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Monitor Lehrerbildung

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Universität Kassel

Im Wintersemester 2015/16 waren an der Universität Kassel insgesamt 24.385 Studierende eingeschrieben. Davon waren zu diesem Zeitpunkt 3.445 Studierende in einen grundständigen Lehramtsstudiengang und 1.033 in einen lehramtsbezogenen Bachelor- bzw. lehramtsbefähigenden Masterstudiengang immatrikuliert. Angeboten werden an der Universität Kassel die Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen), 3 (Lehramt an Hauptschulen und Realschulen), 4 (Lehramt an Gymnasien) und 5 (Lehramt an beruflichen Schulen). Die Ausbildung für den Lehramtstypen 5 erfolgt in einer gestuften Studienstruktur mit Abschluss Bachelor/Master, die übrigen Lehramtsstudiengänge erfolgen in einer grundständigen Studienstruktur mit Abschluss Staatsexamen. Teilweise werden polyvalente Bachelorstudiengänge angeboten. Der Bachelor sowie Teile des Masterprogramms Pflege- und Gesundheitspädagogik (Lehramtstyp 5) werden in Kooperation mit der Hochschule Fulda angeboten. An der Universität Kassel existiert ein Zentrum für Lehrerbildung. Über Schnupperwochen und Werbeveranstaltungen an einzelnen Schulen versucht die Universität Kassel, Studieninteressierte für ein Lehramtsstudium zu gewinnen. Daneben existieren weitere Kampagnen zur Aufnahme eines Lehramtsstudiums in MINT-Fächern. Außerdem gibt es spezielle Maßnahmen zur Rekrutierung spezifischer Zielgruppen.

 

An der Universität Kassel wird im Rahmen des Bund-Länder-Förderprogramms Qualitätsoffensive Lehrerbildung das Projekt "PRONET – Professionalisierung durch Vernetzung" gefördert.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Sind Beratungsgespräche vor Studienbeginn für Lehramtsstudierende verpflichtend?

  • Nein

Gibt es für Lehramtsstudierende ein verpflichtendes Eignungspraktikum, das vor Studienbeginn absolviert werden muss?

  • Nein

Müssen Studieninteressierte einen Eignungstest absolvieren, um zum Lehramtsstudium zugelassen zu werden?

  • Nein

 
Anmerkung:
Im Rahmen der Einführungsveranstaltungen müssen alle Studierenden ein Studienelement 'Personale Basiskompetenzen' durchlaufen, das auch der Eignungsreflexion dient und mit entsprechender Beratung abgeschlossen wird.

Anzahl der Lehramtsstudierenden im 7. und 8. Fachsemester zum WS 2015/16 mit angestrebtem Abschluss Staatsexamen

Lehramtstyp Anzahl der Lehramtsstudierenden Anzahl der weiblichen Lehramtsstudierenden
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 133 110
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 178 115
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 287 160
 
Anmerkung:
Lehramtstyp 1 und 3 haben in Hessen nur eine Regelstudienzeit von 7 Semestern. Daher haben wir hier weniger Studierende im 8. Fachsemester.
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte

Existierten zum WS 2016/17 in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und/oder in den Bildungswissenschaften Zulassungsbeschränkungen zum Bachelorstudiengang (gestufte Studiengänge)?

Zulassungsbeschränkung im WS 2016/17
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Deutsch Ja
Mathematik Ja
Englisch Ja
Bildungswissenschaften Ja
 
Anmerkung:
NC für das Hauptfach Wirtschaftspädagogik wirkt sich direkt auf die genannten Fächer aus.

Anzahl der Absolvent(inn)en im Sommersemester 2016 eines (lehramtsbezogenen / polyvalenten) Bachelorstudiengangs / B.Ed. Bachelor of Education

  • 35 Studierende beendeten erfolgreich einen lehramtsbezogenen Bachelorstudiengang/B.Ed. Bachelor of Education, der über einen entsprechenden Masterstudiengang zum Lehramt befähigt

 
Anmerkung:
In der Regel haben wir hier mehr als 50 Absolventen, für das SoSe 2016 sind derzeit noch nicht alle Prüfungen verbucht.

Anzahl der Masterplätze für Lehramtsstudierende zum WS 2016/17

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
Es gibt hier keine Obergrenze, jedoch die Zielzahl von derzeit 110 Plätzen pro Jahr.

Anzahl der Masterplätze in den Bildungswissenschaften für Lehramtsstudierende zum WS 2016/17

  • nicht zutreffend

Anzahl der Lehramtsstudierenden im 1. und 2. Fachsemester des Masterstudiengangs zum WS 2015/16

Lehramtstyp Anzahl der Lehramtsstudierenden Anzahl der weiblichen Lehramtsstudierenden
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 167 98
 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte

Existierten zum WS 2016/17 in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und/oder in den Bildungswissenschaften Zulassungsbeschränkungen zum Masterstudiengang (gestufte Studiengänge)?

Zulassungsbeschränkung im WS 2016/17
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Deutsch Nein
Mathematik Nein
Englisch Nein
Bildungswissenschaften Nein

Gibt es Initiativen zur Rekrutierung von Lehramtsstudierenden?

  • Ja

Informationen zu den Initiativen

  • Schnupperwochen

  • Werbeveranstaltungen an einzelnen Schulen (auch fachbezogen)

  • Studien- und Berufsinformationstage an der Hochschule

Gibt es Initiativen zur Rekrutierung spezifischer Zielgruppen?

  • Ja

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Studienanfänger mit Migrationshintergrund, männliche Studienanfänger, Frauen in MINT-Lehramtsfächern, Studierende des Dritten Bildungswegs (Studieren ohne Abitur oder Fachhochschulreife).

Informationen zu den Maßnahmen

Gibt es Projekte / Kampagnen zur Aufnahme eines Lehramtsstudiums in den MINT-Fächern?

Gibt es studienbegleitende Angebote zur Beratung Lehramtsstudierender?

  • Lern- und Prüfungscoaching, fachspezifisches Mentoring, Studienberatung Lehramt und Fachstudienberatung, Beratungs- und Reflexionsgespräche im Anschluss an die Studienelemente "Personale Basiskompetenzen" und die Schulpraxisphasen, Angebote der allgemeinen Studienberatung der Hochschule

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Beratungsangebote wie Coaching und/oder Mentoring.

Gibt es Beratungsangebote zu Karrieremöglichkeiten außerhalb des Schuldienstes?

Gibt es spezielle Maßnahmen zur Werbung für die Aufnahme eines Lehramtsstudiums 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen'?

  • Ja, und zwar: Schnupperstudium, Kennenlerntage, Orientierungsstudium im MINT-Bereich, Homepage

Beschreibung der Maßnahmen

Gibt es besondere Projekte/Kampagnen, um Studierende eines nicht-lehramtsbezogenen Fachstudiums für ein (Master-) Studium 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' zu gewinnen?

  • Ja, und zwar: Individuelle Studienberatung

  • Sonstige, und zwar: Möglichkeit des Quereinstiegs in den Masterstudiengang mit Auflagen

Wurden oder werden Reformmodelle für das Studium 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' durchgeführt?

  • Ja, und zwar die folgenden: Kooperationsstudiengang für Pädagogik der Gesundheitsberufe mit der Fachhochschule Fulda

Dokumentation der Reformmodelle

Anzahl der Lehramtsstudierenden der 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' im 1. und 2. Fachsemester des Masterstudiengangs zum WS 2015/16 in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen

Berufliche Fachrichtung Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Anzahl der Lehramtsstudierenden insgesamt (berufliche und allgemeinbildende Fächer): -
Nur Studierende der einzelnen beruflichen Fachrichtungen:
Wirtschaft und Verwaltung: 83 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Metalltechnik: 12 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Elektrotechnik: 2 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Bautechnik: -
Holztechnik: -
Textiltechnik und -gestaltung: -
Labortechnik/Prozesstechnik: -
Druck- und Medientechnik: -
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik: -
Gesundheit und Körperpflege: -
Ernährung und Hauswirtschaft: -
Agrarwirtschaft: -
Sozialpädagogik: 39 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Pflege: 31 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Fahrzeugtechnik: -
Informationstechnik: -
 
Anmerkung:
In den allgemeinbildenden Lehramtsstudiengängen gibt es keine Masterstudierenden, daher sind die o.g. Zahlen die Gesamtzahlen der Hochschule.
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte. Gemeint ist der Lehramtstyp 5 gemäß Bezeichnung und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen an der Hochschule

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen. Stand: Winter 2017/2018.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen

Lehramtstypenbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt an Hauptschulen und Realschulen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Lehramt an beruflichen Schulen

Werden lehramtsbezogene Weiterbildungsstudiengänge angeboten?

  • Ja, und zwar: Deutsch als Zweitsprache, Master Bildungsmanagement

Werden die Lehramtsstudiengänge in einer gestuften Studienstruktur angeboten?

  • Die Lehramtsstudiengänge werden sowohl in gestufter als auch in grundständiger Studienstruktur angeboten

 
Anmerkung:
Lehramt an beruflichen Schulen gestuft, ansonsten Staatsexamen.
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Angebotene Studienstruktur

Studienstruktur der angebotenen Lehramtstypen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe grundständige Studienstruktur mit Abschluss Staatsexamen versehen mit Leistungspunkten
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I grundständige Studienstruktur mit Abschluss Staatsexamen versehen mit Leistungspunkten
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium grundständige Studienstruktur mit Abschluss Staatsexamen versehen mit Leistungspunkten
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen gestufte Studienstruktur mit Abschluss Bachelor / Master
 
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Gibt es polyvalente Bachelorstudiengänge?

  • Ja, es werden teilweise polyvalente Bachelorstudiengänge angeboten

 
Indikatoren-Info:
Die Entscheidung für ein Lehramt fällt erst zum Master.

Ausmaß (Workload) von curricularer Wahlfreiheit (grundständiger Studiengang)

Staatsexamen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 k.A.
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium k.A.
 
Anmerkung:
1 Die Angaben beziehen sich auf den seit 2014 durchgeführten Modellversuch Praxissemester.
2 Die Angaben beziehen sich auf den seit 2014 durchgeführten Modellversuch Praxissemester.

Ausmaß (Workload) von curricularer Wahlfreiheit (gestufter Studiengang)

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Falls Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen k.A. k.A. k.A.

Studieninhalte

Wie viele Leistungspunkte müssen in den verschiedenen Bereichen erreicht werden (gestufter Studiengang)?

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Vorgabe für Bachelorstudiengang und Masterstudiengang zusammen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 90 LP 18 LP k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 9 LP 21 LP k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 34 LP 46 LP k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. ca. 24 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 36 LP 16 LP k.A.
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 1 8 LP 12 LP k.A.
Abschlussarbeit/-prüfung 11 LP 19 LP k.A.
Optionalbereich/Sonstiges k.A. k.A. k.A.
 
Anmerkung:
1 Bereits in den o.g. Werten enthalten. Bachelor = 8 LP in Bildungswissenschaften; Master = je 6 LP in den beiden Fachdidaktiken

Wie viele Leistungspunkte müssen in den verschiedenen Bereichen erreicht werden (grundständiger Studiengang)?

Staatsexamen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 20 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 20 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 20 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 20 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer 20 LP
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer 20 LP
Bildungswissenschaften 60 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 1 36 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 2 k.A.
Optionalbereich/Sonstiges 3 k.A.
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 30 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 27 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 30 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 27 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Bildungswissenschaften 60 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 4 36 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 5 k.A.
Optionalbereich/Sonstiges 6 k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 64 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 30 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 64 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 30 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Bildungswissenschaften 52 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 7 20 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 8 k.A.
Optionalbereich/Sonstiges k.A.
 
Anmerkung:
1 Die Praktika sind in den o.g. Werten der Fächer bereits enthalten. Von den 30 LP Praxissemester entfallen 16 LP auf Bildungswissenschaften und je 7 LP auf die Fächer 1 und 2. In Fach 3 ist ein weiteres Praktikum mit 6 LP außerhalb des Praxissemesters enthalten.
2 Die Staatsprüfungen werden nicht mit in die vorgesehenen 180 LP einbezogen.
3 Die Angaben beziehen sich auf den seit 2014 durchgeführten Modellversuch Praxissemester.
4 Die LP des Praxissemesters sind in den o.g. Werten der Fächer bereits enthalten. Von den 30 LP Praxissemester entfallen 16 LP auf Bildungswissenschaften und je 7 LP auf die Fächer 1 und 2. In einem der beiden Fächer ist ein weiteres Praktikum mit 6 LP außerhalb des Praxissemesters vorgesehen.
5 Die Staatsprüfungen werden nicht mit in die vorgesehenen 180 LP einbezogen.
6 Die Angaben beziehen sich auf den seit 2014 durchgeführten Modellversuch Praxissemester.
7 Die Praktika sind zu je 6 LP in den beiden ersten Fächern und mit 8 LP bereits in den Angaben zu den Bildungswissenschaften enthalten.
8 Die Staatsprüfungen werden nicht mit in die vorgesehenen 240 LP einbezogen.

Gibt es hochschulspezifische Bestimmungen, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge / M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

Werden fachwissenschaftliche Veranstaltungen speziell für Lehramtsstudierende angeboten?

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - - etwa die Hälfte der Veranstaltungen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I - - etwa die Hälfte der Veranstaltungen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium - - etwa die Hälfte der Veranstaltungen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen etwa die Hälfte der Veranstaltungen etwa die Hälfte der Veranstaltungen -
 
Anmerkung:
Bei der Angabe ist zu beachten, dass es Fächer gibt, die ausschließlich für das Lehramt ausbilden, solche, die überwiegend für das Lehramt ausbilden, und solche, die (rein quantitativ) nur beiläufig für das Lehramt ausbilden. Daher sind die Angaben geschätzt.

Anzahl der besetzten Stellen, die an der Hochschule im WS 2015/16 eine fachdidaktische Widmung hatten

  • 23.00 Professuren

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Anzahl der Lehrenden, die im WS 2015/16 in der Fachdidaktik eingesetzt wurden

  • 112.12

 
Anmerkung:
Insgesamt wurden 166 Lehrende in der Fachdidaktik eingesetzt. Umgerechnet auf Vollzeitäquivalente waren hier 112.12 Stellen beteiligt.
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Stundenumfang der fachdidaktischen Lehre bei Lehrbeauftragten im WS 2015/16

  • 1620

 
Anmerkung:
Entspricht 108 SWS.
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Stunden im Semester.

Gibt es verpflichtend zu absolvierende Lehrveranstaltungen, in denen die folgenden professionellen Kompetenzen vermittelt werden?

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Kompetenzen standen zur Auswahl: Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Inklusion/Heterogenität, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Demokratiebildung, Menschenrechtserziehung. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Pädagogische Diagnostik
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung

Nein, aber geplant:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Menschenrechtserziehung
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Pädagogische Diagnostik
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung

Nein, aber geplant:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Menschenrechtserziehung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 3 Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Pädagogische Diagnostik
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung

Nein, aber geplant:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Menschenrechtserziehung
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Pädagogische Diagnostik
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung

Nein, aber geplant:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Menschenrechtserziehung
 
Anmerkung:
1 Alle mit Nein beantworteten Kompetenzen werden im Wahlbereich vermittelt.
2 Alle mit Nein beantworteten Kompetenzen werden im Wahlbereich vermittelt.
3 Alle mit Nein beantworteten Kompetenzen werden im Wahlbereich vermittelt.

Gibt es Möglichkeiten der Schwerpunktsetzung bei den genannten professionellen Kompetenzen?

  • Ja, als Wahlpflichtfach

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Zertifikatskurse.

Gibt oder gab es seit 2013 im Curriculum verankerte Angebote/Maßnahmen, um Lehramtsstudierende auf die Aufgabe der Demokratiebildung vorzubereiten?

  • Durch regelmäßige Angebote der Politischen Bildung im Rahmen des erziehungs- und gesellschaftswissenschaftlichen Kernstudiums.

Gibt oder gab es seit 2013 im Curriculum verankerte Angebote/Maßnahmen, um Lehramtsstudierende auf die Aufgabe der Menschenrechtserziehung vorzubereiten?

  • Durch regelmäßige Angebote aus dem Projekt Teaching Right Livelihood im Rahmen des erziehungs- und gesellschaftswissenschaftlichen Kernstudiums.

Gibt es für Lehramtsstudierende verpflichtend im Curriculum verankerte Angebote (z.B. Lehrveranstaltungen, Praxisstudien) zum Erwerb digitaler Medienkompetenz?

Curricular verankerte Angebote
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Nein
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Nein
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Nein
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Nein
 
Anmerkung:
In nahezu allen Fächern gibt es Lehrangebote zu Digitalisierungsprozessen im Wahlbereich. Darüber hinaus ist die Nutzung und Anwendung digitaler Medien Bestandteil der Lehre (z.B. ePortfolio, Moodle, SmartBoards).
Indikatoren-Info:
Gemeint ist die Kompetenz des qualifizierten eigenen Umgangs mit digitalen Medien. Stand: Winter 2017/2018.

Gibt es für Lehramtsstudierende verpflichtend im Curriculum verankerte Angebote (z.B. Lehrveranstaltungen, Praxisstudien) zum Erwerb mediendidaktischer Kompetenzen?

Curricular verankerte Angebote
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, in einzelnen Fächern
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja, in einzelnen Fächern
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, in einzelnen Fächern
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, in einzelnen Fächern
 
Anmerkung:
Die angesprochenen Angebote sind in einzelnen Fachdidaktiken vorhanden.
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Kompetenzen zum methodisch-didaktischen Einsatz von digitalen Medien in der Schule. Stand: Winter 2017/2018.

In welchen Lehrformaten ist die Vermittlung professioneller Kompetenzen zum Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz digitaler Medien im Curriculum des Lehramtsstudiums verankert?

Lehrformat
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Verpflichtend zu absolvierendes Modul
Wahlpflichtmodul
Wahlpflichtseminar
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Verpflichtend zu absolvierendes Modul
Wahlpflichtmodul
Wahlpflichtseminar
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Verpflichtend zu absolvierendes Modul
Wahlpflichtmodul
Wahlpflichtseminar
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Verpflichtend zu absolvierendes Modul
Wahlpflichtmodul
Wahlpflichtseminar
 
Anmerkung:
An der Universität Kassel ist die Vermittlung professioneller Kompetenzen zum Umgang mit digitalen Medien in Form von Wahlpflichtseminaren und zum methodisch-didaktischen Einsatz von digitalen Medien in Wahlpflichtmodulen verankert.
Indikatoren-Info:
Folgende Antwortoptionen standen zur Auswahl (Mehrfachantwort möglich): Verpflichtend zu absolvierendes Modul, Verpflichtend zu absolvierendes Teilmodul, Wahlpflichtmodul, Verpflichtendes Einzelseminar, Wahlpflichtseminar. Stand: Winter 2017/2018.

Welche digitalen Lehr-/Lernformate bzw. Lehr-/Lernmethoden finden im Lehramtsstudium an der Hochschule Anwendung?

  • Die Universität Kassel bietet lehramtsübergreifend verschiedene Möglichkeiten zur Thematisierung und praktischen Erprobung digitaler Lehr-/ Lernformate an. So wird beispielsweise der gesamte Vorlesungs- und Übungsbetrieb in allen Lehrämtern und Fächern über die Online-Plattform Moodle unterstützt. Hier stellen die Dozent/-innen Vorlesungsfolien, Aufgaben oder Übungen online zur Verfügung, wodurch die Studierenden zeitverzögert und flexibel, d.h. zeit- und ortsunabhängig, Inhalte vor- bzw. nachbereiten können. Darüber hinaus dient die Plattform als Kommunikationsmittel zwischen den Studierenden und den Lehrenden. Dies bietet Möglichkeiten für kollaborative Textproduktionen. Im Sinne eines blended learning ist asynchrones Lernen in vielen Veranstaltungen vorhanden, wobei neben der bereits erwähnten Plattform Moodle auch die Arbeit mit ePortfolios (mahara) eine wichtige Rolle spielt (z.B. im schulstufenübergreifenden Kernstudium, den Fächern Sport und Englisch). Überdies gibt es eine Vielzahl weiterer, unterschiedlicher e-Learning-Angebote, wie z.B. die Arbeit mit Wikis in Projektphasen (z.B. im Fach Arbeitslehre) und zum Teil Videoaufzeichnungen von Vorlesungen (z.B. im Kernstudium, im Fach Physik). Außerdem weisen einige Fächer explizit auf weiterführende e-Learning-Angebote hin, die den Studierenden über die Lehrveranstaltungen hinaus die Möglichkeit zur Wissensvertiefung bieten.

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Formate bzw. Konzepte wie z.B. Blended Learning, Inverted Classroom, videobasierte Lehrkonzepte. Stand: Winter 2017/2018.

Wo sind Inhalte zum Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz von digitalen Medien im Lehramtsstudium curricular verankert?

  • In einzelnen Fachdidaktiken

  • In den Bildungswissenschaften

  • In den Praxisphasen

 
Anmerkung:
In den Praxisphasen wird derzeit der Einsatz eines ePortfolios erprobt.
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Wie viele Leistungspunkte müssen in verpflichtend zu absolvierenden Lehrveranstaltungen im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes von digitalen Medien erbracht werden?

Lehramtsbezogener Bachelorstudiengang/B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang/M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - - k.A.
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I - - k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium - - k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 1 siehe Anmerkung siehe Anmerkung -
 
Anmerkung:
1 Die Leistungspunkte variieren je nach gewähltem Fach und können aus diesem Grund nicht absolut angegeben werden.
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach bereits bestehenden und nach geplanten verpflichtend zu absolvierenden Lehrveranstaltungen. Stand: Winter 2017/2018.

Besteht an der Hochschule für Lehramtsstudierende die Möglichkeit der Profilbildung im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes digitaler Medien?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Gemeint ist die Möglichkeit der Profilbildung durch z.B. ein Zertifikat oder ein Profilstudium. Stand: Winter 2017/2018.

In welchen Bereichen stellt der Erwerb von Kompetenz im Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz von digitalen Medien ein Querschnittsthema dar?

  • Querschnittsthema in den Fachdidaktiken

  • Geplantes Querschnittsthema in den Bildungswissenschaften

 
Anmerkung:
In PRONET, dem Kasseler Projekt im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung, werden Aspekte der Mediendidaktik als Querschnittsthema thematisiert.
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Praxisbezug

Ausmaß (Workload) der Praxisphasen insgesamt (gestufter Studiengang)

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Falls Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 1 8 LP 12 LP k.A.
 
Anmerkung:
1 Bereits in den o.g. Werten enthalten. Bachelor = 8 LP in Bildungswissenschaften; Master = je 6 LP in den beiden Fachdidaktiken

Ausmaß (Workload) der Praxisphasen insgesamt (grundständiger Studiengang)

Lehramtstyp Staatsexamen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 36 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 36 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 3 20 LP
 
Anmerkung:
1 Die Praktika sind in den o.g. Werten der Fächer bereits enthalten. Von den 30 LP Praxissemester entfallen 16 LP auf Bildungswissenschaften und je 7 LP auf die Fächer 1 und 2. In Fach 3 ist ein weiteres Praktikum mit 6 LP außerhalb des Praxissemesters enthalten.
2 Die LP des Praxissemesters sind in den o.g. Werten der Fächer bereits enthalten. Von den 30 LP Praxissemester entfallen 16 LP auf Bildungswissenschaften und je 7 LP auf die Fächer 1 und 2. In einem der beiden Fächer ist ein weiteres Praktikum mit 6 LP außerhalb des Praxissemesters vorgesehen.
3 Die Praktika sind zu je 6 LP in den beiden ersten Fächern und mit 8 LP bereits in den Angaben zu den Bildungswissenschaften enthalten.

Welche Maßnahmen zur Theorie-Praxis-Verzahnung gibt es?

Lehramtstyp Über Praxisphasen hinausgehende Maßnahmen für eine Theorie-Praxis-Verzahnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Mehrere Maßnahmen im Rahmen von PRONET (Professionalisierung durch Vernetzung) Handlungsfeld 1: Weiterentwicklung reflexiver Praxisstudien
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Mehrere Maßnahmen im Rahmen von PRONET (Professionalisierung durch Vernetzung) Handlungsfeld 1: Weiterentwicklung reflexiver Praxisstudien
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Mehrere Maßnahmen im Rahmen von PRONET (Professionalisierung durch Vernetzung) Handlungsfeld 1: Weiterentwicklung reflexiver Praxisstudien
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Mehrere Maßnahmen im Rahmen von PRONET (Professionalisierung durch Vernetzung) Handlungsfeld 1: Weiterentwicklung reflexiver Praxisstudien
 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Maßnahmen abseits der Praxisphasen.

Gibt es für Lehramtsstudierende ein verpflichtendes Orientierungspraktikum während des Studiums?

  • Ja

 
Anmerkung:
Derzeit lediglich für den Lehramtstyp 4 (Lehramt an Gymnasien), das Orientierungspraktikum kann auch bereits vor dem Studium absolviert werden.

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende verpflichtend?

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - - Nein
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I - - Nein
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium - - Ja
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja Nein -

Wie werden Lehramtsstudierende auf die praktische Arbeit in einer multiprofessionellen Kooperationskultur vorbereitet?

  • Hierzu gibt es ausgewählte Lehrveranstaltungen

 
Indikatoren-Info:
Gemeint ist Multiprofessionalität als die Zusammenarbeit von Personen aus unterschiedlichen Berufsgruppen.

Wird sichergestellt, dass die Arbeit im multiprofessionellen Team, inklusive der Klärung des Rollenbildes 'Lehrkraft', ein Thema in den schulpraktischen Studien/Praktika darstellt?

  • Ja, und zwar durch Multiprofessionelle Teamarbeit in der Betreuung der Studierenden während der Praxisphase mit Begleitern aus verschiedenen Statusgruppen; enge Kooperation auch zwischen universitärer Begleitung und Mentoren an Schulen; standardisiertes Fortbildungsprogramm für Mentoren

Welche Personengruppen sind an der Betreuung der schulpraktischen Studien in der Regel beteiligt?

  • Lehrkräfte der Schulen

  • Dozierende der Hochschulen

  • Sonstige, und zwar: Ausbilder der Studienseminare, Psychologen der Uni

Werden die im Lehramtsstudium im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes von digitalen Medien erworbenen Kompetenzen in den Praxisphasen praktisch erprobt und reflektiert?

  • Ja

 
Anmerkung:
Im Rahmen der Praxisphasen werden die angesprochenen Kompetenzen erprobt und reflektiert, hierbei handelt es sich jedoch nicht um allgemein verbindliche Inhalte.
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Mobilität

Anzahl der Lehramtsstudierenden, die zum WS 2015/16 aus einem anderen Bundesland in einen lehramtsbefähigenden Masterstudiengang der Hochschule wechselten

  • 2 Studierende

 
Anmerkung:
Die Angaben beziehen sich lediglich auf die Masterstudiengänge Berufs- und Wirtschaftspädagogik mit 56 Studienanfängern im Master des WS 2015/16.
Indikatoren-Info:
Definiert über den Ort des vorherigen Hochschulabschlusses. Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte.

Anzahl der Lehramtsstudierenden, die zum WS 2015/16 aus einem anderen Bundesland in einen grundständigen Lehramtsstudiengang der Hochschule wechselten

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
Hierzu liegen keine Daten vor.
Indikatoren-Info:
Definiert über den Ort des vorherigen Hochschulabschlusses. Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte.

Welche im Ausland erbrachten Studienleistungen werden in den Lehramtsstudiengängen anerkannt?

  • Studienleistungen im Rahmen eines Auslandsstudiensemesters

  • Studienleistungen im Rahmen von Praktika an Schulen im Ausland

  • Sonstiges: Lehrveranstaltungen mit Exkursionen ins Ausland

Gibt es in den Lehramtsstudiengängen strukturierte Zeitfenster für Auslandsaufenthalte?

Lehramtstyp Strukturiertes Zeitfenster
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Nein
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Nein
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Nein
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Nein

Wie viele Lehramtsstudierende gingen zum WS 2015/16 ins Ausland?

  • 40 Lehramtsstudierende gingen ins Ausland

 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte.

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente / Verfahren zur Kooperation der zwei Phasen (Hochschulstudium / Vorbereitungsdienst) gibt es?

  • Formalisierter, regelmäßiger Austausch der Beteiligten, wie z.B. AGs, Gremien

  • Schriftlich fixierte Kooperationsvereinbarungen mit dem Landesschulamt und der Lehrkräfteakademie Hessen

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

  • Sonstiges und zwar: gemeinsame Tagungen und Projekte

Gibt es für berufstätige Lehrkräfte Fortbildungsangebote im Bereich Ganztag?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Zertifikatskurse.

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Wie viele Studierende waren zum WS 2015/16 insgesamt eingeschrieben?

  • 24385 Studierende insgesamt

 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörerinnen und Ersthörer, auch Beurlaubte.

Anzahl der Lehramtsstudierenden an der Hochschule zum WS 2015/16

  • Lehramtsbezogene Bachelorstudiengänge/B.Ed. Bachelor of Education: 795 Studierende

  • Lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education: 238 Studierende

  • Grundständige Lehramtsstudiengänge: 3445 Studierende

 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörerinnen und Ersthörer, auch Beurlaubte.

Sind innerhalb der Hochschule strategische Ziele für die Lehrerbildung formuliert?

Wird die Lehrerbildung im Leitbild / Mission Statement der Hochschule berücksichtigt?

  • Ja

 
Anmerkung:
Lehrerbildung und Bildungsforschung

Wird die Lehrerbildung explizit in dem Verantwortungsbereich der Leitungsebene (Rektorat bzw. Präsidium) verortet und personell zugeordnet?

  • Ja, und zwar ist die Lehrerbildung dem Verantwortungsbereich Vizepräsident Studium und Lehre zugeordnet

Gibt es durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderte Projekte?

  • Ja, und zwar folgendes Projekt/folgende Projekte: Professionalisierung durch Vernetzung - PRONET mit einer Fördersumme in Höhe von 5,6 Mio.€

Sind an der Hochschule Kenntnisse oder Kompetenzen im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes digitaler Medien bei an der Lehrerbildung beteiligten Professuren relevant?

  • Ja, bei der Besetzung von Professuren in den Fachdidaktiken

  • Ja, bei der Besetzung von Professuren in den Fachwissenschaften

  • Ja, bei der Besetzung von Professuren in den Bildungswissenschaften

 
Anmerkung:
Eine Offenheit für den Einsatz digitaler Medien und die Bereitschaft für hochschuldidaktische Weiterbildung sowie eine Weiterentwicklung in den eigenen Lehrmethoden werden im Zuge der Berufungen angesprochen und von allen Hochschullehrenden erwartet.
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Klare Verantwortungsstrukturen

Gibt es Kooperationen mit anderen Hochschulen?

Lehramtstyp Mit der Hochschule Bestandteile des Curriculums, für die der Kooperationspartner zuständig ist
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Hochschule Fulda Bachelor sowie Teile des Masterprogramms Pflege- und Gesundheitspädagogik

Wer trägt die Verantwortung für die Qualitätssicherung der Lehramtsstudiengänge?

  • Zentrum für Lehrerbildung

Gibt es ein Zentrum für Lehrerbildung / eine School of Education bzw. eine vergleichbare Einrichtung?

  • Ja, ein Zentrum für Lehrerbildung

Welche Organisationsform des Zentrums für Lehrerbildung / der School of Education bzw. der vergleichbaren Einrichtung liegt vor?

  • Als zentrale fachbereichsübergreifende Einrichtung

Welche Aufgaben und Funktionen hat das Zentrum für Lehrerbildung / die School of Education bzw. die vergleichbare Einrichtung?

  • Forschungsorientierung in %: 10

  • Lehrorientierung in %: 10

  • Dienstleistungsausprägung in %: 30

  • Aufgabe der konzeptionellen Weiterentwicklung der Lehrerbildung in %: 30

  • Aufgabe der Qualitätssicherung für die Lehrerbildung in %: 20

Personalausstattung des Zentrums für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der vergleichbaren Einrichtung (in Vollzeitäquivalenten)

  • Anzahl Stellen akademische Mitarbeiter aus dem Mittelbau: 7.00

  • Anzahl sonstige Mitarbeiter: 4.33

 
Anmerkung:
Die Beschäftigungsverhältnisse sind überwiegend in Projekten und stehen daher nur befristet zur Verfügung.
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach den Zahlen für die einzelnen Personalkategorien mit Stand 30.06.2016. (Vollzeitäquivalente)

Wo ist die inhaltliche Gestaltung der Lehramtsstudiengänge institutionell verankert?

  • Auf dezentraler Ebene bei den Fachbereichen

  • Bei dem Zentrum für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der ähnlichen/anderen Einrichtung auf Hochschulebene

 
Anmerkung:
Die konzeptionelle Gestaltung liegt beim Zentrum für Lehrerbildung, die Durchführung der Lehrveranstaltungen bei den Fachbereichen.

Welche Institutionen sind bei den für die Lehrerbildung relevanten Berufungsverfahren federführend?

  • Die jeweiligen Fachbereiche, wobei stets zwei Mitglieder der Berufungskommissionen Mitglieder des Zentrums für Lehrerbildung sein müssen.

Wo liegt die institutionelle Verantwortung für die konzeptionelle Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge?

  • An zweiter Stelle: Auf dezentraler Ebene bei den Fachbereichen

  • An erster Stelle: Bei dem Zentrum für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der ähnlichen/anderen Einrichtung auf Hochschulebene

Fällt das Thema Digitalisierung in der Lehrerbildung institutionell in den Verantwortungsbereich der Hochschulleitung?

  • Nein

 
Anmerkung:
Die Hochschulleitung ist am Diskurs über Digitalisierung in Hessen beteiligt und stößt derzeit gerade eine breit angelegte hochschulinterne Diskussion zur Digitalisierung an.
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Bestehen in den Lehramtsstudiengängen an der Hochschule im Bereich Digitalisierung Kooperationen mit anderen Hochschulen?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Kooperationen z.B. durch gemeinsame Module, Blended-Learning-Kurse. Stand: Winter 2017/2018.

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Wo sind die Forschungsaufgaben in der Lehrerbildung institutionell verankert?

  • Bei den Fachbereichen

  • An sonstiger Stelle und zwar: Zentrum für Empirische Lehr-/Lernforschung (ZELL)

 
Anmerkung:
Das Zentrum für Lehrerbildung unterstützt die Koordination von Forschungsvorhaben zu Unterricht, Schule und Lehrerbildung und führt in einzelnen Bereichen Forschungsvorhaben durch, z.B. Grundschulpädagogik, Eignung.

Wo liegt die institutionelle Verortung des Promotionsrechts für Absolvent(inn)en der Lehramtsstudiengänge?

  • Bei den Fachwissenschaften

Gibt es interdisziplinäre Forschungsprojekte im Bereich Schulbildungsforschung / Lehrerbildungsforschung?

  • Ja

 
Indikatoren-Info:
Es konnten bis zu drei laufende Forschungsprojekte angegeben werden.

Interdisziplinäre Forschungsprojekte

 
Anmerkung:
Die angegebenen Webseiten bündeln jeweils mehrere interdisziplinäre Forschungsprojekte zu den genannten Bereichen.