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Monitor Lehrerbildung

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Universität Regensburg

Im Wintersemester 2015/16 waren an der Universität Regensburg insgesamt 21.558 Studierende eingeschrieben. Davon waren zu diesem Zeitpunkt 4.593 Studierende in einen grundständigen Lehramtsstudiengang immatrikuliert. Angeboten werden an der Universität Regensburg die Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen), 3 (Lehramt an Mittelschulen, Lehramt an Realschulen) und 4 (Lehramt an Gymnasien). Die Lehramtsstudiengänge werden in grundständiger Studienstruktur mit Abschluss Staatsexamen angeboten. Die Universität Regensburg kooperiert für den Lehramtstyp 4 mit der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg. Als zentrale, fachbereichsübergreifende Einrichtung besteht ein Zentrum für Lehrerbildung. Es ist mit Forschungs- und Dienstleistungsaufgaben betraut. Über Programme wie "MINT an der Universität Regensburg" oder das "Secondos-Programm" versucht die Universität Regensburg, spezifische Zielgruppen für ein Lehramtsstudium zu interessieren.

 

An der Universität Regensburg wird im Rahmen des Bund-Länder-Förderprogramms Qualitätsoffensive Lehrerbildung das Projekt "KOLEG: Kooperative Lehrerbildung Gestalten" gefördert.  

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Sind Beratungsgespräche vor Studienbeginn für Lehramtsstudierende verpflichtend?

  • Nein

Gibt es für Lehramtsstudierende ein verpflichtendes Eignungspraktikum, das vor Studienbeginn absolviert werden muss?

  • Nein

Müssen Studieninteressierte einen Eignungstest absolvieren, um zum Lehramtsstudium zugelassen zu werden?

  • Ja, dieser ist in einigen Fächern und/oder Lehramtstypen obligatorisch: gemäß Art. 44 Abs. 2 und Abs. 3 Bayerisches Hochschulgesetz für die Fächer Kunst, Musik, Sport.

Anzahl der Lehramtsstudierenden im 7. und 8. Fachsemester zum WS 2015/16 mit angestrebtem Abschluss Staatsexamen

Lehramtstyp Anzahl der Lehramtsstudierenden Anzahl der weiblichen Lehramtsstudierenden
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 186 171
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen 144 93
Typ 3: Lehramt an Realschulen 126 77
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 288 176
 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte

Gibt es Initiativen zur Rekrutierung von Lehramtsstudierenden?

  • Nein

Gibt es Initiativen zur Rekrutierung spezifischer Zielgruppen?

  • Ja

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Studienanfänger mit Migrationshintergrund, männliche Studienanfänger, Frauen in MINT-Lehramtsfächern, Studierende des Dritten Bildungswegs (Studieren ohne Abitur oder Fachhochschulreife).

Informationen zu den Maßnahmen

 
Anmerkung:
Bei den genannten Initiativen handelt es sich um studienübergreifende bzw. abschlussunabhängige und damit um keine lehramtsspezifischen Angebote der Universität Regensburg zur Rekrutierung bislang unterrepräsentierter Studierendengruppen.

Gibt es Projekte / Kampagnen zur Aufnahme eines Lehramtsstudiums in den MINT-Fächern?

 
Anmerkung:
Bei MINT an der Universität Regensburg handelt es sich um eine Sammlung von zahlreichen Aktionen, Projekten und Ansprechpartnern, die sich dafür einsetzen, dass junge Frauen und Männer einen Zugang zu den MINT-Fächern finden und sich für die damit verbundenen Forschungsbereiche und Berufsfelder begeistern. Hierbei handelt es sich um abschlussunabhängige und damit um keine lehramtsspezifischen Angebote der Universität Regensburg.

Gibt es studienbegleitende Angebote zur Beratung Lehramtsstudierender?

  • Mentoring-Programm für Studienanfänger der Lehramtsstudiengänge, angeboten vom Regensburger Universitätszentrum für Lehrerbildung (RUL).

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Beratungsangebote wie Coaching und/oder Mentoring.

Gibt es Beratungsangebote zu Karrieremöglichkeiten außerhalb des Schuldienstes?

  • Ja

  • Es existieren keine allgemeinen, lehramtsspezifischen Beratungsangebote, aber zahlreiche fächerspezifische Beratungsangebote über berufliche Möglichkeiten sowie als fächerübergreifende Einrichtung das Career Center der Universität Regensburg (Link: www-app.uni-regensburg.d...), die ebenfalls von Lehramtsstudierenden genutzt werden können.

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen an der Hochschule

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehramt an Mittelschulen

  • Typ 3: Lehramt an Realschulen

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen. Stand: Winter 2017/2018.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen

Lehramtstypenbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen Lehramt an Mittelschulen
Typ 3: Lehramt an Realschulen Lehramt an Realschulen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien

Werden die Lehramtsstudiengänge in einer gestuften Studienstruktur angeboten?

  • Nein, die Lehramtsstudiengänge werden in grundständiger Studienstruktur mit Abschluss Staatsexamen angeboten versehen mit Leistungspunkten

 
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Ausmaß (Workload) von curricularer Wahlfreiheit (grundständiger Studiengang)

Staatsexamen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 15 LP
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen 2 15 LP
Typ 3: Lehramt an Realschulen 3 15 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 4 15 LP
 
Anmerkung:
1 Die Verteilung der LP ist durch die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I (§ 22 Abs. 2 Nr. 1 LPO I) vorgegeben.
2 Die Verteilung der LP ist durch die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I (§ 22 Abs. 2 Nr. 1 LPO I) vorgegeben.
3 Die Verteilung der LP ist durch die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I (§ 22 Abs. 2 Nr. 2 LPO I) vorgegeben.
4 Die Verteilung der LP ist durch die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I (§ 22 Abs. 2 Nr. 3 LPO I) vorgegeben.

Studieninhalte

Wie viele Leistungspunkte müssen in den verschiedenen Bereichen erreicht werden (grundständiger Studiengang)?

Staatsexamen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 54 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 12 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 1 k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Bildungswissenschaften 2 43 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 3 6 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 10 LP
Optionalbereich/Sonstiges 4 15 LP
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 54 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 12 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 5 k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Bildungswissenschaften 6 43 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 7 6 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 10 LP
Optionalbereich/Sonstiges 8 15 LP
Typ 3: Lehramt an Realschulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 60 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 12 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 60 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 12 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Bildungswissenschaften 35 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 9 6 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 10 LP
Optionalbereich/Sonstiges 10 15 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 92 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 10 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 92 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 10 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Bildungswissenschaften 35 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 11 6 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 10 LP
Optionalbereich/Sonstiges 12 15 LP
 
Anmerkung:
1 Neben einem Unterrichtsfach wird das Fach Didaktik der Grundschule studiert, in dem 70 LP zu erbringen sind.
2 Zu erbringen sind 35 LP aus den Erziehungswissenschaften (Pädagogik/Psychologie) und 8 LP aus den Bereichen Gesellschaftswissenschaften und Theologie bzw. Philosophie.
3 6 LP für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum sind verpflichtend vorgeschrieben; LP für weitere Praktika sind möglich, aber im Rahmen des freien Bereichs einbringbar.
4 Die Verteilung der LP ist durch die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I (§ 22 Abs. 2 Nr. 1 LPO I) vorgegeben.
5 Neben einem Unterrichtsfach wird das Fach Didaktiken einer Fächergruppe der Mittelschule studiert, in dem 70 LP zu erbringen sind.
6 Zu erbringen sind 35 LP aus den Erziehungswissenschaften (Pädagogik/Psychologie) und 8 LP aus den Bereichen Gesellschaftswissenschaften und Theologie bzw. Philosophie.
7 6 LP für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum sind verpflichtend vorgeschrieben; LP für weitere Praktika sind möglich, aber im Rahmen des freien Bereichs einbringbar.
8 Die Verteilung der LP ist durch die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I (§ 22 Abs. 2 Nr. 1 LPO I) vorgegeben.
9 6 LP für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum sind verpflichtend vorgeschrieben; LP für weitere Praktika sind möglich, aber im Rahmen des freien Bereichs einbringbar.
10 Die Verteilung der LP ist durch die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I (§ 22 Abs. 2 Nr. 2 LPO I) vorgegeben.
11 6 LP für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum sind verpflichtend vorgeschrieben; LP für weitere Praktika sind möglich, aber im Rahmen des freien Bereichs einbringbar.
12 Die Verteilung der LP ist durch die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I (§ 22 Abs. 2 Nr. 3 LPO I) vorgegeben.

Gibt es hochschulspezifische Bestimmungen, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Nein

 
Anmerkung:
Gemäß § 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 der bayernweit geltenden Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) ist vorgegeben, dass die Abschlussarbeit für die grundständigen Lehramtsstudiengänge (schriftliche Hausarbeit) in einem Fach (Fachwissenschaft/Fachdidaktik) oder in den Erziehungswissenschaften geschrieben werden kann.
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge / M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

Werden fachwissenschaftliche Veranstaltungen speziell für Lehramtsstudierende angeboten?

Lehramtstyp Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe wenige Veranstaltungen
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen wenige Veranstaltungen
Typ 3: Lehramt an Realschulen wenige Veranstaltungen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium wenige Veranstaltungen

Anzahl der besetzten Stellen, die an der Hochschule im WS 2015/16 eine fachdidaktische Widmung hatten

  • 13.00 Professuren

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Gibt es verpflichtend zu absolvierende Lehrveranstaltungen, in denen die folgenden professionellen Kompetenzen vermittelt werden?

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Kompetenzen standen zur Auswahl: Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Inklusion/Heterogenität, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Demokratiebildung, Menschenrechtserziehung. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen 2 Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Typ 3: Lehramt an Realschulen 3 Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Pädagogische Diagnostik
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 4 Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Pädagogische Diagnostik
 
Anmerkung:
1 Zu allen genannten Themen gibt es entsprechende Veranstaltungen im Rahmen des Studiums des Fachs Didaktik der Grundschule. Zusätzlich werden im Rahmen des Erziehungswissenschaftlichen (EWS)-Studiums einige der genannten Themen im Pflichtcurriculum oder zumindest in freiwilligen Zusatzveranstaltungen thematisiert. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen werden zudem Veranstaltungen zur Gestaltung von Lernumgebungen, Feedback und Reflexion, Methodenvielfalt und Leistungsmessung angeboten.
2 Zusätzlich zu den Pflichtveranstaltungen in den oben bejahten Themen gibt es in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Menschenrechtserziehung sowie zur Gestaltung von Lernumgebungen, Feedback und Reflexion, Methodenvielfalt und Leistungsmessung.
3 Zusätzlich zu den Pflichtveranstaltungen in den oben bejahten Themen gibt es in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Menschenrechtserziehung sowie zur Gestaltung von Lernumgebungen, Feedback und Reflexion, Methodenvielfalt, Leistungsmessung.
4 Zusätzlich zu den Pflichtveranstaltungen in den oben bejahten Themen gibt es in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Menschenrechtserziehung sowie zur Gestaltung von Lernumgebungen, Feedback und Reflexion, Methodenvielfalt und Leistungsmessung.

Gibt es Möglichkeiten der Schwerpunktsetzung bei den genannten professionellen Kompetenzen?

  • Ja, als Wahlpflichtfach

 
Anmerkung:
An der Universität Regensburg wird Deutsch als Zweitsprache entweder als Erweiterungsfach oder als Zusatzqualifikation angeboten. Zusätzlich wird für Studierende des Lehramts an Grundschulen sowie des Lehramts an Mittelschulen das Zertifikat Inklusion-Basiskompetenzen angeboten.
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Zertifikatskurse.

Gibt oder gab es seit 2013 im Curriculum verankerte Angebote/Maßnahmen, um Lehramtsstudierende auf die Aufgabe der Demokratiebildung vorzubereiten?

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
Gemäß § 32 Abs. 1 Nr. 1 und 2 der bayernweit verpflichtend geltenden Lehramtsprüfungsordnung I sind für die Lehrämter an Grundschulen, Mittelschulen und Sonderpädagogik zusätzlich 8 LP aus den Bereichen Gesellschaftswissenschaften zu erbringen, darunter kann auch der Bereich Politikwissenschaft mit entsprechenden Lehrveranstaltungen gewählt werden.

Gibt oder gab es seit 2013 im Curriculum verankerte Angebote/Maßnahmen, um Lehramtsstudierende auf die Aufgabe der Menschenrechtserziehung vorzubereiten?

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
Gemäß § 32 Abs. 1 Nr. 1 und 2 der bayernweit verpflichtend geltenden Lehramtsprüfungsordnung I sind für die Lehrämter an Grundschulen, Mittelschulen und Sonderpädagogik zusätzlich 8 LP aus den Bereichen Gesellschaftswissenschaften zu erbringen, darunter kann auch der Bereich Politikwissenschaft mit entsprechenden Lehrveranstaltungen gewählt werden. Zusätzlich gibt es für alle Lehramtsstudiengänge im Rahmen des Erziehungswissenschaftlichen Studiums Veranstaltungen, die auch Menschenrechtserziehung thematisieren.

Gibt es für Lehramtsstudierende verpflichtend im Curriculum verankerte Angebote (z.B. Lehrveranstaltungen, Praxisstudien) zum Erwerb digitaler Medienkompetenz?

Curricular verankerte Angebote
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Nein
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen Nein
Typ 3: Lehramt an Realschulen Nein
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Nein
 
Anmerkung:
Das Rechenzentrum der Universität Regensburg bietet in Kooperation mit den Fakultäten der Universität Regensburg die Möglichkeit einer Studienbegleitenden IT-Ausbildung, die allen Studierenden als Zusatzangebot offen steht. Ergänzend zum Fachstudium vermittelt die Studienbegleitende IT-Ausbildung studien- und berufsorientierte Schlüsselkompetenzen im Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien und der Gestaltung digitaler Medien. Lehramtsbezogene Kurse des Rechenzentrums können auch im Wahlbereich des Lehramtsstudiums eingebracht werden. In der Lehramtsausbildung ist zusätzlich in einzelnen Fächern das Gestalten eigener Medienprodukte integraler Bestandteil der Lehre.
Indikatoren-Info:
Gemeint ist die Kompetenz des qualifizierten eigenen Umgangs mit digitalen Medien. Stand: Winter 2017/2018.

Gibt es für Lehramtsstudierende verpflichtend im Curriculum verankerte Angebote (z.B. Lehrveranstaltungen, Praxisstudien) zum Erwerb mediendidaktischer Kompetenzen?

Curricular verankerte Angebote
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Nein
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen Nein
Typ 3: Lehramt an Realschulen Nein
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Nein
 
Anmerkung:
Gemäß § 33 Abs. 2 Nr. 2 Lehramtsprüfungsordung LPO I gehören zu den inhaltlichen Prüfungsanforderungen in der Fachdidaktik u.a. die Kenntnis von Modellen, fachliche Lernprozesse im Sinn selbst regulierten Lernens zu konzipieren und unter dem Einsatz unterschiedlicher Medien zu arrangieren sowie Kenntnis der Möglichkeiten zur Vermittlung von Medienkompetenz im betreffenden Fach. In nahezu allen Fächern an der Universität Regensburg ist somit die mediale Gestaltung von Unterricht zumindest Thema im Rahmen von Lehrveranstaltungen. Teilweise werden auch spezifische Lehrveranstaltungen in den Fachdidaktiken und im Rahmen des erziehungswissenschaftlichen Studiums zusätzlich zum Pflichtcurriculum angeboten. Darüber hinaus bietet die Universität Regensburg gemäß § 114 LPO I das Erweiterungsfach Medienpädagogik als pädagogische Zusatzqualifikation an, die mit einer Staatsprüfung abgeschlossen wird und allen Lehramtsstudierenden aber auch Lehramtsabsolventen offen steht.
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Kompetenzen zum methodisch-didaktischen Einsatz von digitalen Medien in der Schule. Stand: Winter 2017/2018.

In welchen Lehrformaten ist die Vermittlung professioneller Kompetenzen zum Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz digitaler Medien im Curriculum des Lehramtsstudiums verankert?

Lehrformat
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe siehe Anmerkung
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen siehe Anmerkung
Typ 3: Lehramt an Realschulen siehe Anmerkung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
Die Vermittlung professioneller Kompetenzen zum Umgang mit digitalen Medien erfolgt in der Regel in Form von zusätzlichen, fakultativ zu belegenden Kursen des Rechenzentrums oder durch entsprechende fachspezifische Zusatzveranstaltungen, die z.T. im Wahlbereich des Lehramtsstudiums eingebracht werden können. Die Vermittlung professioneller Kompetenzen zum methodisch-didaktischen Einsatz von digitalen Medien ist entweder Thema im Rahmen von fachdidaktischen oder erziehungswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen oder in Form von spezifischen Lehrveranstaltungen, die zusätzlich zum Pflichtcurriculum im Wahlbereich angeboten werden. Die Veranstaltungen können zum aktuellen Zeitpunkt zumindest teilweise in der Allgemeinen Pädagogik auch im Pflichtbereich eingebracht werden.
Indikatoren-Info:
Folgende Antwortoptionen standen zur Auswahl (Mehrfachantwort möglich): Verpflichtend zu absolvierendes Modul, Verpflichtend zu absolvierendes Teilmodul, Wahlpflichtmodul, Verpflichtendes Einzelseminar, Wahlpflichtseminar. Stand: Winter 2017/2018.

Welche digitalen Lehr-/Lernformate bzw. Lehr-/Lernmethoden finden im Lehramtsstudium an der Hochschule Anwendung?

  • An der Universität Regensburg kommen in vielfältiger Weise Online-Lernformate und Blended Learning Formate zum Einsatz. In vielen Fachbereichen besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) in der Entwicklung von Online-Seminaren für alle bayerischen Studierenden. In Seminaren wird mit Interactive Whiteboards und Tablets gearbeitet. Erklärvideos, Podcasts und Lernumgebungen kommen ebenso zum Einsatz wie Flipped Classroom und game-based Design als didaktische Mittel und Instruktionsdesign. Zusätzlich werden im Rahmen der gemeinsamen Qualitätsoffensive Lehrerbildung von Bund und Ländern bis 2018 aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an vier öffentlichen Schulen im Raum Regensburg (je eine Grund-, eine Mittel-, eine Realschule sowie einem Gymnasium) "UR-Klassen" eingerichtet. Die "UR-Klassen" bieten die Möglichkeit zur zeitgleichen (Live-Streaming in den Beobachtungsraum) oder zeitversetzten (Aufnahme) Beobachtung von Unterricht. Dies wird im Rahmen des Lehramtsstudiums z.B. in Seminaren oder in den studienbegleitenden Praktika genutzt (Link: www.uni-regensburg.de/ko...).

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Formate bzw. Konzepte wie z.B. Blended Learning, Inverted Classroom, videobasierte Lehrkonzepte. Stand: Winter 2017/2018.

Wo sind Inhalte zum Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz von digitalen Medien im Lehramtsstudium curricular verankert?

  • In einzelnen Fachdidaktiken

  • In den Bildungswissenschaften

 
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Besteht an der Hochschule für Lehramtsstudierende die Möglichkeit der Profilbildung im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes digitaler Medien?

  • Ja, und zwar: durch die Studienbegleitende IT-Ausbildung und durch das Erweiterungsfach Medienpädagogik gemäß § 114 Lehramtsprüfungsordnung LPO I

 
Indikatoren-Info:
Gemeint ist die Möglichkeit der Profilbildung durch z.B. ein Zertifikat oder ein Profilstudium. Stand: Winter 2017/2018.

In welchen Bereichen stellt der Erwerb von Kompetenz im Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz von digitalen Medien ein Querschnittsthema dar?

  • Querschnittsthema in den Bildungswissenschaften

  • Querschnittsthema in den Fachdidaktiken

 
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Praxisbezug

Ausmaß (Workload) der Praxisphasen insgesamt (grundständiger Studiengang)

Lehramtstyp Staatsexamen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 6 LP
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen 2 6 LP
Typ 3: Lehramt an Realschulen 3 6 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 4 6 LP
 
Anmerkung:
1 6 LP für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum sind verpflichtend vorgeschrieben; LP für weitere Praktika sind möglich, aber im Rahmen des freien Bereichs einbringbar.
2 6 LP für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum sind verpflichtend vorgeschrieben; LP für weitere Praktika sind möglich, aber im Rahmen des freien Bereichs einbringbar.
3 6 LP für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum sind verpflichtend vorgeschrieben; LP für weitere Praktika sind möglich, aber im Rahmen des freien Bereichs einbringbar.
4 6 LP für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum sind verpflichtend vorgeschrieben; LP für weitere Praktika sind möglich, aber im Rahmen des freien Bereichs einbringbar.

Welche Maßnahmen zur Theorie-Praxis-Verzahnung gibt es?

Lehramtstyp Über Praxisphasen hinausgehende Maßnahmen für eine Theorie-Praxis-Verzahnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Es existieren folgende Maßnahmen: Kooperationen mit Schulen im Rahmen von Seminaren und Projekten, Angebote von zusätzlichen Unterrichtsversuchen von Studierenden im Rahmen zusätzlicher Lehrveranstaltungen an Schulen sowie in den Naturwissenschaften zusätzlich in den Lernlaboren, in denen Studierende unter Anleitung Unterricht planen und mit Schulklassen durchführen. Zusätzlich ist im Lehramt an Grundschulen im Rahmen des Didaktikfachs Naturwissenschaft und Technik (NWT) die Arbeit von Studierenden mit Schulklassen im NWT-Lernlabor verpflichtend im Curriculum verankert.
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen Es existieren folgende Maßnahmen: Kooperationen mit Schulen im Rahmen von Seminaren und Projekten, Angebote von zusätzlichen Unterrichtsversuchen von Studierenden im Rahmen zusätzlicher Lehrveranstaltungen an Schulen sowie in den Naturwissenschaften zusätzlich in den Lernlaboren, in denen Studierende unter Anleitung Unterricht planen und mit Schulklassen durchführen. Zusätzlich ist im Lehramt an Mittelschulen im Rahmen des Didaktikfachs Naturwissenschaft und Technik (NWT) die Arbeit von Studierenden mit Schulklassen im NWT-Lernlabor verpflichtend im Curriculum verankert.
Typ 3: Lehramt an Realschulen Es existieren folgende Maßnahmen: Kooperationen mit Schulen im Rahmen von Seminaren und Projekten, Angebote von zusätzlichen Unterrichtsversuchen von Studierenden im Rahmen zusätzlicher Lehrveranstaltungen an Schulen sowie in den Naturwissenschaften zusätzlich in den Lernlaboren, in denen Studierende unter Anleitung Unterricht planen und mit Schulklassen durchführen.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Es existieren folgende Maßnahmen: Kooperationen mit Schulen im Rahmen von Seminaren und Projekten, Angebote von zusätzlichen Unterrichtsversuchen von Studierenden im Rahmen zusätzlicher Lehrveranstaltungen an Schulen sowie in den Naturwissenschaften zusätzlich in den Lernlaboren, in denen Studierende unter Anleitung Unterricht planen und mit Schulklassen durchführen. Zusätzlich erfolgt im Lehramt an Gymnasien punktuell eine Kopplung universitärer Seminare mit W-Seminaren (Wissenschaftspropädeutische Seminare) an Gymnasien.
 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Maßnahmen abseits der Praxisphasen.

Gibt es für Lehramtsstudierende ein verpflichtendes Orientierungspraktikum während des Studiums?

  • Ja

 
Anmerkung:
Gemäß § 34 Abs. 1 Nr. 2 der bayernweit verpflichtend geltenden Lehramtsprüfungsordnung I vom 13. März 2008 müssen die Studierenden aller Lehrämter ein Orientierungspraktikum mit einer Dauer von drei bis vier Wochen ableisten. Dieses Praktikum soll vor Beginn des Studiums, muss aber spätestens während des Studiums und vor Beginn des pädagogisch-didaktischen Schulpraktikums abgeleistet werden.

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende verpflichtend?

Lehramtstyp Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen Ja
Typ 3: Lehramt an Realschulen Ja
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja
 
Anmerkung:
Das achtwöchige Betriebspraktikum soll entweder vor Beginn des Studiums oder im Laufe des Studiums während der vorlesungsfreien Zeit absolviert werden und ist nicht Bestandteil des universitären Studiums (gemäß § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 der bayernweit verpflichtend geltenden Lehramtsprüfungsordnung I vom 13. März 2008).

Wie werden Lehramtsstudierende auf die praktische Arbeit in einer multiprofessionellen Kooperationskultur vorbereitet?

  • Die Arbeit in einer multiprofessionellen Kooperationskultur wird im Rahmen der Lehrveranstaltungen und im Rahmen der Praktika thematisiert. Hinzu kommen zusätzliche Angebote, wie z.B. das "Brückencafé" der Grundschulpädagogik oder Seminare, in denen mit einem multiprofessionellen Team einer Schule zusammengearbeitet wird, die von Lehramtsstudierenden ergänzend zum Pflichtprogramm genutzt werden können. Auch im Rahmen eines Teilprojekts zur Qualitätsoffensive Lehrerbildung findet sich die Möglichkeit zum Diskurs mit anderen Professionen.

 
Indikatoren-Info:
Gemeint ist Multiprofessionalität als die Zusammenarbeit von Personen aus unterschiedlichen Berufsgruppen.

Wird sichergestellt, dass die Arbeit im multiprofessionellen Team, inklusive der Klärung des Rollenbildes 'Lehrkraft', ein Thema in den schulpraktischen Studien/Praktika darstellt?

  • Ja, und zwar durch eine Vorbereitung auf den Rollenwechsel der Studierenden vom Schüler zur Lehrkraft im Rahmen des Vorbereitungsseminars für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum sowie des Praktikums selbst. Die Studierenden lernen die verschiedenen Rollen einer Lehrkraft in Schule und Unterricht im Seminar kennen und reflektieren die damit verbundenen Aufgaben. Im Praktikum bearbeiten sie hierzu zwei Aufgaben: Sie beobachten die Praktikums- oder Betreuungslehrkraft im Unterricht unter der Fragestellung ihrer verschiedenen Rollen. Der Aspekt der Multiprofessionalität steht dabei im Vordergrund. Zusätzlich führen sie ein Interview mit der Lehrkraft zu ihren Aufgaben auf Grundlage ihrer Rollenvielfalt.

Welche Personengruppen sind an der Betreuung der schulpraktischen Studien in der Regel beteiligt?

  • Lehrkräfte der Schulen

  • Dozierende der Hochschulen

Werden die im Lehramtsstudium im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes von digitalen Medien erworbenen Kompetenzen in den Praxisphasen praktisch erprobt und reflektiert?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Mobilität

Anzahl der Lehramtsstudierenden, die zum WS 2015/16 aus einem anderen Bundesland in einen grundständigen Lehramtsstudiengang der Hochschule wechselten

  • 13 Studierende

 
Indikatoren-Info:
Definiert über den Ort des vorherigen Hochschulabschlusses. Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte.

Welche im Ausland erbrachten Studienleistungen werden in den Lehramtsstudiengängen anerkannt?

  • Studienleistungen im Rahmen eines Auslandsstudiensemesters

  • Studienleistungen im Rahmen von Praktika an Schulen im Ausland

  • Studienleistungen im Rahmen von Praktika an Deutschen Auslandsschulen

 
Anmerkung:
Die Anerkennung der Praktika an Schulen im Ausland bzw. an Deutschen Auslandsschulen als schulische Praktika gemäß § 34 Abs. 1 der bayernweit verbindlich geltenden Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) vom 13. März 2008 erfolgt über die Praktikumsämter der jeweiligen Schularten.

Gibt es in den Lehramtsstudiengängen strukturierte Zeitfenster für Auslandsaufenthalte?

Lehramtstyp Strukturiertes Zeitfenster
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Nein
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen Nein
Typ 3: Lehramt an Realschulen Nein
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Nein

Wie viele Lehramtsstudierende gingen zum WS 2015/16 ins Ausland?

  • 101 Lehramtsstudierende gingen ins Ausland

 
Anmerkung:
Im Laufe des WS 2015/16 gingen insgesamt 101 Lehramtsstudierende ins Ausland. Diese Zahl beinhaltet Studienaufenthalte an Partneruniversitäten, Unterrichtspraktika an Schulen im Ausland sowie Studierende, die über den Pädagogischen Austauschdienst als Fremdsprachenassistenzlehrkräfte im Ausland waren.
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte.

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente / Verfahren zur Kooperation der zwei Phasen (Hochschulstudium / Vorbereitungsdienst) gibt es?

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

  • Sonstiges und zwar: siehe Anmerkungen

 
Anmerkung:
Der Vorbereitungsdienst liegt vollständig außerhalb des Verantwortungsbereichs der Universität Regensburg, ein formalisierter Informationsfluss in Richtung Universität bezüglich Konzeption und Inhalte des Vorbereitungsdienstes sowie eine Rückkopplung bezüglich der Ergebnisse der ersten Phase findet nicht statt. In einigen Fächern gibt es aber punktuelle Kontakte (wie z.B. im Rahmen von Projekten, über Lehraufträge an Seminarlehrkräfte, durch Austauschgespräche zwischen Studierenden und Studienreferendaren). Hierbei handelt es sich aber meist um Einzelkontakte, eine systematische und institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen erster und zweiter Phase der Lehrerbildung existiert nicht.

Gibt es für berufstätige Lehrkräfte Fortbildungsangebote im Bereich Ganztag?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Zertifikatskurse.

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Wie viele Studierende waren zum WS 2015/16 insgesamt eingeschrieben?

  • 21558 Studierende insgesamt

 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörerinnen und Ersthörer, auch Beurlaubte.

Anzahl der Lehramtsstudierenden an der Hochschule zum WS 2015/16

  • Grundständige Lehramtsstudiengänge: 4593 Studierende

 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörerinnen und Ersthörer, auch Beurlaubte.

Sind innerhalb der Hochschule strategische Ziele für die Lehrerbildung formuliert?

  • Ja

  • Im Entwicklungsplan 2020 ist folgendes strategisches Ziel formuliert: Aufbau eines zukunftsfähigen, innovativen, praxisbezogenen und wissenschaftsbasierten Lehramtsstudiums durch verstärkte Zusammenarbeit aller im Lehramtsstudium tätigen Fakultäten und Fächer, Stärkung einer fachdidaktischen Wissenschaftsorientierung, Internationalisierung des Lehramtsstudiums und Verbesserung des beruflichen Praxisbezugs.

Wird die Lehrerbildung im Leitbild / Mission Statement der Hochschule berücksichtigt?

  • Nein, obwohl es ein ausformuliertes Leitbild gibt

Wird die Lehrerbildung explizit in dem Verantwortungsbereich der Leitungsebene (Rektorat bzw. Präsidium) verortet und personell zugeordnet?

  • Nein

Gibt es durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderte Projekte?

  • Ja, und zwar folgendes Projekt/folgende Projekte: KOLEG (Kooperative Lehrerbildung Gestalten) www.ur.de/koleg/ mit einer Fördersumme in Höhe von 5,2 Mio. €

Sind an der Hochschule Kenntnisse oder Kompetenzen im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes digitaler Medien bei an der Lehrerbildung beteiligten Professuren relevant?

  • Ja, bei der Besetzung von Professuren in den Bildungswissenschaften

 
Anmerkung:
An der Universität Regensburg existiert seit 2012 in den Bildungswissenschaften eine Professur für Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt "Lernen mit visuellen Medien", für die Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes von digitalen Medien bei der Besetzung ein wichtige Rolle spielen.
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Klare Verantwortungsstrukturen

Gibt es Kooperationen mit anderen Hochschulen?

Lehramtstyp Mit der Hochschule Bestandteile des Curriculums, für die der Kooperationspartner zuständig ist
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg Kooperation des Fachgebiets Musikpädagogik der Universität Regensburg mit genannter Hochschule im Rahmen der gymnasialen Ausbildung in "Musik als Doppelfach"

Wer trägt die Verantwortung für die Qualitätssicherung der Lehramtsstudiengänge?

  • Die Verantwortung für die Qualitätssicherung in den Lehramtsstudiengängen obliegt dem zuständigen Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Die Universität Regensburg ist in die Qualitätssicherung nicht eingebunden und erhält auch keine diesbezüglichen Informationen.

 
Anmerkung:
In Bayern ist für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst das Bestehen der ersten Staatsprüfung erforderlich. Rechtliche Grundlage der Lehramtsausbildung bildet die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I vom 13. März 2008, die auch die rechtliche Grundlage für die universitäre Prüfungs- und Studienordnung bildet. Dementsprechend bedürfen sowohl die universitäre Prüfungs- und Studienordnung als auch alle ihre Änderungen das ministerielle Einvernehmen. Der überwiegende Teil des Studienerfolgs wird im schriftlichen Teil der ersten Staatsprüfung festgestellt, der zentral vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst organisiert wird. Die Ergebnisse der ersten Staatsprüfung werden nicht publiziert. Gegenüber der Universität geheim sind ferner die personellen Besetzungen der Prüfungshauptausschüsse als verantwortliche Gremien.

Gibt es ein Zentrum für Lehrerbildung / eine School of Education bzw. eine vergleichbare Einrichtung?

  • Ja, ein Zentrum für Lehrerbildung

Welche Organisationsform des Zentrums für Lehrerbildung / der School of Education bzw. der vergleichbaren Einrichtung liegt vor?

  • Als zentrale fachbereichsübergreifende Einrichtung

Welche Aufgaben und Funktionen hat das Zentrum für Lehrerbildung / die School of Education bzw. die vergleichbare Einrichtung?

  • Forschungsorientierung in %: 30

  • Dienstleistungsausprägung in %: 70

Personalausstattung des Zentrums für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der vergleichbaren Einrichtung (in Vollzeitäquivalenten)

  • Anzahl sonstige Mitarbeiter: 2.75

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach den Zahlen für die einzelnen Personalkategorien mit Stand 30.06.2016. (Vollzeitäquivalente)

Wo ist die inhaltliche Gestaltung der Lehramtsstudiengänge institutionell verankert?

  • Auf dezentraler Ebene bei den Fachbereichen

Welche Institutionen sind bei den für die Lehrerbildung relevanten Berufungsverfahren federführend?

  • Berufungsverfahren werden federführend von der jeweiligen Fakultät, an der die Professur angesiedelt ist, durchgeführt. Das Lehrerbildungszentrum wirkt mit.

Wo liegt die institutionelle Verantwortung für die konzeptionelle Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge?

  • An sonstiger Stelle und zwar: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

 
Anmerkung:
Rechtliche Grundlage der Lehramtsausbildung bildet die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I vom 13. März 2008, die auch die rechtliche Grundlage für die universitäre Prüfungs- und Studienordnung darstellt. Eine konzeptionelle Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge als Staatsexamensstudiengänge ist nur durch eine Änderung der Lehramtsprüfungsordnung I möglich und liegt damit außerhalb des Verantwortungsbereichs der Universitäten.

Fällt das Thema Digitalisierung in der Lehrerbildung institutionell in den Verantwortungsbereich der Hochschulleitung?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Bestehen in den Lehramtsstudiengängen an der Hochschule im Bereich Digitalisierung Kooperationen mit anderen Hochschulen?

  • Ja, und zwar: gemeinsam konzipierte Online-Kurse, z.T. angeboten über die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb)

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Kooperationen z.B. durch gemeinsame Module, Blended-Learning-Kurse. Stand: Winter 2017/2018.

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Wo sind die Forschungsaufgaben in der Lehrerbildung institutionell verankert?

  • Bei den Fachbereichen

  • Bei dem Zentrum für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der ähnlichen/anderen Einrichtung

Wie werden berufsbegleitende Promotionen von bereits an Schulen berufstätigen Lehrkräften gefördert?

  • Im Bereich der Bildungswissenschaften: siehe Anmerkung

  • Im Bereich der Fachdidaktiken: siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
An der Universität Regensburg existieren keine speziellen Promotionsprogramme, -strukturen für bereits an Schulen berufstätigen Lehrkräften.

Wo liegt die institutionelle Verortung des Promotionsrechts für Absolvent(inn)en der Lehramtsstudiengänge?

  • An sonstiger Stelle und zwar: bei den jeweiligen Fakultäten

Gibt es interdisziplinäre Forschungsprojekte im Bereich Schulbildungsforschung / Lehrerbildungsforschung?

  • Ja

 
Indikatoren-Info:
Es konnten bis zu drei laufende Forschungsprojekte angegeben werden.

Interdisziplinäre Forschungsprojekte

  • FALKO ("Fachspezifische Lehrerkompetenzen"), interdisziplinäre Forschungsgruppe der Universität Regensburg www.uni-regensburg.de/fo...

  • FALKE ('Fachspezifische Lehrerkompetenzen im Erklären'), ein interdisziplinäres Forschungsprojekt der Universität Regensburg www.uni-regensburg.de/ko...

 
Anmerkung:
Zusätzlich zu den beiden genannten Forschungsprojekten mit zehn bzw. dreizehn beteiligten Disziplinen gibt es weitere interdisziplinäre Forschungsprojekte im Bereich Schulbildungsforschung/Lehrerbildungsforschung mit zwei oder drei beteiligten Disziplinen.