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Monitor Lehrerbildung

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Stiftung Universität Hildesheim

Anzahl Studierende (Stand: Wintersemester 2019/20):

• 8.765 Studierende insgesamt

 

Anzahl Lehramtsstudierende (Stand: Wintersemester 2019/20):

• 2.277 Studierende in polyvalenten Bachelorstudiengängen
• 869 Studierende in lehramtsbefähigenden Masterstudiengängen/M.Ed. Master of Education
 

Angebotene Lehramtstypen:

• LAT 1 (Lehramt an Grundschulen)
• LAT 3 (Lehramt an Haupt- und Realschulen)
 

Studienstruktur:

• Bachelor/Master
 

Zentrum für Lehrerbildung / School of Education:

Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB)

 

Projekte im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“:

Cu2RVE: Cumulativer und curricular vernetzter Aufbau digitalisierungsbezogener Kompetenzen zukünftiger Lehrkräfte

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Sind Beratungsgespräche vor Studienbeginn für Lehramtsstudierende verpflichtend?

  • Nein

Gibt es für Lehramtsstudierende ein verpflichtend vor Studienbeginn zu absolvierendes Eignungspraktikum?

  • Nein

Müssen Studieninteressierte einen Eignungstest absolvieren, um zum Lehramtsstudium zugelassen zu werden?

  • Ja, dieser ist in einigen Fächern und/oder Lehramtstypen obligatorisch: Seit WS 2011/12 ist der Sporteignungstest obligatorisch, seit WS 2012/13 ist auch in den Fächern Kunst und Musik ein Eignungstest zu absolvieren.

Zielgruppen, für die an der Hochschule spezielle Rekrutierungsmaßnahmen (Initiativen/Projekte/Kampagnen etc.) für die Aufnahme eines Lehramtsstudiums existieren

  • Studieninteressierte mit Migrationshintergrund

  • Sonstiges und zwar: Anpassungslehrgang für Personen, die eine Lehramtsausbildung im Ausland absolviert haben. (www.uni-hildesheim.de/io...)

Gibt es Angebote zur Eignungsreflexion für Lehramtsstudierende?

  • Ja, es gibt optionale Angebote, und zwar: Workshopangebote für Studieninteressierte

Gibt es spezielle Masterstudiengänge für Quereinsteigende ins Lehramt?

  • Nein

Existierten zum WS 2019/20 für Anfänger(innen) eines lehramtsbezogenen Bachelorstudiengangs/B.Ed. Bachelor of Education Zulassungsbeschränkungen?

Zulassungsbeschränkung im WS 2019/20
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, in allen Fächern
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja, in allen Fächern

Anzahl der Absolvent(inn)en im Sommersemester 2019 eines (lehramtsbezogenen / polyvalenten) Bachelorstudiengangs

  • 174 Studierende beendeten erfolgreich einen (lehramtsbezogenen) Bachelorstudiengang, der über einen entsprechenden Masterstudiengang sowie über den Vorbereitungsdienst zum Lehramt befähigt

Anzahl der Masterplätze für Lehramtsstudierende zum WS 2019/20

  • 480 Masterplätze insgesamt

 
Anmerkung:
480 für das Studienjahr (freier Studiengang, deshalb Kapazität nur für das Studienjahr ausgewiesen)

Anzahl der Lehramtsstudierenden im 1. und 2. Fachsemester des Masterstudiengangs zum WS 2019/20

Lehramtstyp Anzahl der Lehramtsstudierenden Anzahl der weiblichen Lehramtsstudierenden
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 247 220
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 130 85
 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer(innen). In der Angabe können Beurlaubte enthalten sein.

Welche Beratungsangebote gibt es speziell für Lehramtsstudierende?

  • Freiwillige Beratungsangebote vor Studienbeginn, und zwar:
    -

  • Freiwillige Beratungsangebote, die sich über den gesamten Zeitraum erstrecken, und zwar:
    -

Gibt es Beratungsangebote zu Karrieremöglichkeiten außerhalb des Schuldienstes?

Gibt es Akteure, mit denen die Hochschule eine gemeinsame Strategie entwickelt bzw. seit 2015 entwickelt hat, um Studierende für die Lehramtsstudiengänge zu gewinnen?

  • Nein, aber geplant.

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen an der Hochschule

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen. Stand: Winter 2017/2018.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen

Lehramtstypenbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt an Haupt- und Realschulen

Werden die Lehramtsstudiengänge in einer gestuften Studienstruktur (Bachelor- und Masterstudiengänge) angeboten?

  • Ja, alle Lehramtsstudiengänge werden vollständig in gestufter Struktur angeboten und zwar seit WS 2004/05

 
Anmerkung:
Masterstudiengänge seit WS 2007/08
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2019/2020.

Gibt es polyvalente Bachelorstudiengänge?

  • Ja, die Bachelorstudiengänge für alle angebotenen Lehramtstypen sind polyvalent

 
Indikatoren-Info:
Die Entscheidung für ein Lehramt fällt erst zum Master.

Ausmaß (Workload) von curricularer Wahlfreiheit (gestufter Studiengang)

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Falls Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 6 LP 30 LP 36 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 6 LP 26 LP 32 LP
 
Anmerkung:
1 Dazu gehören: Modul IuK (Informations- und Kommunikationstechnologie im Unterricht) und das außerschulische Praktikum im Bachelorstudiengang. Die Module Didaktik des Erstunterrichts und Inklusion, das Projektband sowie der Optionalbereich im Masterstudiengang.
2 Dazu gehören: Modul IuK (Informations- und Kommunikationstechnologie im Unterricht) und das außerschulische Praktikum im Bachelorstudiengang. Das Modul Inklusion, das Projektband sowie der Optionalbereich im Masterstudiengang.

Maßnahmen, die die Hochschule für spezielle Zielgruppen ergreift, um eine möglichst hohe Absolvent(inn)enquote in den Lehramtsstudiengängen zu gewährleisten

  • Studierende mit Migrationshintergrund: -

Werden Studiengänge mit integrierter Sonderpädagogik angeboten?

  • Nein

Studieninhalte

Wie viele Leistungspunkte müssen in den verschiedenen Bereichen erreicht werden (gestufter Studiengang)?

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Vorgabe für Bachelorstudiengang und Masterstudiengang zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 k.A. k.A. 50 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 2 k.A. k.A. 17 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 50 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 3 k.A. k.A. 17 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 4 36 LP 14 LP 50 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 5 12 LP 30 LP k.A.
Abschlussarbeit/-prüfung 6 9 LP 26 LP 35 LP
Optionalbereich/Sonstiges 7 6 LP 30 LP 36 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 8 k.A. k.A. 50 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 9 k.A. k.A. 17 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 50 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 10 k.A. k.A. 17 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 11 36 LP 18 LP 54 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 12 12 LP 30 LP k.A.
Abschlussarbeit/-prüfung 13 9 LP 26 LP k.A.
Optionalbereich/Sonstiges 14 6 LP 26 LP 32 LP
 
Anmerkung:
1 Der jeweilige Anteil von Fachdidaktik und Fachwissenschaft obliegt in der genauen Aufteilung den Fächern.
2 Laut Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds. MasterVO Lehr I) müssen mindestens 25% des Curriculums des Faches fachdidaktisch ausgerichtet sein. Dabei ist es der Hochschule überlassen, wie die LP auf Bachelor- und Master verteilt werden. In den zum WS 2014/15 eingeführten viersemestrigen Masterstudiengängen kommt noch die Praxisphase mit 15 LP pro Fach dazu, die aber nicht dem Unterrichtsfach, sondern dem Professionalisierungsbereich zugeordnet ist.
3 Laut Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds. MasterVO Lehr I) müssen mindestens 25% des Curriculums des Faches fachdidaktisch ausgerichtet sein. Dabei ist es der Hochschule überlassen, wie die LP auf Bachelor- und Master verteilt werden. In den zum WS 2014/15 eingeführten viersemestrigen Masterstudiengängen kommt noch die Praxisphase mit 15 LP pro Fach dazu, die aber nicht dem Unterrichtsfach, sondern dem Professionalisierungsbereich zugeordnet ist.
4 Bildungswissenschaften: Pädagogik, Psychologie, Wahlpflichtfach.
5 In den zum WS 2014/15 eingeführten viersemestrigen Masterstudiengängen kommt noch die Praxisphase mit 15 LP pro Fach dazu, die aber nicht dem Unterrichtsfach, sondern dem Professionalisierungsbereich zugeordnet ist. Die Praxisphase im Master mit insgesamt 30 LP zählt zum Professionalisierungsbereich, wird aber von den Fachdidaktiken begleitet. Die übrigen 12 LP verteilen sich auf die Schulpraktischen Studien und das Allgemeine Schulpraktikum im Bachelor.
6 Nach den neuen Vorgaben für den viersemestrigen Master sind für die Abschlussmodule in Bachelor und Master zusammen 35 LP vorgesehen.
7 Dazu gehören: Modul IuK (Informations- und Kommunikationstechnologie im Unterricht) und das außerschulische Praktikum im Bachelorstudiengang. Die Module Didaktik des Erstunterrichts und Inklusion, das Projektband sowie der Optionalbereich im Masterstudiengang.
8 Der jeweilige Anteil von Fachdidaktik und Fachwisenschaft obliegt in der genauen Aufteilung den Fächern.
9 Laut Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds. MasterVO Lehr I) müssen mindestens 25% des Curriculums des Faches fachdidaktisch ausgerichtet sein. Dabei ist es der Hochschule überlassen, wie die LP auf Bachelor- und Master verteilt werden. In den zum WS 2014/15 eingeführten viersemestrigen Masterstudiengängen kommt noch die Praxisphase mit 15 LP pro Fach dazu, die aber nicht dem Unterrichtsfach, sondern dem Professionalisierungsbereich zugeordnet ist.
10 Laut Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds. MasterVO Lehr I) müssen mindestens 25% des Curriculums des Faches fachdidaktisch ausgerichtet sein. Dabei ist es der Hochschule überlassen, wie die LP auf Bachelor- und Master verteilt werden. In den zum WS 2014/15 eingeführten viersemestrigen Masterstudiengängen kommt noch die Praxisphase mit 15 LP pro Fach dazu, die aber nicht dem Unterrichtsfach, sondern dem Professionalisierungsbereich zugeordnet ist.
11 Bildungswissenschaften: Pädagogik, Psychologie, Wahlpflichtfach sowie schulstufenspezifisches Angebot in Pädagogik und Psychologie
12 In den zum WS 14/15 eingeführten viersemestrigen Masterstudiengängen kommt noch die Praxisphase mit 15 LP pro Fach dazu, die aber nicht dem Unterrichtsfach, sondern dem Professionalisierungsbereich zugeordnet ist. Die Praxisphase im Master mit insgesamt 30 LP zählt zum Professionalisierungsbereich, wird aber von den Fachdidaktikten begleitet. Die übrigen 12 LP verteilen sich auf die Schulpraktischen Studien und das Allgemeine Schulpraktikum im Bachelor.
13 Nach den neuen Vorgaben für den viersemestrigen Master sind für die Abschlussmodule in Bachelor und Master zusammen 35 LP vorgesehen.
14 Dazu gehören: Modul IuK (Informations- und Kommunikationstechnologie im Unterricht) und das außerschulische Praktikum im Bachelorstudiengang. Das Modul Inklusion, das Projektband sowie der Optionalbereich im Masterstudiengang.

Werden fachwissenschaftliche Veranstaltungen speziell für Lehramtsstudierende angeboten?

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Nein die meisten Veranstaltungen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Nein die meisten Veranstaltungen
 
Anmerkung:
Aufgrund der Polyvalenz der Bachelorstudiengänge stehen die Lehrveranstaltungen auch den Studierenden der Nicht-Lehramts-Varianten offen. Die Kompetenzvorgaben der Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds. MasterVO-Lehr) wurden bei der Gestaltung des Curriculums zugrunde gelegt. Die Lehrveranstaltungen berücksichtigen diese entsprechend.

Verpflichtend zu absolvierende Lehrveranstaltungen, die den Erwerb von professionellen Kompetenzen zur Bewältigung der folgenden Herausforderungen in den Vordergrund stellen:

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Themen standen zur Auswahl: Schulentwicklung, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Unterrichtsentwicklung (d.h. systematische Verbesserung der Qualität des Unterrichts), Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Inklusion/Heterogenität, Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Demokratiebildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Medienkompetenz in einer digitalen Welt (Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung, Mediendidaktik), Interkulturelle Kompetenz, Überfachliche Kompetenzen (wie Kommunikation, kreatives Problemlösen und Gestaltungsfähigkeit), Personale Kompetenzen (wie Diskurs- und Reflexionsfähigkeit, Teamfähigkeit und Selbstführung). Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen zur Bewältigung folgender Herausforderungen im Vordergrund stehen:
Schulentwicklung
Unterrichtsentwicklung
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Individuelle Förderung
Demokratiebildung
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Medienkompetenz in einer digitalen Welt
Interkulturelle Kompetenz
Überfachliche Kompetenzen
Personale Kompetenzen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen zur Bewältigung folgender Herausforderungen im Vordergrund stehen:
Schulentwicklung
Unterrichtsentwicklung
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Individuelle Förderung
Demokratiebildung
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Medienkompetenz in einer digitalen Welt
Interkulturelle Kompetenz
Überfachliche Kompetenzen
Personale Kompetenzen

Gibt es für Lehramtsstudierende verpflichtend im Curriculum verankerte Angebote (z.B. Lehrveranstaltungen, Praxisstudien) zum Erwerb von Medienkompetenz in einer digitalen Welt?

Curricular verankerte Angebote
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, in allen Fächern
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja, in allen Fächern
 
Indikatoren-Info:
Medienkompetenz umfasst hier folgende Bereiche: Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung, Mediendidaktik. Stand: Winter 2019/2020.

Wo sind Inhalte zum Thema Medienkompetenz in einer digitalen Welt im Lehramtsstudium curricular verankert?

  • In einzelnen Fachdidaktiken

  • In den Bildungswissenschaften

 
Indikatoren-Info:
Medienkompetenz umfasst hier folgende Bereiche: Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung, Mediendidaktik. Stand: Winter 2019/2020.

In welchen Bereichen stellt der Erwerb von Medienkompetenz in einer digitalen Welt ein Querschnittsthema dar?

  • Geplantes Querschnittsthema in den Bildungswissenschaften

  • Geplantes Querschnittsthema in den Fachdidaktiken

 
Indikatoren-Info:
Medienkompetenz umfasst hier folgende Bereiche: Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung, Mediendidaktik. Stand: Winter 2019/2020.

Wo sind Inhalte zum Thema Inklusion im Lehramtsstudium curricular verankert?

  • In einzelnen Fachdidaktiken

  • In den Bildungswissenschaften

In welchen Bereichen stellt Inklusion ein Querschnittsthema dar?

  • Existierendes Querschnittsthema in den Bildungswissenschaften

  • Existierendes Querschnittsthema in den Fachdidaktiken

  • Existierendes Querschnittsthema in den Fachwissenschaften

 
Anmerkung:
Projekt „Inklusive Lehrer_innenbildung“ (iLeb 4.0), Kooperationsprojekt des Centrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) und der Plattform Zukunft Inklusion (ZINK),
Indikatoren-Info:
Das heißt, es gibt kein gesondertes Modul / keine gesonderte Lehrveranstaltung zur Inklusion, aber das Thema ist Gegenstand mehrerer Lehrveranstaltungen.

Gibt es Zertifikatsangebote für Lehramtsstudierende und/oder berufstätige Lehrkräfte zu den nachfolgenden (Themen-)Bereichen?

  • Angebot(e) zum Thema Inklusion für Studierende

  • Angebot(e) zum Thema Nachhaltige Entwicklung für Studierende

  • Angebot(e) zum Thema Erwerb von Medienkompetenz in einer digitalen Welt für Studierende

 
Anmerkung:
Studiengang Inklusive Pädagogik und Kommunikation

Gibt es Lehrveranstaltungen, in denen Lehramtsstudierende mit Studierenden anderer Studiengänge gemeinsam lernen, um bereits während des Studiums multiprofessionelle Zusammenarbeit kennenzulernen?

  • Ja, es gibt Lehrveranstaltungen, in denen Lehramtsstudierende mit Studierenden anderer Fachrichtungen (z.B. Soziale Arbeit, Psychologie) mit Bezug zum Berufsfeld Schule gemeinsam lernen.

Gibt es (institutionalisierte) Arbeitsformen zur Abstimmung inklusionsbezogener Inhalte zwischen den (Teil-)Studiengängen bzw. den beteiligten Lehramtsfächern?

  • Ja, zwischen den einzelnen Teilstudiengängen des Lehramtsstudiums.

  • Ja, zwischen einzelnen Fächern (Fachwissenschaft, Fachdidaktik).

Gibt es curricular verankerte Angebote, die darauf abzielen, die Entwicklung einer professionellen pädagogischen Haltung bei den Lehramtsstudierenden anzustoßen?

  • Ja, und zwar: durch Seminare begleitete Praktika in Bachelor und Master

Praxisbezug

Ausmaß (Workload) der Praxisphasen insgesamt (gestufter Studiengang)

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Falls Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 12 LP 30 LP k.A.
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 12 LP 30 LP k.A.
 
Anmerkung:
1 In den zum WS 2014/15 eingeführten viersemestrigen Masterstudiengängen kommt noch die Praxisphase mit 15 LP pro Fach dazu, die aber nicht dem Unterrichtsfach, sondern dem Professionalisierungsbereich zugeordnet ist. Die Praxisphase im Master mit insgesamt 30 LP zählt zum Professionalisierungsbereich, wird aber von den Fachdidaktiken begleitet. Die übrigen 12 LP verteilen sich auf die Schulpraktischen Studien und das Allgemeine Schulpraktikum im Bachelor.
2 In den zum WS 14/15 eingeführten viersemestrigen Masterstudiengängen kommt noch die Praxisphase mit 15 LP pro Fach dazu, die aber nicht dem Unterrichtsfach, sondern dem Professionalisierungsbereich zugeordnet ist. Die Praxisphase im Master mit insgesamt 30 LP zählt zum Professionalisierungsbereich, wird aber von den Fachdidaktikten begleitet. Die übrigen 12 LP verteilen sich auf die Schulpraktischen Studien und das Allgemeine Schulpraktikum im Bachelor.

Gibt es für Lehramtsstudierende ein verpflichtend während des Studiums zu absolvierendes Orientierungspraktikum?

  • Ja

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende verpflichtend?

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja Nein
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja Nein

Sind schulpraktische Studien in inklusiv arbeitenden Schulen verpflichtend oder als Wahlmöglichkeit vorgesehen?

  • Ja, als Wahlmöglichkeit für alle Lehramtsstudiengänge/Lehramtstypen

Wie werden die Studierenden im Rahmen der schulpraktischen Studien seitens der Hochschule betreut?

  • Es gibt Ansprechpartner(innen) im Zentrum für Lehrerbildung/in der School of Education

  • Die hochschulischen Betreuer(innen) besuchen die Studierenden in ihren schulpraktischen Studien

  • Telefonischer/schriftlicher Austausch mit den Betreuer(inne)n

  • Es ist eine Vor- und/oder Nachbereitung in Seminaren o.ä. Formaten vorgesehen

Wie werden die Studierenden vonseiten der Hochschule betreut, wenn sie in inklusiv arbeitenden Schulen ihre schulpraktischen Studien ableisten?

  • Die hochschulischen Betreuer(innen) besuchen die Studierenden in ihren schulpraktischen Studien

Welche Personengruppen sind an der Betreuung der schulpraktischen Studien in der Regel beteiligt?

  • Lehrkräfte der Schulen

  • Dozierende der Hochschulen

  • Vertreter(innen) der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung / Studienseminare

Welche Maßnahmen der Personalentwicklung werden genutzt, um das vorhandene wissenschaftliche Hochschulpersonal dafür weiterzubilden, dass sie die Lehramtsstudierenden kompetent auf inklusiv arbeitende Schulen vorbereiten können?

  • Interne Workshops/Arbeitsgemeinschaften

  • Workshops/Veranstaltungen unter Beteiligung externer Akteure

Wie werden Lehramtsstudierende auf die praktische Arbeit in einer multiprofessionellen Kooperationskultur vorbereitet?

  • Durch Lehrveranstaltungen in den Bildungswissenschaften

  • Im Rahmen von Praktika

  • Im Rahmen von Lehr-Forschungs-Projekten

 
Indikatoren-Info:
Gemeint ist Multiprofessionalität als die Zusammenarbeit von Personen aus unterschiedlichen Berufsgruppen.

Mobilität

Gibt es Projekte/Initiativen zur Förderung der Internationalisierung der Lehrkräftebildung?

  • Ja, und zwar: Studierendenmobilität: Auslandsstudium, Praktika, Fremdsprachanssistenz incl. Beratung und Informationsveranstaltungen

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

In welchen Bereichen finden Kooperationen zwischen erster und zweiter Phase der Lehrkräftebildung statt?

  • Gemeinsam durchgeführte Informationsveranstaltungen

  • Gemeinsam durchgeführte Lehrveranstaltungen im Rahmen der Lehramtsstudiengänge

  • Gemeinsam durchgeführte Praxisphasen im Lehramtsstudium

  • Gemeinsame Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung

In welcher Form wird mit Akteuren der zweiten Phase der Lehrkräftebildung kooperiert?

  • Gemeinsame Arbeitsgruppen

  • Beteiligung in Gremien

  • Sonstiges, und zwar: Tandemlehre im Master of Education (Praxisphase)

Gibt es duale Lehramtsstudiengänge (d.h. Vorbereitungsdienst (teilweise) integriert in das Lehramtsstudium)?

  • Nein

Gibt es berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengänge für Berufstätige ohne Lehramtsqualifikation, die sich für das Lehramt qualifizieren möchten?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Wenn die Frage mit "Ja" beantwortet wurde, sollte zudem der Studiengang sowie die Anzahl der zum WS 19/20 eingeschriebenen Studierenden angegeben werden.

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Wie viele Studierende waren zum WS 2019/20 insgesamt eingeschrieben?

  • 8765 Studierende insgesamt

 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer(innen). In der Angabe können Beurlaubte enthalten sein.

Anzahl der Lehramtsstudierenden an der Hochschule zum WS 2019/20

  • Polyvalente Bachelorstudiengänge: 2277 Studierende

  • Lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education: 869 Studierende

 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer(innen). In der Angabe können Beurlaubte enthalten sein.

Sind innerhalb der Hochschule strategische Ziele für die Lehrkräftebildung formuliert?

  • Ja

Dokumentation/Quelle der Ziele

  • Im Leitbild des Centrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) (www.uni-hildesheim.de/ce... ) und in der Hochschulentwicklungsplanung Minerva 2025

Wird die Lehrkräftebildung im Leitbild / Mission Statement der Hochschule berücksichtigt?

  • Ja

 
Anmerkung:
Die Lehrerbildung ist in der Entwicklungsplanung der Hochschule (Minerva 2020) ausdrücklich genannt: www.uni-hildesheim.de/pr...

Wird die Lehrkräftebildung explizit in dem Verantwortungsbereich der Leitungsebene (Rektorat bzw. Präsidium) verortet und personell zugeordnet?

  • Ja, und zwar ist die Lehrkräftebildung dem Verantwortungsbereich des hauptberuflichen Vizepräsidenten für Studium, Lehre, studentische Belange und Digitalisierung zugeordnet

Gibt es durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderte Projekte?

  • Nein

Gibt es durch die zusätzliche Förderlinie der Qualitätsoffensive Lehrerbildung mit den Schwerpunkten "Digitalisierung in der Lehrerbildung" und/oder "Lehrerbildung für die beruflichen Schulen" geförderte Projekte?

  • Ja

 
Anmerkung:
Cumulativer und curricular vernetzter Aufbau digitalisierungsbezogener Kompetenzen zukünftiger Lehrkräfte“ (Cu2RVE) www.uni-hildesheim.de/Cu...

Durchgeführte oder geplante Maßnahmen zur Gewährleistung der Nachhaltigkeit von Projekten, die durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung an der Hochschule gefördert wurden

  • Verstetigung von Personalstellen

  • Aufbereitung der neuen Erkenntnisse für die Weiternutzung, wissenschaftliche Dissemination

  • Über die Förderung hinausgehende Zielsetzungen und Planungen, die an die Projektinhalte anknüpfen

Durchgeführte oder geplante Maßnahmen, um die Ergebnisse der an der Hochschule im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderten Projekte in die Breite zu tragen

  • Transfer zu Hochschulen, die keine Beteiligten an dem geförderten Projekt sind:

  • Wissenschaftliche Publikationen und Konferenzteilnahmen

  • Entwicklung und Veröffentlichung von Lehr- und Studienmaterialien, die in den geförderten Projekten entstehen

  • Aufbau von Team- und Netzwerkstrukturen

  • Transfer zu Akteuren der zweiten und dritten Phase der Lehrkräftebildung:

  • Publikationen und Konferenzteilnahmen

  • Aufbau von Team- und Netzwerkstrukturen

Verantwortungsstrukturen

Gibt es in Bezug auf Lehramtsstudiengänge Kooperationen mit anderen Hochschulen?

Lehramtstyp Mit der Hochschule Bestandteile des Curriculums, für die die kooperierende(n) Hochschule(n) zuständig ist/sind
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Hannover: Kooperationsvertrag zwischen dem Institut für Theologie der Universität Hannover und dem Institut für Katholische Theologie der Universität Hildesheim im Bereich katholische Theologie
 

Wer trägt die Verantwortung für die Qualitätssicherung der Lehramtsstudiengänge?

  • Zentrum für Lehrerbildung/School of Education

  • Fakultäten/Fachbereiche/Studienkommissionen

  • Hochschulweite Stabsstelle Qualitätssicherung/ Qualitätsmanagement

  • Vizepräsident(in)/Prorektor(in) für Lehre, Studium oder Vergleichbares

Gibt es ein Zentrum für Lehrerbildung / eine School of Education bzw. eine vergleichbare Einrichtung?

  • Ja, ein Zentrum für Lehrerbildung

 
Anmerkung:
Der Name des Zentrums lautet Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB).

Wird das Zentrum für Lehrerbildung/die School of Education in Kooperation mit einer oder mehreren anderen Hochschulen betrieben?

  • Nein

Welche Organisationsform des Zentrums für Lehrerbildung / der School of Education bzw. der vergleichbaren Einrichtung liegt vor?

  • Als zentrale (wissenschaftliche) Einrichtung der Hochschule

Aufgaben des Zentrums für Lehrerbildung/der School of Education bzw. einer ähnlichen/anderen Einrichtung und der Verantwortungsgrad hinsichtlich der einzelnen Aufgaben

Aufgaben Verantwortungsgrad
Inhaltliche Gestaltung der Lehramtsstudiengänge gemeinsame Verantwortung mit anderen Akteuren
Konzeptionelle Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge gemeinsame Verantwortung mit anderen Akteuren
Berufungsverfahren in der Lehrkräftebildung keine Verantwortung
Forschungsaufgaben in der Lehrkräftebildung gemeinsame Verantwortung mit anderen Akteuren
Qualitätssicherung der Lehramtsstudiengänge gemeinsame Verantwortung mit anderen Akteuren
Lehraufgaben in den Lehramtsstudiengängen keine Verantwortung
Promotionsvorhaben in der Lehrkräftebildung gemeinsame Verantwortung mit anderen Akteuren
Serviceangebote für Lehramtsstudierende gemeinsame Verantwortung mit anderen Akteuren
Serviceangebote für Hochschulleitungen keine Verantwortung
Serviceangebote für außerhochschulische Akteure gemeinsame Verantwortung mit anderen Akteuren
Koordination von Praxisphasen gemeinsame Verantwortung mit anderen Akteuren

Personalausstattung des Zentrums für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der vergleichbaren Einrichtung (in Vollzeitäquivalenten)

  • Anzahl Professor(inn)enstellen: 0.00

  • Anzahl Stellen akademische Mitarbeiter(innen) aus dem Mittelbau: 5.25

  • Anzahl sonstige Mitarbeiter(innen): 6.00

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach den Zahlen für die einzelnen Personalkategorien mit Stand 30.06.2019. (Vollzeitäquivalente)

Welche Institutionen sind bei den für die Lehrerbildung relevanten Berufungsverfahren federführend?

  • Fakultäten/Fachbereiche

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Wo liegt die institutionelle Verortung des Promotionsrechts für Absolvent(inn)en der Lehramtsstudiengänge?

  • Bei den Fakultäten (Fachwissenschaften, Bildungswissenschaften)

Wie werden berufsbegleitende Promotionen von bereits an Schulen berufstätigen Lehrkräften gefördert?

  • Im Bereich der Bildungswissenschaften:
    Die Promotionskollegs richten sich nicht speziell an berufstätige Lehrkräfte, können von solchen aber genutzt werden - Promotionskolleg "Unterrichtsforschung" www.uni-hildesheim.de/ce... ; Margot-Möller-Promotionskolleg (www.uni-hildesheim.de/in...)

  • Im Bereich der Fachdidaktiken:
    Die Promotionskollegs richten sich nicht speziell an berufstätige Lehrkräfte, können von solchen aber genutzt werden - Promotionskolleg "Unterrichtsforschung" www.uni-hildesheim.de/ce... ; Margot-Möller-Promotionskolleg (www.uni-hildesheim.de/in...)