachdidaktiken: Abordnung zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation; dabei auch Teilnahme an einschlägigen Doktorandenprogrammen möglich, z.B. Promotionsstudiengang "Didaktik der Sprachen", "Reason"; außerdem zahlreiche berufsbegleitende Promotionen von Lehrkräften

Wo liegt die institutionelle Verortung des Promotionsrechts für Absolvent(inn)en der Lehramtsstudiengänge?

  • An sonstiger Stelle und zwar: Bei den Fakultäten

Gibt es interdisziplinäre Forschungsprojekte im Bereich Schulbildungsforschung / Lehrerbildungsforschung?

  • Ja

 
Indikatoren-Info:
Es konnten bis zu drei laufende Forschungsprojekte angegeben werden.