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Monitor Lehrerbildung

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Universität Passau

Im Wintersemester 2015/16 waren an der Universität Passau insgesamt 11.833 Studierende eingeschrieben. Davon waren zu diesem Zeitpunkt 117 Studierende in einen lehramtsbefähigenden Bachelor- bzw. Masterstudiengang und 1.990 in einen grundständigen Lehramtsstudiengang immatrikuliert. Angeboten werden an der Universität Passau die Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen), 3 (Lehramt an Mittelschulen, Lehramt an Realschulen und zusätzlich ein "Modellstudiengang zum Erwerb von Bildungsvoraussetzungen für das Lehramt an Realschulen mit dem Abschluss Bachelor of Education" und dazugehörigem konsekutivem Masterstudiengang "Bildungs- und Erziehungsprozesse (Master of Education)") und 4 (Lehramt an Gymnasien). Die Lehramtstypen 1 und 4 werden in grundständiger Studienstruktur mit Abschluss Staatsexamen angeboten, der Lehramtstyp 3 teilweise in grundständiger Struktur mit Abschluss Staatsexamen (Lehramt an Hauptschulen), teilweise in gestufter Studienstruktur mit Abschluss Bachelor/Master (Lehramt an Realschulen – hier existieren allerdings zwei Strukturen). Als zentrale, fachbereichsübergreifende Einrichtung besteht ein Zentrum für Lehrerbildung. An der Universität Passau existieren zahlreiche Projekte zur Rekrutierung von bislang unterrepräsentierten Zielgruppen, wie etwa das Projekt "MiT - JiP"("Mädchen in die Technik - Jungen in die Pädagogik"). Zudem gibt es zahlreiche Kampagnen zur Aufnahme eines Lehramtsstudiums in MINT-Fächern, wie etwa das "Informatiklabor" oder den "Mathezirkel".

 

An der Universität Passau wird im Rahmen des Bund-Länder-Förderprogramms Qualitätsoffensive Lehrerbildung das Projekt "SKILL – Strategien zur Kompetenzentwicklung: Innovative Lehr- und Beratungskonzepte in der Lehrerbildung" gefördert. 

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Sind Beratungsgespräche vor Studienbeginn für Lehramtsstudierende verpflichtend?

  • Nein

 
Anmerkung:
Vgl. "PArcours" www.phil.uni-passau.de/?... Zusätzlich bietet das Lehrerbildungszentrum einen kontinuierlichen studienbegleitenden Beratungsservice an, den Studierende in Anspruch nehmen können.

Gibt es für Lehramtsstudierende ein verpflichtendes Eignungspraktikum, das vor Studienbeginn absolviert werden muss?

  • Nein

 
Anmerkung:
Es gibt ein verpflichtendes Orientierungspraktikum von drei bis vier Wochen Dauer, das diese Funktion eines Eignungspraktikums erfüllt. Das Orientierungspraktikum soll vor Beginn des Studiums, es muss jedoch spätestens vor Beginn des pädagogisch-didaktischen Schulpraktikums (nach dem 1. und vor dem 3. Semester) abgeleistet werden. Das Orientierungspraktikum "dient der Erprobung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, dem Kennenlernen des Arbeitsfelds Schule aus der Sicht der Lehrkraft und der ersten Überprüfung der Eignung und Neigung für den angestrebten Beruf." (§ 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 LPO I)

Müssen Studieninteressierte einen Eignungstest absolvieren, um zum Lehramtsstudium zugelassen zu werden?

  • Nein

 
Anmerkung:
An der Universität Passau gibt es den eintägigen freiwilligen Eignungstest "PArcours" www.phil.uni-passau.de/?... Jeder Teilnehmer erhält Feedback über Stärken und Verbesserungswürdigkeiten bzw. Schwächen. Bei mangelhaftem Abschneiden wird von der Aufnahme des Lehramtsstudiums abgeraten, die Aufnahme kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht verweigert werden. Grundsätzlich: Hochschulstudierfähigkeitsnachweis für Nicht-Muttersprachlerinnen und Nicht-Muttersprachler in Form des DSH-Nachweises (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang) für die Einschreibung verbindlich.

Anzahl der Lehramtsstudierenden im 7. und 8. Fachsemester zum WS 2015/16 mit angestrebtem Abschluss Staatsexamen

Lehramtstyp Anzahl der Lehramtsstudierenden Anzahl der weiblichen Lehramtsstudierenden
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 112 k.A.
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen 41 k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 150 k.A.
 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte

Existierten zum WS 2016/17 in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und/oder in den Bildungswissenschaften Zulassungsbeschränkungen zum Bachelorstudiengang (gestufte Studiengänge)?

Zulassungsbeschränkung im WS 2016/17
Typ 3: Lehramt an Realschulen
Deutsch Nein
Mathematik Nein
Englisch Nein
Bildungswissenschaften Nein

Anzahl der Absolvent(inn)en im Sommersemester 2016 eines (lehramtsbezogenen / polyvalenten) Bachelorstudiengangs / B.Ed. Bachelor of Education

  • 24 Studierende beendeten erfolgreich einen lehramtsbezogenen Bachelorstudiengang/B.Ed. Bachelor of Education, der über einen entsprechenden Masterstudiengang zum Lehramt befähigt

 
Anmerkung:
Die Daten beziehen sich auf das Jahr 2015, es gibt keine semesterweise Aufschlüsselung, für 2016 gibt es noch keine offiziellen Zahlen.

Anzahl der Masterplätze für Lehramtsstudierende zum WS 2016/17

  • siehe Anmerkung

 

Anzahl der Lehramtsstudierenden im 1. und 2. Fachsemester des Masterstudiengangs zum WS 2015/16

Lehramtstyp Anzahl der Lehramtsstudierenden Anzahl der weiblichen Lehramtsstudierenden
Typ 3: Lehramt an Realschulen 11 k.A.
 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte

Existierten zum WS 2016/17 in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und/oder in den Bildungswissenschaften Zulassungsbeschränkungen zum Masterstudiengang (gestufte Studiengänge)?

Zulassungsbeschränkung im WS 2016/17
Typ 3: Lehramt an Realschulen
Deutsch Nein
Mathematik Nein
Englisch Nein
Bildungswissenschaften Nein
 
Anmerkung:
Fachspezifisch keine Zulassungsbeschränkung. Jedoch: Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist ein Abschluss in einem grundständigen Lehramtsstudiengang (oder gleichwertiges Studium) mit mindestens der Note 2,7, einem Rankingplatz unter den 50 % besten Absolventinnen oder Absolventen des Abschlussjahrgangs oder ein gleichwertiger Abschluss.

Gibt es Initiativen zur Rekrutierung von Lehramtsstudierenden?

  • Nein

Informationen zu den Initiativen

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
Die gegenwärtigen Einstellungszahlen in den Schuldienst sind schlecht, vor allem in den geisteswissenschaftlichen Fächern der Lehrämter an Realschulen und Gymnasien übersteigt das Angebot um ein Mehrfaches den Bedarf. Vgl. dazu die Prognose zum Lehrerbedarf in Bayern 2014.

Gibt es Initiativen zur Rekrutierung spezifischer Zielgruppen?

  • Ja

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Studienanfänger mit Migrationshintergrund, männliche Studienanfänger, Frauen in MINT-Lehramtsfächern, Studierende des Dritten Bildungswegs (Studieren ohne Abitur oder Fachhochschulreife).

Informationen zu den Maßnahmen

 
Anmerkung:
Weitere Projekte und Maßnahmen unter www.fim.uni-passau.de/sc...

Gibt es Projekte / Kampagnen zur Aufnahme eines Lehramtsstudiums in den MINT-Fächern?

 
Anmerkung:
Es werden innerhalb des MINT-Bereiches die Fächer Mathematik und Informatik angeboten.

Gibt es Beratungsangebote zu Karrieremöglichkeiten außerhalb des Schuldienstes?

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen an der Hochschule

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehramt an Mittelschulen

  • Typ 3: Lehramt an Realschulen

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

 
Anmerkung:
Bayern realisiert in der Regel nur schulartspezifische Lehrämter.
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen. Stand: Winter 2017/2018.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen

Lehramtstypenbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen Lehramt an Mittelschulen
Typ 3: Lehramt an Realschulen Lehramt an Realschulen und "Modellstudiengang zum Erwerb von Bildungsvoraussetzungen für das Lehramt an Realschulen mit dem Abschluss Bachelor of Education" und dazugehöriger konsekutiver Masterstudiengang "Bildungs- und Erziehungsprozesse (Master of Education)"
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien
 
Anmerkung:
Zu Lehramtstyp 3: Lehramt an Realschulen (210 LP) und alternativ dazu die konsekutiven Modellstudiengänge für Realschule (180 LP + 120 LP).

Werden lehramtsbezogene Weiterbildungsstudiengänge angeboten?

  • Ja, und zwar: Master Bildungs- und Erziehungsprozesse

 
Anmerkung:
Am Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik werden zwei Weiterbildungslehrgänge angeboten: a) Montessori-Ausbildung für Lehramtsstudierende und b) Lehrgang "Demokratisch-inklusive Schulentwicklung" Link: www.phil.uni-passau.de/g...

Werden die Lehramtsstudiengänge in einer gestuften Studienstruktur angeboten?

  • Die Lehramtsstudiengänge werden sowohl in gestufter als auch in grundständiger Studienstruktur angeboten

 
Anmerkung:
Auf der Grundlage des Bayerischen Lehrerbildungsgesetzes (BayLBG) sind die Lehrämter an Grundschulen, Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien grundständig organisiert und schließen mit der Ersten Lehramtsprüfung ab. Anteilig besteht die Erste Lehramtsprüfung zu 60 % aus der Ersten Staatsprüfung (Staatsexamen) und zu 40 % aus den universitären Modulprüfungen. Die Studiengänge sind auf der Grundlage der Lehramtsprüfungsordnung I durchgängig modularisiert und mit Leistungspunkten versehen. Die Leistungspunkte bilden die fachlichen Zulassungsvoraussetzungen und die inhaltlichen Prüfungsanforderungen für die Erste Staatsprüfung ab. Für das Lehramt an Realschulen gibt es grundständige wie gestufte Studienstrukturen. Die grundständig organisierten Lehrämter schließen ohne universitären Grad ab.
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Angebotene Studienstruktur

Studienstruktur der angebotenen Lehramtstypen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe grundständige Studienstruktur mit Abschluss Staatsexamen versehen mit Leistungspunkten
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen grundständige Studienstruktur mit Abschluss Staatsexamen versehen mit Leistungspunkten
Typ 3: Lehramt an Realschulen sowohl eine gestufte als auch eine grundständige Studienstruktur
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium grundständige Studienstruktur mit Abschluss Staatsexamen versehen mit Leistungspunkten
 
Anmerkung:
In Passau gibt es für das Lehramt an Realschulen zwei Studienstrukturen: a) gestufte Abschlüsse mit Bachelor of Education/Master of Education mit obligatorischer Erster Staatsprüfung sowie b) eine grundständige Studienstruktur mit Leistungspunkten, Modulprüfungen und obligatorischer Erster Staatsprüfung. Die Modulprüfungen (= 40%) und die Erste Staatsprüfung (= 60%) ergeben zusammen das Erste Staatsexamen (= 100%). Die Umstellung auf gestufte Studienstrukturen mit Abschluss Bachelor/Master unter Beibehaltung der Ersten Staatsprüfung für die Lehrämter Grund- und Mittelschulen sowie Gymnasien wird diskutiert. Nur die Erste Staatsprüfung eröffnet den Zugang zum Vorbereitungsdienst. Der Zeitrahmen für die Umsetzung steht noch nicht fest.
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Gibt es polyvalente Bachelorstudiengänge?

  • Ja, es werden teilweise polyvalente Bachelorstudiengänge angeboten

 
Anmerkung:
Betrifft den Lehramtstyp 3 Realschule B.Ed./M.Ed.
Indikatoren-Info:
Die Entscheidung für ein Lehramt fällt erst zum Master.

Ausmaß (Workload) von curricularer Wahlfreiheit (grundständiger Studiengang)

Staatsexamen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 5 LP
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen 2 10 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6 LP
 
Anmerkung:
1 Workloadspezifisch werden div. Leistungen ohne Bepunktung als Zulassungsvoraussetzungen zur Ersten Staatsprüfung von der Lehramtsprüfungsordnung I eingefordert. Wegen curricularer Überfrachtung wurde der optionale Bereich (nicht thematisch durch die Lehramtsprüfungsordnung I vorgegebenes Angebot der Hochschule) ganz dem Kerncurriculum der Lehramtsprüfungsordnung I zugeschlagen. Der freie Bereich betrug ursprünglich 15 LP, aus denen die beiden Praktika mit je 5 LP bepunktet wurden. Die Erste Staatsprüfung ist insgesamt nicht bepunktet.
2 Workloadspezifisch werden div. Leistungen ohne Bepunktung als Zulassungsvoraussetzungen zur Ersten Staatsprüfung von der Lehramtsprüfungsordnung I eingefordert. Wegen curricularer Überfrachtung wurde der optionale Bereich (nicht thematisch durch die Lehramtsprüfungsordnung I vorgegebenes Angebot der Hochschule) ganz dem Kerncurriculum der Lehramtsprüfungsordnung I zugeschlagen. Der freie Bereich betrug ursprünglich 15 LP, aus dem ein Praktikum mit 5 LP bepunktet wurde. Die Erste Staatsprüfung ist insgesamt nicht bepunktet.

Ausmaß (Workload) von curricularer Wahlfreiheit (gestufter Studiengang)

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Falls Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 3: Lehramt an Realschulen 1 0 0 k.A.
 
Anmerkung:
1 Grundständige Variante: 10 LP

Studieninhalte

Wie viele Leistungspunkte müssen in den verschiedenen Bereichen erreicht werden (gestufter Studiengang)?

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Vorgabe für Bachelorstudiengang und Masterstudiengang zusammen
Typ 3: Lehramt an Realschulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 90 LP 0 LP k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 2 10 LP 10 LP k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 3 50 LP 10 LP k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 4 0 LP 20 LP k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer 5 k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer 6 k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 7 20 LP 50 LP k.A.
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 8 k.A. k.A. 6 + 5 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 9 10 LP 30 LP k.A.
Optionalbereich/Sonstiges 10 0 LP 0 LP k.A.
 
Anmerkung:
1 Grundständige Variante: 60 LP
2 Grundständige Variante: 12 LP
3 Grundständige Variante: 60 LP
4 Grundständige Variante: 12 LP
5 nicht vorhanden
6 nicht vorhanden
7 Grundständige Variante: 35 LP
8 Grundständige Variante: 11 LP. Praktika in gestufter Studienstruktur sind integriert: a) pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum nach § 34 (1) 3. Lehramtsprüfungsordnung I im Umfang von 6 LP innerhalb der Bildungswissenschaften, studienbegleitendes fachdidaktisches Praktikum nach § 34 (1) 4. Lehramtsprüfungsordnung I im Umfang von 5 LP innerhalb einer der Fachdidaktiken; entweder in der Bachelor- oder in der Masterphase.
9 Grundständige Variante: 10 LP
10 Grundständige Variante: 10 LP

Wie viele Leistungspunkte müssen in den verschiedenen Bereichen erreicht werden (grundständiger Studiengang)?

Staatsexamen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 54 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 12 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 1 70 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Bildungswissenschaften 3 35 + 8 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 4 16 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 5 10 LP
Optionalbereich/Sonstiges 6 5 LP
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 54 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 12 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 7 70 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 8 k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Bildungswissenschaften 9 35 + 8 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 10 11 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 11 10 LP
Optionalbereich/Sonstiges 12 10 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 92 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 12 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 92 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 12 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Bildungswissenschaften 13 35 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 14 11 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 15 10 LP
Optionalbereich/Sonstiges 6 LP
 
Anmerkung:
1 Das Studium "Didaktik der Grundschule" im Umfang von insgesamt 70 LP ist dem Studium eines Unterrichtsfaches gleichwertig. Anteile: 34 LP für den Bereich Grundschulpädagogik und -didaktik (davon 14 LP Grundschulpädagogik, 10 LP Schriftspracherwerb, 10 LP Sachunterricht) sowie 36 LP für den Bereich Dreierdidaktik (Didaktiken dreier Unterrichtsfächer, 12 LP je Didaktikfach).
2 Das Studium "Didaktik der Grundschule" im Umfang von insgesamt 70 LP ist dem Studium eines Unterrichtsfaches gleichwertig. Anteile: 34 LP für den Bereich Grundschulpädagogik und -didaktik (davon 14 LP Grundschulpädagogik, 10 LP Schriftspracherwerb, 10 LP Sachunterricht) sowie 36 LP für den Bereich Dreierdidaktik (Didaktiken dreier Unterrichtsfächer, 12 LP je Didaktikfach).
3 Die Lehramtsprüfungsordnung I spricht diesbezüglich vom Fach Erziehungswissenschaften (EWS), das sich zusammensetzt aus: Teilgebiet Allgemeine Pädagogik mit 12 LP, Teilgebiet Psychologie mit 12 LP und Teilgebiet Schulpädagogik mit 11 LP. Innerhalb der EWS sind zudem aus dem Bereich Gesellschaftswissenschaften und Theologie bzw. Philosophie 8 LP zu erwerben.
4 Das Lehramt an Grundschulen kennt folgende Praktika: Orientierungspraktikum ohne LP, pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum mit 6 LP, das studienbegleitende fachdidaktische Schulpraktikum und das zusätzliche einsemestrige Schulpraktikum mit jeweils 5 LP aus dem freien Bereich bepunktet. Zudem muss ein Betriebspraktikum von 8 Wochen Dauer ohne LP abgeleistet werden.
5 Schriftliche Hausarbeit (Zulassungsarbeit) nach § 29 Lehramtsprüfungsordnung I
6 Workloadspezifisch werden div. Leistungen ohne Bepunktung als Zulassungsvoraussetzungen zur Ersten Staatsprüfung von der Lehramtsprüfungsordnung I eingefordert. Wegen curricularer Überfrachtung wurde der optionale Bereich (nicht thematisch durch die Lehramtsprüfungsordnung I vorgegebenes Angebot der Hochschule) ganz dem Kerncurriculum der Lehramtsprüfungsordnung I zugeschlagen. Der freie Bereich betrug ursprünglich 15 LP, aus denen die beiden Praktika mit je 5 LP bepunktet wurden. Die Erste Staatsprüfung ist insgesamt nicht bepunktet.
7 Das Studium "Didaktiken eine Fächergruppe der Mittelschule" im Umfang von insgesamt 70 LP ist dem Studium eines Unterrichtsfaches gleichwertig. Anteile: 6 LP für den Bereich Mittelschulpädagogik, 5 LP aus dem Bereich der Berufsorientierung, 5 LP für das zusätzliche studienbegleitende Praktikum und 54 LP für den Bereich Dreierdidaktik (Didaktiken dreier Unterrichtsfächer, 18 LP je Didaktikfach).
8 Das Studium "Didaktiken eine Fächergruppe der Mittelschule" im Umfang von insgesamt 70 LP ist dem Studium eines Unterrichtsfaches gleichwertig. Anteile: 6 LP für den Bereich Mittelschulpädagogik, 5 LP aus dem Bereich der Berufsorientierung, 5 LP für das zusätzliche studienbegleitende Praktikum und 54 LP für den Bereich Dreierdidaktik (Didaktiken dreier Unterrichtsfächer, 18 LP je Didaktikfach).
9 Die Lehramtsprüfungsordnung I spricht diesbezüglich vom Fach Erziehungswissenschaften (EWS), das sich zusammensetzt aus: Teilgebiet Allgemeine Pädagogik mit 12 LP, Teilgebiet Psychologie mit 12 LP und Teilgebiet Schulpädagogik mit 11 LP. Innerhalb der EWS sind zudem aus dem Bereich Gesellschaftswissenschaften und Theologie bzw. Philosophie 8 LP zu erwerben.
10 Das Lehramt an Mittelschulen kennt folgende Praktika: Orientierungspraktikum ohne LP, pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum mit 6 LP, das studienbegleitende fachdidaktische Schulpraktikum im Umfang von 5 LP. Das zusätzliche einsemestrige Schulpraktikum im Umfang von 5 LP ist im Bereich der "Didaktiken einer Fächergruppe der Mittelschule" (vgl. oben) integriert. Zudem muss ein Betriebspraktikum von 8 Wochen Dauer ohne LP abgeleistet werden.
11 Schriftliche Hausarbeit (Zulassungsarbeit) nach § 29 Lehramtsprüfungsordnung I
12 Workloadspezifisch werden div. Leistungen ohne Bepunktung als Zulassungsvoraussetzungen zur Ersten Staatsprüfung von der Lehramtsprüfungsordnung I eingefordert. Wegen curricularer Überfrachtung wurde der optionale Bereich (nicht thematisch durch die Lehramtsprüfungsordnung I vorgegebenes Angebot der Hochschule) ganz dem Kerncurriculum der Lehramtsprüfungsordnung I zugeschlagen. Der freie Bereich betrug ursprünglich 15 LP, aus dem ein Praktikum mit 5 LP bepunktet wurde. Die Erste Staatsprüfung ist insgesamt nicht bepunktet.
13 In Passau setzt sich das Fach Erziehungswissenschaften aus den Teilgebieten Allgemeine Pädagogik und Psychologie mit jeweils 12 LP und Schulpädagogik mit 11 LP zusammen.
14 Das Lehramt Gymnasium kennt folgende Praktika: Orientierungspraktikum ohne LP, pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum mit 6 LP, das studienbegleitende fachdidaktische Schulpraktikum mit 5 LP aus dem freien Bereich bepunktet. Zudem muss ein Betriebspraktikum von 8 Wochen Dauer ohne LP abgeleistet werden.
15 Workloadspezifisch werden div. Leistungen ohne Bepunktung als Zulassungsvoraussetzungen zur Ersten Staatsprüfung von der Lehramtsprüfungsordnung I eingefordert. Wegen curricularer Überfrachtung wurde der optionale Bereich ganz dem Kerncurriculum zugerechnet. Der freie Bereich betrug ursprünglich 15 LP, aus denen das Praktikum mit 5 LP bepunktet wurde und jeweils zwei zusätzliche LP für die Fachdidaktiken verwendet wurden, damit alle Fachdidaktiken einheitlich auf 12 LP kommen konnten. Die Erste Staatsprüfung ist insgesamt nicht bepunktet.

Gibt es hochschulspezifische Bestimmungen, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Ja, teilweise

 
Anmerkung:
Im Master of Education für das Lehramt an Realschulen besteht eine empirische Ausrichtung in der Abschlussarbeit für die Fächer der Bildungswissenschaften und Fachdidaktik. In den modularisierten Lehrämtern regelt § 29 Lehramtsprüfungsordnung I die Anfertigung der Abschlussarbeit, die in allen Fachbereichen geschrieben werden kann.
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge / M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

In welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft) muss die Abschlussarbeit geschrieben werden?

Lehramtstyp Fachdidaktik Bildungswissenschaft Keine hochschulspezifischen Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - - Ja
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen - - Ja
Typ 3: Lehramt an Realschulen Ja Ja -
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium - - Ja
 
Anmerkung:
Die Abfassung der Abschlussarbeit (schriftliche Hausarbeit, Zulassungsarbeit) wird in § 29 der Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) festgelegt. Beim grundständigen Lehramt keine Einschränkungen, beim Master Einschränkung auf Fachdidaktik und Bildungswissenschaften.

Werden fachwissenschaftliche Veranstaltungen speziell für Lehramtsstudierende angeboten?

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - - wenige Veranstaltungen
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen - - wenige Veranstaltungen
Typ 3: Lehramt an Realschulen wenige Veranstaltungen Nein -
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium - - wenige Veranstaltungen
 
Anmerkung:
Die fachwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen (reine Fachwissenschaft der Unterrichtsfächer) werden in der Regel polyvalent angeboten. Eine Ausnahme bildet das Unterrichtsfach Mathematik nicht vertieft für die Lehrämter an Grund-, Mittel- und Realschulen.

Anzahl der besetzten Stellen, die an der Hochschule im WS 2015/16 eine fachdidaktische Widmung hatten

  • 8.00 Professuren

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Anzahl der Lehrenden, die im WS 2015/16 in der Fachdidaktik eingesetzt wurden

  • 6.00

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Gibt es verpflichtend zu absolvierende Lehrveranstaltungen, in denen die folgenden professionellen Kompetenzen vermittelt werden?

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Kompetenzen standen zur Auswahl: Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Inklusion/Heterogenität, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Demokratiebildung, Menschenrechtserziehung. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Inklusion/Heterogenität
Pädagogische Diagnostik

Nein, aber geplant:
Deutsch als Zweitsprache
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Pädagogische Diagnostik

Nein, aber geplant:
Deutsch als Zweitsprache
Typ 3: Lehramt an Realschulen Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Pädagogische Diagnostik

Nein, aber geplant:
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Pädagogische Diagnostik

Nein, aber geplant:
Deutsch als Zweitsprache

Gibt es Möglichkeiten der Schwerpunktsetzung bei den genannten professionellen Kompetenzen?

  • Ja, als Wahlpflichtfach

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Zertifikatskurse.

Gibt es für Lehramtsstudierende verpflichtend im Curriculum verankerte Angebote (z.B. Lehrveranstaltungen, Praxisstudien) zum Erwerb digitaler Medienkompetenz?

Curricular verankerte Angebote
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, in einzelnen Fächern
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen Ja, in einzelnen Fächern
Typ 3: Lehramt an Realschulen Ja, in einzelnen Fächern
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, in einzelnen Fächern
 
Indikatoren-Info:
Gemeint ist die Kompetenz des qualifizierten eigenen Umgangs mit digitalen Medien. Stand: Winter 2017/2018.

Gibt es für Lehramtsstudierende verpflichtend im Curriculum verankerte Angebote (z.B. Lehrveranstaltungen, Praxisstudien) zum Erwerb mediendidaktischer Kompetenzen?

Curricular verankerte Angebote
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, in einzelnen Fächern
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen Ja, in einzelnen Fächern
Typ 3: Lehramt an Realschulen Ja, in einzelnen Fächern
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, in einzelnen Fächern
 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Kompetenzen zum methodisch-didaktischen Einsatz von digitalen Medien in der Schule. Stand: Winter 2017/2018.

In welchen Lehrformaten ist die Vermittlung professioneller Kompetenzen zum Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz digitaler Medien im Curriculum des Lehramtsstudiums verankert?

Lehrformat
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Verpflichtend zu absolvierendes Modul
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen Verpflichtend zu absolvierendes Modul
Typ 3: Lehramt an Realschulen Verpflichtend zu absolvierendes Modul
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Verpflichtend zu absolvierendes Modul
 
Indikatoren-Info:
Folgende Antwortoptionen standen zur Auswahl (Mehrfachantwort möglich): Verpflichtend zu absolvierendes Modul, Verpflichtend zu absolvierendes Teilmodul, Wahlpflichtmodul, Verpflichtendes Einzelseminar, Wahlpflichtseminar. Stand: Winter 2017/2018.

Welche digitalen Lehr-/Lernformate bzw. Lehr-/Lernmethoden finden im Lehramtsstudium an der Hochschule Anwendung?

  • E-Learning, Blended Learning, videobasierte Lehr-/Lernformate

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Formate bzw. Konzepte wie z.B. Blended Learning, Inverted Classroom, videobasierte Lehrkonzepte. Stand: Winter 2017/2018.

Wo sind Inhalte zum Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz von digitalen Medien im Lehramtsstudium curricular verankert?

  • In einzelnen Fachdidaktiken

  • In den Bildungswissenschaften

 
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Wie viele Leistungspunkte müssen in verpflichtend zu absolvierenden Lehrveranstaltungen im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes von digitalen Medien erbracht werden?

Lehramtsbezogener Bachelorstudiengang/B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang/M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - - 3 LP
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen - - 3 LP
Typ 3: Lehramt an Realschulen 3 LP 9 LP 3 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium - - 3 LP
 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach bereits bestehenden und nach geplanten verpflichtend zu absolvierenden Lehrveranstaltungen. Stand: Winter 2017/2018.

Besteht an der Hochschule für Lehramtsstudierende die Möglichkeit der Profilbildung im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes digitaler Medien?

  • Ja, geplant

 
Anmerkung:
Im Rahmen des SKILL-Lehrprojekts Information and Media Literacy werden interdisziplinär Grundlagenveranstaltungen für Lehramtsstudierende angeboten, in denen notwendiges Grundwissen und methodische Fertigkeiten im Umgang mit Medien, Technik und Informationen vermittelt werden. Ergänzt durch IML-Verbundseminare werden die Lehramtsstudierenden durch handlungsorientierte Zugänge in die Lage versetzt, technische Vorgehensweisen zum reflektierten und kreativen Gestalten von didaktischen Konzepten zu nutzen. Diese Maßnahmen werden in einem Zertifikat zusammengefasst, das Qualitätsstandards der Information and Media Literacy für Lehrende formuliert und umsetzt.
Indikatoren-Info:
Gemeint ist die Möglichkeit der Profilbildung durch z.B. ein Zertifikat oder ein Profilstudium. Stand: Winter 2017/2018.

In welchen Bereichen stellt der Erwerb von Kompetenz im Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz von digitalen Medien ein Querschnittsthema dar?

  • Geplantes Querschnittsthema in den Bildungswissenschaften

  • Geplantes Querschnittsthema in den Fachdidaktiken

  • Geplantes Querschnittsthema in den Fachwissenschaften

 
Anmerkung:
Im Rahmen des Projekts SKILL - Strategien zur Kompetenzentwicklung: Innovative Lehr- und Beratungskonzepte in der Lehrerbildung wurde ein Didaktisches Labor zur Entwicklung innovativer Lehr-Lern-Konzepte in der Passauer Lehrerbildung eingerichtet. Neben flexiblem Mobiliar sind vor allem eine moderne IT- und Medienausstattung und ein Videosystem Kernelemente des Konzepts. Das Didaktische Labor bietet Freiraum für die Erprobung innovativer, interdisziplinärer Lehr-Lernformen. Diese Modellseminare werden von interdisziplinären Fachverbünden mit wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Bildungswissenschaften, Fachdidaktiken und Fachwissenschaften entwickelt und erprobt. Im Rahmen eines Lehrkollegs, das allen Lehrenden in der Lehrerbildung offensteht, werden auch Praxis-Workshops mit mediendidaktischem Fokus angeboten. Mit erfolgreichen Konzepten und Unterstützungsangeboten wird somit ein Innovationskreislauf zur Weiterentwicklung der lehrerbildungsbezogenen Lehre angestoßen.
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Praxisbezug

Ausmaß (Workload) der Praxisphasen insgesamt (gestufter Studiengang)

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Falls Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 3: Lehramt an Realschulen 1 k.A. k.A. 6 + 5 LP
 
Anmerkung:
1 Grundständige Variante: 11 LP. Praktika in gestufter Studienstruktur sind integriert: a) pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum nach § 34 (1) 3. Lehramtsprüfungsordnung I im Umfang von 6 LP innerhalb der Bildungswissenschaften, studienbegleitendes fachdidaktisches Praktikum nach § 34 (1) 4. Lehramtsprüfungsordnung I im Umfang von 5 LP innerhalb einer der Fachdidaktiken; entweder in der Bachelor- oder in der Masterphase.

Ausmaß (Workload) der Praxisphasen insgesamt (grundständiger Studiengang)

Lehramtstyp Staatsexamen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 16 LP
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen 2 11 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 3 11 LP
 
Anmerkung:
1 Das Lehramt an Grundschulen kennt folgende Praktika: Orientierungspraktikum ohne LP, pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum mit 6 LP, das studienbegleitende fachdidaktische Schulpraktikum und das zusätzliche einsemestrige Schulpraktikum mit jeweils 5 LP aus dem freien Bereich bepunktet. Zudem muss ein Betriebspraktikum von 8 Wochen Dauer ohne LP abgeleistet werden.
2 Das Lehramt an Mittelschulen kennt folgende Praktika: Orientierungspraktikum ohne LP, pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum mit 6 LP, das studienbegleitende fachdidaktische Schulpraktikum im Umfang von 5 LP. Das zusätzliche einsemestrige Schulpraktikum im Umfang von 5 LP ist im Bereich der "Didaktiken einer Fächergruppe der Mittelschule" (vgl. oben) integriert. Zudem muss ein Betriebspraktikum von 8 Wochen Dauer ohne LP abgeleistet werden.
3 Das Lehramt Gymnasium kennt folgende Praktika: Orientierungspraktikum ohne LP, pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum mit 6 LP, das studienbegleitende fachdidaktische Schulpraktikum mit 5 LP aus dem freien Bereich bepunktet. Zudem muss ein Betriebspraktikum von 8 Wochen Dauer ohne LP abgeleistet werden.

Welche Maßnahmen zur Theorie-Praxis-Verzahnung gibt es?

Lehramtstyp Über Praxisphasen hinausgehende Maßnahmen für eine Theorie-Praxis-Verzahnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ausbildung zum LernPAten, Lehr:Werkstatt
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen Ausbildung zum LernPAten
Typ 3: Lehramt an Realschulen Ausbildung zum LernPAten, Lehr:Werkstatt
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ausbildung zum LernPAten; Lehr:Werkstatt
 
Anmerkung:
Lehramtsstudierende können am Lehrstuhl Schulpädagogik freiwillig die Ausbildung zur Lernpatin bzw. zum Lernpaten machen. Einsatzort sind ausgewählte Schulen aller Schularten (vgl. Link: www.phil.uni-passau.de/s...). Seit dem WS 2012/13 gibt es am Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik Verbundseminare zur Verbindung von Theorie und Praxis zur Inklusion, z.B. ein Grundlagenseminar und ein Kooperationsseminar mit einer inklusiven Schule. Studierende erarbeiten sich im Vorfeld verschiedene Konzeptionen von Inklusion und lernen dann in Praxisschulen die Möglichkeiten der Umsetzung kennen. Im Anschluss findet ein Reflexionsseminar mit Lehrkräften und Studierenden dazu statt, von dem beide Seite lernen können.
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Maßnahmen abseits der Praxisphasen.

Gibt es für Lehramtsstudierende ein verpflichtendes Orientierungspraktikum während des Studiums?

  • Nein

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende verpflichtend?

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - - Ja
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen - - Ja
Typ 3: Lehramt an Realschulen Ja Nein -
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium - - Ja
 
Anmerkung:
Das Betriebspraktikum als Zulassungsvoraussetzung zur Ersten Staatsprüfung im Umfang von 8 Wochen gilt für alle Lehrämter (Grundschule, Mittelschule, Realschule, Gymnasien) oder ist anstelle dessen anrechnungsfähig im kaufmännischen Praktikum, das einen Umfang von 3 Monaten (Lehramt an Realschulen) oder 4 Monaten (Lehramt an Gymnasien) Dauer hat, wenn die Studierenden das Fach Wirtschaftswissenschaften gewählt haben. Gilt auch für den gestuften Realschul-Bachelor/Master-Studiengang, wobei das Betriebspraktikum in der Bachelorphase geregelt ist. Im Master of Education besteht die Möglichkeit, ein außerschulisches Praktikum mit pädagogischem Bezug zu absolvieren.

Wird sichergestellt, dass die Arbeit im multiprofessionellen Team, inklusive der Klärung des Rollenbildes 'Lehrkraft', ein Thema in den schulpraktischen Studien/Praktika darstellt?

  • Ja, und zwar durch Zentrum für Lehrerbildung und Fachdidaktik, Referat 3: Schulpraktische Studien

Welche Personengruppen sind an der Betreuung der schulpraktischen Studien in der Regel beteiligt?

  • Lehrkräfte der Schulen

  • Dozierende der Hochschulen

Werden die im Lehramtsstudium im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes von digitalen Medien erworbenen Kompetenzen in den Praxisphasen praktisch erprobt und reflektiert?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Mobilität

Anzahl der Lehramtsstudierenden, die zum WS 2015/16 aus einem anderen Bundesland in einen lehramtsbefähigenden Masterstudiengang der Hochschule wechselten

  • 3 Studierende

 
Indikatoren-Info:
Definiert über den Ort des vorherigen Hochschulabschlusses. Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte.

Anzahl der Lehramtsstudierenden, die zum WS 2015/16 aus einem anderen Bundesland in einen grundständigen Lehramtsstudiengang der Hochschule wechselten

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
Es gibt keine genaue Zahl zum WS 2015/16, insgesamt sind 264 Studierende von den 1990 von außerhalb von Bayern im WS 2015/16.
Indikatoren-Info:
Definiert über den Ort des vorherigen Hochschulabschlusses. Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte.

Welche im Ausland erbrachten Studienleistungen werden in den Lehramtsstudiengängen anerkannt?

  • Studienleistungen im Rahmen eines Auslandsstudiensemesters

  • Studienleistungen im Rahmen von Praktika an Schulen im Ausland

  • Studienleistungen im Rahmen von Praktika an Deutschen Auslandsschulen

  • Sonstiges: Betriebspraktika im Ausland

 
Anmerkung:
Grundsätzlich sind Auslandsaufenthalte bzw. Praktika für das Lehramt möglich und erwünscht. Kooperationsabsicht (memorandum of understanding) in Sachen Lehrerausbildung bezüglich Eignungsdiagnostik und Berufszufriedenheit mit der Universität Hangzhou in Shanghai/China ist unterzeichnet. Seit SoSe 2013 gibt es sogenannte Internationalisierungsseminare. Die Kooperationen zielen auf einen Studierendenaustausch. In diesen Kooperationsseminaren zwischen Schulen und Universität werden auch Fragen der Inklusion thematisiert. Es bestehen Kooperationen in Indien, den USA, Österreich, China, Finnland und Kambodscha.

Gibt es in den Lehramtsstudiengängen strukturierte Zeitfenster für Auslandsaufenthalte?

Lehramtstyp Strukturiertes Zeitfenster
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Nein
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen Nein
Typ 3: Lehramt an Realschulen Nein
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Nein
 
Anmerkung:
Nein, aber die Modulstrukturen sind so gestaltet, dass individuelle Zeitfenster für den Auslandsaufenthalt möglich sind. Je nach Wahl der Fachkombination sehen diese Zeitfenster anders aus. Es ergibt sich ein Mobilitätskorridor von mehreren Semestern, innerhalb dessen Studierende ins Ausland gehen können. Die Lehramtsprüfungsordnung I sieht strukturell für Auslandsaufenthalte keine Punkte vor, nur indirekt über den Anerkennungsweg.

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente / Verfahren zur Kooperation der zwei Phasen (Hochschulstudium / Vorbereitungsdienst) gibt es?

  • Formalisierter, regelmäßiger Austausch der Beteiligten, wie z.B. AGs, Gremien

  • Schriftlich fixierte Kooperationsvereinbarungen mit Kooperationsverträge mit Seminarschulen und Netzwerkschulen

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

  • Sonstiges und zwar: Pilot Tandemwoche Grundschule: Seit dem WS 2013/14 werden Tandemseminare angeboten. Lehramtsstudierende im ersten Studienjahr und Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter im ersten Jahr des Vorbereitungsdienstes bilden für eine Woche lang ein 'Tandem' an der Schule, um Seminarbetrieb und schulpraktische Ausbildung realitätsnah kennenzulernen. Sie setzen sich dabei besonders zu Fragen der Inklusion auseinander.

 
Anmerkung:
Vgl. die Arbeitsschwerpunkte der Zentrum für Lehrerbildung und Fachdidaktik (ZLF)-Referate 5 und 6 www.zlf.uni-passau.de/or... und www.zlf.uni-passau.de/or... Zudem sind die Praktikumsämter qua Amt stimmberechtigte Mitglieder des Lehrerbildungszentrums.

Gibt es für berufstätige Lehrkräfte Fortbildungsangebote im Bereich Ganztag?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Zertifikatskurse.

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Wie viele Studierende waren zum WS 2015/16 insgesamt eingeschrieben?

  • 11833 Studierende insgesamt

 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörerinnen und Ersthörer, auch Beurlaubte.

Anzahl der Lehramtsstudierenden an der Hochschule zum WS 2015/16

  • Lehramtsbezogene Bachelorstudiengänge/B.Ed. Bachelor of Education: 82 Studierende

  • Lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education: 35 Studierende

  • Grundständige Lehramtsstudiengänge: 1990 Studierende

 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörerinnen und Ersthörer, auch Beurlaubte.

Sind innerhalb der Hochschule strategische Ziele für die Lehrerbildung formuliert?

  • Ja

 
Anmerkung:
ZLF-Arbeitsgruppe Lehrerbildung "Zukunft der Lehrerbildung an der Universität Passau", der Universitätsentwicklungsplan wird derzeit aktualisiert.

Wird die Lehrerbildung im Leitbild / Mission Statement der Hochschule berücksichtigt?

  • Nein, obwohl es ein ausformuliertes Leitbild gibt

 
Anmerkung:
Nein, die Lehrerbildung wird direkt nicht genannt, nur indirekt subsumierend im Begriff "Bildungssystem".

Wird die Lehrerbildung explizit in dem Verantwortungsbereich der Leitungsebene (Rektorat bzw. Präsidium) verortet und personell zugeordnet?

  • Ja, und zwar ist die Lehrerbildung dem Verantwortungsbereich Hochschulleitung zugeordnet

 
Anmerkung:
Das Lehrerbildungszentrum ist nach Art. 19 Abs. 5 des Bayerischen Hochschulgesetzes (Bay HSchG) als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Hochschulleitung zugeordnet. Der Präsident delegiert die Leitungsverantwortung an eine kollegiale Leitung.

Gibt es durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderte Projekte?

  • Ja, und zwar folgendes Projekt/folgende Projekte: SKILL (Strategien zur Kompetenzentwicklung: Innovative Lehr- und Beratungskonzepte in der Lehrerbildung) mit einer Fördersumme in Höhe von 3,9 Mio. €

Sind an der Hochschule Kenntnisse oder Kompetenzen im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes digitaler Medien bei an der Lehrerbildung beteiligten Professuren relevant?

  • Ja, bei der Besetzung von Professuren in den Bildungswissenschaften

 
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Klare Verantwortungsstrukturen

Gibt es Kooperationen mit anderen Hochschulen?

  • Nein

Wer trägt die Verantwortung für die Qualitätssicherung der Lehramtsstudiengänge?

  • Studiendekan in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Informationstechnologie und Medienmanagement (ZIM)(www.zim.uni-passau.de/) und dem Lehrerbildungszentrum (www.zlf.uni-passau.de). Zudem gibt es den Qualitätsausschuss Lehre.

 
Anmerkung:
Das Lehrerbildungszentrum ist für die Konzeptentwicklung zur Qualitätsverbesserung in der Lehrerbildung und Förderung der Zusammenarbeit aller an der Lehrerbildung Beteiligten zuständig (z.B. Koordination der Lehrveranstaltungen und der schulpraktischen Studien in Zusammenarbeit mit den Praktikumsämtern und den Ministerialbeauftragten-Dienststellen). Die Qualitätssicherung in der Lehrerbildung erfolgt im Einklang mit der zentralen Universitätssteuerung (Abteilung VII).

Gibt es ein Zentrum für Lehrerbildung / eine School of Education bzw. eine vergleichbare Einrichtung?

  • Ja, ein Zentrum für Lehrerbildung

Welche Organisationsform des Zentrums für Lehrerbildung / der School of Education bzw. der vergleichbaren Einrichtung liegt vor?

  • Als zentrale fachbereichsübergreifende Einrichtung

 
Anmerkung:
Gemäß Art. 19 Abs. 5 des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG) ist an Universitäten mit Lehrerbildung eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung zur Koordination der Fragen und Aufgaben in der Lehrerbildung einzurichten, die der Universitätsleitung zugeordnet ist.

Welche Aufgaben und Funktionen hat das Zentrum für Lehrerbildung / die School of Education bzw. die vergleichbare Einrichtung?

  • Forschungsorientierung in %: 4. Stelle

  • Lehrorientierung in %: 5. Stelle

  • Dienstleistungsausprägung in %: 1. Stelle

  • Aufgabe der konzeptionellen Weiterentwicklung der Lehrerbildung in %: 3. Stelle

  • Aufgabe der Qualitätssicherung für die Lehrerbildung in %: 2. Stelle

 
Anmerkung:
Die operativen Aufgaben sind ersichtlich aus der Organisationsstruktur und den Arbeitsaufgaben des Zentrum für Lehrerbildung und Fachdidaktik (ZLF): Modularisierung, Fort- und Weiterbildung, Fachdidaktik und schulpraktische Studien, studentische Angelegenheiten, Lehrerbildung und Schulentwicklung, phasenübergreifende Lehrerbildung. Vgl.www.zlf.uni-passau.de/or... Forschung findet an den Lehrstühlen bzw. Professuren statt.

Personalausstattung des Zentrums für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der vergleichbaren Einrichtung (in Vollzeitäquivalenten)

  • Anzahl Stellen akademische Mitarbeiter aus dem Mittelbau: 2.00

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach den Zahlen für die einzelnen Personalkategorien mit Stand 30.06.2016. (Vollzeitäquivalente)

Wo ist die inhaltliche Gestaltung der Lehramtsstudiengänge institutionell verankert?

  • An zweiter Stelle: Auf dezentraler Ebene bei den Fachbereichen

  • An dritter Stelle: Bei dem Zentrum für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der ähnlichen/anderen Einrichtung auf Hochschulebene

  • An erster Stelle: An sonstiger Stelle und zwar: Lehramtsprüfungsordnung I und Kerncurricula der LPO I (ministerielle Regelungshoheit)

 
Anmerkung:
Die Ausgestaltung der inhaltlichen Prüfungsanforderungen der Fächer für das Erste Staatsexamen ist verbindlich für alle Bayerischen Lehrerbildungsuniversitäten in den Kerncurricula der Lehramtsprüfungsordnung I und in der LPO I selbst festgelegt. In zweiter Linie übertragen die Fachbereiche in Zusammenarbeit mit dem Lehrerbildungszentrum die Vorgaben in universitäre Lehre, wobei für den Übertragungsprozess das Referat 1 "Modularisierung, Studien- und Prüfungsordnung" des Lehrerbildungszentrums koordinierende und qualitätssicherende Verantwortung zeichnet.

Welche Institutionen sind bei den für die Lehrerbildung relevanten Berufungsverfahren federführend?

  • Durch die - an der Lehrerbildung beteiligten Fakultäten - eingesetzten Berufungskommissionen.

Wo liegt die institutionelle Verantwortung für die konzeptionelle Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge?

  • An zweiter Stelle: Auf dezentraler Ebene bei den Fachbereichen

  • An erster Stelle: Bei dem Zentrum für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der ähnlichen/anderen Einrichtung auf Hochschulebene

 
Anmerkung:
Das Lehrerbildungszentrum ist für alle Fragen und Aufgaben der Lehrerbildung zuständig, nichtsdestotrotz können Initiativen und Anstöße diesbezüglich auch von den Fachbereichen ausgehen.

Fällt das Thema Digitalisierung in der Lehrerbildung institutionell in den Verantwortungsbereich der Hochschulleitung?

  • Ja

 
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Bestehen in den Lehramtsstudiengängen an der Hochschule im Bereich Digitalisierung Kooperationen mit anderen Hochschulen?

  • Ja, und zwar: Kurse auf der Plattform der Virtuellen Hochschule Bayern

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Kooperationen z.B. durch gemeinsame Module, Blended-Learning-Kurse. Stand: Winter 2017/2018.

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Wo sind die Forschungsaufgaben in der Lehrerbildung institutionell verankert?

  • Bei den Fachbereichen

  • Bei dem Zentrum für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der ähnlichen/anderen Einrichtung

Wie werden berufsbegleitende Promotionen von bereits an Schulen berufstätigen Lehrkräften gefördert?

  • Im Bereich der Bildungswissenschaften: Individuelle Maßnahmen der Lehrstühle und Professuren

  • Im Bereich der Fachdidaktiken: Individuelle Maßnahmen der Lehrstühle und Professuren

Wo liegt die institutionelle Verortung des Promotionsrechts für Absolvent(inn)en der Lehramtsstudiengänge?

  • An sonstiger Stelle und zwar: Bei den Lehrstühlen oder Professuren der jeweils entsprechenden Fakultät

Gibt es interdisziplinäre Forschungsprojekte im Bereich Schulbildungsforschung / Lehrerbildungsforschung?

  • Ja

 
Indikatoren-Info:
Es konnten bis zu drei laufende Forschungsprojekte angegeben werden.

Interdisziplinäre Forschungsprojekte

  • SKILL (Strategien zur Kompetenzentwicklung: Innovative Lehr- und Beratungskonzepte in der Lehrerbildung) www.skill.uni-passau.de/

  • PArcours - umfangreiches und deutschlandweit einmaliges Beratungsangebot zur Eignung für den Lehrberuf (interdisziplinäres Projekt des Lehrstuhls Schulpädagogik der Universität Passau (Prof. Dr. Norbert Seibert) mit Prof. Dr. Ferdinand Eder vom Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Salzburg sowie Prof. Dr. Johannes Mayr vom Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung der Universität Klagenfurt, www.phil.uni-passau.de/s...)

  • Begabungsförderung im Mathematikunterricht (interdisziplinäres Projekt des Lehrstuhls Grundschulpädagogik (Prof. Dr. Christina Schenz) der Universität Passau mit Dr. Stephan Rosebrock vom Institut für Mathematik und Informatik der PH Karlsruhe)