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Monitor Lehrerbildung

© 2015 | Bertelsmann Stiftung, CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung, Deutsche Telekom Stiftung, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.

In jedem Land und an jeder Hochschule ist das Lehramtsstudium unterschiedlich geregelt - der Monitor Lehrerbildung stellt diese Vielfalt des Lehramtsstudiums, der ersten Phase der Lehrerbildung, übersichtlich dar. Als Experten-Tool richtet sich der Monitor Lehrerbildung insbesondere an Akteure im Bildungswesen und in der Politik, die an Entwicklungen in der ersten Phase der Lehrerbildung beteiligt sind. Er bietet kostenlose, aktuelle Informationen für faktenbasierte Diskussionen und Entscheidungen.

06. Februar 2020

Februar-Newsletter erschienen

Qualifizierung von Quer- und Seiteneinsteigenden

Auch im vergangenen Monat wurde erneut viel über den Quer- und Seiteneinstieg im Lehramt diskutiert. Der Deutschlandfunk berichtet über die vielerorts mangelhafte Qualifizierung von quereinsteigenden Lehrkräften an der Schule. Jedes Bundesland definiere deren Qualifizierung selbst, Bildungsexperten wie Dirk Richter (Universität Potsdam) und Dirk Zorn (Bertelsmann Stiftung) fordern länderübergreifende Standards in der Qualität der Ausbildung.

Anne Deimel (GEW NRW) verlangt im Deutschlandfunk Kultur ein universitäres Studium und eine sechsmonatige Qualifizierung als Voraussetzung für die Einstellung von Seiteneinsteigenden. Ein Berliner Lehrer rät Interessierten, an einer Schule zu hospitieren, um vor einer Entscheidung in den Schulalltag hineinzuschauen.

In Brandenburg liegt der Seiteneinsteigeranteil im Schuljahr 2019/20 mit 33 Prozent auf einem Rekordhoch. Wie die Potsdamer Neuesten Nachrichten berichten, kämen aufgrund des hohen Bedarfs an Lehrkräften viele Seiteneinsteigende zum Einsatz, welche vor Arbeitsantritt nur einen Grundkurs und keine längere Qualifizierung durchlaufen hätten. In Mecklenburg-Vorpommern habe die Landesfachgruppe der Seiteneinsteiger im Rahmen einer Anhörung bessere Qualifizierungsangebote gefordert. Bildungsministerin Bettina Martin stelle für diese ein berufsbegleitendes Referendariat in Aussicht (NDR).

Im Lehramt an Beruflichen Schulen ist der Quer- und Seiteneinstieg schon länger gängige Praxis. 2016 setzte sich der Monitor Lehrerbildung in der Sonderpublikation Attraktiv und zukunftsorientiert?! - Lehrerbildung in den gewerblich-technischen Fächern für die beruflichen Schulen mit dem Thema auseinander. Angesichts des Lehrermangels wurde bereits damals dazu geraten, einen qualitätsgesicherten Quereinstieg dauerhaft als tragfähige Alternative zum grundständigen Lehramtsstudium zu etablieren. Dieser Weg wird nun auch für die anderen Lehrämter immer bedeutsamer.

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07. Januar 2020

Januar-Newsletter erschienen

Lehrerbedarfsprognose der Kultusministerkonferenz


Laut Modellrechnungen der Kultusministerkonferenz zu Lehrereinstellungsbedarf und –angebot 2019-2030 werde es je nach Bundesland und Schultyp einerseits drastische Lücken und andererseits ein Überangebot an Lehrkräften geben. Während an Haupt-, Real- und Berufsschulen weiter mit Engpässen zu rechnen sei, werde es deutschlandweit mehr Gymnasiallehrkräfte geben als benötigt. An den Grundschulen solle der Lehrermangel nur noch bis 2023/2024 anhalten.

Spiegel Online stellt die wichtigsten Befunde der KMK-Prognose vor. Politikredakteur Thomas Vitzthum schreibt in einem Kommentar in der Welt, der Lehrerbedarf der KMK richte sich nach dem Geldbeutel der Bundesländer, nicht nach dem tatsächlichen pädagogischen Bedarf. Die Süddeutsche Zeitung vergleicht die Prognose der KMK mit den deutlich höheren Zahlen der Bertelsmann Stiftung zum Lehrerbedarf und befragt Dirk Zorn zu den Gründen für die Differenz.

Die Lehrerverbände in Deutschland zeigen sich skeptisch, ob die Kultusministerkonferenz realistische Zahlen zum Lehrereinstellungsbedarf präsentiert (News4Teachers). Auch GEW-Chefin Marlis Tepe sieht den Bedarf an Lehrkräften deutlich höher und betont, dass politische Vorhaben wie Inklusion und Ganztag die Ausbildung und Einstellung von deutlich mehr Lehrkräften erforderten. Der BvLB fordert anhand der Zahlen eine Kampagne zur Gewinnung des Lehrkräftenachwuchses an beruflichen Schulen und mehr Studienstandorte für die beruflichen Lehrämter.

Der Monitor Lehrerbildung befragte 2017 Länder und Hochschulen nach speziellen Maßnahmen zur Werbung für die Aufnahme eines Lehramtsstudiums für die beruflichen Schulen. Eine Zusammenfassung der vertiefenden Daten finden Sie hier.

01 Länderübergreifende News


PISA-Studie 2018: Leistungen in Deutschland insgesamt überdurchschnittlich, aber leicht rückläufig und mit großem Abstand zu den Spitzenreitern; Chancengerechtigkeit gilt es weiterhin zu fördern – OECD Centre Berlin
Schülerinnen und Schüler in Deutschland haben beim Leseverständnis und der Mathematik leicht besser abgeschnitten als der OECD-Durchschnitt, bei den Naturwissenschaften sogar deutlich besser. Insbesondere in der Mathematik und den Naturwissenschaften verschlechterten sich jedoch die Ergebnisse gegenüber früheren PISA-Erhebungen. Insgesamt bleibt der Abstand zu den Spitzenreitern in Asien und Europa groß. Gleichzeitig hängt der Schulerfolg in Deutschland weiterhin stärker von der sozialen Herkunft der Schülerinnen und Schüler ab als im Durchschnitt der OECD-Länder.
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Lehrerverband kritisiert Qualifizierung von Quereinsteigenden – Die Welt
Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, bezeichnet gegenüber der Welt die unzureichende Nachqualifizierung von Quereinsteigenden an Schulen als „Verbrechen an den Kindern”. Es sei absurd, Uni-Absolventinnen und –absolventen, die noch nie etwas von Pädagogik und Didaktik gehört hätten, innerhalb von zwei Wochen per Crashkurs zur Grundschullehrkraft auszubilden. Der scheidende KMK-Präsident Alexander Lorz entgegne, man werde auf mittlere Sicht nicht ohne Quereinsteigende auskommen. Die Länder würden allerdings ihre Maßnahmen zur Nachqualifizierung weiter verstärken.
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taz-Redakteur Ralf Pauli kritisiert Meidingers Aussagen in einem Kommentar als „Besitzstandswahrung”.

Kampf gegen Antisemitismus in den Schulen – Kultusministerkonferenz
Der Zentralrat der Juden in Deutschland, die Kultusministerkonferenz und die Bund-Länder-Kommission der Antisemitismusbeauftragten haben eine gemeinsame Arbeitsgruppe einberufen, um den Umgang mit Antisemitismus an Schulen zu verbessern. Unter anderem soll es darum gehen, das Thema Antisemitismus-Bekämpfung flächendeckend und nachhaltig in der Lehrerbildung zu verankern.
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Vorbereitungskurse für geflüchtete Lehrkräfte – Deutscher Bundestag
Die FDP-Fraktion fordert in einem Antrag, an Hochschulen passgenaue einjährige universitäre Kurse für geflüchtete Lehrkräfte für die Vorbereitung auf den Anpassungslehrgang anzubieten. Die Hochschulen sollen über drei Jahre die dafür nötige Kapazitätserhöhung anteilig zur Hälfte finanziert aus Länder- und Bundesmitteln erhalten. Zwischen 2014 und 2018 seien etwa 5.000 Lehrkräfte mit Fluchtgeschichte oder über Drittstaatsangehörigkeit nach Deutschland gekommen, die ein Lehramtsstudium absolviert haben sowie über praktische Erfahrung verfügen.
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„Gutes Deutsch – bessere Chancen” – 10 Grundsätze für mehr Bildungsgerechtigkeit – Kultusministerkonferenz
Die Kultus- und Bildungsminister(innen) verabschieden zum Abschluss der hessischen Präsidentschaft Empfehlungen zur Bildungssprache Deutsch und zum sprachsensiblen Unterricht an beruflichen Schulen. Zu den 10 Grundsätzen für eine erfolgreiche Stärkung der Bildungssprache Deutsch gehört auch die Vermittlung von Konzepten der sprachlichen Bildung und Sprachförderung als Bestandteil aller Phasen der Lehrerbildung sowie deren Berücksichtigung im Rahmen der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern.
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Lehrermangel: Philologenverband fordert gemeinsame Strategie der Bundesländer – Berliner Morgenpost
Susanne Lin-Klitzing, Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes (DPhV), schlage gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mehrere konkrete Maßnahmen vor, um dem Lehrermangel zu begegnen. Wichtigster Punkt sei es, dass die Länder über den Bedarf Lehrkräfte ausbilden sollten und in jeder Schulart auch über den aktuellen Bedarf Lehrkräfte einstellen. Außerdem solle an Universitäten gezielt dafür geworben werden, dass Studierende in die am meisten betroffenen Lehramtsstudiengänge wechseln.
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02 Länderspezifische News

[Bayern] SPD fordert Untersuchung der hohen Abbruchquoten im Lehramtsstudium – BayernSPD Landtagsfraktion
Die bildungspolitischen Sprecherinnen der SPD-Landtagsfraktion Dr. Simone Strohmayr und Margit Wild haben die Staatsregierung aufgefordert, etwas gegen den Lehrermangel in Bayern zu unternehmen. Neben einer besseren Bezahlung der Lehrkräfte müsse der Frage nachgegangen werden, warum so viele Studierende das Lehramtsstudium abbrechen. Strohmayr: „Wir brauchen eine breit angelegte Befragung unter den Lehramtsstudenten, um hier gezielt gegensteuern zu können.”
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[Brandenburg] Einstellung von Seiteneinsteigenden auf Rekordhöhe – Märkische Online Zeitung
Zum laufenden Schuljahr seien mit 1013 Seiteneinsteigenden so viele Lehrkräfte ohne Lehramtsstudium eingestellt worden wie noch nie zuvor. Darunter seien 460 unbefristet eingestellte Lehrkräfte, von denen nur 23 an einem dreimonatigen Kompaktkurs zur Qualifizierung teilgenommen hätten. Zudem hätten 28 Seiteneinsteigende einen einmonatigen Kurs mit zweimonatiger berufsbegleitender Fortbildung besucht.
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[Hamburg] Schulsenator fordert Ausbau der Studienplätze im Lehramt – Die Welt
Schulsenator Ties Rabe fordert einen bundesweiten Ausbau der Ausbildungskapazitäten für angehende Lehrkräfte. Hamburg plane einen Ausbau von 40 Prozent. Außerdem brauche es an den Universitäten bessere Betreuungs- und Förderungsangebote, damit weniger Lehramtsinteressierte ihr Studium abbrechen.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Verbesserungen bei der Qualifizierung von Seiteneinsteigenden geplant – NDR
Bildungsministerin Bettina Martin wolle Lehrkräfte ohne reguläres Lehramtsstudium besser qualifizieren. Man arbeite an dem Konzept eines berufsbegleitenden Referendariats, durch das Seiteneinsteigende Didaktik und Pädagogik lernen, bevor sie in Schulklassen zum Einsatz kämen.
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[Niedersachsen] „Job mit Klasse” – Image- und Werbekampagne für den Lehrerberuf – Niedersächsisches Kultusministerium
Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat den Startschuss zur Image- und Werbekampagne für den Beruf der Lehrerin und des Lehrers gegeben. Die Kampagne fuße auf zwei Säulen: „Wir wollen „Danke” für die wertvolle Arbeit unserer Lehrerinnen und Lehrer sagen und damit Anerkennung und Wertschätzung ausdrücken. Zugleich werben wir aktiv um junge engagierte Menschen für den Beruf der Lehrerin und des Lehrers. Das machen wir über eine Internetplattform. Dort bekommen Interessierte kompakte Informationen über die vielfältigen Möglichkeiten, Lehrer zu werden.”
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[Sachsen-Anhalt] Bildungsminister: Lehrermangel wird zunächst andauern – MDR
Laut Bildungsminister Marco Tullner werde es bis Mitte der 20er Jahre Probleme mit dem Lehrermangel an Schulen geben. Das Ministerium habe die nötigen Schritte eingeleitet, um dem Lehrermangel mittelfristig entgegenzuwirken, die Ausbildung des Lehrernachwuchses dauere aber ihre Zeit. Eine Meinungsverschiedenheit gebe es mit Wissenschaftsminister Armin Willingmann, welcher sich gegen starrere Vorgaben bei der Wahl von Schulfächern für angehende Lehrkräfte ausgesprochen habe.
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Im Interview mit Volksstimme.de äußert sich Tullner zu Maßnahmen Sachsen-Anhalts gegen den Lehrermangel. Unter anderem sollen Beschränkungen der Lehrerbildung an der Universität Magdeburg fallen.

[Thüringen] Bildungsminister will mehr Seiteneinsteigende – inSüdthüringen.de
Bildungsminister Helmut Holter wolle den Anteil von Seiteneinsteigenden bei den Neueinsteillungen von Lehrkräften an Schulen deutlich erhöhen. Dies sei nötig, um auch in Zukunft den Unterricht abdecken zu können. Außerdem erneuerte Holter seine Forderung nach einer Neugestaltung der Lehrerbildung nach Schulstufen anstelle von Schularten. Die lehrerbildenden Universitäten in Thüringen hätten bereits ihre Bereitschaft dazu signalisiert.
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03 Hochschulspezifische News

[Universität Bremen] Universität will wieder Sportlehrkräfte ausbilden – Weser Kurier
An der Universität Bremen werde knapp zwei Jahre nach dem Aus der Sportlehrerausbildung der Wiederaufbau des Studiengangs vorbereitet. Eine Machbarkeitsstudie sei bereits in Auftrag. Die Stadt werde allerdings erhebliche Mittel aufwenden müssen, um attraktive Studienbedingungen herzustellen und die maroden Sportanlagen der Universität zu sanieren. Eine Aufnahme des Studienbetriebs sei zum Wintersemester 2022/23 realistisch.
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[Universität Flensburg] „InterTeach”: Neues Programm zur Qualifizierung von ausländischen und geflüchteten Lehrerinnen und Lehrern
Der Kurs "InterTeach" beinhaltet fachliche und fachdidaktische Vertiefungen, Deutschunterricht, Schulhospitation und eine pädagogisch-interkulturelle Qualifizierung. Der Kurs startet im Frühjahr 2020. Das Besondere an "InterTeach": Die Programmteilnehmenden, die allesamt bereits Lehramtsabschlüsse und möglicherweise Lehrerfahrungen aus ihren Heimatländern besitzen, werden später als vollwertige angestellte Lehrkräfte im Schuldienst arbeiten.
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[PH Heidelberg / Universität Heidelberg] Workshop-Bericht zu digitalen Methoden in der Lehrerbildung – Heidelberg School of Education
Ein Beitrag auf dem Blog der Heidelberg School of Education sammelt Beispiele aus der Fächerpraxis bei der Anwendung digitaler Methoden in der Lehrerbildung, die im Rahmen der Fachtagung Lehrerbildung Baden-Württemberg zum Thema „Digitalisierung in der ersten Phase der Lehrerbildung” vorgestellt wurden. Es zeige sich, dass sich der Fokus ganz auf die forschungsorientierte Lehre und die Reflexion des Sinnvollen und Möglichen richte.
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[Universität zu Kiel] Ohne Sprache kein Geschichtsunterricht – Kieler Forschende erhalten Tandem-Fellowship des Stifterverbandes für ihr Projekt zur innovativen Hochschullehre
Ob interaktives Lernen mit dem Tablet und Smartphone, durchdachte Konzepte für einen erfolgreichen Studienstart oder Projekte für eine gute Praxisanbindung im Studium: Mit den „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre” prämierten die Baden-Württemberg Stiftung und der Stifterverband Ideen zur zukunftsorientierten Gestaltung und Optimierung der Hochschullehre. Zu den 18 geförderten Projekten gehört die „Diagnostik von sprachlichem Handeln im Geschichtsunterricht” von Professor Sebastian Barsch und Juniorprofessorin Inger Petersen an der Universität zu Kiel.
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[Universität Potsdam] „Refugee Teachers Program” soll in veränderter Form weitergeführt werden – News4Teachers
Die neue Brandenburger Landesregierung wolle das 2016 gestartete Programm zur Qualifizierung geflüchteter Lehrkräfte zunächst bis 2021 mit Änderungen weiterführen. Der Landeszuschuss dafür betrage jährlich eine halbe Million Euro. Was künftig geändert werden solle, sei bisher offen. Seit Programmstart haben sich 173 nach Deutschland geflüchtete ausländische Lehrkräfte an dem Programm beteiligt, 31 Lehrkräfte stellte das Land bisher befristet und unbefristet ein. Der überwiegende Anteil komme an Grundschulen zum Einsatz.
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04 Veranstaltungen

[RuhrFutur u.a.] Fachtag „Schulen im Ruhrgebiet: Für die Zukunft lernen." – 17.01.2020
Am 17.01.2020 veranstalten RuhrFutur, die Stadt Gelsenkirchen und das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam einen ganztägigen Fachtag in Gelsenkirchen. Die Teilnehmenden erwarten spannende Fachvorträge mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten, Raum für Diskussionen sowie viele Praxisbeispiele.
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[Verband Bildungsmedien u.a.] Bildungskongress 2020: Lernmedien in der digitalen Welt – 15.02.2020
Gemeinsam mit dem Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen und der Medienberatung NRW veranstaltet der Verband Bildungsmedien e. V. am Samstag, den 15. Februar 2020, im Congress-Centrum Ost der Koelnmesse einen Bildungskongress für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen. Unter dem Motto „Lernmedien in der digitalen Welt” werden 30 Veranstaltungen auf vier Zeitschienen angeboten, begleitet von einer Fachausstellung mit zusätzlichen 28 Produktpräsentationen.
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[TU Kaiserslautern] Tagung "Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung im Kontext Schule" – 04.03.2020
Antisemitische, rassistische sowie diskriminierende Positionen und Übergriffe gehören in Deutschland inzwischen wieder zum Alltag und werden durch zahlreiche aktuelle Vorfälle zunehmend von der Öffentlichkeit wahrgenommen. Entsprechend sind diese Themen auch an Schulen gegenwärtig und stellen Schule und Unterricht vor große Herausforderungen. Zum einen fehlt oft das nötige Wissen über die unterschiedlichen Phänomene und zum anderen herrscht eine große Verunsicherung, wie mit diesen umgegangen werden kann.
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[VaU – Verband anerkannter Umweltbildungseinrichtungen Niedersachsen] SAVE THE DATE: Tagung "Die Lehrerinnen und Lehrer von morgen – Was brauchen sie, um BNE erfolgreich zu unterrichten?” – 09./10.03.2020
 

05 Dokumente/Literatur

Doff, Sabine (Hrsg.): Spannungsfelder der Lehrerbildung. Beiträge zu einer Reformdebatte. Klinkhardt, 2019.
Seit Beginn des 21. Jahrhunderts erfährt die Lehrerbildung verstärkte Aufmerksamkeit, u.a. durch Schulleistungsvergleiche, Meta-Studien oder Förderprogramme wie die Qualitätsoffensive Lehrerbildung. Es zeigt sich, dass System und Praxis der Lehrerbildung durch verschiedene Spannungsfelder charakterisiert sind; drei davon (Ziele - Verortung, gesellschaftliche Herausforderungen - systemische Persistenz, Globalisierung - Partikularisierung) werden in diesem Band näher beleuchtet.
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Heimlich, Ulrich / Kiel, Ewald (Hrsg.): Studienbuch Inklusion. utb, 2019.
Beim Aufbau eines inklusiven Schulsystems stehen alle Lehrkräfte in allen Schulformen vor der Aufgabe, mit der Heterogenität ihrer Schülerschaft umgehen zu können. Soll schulische Inklusion gelingen, so müssen angehende Lehrkräfte bereits im Lehramtsstudium in angemessener Weise auf diese neue Aufgabe vorbereitet werden. Das „Studienbuch Inklusion” zielt darauf ab, Basiswissen in Form didaktisch aufbereiteter Texte zusammenzufassen, die mit Praxis- und Fallbeispielen angereichert sind.
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Horstmann, Susanne / Settinieri, Julia / Freitag, Dagmar: Einführung in die Linguistik für DaF/DaZ. utb, 2019.
Sprachwissenschaft passgenau für DaF/DaZ: Susanne Horstmann, Julia Settinieri und Dagmar Freitag bieten eine Einführung, die speziell auf die Bedürfnisse angehender Lehrerinnen und Lehrer zugeschnitten ist. Besonders praxisrelevante Bereiche und Themen der Linguistik werden auch besonders ausführlich behandelt. Hinweise auf weiterführende Literatur, Übungsaufgaben und Lösungsvorschläge helfen beim Lernen.
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06 Interviews/Kommentare

Gastbeitrag: Lehrerbildung in Zukunft an der Akademie? – Die Zeit
Mathias Bordkorb, Katja Koch und Klaus Zierer machen den Vorschlag, zusätzlich zu der universitären Lehrerbildung staatliche Lehrerbildungsakademien zu gründen. Theorie und Praxis hätten dort gleiche Anteile und wären ineinander verschränkt, wodurch die Trennung zwischen erster und zweiter Phase der Lehrerbildung aufgehoben werde. Absolvierende wären bereits nach fünf Jahren bereit für den Berufseinstieg. Auch die universitäre Lehrerbildung könne von einem solchen Modell lernen.
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Falk Radisch, Professor für Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik an der Universität Rostock, erklärt in einem Gastbeitrag auf dem Blog Jan-Martin Wiardas, warum die Idee einer Lehrerbildungsakademie aus seiner Sicht wenig tauge, und wie man stattdessen effektiver gegen den Lehrermangel vorgehen könnte.

Interview mit Prof. Dr. Dirk Richter und Eric Richter (Universität Potsdam) zu Virtual Reality in der Lehrerbildung – Bildungsserver Blog
Dirk und Eric Richter sprechen im Interview über ihr Projekt an der Universität Potsdam, in dem sie eine vom Institut für Informatik entwickelte Virtual-Reality-Anwendung nutzen, um für Lehramtsstudierende den Unterricht im Klassenzimmer und den Umgang mit Störungen zu simulieren. Dies solle Studierenden ein angemessenes Handlungsrepertoire für schwierige Unterrichtssituationen geben.
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07 Ausschreibungen

FundaMINT: Querdenkende Lehrtalente gesucht – Deutsche Telekom Stiftung
Mit dem Stipendienprogramm FundaMINT fördert die Deutsche Telekom Stiftung Lehramtsstudierende einer weiterführenden Schulform, die mindestens eines der Fächer Mathematik, Physik, Technik, Chemie oder Informatik im Haupt- oder Masterstudium studieren. Auch Bewerbungen von Quereinsteigenden im Masterstudiengang sind erwünscht. Ziel ist es, Lehrkräfte in ihren künftigen beruflichen Herausforderungen nachhaltig zu unterstützen und ihren Blickwinkel auf die Bildungslandschaft durch gesellschaftlich und bildungspolitisch relevante Impulse zu verändern. Die aktuelle Ausschreibung endet am 19. Januar 2020.
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08 Sonstiges

Newsletter der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" 5 | 2019 – Bundesministerium für Bildung und Forschung
Im aktuellen Newsletter diskutiert Prof. Dr. Nils Berkemeyer (Universität Jena), ob die durch die „Qualitätsoffensive Lehrerbildung” ermöglichten strukturellen Entwicklungsmaßnahmen auf Dauer tragen werden. Zu den vorgestellten Projekten gehört ein Didaktisches Labor im Rahmen des Passauer Projekts SKILL, das als „Klassenzimmer der Zukunft” etabliert worden sei und bei dem die Erprobung innovativer, interdisziplinärer Lehr-Lernformate im Fokus stehe.
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Projektfilm: Schnittstellen in der Lehrerbildung gestalten – Universität Bremen / Qualitätsoffensive Lehrerbildung
Das Projekt „Schnittstellen gestalten” der Universität Bremen zielt auf die Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte als „Reflective Practitioner”, die Schnittstellen kennen, kritisch reflektieren und für ihr professionelles Handeln produktiv nutzen. Im Film wird das Vorhaben mit seinen spezifischen Zielen und Strategien beschrieben sowie Ergebnisse aus der ersten Förderphase präsentiert.
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02. Dezember 2019

Dezember-Newsletter erschienen

Digitale Bildung an Schulen


Die internationale Studie ICILS 2018 stellt in Deutschland keine großen Unterschiede im Umgang mit digitalen Medien in Schulen seit der letzten Erhebung im Jahr 2013 fest. Achtklässlerinnen und Achtklässler in Deutschland liegen im internationalen Vergleich erneut im Mittelfeld, wenn es um den kompetenten Umgang mit digitalen Medien geht. Lehrkräfte nutzen digitale Medien im Unterricht zu deutlich höheren Anteilen als vor fünf Jahren, wenn auch seltener als Lehrkräfte in vielen anderen Staaten. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek spricht anhand der Studienergebnisse von weiterhin großen Herausforderungen bei der digitalen Bildung in deutschen Schulen.

Zahlreiche Medien berichten mit größtenteils kritischen Einschätzungen über die deutschen und internationalen Ergebnisse der ICILS-Studie (Spiegel Online, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine). Einen umfangreichen Beitrag bietet das Deutsche Schulportal. Birgit Eickelmann, Leiterin des deutschen Teils der ICILS-2018-Studie, beklagt im Zeit-Online-Interview, die Schule ignoriere die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. Jan-Martin Wiarda bezeichnet die Studienergebnisse als „bildungspolitisches Fiasko”. Der VBE sieht ein „verheerendes Ergebnis insbesondere für benachteiligte Jugendliche.” Axel Plünnecke vom Institut der Deutschen Wirtschaft fordert in einer Stellungnahme die Einführung von Informatik als Pflichtfach an Schulen.

Der Monitor Lehrerbildung hat in der Sonderpublikation Lehramtsstudium in der digitalen Welt - Professionelle Vorbereitung auf den Unterricht mit digitalen Medien?! von 2018 beleuchtet, wie das Lehramtsstudium in Deutschland angemessen auf den Einsatz digitaler Medien in Schule und Unterricht vorbereiten kann und wie Studieninhalte zum Umgang mit digitalen Medien derzeit im Lehramtsstudium verankert sind.

01 Länderübergreifende News


„Deutscher Lehrerpreis 2019” in Berlin verliehen – Vodafone Stiftung Deutschland
Die Gewinnerinnen und Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ” 2019 stehen fest. 16 Lehrerinnen und Lehrer sowie sechs Pädagogen-Teams aus insgesamt zehn Bundesländern wurden ausgezeichnet. Rund 5.400 Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler beteiligten sich am Wettbewerb, der von der Vodafone Stiftung Deutschland und dem Deutschen Philologenverband seit über zehn Jahren durchgeführt wird.
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Themenwoche Bildung, 9. bis 16. November 2019 – ARD
Ein Topthema der ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung” war die ARD-Umfrage zu Schulen und Digitalisierung, in der Schulleitende der digitalen Ausstattung an deutschen Schulen insgesamt ein schwaches Zeugnis ausstellen. Weitere Beiträge widmeten sich den Auswirkungen des Lehrermangels auf die Grundschulen und den Gestaltungsmöglichkeiten für digitalen Schulunterricht. Auch in dem Feature „Lernen für die Welt von morgen” bei WDR 5 ging es um die Digitalisierung der Schulen. Mit dem interaktiven Lehrer-Simulator konnten Interessierte außerdem ihre Eignung zur Lehrkraft testen.
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Sechste Auflage von „Schalom Aleikum” widmete sich Antisemitismus an Schulen – Jüdische Allgemeine
Die sechste Auflage der Veranstaltung zu jüdisch-muslimischem Dialog fand in Köln unter dem Titel „New School. Jüdisch-muslimisches Gespräch über Antisemitismus an Schulen” statt. Während der Podiumsdiskussion zu Erfahrungsberichten und Strategien zur Prävention von Antisemitismus an Schulen kam auch zur Sprache, dass Lehrkräfte im Studium und ihrer weiteren Ausbildung nicht ausreichend darin geschult werden, Antisemitismus wahrzunehmen und angemessen zu reagieren. Es fehle eine entsprechende Leitlinie.
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Ökonomische Bildung verpflichtend im Schulunterricht verankern – Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland
Ökonomische Bildung muss an deutschen Schulen einen höheren Stellenwert erhalten. Dies forderte das Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland am 29.11.2019 in Berlin. Ziel der Initiative ist es, ökonomische Bildung an weiterführenden Schulen verpflichtend in die Lehrpläne zu integrieren und die fachbezogene Qualifizierung der Lehrkräfte zu verbessern. Unter anderem fordert das Bündnis, für alle Lehrkräfte, die das Fach Wirtschaft oder ein entsprechendes Doppelfach unterrichten, eine wirtschaftswissenschaftliche und wirtschaftsdidaktische Aus- und Weiterbildung anzubieten.
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Im Deutschlandfunk-Interview erklärt Dirk Loerwald vom Bündnis Ökonomische Bildung, weswegen das neu gegründete Bündnis eine nationale Strategie zur Förderung wirtschaftlicher Grundkenntnisse fordert und wie wichtig dafür in Wirtschaftswissenschaften ausgebildete Lehrkräfte seien.

Zahl der Quereinsteigenden an Schulen wächst – News4Teachers
Laut einer Erhebung der Rheinischen Post habe bei den Neueinstellungen zum Schuljahresbeginn der Anteil von Seiten- und Quereinsteigenden im Bundesdurchschnitt bei rund 16 Prozent gelegen. Den Höchstwert erreiche Berlin mit 61 Prozent. Der Verband Bildung und Erziehung bezeichne die Zahlen als „Alptraum für alle Beteiligten” und fordere unter anderem eine mindestens halbjährige Vorqualifizierung für Lehrkräfte im Quer- und Seiteneinstieg.
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Studie: Ein Drittel der Lehramtsstudierenden will nicht an die Schule – bento
Eine Umfrage des Personaldienstleisters Studitemps und der Universität Maastricht habe ergeben, dass der Sektor „Bildung, Erziehung und Forschung” für den Berufsnachwuchs in Deutschland die attraktivste Branche sei und weiter an Attraktivität gewinne. Gleichzeitig zeige die Umfrage aber auch, dass über 30 Prozent der Lehramtsstudierenden nach dem Studium nicht an einer Schule arbeiten wolle, sondern eine anderweitige Karriere anstrebe.
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 02 Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] Mehr als neun Millionen Euro für Verbesserungen bei Fachlehrkräften, Technischen Lehrkräften und Schulkindergärten – Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Mit der Ausbildung von Fachlehrkräften und Technischen Lehrkräften eröffnet Baden-Württemberg auch Personen mit mittlerem Bildungsabschluss und abgeschlossener Berufsausbildung die Möglichkeit, den Lehrerberuf zu ergreifen. Im Gegensatz zu wissenschaftlichen Lehrkräften, die ein wissenschaftliches Studium abgelegt haben, starten Fachlehrkräfte und Technische Lehrkräfte über den Weg einer Berufsausbildung, etwa eines Meisterabschlusses oder einer gleichwertigen Prüfung und nach einschlägiger Berufserfahrung in den Vorbereitungsdienst.
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[Baden-Württemberg / Rheinland-Pfalz] Stiftungsprofessuren für Informatik und ihre Didaktik – Carl-Zeiss-Stiftung
Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert die Einrichtung von fünf Professuren für Informatik und ihre Didaktik in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. In den kommenden zehn Jahren sollen die Stiftungsprofessuren die Hochschulen darin unterstützen, zeitnah Lehrerinnen und Lehrer für das Fach Informatik auszubilden. Pro Stiftungsprofessur werden bis zu drei Millionen Euro bereitgestellt.
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[Bayern] Portrait über die Lehrerausbildung an den bayerischen Universitäten – Süddeutsche Zeitung
Die Süddeutsche Zeitung widmet sich in zwei Artikeln der Lehrerbildung in Bayern. Das Studium an der Universität Augsburg wird näher beleuchtet, mit Fokus auf die Arbeit des Schulpädagogen Prof. Klaus Zierer und seine Ausrichtung auf „Haltungsarbeit”, Kommunikation und Lehrerpersönlichkeit. Außerdem werden die anderen neun lehrerbildenden Universitäten mit ihren jeweiligen Schwerpunkten und Konzepten vorgestellt. Anlass ist das Inkrafttreten der neuen Lehramtsprüfungsordnung (LPO I) am 1. Dezember.
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[Berlin] Ausgebildete Lehrkräfte werden noch jahrelang fehlen – rbb 24
Dem rbb liegen Berechnungen vor, wonach die Einstellung von Quereinsteigenden ins Lehramt auch in den kommenden sieben Jahren nötig sein werde. Der Ausbau der Studienkapazitäten im Lehramt reiche nicht aus, um steigende Schülerzahlen und Pensionierungen von Lehrkräften zu kompensieren. Die GEW fordere, die Ausbildungskapazitäten an den Universitäten vor allem im Grundschullehramt weiter zu erhöhen und angehende Lehrkräfte im Referendariat besser zu bezahlen, da sich viele die Mieten in Berlin nicht leisten könnten und in andere Bundesländer gingen.
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[Berlin] Großteil der Quereinsteigenden beendet Lehrerausbildung – Tagesspiegel
Nach Aussage der Bildungsstaatssekretärin Beate Stoffers haben 633 Quereinsteigende in den Jahren 2016 bis 2019 die berufsbegleitenden Lehramtsstudien erfolgreich abgeschlossen, während 19 Personen sie nicht bestanden haben. Damit gebe es bei denjenigen, die das Staatsexamen nach dem Referendariat nicht bestehen, „keine gravierenden Unterschiede” zwischen Absolventinnen und Absolventen mit Lehramtsstudium und Quereinsteigenden ohne Lehramtsstudium. 113 Quereinsteigende brachen von November 2016 bis November 2018 ihre Ausbildung vor der Prüfung ab.
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[Nordrhein-Westfalen] Offensive für mehr Lehrkräfte: Landesregierung und Hochschulen schaffen 1.000 neue Studienplätze – Ministerium für Kultur und Wissenschaft
In den vier Bereichen Grundschullehramt, Sonderpädagogik, Pflegepädagogik und Sozialpädagogik können damit allein in den nächsten fünf Jahren bis zu 5.000 Studierende zusätzlich ein Studium an einer nordrhein-westfälischen Hochschule beginnen. Der Ausbau der Studienplätze in der Pflegepädagogik erfolgt ab dem Wintersemester 2019/20, in den übrigen drei Bereichen ab dem Wintersemester 2020/21.
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Der rot-grünen Opposition reiche der Ausbau der Studienplätze allein nicht aus (Aachener Zeitung). Die SPD fordere ein Konzept für die Neuregelung des Ganztags und eine höhere Besoldung der Grundschullehrkräfte.

[Nordrhein-Westfalen] Lehrkräfte besser qualifizieren, um zugewanderte Kinder erfolgreich zu unterrichten – Stiftung Mercator
Die Integration zugewanderter und geflüchteter Kinder und Jugendlicher in den Schulen Nordrhein-Westfalens bleibt eine Herausforderung. Dies ist das Ergebnis eines Kurzgutachtens, das die Stiftung Mercator im Rahmen eines Fachgesprächs in Essen vorgestellt hat. Die etablierten Verfahren zur Beschulung zugewanderter und geflüchteter Kinder und Jugendlicher in NRW bewähren sich zwar grundsätzlich, die Stiftung Mercator sieht jedoch insbesondere noch Handlungsbedarf bei der personellen Ausstattung der Schulen in sozial herausfordernden Lagen und bei der Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte.
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[Nordrhein-Westfalen] Land und Stifterverband fördern Hochschulen mit drei Millionen Euro für die Vermittlung von Datenkompetenzen – Stifterverband
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen fördert in Kooperation mit dem Stifterverband das Programm "Data Literacy Education.nrw". Zehn Hochschulen in Nordrhein-Westfalen erhalten für die Umsetzung ihrer besonderen Ideen für die Vermittlung von Datenkompetenzen an Studierende jeweils ein Fördergeld in Höhe von bis zu 300.000 Euro. Von den zehn ausgewählten Hochschulen adressieren drei explizit die Lehrerausbildung und zielen somit auf die Multiplikatoren-Wirkung von Data Literacy Education in der Schule ab.
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[Thüringen] Thüringer Lehrerverband fordert „Koalition der Vernunft” gegen Lehrermangel – Thüringer Lehrerverband
Der Verband warne wegen der schwierigen Regierungsbildung im Land vor einem Stillstand in der Bildungspolitik. Ein fraktionsübergreifender Antrag im Parlament für bessere Einstellungsverfahren für Lehrkräfte sei denkbar, diesen könne auch eine geschäftsführende Regierung umsetzen. Außerdem fordere der Verband Ausbildungs- und Einstellungszahlen für Lehrkräfte, die sich am tatsächlichen Bedarf orientieren.
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[Thüringen] Digitale Lehre: Land Thüringen und Stifterverband fördern acht innovative Lehrvorhaben – Stifterverband
Das Thüringer Wissenschaftsministerium und der Stifterverband haben zum zweiten Mal Fellowships für neue, digitale Lehrformate an den Thüringer Hochschulen vergeben. Die acht Projekte des Programms "Innovationen in der digitalen Hochschullehre" starten im Januar 2020 und teilen sich ein Fördervolumen von insgesamt rund 360.000 Euro. Auch zwei Projekte mit Bezug zur Lehrerbildung wurden ausgewählt: „Medienkompetenzförderung im romanistischen Lehramtsstudium von Anfang an” (Universität Jena) und DIAMOS (Universität Erfurt).
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03 Hochschulspezifische News

[Universität Bielefeld] Demokratiepädagogik in Zeiten des Populismus
Wie lernen Kinder in ihrer Schule mitzubestimmen und mit der Vielfalt von Meinungen, Fähigkeiten und kulturellen Unterschieden umzugehen? Das ist eine der Fragen, mit denen sich das neue Projekt LabSchoolsEurope beschäftigt. Koordiniert wird es von der Universität Bielefeld, die es gemeinsam mit der Laborschule Bielefeld initiiert hat. In dem Projekt entwickeln Forschende und Lehrkräfte demokratiepädagogische Innovationen für den Umgang mit Heterogenität in der Primarstufe.
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[Universität Hamburg] DAAD fördert Internationalisierung der Lehrerbildung
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert mit dem Projekt Tricontinental Teacher Training ab 2020 die Internationalisierung der Lehrerbildung an der Universität Hamburg. In einem trilateralen Netzwerk wird in den kommenden drei Jahren ein Austauschprogramm von Lehramtsstudierenden und Lehrenden umgesetzt. Der DAAD fördert das Projekt mit einer Fördersumme von rund 273.000 Euro.
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[PH Heidelberg] Modellprojekt fördert internationale Mobilität im Lehramt Grundschule
Das Projekt "Programm zur [Förderung der] internationalen Mobilität im Lehramt Grundschule" (ProMobiL GS) der PH Heidelberg wird im Rahmen des Programms "Lehramt.International" des Deutschen Akademischen Austauschdienstes gefördert. Primäres Ziel ist es, strukturierte Mobilitätsfenster für angehende Grundschullehrkräfte einzurichten und somit im Ausland erbrachte Studienleistungen erstmals vollständig anzuerkennen.
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[Universität Heidelberg] Internationalisierung des Lehramtsstudiums
Das Projekt „Mobil sein in der internationalen Lehrerbildung”, das von der Heidelberg School of Education (HSE) und der Neuphilologischen Fakultät der Ruperto Carola getragen wird, erhält eine Förderung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Hauptziele sind der Ausbau der Auslandsmobilität im lehramtsbezogenen Bachelorstudium, die Festigung internationaler Hochschulpartnerschaften in der Lehrerbildung sowie die Vermittlung transkultureller Kompetenzen zukünftiger Lehrerinnen und Lehrer.
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[Universität Leipzig] Studie belegt: Lehrkräfte und Studierende für mehr sexuelle Bildung im Lehramtsstudium
Viele Lehramtsstudierende und Lehrkräfte in den Schulen wünschen sich mehr Aus- und Weiterbildungsangebote auf dem Gebiet der sexuellen Bildung und der Prävention sexualisierter Gewalt. Das geht aus einer groß angelegten, quantitativen Studie der Universität Leipzig und der Hochschule Merseburg hervor. Die Studie fand im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts „Sexuelle Bildung für das Lehramt” (SeBiLe) statt.
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[PH Ludwigsburg, Universität Stuttgart u.a.] Die Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg (PSE) präsentiert sich in neuem Filmbeitrag – Qualitätsoffensive Lehrerbildung
Unter dem Dach der PSE entwickeln die fünf lehrerbildenden Hochschulen im Raum Stuttgart-Ludwigsburg die Lehrerbildung weiter und setzen sich für eine kooperative Gestaltung der Studienangebote ein. In dem Filmbeitrag berichten Studierende und Lehrende, inwiefern sie von der gemeinsamen Arbeit in und an der Lehrerbildung profitieren.
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[Universität Regensburg] Die eigenen Gefühle im Griff haben – Emotionale Kompetenz kann man trainieren
Regensburger Psychologen haben für Lehramtsstudierende ein Training für den angemessenen Umgang mit den eigenen Emotionen entwickelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren zunächst mehr über einzelne Kompetenzen, wie beispielsweise "Wahrnehmung von Emotionen" oder "Perspektivübernahme als Emotionsregulationsstrategie”. Dieses Wissen konnten sie anschließend mittels verschiedener Übungen vertiefen.
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04 Veranstaltungen

[Universität Halle-Wittenberg / Universität Leipzig] Feedbackkultur in der Lehrer*innenbildung – ein praxisorienter Workshoptag – 11.01.2020
In der Lehrer*innenbildung tätige Personen wünschen sich ein vertrauensvolles Miteinander, in dem auch kritische Rückmeldungen konstruktiv aufgenommen werden. Doch wie kann eine solche Feedback-Kultur gestaltet werden, auf deren Basis Scheitern erlaubt ist und ein achtsamer und (ko-)konstruktiver Lernprozess im Gespräch stattfinden kann? Dieser praxisorientierte Workshoptag gibt Antworten auf diese Frage in Form verschiedener Facetten rund um das Thema Feedbackkultur in der Lehrer*innenbildung.
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[IDeA-Zentrum / Hessische Lehrkräfteakademie / Universität Frankfurt] Vortragsreihe: „Gesellschaft im Wandel – Schule im Wandel?!” – 29.01.-01.04.2020
Die Vorträge finden jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Frankfurt am Main statt. Die Referentinnen und Referenten behandeln Themen wie „Lehrkräfte als Wegbegleiter von schulischen und gesellschaftlichen Veränderungen” und „Der Umgang mit Kontroversität als Grundlage für Demokratiebildung an Schulen”.
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[Kreidestaub] Lehramtsfestival 2020: Gemeinsam für Bildungsgerechtigkeit – 08.05.-10.05.2020
Kreidestaub veranstaltet vom 08.-10. Mai 2020 zum vierten Mal das Lehramtsfestival. Nächstes Jahr wird sich das Festival thematisch mit Bildungsgerechtigkeit auseinandersetzen. Der Slogan lautet deshalb: Gemeinsam für Bildungsgerechtigkeit. Ziel des Lehramtsfestivals ist es, motivierte Lehramtsstudierende und Interessierte aus ganz Deutschland zu vernetzen, gemeinsam zu lernen und sich für die Arbeit in Schulen zu motivieren.
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05 Internationale News

[Österreich] Debatte über Mangel an Sonderschullehrkräften – ORF
An österreichischen Schulen gebe es derzeit einen Engpass an Lehrkräften mit einer Spezialisierung auf Behinderungen, da die Ausbildung von Sonderschullehrkräften 2015 abgeschafft worden sei. Laut Bildungswissenschaftler Gottfried Biewer (Universität Wien) werde sich dies aber bald ändern, da sich bereits viele Lehramtsstudierende für die neue Vertiefung „Inklusive Pädagogik” entscheiden würden. Die Pflichtschullehrer-Gewerkschaft widerspreche seiner Prognose.
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06 Dokumente/Literatur

Forum Bildung Digitalisierung / mmb Institut: Reformstrategien weltweit. Schule in der digitalen Welt. 2019.
Wie kann Schule in der digitalen Welt aussehen? Diese Frage steht im Zentrum einer neuen Publikation des Forum Bildung Digitalisierung und des mmb Instituts. Dabei wurden die Länder Estland, Tschechien, Spanien, Brasilien und Singapur genauer betrachtet und auf ihre innovativen Entwicklungen in Unterricht, Schule und Politik geprüft – von der Planung und Vorbereitung des Unterrichts über die Organisation der gesamten Schule, bis hin zu übergeordneten politischen Rahmenstrategien.
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Führer, Carolin / Führer, Felician-Michael: Dissonanzen in der Deutschlehrerbildung. Theoretische, empirische und hochschuldidaktische Perspektiven. Waxmann, 2019.
Dieser Sammelband vereint Beiträge, die Fragen der Professionalisierung in der Deutschlehrerbildung aus theoretischer, empirischer und hochschuldidaktischer Perspektive in den Blick nehmen. Ausgangspunkt dafür ist die sozialpsychologische Theorie der kognitiven Dissonanz und deren Reformulierungen, in denen Widersprüche und Irritationen als kognitiver Ausgangspunkt für Reflexions- und Bearbeitungprozesse verstanden werden.
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Kiel, Ewald / Herzig, Bardo / Maier, Uwe / Sandfuchs, Uwe (Hrsg.): Handbuch Unterrichten an allgemeinbildenden Schulen. utb, 2019.
Ein besonderes Augenmerk des Handbuchs liegt einerseits auf dem Akt des Unterrichtens und andererseits darauf, unterrichtliches Handeln wissenschaftlich zu begründen und vielfältige Bezüge zu anderen Tätigkeitsfeldern von Lehrkräften herzustellen. Deshalb richtet sich der Band nicht nur an Studierende, sondern auch an Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter sowie an Lehrerinnen und Lehrer an allgemeinbildenden Schulen.
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Klempin, Christiane: Reflexionskompetenz von Englischlehramtsstudierenden im Lehr-Lern-Labor-Seminar. Eine Interventionsstudie zur Förderung und Messung. Springer VS, 2019.
Christiane Klempin widmet sich einem wissenschaftlich äußerst relevanten wie komplexen Konstrukt: der didaktischen Reflexionskompetenz von Lehramtsstudierenden. Dazu werden erstmalig Theoriebestände zur Lehrendenprofessionalisierung so zusammengeführt, dass pragmatische Wege zu deren Förderung, Erhebung, Operationalisierung und systematischen Analyse in einem Mixed-Methods-Prä-Post-Design möglich werden.
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Kriesche, Julia / Kahlert, Joachim: Lehrer werden mit Methode. Beratung, Selbstreflexion, Professionalisierung – ein multimediales Arbeitsbuch. utb, 2019.
Dieser Leitfaden bietet Lehramtsstudierenden die Möglichkeit, ihre erworbenen Kenntnisse in Bezug auf die Praxis zu überprüfen. Mit der Hilfe des bereitgestellten Online-Tools SeLF (Selbsterkundung zum Lehrerberuf mit Filmimpulsen) können die Studierenden ihre Eignung und ihre persönlichen Entwicklungspotenziale anhand von Kurzfilmen realitätsnah reflektieren. Eine Hilfe und Empfehlung für einen gelungenen Einstieg in die Praxis des Unterrichts.
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Stanat, Petra / Schipolowski, Stefan / Mahler, Nicole / Weirich, Sebastian / Henschel, Sofie (Hrsg.): IQB-Bildungstrend 2018. Mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen am Ende der Sekundarstufe I im zweiten Ländervergleich. Waxmann, 2019.
Im IQB-Bildungstrend 2018 wird über die Ergebnisse des zweiten Ländervergleichs des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) im Fach Mathematik und in den naturwissenschaftlichen Fächern Biologie, Chemie und Physik in der Sekundarstufe I berichtet. Auf den Seiten 385-410 werden Befunde zur Aus- und Fortbildung von Lehrkräften vorgestellt.
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07 Interviews/Kommentare

Blogbeitrag von Heike Schaumburg (HU Berlin) zur Lehrerbildung in der digitalen Welt – Forum Bildung Digitalisierung
In ihrem Blogbeitrag erklärt Schaumburg, warum es sich bei der Vermittlung von medienbezogenen pädagogisch-didaktischen Fähigkeiten um eine Längs- und Querschnittsaufgabe in der Lehrerbildung handele und es dabei vor allem um Vertrauen, Freiräume, Potenziale und Kompetenzen gehe.
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Ewald Terhart auf „Friedrichs Bildungsblog” mit Gedanken über den Lehrermangel – Friedrich-Ebert-Stiftung
Terhart, emeritierter Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik an der Universität Münster, fordert in seinem Blogbeitrag eine Verabredung auf Landes- und Bundesebene darüber, welche Mindeststandards für die Gewinnung, Qualifizierung und Beschäftigung von Seiten- und Quereinsteigenden gelten sollen.
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08 Sonstiges

QLB-Film "Mehr Kohärenz. Mehr Praxisbezug. Mehr Transfer – Neue Konturen in der Lehrerbildung" – Qualitätsoffensive Lehrerbildung
Im neuen Filmbeitrag der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung” zeigen die Projekte aus Tübingen, Oldenburg und Mecklenburg-Vorpommern wie sie Kohärenz, Praxisbezug und Transfer in der Praxis umsetzen. Die entwickelten Maßnahmen wirken dabei in alle Bezugsdisziplinen und Phasen der Lehrerbildung hinein.
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04. November 2019

November-Newsletter erschienen

Nachwuchsmangel im Berufsschullehramt


Die Universität Rostock fordert für Mecklenburg-Vorpommern einen Kapazitätsausbau bei den Lehramtsstudiengängen für die beruflichen Schulen, um mehr akademisch qualifizierte Berufsschullehrkräfte auszubilden. Mit Blick auf den Bedarf in Zahlen und die benötigten beruflichen Fachrichtungen müssten Studiengänge ausgebaut und Weiterbildungsstudiengänge eingerichtet werden, damit Quer- und Seiteneinsteigende qualifiziert in den Schulen arbeiten können. Außerdem fordert die Universität eine öffentlichkeitswirksame Kampagne, um den Bekanntheitsgrad des Berufsschullehramts zu erhöhen.

Unter anderem in den gewerblich-technischen Fächern bestehen bundesweit seit Jahren erhebliche Nachwuchsprobleme bei vollständig ausgebildeten Berufsschullehrkräften. In der Sonderpublikation „Attraktiv und zukunftsorientiert?! – Lehrerbildung in den gewerblich-technischen Fächern für die beruflichen Schulen” hat der Monitor Lehrerbildung 2017 die Herausforderungen der Lehrerbildung in den gewerblich-technischen Fachrichtungen beleuchtet und Lösungsansätze zur Steigerung der Attraktivität des beruflichen Lehramts in diesen Fächern formuliert.

01 Länderübergreifende News


IQB-Bildungstrend 2018: Stabile Leistungen in Mathematik und Naturwissenschaften in schulisch herausfordernden Zeiten – Kultusministerkonferenz (KMK)
Der IQB-Bildungstrend 2018 zeigt, dass in Deutschland die von Neuntklässlerinnen und Neuntklässlern erreichten Kompetenzen sowohl im Fach Mathematik als auch in den naturwissenschaftlichen Fächern stabil geblieben sind. Dies könne angesichts der zunehmenden Heterogenität der Schülerschaft infolge der Steigerung des Migrationsanteils sowie des Anteils der inklusiv beschulten Kinder und Jugendlichen als Erfolg bewertet werden.
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Eine Zusammenfassung des IQB-Bildungstrends bietet Spiegel Online: Den ersten Platz im Vergleich der Bundesländer sichere sich Bayern knapp vor Sachsen, während vor allem in Bremen und Berlin viele Schülerinnen und Schüler nicht die Mindeststandards in Mathematik und den Naturwissenschaften erreichten. Die Entwicklung seit dem Ländervergleich 2012 sei vor allem in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen problematisch. Der Psychologe und Bildungsforscher Prof. Dr. Rainer Dollase erklärt auf News4Teachers, warum die Ergebnisse Beleg für die Vorzüge klar gegliederter Schulsysteme seien.

„Mehr Nachhaltigkeit in der Lehrerbildung!” – Deutscher Hochschulverband (DHV)
Der Deutsche Hochschulverband plädiert für mehr Nachhaltigkeit in der Lehrerbildung. DHV-Präsident Prof. Bernhard Kempen lehne zwar eine Senkung der Studienanforderungen oder Entschlackung der Studiengänge im Lehramt ab, begrüße aber die wachsende Bereitschaft in den Ländern zum Ausbau von Lehramtsstudienplätzen: „Mit der Lehrerbildung nach Kassenlage muss Schluss sein. Die Lehrerbildung muss sich am Bedarf orientieren. Dies setzt auch eine angemessene personelle und räumliche Ausstattung der Universitäten voraus. Nur so können sie eine qualitativ hochwertige Lehrerbildung sicherstellen.”
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Das andere SchulZimmer aus Mannheim gewinnt Primus-Preis des Monats – Stifterverband
Das andere SchulZimmer bereitet zehn junge Menschen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren darauf vor, einen Haupt- oder Realschulabschluss zu schaffen. Entscheidend ist dabei die engmaschige, individuelle Betreuung durch ein zehnköpfiges, sehr heterogenes Team aus Lehramtsstudierenden, pensionierten Lehrkräften und anderen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Gemeinsam lernen die Jugendlichen in einer ungezwungenen Atmosphäre und in ihrem eigenen Tempo.
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02 Länderspezifische News

[Brandenburg] GEW fordert mehr Lehrkräfte von kommender Regierung – Berliner Morgenpost
Die Gewerkschaft fordere von der künftigen Landesregierung eine Personaloffensive für die Brandenburger Schulen. Bisher seien zu wenige Lehrkräfte ausgebildet worden. Außerdem brauche es ein Qualifizierungsprogramm für Seiteneinsteigende. SPD, CDU und Grüne hätten nach eigenen Angaben in ihren Sondierungsgesprächen bereits vereinbart, in die Qualität der Schulen zu investieren und mehr gut ausgebildete Lehrkräfte zu gewinnen.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Landesweite Demonstrationen für höheren Bildungsetat – NDR
In Schwerin, Greifswald, Rostock und Neubrandenburg haben jeweils mehrere Hundert Menschen demonstriert und mehr Geld für Bildung gefordert. Die GEW fordere 100 statt 50 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr und die Einstellung von mehr Lehrkräften. Andernfalls drohten nicht nur Unterrichtsausfälle, sondern auch Schulschließungen, da 80 Prozent der derzeitigen Lehrkräfte in den nächsten zehn Jahren in den Ruhestand gingen. Auch die Landeskonferenz der Studierendenschaften hatte zum Protest aufgerufen und mehr unbefristete Stellen in der Lehrerbildung an den Universitäten gefordert.
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[Nordrhein-Westfalen] Elternverein: Lehrkräfte in Gewaltprävention ausbilden – Rheinische Post / Presseportal
Die Vereinsvorsitzende Andrea Heck fordere gegenüber der Rheinischen Post, Lehrkräfte in Aus- und Fortbildung besser im Umgang mit Gewalt im Klassenzimmer zu schulen. Lehrkräfte wüssten oft nicht, was zu tun sei, wenn Schülerinnen und Schüler sich prügeln oder verbale Gewalt anwenden und könnten auch keine Präventionslösungen anbieten. Von den Landtagsfraktionen von CDU und FDP erhalte Heck Unterstützung in ihrer Forderung.
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RP-Autor Christian Schwerdtfeger kommentiert die Fälle von Gewalt an Schulen von denen die Vorsitzende des Elternvereins berichtet und plädiert ebenfalls dafür, Lehrkräfte schon während des Studiums in Gewaltprävention auszubilden. Der Einfluss von Smartphones und sozialen Medien verschärfe die Situation an Schulen.

[Thüringen] Land verbessert Lehrerbildung an der Hochschule und Personalausstattung an Schulen – Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Wissenschafts- und Bildungsministerium haben ein Eckpunktepapier zur Lehrerbildung vorgestellt. Das Ziel des gemeinsam mit den Hochschulen erarbeiteten Maßnahmenkataloges ist es, die Lehrerbildung an der Hochschule und Personalausstattung an den Schulen deutlich zu verbessern. So sollen etwa die Ausbildungskapazitäten erhöht, der Übergang vom Studium in den Schuldienst erleichtert sowie die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften ausgebaut werden.
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03 Hochschulspezifische News

[HU Berlin] Quereinstieg in den Lehrerberuf – Evaluation eines Grundschul-Studiengangs beginnt
Ein Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Dirk Richter (Universität Potsdam) wird ab dem Wintersemester 2019/20 den Quereinstiegsstudiengang „Lehramt an Grundschulen” der HU Berlin evaluieren. Der Masterstudiengang richtet sich explizit an Personen mit erstem, nicht-lehramtsbezogenen Studienabschluss. Die Studie wird gemeinsam von der Universität Potsdam, der Bertelsmann Stiftung und der HU Berlin durchgeführt.
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[Universität Bremen] Lehramtsstudierende beklagen Dozierenden-Engpass – Weser-Kurier
Wie der Weser-Kurier berichtet, beschweren sich betroffene Studierende, dass es an der Universität Bremen zu wenige Dozierende und Ausbildende in der Lehrkräftebildung gebe. Die vorhandenen Lehrenden stünden dadurch unter hoher Belastung, die Benotung von Prüfungen und Hausarbeiten dauere oft mehrere Monate. Auch die Qualität der Lehre leide. Das zentrale Problem sei der pädagogische Teil des Studiums, auch Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktiker fehlten. Eine Sprecherin der Universität bestreite den Engpass.
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[PH Karlsruhe] Lehramtsstudium: Drum prüfe, wer sich ewig bindet
Die PH Karlsruhe und das Karlsruher Institut für Technologie entwickeln ein gemeinsames Eignungsfeststellungsverfahren für Lehramtsstudierende. Der dreistufige Check für das Bachelor-Studium eröffnet Studierenden die Möglichkeit, sich selbst und den Beruf eines Lehrers bzw. einer Lehrerin besser kennenzulernen.
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[Universität Trier] Neues Angebot: Studium zum Grundschul-Lehramt
Die Universität Trier wertet im kommenden Jahr ihr Angebot in den Lehramtsstudiengängen auf. Zum Wintersemester 2020/21 werden hier erstmals Lehrerinnen und Lehrer für Grundschulen ausgebildet. Laut Wissenschaftsminister Konrad Wolf leiste die Universität Trier damit einen wertvollen Beitrag, um eine nachhaltige Versorgung der Region Trier und des Landes mit gut ausgebildeten Grundschullehrerinnen und -lehrern sicherzustellen.
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04 Veranstaltungen

[Universität zu Köln] Forum „Toleranz macht Schule” – 15.11.2019
Antisemitisches und rassistisches Denken und Handeln sind immer noch allgegenwärtig – leider auch in den Schulen. Es ist wichtig, einen toleranten und wertschätzenden Umgang in der Mitte der Gesellschaft zu verankern. Das Zentrum für LehrerInnenbildung stärkt gemeinsam mit seinen Partnern im Jubiläumsjahr der Uni Köln den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Austausch darüber, wie Toleranz in Schulen gestärkt werden kann. Im Vorfeld der Verleihung der Toleranzringe und des Preises „Toleranz macht Schule” richtet es dazu ein Forum aus.
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[Bundesministerium für Bildung und Forschung] BMBF-Fachtagung: Eingangstests unter der Lupe – Studienbeginn begleiten, Hochschulerfolg erhöhen – 21./22.11.2019
Das Forum „Eingangstests für größeren Erfolg in Studium und Beruf – Praxisbeispiele aus dem Lehramtsstudium” auf der BMBF-Tagung bietet Einblicke in aktuelle Verfahren und empirische Befunde aus Eingangstests im Lehramtsstudium im deutschsprachigen Raum. Es setzt bei der Frage an, inwieweit Eingangstests, Eingangsbefragungen oder Verfahren der Eignungsabklärung bei Studienanfängerinnen und Studienanfängern prognostisch valide für den Erfolg im Studium, beim Berufseinstieg oder bei der Bewährung im Beruf sind.
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[Ganztagsschulverband] Kongress "Ganztagsschule 2030 – Herausforderung Digitalisierung" – 27.-29.11.2019
Der Digitalpakt und die nachfolgende Digitalisierung unserer Schulen sind derzeit die größten Herausforderungen, die unsere Bildungslandschaft zu bewältigen hat. Dem Thema Digitalisierung möchte sich daher auch der Ganztagsschulverband annehmen. Unter dem Motto "Ganztagsschule 2030" findet der Ganztagsschulkongress dieses Jahr in Rust/Ettenheim statt, bei dem sich mehr als 250 Teilnehmende aus ganz Deutschland über aktuelle und zukünftige Herausforderungen austauschen.
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[Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement] Fachtagung "Lernort Schule im digitalen Wandel - Bildung für eine zukunftsfähige Gesellschaft" – 08./09.06.2020
Am 08./09. Juni 2020 findet zum dritten Mal die Fachtagung der GPM in Kooperation mit dem Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM) Berlin-Brandenburg statt. Ziel der Fachtagung ist es, Pädagoginnen und Pädagogen aus allen Bereichen zu einem Austausch über aktuelle Themen zusammenzubringen sowie den Blick über den Tellerrand der eigenen Schule und des eigenen Bundeslandes zu wagen.
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[Internationale DAAD-Akademie] Seminar: Internationalisierung der Lehrerbildung – 22./23.06.2020
Im Seminar wird ein Überblick über den aktuellen Stand der Internationalisierung der Lehrerbildung gegeben sowie über bestehende Mobilitätshemmnisse diskutiert. Praxisbeispiele werden vorgestellt und ausreichend Zeit zum Erfahrungsaustausch eingeräumt.
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05 Internationale News

[Österreich] Studie: Erhöhtes Burnout-Risiko für Lehrkräfte – Wiener Zeitung
Einer neuen Studie zufolge falle mittlerweile jede siebte Lehrkraft in jene Risikogruppe, die wegen anhaltend hoher Belastung Symptome wie bei einer schweren Depression zeige. Studienautor Erich Hotter bezeichne dies als „alarmierenden Befund” und den „bei weitem höchsten Wert” der bisher untersuchten Berufsgruppen. Besonders als sinnlos empfundene Bürokratie trage zur Belastung bei und mache es bundesweit schwer, Schulleitende zu finden.
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06 Dokumente/Literatur

Bello, Bettina: Diversitätsbezogene Einstellungen von Lehramtsstudierenden. Eine quantitative Untersuchung. Springer VS, 2020.
Interkulturelle Kompetenzen von Lehrenden mit und ohne migrationsbezogene Erfahrungen könnten bei der Bewältigung von pädagogisch-didaktischen Aufgaben bei Herausforderungen an Schulen eine besondere Rolle spielen. Die Autorin befragt Lehramtsstudierende zu ihrer Migrationsgeschichte und untersucht, inwiefern die Studierenden über die universitäre Ausbildung in die Lage versetzt werden, sich entsprechende diversitätsbezogene Kompetenzen anzueignen.
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Heidelberg School of Education (HSE): Neue Ausgabe "Theorie und Praxis des Lehrerhandelns” des heiEDUCATION Journals. Heft Nr. 4/2019
Unter dem Titel "Theorie und Praxis des Lehrerhandelns” versammelt die neue Ausgabe des heiEDUCATION Journals der Heidelberg School of Education (HSE) Beiträge, die sich aus praxisorientierter, empirischer und theoretischer Sicht speziell mit dem Fragenkomplex „Lehrerhandeln” auseinandersetzen. Das Heft unterstreicht mit repräsentativen Beispielen aus dem fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Forschungsspektrum die aktuelle Relevanz des Themas.
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Matthes, Eva / Heiland, Thomas / von Proff, Alexandra (Hrsg.): Open Educational Resources (OER) im Lichte des Augsburger Analyse- und Evaluationsrasters (AAER). Interdisziplinäre Perspektiven und Anregungen für die Lehramtsausbildung und Schulpraxis. Klinkhardt, 2019.
Der Band wurde von dem Augsburger LeHet-Projekt (Förderung der Lehrerprofessionalität im Umgang mit Heterogenität) veröffentlicht. Er enthält interdisziplinäre kritische Analysen von „Open Educational Ressources” und gibt einen Überblick über den Forschungsstand, die rechtlichen Grundlagen sowie zentrale Plattformen. Außerdem werden Qualitätsanalysen für den Fachunterricht fokussiert.
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Soukup-Altrichter, Katharina / Steinmair, Gabriele / Weber, Christoph (Hrsg.): Lesson Studies in der Lehrerbildung. Gemeinschaftliche Planung und Evaluation von Unterricht im Lehramtsstudium. Springer VS, 2020.
Dieser Sammelband führt in das Konzept der Lesson Studies – einer kollaborativen Form der Unterrichtsplanung und -evaluation – als Modell für die Lehrerbildung ein. Aktuelle Forschungsbefunde zur Umsetzung von Lesson Studies in der Ausbildung werden vorgestellt und die Beschreibung von Lesson Studies zeigt die Anwendbarkeit der Methode.
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07 Interviews/Kommentare

Gastbeitrag von Dr. Hendrik Cremer (Deutsches Institut für Menschenrechte) zum Neutralitätsgebot für Lehrkräfte – Bildungsklick
Cremer beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern Lehrkräfte menschenverachtende oder demokratiefeindliche Positionen von Parteien im Unterricht behandeln sollten. Aus der Praxis der Lehrkräftebildung werde gegenwärtig über viel Unsicherheit und Zurückhaltung von Lehrkräften berichtet, die im Grundgesetz verankerten Grundprinzipien der Menschenrechte zu verteidigen.
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Martin Spiewak mit Vorschlägen für radikale Maßnahmen gegen den Lehrermangel – Zeit Online
Zu Spiewaks Vorschlägen gehören die Vergrößerung von Klassen, da dies entgegen populärer Auffassung den Lernerfolg nicht messbar verschlechtere, und weniger Teilzeit für Lehrkräfte. Außerdem sollten mehr verbeamtete Lehrkräfte an Brennpunktschulen versetzt werden, so dass dies nicht von Seiteneinsteigenden übernommen werden müsse.
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08 Ausschreibungen

Call zum Themenspecial „Digitale Medien im Lehramtsstudium" – e-teaching.org
Im ersten Themenspecial 2020 widmet sich e-teaching.org einem zukunftsweisenden Thema: Dem Einsatz digitaler Medien und der Vermittlung von Medienkompetenz in der Lehramtsausbildung. Zur Frage „Wie digitale Medien das Lehramtsstudium verändern" werden wissenschaftliche und praxisorientierte Beiträge gesucht. Das Themenspecial startet Ende April 2020.
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09 Sonstiges

Newsletter der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung” 04/2019 – Bundesministerium für Bildung und Forschung
Im neuen QLB-Newsletter schreibt Prof. Monika Oberle (Uni Göttingen) über Demokratiebildung als Schulauftrag und die Frage, wie politisch eine Lehrkraft sein darf. Außerdem werden u.a. ein Regensburger Projekt zur Schulung emotionaler Kompetenzen in der Lehrerbildung und eine Panel-Studie zur Entwicklung professioneller Kompetenzen angehender Lehrkräfte vorgestellt.
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„Praxistest für Lehramtsstudierende”: Schulportal besucht climb-Lernferien in Hamburg – Das Deutsche Schulportal
Annette Kuhn berichtet im Schulportal über ihren Besuch bei den Lernferien des Unternehmens „climb” an einer Hamburger Stadtteilschule. Hier leiten Lehramtsstudierende zwei Wochen lang Lerneinheiten in Deutsch und Mathematik sowie verschiedene Projekte für benachteiligte Kinder an einer Grundschule in schwieriger Lage. Den Kindern werde ein anderer Zugang zum Lernen ermöglicht, während die angehenden Lehrkräfte praktische Erfahrungen machen.
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07. Oktober 2019

Oktober-Newsletter erschienen

Lehrerbildung für die Grundschule


Laut einer Analyse der Bertelsmann Stiftung werde der Lehrermangel an Grundschulen bis 2030 größer als erwartet. Bereits im Jahr 2025 fehlen demnach mindestens 26.300 Absolventinnen und Absolventen für das Grundschullehramt. Die Kultusministerkonferenz sei in ihrer Prognose aus dem Oktober 2018 hingegen von lediglich rund 15.300 fehlenden Lehrkräften ausgegangen. Diese Diskrepanz sei auf einen stärkeren Anstieg der Schülerzahlen zurückzuführen.

Studienautor Dirk Zorn erklärt wesentliche Punkte der Studie im Deutschlandfunk. Dort äußern sich auch KMK-Generalsekretär Udo Michallik und Bildungsforscher Hans Brügelmann zu den Ergebnissen. Der Deutsche Philologenverband schlägt anhand der Studie u.a. vor, in den Studienabschlussjahrgängen an den Universitäten aktiv für einen Umstieg ins Lehramt zu werben.

Auch im Rahmen der Feierlichkeiten zum hundertsten Geburtstag der Grundschule am 13.09.2019 sind die aktuellen Herausforderungen der Schulform ein Thema. Der Grundschulverband kritisiert die immer noch mangelhafte Ausstattung der Grundschulen in Deutschland mit den notwendigen Ressourcen. Der Deutschlandfunk diskutiert die Frage, ob die Grundschule wirklich noch „die Schule für alle” sei. Bildungshistoriker Jürgen Oelkers erklärt im Deutschen Schulportal, wie sich die Grundschule in Deutschland zu einem Sonderfall in Europa entwickelt hat.

Der Monitor Lehrerbildung bietet einen Überblick zur Struktur des Grundschullehramts in den Bundesländern und befragt Länder und Hochschulen u.a. zur vorgesehenen Regelstudienzeit und zur Anzahl der zu belegenden Unterrichtsfächer.

01 Länderübergreifende News


Weltlehrertag am 5. Oktober: Weltweit fehlen fast 69 Millionen Lehrerinnen und Lehrer – Deutsche UNESCO Kommission
Bis zum Jahr 2030 werden weltweit nahezu 69 Millionen neue Lehrerinnen und Lehrer benötigt. Darauf macht die UNESCO vor dem diesjährigen Weltlehrertag am 5. Oktober aufmerksam. Auch in Deutschland muss nachgebessert werden. „Der Bedarf an gut ausgebildeten Lehrkräften in Deutschland ist enorm”, betont die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Prof. Dr. Maria Böhmer. „Deshalb müssen die Bundesländer dringend in die Ausbildung und Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrern investieren. Auf sie kommt es in einem erfolgreichen Bildungssystem ganz besonders an”, mahnt Böhmer.
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Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und der Verband Bildung und Erziehung fordern anlässlich des Weltlehrertages in einer gemeinsamen Stellungnahme u.a. eine Aufstockung der Lehramtsstudienplätze und deutschlandweit A13 für alle Grundschullehrkräfte. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek ruft derweil laut WELT zu mehr Respekt und Anerkennung für Lehrkräfte auf. ZDF heute lässt 25 Jahre Lehrertag Revue passieren und gibt einen Überblick, wie sich Schulen und die Rolle der Lehrkräfte seitdem geändert haben.

Deutsches Lehrerforum 2019 fordert bessere Rahmenbedingungen für Demokratiebildung an Schulen – Stifterverband
Mehr Mitbestimmung und Freiräume für Wertebildung fordern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Deutschen Lehrerforums 2019. In einem jetzt veröffentlichten Positionspapier setzen sie sich zudem dafür ein, Demokratiebildung auch im Lehramtsstudium und in der Fortbildung zu verankern.
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Auf dem Lehrerforum wurden außerdem zwölf Projekte für Demokratiebildung ausgewählt, die nun mit jeweils 1.000 Euro unterstützt werden.

Deutschland muss mehr ausländische Lehrkräfte gewinnen – Institut der Deutschen Wirtschaft
Um dem zunehmenden Mangel an Lehrern und Lehrerinnen entgegenzuwirken, fordert das Institut der Deutschen Wirtschaft, ausländische Lehrkräfte und Studienanfänger(innen) stärker in den Fokus der Fachkräftesicherung zu rücken. Denn wie das Statistische Bundesamt berichtet, hatten im Schuljahr 2018/2019 nur 1,4 Prozent der rund 686 000 voll- und teilzeitbeschäftigten Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland ausländische Wurzeln.
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Lehrkräftemangel: Eine hochschulpolitische Herausforderung – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Nach einer kürzlich von der Bertelsmann-Stiftung vorgelegten Studie fehlen bis 2025 mindestens 26.300 Grundschullehrerinnen und -lehrer. „Der Lehrkräftemangel ist auch eine hochschulpolitische Herausforderung”, sagt GEW-Vize Andreas Keller. „Es ist absurd, dass Lehramtsstudiengänge für die Primarstufe an vielen Universitäten mit einem hohen Numerus clausus belegt sind, während gleichzeitig die Grundschulen händeringend Lehrkräfte suchen. Die Unis müssen die NCs für ihre Lehramtsstudiengänge abschaffen und die Zahl der Studienplätze deutlich ausbauen.”
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Auch die GEW-Vorsitzende Marlies Tepe äußert sich im Interview mit der Passauer Neuen Presse besorgt über den Lehrermangel, welcher vor allem an Grund-, Gemeinschafts- und Berufsschulen bereits dramatisch sei. Eine Ursache für die Situation liege auch in der mangelnden Attraktivität des Lehramtsstudiums für die Universitäten, da es wenig Drittmittel einbringe.

02 Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] GEW: „Landesregierung kann mehr gegen Lehrermangel tun” – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Die Bildungsgewerkschaft GEW erwartet von der grün-schwarzen Landesregierung mehr Maßnahmen gegen den Lehrermangel. Grüne und CDU würden die Planungsfehler der grün-roten Landesregierung fortsetzen und langfristig nicht genügend Lehrkräfte ausbilden. Zu den Vorschlägen der Bildungsgewerkschaft zählen unter anderem eine Erhöhung der Altersermäßigung, da nur 26 Prozent der Lehrkräfte bis zur gesetzlichen Altersgrenze arbeiten und bessere Qualifizierungsangebote für Personen ohne vollständige Lehrerausbildung.
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[Berlin] Kaum ausgebildete Lehrkräfte an Brennpunktschulen – rbb 24
In den Brennpunktbezirken der Hauptstadt seien erneut rund 70 Prozent oder mehr der neu eingestellten Lehrkräfte Quer- und Seiteneinsteigende, während in den anderen Bezirken ihre Quote bei rund 40 Prozent liege. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft übe scharfe Kritik an der Verteilung und weise darauf hin, dass auch die Brennpunktzulage von 300 Euro nichts gebracht habe. Stattdessen müssten Lehrkräfte Erleichterungen bei der Unterrichtsverpflichtung erhalten.
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[Bremen] Seiteneinstieg ins Lehramt wird ausgeweitet – NWZ Online
Die Bildungsdeputation habe beschlossen, dass Lehramtsinteressierte mit einem Hochschulabschluss für ein schulisches Mangelfach auch ohne ein zweites Fach bereits an einer Schule unterrichten können, während sie an der Universität Bremen berufsbegleitend ein zweites Lehramtsfach studieren. Für das Lehramt an Oberschulen und Gymnasien starte das Programm diesen Herbst, an Grundschulen im Herbst 2020.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Seiteneinsteigende fordern Möglichkeit, das 2. Staatsexamen abzulegen – NDR
In einer Resolution haben Lehrkräfte im Seiteneinstieg verbindliche Angebote zur Weiterqualifizierung und Klarheit über ihre Anerkennung als Lehrkräfte gefordert. Momentan seien im Land etwa 1.000 Lehrkräfte im Seiteneinstieg tätig. Sie fordern nun verbindliche Regeln für eine Einstellung in den Schuldienst, die berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung und ihre Anerkennung als Lehrkräfte.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Kritik an Umsetzung des Digitalpakts – Die Welt
Der Verband Bildung und Erziehung fordere bei der Digitalisierung an Schulen vom Land eine einheitliche Strategie und bessere Koordinierung. Vor allem Schulen in ländlichen Regionen drohten wegen unzureichender Netzanbindungen abgehängt zu werden. Die Linkspartei kritisiere derweil, dass die Ausbildung für digitale Lehrinhalte und Medienbildung im Lehramtsstudium weiterhin unverbindlich sei und bezeichne die Einrichtung von Juniorprofessuren für Medienbildung an den Universitäten Rostock und Greifswald als „Placebo der Landesregierung”.
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03 Hochschulspezifische News

[Universität Bielefeld] 24 geflüchtete Lehrkräfte für den Schuldienst vorbereitet
Ein Jahr lang haben sich 24 geflüchtete Lehrerinnen und Lehrer im Programm „Lehrkräfte Plus” an der Universität Bielefeld für den Schuldienst in Deutschland weiterqualifiziert. Am Montag, 30. September, haben sie in einer feierlichen Veranstaltung mit Schulministerin Yvonne Gebauer, Rektor Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer und Ulrich Kober, Direktor des Programms Integration und Bildung der Bertelsmann Stiftung, ihre Zertifikate für das erfolgreich absolvierte Programm erhalten.
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[Universität Bremen] Duale Promotion an der Universität Bremen: Das Referendariat mit der wissenschaftlichen Qualifikation verbinden – Qualitätsoffensive Lehrerbildung
Die Lehrerbildung braucht wissenschaftlichen Nachwuchs in den Fachdidaktiken, und die Schulentwicklung braucht wissenschaftlich qualifizierte Lehrkräfte. Nach dem Referendariat im Schuldienst verlieren die jungen Lehrkräfte jedoch oft den Kontakt zu ihrer Hochschule. Die Universität Bremen hat in Zusammenarbeit mit der senatorischen Behörde für Wissenschaft deshalb ein bundesweit einzigartiges Qualifizierungskonzept entwickelt: die "Duale Promotion".
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[TU Dresden] Bericht über neue Universitätsschule Dresden – Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die FAZ berichtet über das Projekt der TU Dresden, in dem Bildungsforscherinnen und -forscher eine Schule organisieren und detailliert Daten über den individuellen Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler erheben. Daraus könnten Erkenntnisse über die optimale Form des Unterrichts gewonnen werden. Laut TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen sei das Projekt ein „Meilenstein in der Bildungsforschung und in der Lehrerbildung.”
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[Universität Eichstätt-Ingolstadt] Inklusiver Geschichtsunterricht: Wie Lehrkräfte am besten vorbereitet werden
Guter Geschichtsunterricht soll den Schülerinnen und Schülern historische Orientierung ermöglichen und dabei Kompetenzorientierung, Digitalisierung und Inklusion berücksichtigen. Lehrkräften werden dafür verschiedene Formen von Unterstützung angeboten, etwa durch digitale Lehr- und Lernmaterialien oder Fortbildungsangebote. Die Wirksamkeit dieser verschiedenen Ansätze von Weiterbildung untersucht das Projekt „InKLUsiv Geschichte lehren (KLUG)”.
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[Universität Flensburg] Bundesweit einmaliger dualer Studiengang für Berufsschullehrkräfte
„Lehramt an berufsbildenden Schulen” ist an der Universität Flensburg gestartet. In diesem Studiengang haben Studierende jetzt die Möglichkeit, Masterstudium und Referendariat innerhalb von drei Jahren zu beenden. Die Staatssekretärin des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Dr. Dorit Stenke, begrüßte die ersten Studierenden des bundesweit einmaligen Studienangebotes. „Mit dem neuen dualen Masterstudium wurde ein attraktives Angebot geschaffen, um interessierte Spezialistinnen und Spezialisten bereits in der ersten Ausbildungsphase für den Schuldienst zu gewinnen”, sagte Stenke.
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[Universität Halle-Wittenberg] „Lehramt.International”: DAAD-Modellprojekt startet
Für die Internationalisierung der Lehrerbildung erhält die Universität Halle-Wittenberg 430.000 Euro aus dem neuen Förderprogramm "Lehramt.International" des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Am Zentrum für Lehrerbildung wird damit eines von bundesweit 19 Modellprojekten umgesetzt. Es startet am 1. Oktober 2019 und soll bis 2022 angehenden Lehrerinnen und Lehrern zum Beispiel über ein deutliches Plus an Auslandserfahrungen ermöglichen, besser auf eine zunehmende Internationalität in der Schule zu reagieren.
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[PH Heidelberg] PH Heidelberg erhält sechs Juniorprofessuren mit Tenure Track – PH Heidelberg
Die Pädagogische Hochschule Heidelberg war in der zweiten Bewilligungsrunde des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses erfolgreich und erhält sechs Tenure Track Professuren. Gerade im Bereich der Lehrerbildung ist dies ein großer Erfolg, denn für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft sei es entscheidend, dass unsere Studierenden und perspektivisch die Schülerinnen und Schüler von Topleuten ausgebildet werden, meint Rektor Hans-Werner Huneke.
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[Universität Marburg] Erfolgsbericht für erste Projektphase des Projekts ProPraxis liegt vor
„Marburger Lehrerbildung – professionell, praktisch, gut” lautet der Slogan des Projektes, das mit 3,6 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde. Der Abschlussbericht, der jetzt vorliegt, zeigt die Erfolge in allen drei Bereichen auf: bessere Vorbereitung auf den Beruf durch Marburger Praxismodule, gute (Selbst-)Reflexion durch berufsbezogene Beratung und bessere Vernetzung von Forschung, Lehre und Lehrerbildungspartnerinnen und -partnern durch die Neu-Organisation des Zentrums für Lehrerbildung.
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[PH Weingarten] Gemeinsames Forschungsprojekt von PH Weingarten und Uni Tübingen zur Förderung mediendidaktischer Kompetenzen von Lehrkräften – PH Weingarten
„Wir möchten Lehrkräfte fit machen für eine didaktisch sinnvolle Nutzung digitaler Medien im fachbezogenen Unterricht”, sagt Dr. Sarah Lukas, Juniorprofessorin im Fach Pädagogische Psychologie, bei der die Projektleitung seitens der PH liegt. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden innovative Strukturen, Formate, Lehrinhalte und -angebote in der Lehrerbildung entwickelt und beforscht – mit dem Ziel, eine integrierte und standortübergreifende Medienbildung von Lehrkräften in der ersten Phase der Lehrerbildung zu etablieren.
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04 Veranstaltungen

[Stifterverband] Konferenz: Professionelles Handeln für die Schule der Migrationsgesellschaft – Der Beitrag der akademischen Lehrerbildung – 07.11.2019
Am 7. November 2019 findet die Abschlusskonferenz des Netzwerks "Stark durch Diversität – Förderung interkultureller Kompetenzen in der Lehramtsausbildung", ein Gemeinschaftsprojekt des Stifterverbandes und der Schöpflin Stiftung, gefördert durch die Stiftung Mercator, in der Philharmonie Essen statt. Eine Anmeldung ist bis zum 21.10.2019 möglich, Details zum Veranstaltungsprogramm sind nun online.
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[Stiftung TalentMetropole Ruhr] Fachtagung TalentPerspektiven Ruhr – 08.11.2019
Die Fachtagung TalentPerspektiven Ruhr hat in diesem Jahr das "digitale Ruhrgebiet" zum Thema. Welche digitalen Fähigkeiten und Kompetenzen sind heute und künftig bei jungen Talenten wichtig? Welche Fähigkeiten sind in Wirtschaft, Schule und Gesellschaft gefragt? Wie können digitale Fähigkeiten und IT-Begabungen bestmöglich gefördert werden? Anmeldungen laufen bis zum 29.10.2019.
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[Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen] StEG-Tagung 2019 – 08.11.2019
Am 8. November 2019 findet von 10:00 bis 17:00 im Tagungswerk in Berlin eine Tagung der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) statt. Die Tagung bilanziert 15 Jahre Forschung im Rahmen der Studie. Sie richtet sich an die Schulpraxis, die Wissenschaft und die Politik und möchte allen Gruppen Perspektiven der Zusammenarbeit aufzeigen.
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[TU Dresden] 4. TUD-Sylber-Konferenz "Digitalisierung in der Lehrerbildung" – 16.11.2019
Die jährliche Konferenz zur sächsischen Lehrerbildung an der TU Dresden widmet sich in diesem Jahr ausschließlich dem Thema der Digitalisierung und bietet eine Vernetzungsgelegenheit für all jene, die sich in Sachsen mit der Digitalisierung in Schule und Lehrerbildung befassen. So soll die Konferenz zu einer Austauschplattform rund um digitale Medien und digital organisiertes Lernen werden, zu der lehrerbildende Akteure aus Universitäten und Ausbildungsstätten, Vertreterinnen und Vertreter der Bildungsadministration sowie Schulleitungen, (angehende) Lehrkräfte und alle anderen Interessierten herzlich eingeladen sind.
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[Universität Paderborn] Workshop: Feedbackkultur im Kunstunterricht – das Tablet als Unterstützung für Lehrkräfte – 20.11.2019
In diesem Workshop für Lehrkräfte, Seminarleitungen und Studierende des Fachs Kunst sowie für Interessierte stehen die Reflexion und die damit verbundene Feedbackkultur im Mittelpunkt. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die Möglichkeiten gelegt, die ein Tablet für die Lehrkraft bieten kann. Hierzu gibt es nach einer Betrachtung des Themas aus wissenschaftlicher Perspektive die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen diese Wege kennen zu lernen, auszuprobieren und in der Gruppe zu diskutieren. Anmeldefrist ist der 10.11.2019.
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[Deutsche Schulakademie] Forum „Schule. Macht. Demokratie. Gute Schulen tun was.” – 25./26.11.2019
Die Deutsche Schulakademie greift mit dem Forum „Schule. Macht. Demokratie.” praxisbewährte Ansätze der Demokratiebildung auf. Engagierte Akteurinnen und Akteure zeigen Beispiele guter Praxis und diskutieren sie mit den Teilnehmenden. Das zweitägige bundesweite Forum richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten sowie an das pädagogische Fachpersonal in Schulen, Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Bildungsverwaltung, der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung und Studierende des Lehramts.
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[didacta Verband] didacta DIGITAL Swiss – 28.-30.11.2019
Die didacta DIGITAL Swiss in Basel präsentiert erstmals vom 28. bis 30. November 2019 Lösungen und Konzepte für die Bildung in der digitalen Welt. Thematisch fokussiert sich die Messe auf die Bereiche digitale Grundbildung, pädagogische Einsatzszenarien, digitale Lehrmittel und Apps, leistungsfähige Infrastruktur, Making Robotics und Coding. Sie richtet sich vor allem an Bildungsentscheider, Lehrpersonen sowie Dozentinnen und Dozenten.
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[Universität Paderborn] Fachtag: „Über Sexualität reden?” Sexuelle Bildung in der Schule – 29.11.2019
Schulische Sexualerziehung wird häufig als „heißes Eisen” begriffen. Doch wie wird sie praktiziert? Wie blicken Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler darauf? Inwiefern ist Schule selbst ein Ort sexueller Bildung? Der Fachtag richtet sich als Fortbildung an Lehrkräfte sowie Referendarinnen und Referendare aller Schulformen und an Studierende. Es gibt die Gelegenheit zur Vernetzung mit außerschulisch arbeitenden Sexualpädagoginnen und -pädagogen. Anmeldefrist ist der 15.11.2019.
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[Mercator Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache] Jahrestagung „Hauptsache digital?! Sprachliche Bildung in der digitalisierten Gesellschaft” – 17./18.02.2020
Welche Herausforderungen und Potenziale entstehen durch die Digitalisierung für sprachliche Bildung? Wie unterstützen digitale Tools, Apps und Programme sprachliches Lernen? Wie können digitale Medien sinnvoll in die Schul- und Unterrichtsentwicklung eingebunden werden? Und wie sehen gute Fortbildungsangebote für Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher aus? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die siebte Jahrestagung des Mercator-Instituts.
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05 Dokumente/Literatur

Bresges, André / Habicher, Alexandra: Digitalisierung des Bildungssystems. Aufgaben und Perspektiven für die LehrerInnenbildung. Waxmann, 2019.
Die Tagung „Diggi17 – Enter Next Level Learning” hat wesentliche Leitlinien für einen positiven Verlauf der Digitalisierung der Bildung beschrieben. In vier Kapiteln vereint das Buch das Wissen, die Erfahrungen und Einschätzungen internationaler Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Bereichen der digitalen Bildung. Es thematisiert mächtige Entwicklungen, die mit der digitalen Transformation verbunden sind, und zeigt, wie der Lehrberuf gestärkt aus der digitalen Transformation hervorgehen kann.
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Greiner, Ulrike / Kaiser, Irmtraud / Kühberger, Christoph / Maresch, Günter / Oesterhelt, Verena / Weiglhofer, Hubert: Reflexive Grundbildung bis zum Ende der Schulpflicht. Konzepte und Prozeduren im Fach. Waxmann, 2019.
In diesem Band wird ein Ansatz vorgestellt, nach dem der Fächerkanon einer allgemeinbildenden Sekundarstufe I nicht als unverbundene Addition historisch gewachsener, kontingenter und austauschbarer Fächer gesehen werden soll, sondern als sinnvoller Denk- und Handlungszusammenhang. Der fachliche Kern der Fächer, bestehend aus Konzepten und Prozeduren, wird dabei in den Mittelpunkt gerückt. Der Band richtet sich an Lehrende, Lehramtsstudierende und alle im Umfeld von Bildung tätigen Personen.
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Klemm, Klaus: „Alles für die Katz? Neue Belastungen durch den aktuellen Lehrermangel.” Beltz: PÄDAGOGIK 7-8/2019.
Klemms Beitrag aus der Juli/August-Ausgabe der Zeitschrift PÄDAGOGIK ist nun online frei erhältlich. Der Artikel ist Folge 7 der Serie „Lehrerbelastung” und setzt sich mit den Auswirkungen des Lehrermangels auf die Belastung der Lehrerinnen und Lehrer im Dienst auseinander. Klemm geht u.a. den Fragen nach, wie sich die Situation an Schulen in den nächsten Jahren entwickeln werde und wie sich Bildungsstandards in Zeiten des Lehrermangels sichern lassen.
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06 Interviews/Kommentare

Interview mit OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher – Deutschlandfunk
Schleicher spricht im Deutschlandfunk anhand der neuen OECD-Studie „Bildung auf einen Blick” über den Ausbau der höheren Bildung in Deutschland. Diese sei insgesamt auf einem guten Weg, nur das Wachstum in den MINT-Fächern sei vergleichsweise schwach. Bezogen auf den Lehrermangel in Deutschland spricht Schleicher sich dafür aus, den Lehrerberuf vielfältiger und verantwortungsreicher zu gestalten, wodurch er attraktiver werde.
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Gastbeitrag von Katja Suding (FDP): Wie kann der Lehrerberuf attraktiver werden? – Der Tagesspiegel
Suding setzt sich dafür ein, mehr Schulverwaltungskräfte einzustellen, damit sich Lehrkräfte besser auf ihre pädagogische Arbeit konzentrieren können. Außerdem werde es den Lehrerberuf attraktiver machen, wenn das Engagement einer Lehrkraft für das Gehalt eine größere Rolle spiele, als die Anzahl ihrer Dienstjahre. Eine Vorbereitung auf Führungsfunktionen solle bereits im Lehramtsstudium stattfinden.
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07 Ausschreibungen

Der Deutsche Schulpreis 2020: Noch bis zum 15. Oktober 2019 bewerben – Deutscher Schulpreis
Allgemeinbildende und berufliche Schulen in öffentlicher oder privater Trägerschaft in Deutschland sowie Deutsche Auslandsschulen können sich bis zum 15. Oktober 2019 für den Deutschen Schulpreis 2020 bewerben. Auch im 14. Wettbewerbsjahr des Deutschen Schulpreises sind die sechs Qualitätsbereiche die bewährte Grundlage für die Bewerbungen. Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess gibt es online.
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08 Sonstiges

ARD-Themenwoche 2019: "Zukunft Bildung" – WDR
Die ARD-Themenwoche 2019 widme sich vom 9. bis 16. November 2019 unter Federführung des WDR dem Thema "Zukunft Bildung". In zahlreichen Sendungen und Beiträgen werde vorgestellt, wie Bildung gelingen könne und welche Chancen sie biete. Im Rahmen eines datenjournalistischen Projekts seien mehr als 30.000 Schulleitungen zum aktuellen Stand der Digitalisierung an Schulen befragt worden.
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Lehrkräfte für Deutsch als Fremdsprache als Seiteneinsteigende an Schulen – Deutschlandfunk
Campus & Karriere berichtet über die prekären Beschäftigungsverhältnisse von Lehrkräften, die Deutsch als Fremdsprache unterrichten. Diese bekämen oft nur ein geringes Gehalt und wenig Arbeitsplatzsicherheit, als Seiteneinsteigende an Regelschulen hätten sie aber gute Chancen. In der gleichen Sendung interviewt der Deutschlandfunk auch Heidi Rösch (PH Karlsruhe) zu der Frage, ob Deutsch als Fremdsprache Pflicht im Lehramtsstudium werden sollte.
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09. September 2019

Neue Studie der Bertelsmann Stiftung: Lehrermangel in Grundschulen bis 2030 größer als bislang erwartet

Nach einer neuen Studie der Bertelsmann Stiftung wird der Lehrermangel in Grundschulen im Laufe der nächsten sechs Jahre dramatischer als bislang angenommen ausfallen. Im Jahr 2025 fehlen demnach mindestens 26.300 Absolventen für das Grundschullehramt. Die Kultusministerkonferenz (KMK) ist in ihrer Prognose aus dem Oktober 2018 hingegen von lediglich rund 15.300 fehlenden Lehrkräften ausgegangen. Diese Diskrepanz ist auf einen stärkeren Anstieg der Schülerzahlen zurückzuführen. Ging die KMK im vergangenen Jahr noch davon aus, dass die Zahl der Schülerinnen und Schüler in der Primarstufe im Jahr 2025 bei 3,064 Millionen liegen würde, zeigt eine Schülerzahlenprognose auf der Basis der aktuellen Bevölkerungsvorausschätzung des Statistischen Bundesamts, dass die Zahl der Grundschulkinder rund 3,232 Millionen betragen dürfte. Dies entspricht einem Plus gegenüber der KMK-Schätzung von rund 168.000 Schülern.

Entsprechend sind laut der Studie nun kurzfristige Maßnahmen notwendig, um die Personallücke zu schließen:

 


02. September 2019

September-Newsletter erschienen

Hochschul-Bildungs-Report: Lehrerbildung stagniert

Die Lehrerbildung an deutschen Hochschulen stagniert und ist zu wenig auf die Zukunft ausgerichtet, wie der Stifterverband und McKinsey & Company in ihrem aktuellen Hochschul-Bildungs-Report berichten. In der Lehrerbildung lag der Anteil der Studienanfängerinnen und –anfänger in den MINT-Fächern im Jahr 2017 bei 26,8% und somit unter dem Basiswert von 29,0% in 2010. Der geringe Anteil der Informatik-Studierenden an allen Lehramtsanfängerinnen und -anfängern ist rückläufig, weitere zentrale Indikatoren stagnieren: Das Grundschullehramt bleibt weiblich, das Lehramt insgesamt ist wenig divers.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung wertet die Ergebnisse des Hochschul-Bildung-Reports zu dem „beklagenswerten Zustand” der Lehrerbildung aus. Es gebe im Lehramt immer weniger Absolventinnen und Absolventen für berufliche Schulen und berufliche Fächer im Sekundarbereich II.

Der Monitor Lehrerbildung befragt seit 2012 die lehrerbildenden Hochschulen in Deutschland dazu, ob sie mit gezielten Projekten und Kampagnen für die Aufnahme eines Lehramtsstudiums in MINT-Fächern werben, was mittlerweile 56 von 70 befragten Hochschulen in Deutschland mit „Ja” beantworten. Außerdem gaben 2016 zehn Bundesländer sowie 28 von 46 befragten Hochschulen an, spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für die Aufnahme eines Studiums für berufliche Fächer in der Sekundarstufe II oder für die beruflichen Schulen zu ergreifen.

01 Länderübergreifende News

INSM-Bildungsmonitor 2019 erschienen – Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
Der Bildungsmonitor 2019 identifiziert die Förderung der Durchlässigkeit des Bildungssystems und der Sicherung von Teilhabechancen als die zentralen Herausforderungen der Bildungspolitik in den kommenden Jahren. Hinzu kommen die Sicherung der digitalen Grundbildung und die Verringerung der bestehenden sozialen Unterschiede bei der ökonomischen Bildung. Lehrkräfte sind in den Bereichen Integration, Digitalisierung und ökonomische Bildung entsprechend zu qualifizieren.
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News4Teachers geht auf den Ländervergleich im Bildungsmonitor ein, wo Sachsen weiterhin an der Spitze stehe. Als Erfolgsgeheimnis des Freistaats gelte auch die hohe Anzahl an Ganztagsschulen.

Was tun gegen den Lehrermangel? – Deutschlandfunk
Campus & Karriere hat dem bundesweiten Lehrermangel eine Sondersendung gewidmet. Unter anderem kamen Susanne Lin-Klitzing (Deutscher Philologenverband) und Dirk Zorn (Bertelsmann Stiftung) zu Wort und diskutierten über Gegenmaßnahmen der Länder, Unterrichtsqualität bei Lehrkräften im Quereinstieg und die Frage, ob Deutschland ein Bildungsnotstand drohe.
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Spiegel-Umfrage zu Provinzzulagen für Lehrkräfte – Spiegel Online
Der Spiegel hat in den 13 Flächenländern nachgefragt, ob Lehrkräfte mit besonderen finanziellen Anreizen für den Schuldienst in ländlichen Gebieten angeworben werden. Das Ergebnis: Vier ostdeutsche Länder zahlten bereits eine solche Zulage (Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt), am meisten erhielten Referendarinnen und Referendare in Sachsen mit 1.000 Euro zusätzlich. In Schleswig-Holstein und Niedersachsen seien ähnliche Maßnahmen geplant.
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Umgang mit Antisemitismus in der Lehrerbildung – News4Teachers
Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung, hat seine Forderungen nach einer Verankerung des Umgangs mit Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in der Lehrerausbildung erneuert. Das Lehrpersonal müsse dazu befähigt werden, israelbezogenem Antisemitismus zu begegnen und die Diskussion um die Geschichte Israels und den Nahostkonflikt zu führen anstatt sie zu meiden.
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So werben die Bundesländer Lehrkräfte an – MDR
MDR aktuell widmet sich den Maßnahmen gegen den Lehrermangel in ganz Deutschland. Vielerorts gebe es Imagekampagnen und die Reaktivierung von Lehrkräften im Ruhestand, bundesweit werde auf Lehrkräfte im Quereinstieg gesetzt. Kreativ zeigen sich die Länder bei Zuschlägen für Lehrkräfte an bedürftigen Schulformen und Fächern. In Sachsen sei ein weiterer Lehramt-Standort im Gespräch, um mehr Lehrkräfte für die Landregionen zu gewinnen.
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02 Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] SPD fordert Maßnahmen gegen Studienabbruch im Grundschullehramt – Stuttgarter Nachrichten
SPD-Landtagsabgeordneter Daniel Born fordert von der schwarz-grünen Landesregierung bessere Maßnahmen, um mehr Grundschullehrkräfte an die Schulen zu bringen. Auf einen Parlamentsantrag hin habe Wissenschaftsministerin Theresa Bauer lediglich darauf verwiesen, dass die Umstellung von Staatsexamen auf Bachelor/Master und die Stärkung des Praxisbezugs Wirkung zeigen werde, die Abbruchquoten im Grundschullehramt zu verringern. Laut Born spiele Bauer damit lediglich auf Zeit.
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[Bayern] Bericht über Maßnahmen gegen Lehrermangel – B5 aktuell
Das Campusmagazin von B5 aktuell berichtet über die Pläne des Bayerischen Kultusministeriums, den Lehrermangel im Land zu bekämpfen. Unter anderem seien mehr Studienplätze im Grundschullehramt geplant. Die größte Herausforderung werde es sein, diejenigen, die ein Lehramtsstudium beginnen, auch bis zum Abschluss zu bringen. Der Beitrag beginnt nach 05:50 Minuten.
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[Berlin] CDU schlägt „Wohlfühlpaket” für Lehramtsstudierende vor – News4Teachers
Das von der Unionsfraktion vorgeschlagene Paket bestehe aus einem monatlichen 500-Euro-Stipendium, einem Wohnangebot während des Studiums und einer Übernahmegarantie in den Landesdienst inklusive Verbeamtung. Im Gegenzug sollen sich Lehramtsstudierende nach ihrem Abschluss zu einer mindestens fünf Jahre währenden Tätigkeit im Berliner Schuldienst verpflichten.
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Bildungspolitiker Dirk Stettner stellt den CDU-Vorschlag für das „Wohlfühlpaket” für Lehramtsstudierende im Deutschlandfunk vor.

[Brandenburg] GEW will mehr qualifizierte Lehrkräfte im Land – Berliner Morgenpost
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordere von der zukünftigen Brandenburger Landesregierung eine Neuausrichtung der Bildungspolitik. Zum neuen Schuljahr seien zu wenige neue Lehrkräfte eingestellt worden. Außerdem sei es „inakzeptabel”, dass eine Mehrzahl der Lehrkräfte im Seiteneinstieg keine vorbereitende Qualifizierung erhalte. Das Land müsse die Attraktivität der Lehrerlaufbahn erhöhen.
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[Hessen] Eine überfällige Reform der Lehrerbildung – GEW Hessen
Aus Sicht der Bildungsgewerkschaft zeigen sich zu Beginn des neuen Schuljahres erhebliche Probleme bei der Versorgung mit ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern. Diese fehlen vor allem an Grundschulen, aber auch im Bereich der Förderschulen und der Inklusion sowie an den berufsbildenden Schulen gebe es einen massiven Engpass. Eine Höhergruppierung von Grundschullehrkräften in die Besoldungsgruppe A13 sei dringend geboten. Auch sei eine Angleichung der Studiendauer auf zehn Semester für alle Lehrämter unerlässlich.
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Laut Kultusminister Alexander Lorz sei mit den Universitäten in Gießen, Frankfurt und Kassel vereinbart, bereits zum Wintersemester 2019/20 insgesamt 135 zusätzliche Studienplätze im Grundschullehramt bereitzustellen.

[Mecklenburg-Vorpommern] Bildungsministerium stellt „Aktionsplan Lehrerbildung & Lehrergewinnung” vor – Die Welt
Der Aktionsplan sei ein Maßnahmenpaket gegen Lehrermangel und hohe Abbruchquoten im Lehramtsstudium. Ab dem Schuljahr 20/21 sollen Lehrkräfte an Grundschulen genauso vergütet werden die an Gymnasien oder Regionalschulen. Die universitäre Lehrerbildung solle praxisnäher werden und schon während des Studiums Gelegenheit für Praktika bieten.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Linkspartei fordert Reform der MINT-Lehrerbildung – Schweriner Volkszeitung
Aufgrund der hohen wissenschaftlichen Anforderungen machten viele Lehramtsinteressierte einen Bogen um Fächer wie Physik und Mathematik, oder brächen das Studium wegen Überforderung ab. Die Linkspartei in Mecklenburg-Vorpommern fordere deswegen nun eigene MINT-Studiengänge für das Lehramt ohne die Vermengung der Ausbildung mit Fachwissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern.
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[Nordrhein-Westfalen] Über 5.000 unbesetzte Stellen zum Schulstart – News4Teachers
Zum Start des neuen Schuljahres konnten mehr als die Hälfte der 10.000 ausgeschriebenen Lehrerstellen nicht besetzt werden. An Grundschulen und in der Sonderpädagogik sei die Situation besonders dramatisch, was auch an fehlenden Studienplätzen liege. Zwei Drittel der Bewerbenden seien abgewiesen worden, obwohl zum vergangenen Wintersemester 339 zusätzliche Plätze im Grundschullehramt und 250 in der Sonderpädagogik geschaffen worden seien.
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[Rheinland-Pfalz] Bildungsministerium: Land steht beim Lehrermangel gut da – News4Teachers
Laut Bildungsministerin Stefanie Hubig stehe Rheinland-Pfalz beim Thema Lehrermangel durch Maßnahmen, wie gezielte Werbung für ein Lehramtsstudium, den Ausbau von Ausbildungskapazitäten und die Verbeamtung von Lehrkräften, besser da als viele andere Bundesländer. Ins neue Schuljahr starte man mit 170 neuen Lehrerstellen bei sinkender Schülerzahl. Ein Großteil dieser neuen Stellen entfalle auf Grundschulen.
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Auch die GEW Rheinland-Pfalz sieht das Land derzeit vergleichsweise gut aufgestellt, fordert aber auch zukunftsorientierte Maßnahmen, wie mehr Studienplätze in der Grundschulbildung, eine höhere Durchlässigkeit des Grundschulstudiums für andere Lehramtsstudierende und zusätzliche Studienangebote im Bereich der Sonderpädagogik am Campus Koblenz der Universität Koblenz-Landau.

[Schleswig-Holstein] Bildungsministerium sieht positive Entwicklungen in der Lehrkräftegewinnung – Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Das beginne beim Lehramtsstudium, wo für das Wintersemester von über 2.500 Studierenden in den lehramtsbezogenen Studiengängen im Vergleich zu 1.500 Studierenden im WS 2014 ausgegangen werden könne und gehe bis zum Vorbereitungsdienst, wo die Zahl der Lehrkräfte auf fast 2.000 Personen angewachsen sei. Eine weitere innovative Idee aus Schleswig-Holstein sei das duale Studium für das Lehramt an beruflichen Schulen, das das Land zusammen mit der Universität Flensburg ab September anbiete.
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[Thüringen] Grüne wollen mehr Ausbildungsplätze für Lehrkräfte – Süddeutsche Zeitung
Die Thüringer Grünen wollen den Lehrermangel im Land mit einer Verdoppelung der Ausbildungskapazitäten für Lehrkräfte bekämpfen. Außerdem setze sich die Partei für eine schulstufenbezogene Ausbildung ein, um Lehrkräften den nachträglichen Schulformwechsel zu erleichtern. Voraussetzung dafür sei eine Anhebung der Gehälter von Grundschullehrkräften auf das Niveau von Gymnasial- und Regelschullehrkräften.
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03 Hochschulspezifische News

[TU Dresden] Schule der Zukunft ist eröffnet: Universitätsschule Dresden geht an den Start
Der Schulversuch Universitätsschule Dresden ist ein bundesweit einzigartiges gemeinsames Projekt. Zum ersten Mal wird Schule ausgehend von der Entwicklung jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers geplant und ermöglicht damit individuelle Lernwege. Digitale Werkzeuge unterstützen die Schulorganisation. Gleichzeitig erhalten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Vielzahl von Daten, die es ihnen ermöglichen, das Lernen in Schule umfassend zu erforschen.
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[TU Dresden] Lehramt.International: TU Dresden erhält 600.000 Euro Förderung
Die TU Dresden erhält die höchst mögliche Fördersumme von 600.000 Euro im neu konzipierten Programm „Lehramt.International” des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für das im Zentrum für Lehrerbildung- Schul- und Berufsbildungsforschung (ZLSB) entwickelte Projekt IMPRESS (Internationality via Mobility Projects, Research and Educational SynergieS).
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[Universität Frankfurt] Neue lehramtsspezifische Online Studienwahl Assistenten für Studieninteressierte veröffentlicht
An der Goethe-Universität sind ab sofort Online Studienwahl Assistenten (OSA) für das Lehramt an Grundschulen, Haupt- und Realschulen, Gymnasien und an Förderschulen verfügbar. Die interaktiven OSA bieten jeweils Informationen zum Studium, zeigen Erfahrungsberichte von Studierenden und Lehrenden und erlauben einen Einblick in fachliche Aufgabenstellungen. Darüber hinaus unterstützen die OSA Studieninteressierte bei der Reflexion ihrer Berufswahlmotive.
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[PH Freiburg] „L!NT – Lehramt International!” – Ein neues Projekt an der Pädagogischen Hochschule
Das Akademische Auslandsamt der PH Freiburg wird ab September 2019 im Rahmen des DAAD-Programms „Internationalisierung in der Lehramtsausbildung” einen Beitrag zu einer verstärkten internationalen Ausrichtung der Lehramtsausbildung durch Steigerung der Auslandsmobilität von Lehrenden und Lernenden sowie der institutionalisierten internationalen Hochschulkooperationen leisten.
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[PH Heidelberg] Neues Studienangebot ermöglicht Informatische Bildung in allen Fächern
Studierende der lehramtsbezogenen Bachelor- und Masterstudiengänge der PH Heidelberg können sich ab September 2019 in das Besondere Erweiterungsfach "Informatische Bildung in der Schule" einschreiben. Die zusätzliche Qualifikation befähigt die angehenden Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten dazu, Inhalte sowie Denk- und Arbeitsweisen der Informatik in ihre Fächer einzubinden.
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[Universität Heidelberg] Gut beraten ins Lehramt
Die Universität und die PH in Heidelberg werden unter dem Dach der Heidelberg School of Education (HSE) die bestehenden Beratungs- und Assessment-Formate für Studierende der lehramtsbezogenen Bachelorstudiengänge ausbauen und weiterentwickeln. Geplant ist, von der Studieneingangsphase bis zum Übergang in den Master of Education über alle Studienabschnitte hinweg ein fortlaufendes und zusammenhängendes Beratungs- und Begleitangebot zu schaffen.
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04 Veranstaltungen

[Universität Wuppertal] 3. Fachtag des Netzwerks Praxisreflexion – 24.09.2019
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Netzwerk Praxisreflexion” innerhalb der Qualitätsoffensive Lehrerbildung lädt das Wuppertaler Projekt „Kohärenz in der Lehrerbildung” am 24.09.2019 zum dritten Fachtag des Netzwerkes an die Universität Wuppertal ein. Neben dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den Universitätsstandorten des Netzwerks weiterzuführen und zu einer Verstetigung beizutragen, soll der Fokus auf die institutionenübergreifenden Kooperationen gerichtet werden.
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[Universität Potsdam] GEBF 2020: Bildung gestalten - Partizipation erreichen - Digitalisierung nutzen – 25.-27.03.2020
In Zeiten der digitalen Transformation aller Bereiche unserer Gesellschaft erfährt der Bildungsbegriff eine Erweiterung um eine digitale Komponente. Hierbei gilt es, das Potenzial der Digitalisierung zu nutzen. Die GEBF 2020 an der Universität Potsdam greift dies mit ihrem Motto auf: Bildung gestalten - Partizipation erreichen - Digitalisierung nutzen.
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05 Dokumente/Literatur

Degeling, Maria / Franken, Nadine / Freund, Stefan / Greiten, Silvia / Neuhaus, Daniela / Schellenbach-Zell, Judith (Hrsg.): Herausforderung Kohärenz: Praxisphasen in der universitären Lehrerbildung. Klinkhardt, 2019.
Gerade in Praxisphasen wie dem Praxissemester muss sich Kohärenz universitärer Lehrerbildung erweisen. Der vorliegende Band widmet sich in 31 Beiträgen diesem Anspruch. Er eröffnet grundsätzliche Perspektiven zu historischen Zugängen, zur Frage nach der Fachlichkeit und dem Wesen der Kohärenz, aber auch Fragen zum Forschenden Lernen und reflexiver Professionalisierung.
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Müller-Lehmann, Silke: Lerncoach sein! Lehrkräfte begleiten Schülerinnen und Schüler in heterogenen Lerngruppen. Beltz, 2019.
Lerncoaching ist ein sehr junges und innovatives pädagogisches Instrument. Es wurde und wird für die Begleitung von Schülerinnen und Schülern in besonders heterogenen Lerngruppen von Lehrenden in der Praxis und für die Schulpraxis (weiter)entwickelt. Das Buch bietet einen Einstieg in Theorie und Praxis des Lerncoachings.
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Rödel, Laura / Simon, Toni (Hrsg.): Inklusive Sprach(en)bildung. Ein interdisziplinärer Blick auf das Verhältnis von Inklusion und Sprachbildung. Klinkhardt, 2019.
Im von Mitgliedern des Projekts "Fachdidaktische Qualifizierung Inklusion angehender Lehrkräfte an der Humboldt-Universität zu Berlin" (FDQI-HU) herausgegebenen Sammelband nähern sich Autorinnen und Autoren verschiedener Disziplinen anhand unterschiedlicher Fragestellungen einer Bestimmung des Verhältnisses von Inklusion und Sprachbildung an.
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06 Interviews/Kommentare

Interview mit Bildungsforscher Klaus Klemm über Ursachen und Konsequenzen des Lehrermangels – Deutsches Schulportal
Laut Klemm werde der Lehrermangel aufgrund wachsender Geburtenzahlen erst Mitte der Zwanzigerjahre seine Spitze erreichen, weswegen Quereinsteigerprogramme und Abordnungen von Gymnasiallehrkräften an Grundschulen weiter zunehmen werden. Der Ausbau der Studienplätze im Lehramt werde keine kurzfristige Abhilfe schaffen, da dafür die Ausbildung zu langwierig und die Nachfrage nach Schulformen zu unterschiedlich seien. Daher brauche es jetzt eine seriösere Qualifizierung von Lehrkräften im Quereinstieg mit vergleichbaren Qualitätsstandards in den Ländern.
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07 Ausschreibungen

Call for Papers zur Tagung „Bildung, Schule und Digitalisierung” – Universität zu Köln
Anlässlich der zweitägigen Veranstaltung „Bildung, Schule und Digitalisierung”, die vom 01.-02. Oktober 2020 an der Universität zu Köln stattfindet, wird in einem Call for Papers um Einreichungen zum Thema Digitalisierung in der Lehrerbildung gebeten. Bis zum 15. Oktober 2019 können Abstracts zu verschiedenen Themenschwerpunkten eingereicht werden.
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08 Sonstiges

Lernferien mit „climb”: Praxiserfahrung für Lehramtsstudierende – Deutschlandfunk
Das Hamburger Start-up „climb” sei in fünf Städten bundesweit aktiv und biete Schulkindern mindestens zwei Ferienwochen lang vormittags Lernzeiten in Deutsch und Mathematik und nachmittags Projekte wie „Traumberufe” oder „Forschen” an. Die betreuenden Lehramtsstudierenden bewerten vor allem den direkten Kontakt mit den Kindern sowie das Feedback im Lehrerteam positiv.
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05. August 2019

August-Newsletter erschienen

Bundesweiter Lehrermangel zum neuen Schuljahr

Nach Angaben des Deutschen Lehrerverbandes verschärfe sich der Lehrermangel in Deutschland im kommenden Schuljahr weiter (Focus). Bundesweit sei mit 15.000 unbesetzten Stellen zu rechnen. Über die Hintergründe der angespannten Personallage berichtet auch Spiegel Online.

Betroffene Länder decken ihren Lehrkräftebedarf zunehmend durch Studierende, Quereinsteigende und durch Mehrarbeit von Pensionären. In Sachsen-Anhalt können sich nun auch bereits Bachelorabsolventinnen und –absolventen für Grund-, Sekundar- und Förderschulen bewerben (Mitteldeutsche Zeitung). In Berlin seien fast zwei Drittel der zum neuen Schuljahr eingestellten Lehrkräfte im Quer- und Seiteneinstieg (News4Teachers). Vor allem der hohe Seiteneinsteigeranteil an Schulen in sozialen Brennpunktbezirken stehe in der Kritik, hier werden Forderungen nach einer gerechteren Verteilung laut (Der Tagesspiegel).

Hamburg hingegen habe zum neuen Schuljahr nur 18 Lehrkräfte im Quereinstieg eingestellt und könne sich nicht über einen Mangel an Bewerbenden beklagen (Die Welt). Das Kultusministerium in Bayern plane zur Sicherung des Lehrkräftebedarfs eine Erhöhung der Studienplätze für das Grundschullehramt und zusätzliche Lehrstühle für Sonderpädagogik. Außerdem setze das Land weiterhin auf Zweitqualifizierungen (B5 aktuell). Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) und die GEW Bayern warnen derweil vor steigendem Lehrermangel und fordern eine nachhaltige Personalpolitik und eine weitreichende Reform der Lehrerbildung.

Der Monitor Lehrerbildung befragt seit 2012 die lehrerbildenden Hochschulen zu Projekten und Programmen zur Rekrutierung von Lehramtsstudierenden. Seit 2015 werden auch die Bundesländer nach öffentlichkeitswirksamen Werbemaßnahmen für das Lehramtsstudium befragt: 12 von 16 Ländern gaben an, öffentlichkeitswirksam für das Lehramtsstudium zu werben.

01 Länderübergreifende News

Dachverband VBIO bezieht Position zu Schulbiologie und Lehrkräftebildung – VBIO
In zwei Positionspapieren zu den Themen Schulbiologie und Lehrkräftebildung Biologie fordert der Verband unter anderem eine bundesweite Harmonisierung des Lehramtsstudiums auf Bachelor/Master-Struktur und eine Stärkung der fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Ausbildungsanteile.
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Aktuelle Studie zur Lehrkräftefortbildung in Deutschland – Deutsches Schulportal
Das Deutsche Schulportal berichtet über eine Studie des Bildungsforschers Peter Daschner zum Stand der Lehrkräftefortbildung. Deutschland lege im internationalen Vergleich viel mehr Wert auf die Erstausbildung und zu wenig auf die Fortbildung der Lehrkräfte. Außerdem fehle es bei Fortbildungsangeboten an Transparenz. Bemängelt werden außerdem eine fehlende Zusammenarbeit der Länder untereinander sowie die Tatsache, dass es keine systematische Erfassung des Fortbildungsbedarfes gebe.
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02 Länderspezifische News

[Bayern] Anstieg der Zweiten Staatsprüfungen um 2,9 Prozent, Rückgang beim Vorbereitungsdienst um 6,8 Prozent – Bayerisches Landesamt für Statistik
Das Amt für Statistik hat neue Zahlen zum Lehrkräftenachwuchs vorgelegt. Demnach traten zum Schuljahr 2018/19 mit einem Rückgang um 6,8% gegenüber dem Vorjahr weniger Lehramtsabsolventinnen und –absolventen den Vorbereitungsdienst an. Allerdings schlossen von denjenigen, die den Vorbereitungsdienst absolvierten, mit einem Plus von 2,9 Prozent mehr Personen auch die Zweite Staatsprüfung ab.
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[Brandenburg] Land erhöht Hürden für geflüchtete Lehrkräfte – Jan-Martin Wiarda
Das Brandenburger Bildungsministerium erschwere laut Jan-Martin Wiarda den Absolventinnen und Absolventen des „Refugee Teachers Program” der Universität Potsdam ein Einstieg in den Lehrerberuf. Künftig komme eine Einstellung als Lehrkraft nur noch für Absolventinnen und Absolventen in Frage, die bereits beim Programmabschluss nahezu muttersprachliche Deutschkenntnisse vorweisen könnten. Zudem würden die geflüchteten Lehrerinnen und Lehrer nur noch befristet und als Hilfslehrkräfte eingestellt.
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[Nordrhein-Westfalen] Studierendenreport zur sozialen Lage von angehenden Lehrkräften – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Wer wirksam den Lehrkräftemangel beseitigen will, muss am Lehramtsstudium ansetzen und schnellstmöglich bessere Rahmenbedingungen schaffen: Der Studierendenreport der GEW in Nordrhein-Westfalen hat die Situation und soziale Lage von Studierenden auf Lehramt im Land untersucht und analysiert, warum diese ihr Studium abbrechen, unterbrechen oder unnötig lange studieren.
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03 Hochschulspezifische News

[Universität Bochum] Bericht über „Lehrkäfte Plus” – Stern
Der Stern berichtet über das Programm „Lehrkäfte Plus” der Universität Bochum, in dem geflüchtete Lehrkräfte für den Einsatz an Schulen in Deutschland qualifiziert werden. Dabei wird ein Absolvent des Programms, der derzeit an einer Gesamtschule in Duisburg Mathe unterrichtet, begleitet. Der Schulleiter der Schule plädiere dafür, geflüchteten Lehrkräften den Einstieg in den Schuldienst durch Ausnahmeregelungen zu erleichtern.
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[Universität Gießen] Interkulturelle Kompetenz in der Lehrerbildung
Um bei Lehramtsstudierenden die Bereitschaft für einen Auslandsaufenthalt zu steigern, fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst künftig ein Modellprojekt an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Im Rahmen des Pilotprojekts soll zunächst die Mobilität der Studierenden im Lehramt an Grundschulen mit dem Unterrichtsfach Islamische Religion gesteigert werden – eine Ausweitung auf weitere Lehramtsstudiengänge ist geplant.
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[PH Heidelberg] Bericht über das „Active Learning Center” – Deutschlandfunk
Campus & Karriere berichtet über das „Active Learning Center” an der PH Heidelberg, in welchem Studierende neue Lernkonzepte erproben, in denen Bewegungsmöglichkeiten aktiv in den Schulunterricht integriert werden sollen. Dies fördere das Lernen und die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler.
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[Universität Paderborn] Ernährungsbildung an Kitas und Schulen
In einer vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft beauftragten Studie zum Stellenwert der Ernährungsbildung in Schulen stellte eine Forschergruppe der Universität Paderborn unter anderem fest, dass in Lehramtsstudiengängen die notwendigen ernährungsbezogenen Inhalte nicht immer vorhanden seien. Die komplette Studie gibt es hier.
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04 Veranstaltungen

[Universität Bamberg] Fachtagung „Digitale Souveränität in der Schule – Konzepte, Kompetenzen und Prävention” – 02.10.2019
Sowohl der Bund als auch Bayern propagieren Digitalisierung in den Schulen, die Prävention von Internetsucht oder Medienkompetenz werde dabei bis jetzt leider vernachlässigt. Hier setzt die Fachtagung an. Für interessierte Lehrkräfte, Schulleitungen, Schulsozialpädagogen/-pädagoginnen und andere sozialpädagogische Fachkräfte, auch Eltern- und Schülervertreter/-innen informiert die Universität Bamberg über einen kreativen Einsatz digitaler Medien im Unterricht, damit diese nicht nur als Ersatz für Papier und Bleistift gesehen werden.
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[Stifterverband] Konferenz „Professionelles Handeln für die Schule der Migrationsgesellschaft. Der Beitrag der universitären Lehrkräftebildung” – 07.11.2019
In einer Migrationsgesellschaft sind Lehrkräfte gefordert, mit sprachlicher und kultureller Vielfalt umgehen zu können. Wie können angehende Lehrkräfte auf diese Herausforderungen vorbereitet werden? Auf der Abschlusskonferenz des Netzwerks „Stark durch Diversität” sollen neben den Ergebnissen der Netzwerkarbeit weiterführende Fragen und Anknüpfungspunkte mit Vertreterinnen und Vertretern der Lehrkräftebildung an Hochschulen, Lehramtsstudierenden, Lehrkräften sowie Akteuren aus Hochschul- und Bildungspolitik diskutiert werden. Die Anmeldung zur Konferenz ist ab Anfang September 2019 möglich.
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05 Dokumente/Literatur

Janík, Tomáš / Dalehefte, Inger Marie / Zehetmeier, Stefan (Hrsg.): Supporting Teachers: Improving Instruction. Examples of Research-based Teacher Education. Waxmann, 2019.
Individual approaches, models or designs of pre-service and in-service teacher education developed by the authors (action research, video clubs, lesson studies, and others) are introduced and their impact and shortcomings for further development are specified. In the concluding chapter, a reflective discussion across individual approaches to reveal particular issues that are shaping the field is provided.
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Scheid, Claudia / Wenzl, Thomas (Hrsg.): Wieviel Wissenschaft braucht die Lehrerbildung? Zum Stellenwert von Wissenschaftlichkeit im Lehramtsstudium. Springer VS, 2019.
Der Band stellt Beiträge zusammen, die die Bedeutung einer genuin wissenschaftlichen Ausbildungsphase in der Lehrerbildung hervorheben, und steht damit quer zum aktuell allgegenwärtigen „Ruf nach mehr Praxis”. Die Forderung nach mehr Wissenschaftlichkeit bietet dabei interessante Einblicke in einen wieder neuen Diskurs um die Spannung zwischen berufspraktischen Orientierungen und wissenschaftlichen Ansprüchen im Lehramtsstudium.
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Wisniewski, Benedikt: Psychologie für die Lehrerbildung. 3. Auflage. utb, 2019.
Das Manual „Psychologie für die Lehrerbildung” ist eine Zusammenstellung psychologischer Inhalte, die für angehende Lehrkräfte von Bedeutung sind. Die pädagogisch relevanten Inhalte der Persönlichkeitspsychologie, der Entwicklungspsychologie, der Sozialpsychologie und der Psychologie des Lernens und Lehrens werden verständlich und im Hinblick auf ihre jeweiligen Implikationen für die schulische Praxis dargestellt.
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06 Interviews/Kommentare

Gastbeitrag von Ewald Kiel (LMU München) zu Anspruch und Wirklichkeit in der Lehrerbildung – Cicero
Kiel kritisiert, dass das Geld, das in die Lehrerbildung gesteckt werde, sich nicht ausreichend in echten Erfolgen in Bereichen wie Inklusion und Digitalisierung niederschlage. Kiel sieht eine Diskrepanz zwischen der Außendarstellung in den „Hochglanzbroschüren” der Qualitätsoffensive Lehrerbildung und den problematischen Bedingungen in der Praxis und belegt dies mit einigen Beispielen aus der LMU München.
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07 Ausschreibungen

Fellowship Fachdidaktik MINT – MINT-Inhalte gekonnt vermitteln – Deutsche Telekom Stiftung
Um die Fachdidaktiken als zentrales Element für die Lehrerausbildung an Hochschulen zu stärken, hat die Deutsche Telekom Stiftung das Fellowship Fachdidaktik MINT ins Leben gerufen. Pro Jahr vergibt sie bis zu neun Stipendien in drei Förderlinien an herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die ein Postdoc-Vorhaben im Bereich der MINT-Fachdidaktiken planen oder bereits durchführen. Derzeit läuft die Ausschreibung der Stipendien für 2020. Bewerbungen können bis zum 21. November 2019 über das Bewerberportal eingereicht werden.
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08 Sonstiges

Newsletter der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung” 03/2019 – Bundesministerium für Bildung und Forschung
Im aktuellen Newsletter der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung” reflektieren unter anderem Manfred Prenzel und Cornelia Gräsel über die Anträge zur neuen QLB-Ausschreibung aus der Sicht des Auswahlgremiums. Vorgestellt werden außerdem die Projekte „TUD-Sylber” an der TU Dresden und „PSI-Potsdam: Professionalisierung – Schulpraktische Studien – Inklusion” an der Universität Potsdam.
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Eltern prägen die Bildungsbiographie – SWR2 Wissen
FAZ-Journalistin Heike Schmoll berichtet über den Einfluss der Eltern auf die Bildungsbiographie ihrer Kinder und über den schwierigen Umgang mit Eltern in der Schule. Sie findet, dass das Lehramtsstudium an der Universität eigentlich nicht der richtige Ort ist, um Kompetenzen zur erfolgreichen Elternarbeit zu erwerben. Dies gehöre in die zweite und vor allem in die dritte Phase der Lehrerbildung.
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Depressionen unter angehenden Lehrkräften – Stern
Zwei ehemalige Lehramtsstudierende berichten im Stern über ihre Erfahrungen mit Depressionen im Referendariat. Vom Lehramtsstudium berichten beide, dass sie sich mehr Praxisnähe und eine bessere Vorbereitung auf die Realität an Schulen gewünscht hätten. Auch der Umgang mit sozialen Problemen und dem eigenen Zeitmanagement komme an den Hochschulen zu kurz.
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08. Juli 2019

Juli-Newsletter erschienen

Quereinstieg ins Lehramt

Diesen Sommer ist der Lehrermangel zum neuen Schuljahr wieder in vielen Bundesländern ein Thema. So fehlen in Sachsen Lehrkräfte weiterhin besonders auf dem Land sowie an Grund- und Oberschulen, obwohl mittlerweile weniger Quereinsteigende die Lehrerausbildung abbrechen (MDR). In Berlin sei damit zu rechnen, dass auch im kommenden Schuljahr der Mangel an Pädagoginnen und Pädagogen vor allem mit Lehrkräften ohne volle Lehrbefähigung und Quereinsteigenden ausgeglichen werde. Für eine Verschärfung der Situation sorge der Trend zu mehr Teilzeitlehrkräften (Tagesspiegel).

Absolventinnen und Absolventen aus ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen mit Interesse an einem Quereinstieg in den Lehrerberuf ermöglicht die TU Berlin zum kommenden Wintersemester mit vier neuen Quereinstiegsmasterstudiengängen in den Fachrichtungen Bautechnik, Elektrotechnik, Informationstechnik und Metalltechnik den regulären und gleichwertigen Zugang zum Lehramt an Beruflichen Schulen.

Der Monitor Lehrerbildung hat sich in einer Sonderpublikation Attraktiv und zukunftsorientiert?! - Lehrerbildung in den gewerblich-technischen Fächern für die beruflichen Schulen vom Dezember 2017 mit dem Lehrermangel an Beruflichen Schulen auseinandergesetzt und empfiehlt, einen qualitätsgesicherten Quereinstieg dauerhaft als tragfähige Alternative zum grundständigen Lehramtsstudium zu etablieren.

01 Länderübergreifende News

Nationales MINT Forum will Qualitätsallianz in der MINT-Bildung auf den Weg bringen – Stifterverband
Als eine der sechs Kernforderungen des NMF wurde auf dem 7. Nationalen MINT Gipfel in Berlin ein Perspektivenwechsel in der Berufs- und Studienorientierung diskutiert. Um Schülerinnen und Schüler darin zu unterstützen, die gängigen MINT-Berufsbilder kennenzulernen, brauche es die Kooperation mit außerschulischen Akteuren in MINT-Initiativen und die Integration von Quereinsteigenden mit Bildungsbiographien jenseits der klassischen Lehramtsausbildung in den Schulbetrieb.
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Studie: „Nehmt sie ernst!” Junge Menschen wollen gehört und beteiligt werden – Bertelsmann Stiftung
Laut einer Befragung fühlen sich Kinder und Jugendliche insbesondere in der Schule und von der Politik nicht ernst genommen. Je älter sie werden, desto weniger haben Jugendliche den Eindruck, in der Schule mitgestalten zu können. Nur 34 Prozent der 14-Jährigen können dort aus ihrer Sicht mitbestimmen, bei den Achtjährigen ist es immerhin noch jede(r) zweite. Zu diesen Ergebnissen kommt die repräsentative Studie Children's Worlds+, die Sabine Andresen von der Universität Frankfurt im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt hat.
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Der Verband Bildung und Erziehung reagiert auf die Bertelsmann-Studie und ihre Ergebnisse zum Thema physische und psychische Gewalt und fordert ein breiteres Angebot von spezifischen Angeboten in der Lehreraus-, fort- und –weiterbildung, das sich intensiv mit den Anforderungen durch heterogene Schülergruppen auseinandersetzt.

Studie: Digitalisierung überfordert Großteil der angehenden Lehrkräfte – Studitemps
Einer Umfrage von Maastricht University und Studitemps zufolge fühlen sich nur 40 Prozent der Lehramtsstudierenden in Deutschland auf die Anforderungen der Digitalisierung vorbereitet. Damit lägen die angehenden Lehrkräfte fünf Prozent unter dem Gesamtschnitt der befragten Studierenden. Studitemps-Geschäftsführer Eckhard Köhn bezeichnet das Ergebnis als „fatal”, der Digitalpakt laufe ins Leere, wenn selbst junge Lehrkräfte nicht auf die digitalen Anforderungen vorbereitet seien.
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Lehrkräfte nicht ausreichend vorbereitet auf traumatisierte Kinder mit Fluchterfahrung – Deutsche UNESCO-Kommission
Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl von Kindern mit Migrations- und Fluchterfahrung im schulpflichtigen Alter weltweit um 26 Prozent gestiegen. Viele von ihnen haben traumatische Erfahrungen gemacht, die sich negativ auf ihre Lernfähigkeit auswirken. Die Bildungssysteme der Aufnahmeländer stellt das vor große Herausforderungen. Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20.06.2019 ruft die UNESCO in einem Positionspapier dazu auf, die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern zu verbessern, die traumatisierte Kinder unterstützen.
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Ländervergleich zu Quereinstieg ins Lehramt – Deutsches Schulportal
Das Deutsche Schulportal berichtet über eine Untersuchung der Untersuchung der Friedrich-Ebert-Stiftung, die den Anteil von Quer- und Seiteneinstieg bei Neueinstellungen von Lehrkräften in den einzelnen Bundesländern im Schuljahr 2017/18 vergleicht. Während in einigen Bundesländern fast jede zweite neueingestellte Lehrkraft nicht voll ausgebildet sei, müssten andere Bundesländer nicht eine einzige Stelle über den Quer- und Seiteneinstieg besetzen.
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Deutscher Schulpreis 2019: Die Schule des Jahres kommt aus Hamm – Robert Bosch Stiftung
In Berlin sind die Schulen des Jahres mit dem Deutschen Schulpreis 2019 ausgezeichnet worden. Der Hauptpreis geht in diesem Jahr an die Gebrüder-Grimm-Schule in Hamm. Die Jury war beeindruckt, wie die Grundschule in einem sozial benachteiligten Stadtteil, räumlich beengt und mit wenigen Ressourcen eine Umgebung geschaffen hat, in der Lernen hervorragend gelingt.
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Was wünschen sich angehende Lehrkräfte vom Lehramtsstudium? – Das Deutsche Schulportal
Das Deutsche Schulportal hat Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kreidestaub Lehramtsfestivals befragt, was für sie gute Lehrerbildung ausmacht und was sich ihrer Einschätzung nach ändern müsse. Kreidestaub ist eine studentische Initiative zur Verbesserung der Lehrerbildung, die thematisiert, was angehenden Lehrkräften in ihrem Studium fehlt.
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Bericht vom Forum Open Education – Deutschlandfunk
Campus & Karriere berichtet über die Open Education Bewegung, die für eine neue Art von Bildung auf Basis von internetbasierter Wissensvermittlung und Austausch von frei zugänglichen Unterrichtsmaterialien eintritt. Laut Luca Mollenhauer vom Leibnitz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation hätten insbesondere Lehramtsstudierende größere Vorbehalte gegenüber digitalen Unterrichtsbausteinen als andere Studierende, weswegen die Open Education Bewegung gezielt in die Lehrerausbildung gehen müsse.
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02 Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] Neuer Leitfaden: Demokratiebildung in Schule und Unterricht stärken – Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Ein neuer Leitfaden zur Demokratiebildung soll Lehrkräfte künftig bei der wichtigen Aufgabe „Demokratiebildung” unterstützen. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann hat den Leitfaden im Haus der Wirtschaft vorgestellt. Mitgewirkt haben neben den Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung, dem Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung auch zahlreiche Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler.
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[Brandenburg] Land wirbt um polnische Lehrkräfte – Potsdamer Neueste Nachrichten
Aufgrund der kommenden Pensionierungswelle werbe das Bildungsministerium um qualifizierte Lehrkräfte aus Polen. Vor allem an Grundschulen, aber auch in einigen Mangelfächern an weiterführenden Schulen werde gesucht. Lehrkräfte, die in Polen nur ein Unterrichtsfach studiert haben, könnten in Brandenburg ein zweites Fach studieren und die Befähigung für ein Lehramt erwerben.
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[Bremen] Erste Stellungnahme der Bildungsgewerkschaft GEW zum Koalitionsvertrag – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Die GEW sieht im rot-grün-roten Koalitionsvertrag positive Tendenzen, aber (noch) nicht den großen Wurf. Die Erhöhung der Studienplätze für das Lehramt auch durch wieder eingeführte Studiengänge sei eine richtige Entscheidung. An den Universitäten werden die Grundlagen für eine bessere Lehrkräfteversorgung gelegt, deshalb regt die GEW auch eine durch Bremen mitgetragene KMK-Strategie an.
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[Hessen] SPD will Lehrerausbildung modernisieren – Frankfurter Rundschau
Die SPD im Hessischen Landtag wolle das Lehramtsstudium von sieben bzw. neun Semestern mit Abschluss Staatsexamen auf zehn Semester erweitern und in eine Bachelor- und Masterphase gliedern, um Lehramtsstudierenden zusätzliche Kenntnisse vermitteln zu können und den Umstieg von Fachwissenschaftsstudierenden ins Lehramt zu vereinfachen. Inhalte zu Inklusion, Heterogenität und Ganztagsunterricht sollen ausgebaut werden.
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[Mecklenburg-Vorpommern] GEW fordert Pakt für gute Schule – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Die GEW Mecklenburg-Vorpommern hat ein Personalentwicklungskonzept vorgestellt, das sich mit der Frage beschäftigt, wie die Wege in den Beruf und der Arbeitsplatz Schule für Lehrkräfte weiterentwickelt und damit attraktiver werden können. Zu den Themenbereichen gehören eine Reform des Lehramtsstudiums und die Begleitung und Qualifizierung von Seiteneinsteigenden.
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Laut NDR habe derweil das Bildungsministerium beschlossen, Seiteneinsteigende ins Lehramt früher einzustellen, um sie noch vor Beginn des neuen Schuljahrs qualifizieren zu können.

[Mecklenburg-Vorpommern] Angehende Lehrkräfte besuchen Schulen auf dem Land – NDR
Der NDR berichtet über eine Landpartie für künftige Lehrkräfte unter dem Motto „Land erfahren. Schule erleben”. Dabei unternehmen Lehramtsstudierende eine Bustour durch den ländlichen Raum, lernen Orte und Schulen kennen und begleiten Unterricht. Mit dem Programm solle für das Lehramt in ländlichen Regionen geworben werden, wo akuter Lehrermangel herrsche.
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[Sachsen] Kandidatenkreis diskutiert Lehrermangel vor Landtagswahl – Freie Presse
Bei einer moderierten Debatte mit den Kandidatinnen und Kandidaten von sieben Parteien gut zwei Monate vor der Landtagswahl sei auch der Lehrermangel im Land thematisiert worden. FDP-Kandidat Hartewig fordere, ein Lehramtsstudium an der TU Chemnitz für Ober- und Berufsschulen zu ermöglichen. Grünen-Kandidatin Sauer setze auf Seiteneinsteigende, für diese brauche es eine ordentliche Nachqualifizierung. Uneinigkeit zwischen den Parteien herrschte vor allem bei den Themen Inklusion und Lehrerverbeamtung.
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[Sachsen] Interview mit Christoph Bülau zur Neugründung des Ganztagsschulverbands Sachsen – ganztagsschulen.org
Verbandsvorsitzender Bülau spricht über die zentralen Ideen und Vorhaben hinter der Neugründung. Durch das neue Schulgesetz und höhere Finanzierung durch den Freistaat werde der Bedarf nach Unterstützung der Schulen steigen. Eine große Aufgabe des Verbandes werde das Engagement für die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften sein. Derzeit gebe es an den lehrerbildenden Hochschulen im Land wenig bis keine Veranstaltungen zum Thema Ganztag.
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[Sachsen] Absolventenbefragung: Mehrheit der Junglehrkräfte will in Sachsen bleiben – aber es könnten noch mehr sein – Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Der Ausbau der Lehramtsstudiengänge in Sachsen trägt Früchte. Die Mehrheit der Absolventinnen und Absolventen eines Lehramtsstudiums an einer sächsischen Hochschule strebt den Berufseinstieg an einer Schule in Sachsen an. Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Die Hochschulen erfüllen ihre Aufgabe bei der Lösung des Personalproblems an den Schulen”.
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[Sachsen-Anhalt] Bachelor-Absolventinnen und Absolventen als Lehrkräfte? – Volksstimme
Mit Beginn der neuen Ausschreibungsrunde für 550 Lehrerstellen habe Bildungsminister Marco Tullner aufgrund des Mangels an Bewerbenden erneut die Voraussetzungen für eine Einstellung ins Lehramt gelockert. Nun könnten auch Absolventinnen und Absolventen mit FH-Diplom und Lehramts-Bachelor als Lehrkraft arbeiten. Die GEW warne vor „Dumping-Lehrkräften” und fordere umfangreichere Weiterbildungen von Seiteneinsteigenden.
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[Thüringen] CDU kritisiert neues Schulgesetz und fordert mehr ausgebildete Lehrkräfte – Ostthüringer Zeitung
Nach Einschätzung des CDU-Abgeordneten Christoph Zippel werde das von Rot-Rot-Grün verabschiedete Schulgesetz die Belastung von Lehrkräften steigern und einzelne Schultypen benachteiligen. Die CDU fordere, die Ausbildungskapazitäten an Thüringer Universitäten und Studienseminaren zu erhöhen und Lehramtsstudierenden in Mangelfächern und im Regelschul- und Berufsschulbereich nach erfolgreicher zweiter Staatsprüfung eine Einstellungsgarantie in den Thüringer Schuldienst zu geben.
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03 Hochschulspezifische News

[RWTH Aachen] Kostenlose Stimmscreenings und Online-Test für Lehramtsstudierende – News4Teachers
Das Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft der RWTH Aachen biete jetzt ein kostenloses computergestütztes Stimmscreening für angehende Lehrkräfte an. Ein Online-Test biete erstes Feedback zu Stimme, Artikulation und rhetorischen Praxiserfahrungen. In ergänzenden Workshops können Interessierte ihre Stimme so trainieren, dass sie im Lehrerberuf belastbar und wohlklingend bleibe.
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[HU Berlin] Konstruktiv digital: Eröffnung des math.media.lab
Als Expertin für Mathematikdidaktik in der Grundschule hat Prof. Dr. Katja Eilerts einen Ort geschaffen, an dem Expertenwissen zu digitalen Hilfsmitteln gebündelt wird. Das Ziel des math.media.lab ist es, über moderne Unterrichtsmethoden zu informieren, Lehrerinnen und Lehrer fortzubilden und digitale Methodik als zentrales Element des Lehramtsstudiums zu etablieren.
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Über die Arbeit im math.media.lab berichten u.a. News4Teachers und die Süddeutsche Zeitung.

[TU Berlin] Neue Studiengänge für Quereinsteigende ins Lehramtsstudium
Zum kommenden Wintersemester werden Studieninteressierte die Möglichkeit haben, sich für einen der vier neuen Quereinstiegsmasterstudiengänge (Q-Master für das Lehramt) an der TU Berlin zu bewerben. Die vier neuen Q-Masterstudiengänge (Fachrichtungen Bautechnik, Elektrotechnik, Informationstechnik und Metalltechnik) richten sich an Absolventinnen und Absolventen aus ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen und ermöglichen den regulären und gleichwertigen Zugang zum Lehramt an Beruflichen Schulen.
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[Universität Gießen] Gießener Offensive Lehrerbildung präsentiert Ergebnisbericht 2018
Die Gießener Offensive Lehrerbildung hat ihren Ergebnisbericht 2018 vorgestellt. Darin sind die Arbeiten und Ergebnisse des Strukturentwicklungsprojekts in den Bereichen Konzeption, Ausgestaltung und Evaluation aus dem vergangenen Jahr dokumentiert.
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[PH Heidelberg] Senat verabschiedet Digitalisierungsstrategie
Die PH Heidelberg verfolgt das Ziel, den Umgang mit Digitalisierung im Kontext von Bildung zu erforschen, ihre Lehre entsprechend innovativ zu gestalten und ihre Expertise in die Gesellschaft zu transferieren. Die Bereiche Medienbildung und Mediendidaktik sowie technische Anwenderkompetenzen und informatische Grundlagen sollen fest im Curriculum des Lehramtsstudiums verankert werden. Darüber hinaus soll Digitalisierung als Querschnittsthema in allen Fächern thematisiert werden.
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[Universität Koblenz-Landau] Erste Masterabschlüsse Inklusion und Schule
Die ersten Studierenden des Fernstudiengangs „Inklusion und Schule” (M.A.) haben ihr berufsbegleitendes Studium abgeschlossen. Das Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung (ZFUW) an der Universität in Koblenz hat den interdisziplinären Studiengang als berufsbegleitendes Fernstudium konzipiert und bietet Absolventinnen und Absolventen von Lehramtsstudiengängen eine ideale Form, sich neben dem Beruf oder familiären Verpflichtungen neue Kompetenzen anzueignen oder das vorhandene Wissen zu vertiefen.
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[Universität Leipzig] Digitale Unterstützung auf dem Weg zum Lehrerberuf
Experten der beiden Zentren für Lehrerbildung der Universität Leipzig und der TU Dresden haben den Lehramtskompass entwickelt. Dieses Projekt soll Lehramtsstudierenden und -interessierten in Sachsen den Weg zum Lehrerberuf erleichtern und Studienabbrüche verhindern. Offiziell startete der Lehramtskompass am 12. Juni bei der Veranstaltung „Lehramt digital” an der Universität Leipzig.
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[Universität Rostock] Neues Institut für Grundschulpädagogik – News4Teachers
Die neue Einrichtung kopple sich vom Institut für Schulpädagogik und Bildungsforschung ab, um die Ausbildung von Grundschullehrkräften auf neue Füße zu stellen. Mit dem Institut sollen Grundschullehramtsstudierende wissenschaftlicher ausgebildet und gezielter auf ihren Beruf, z.B. den Umgang mit Diversität, vorbereitet werden. Es solle auch einen Beitrag dazu liefern, den Nachwuchs an Grundschullehrkräften in Mecklenburg-Vorpommern zu sichern.
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[Universität Wuppertal] Universität und Musikhochschule kooperieren in der Lehrerbildung
Um den aktuellen Formen musikalischer Bildung an Grundschulen in der Lehrerbildung gerecht zu werden, intensivieren die Hochschule für Musik und Tanz Köln und die Universität Wuppertal ihre Zusammenarbeit. Im Rahmen der Studiengänge „Elementare Musikpädagogik” und „Musik für das Lehramt an Grundschulen” führen sie ab dem Wintersemester 2019/2020 das Projekt „Elementare Musikpädagogik in der Primarstufe” ein.
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04 Veranstaltungen

[TU Kaiserslautern] 53. Seminartag des BAK-Lehrerbildung: Bildung 4.0 – Digitalisierung im Kontext der Lehrerbildung – 17.-20.09.2019
Im Fokus des 53. Seminartages stehen Konzepte, die aus theoretischer, empirischer oder praxisorientierter Perspektive das Thema Lehren und Lernen mit digitalen Medien in der Lehrerbildung beleuchten. Dabei geht es u.a. um Fragestellungen zur Digitalisierung in der Ausbildung der Lehrkräfte und der Digitalisierung in der Planung und Verwaltung von Ausbildung.
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Helmut Klaßen, Bundesvorsitzender des BAK-Lehrerbildung, spricht mit News4Teachers über die Hintergründe zum Kongress.

[Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft – Sektion Medienpädagogik] Tagung „Lernen mit und über Medien in einer digitalen Welt” – 26./27.09.2019
Lernen mit und über Medien ist das Thema der diesjährigen Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), die an der PH Zürich in Zusammenarbeit mit der PH Weingarten stattfindet. Die Tagung richtet sich an interessierte Personen aus Wissenschaft und Praxis. Da sie von der PH Zürich in Zusammenarbeit mit der PH Weingarten veranstaltet wird, werden auch spezifische Aspekte der Bodenseeregion thematisiert.
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[didacta Verband / Verband Bildungsmedien] didacta 2020 – 24.-28.03.2020
Als weltweit größte Fachmesse gibt die didacta umfassenden Einblick in das gesamte Bildungswesen von der frühkindlichen Bildung, über die berufliche Bildung bis hin zum lebenslangen Lernen. Ein Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte, Erziehende, Ausbildende, Trainerinnen und Trainer sowie Personalentwicklerinnen und -entwickler ergänzt das Angebot der Ausstellung.
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05 Dokumente/Literatur

Falkenhagen, Charlott / Grimm, Nancy / Volkmann, Laurenz: Internationalisierung des Lehramtsstudiums – Modelle, Konzepte, Erfahrungen. Ferdinand Schöningh, 2019.
Warum sollte ein Auslandsaufenthalt integrativer Teil des Lehramtsstudiums sein? Angesichts der Herausforderungen kulturell heterogener und von Diversität geprägter Klassenzimmer zeigt dieser Band neue bildungspolitische und pädagogische Perspektiven auf. Die theoretisch-konzeptuell fundierten sowie praxisbezogenen Beiträge setzen sich facettenreich mit der Forderung nach einer intensivierten „Internationalisierung” der Lehrerbildung auseinander und greifen damit ein viel diskutiertes Schlagwort der aktuellen bildungspolitischen Debatte auf.
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Kreutz, Jessica / Leuders, Timo / Hellmann, Katharina (Hrsg.): Professionsorientierung in der Lehrerbildung. Kompetenzorientiertes Lehren nach dem 4-Component-Instructional-Design-Modell. Springer VS, 2019.
In diesem Sammelband werden hochschulische Lehr-Lern-Projekte aus der Lehrerbildung vorgestellt, welche nach dem Instruktionsmodell 4-Component-Instructional-Design (4C/ID) konzipiert, evaluiert und reflektiert sind. Gemäß dem 4C/ID-Modell werden Lernaufgaben bearbeitet, die auf authentischen Handlungssituationen aus dem Lehrberuf basieren.
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06 Interviews/Kommentare

Interview mit Sabine Doering-Manteuffel, Präsidentin der Universität Augsburg, zu Reformen in der bayrischen Lehrerbildung – Augsburger Allgemeine
Doering-Manteuffel befürchtet, viele angehende Lehrkräfte seien auf Themen wie Digitalisierung, Heterogenität und Inklusion nicht hinreichend vorbereitet. Die Lehrerbildung müsse auf soziale Veränderungen reagieren. Digitale Kompetenzen müssten systematischer gefördert werden, auch über eine Ausweitung der Studienzeiten müsse nachgedacht werden. Zudem müssten Hochschulen stärker in die Reform des Lehramtsstudiums eingebunden werden.
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Gastkommentar zu Burnout-Prävention in der Lehrerbildung – News4Teachers
Die Autorinnen und Autoren des Buches AGIL – Arbeit und Gesundheit im Lehrerberuf weisen in ihrem Kommentar darauf hin, wie sehr die Überbelastung von Lehrkräften zum aktuellen Lehrermangel beitrage. Bei der Prävention von Burnout im Lehrerberuf komme es auch darauf an, bereits im Studium den angemessenen Umgang mit den eigenen Ressourcen zu vermitteln, dies werde jedoch bislang kaum bis gar nicht thematisiert.
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Interview mit Eva Reiter (Ganztagsschulverband) zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung – Deutschlandfunk
Reiter befürwortet im Interview die Pläne der Bundesfamilienministerin, Eltern einen Rechtsanspruch auf Nachmittagsbetreuung von Grundschulkindern zu geben. Guter Ganztag müsse allerdings wachsen, Schulen bräuchten ausreichend Vorlauf und pädagogische Konzepte. Dafür müsse der Ganztag auch seinen Weg in die Lehrerbildung finden.
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07 Sonstiges

Hohe Schwundquoten im Lehramtsstudium – FAZ Schule
Ein Artikel der FAZ-Autorin Lisa Becker analysiert, wie das Lehramtsstudium zum Nachwuchsmangel in deutschen Lehrerzimmern beiträgt. Die Abbrecherquoten seien vermutlich wesentlich höher als bislang angenommen. Faktoren seien ein zu geringer Praxisbezug und die hohe Komplexität des Studiums. Zudem sei das Lehramtsstudium nur eine Notlösung für manche Studierende, die erst während des Praxissemesters die hohe Belastung des Lehrerberufs spürten.
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04. Juni 2019

Neue Förderrunde der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" startet

Das Auswahlgremium des Bund-Länder-Förderprogramms "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" hat am 20./21. Mai insgesamt 43 Projekte zur Förderung empfohlen. Schwerpunkte der Förderrunde waren Digitalisierung in der Lehrerbildung und Lehrerbildung für die beruflichen Schulen.

Eine Liste der zur Förderung empfohlenen Projekte sowie weitere Informationen finden sich auf den Seiten der Qualitätsoffensive Lehrerbildung.

Die neue Förderrunde nehmen einige der beteiligten Länder und Hochschulen zum Anlass, um in Pressemitteilungen ihre geförderten Projekte vorzustellen:

 

 

 

04. Juni 2019

Juni-Newsletter erschienen

Zusätzliche Förderrunde der Qualitätsoffensive Lehrerbildung startet

Bund und Länder ergänzen die Qualitätsoffensive Lehrerbildung ab 2020 um eine neue Förderrichtlinie. Förderschwerpunkte sind die Themen "Digitalisierung in der Lehrerbildung" und "Lehrerbildung für die beruflichen Schulen". An den 43 zur Förderung empfohlenen Projekten sind 64 Hochschulen beteiligt. 26 Projekte widmen sich dem Themenschwerpunkt „Digitalisierung in der Lehrerbildung”, 13 Projekte dem Bereich „Lehrerbildung für die beruflichen Schulen”. Vier Projekte setzen vor allem an der Schnittstelle dieser Bereiche an.

Einige der beteiligten Länder und Hochschulen stellen anlässlich der neuen Förderrunde ihre Projekte per Pressemitteilung vor. Eine wachsende Liste der einzelnen Pressemeldungen finden Sie in unserem Newsfeed.

In der Publikation „Qualitätsoffensive Lehrerbildung – zielgerichtet und nachhaltig?!” (Juni 2016) gab der Monitor Lehrerbildung einen ersten Überblick über die thematischen Schwerpunktsetzungen der ersten Förderphase der Qualitätsoffensive Lehrerbildung und ihrer Projekte und lieferte Impulse für den weiteren Verlauf des Programms. So sprachen sich die Kooperationspartner des Monitor Lehrerbildung beispielsweise für die Förderung von Kooperationen, Verbundvorhaben und für einen stärkeren Fokus auf die Digitalisierung aus.

01 Länderübergreifende News


23. Mai 2019 – 70 Jahre Grundgesetz: Lin-Klitzing: „Das Grundgesetz muss in die universitäre Phase der Lehrerbildung!” – Deutscher Philologenverband (DPhV)
Aus Sicht der Bundesvorsitzenden des DPhV, Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, sei es zu kurz gedacht, wenn in Bezug auf mehr „Demokratieerziehung” in der Schule immer nur mehr Forderungen an die Schule und den Unterricht gestellt werden. Dies sei richtig und wichtig, aber grundlegender sei es, den Lehramtsanwärterinnen und –anwärtern gleich zu Beginn des Studiums die Kenntnis und das Verstehen des Grundgesetzes zu vermitteln.
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Auch der Verband Bildung und Erziehung fordert anlässlich des Grundgesetz-Jubiläums: „Für die Zukunft unserer Gesellschaft sind Werte- und Demokratieerziehung unerlässlich.” Dazu gehöre auch ein verbessertes, intensiveres und standardisiertes Angebot von Veranstaltungen zur Werteerziehung in allen Phasen der Lehrerbildung. News4Teachers fasst die Stimmen der Lehrerverbände zum Jahrestag der Verkündung des Grundgesetzes am 23.05. zusammen.

DigitalPakt Schule tritt in Kraft – Bundesministerium für Bildung und Forschung
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat für den Bund die Verwaltungsvereinbarung zum DigitalPakt Schule unterzeichnet, so dass der Digitalpakt am 17.05.2019 in Kraft getreten ist. Bis 2024 stellt der Bund fünf Milliarden Euro für den flächendeckenden Aufbau moderner digitaler Infrastrukturen an Deutschlands Schulen bereit.
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OECD-Studie: Regierungen müssen mehr tun, um Menschen die Kompetenzen für die digitale Welt zu vermitteln – OECD
Der OECD Skills Outlook 2019 ist Teil der OECD-Kampagne "I am the Future of Work" zur Gestaltung der Arbeitswelt von morgen. Die Studie plädiert dafür, aus traditionellen Bildungssystemen Systeme lebenslangen Lernens zu machen. Die Länder können das lebenslange Lernen fördern, indem sie sich mit Ungleichheiten bei den Lernangeboten im Laufe des Lebens auseinandersetzen, den Lehrplan an sich ändernde Qualifikationsanforderungen anpassen und Lehrkräften eine effektivere Ausbildung ermöglichen.
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Für ein Pflichtfach Informatik fehlen die Lehrkräfte – Zeit Online
Eine Analyse auf Zeit Online weist auf Hindernisse bei der Ausweitung von Informatik zum Pflichtfach hin. Auch wenn Schülerinnen und Schüler digital denken lernen sollten, gebe es Informatik weiterhin oft nur als Wahlpflichtfach, da Zeit und Fachlehrkräfte fehlten. Auch die derzeitigen Lösungen verschiedener Bundesländer werden beleuchtet.
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02 Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] forsa-Umfrage „Inklusion an Schulen aus Sicht der Lehrkräfte” – VBE / Bildungsklick
Bei drei von vier Lehrkräften, die an inklusiven Schulen unterrichten, war Inklusion nicht Teil der Lehrausbildung. Die Hälfte der Lehrkräfte, die inklusive Klassen unterrichten, gibt an, über keine sonderpädagogischen Kenntnisse zu verfügen. VBE-Landesvorsitzender Gerhard Brand: „Es bleibt ein Rätsel, wie Inklusion gelingen soll, wenn an den Schulen weder die baulichen noch personellen Voraussetzungen gegeben sind. Es wird auch nicht dadurch besser, dass die Lehrkräfte für Inklusion bisher weder ausgebildet, noch hochwertig fortgebildet sind”.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Linksfraktion will leichteren Zugang zum Lehramtsstudium – NDR
Die Linksfraktion im Landtag fordere das Bildungsministerium dazu auf, die Aufnahmeprüfungen für Lehramtsstudierende in den Fächern Musik, Kunst und Sport zu erleichtern. In Sport und Kunst scheiterten derzeit rund die Hälfte, in Musik ein Drittel der Bewerbenden an der Aufnahmeprüfung. Angesichts des Lehrermangels plädiere die Linke dafür, die Anforderungen anzupassen, statt auf Seiteneinsteigende ohne Lehrerausbildung zu setzen.
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[Nordrhein-Westfalen] Islamlehrkräfte fordern Reformen – News4Teachers
Der Verband der Islamlehrer/innen (VdI) kritisiere in einer Stellungnahme den Einfluss von konservativen Islamverbänden auf die Erteilung der Lehrerlaubnis für angehende islamische Religionslehrkräfte. Die Vergabe der „Idschaza”, einer religiösen Bevollmächtigung, durch die Islamverbände gleiche einem „Gesinnungstest”. Künftig sollten Lehramtsstudierende die Idschaza zusammen mit ihrem Studienabschluss von den theologischen Zentren an den Hochschulen erhalten.
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[Sachsen] Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: Verstärkung der Lehramtsausbildung zeigt Erfolge – Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, haben im vergangenen Jahr 1.338 Studierende eine Lehramtsprüfung an den sächsischen Hochschulen bestanden – im Jahr 2014 waren es 814 Lehramtsabsolventinnen und -absolventen. Stange: „Sachsen hat wie kein anderes Bundesland seit 2012 die Lehramtsausbildung verstärkt. Dabei geht es nicht nur darum, eine ausreichend hohe Zahl von Studierenden zu immatrikulieren, sondern ihnen ein gutes Studium zu ermöglichen und zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen.”
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[Sachsen] Leichterer Studienzugang für künftige Lehrkräfte – Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Der Wissenschaftsausschuss des Landtages hat dem Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen zur Erleichterung der Hochschulzulassung zugestimmt. Damit werden in Sachsen bei der Zulassung zum Lehramtsstudium das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) Pädagogik bzw. vergleichbare pädagogisch-praktische Vorerfahrungen künftig angemessen berücksichtigt.
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[Schleswig-Holstein] Maßnahmenpaket für mehr Musiklehrkräfte – Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Bildungsministerin Karin Prien hat eine Reihe von Maßnahmen bekannt gegeben, die mehr Musiklehrkräfte an Schulen bringen sollen. Unter anderem wird das Fach Musik als Unterrichtsfach des besonderen Bedarfs eingestuft, wodurch Bewerberinnen und Bewerber 50 zusätzliche Punkte im Ranking-System des Bewerbungsverfahrens bekommen. Außerdem wird ein „Ein-Fach-Lehramtsstudium” für das Lehramt an Gymnasien an der Musikhochschule in Lübeck angeboten.
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03 Hochschulspezifische News

[Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft] Staatlich anerkanntes Lehramtsstudium im Fach Kunst
Die Alanus Hochschule und das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) in Bonn weiten ihre Kooperation aus. Die Institutionen erklären ihren Willen zu einer intensiven Zusammenarbeit während des Masterstudiums, um die Ausbildung angehender Kunstlehrkräfte an der Hochschule und in der Schulpraxis eng aufeinander abzustimmen.
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[Universität Augsburg] Projekt: Artenschutz als Thema in der Lehrerbildung – Augsburger Allgemeine
Die Augsburger Allgemeine berichtet über ein Projekt an der Universität Augsburg, bei dem Lehramtsstudierende auf freiwilliger Basis ein „Zertifikat Umweltbildung und Nachhaltigkeit” erwerben können. Das Projekt solle angehende Lehrkräfte mit den nötigen Haltungen ausstatten, große Themen unserer Zeit in Schulen behandeln zu können. Die Nachfrage unter Studierenden sei schon in der Pilotphase größer als das Angebot.
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[HU Berlin] Studiengang Islamische Theologie startet ohne Lehramtsoption – Deutschlandfunk
Der Bachelorstudiengang „Islamische Theologie” könne zum Wintersemester an der HU starten, 80 Studienplätze stünden zur Verfügung. Allerdings sei die Lehramtsausbildung dann noch nicht Teil des Studiengangs, obwohl dies ein zentrales Anliegen der Einführung gewesen sei. Es fehle noch an Praktikumsplätzen für Lehramtsstudierende. Interessierte könnten allerdings bereits mit dem Bachelor beginnen und sich später für das Lehramtsstudium umschreiben lassen.
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[TU Chemnitz] Ausweitung der Lehrerbildung gefordert – Freie Presse
Vor dem Hintergrund des akuten Lehrermangels in Sachsen werden Forderungen laut, an der TU Chemnitz zusätzlich zum bereits vorhanden Grundschullehramt Studierende etwa auch für die Lehrtätigkeit an Oberschulen auszubilden. Unterstützung komme unter anderem von der Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und dem ehemaligen VW-Vorstand Carl Hahn. Nur so könne der Lehrernachwuchs in der Region gesichert werden.
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[Universität Hannover] 8,2 Millionen Euro für den Neubau der Leibniz School of Education – Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Grünes Licht für den Neubau der Leibniz School of Education: Der Haushalts- und Finanzausschuss des Niedersächsischen Landtags hat der Baumaßnahme an der Universität Hannover zugestimmt. Der mehr als 2.800 Quadratmeter Nutzfläche umfassende Neubau soll im Universitätsbereich Welfengarten in unmittelbarer Nähe des Hauptgebäudes entstehen.
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[Universität Heidelberg / PH Heidelberg] Die politische Motivation von Lehramtsstudierenden – Heidelberg School of Education (HSE)
Matthias Heil von der Universität Heidelberg stellt in einem Blogbeitrag sein Projekt im Rahmen des Programms „PLACE-Fellowships Studierende” vor. Kernfrage des Projekts war, inwiefern politische Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten die Berufswahl angehender Lehrkräfte beeinflussen.
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04 Veranstaltungen

[Kreidestaub] Lehramtsfestival: Gute Lehrer*innen – gute Schule – 21./22.06.2019
Um gute Schule zu gestalten, braucht es gute Lehrerinnen und Lehrer und dementsprechend eine gute Lehrkräftebildung. Dennoch wird aktuell aufgrund des Lehrkräftemangels vor allem über die Quantität und weniger über die Qualität von Lehrkräften diskutiert. Es braucht eine Diskussion über die Qualität der Arbeit von Lehrkräften und die Anforderungen des Berufs. Und darüber, wie sie ausgebildet werden.
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[Forum Bildung Digitalisierung] Fachtagung „Dimension Digitalisierung – Lehrkräfte stärken” – 25./26.06.2019
Das Forum Bildung Digitalisierung veranstaltet gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz und dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus die Fachtagung „Dimension Digitalisierung – Lehrkräfte stärken. Schule gestalten und mit digitalen Medien rechtssicher umgehen”. Die Tagung setzt den Fokus auf Fort- und Weiterbildungsangebote für Schulleitungen und Lehrkräfte insbesondere zu Themen der Schul- und Medienentwicklungsplanung, wobei ein Schwerpunkt auf rechtlichen Aspekten des Datenschutzes sowie des Urheberrechts liegt.
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[Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft] Inklusionsforschung zwischen Normativität und Empirie – Abgrenzungen und Brückenschläge – 28./29.06.2019
Die Arbeitsgemeinschaft Inklusionsforschung hat als Ziel, einen Ort zu schaffen, an dem die Bedeutung von Inklusion in Forschung und Lehre über die teildisziplinären Grenzen hinweg diskutiert werden kann. Im Zentrum der kommenden Tagung an der PH Freiburg steht die Frage nach einer Verhältnisbestimmung von Normativität und Empirie in Bezug auf Gegenstände der Inklusionsforschung.
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[Forum Bildung Digitalisierung] Konferenz Bildung Digitalisierung 2019 – 12./13.09.2019
Das Forum Bildung Digitalisierung lädt am 12./13. September 2019 alle Interessierten aus Bildungspraxis, Bildungspolitik, Bildungsverwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zur Konferenz Bildung Digitalisierung nach Berlin ein. Diesmal stehen Bildungsinnovationen für gute Schule in der digitalen Welt im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung. Unter der Überschrift „Next Practice – Bildungsinnovationen für den digitalen Wandel” diskutieren über 700 Expertinnen und Experten gemeinsam über aktuelle Fragestellungen und zukunftsorientierte Ansätze.
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[Grundschulverband] Bundesgrundschulkongress: Kinder lernen Zukunft – 13./14.09.2019
Der Bundesgrundschulkongress wird unter dem Motto „Kinder Lernen Zukunft” stehen und bemüht sein, die Entwicklungsaufgaben für die Grundschule im dritten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts zu ergründen und fachlich auszumalen. Es sollen insbesondere auch Zielperspektiven für die Weiterentwicklung der Institution Grundschule in Deutschland ermittelt und vermittelt werden.
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[Universität Duisburg-Essen] Herbstschule 2019 – 17./18.09.2019
Die Herbstschule ist eine Veranstaltung für alle Phasen der Lehrerbildung mit Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und einer besonders großen Bandbreite an Workshops. Ziel ist die Verbesserung des Bildungssystems im Ruhrgebiet, um allen Kindern und Jugendlichen Bildungszugang, Bildungsteilhabe und Bildungserfolg zu ermöglichen.
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[TU Dortmund] 4. IFS-Bildungsdialog „Ganztagsschule erfolgreich gestalten” – 19.09.2019
Der 4. IFS-Bildungsdialog widmet sich dem Thema, wie Ganztagsschule erfolgreich gestaltet werden kann und beleuchtet dies anhand der Schwerpunktthemen „Individuelle Fachförderung”, „Persönlichkeitsentwicklung und Förderung von sozialen Kompetenzen” sowie „Organisations- und Professionsentwicklung im Kontext von Ganztagsschulen”. Dabei steht der intensive Austausch der Teilnehmenden aus Bildungsadministration, Bildungspolitik, Bildungspraxis und Bildungsforschung im Zentrum.
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[Leibniz-Forschungsverbund Bildungspotenziale] Bildungspolitisches Forum: „Bildung braucht mehr als einen klugen Kopf” – 23.10.2019
Der Leibniz-Forschungsverbund Bildungspotenziale veranstaltet jährlich ein Bildungspolitisches Forum. Es dient der Diskussion aktueller Herausforderungen im Bildungswesen, zu deren Bewältigung die empirische Forschung durch Aufklärung und handlungsleitendes Wissen beitragen kann. Das nächste Bildungspolitische Forum widmet sich der Rolle sozio-emotionaler Fähigkeiten im Bildungskontext.
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05 Internationale News

[Österreich] Bericht von der didacta Digital Austria – News4Teachers
Auf dem österreichischen Ableger der deutschen didacta präsentiere sich das Land als empfänglich für IT-Innovationen an Schulen. Deutschland habe man bei der Digitalisierung der Schulen längst abgehängt, ohne übermäßig viel Geld zu investieren. Anhand dessen geht der Artikel darauf ein, wie Österreich als Vorbild für die Umsetzung der Digitalisierung in der Bildung dienen könne.
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[Schweiz] Interview mit der Direktorin der Pädagogischen Hochschule der FH Nordwestschweiz über die Zukunft der Lehrerbildung – Aargauer Zeitung
Direktorin Sabina Larcher spricht im Interview über die sich verändernde Rolle von Lehrkräften in der Schule der Zukunft und die Anpassung der Lehrerbildung. Auch das gesellschaftliche Ansehen von Lehrkräften und Aussteigerquoten im Lehramt kommen zur Sprache.
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06 Dokumente/Literatur

Röbe, Edeltraud / Aicher-Jakob, Marion / Seifert, Anja: Lehrer werden – Lehrer sein – Lehrer bleiben. Ein Praxisbuch zur Professionalisierung. utb, 2019.
Studium, Referendariat und Beruf: Das Lehrerwerden und Lehrersein erfordert immer wieder Anpassung und mutige Reflexion der eigenen Rolle. Dieser Band hilft, sich mit den eigenen Vorstellungen und Schwierigkeiten auseinanderzusetzen, ein Verständnis von pädagogischer Professionalität zu entwickeln und so langfristig erfolgreich und zufrieden zu unterrichten - auch in schwierigen Phasen.
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Syring, Marcus / Weiß, Sabine (Hrsg.): Lehrer(in) sein - Lehrer(in) werden - die Profession professionalisieren. Klinkhardt, 2019.
Der Band widmet sich der Arbeit als Lehrkraft, der Ausbildung zur Lehrkraft sowie Fragen der Professionalisierung von Lehrerberuf und anderen schulischen Professionen. Die Autorinnen und Autoren, die zu diesem Band beitragen, bilden das breite Spektrum an Theoriekonzepten und Ansätzen ab, die sich in Forschung und Lehre mit der Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern beschäftigen.
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07 Ausschreibungen

Call for Papers und Posters zur Tagung „Lernen mit und über Medien in einer digitalen Welt” – PH Zürich
Die Sektion Medienpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft lädt ein, Vorschläge für ihre Herbsttagung 2019 zum Thema „Lernen mit und über Medien in einer digitalen Welt” einzureichen. Lernen mit und über Medien war und ist in der deutschsprachigen Medienpädagogik Inhalt und Ziel mediendidaktischer und medienerzieherischer Überlegungen und Aktivitäten. Die Tagung soll beleuchten, wie Digitalisierung die Stellung von Medien im Lernprozess beeinflusst. Annahmeschluss ist am 17. Juni 2019.
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Stipendien für berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster – Deutsches Zentrum für Lehrerbildung Mathematik (DZLM)
Für den berufsbegleitenden DZLM-Weiterbildungsstudiengang für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Fach Mathematik schreibt die Deutsche Telekom Stiftung mehrere Stipendien aus. Für die Stipendiaten übernimmt die Deutsche Telekom Stiftung die Studiengebühren inkl. Semesterbeitrag. Bewerbungen sind bis zum 19. Juni 2019 möglich.
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08 Sonstiges

Newsletter der Qualitätsoffensive Lehrerbildung 02/2019 – Bundesministerium für Bildung und Forschung
Der neue Newsletter der Qualitätsoffensive Lehrerbildung legt einen Schwerpunkt auf das Thema Lehrerbildung für die beruflichen Schulen: Deren quantitative und qualitative Herausforderungen stellen die Professorinnen Manuela Niethammer (TU Dresden) und Carolin Frank (Universität Wuppertal) in einem Kommentar dar. Außerdem werden die Projekte MINTplus (TU Darmstadt) und WegE (Universität Bamberg), sowie das Stuttgarter Projekt LEBUS („Lehrerbildung an berufsbildenden Schulen”) vorgestellt.
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Hotspots der deutschen Lernforschung – Deutschlandfunk
Campus & Karriere stellt in seiner Beitragsreihe besondere Projekte aus der Lernforschung vor, darunter ein Konzept zur Lesekompetenzförderung am Leibniz-Institut für Bildungsforschung (DIPF), Daten für Bildungsgerechtigkeit am Institut für Schulentwicklungsforschung der TU Dortmund, einen Fokus auf Fallbeispiele in der Lehrerbildung am Zentrum für Lehrer- und Lehrerinnenbildung der Universität Halle-Wittenberg, die Untersuchung der Effektivität von Förderprogrammen am Tübinger Hector Institut für empirische Bildungsforschung und die Erprobung von Inklusion an der Laborschule Bielefeld.
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07. Mai 2019

Mai-Newsletter erschienen

Strukturen für eine professionelle Lehrerbildung

Im Rahmen des Programmworkshops „Profilbildung Lehramt – Konturen für Studium, Fächer Universität” der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung” am 16./17. Mai setzen sich die Teilnehmenden an der Universität Kiel mit der Frage auseinander, wie Strukturen der Lehrerbildung an den Hochschulen optimiert werden können.

Der Monitor Lehrerbildung hat das Thema Strukturen der Lehrerbildung zuletzt im Jahr 2016 fokussiert. Auf Basis einer Erhebung bei Hochschulen und Ländern ist die Broschüre „Form follows function?! – Strukturen für eine professionelle Lehrerbildung” entstanden. Zentrales Ergebnis: Durch Zentren für Lehrerbildung bzw. Schools of Education gewinnt die Lehrerbildung an den Hochschulen an Sichtbarkeit, bei der Ausstattung mit Ressourcen und der Handlungsfähigkeit innerhalb und außerhalb der Hochschule gibt es jedoch noch Luft nach oben.

Weitere Informationen des Monitor Lehrerbildung zu Zentren für Lehrerbildung/Schools of Education an Hochschulen, ihrer Ausgestaltung und ihren Zuständigkeiten finden sich hier sowie jeweils auf den Länder- und Hochschulseiten.

01 Länderübergreifende News


Umfrage: Digitalisierung an Schulen kommt zu langsam voran – Verband Bildung und Erziehung (VBE)
Nur jede dritte der bundesweit befragten 1.232 Schulleitungen allgemeinbildender Schulen sagt, dass es in allen Klassen- und Fachräumen Zugang zum schnellen Internet und WLAN gibt. Zudem gebe es an einem Drittel der Schulen für keine Lehrkraft einen dienstlichen Computer und für ebenso viele keine dienstliche E-Mail-Adresse. Nur ein Fünftel der Lehrerinnen und Lehrer gibt an, im Rahmen der Lehrkräfteausbildung die notwendigen Kenntnisse für die Nutzung digitaler Endgeräte erworben zu haben.
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Schulen stehen in vielen Ländern vor einer Pensionierungswelle – Die Welt
In vielen Bundesländern sei der Altersschnitt in den Lehrerkollegien hoch, vor allem in den ostdeutschen Bundesländern stehen viele Schulen vor einer Ruhestandswelle. Diese Entwicklung verschärfe den Lehrermangel weiter. Laut einem Schulleiter aus Sachsen-Anhalt sei es daher besonders wichtig, den Nachwuchs an der eigenen Schule zu fördern und Referendarinnen und Referendaren gute Arbeitsbedingungen zu bieten.
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Die Situation in Berlin und Brandenburg thematisiert rbb24.

Digitalisierung an Schulen: EU-Studie zeigt Handlungsfelder auf – IHK
In der von Deloitte und IPSOS durchgeführten Studie "2nd Survey of Schools: ICT in Education 2019" geht es um die Gewinnung aktueller Informationen über Verbreitung, Vermittlung und Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) an Schulen. Als eines der zentralen Handlungsfelder für die effektive Weiterentwicklung von ICT im Bildungsbereich wird in der Studie die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften herausgearbeitet.
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Es braucht mehr Werte- und Demokratieerziehung an Schulen – Verband Bildung und Erziehung (VBE)
„Der zunehmenden Verrohung der Umgangsformen in unserer Gesellschaft und antidemokratischen und antipluralistischen Tendenzen muss bereits in der Schule durch eine intensivere Werte- und Demokratieerziehung begegnet werden”, kommentiert der Bundesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, anlässlich der im April im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlichten „Mitte-Studie”. Diese hatte einen Anstieg fremdenfeindlicher und rechtsgerichteter Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft festgestellt.
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Stellungnahme der GMK zum „DigitalPakt Schule” – Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)
Die GMK bezeichnet den Digitalpakt als „großen Schritt für die technische Infrastruktur”, aber auch als einen „zu kleinen für die schulische Medienbildung”. Um Medienbildung als Lernen mit und vor allem über Medien in den verschiedenen Bildungseinrichtungen zu einem zentralen Gegenstand zu machen, bedürfe es einer Vielzahl weiterer Maßnahmen, besonders in den Bereichen der Aus- und Fortbildung der Lehrenden, der Entwicklung schulischer Medienbildungskonzepte oder auch der verbildlichen und prüfungsrelevanten Verankerung in den verschiedenen Lehrplänen.
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Digitales Lehren und Lernen in der Schule – SWR2
SWR2 stellt Möglichkeiten des sinnvollen Einsatzes von Tablets und Lern-Apps im Unterricht vor. Zu Wort kommen Ralph Müller-Eiselt, Bildungsexperte der Bertelsmann Stiftung, und Ulrike Cress, Direktorin des Leibniz-Instituts für Wissensmedien zu den Potenzialen digitaler Medien für zeitgemäßes Lernen. Müller-Eiselt erklärt, dass gerade junge und angehende Lehrkräfte beim Einsatz digitaler Medien besonders skeptisch agieren.
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Ohne Pädagogik ist das Tablet nichts – Deutschlandfunk Kultur
Der Beitrag stellt am Beispiel der Leonardo Da Vinci Schule in Nauen (Brandenburg) vor, wie digitale Medien gut in den Unterricht integriert werden können. Schulleiter Olaf Gündel erklärt die Potenziale digitaler Medien für die Differenzierung und die Individualisierung von Lerninhalten und betont die damit einhergehende Veränderung der Rollen in der Schule. Alles stehe und falle mit den Fähigkeiten der Lehrkräfte – so endet der Beitrag mit der Idee, nach dem Digitalpakt nun über einen Pakt für die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte zu sprechen.
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02 Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] GEW-Umfrage zeigt große Unzufriedenheit unter Lehrkräften – Süddeutsche Zeitung
Nur 15% der rund 5.700 befragten Lehrkräfte sehen einen pädagogischen Mehrwert in der Ganztagsschule, eine Mehrheit finde außerdem, dass die Inklusion an ihrer Schule nicht gut laufe. Des Weiteren geben knapp drei Viertel der Grundschullehrkräfte an, noch keine Erfahrungen mit digitalen Medien im Unterricht gemacht zu haben. Die GEW fordere mehr Studienplätze und Lehrerstellen.
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[Baden-Württemberg] Berufliche Schulen: Wie die hohe Unterrichts-Qualität gesichert werden kann – GEW Baden-Württemberg
Die Bildungsgewerkschaft GEW warnt vor einem Lehrermangel an beruflichen Schulen. In Baden-Württemberg werden die Schülerzahlen an den beruflichen Schulen nach einem Rückgang bis 2024 bis zum Jahr 2030 wieder ansteigen. Die GEW hat Vorschläge entwickelt, wie dem drohenden Lehrermangel entgegengewirkt werden kann. Dazu gehören mehr Studienplätze in den Mangelfächern und mehr Direkteinsteigerinnen und –einsteiger.
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[Bayern] Positive Resonanz auf Projekt zur Bewertung von Nachwuchslehrkräften – Die Welt
Ein Modellversuch, bei dem Schülerinnen und Schüler in Bayern ihre Referendarinnen und Referendare bewerten, werde insgesamt positiv aufgenommen. Die Mehrheit der Lehrkräfte in Ausbildung sei dankbar für das Feedback, vor allem die Qualität der Rückmeldungen älterer Schülerinnen und Schüler werde positiv eingeschätzt. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Fragebögen zur Beleidigung von Lehrkräften genutzt würden.
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[Berlin] Kapazitätsprobleme im Lehramtsstudium – Berliner Morgenpost
Der große Zuwachs an Lehramtsstudierenden bringe die lehrerbildenden Hochschulen in Berlin an den Rand ihrer personellen und räumlichen Kapazitäten. Zwei Lehramtsstudentinnen schildern in der Morgenpost ihre Erfahrungen. Eine Planung von Kursbelegungen sei aktuell kaum möglich, vieles müsse dem Zufall überlassen werden.
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[Brandenburg] Bessere Qualifizierung beim Seiteneinstieg gefordert – rbb
In Brandenburg steige die Quote an Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern an den Schulen. Diese würden in dreimonatigen Schnellkursen auf den Unterricht vorbereitet. Lehrerverbände fordern, diese Vorqualifizierung auf mindestens sechs Monate auszuweiten. Eltern sorgen sich vor dem Hintergrund einer steigenden Seiteneinsteigerzahl derweil um ein mögliches Absinken des Unterrichtsniveaus.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Bildungsministerium will Abbrecherquoten im Lehramtsstudium senken – Spiegel Online
An den Universitäten Rostock und Greifswald seien massive Veränderungen im Lehramtsstudium geplant, um den Studienerfolg zu verbessern und Abbrecherquoten nachhaltig zu senken. Studienanfängerinnen und Studienanfänger sollen individueller betreut und ihre Eignung für den Lehrerberuf geklärt werden. Bildungsministerin Hesse hatte Ende April in Schwerin die geplanten Neuerungen vorgestellt. Dazu gehöre auch, dass sich das im Lehramtsstudium vermittelte Fachwissen stärker an den Bedarfen der späteren Schulpraxis orientiere sowie mehr Geld für die Lehrerausbildung im Land.
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Laut FDP-Landesfraktion reiche das Maßnahmenpaket der Regierung zur Verbesserung des Lehramtsstudiums nicht aus. FDP-Landesgeneralsekretär Wulff zufolge brauche es „mehr Didaktik, mehr Praxis, mehr Medienkompetenz und vor allem: mehr Freiheit im Studium.”

[Nordrhein-Westfalen] Breites Bündnis fordert Informatik als Pflichtfach in NRW – Gesellschaft für Informatik
Ein breites Bündnis aus der Digitalwirtschaft spricht sich für die Aufnahme von Informatik als Pflichtfach in die Verordnung zur Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung Sekundarstufe I (APO-S I) in Nordrhein-Westfalen aus und fordert die Landesregierung sowie die Landtagsabgeordneten auf, den Anforderungen der zunehmenden digitalen Vernetzung endlich im Schulcurriculum Rechnung zu tragen. Es bedürfe sowohl der pädagogischen und didaktischen Konzepte als auch informatisch gut qualifizierter Lehrkräfte.
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[Sachsen] In Sachsen wollen wieder mehr Menschen Lehrkräfte werden – Leipziger Volkszeitung
Laut Angaben des Kultusministeriums zeichne sich beim Kampf gegen den Lehrermangel ein Licht am Ende des Tunnels ab. So hätten sich zum kommenden Schuljahr wieder mehr Referendarinnen und Referendare im Freistaat beworben. Einen Anstieg gebe es auch erstmals seit drei Jahren bei der Zahl der grundständig ausgebildeten Bewerberinnen und Bewerber. Am beliebtesten sei nach wie vor ein Referendariat in den Regionen Leipzig und Dresden, im ländlichen Raum fehlten aber nach wie vor Bewerberinnen und Bewerber.
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[Sachsen-Anhalt] An der Uni Magdeburg werden wieder mehr Lehrkräfte ausgebildet – Volksstimme
Nachdem vor mehr als zehn Jahren die universitäre Lehrerbildung in Sachsen-Anhalt schwerpunktmäßig an die Uni Halle-Wittenberg verlagert wurde, werden nun auch an der Uni Magdeburg wieder mehr Lehramtsstudierende ausgebildet. Im Kampf gegen den landesweiten Lehrermangel werde der Uni Magdeburg bei der Lehrerbildung viel Potenzial zugeschrieben. Rektor Jens Strackeljan verweist auf das Problem, dass die Lehrerbildung für die Universitäten nicht sonderlich attraktiv sei.
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[Thüringen] „Sprache zählt!” – Erfolgreicher Abschluss eines Projekts zur Sprachbildung im Thüringer Mathematikunterricht – Deutsches Zentrum für Lehrerbildung Mathematik (DZLM)
Im Projekt „SiMa – Professionalisierungsprozesse zur Sprachbildung im Mathematikunterricht” hat das Deutsche Zentrum für Lehrerbildung Mathematik (DZLM) gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) ein Fortbildungs- und Implementationsprojekt erfolgreich umgesetzt. Nach Abschluss des Projekts zeigt sich nun, dass fachbezogene Sprachbildung die Lernzuwächse von Jugendlichen in Mathematik steigert. Auch wurde deutlich, dass viele Mathematiklehrkräfte für einen sprachbildenden Mathematikunterricht noch nicht ausreichend ausgebildet sind.
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03 Hochschulspezifische News

[Universität Greifswald] Mehr Personal für die Lehrerbildung – Ostsee Zeitung
Die Uni Greifswald möchte den Stellenwert ihrer Lehrerbildung wieder erhöhen – unter anderem durch mehr Professuren in den Fachdidaktiken und entsprechende wissenschaftliche Mitarbeiterstellen. In der Lehrerbildung seien viele Stellen abgebaut worden. Die Wünsche der Hochschule nach mehr Personal würden vor allem mit dem Lehrermangel und der angestrebten Verbesserung der Qualität der Lehre begründet.
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[TU Kaiserslautern] Forschung mit künstlicher Intelligenz an der Zukunft des Unterrichtens – Deutsche Telekom Stiftung
An der TU Kaiserslautern werde aktiv am digitalen Wandel im Klassenzimmer geforscht, beispielsweise werde aktuell in Zusammenarbeit mit dem DFKI ein digitales Physikschulbuch namens HyperMind entwickelt. Über eine Wärmebildkamera erhalten Lehrkräfte Rückmeldung darüber, ob ihre Schülerinnen und Schüler Unterstützungsbedarf beim Lösen einer Aufgabe haben. Das Projekt gehöre zum durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderten Projekt „U.EDU”, in dem neue Konzepte für eine zeitgemäße Lehrerbildung entstehen.
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[Hochschule Merseburg / Universität Leipzig] Konzept für mehr sexuelle Bildung im Lehramtsstudium – Mitteldeutsche Zeitung
Wissenschaftler der Hochschule Merseburg und der Universität Leipzig entwickeln derzeit ein Konzept, das bei der Prävention sexualisierter Gewalt bereits im Lehramtsstudium ansetze. Lehrkräfte fühlten sich im Umgang mit sexualisierter Gewalt laut einer Untersuchung nicht ausreichend ausgebildet, so dass es eines strukturierten Konzeptes bedürfe, das in die Lehrerausbildung integriert werden soll. Aktuell würden zu den Bedarfen 4.000 Lehramtsstudierende, Referendarinnen und Referendare sowie Lehrkräfte befragt.
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[Universität Potsdam] Abschluss und Neubeginn – Qualifizierung geflüchteter Lehrkräfte wird fortgesetzt
Dank der neuerlichen Förderung durch das brandenburgische Wissenschaftsministerium startete am 4. April 2019 ein fünfter Durchgang mit 20 Lehrerinnen und Lehrern, die vor Krieg und Verfolgung nach Deutschland geflohen sind. Die Teilnehmenden, die über einen Hochschulabschluss und Berufspraxis als Lehrkraft an einer Schule in ihrer Heimat verfügen, qualifizieren sich im Refugee Teachers Program sowohl sprachlich als auch pädagogisch.
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[Universität Regensburg] Inklusion im Unterricht kompetent meistern: Lehrstuhl für Grundschulpädagogik bietet neues Zusatzstudium an
Auf inklusiven Unterricht fachlich besser vorbereitet zu sein ist der Wunsch vieler Lehramtsstudierender. Der Lehrstuhl für Pädagogik (Grundschulpädagogik) der Universität Regensburg ermöglicht dies nun ab diesem Sommersemester im Rahmen eines Zusatzstudiums: Über drei Semester hinweg können Studierende aller Lehrämter grundlegende Kompetenzen für inklusiven Unterricht erwerben.
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04 Veranstaltungen

[Universität Erfurt] Fachtagung „Perspektive Lehrkraft – Neue Wege im Lehramtsstudium” – 23.05.2019
In der Fachtagung zieht das Projekt QUALITEACH an der Universität Erfurt, das aus Mitteln der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung” von Bund und Ländern gefördert wird, nach Ende der ersten Förderphase Bilanz: Welche Veränderungen konnten für die Erfurter Lehrerbildung entwickelt, erprobt, evaluiert werden? Wie können diese in der zweiten Förderphase bis 2023 ausgebaut und wie können sie in die Lehramtsstudiengänge implementiert werden?
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[didacta / Education Group] didactaDIGITAL Austria – 23.-25.05.2019
Die didactaDIGITAL Austria bietet den Rahmen und die Plattform für neue Konzepte, Lösungen und Diskussionen, die sich intensiv mit der Digitalisierung in Bildungssystemen auseinandersetzen. Die neue Bildungsmesse setzt stark auf Mitmachen und Mitgestalten und schafft so einen Ort der Begegnung und des Austausches, ein Zusammenspiel von Praxis, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft – ein österreichweites Education Festival, das jährlich in Linz stattfinden wird.
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[Schweizerische Gesellschaft für Bildungsforschung (SGBF) / Schweizerische Gesellschaft für Lehrerinnen- und Lehrerbildung (SGL)] Kongress: Bildungsprozesse in heterogenen Kontexten – 26.-28.06.2019
Bildung vollzieht sich in Wechselwirkung mit verschiedenen Akteuren und ist damit an Kontexte gebunden. Kontexte heterogen und Bildungsprozesse kontextualisiert zu denken, hat sich in verschiedenen Forschungsbereichen zu einem Leitthema entwickelt. Beim Jahreskongress 2019 sollen Beiträge sowohl aus den Erziehungswissenschaften und den Fachdidaktiken wie aus anderen sozial- und kulturwissenschaftlichen Forschungszusammenhängen diskutiert werden.
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[Niedersächsischer Verbund zur Lehrerbildung/HRK] Tagung Lehrer*innen als Alleskönner? Querschnittsthemen zwischen Professionsanspruch und De-Professionalisierung – 19.09.2019
Schulische Bildung soll die nächste Generation auf zentrale gesellschaftliche Herausforderungen und Entwicklungen vorbereiten und ihr die Chance zur Partizipation und Gestaltung eröffnen. Die heute identifizierten fächerübergreifenden Zukunftsthemen sind zentrale Gegenstände schulischer Bildung und damit auch der hochschulischen Lehrerbildung. Die Tagung beschäftigt sich mit dem Problemkomplex, wie eine Lösung innerhalb eines Spektrums von Basisqualifikationen bis hin zu Spezialisierungserfordernissen gestaltet werden kann. Anmeldungen und Beitragseinreichungen sind bereits möglich.
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[Reckahner Reflexionen] Fortbildung: Qualität pädagogischer Beziehungen stärken – 21.09.2019
In der Fortbildung geht es um die Frage, wie die Qualität pädagogischer Beziehungen gestärkt werden kann. Hierfür werden unter anderem die „Reckahner Reflexionen” vorgestellt. Dies sind zehn Leitlinien, die beschreiben, wodurch sich gute Beziehungen in pädagogischen Settings kennzeichnen. Die Fortbildung richtet sich an alle Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte sowie Studierende, die sich mit der Qualität von pädagogischen Beziehungen auseinandersetzen und das Thema in ihren Praxisfeldern verankern möchten.
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[Deutsche Telekom Stiftung] Fachtagung „Digitales Lernen in der Grundschule” – 07./08.11.2019
Im Projekt Digitales Lernen Grundschule wurden Konzepte entwickelt und erprobt, um Grundschullehrkräfte und Lehramtsstudierende auf die veränderten Anforderungen einer Bildung in der digitalen Welt vorzubereiten. Entstanden sind unterschiedliche Modelle, die ihnen pädagogisches Handwerkszeug für die produktive Nutzung digitaler Medien an die Hand geben. Im Rahmen der Fachtagung werden diese Konzepte vorgestellt. Die Tagung richtet sich an alle, die digitale Medien in der Aus- und Fortbildung von Grundschullehrkräften thematisieren, nutzen und reflektieren möchten.
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[Stiftung der Deutschen Wirtschaft/Robert Bosch Stiftung] 9. Forum Leadership in der Lehrer/innenbildung – 14./15.11.2019
Immer wieder heißt es in Veröffentlichungen rund um die Schulreformen, dass die Haltung von Lehrkräften ein ausschlaggebender Faktor ist, damit Inklusion und individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern gelingen. Das 9. Forum Leadership in der Lehrer/innenbildung greift diese Diskussion auf und richtet den Blick besonders auf die Frage, wie (angehende) Lehrkräfte ausgebildet und unterstützt werden können, um eine professionelle pädagogische Haltung zu entwickeln.
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05 Internationale News

[Österreich] Neuen Mittelschulen drohen Personalprobleme – Die Presse
Das Bildungsministerium beordere Lehrkräfte von allgemeinbildenden und berufsbildenden höheren Schulen, die derzeit an Neuen Mittelschulen unterrichteten, an ihre Stammschulen zurück. Der damit verbundene Verlust von mehr als 1.500 Lehrkräften könne für die Mittelschulen zum personellen Problem werden. Auch die neue Lehrerausbildung, nach der alle Absolventinnen und Absolventen sowohl an einer Mittelschule als auch an einem Gymnasium unterrichten könnten, verschärfe das Personalproblem an Mittelschulen.
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06 Dokumente/Literatur

Bundesministerium für Bildung und Forschung: Verzahnung von Theorie und Praxis im Lehramtsstudium – Erkenntnisse aus den Projekten der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung”. 2019
Die im März 2019 erschienene Broschüre bietet eine Darstellung von Ergebnissen zum Programmschwerpunkt der Theorie-Praxis-Verzahnung der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung”. Eine Begleitbroschüre listet entstandene Produkte auf.
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Caruso, Carina: Das Praxissemester von angehenden Lehrkräften. Ein Mixed-Methods-Ansatz zur Exploration ausgewählter Effekte. Springer, 2019.
Carina Caruso zeigt, dass es insgesamt ein voraussetzungsreiches Unterfangen darstellt, ein in nahezu allen Bundesländern für Lehramtsstudiengänge integriertes Praktikum so zu gestalten, dass es einen Beitrag zur Professionalisierung angehender Lehrkräfte leistet. Die Ergebnisse der qualitativen und quantitativen Untersuchung, die sich auf das Praxissemester Religionslehre in NRW beziehen und in der vorliegenden Arbeit beschrieben werden, zeichnen ein ambivalentes Bild bezüglich der vom Praxissemester ausgehenden Effekte.
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Košinár, Julia / Gröschner, Alexander / Weyland, Ulrike (Hrsg.): Langzeitpraktika als Lernräume – Historische Bezüge, Konzeptionen und Forschungsbefunde. Waxmann, 2019.
Band 4 der Schriftenreihe der IGSP richtet den Fokus auf ein noch wenig erforschtes, aber zurzeit viel diskutiertes Format in den Schulpraktischen Studien: das Langzeitpraktikum. In Deutschland vor allem als Praxissemester, in der Schweiz vielfach als Partnerschulkonzept angelegt, findet sich – trotz unterschiedlicher Konzeptionen – eine gemeinsame Zielsetzung: intensiver, realitätsnaher Praxisbezug in einem die Professionalisierung angehender Lehrpersonen fördernden Rahmen.
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Tulodziecki, Gerhard / Herzig, Bardo / Grafe, Silke: Medienbildung in Schule und Unterricht, 2. Auflage. utb, 2019.
Medien bieten vielfältige Möglichkeiten der Information und des Lernens, der Unterhaltung und des Spiels, der Kommunikation und der Kooperation, der Analyse und der Simulation. Zugleich erweitern sich die Risiken einer missbräuchlichen Verwendung. Das Buch richtet sich an alle, die in pädagogischen Bereichen tätig sind oder werden wollen. Es eignet sich besonders für die Lehrerausbildung und die Lehrerfortbildung und erlaubt eine fallorientierte Auseinandersetzung mit praxis- und theorieorientierten Fragen der Medienbildung.
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07 Interviews/Kommentare

Gastbeitrag von Falk Radisch (Universität Rostock) und Dirk Zorn (Bertelsmann Stiftung) zu Schwundquoten im Lehramtsstudium – Jan-Martin Wiarda
Radisch und Zorn schreiben über eine bislang kaum diskutierte Facette des Lehrermangels: Eine aktuelle Studie der Universität Rostock zeige erstaunlich hohe Schwundquoten unter angehenden Lehrkräften, viele wechselten in andere Studiengänge. Es brauche konkrete Maßnahmen und Methoden zur Verringerung der Quote. Dafür müssten Hochschulen ihre Studienverlaufsdaten konsequenter einsetzen, um den Studienerfolg ihrer Lehramtskandidatinnen und –kandidaten zu verbessern.
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08 Sonstiges

Deutsche Schulen sind Smartphone-freie Zonen – Bitkom e.V.
Während nahezu jede Lehrkraft privat ein Smartphone nutzt (98 Prozent), spielt das Gerät laut einer repräsentativen Umfrage im Unterrichtsalltag keine Rolle. Neun von zehn Lehrkräften (90 Prozent) setzen es nie im Unterricht ein, 8 Prozent allenfalls in Ausnahmefällen. Dagegen hält sich ein Relikt aus analogen Zeiten weiter wacker: der Overhead-Projektor. Drei von vier Lehrkräften (78 Prozent) setzen dieses Gerät an allen Unterrichtstagen, regelmäßig oder zumindest in Ausnahmefällen ein.
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01. April 2019

News

Inklusion in Schule und Lehrerbildung

Seit zehn Jahren ist die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft und mit ihr der Anstoß für einen gesellschaftlichen Änderungsprozess zugunsten von Inklusion. Anlässlich dieses Jubiläums hat die Aktion Mensch gemeinsam mit der Zeit eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben, um herauszufinden, wie es anno 2019 um die Einstellung zu schulischer Inklusion bestellt ist. Während sich nur 66% der Befragten für inklusiven Unterricht aussprechen, gilt die Inklusion an sich dennoch als wünschenswertes Ziel: 85% der Befragten sind der Meinung, dass Menschen mit und ohne Behinderung in unserer Gesellschaft gleichberechtigt zusammen leben sollten.

In ihrem Kommentar zur Umfrage der Aktion Mensch erklärt Zeit-Redakteurin Parvin Sadigh, warum Deutschland endlich eine „Schule für alle” brauche. Ein ehemaliger Schulleiter in Hamburg berichtet im Zeit-Interview von seinen Erfahrungen mit Inklusion im praktischen Schulalltag. Die Grundschullehrerin und Autorin des Buches „Inklusion – So nicht!”, Dr. Ute Schimmler, liefert ihre Bestandsaufnahme im Deutschlandfunk.

Der Monitor Lehrerbildung hat in seiner Sonderpublikation Inklusionsorientierte Lehrerbildung - vom Schlagwort zur Realität?! im Winter 2014/2015, also nach gut fünf Jahren UN-BRK, von Ländern und Hochschulen erfragt, wie angehende Lehrkräfte in ihrem Studium auf das gemeinsame Unterrichten von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf vorbereitet werden und welche Strukturveränderungen zur Vermittlung des Inklusionsgedanken im Lehramtsstudium auf Länder- und Hochschulebene bereits umgesetzt bzw. in Planung waren.

01 Länderübergreifende News


Bund und Länder über DigitalPakt Schule einig – Kultusministerkonferenz
Die Zustimmung des Bundesrates zur Grundgesetz-Änderung macht den Weg frei für den DigitalPakt Schule und Investitionen in flächendeckende moderne digitale Infrastruktur in Deutschlands Schulen. Mit der Änderung des Artikels 104c des Grundgesetzes kann der Bund den Ländern Finanzhilfen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit der kommunalen Bildungsinfrastruktur gewähren, die wie die Digitalisierung des Bildungswesens gesamtstaatlich besonders bedeutsam sind.
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Schulforscherin Birgit Eickelmann von der Universität Paderborn betont im Tagesspiegel-Interview zum Digitalpakt, dass angehende Lehrkräfte in der theoretischen und praktischen Ausbildungsphase von Anfang an mit dem Lehren mit digitalen Medien vertraut gemacht werden müssten.

Digitalisierung: Empfehlungen für Hochschulen entwickelt – Kultusministerkonferenz
Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat in einem breit angelegten Dialogprozess Empfehlungen zur Digitalisierung in der Hochschullehre erarbeitet und verabschiedet. Zum Thema Lehrerbildung heißt es dort: „Im Rahmen ihres Studiums sind die angehenden Lehrerinnen und Lehrer optimal dafür auszubilden, digitale Kompetenz in die Schulbildung zu integrieren.” – „Die Länder [...] werden für die Weiterentwicklung des Lehrkräftestudiums Anreize für notwendige Veränderungsprozesse schaffen, etwa auch im Rahmen der zweiten Phase der Qualitätsoffensive Lehrerbildung.”
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Umfrage belegt: Schulen brauchen Kümmerer vor Ort für erfolgreiche Digitalisierung – Deutsche Telekom Stiftung
Eine aktuelle Umfrage der Deutsche Telekom Stiftung belegt: Viele Schulen sind noch nicht so aufgestellt, dass sie auch wirklich von der Unterstützung aus dem DigitalPakt Schule profitieren können. Die Studie macht es ganz klar: Für die erfolgreiche Umsetzung des DigitalPaktes ist neben Technik vor allem mehr qualifiziertes Personal an den Schulen notwendig”, erklärt Dr. Thomas de Maizière, Vorsitzender der Deutsche Telekom Stiftung.
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„Nach dem Digitalpakt: Zeit, das Ganztagsversprechen einzulösen” – Bertelsmann Stiftung
Nach der Grundgesetzänderung für den Digitalpakt kommt ein weiteres Vorhaben des Bundes in den Blick: der im Koalitionsvertrag versprochene Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz für Grundschulkinder. Dass sich entsprechende Investitionen ökonomisch rechnen, zeigt eine Modellrechnung einer Forschergruppe um die ökonomen Prof. Tom Krebs und Dr. Martin Scheffel im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.
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Umfrage: Jede zweite Schulleitung kämpft mit Lehrermangel – Verband Bildung und Erziehung
Wie schon 2018 wurde erfragt, wie zufrieden Schulleitungen mit ihrem Beruf sind, was die größten Belastungsfaktoren sind und wo sie Verbesserungsbedarf sehen. Sagte letztes Jahr noch jede dritte Schulleitung, mit Lehrermangel kämpfen zu müssen, ist es jetzt jede zweite. Auch die Politik erhält insgesamt kein gutes Zeugnis der Schulleitungen: 86 Prozent der Befragten sehen es als belastend an, dass die Politik bei ihren Entscheidungen den tatsächlichen Schulalltag nicht ausreichend beachtet.
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Gegen die Fragmentierung der Lehrerbildung – Frankfurter Allgemeine Zeitung
Prof. Stefan Kipf (HU Berlin) setzt sich in der FAZ mit dem Grundproblem der Lehrerbildung auseinander, theoretisches Lernen und Berufsvorbereitung ins Gleichgewicht zu bringen. Die Fachwissenschaft müsse sich stärker an ihrer Teilhabe an der Lehrerbildung bekennen, die Fachdidaktik ihrer Rolle als Bindeglied zwischen Universität und Schule besser gerecht werden.
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Umfrage: Lehrkräfte sehen deutsche Schulen digital abgehängt – Bitkom
Die Mehrheit der Lehrkräfte steht digitalen Medien aufgeschlossen gegenüber und würde diese auch gerne häufiger im Unterricht einsetzen. Allerdings fehlt es in vielen Schulen an der technischen Ausstattung. Auch wünschen sich viele Lehrkräfte eine bessere Aus- und Weiterbildung speziell im Hinblick auf Digitalthemen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 503 Lehrkräften im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.
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Demokratiebildung in der Lehrerausbildung – Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die FAZ beleuchtet in einem Artikel das Thema Demokratiebildung und den Umgang von Lehrkräften mit rassistischen und demokratiefeindlichen Aussagen im Klassenzimmer. Diese Themen müssten in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften stärker thematisiert werden.
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02 Länderspezifische News

[Hamburg] Professorinnen und Professoren kritisieren neue Zulassungskriterien für Referendariate – Universität Hamburg
Seit kurzem können angehende Lehrkräfte in Hamburg ihren Notenschnitt und ihre Chancen auf einen Referendariatsplatz dadurch verbessern, dass sie während des Studiums an Schulen arbeiten. In einem offenen Brief kritisieren dies nun mehr als 40 Professorinnen und Professoren der Universität Hamburg. Sie befürchten einen „Qualitätsverlust in Unterricht und Lehrerbildung”.
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[Sachsen] Kultusminister Piwarz macht sich für multiprofessionelle Teams stark – Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Sachsens Schulen werden vielfältiger und die Schülerschaft heterogener. Damit steigen die Herausforderungen für das Lehrpersonal und die Belastungen nehmen zu. Zwei neue Programme sollen Lehrkräfte entlasten: Mit dem Programm „Schulassistenz” erhalten Schulen mit besonderen Herausforderungen zusätzliches nichtpädagogisches Personal. Im Rahmen des Pilotprojekts „Budgetierung von Lehrerarbeitsvermögen” wird Schulen für außerunterrichtliche Projekte fehlendes Lehrpersonal in Geld ausgezahlt.
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[Sachsen-Anhalt] Hoher Seiteneinsteiger-Anteil bei Bewerbungen auf Lehrerstellen – News4Teachers
Nachdem das Land kürzlich knapp 900 Lehrerstellen ausgeschrieben habe, gebe es über 1.000 Bewerbende. Dennoch könnten wohl nicht alle Stellen besetzt werden: Fast die Hälfte der Bewerbungen komme von Seiteneinsteigenden ohne Lehramtsstudium, weniger als ein Fünftel der Bewerberinnen und Bewerber absolviere derzeit das Referendariat im Rahmen der Lehrerausbildung.
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[Thüringen] Lehrermangel: Grundschule muss Unterricht einstellen – News4Teachers
Der Fall einer Grundschule in Thüringen, die aufgrund des Lehrermangels kurzzeitig den Unterricht einstellen müsse, sorge für erneute Forderungen nach mehr Lehramtsstudienplätzen vonseiten der Verbände und Gewerkschaften. Außerdem sollten laut GEW-Chefin Marlies Tepe angehende Lehrkräfte in einem Bachelor-Studiengang zunächst Grundlagen studieren und sich erst später auf eine Schulform spezialisieren. Dies schaffe mehr Flexibilität zwischen den Lehrämtern.
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03 Hochschulspezifische News

[Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft] kunstlabore.de – Materialien für kreative Bildung in Schulen
www.kunstlabore.de, die Plattform für kreative Bildung an Schulen, ist online. Projektleiterin Prof. Dietmut Schilling: „Unsere Studierenden, mittlerweile angehende Kunst-Lehrerinnen, haben im Rahmen des Projektes als Artist-in-Residence bereits vor ihrem Masterstudium an den Schulen sehr wertvolle Erfahrungen gesammelt. Das intensive Erleben des Erfahrungsraums Schule in der Ausbildung von Kunstlehrern sollte eine deutlich größere Rolle spielen und sehr viel früher eingesetzt werden”.
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[Universität Bochum] Programm für geflüchtete Lehrkräfte: Neuer Durchgang startet
25 geflüchtete Lehrerinnen und Lehrer haben sich ein Jahr lang an der Universität Bochum weitergebildet. Das Programm „Lehrkräfte plus” bietet ihnen eine Perspektive, ihren Beruf auch in Deutschland auszuüben. Mit Beginn des Sommersemesters 2019 starten die nächsten 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms. Sie kommen überwiegend aus Syrien, aber auch aus der Türkei, dem Irak und Iran.
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[Universität Duisburg-Essen] Graduiertenkolleg zu querschnittlichen Fragen der Lehrerbildung startet am 1. April
Gegenstand des interdisziplinären Kollegs ist die fachdidaktische sowie bildungswissenschaftliche Beforschung von Lehr-Lern-Prozessen über die gesamte Breite der Lehrerausbildung, vom Grundschulbereich bis hin zum tertiären Sektor. Das Kolleg ist theoretisch eingebettet in das Projekt ProViel, dem Programm der Universität Duisburg-Essen im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung”.
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[Universität Paderborn] Offizieller Startschuss für Aufbau eines Instituts für Islamische Theologie
Das Institut soll einerseits Forschungsarbeit aus muslimischer Sicht im Bereich der Koranexegese – also der Interpretation des Korans –, der systematischen Theologie, der Normenlehre und der Religionspädagogik leisten. Andererseits sollen Studiengänge für die Ausbildung von Lehramtsstudierenden entwickelt werden.
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[Universität Wuppertal] Auftrag sexuelle Bildung: Angehende Lehrerinnen und Lehrer besser vorbereiten
Schülerinnen und Schüler sollen lernen, selbstbestimmt und selbstbewusst mit ihrer eigenen Sexualität umzugehen. Laut Schulordnungsgesetz gehört die Sexualerziehung – ergänzend zum Elternhaus – zum Erziehungsauftrag der Schule. Seit 1977 ist dies sogar bundesverfassungsgerichtlich beschlossen. Was jedoch fehlt, ist das entsprechende Angebot im Rahmen der universitären Lehrerbildung. Das Projekt „Sexuelle Bildung angehender Lehrerinnen und Lehrer” an der Universität Wuppertal will das ändern und Studierende besser auf ihren Auftrag der fächerübergreifenden Sexualerziehung vorbereiten.
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 04 Veranstaltungen

[Universität Vechta] Podiumsdiskussion: Das Ende der Kreidezeit? Mit Apps und Videos zum Schulabschluss – 04.04.2019
Begriffe wie Schule 4.0, Flipped Classroom oder Open Educational Ressources stehen für den kommenden digitalen Wandel in Schule und Unterricht, den Deutschland – so scheint es – dringend benötigt. Aber ist digital wirklich besser? Zur Podiumsdiskussion zu diesem Thema laden das Zentrum für Lehrerbildung und das Kompetenzzentrum für Lehrerfortbildung der Universität Vechta in Kooperation mit dem Gymnasium Lohne ein.
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[Universität Potsdam] 5. Netzwerktagung "Campusschulen" und Tag der Lehrerbildung 2019 – 09.05.2019
Am 9. Mai 2019 richtet das Projekt „Campusschulen” der Universität Potsdam gemeinsam mit dem Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung eine gemeinsame Tagung zum Thema „Reflexion fördern” aus. Mit dieser gemeinsamen Tagung werden erstmals auf der 5. Netzwerktagung des Projektes „Campusschulen” Planungen und Erfahrungen der gemeinsamen Netzwerkarbeit zur Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie die Ansätze der Reflexionsförderung in der ersten und zweiten Phase der Lehrkräftebildung in Brandenburg gebündelt vorgestellt.
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05 Internationale News

[Schweiz] Zürcher Hochschulen lancieren Digitalisierungsoffensive – Neue Zürcher Zeitung
Als Teil der Initiative, an der in Zürich auch die Universität, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften und die Hochschule der Künste beteiligt seien, wolle sich die Pädagogische Hochschule Zürich neuen Formen des digitalen Lehrens und Lernens widmen. Beispiele dafür seien adaptive Lernfördersysteme für einen individualisierten Unterricht und digitale Selbstlernangebote zur Stärkung der digitalen Fähigkeiten von Lehrkräften.
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06 Dokumente/Literatur

Bikner-Ahsbahs, Angelika / Peters, Maria (Hrsg.): Unterrichtsentwicklung macht Schule. Forschung und Innovation im Fachunterricht. Springer VS, 2019.
Dieser Sammelband stellt die Ergebnisse aus dem Forschungsverbund der Creative Unit FaBiT (Universität Bremen) vor. Zunächst werden Innovation und Wandel im Fachunterricht aus philosophischer, kritisch-pädagogischer und institutioneller Sicht betrachtet. Dann wird illustriert, wie fachbezogene Designprojekte zu einem forschungsorientierten Entwicklungsmotor für Schule werden können.
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McElvany, Nele / Bos, Wilfried / Holtappels, Heinz Günter / Ohle-Peters, Annika (Hrsg.): Bedingungen und Effekte von Lehrerbildung, Lehrkraftkompetenzen und Lehrkrafthandeln. Waxmann, 2019.
Lehrkräften kommt als Gestalterinnen und Gestaltern von Lernumgebungen eine zentrale Rolle für erfolgreiche Lern- und Bildungsprozesse zu. Dieser vierte Band der Reihe „Dortmunder Symposium der Empirischen Bildungsforschung” nimmt die Anforderungen unterschiedlicher Disziplinen der Empirischen Bildungsforschung an die Lehrkraftausbildung in den Blick und diskutiert zu vermittelnde Kompetenzen, die Lehrkräfte benötigen, um erfolgreich unterrichten zu können.
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07 Interviews/Kommentare

Interview mit den Bildungsforschern John Hattie und Klaus Zierer – News4Teachers
Hattie und Zierer sprechen im Interview über die Rolle von Schulleitungen, die Umsetzung der Inklusion und die Frage nach den besten Unterrichtsmethoden. Mit Blick auf die multiprofessionelle Zusammenarbeit an Schulen fordert Hattie, Lehrkräfte schon in ihrer Ausbildung darauf vorzubereiten.
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08 Ausschreibungen

Herausragender Journalismus zum Thema Bildung gesucht – Deutsche Telekom Stiftung
Die Deutsche Telekom Stiftung sucht ab sofort wieder Journalistinnen und Journalisten, denen es besonders gut gelungen ist, Bildungsthemen verständlich und interessant aufzubereiten. Der Medienpreis Bildungsjournalismus wird in den Hauptkategorien „Text” sowie „Audio/Video/Multimedia” verliehen. Bewerbungen und Beitragsvorschläge können bis zum 31. Mai 2019 bei der Stiftung eingereicht werden.
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09 Sonstiges

Bericht über Studienalltag von angehenden Mathematik-Lehrkräften – Deutschlandfunk
Aus der Themenwoche „Mathe fürs Leben”: Das Mathematik-Lehramtsstudium sei für viele Studierende eine große Herausforderung, da es psychologische und pädagogische Inhalte mit Themen wie Numerik und linearer Algebra verbinde. Das hohe Niveau habe allerdings auch den Nebeneffekt, dass viele der angehenden Lehrkräfte sich in Lerngruppen zusammenfänden und so mehr Teamarbeit lernten als Studierende anderer Fächer.
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21. März 2019

KMK-Empfehlungen zur Digitalisierung in der Hochschullehre

Die Empfehlungen zur Digitalisierung in der Hochschullehre sind Teil der Umsetzung der KMK-Strategie "Bildung in der digitalen Welt" und richten sich an die Länder, den Bund und die Hochschulen. Die Empfehlungen sollen u.a. dazu beitragen, die Digitalisierung in der strategischen Gesamtentwicklung der Hochschulen zu berücksichtigen und die hochschulübergreifende Vernetzung zur Qualitätssicherung in den Studiengängen mit Hinblick auf digitale Kompetenzen voranzubringen.

Angehende Lehrerinnen und Lehrer seien im Rahmen ihres Studiums optimal dafür auszubilden, digitale Kompetenz in die Schulbildung zu integrieren. Die Länder werden für die Weiterentwicklung des Lehramtsstudiums für die digitale Welt Anreize für notwendige Veränderungsprozesse schaffen, auch im Rahmen der zweiten Phase der Qualitätsoffensive Lehrerbildung.

08. März 2019

News

DigitalPakt Schule

Nach der Einigung im Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag im Streit um den DigitalPakt Schule hat der Bundestag grünes Licht für eine Änderung des Grundgesetzes gegeben. Wie Bildungsjournalist Jan-Martin Wiarda berichtet, werde der Digitalpakt – entgegen der Forderungen von FDP und Grünen (SWP) – nur Investitionen in Ausstattung und keine Personal- und Wartungskosten abdecken. Dennoch solle die Vereinbarung am 15. März im Anschluss an die Verabschiedung der Grundgesetzänderung auch im Bundesrat unterzeichnet werden. Dann könne laut Bundesbildungsministerin Karliczek (News4Teachers) noch in diesem Jahr das erste Geld an die Schulen fließen.

Die Gesellschaft für Informatik begrüßt die Einigung, mahnt aber auch für die Umsetzung des Digitalpakts eine bessere informatische Qualifizierung der Lehrkräfte und die Ausbildung von mehr Informatik-Lehrkräften an.

Im Rahmen der Publikation des Monitor Lehrerbildung „Lehramtsstudium in der digitalen Welt – Professionelle Vorbereitung auf den Unterricht mit digitalen Medien?!” wurden im Winter 2017/2018 63 lehrerbildende Hochschulen in Deutschland nach verpflichtend im Curriculum verankerten Angeboten zum Erwerb digitaler Medienkompetenz und mediendidaktischer Kompetenzen für Lehramtsstudierende befragt: Beim Lehramt für die Sekundarstufe II (allgemeinbildende Fächer) oder für das Gymnasium gaben zum Zeitpunkt der Erhebung jeweils sieben von 49 Hochschulen an, verpflichtende Angebote in allen Fächern vorzuhalten. Aus den Angaben der befragten Hochschulen ging hervor, dass es aktuell noch mehrheitlich vom Fach abhängt, ob Lehramtsstudierende sich verpflichtend mit digitalen Medien auseinandersetzen müssen oder nicht.

01 Länderübergreifende News

Zivilgesellschaftliche Gemeinschaftsinitiative fördert Medienkonzepte von Schulen in der digitalen Welt – Stifterverband
Stifterverband und Heinz Nixdorf Stiftung fördern in Partnerschaft mit regionalen Stiftungen und Unternehmen ausgewählte Schulen in ganz Deutschland, die gemeinsam mit einer lehrerbildenden Hochschule Medienkonzepte für den Schulalltag entwickeln und umsetzen wollen. Durch die Kooperation von Schulen und lehrerbildenden Hochschulen erhält die Lehrerausbildung gleichzeitig Impulse für den Erwerb von Kompetenzen, die angehende Lehrkräfte für einen zeitgemäßen Unterricht benötigen.
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Forsa-Umfrage: Elternarbeit ist für Lehrkräfte eine der größten Herausforderungen – Robert Bosch Stiftung
Neben dem Lehrermangel und der Inklusion gehört die Zusammenarbeit mit Eltern für Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen derzeit zu den größten Herausforderungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Robert Bosch Stiftung GmbH, die das Deutsche Schulportal veröffentlicht hat. Insgesamt wurden von Mitte November bis Mitte Dezember 2018 bundesweit 1.001 Lehrerinnen und Lehrer an allgemeinbildenden Schulen befragt.
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Die Zeit befragt Stephan Wassmuth, Vorsitzender des Bundeselternrates, zu seiner Sicht auf die Ergebnisse der Umfrage.

didacta 2019 – News4Teachers
Vom 19. bis zum 23. Februar fand in Köln die Bildungsmesse didacta 2019 statt. Mit rund 100.000 Besucherinnen und Besuchern und 915 Unternehmen aus 53 Ländern sei die Messe so groß und international wie nie zuvor gewesen. Zu den beherrschenden Themen habe dieses Jahr die Digitalisierung und ihre Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Bildungswirtschaft gehört: Der Angebotsbereich „didacta digital” habe das meiste Interesse der Fachbesucherinnen und –besucher hervorgerufen.
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Auch der Deutschlandfunk berichtete von den Angebotsbereichen „didacta digital” und „didacta analog”.

Bundesbildungsministerium fördert über ein DAAD-Programm Internationalisierung der Lehrerbildung – Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Angehende Lehrerinnen und Lehrer sollen mehr internationale und interkulturelle Erfahrungen sammeln. Deshalb sollen die Hochschulen die Lehramtsstudiengänge internationaler gestalten können, zum Beispiel durch mehr Kooperationen mit ausländischen Partnerhochschulen. Diese Ziele verfolgt das neue Programm „Lehramt.International” des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD). Das BMBF finanziert das Programm für eine Laufzeit von vier Jahren.
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02 Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] Modellrechnung zum Lehrerbedarf 2020 bis 2030 – Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Aus der Rechnung ergibt sich ein zusätzlicher Lehrerbedarf von rund 10.600 Stellen bis 2030. In die Berechnung zu einem voraussichtlichen Lehrkräfteangebot miteingeflossen ist auch die Studienabbrecherquote, die bei angehenden Grundschullehrkräften inzwischen bei rund 45 Prozent liegt. Kultusministerin Eisenmann: „Wir haben das Wissenschaftsministerium gebeten, gemeinsam mit den Hochschulen zu analysieren, wo die Ursachen dafür liegen, um im nächsten Schritt gemeinsam Maßnahmen zur Verringerung der Abbrecherquote auf den Weg bringen zu können.”
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[Bayern] Diskussionen um Weiterführung des Modellprojekts Islamunterricht – Augsburger Allgemeine
Bayerns neuer Schulminister Michael Piazolo spreche sich für eine Fortführung des Modellversuchs aus. Es sei allerdings noch offen, ob dies als verlängerter Probelauf oder bayernweit als bedarfsgerechter Regelunterricht geschehen werde. Die Resonanz auf das Projekt sei positiv, bei einer Ausweitung des Angebots könnten Islamlehrkräfte zukünftig auch an der Universität Augsburg ausgebildet werden.
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[Berlin] Lehrerverbeamtungspläne werden konkreter – Der Tagesspiegel
Bildungssenatorin Sandra Scheeres habe den SPD-Fachausschuss „Schule” von einer Rückkehr zur Verbeamtung von Lehrkräften überzeugt. Damit steige die Chance, dass auf dem Parteitag Ende März eine Abstimmung herbeigeführt werde. Ein Mitglied des Fachausschusses fordere außerdem die Abschaffung des Numerus Clausus in Lehramtsstudiengängen.
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[Brandenburg] Land stärkt Lehrerbildung mit rund 60 Millionen Euro – Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS)
Die Zahl der Lehramtsstudienplätze für Studienanfängerinnen und Studienanfänger an der Universität Potsdam wird von derzeit rund 650 auf künftig 1.000 Lehramtsstudienplätze jährlich ausgebaut. Dafür stellt das Land in diesem und im kommenden Jahr insgesamt zusätzlich 16,5 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere 44 Millionen Euro stehen in den kommenden Jahren für die Planung und Errichtung eines neuen Lehr- und Forschungsgebäudes für die Lehrerbildung bereit. Unter anderem gibt es neue Studiengänge im Lehramt Förderpädagogik, die ab 2020 mit 60 Plätzen geplant sind.
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[Mecklenburg-Vorpommern] Schwerin als Standort für neue Pädagogische Hochschule im Gespräch – Ostsee Zeitung
Nach Informationen der Ostsee Zeitung diskutiere die SPD über die Gründung einer Pädagogischen Hochschule in Schwerin, um den massiven Lehrermangel im Land zu bekämpfen. Vonseiten der lehrerbildenden Universitäten in Greifswald und Rostock komme hingegen Protest: Die Verlagerung der Lehrerbildung an eine PH sei ein Schritt zurück, die nötige wissenschaftliche Ausbildung könnten nur die Universitäten gewährleisten.
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[Nordrhein-Westfalen] Bericht über Lehrkräfte Plus-Programme – WDR
Westpol im WDR stellt die Programme an den Universitäten Bochum und Bielefeld vor, in denen geflüchtete Lehrkräfte für den Einsatz an Schulen in Nordrhein-Westfalen fortgebildet werden. Auf die Plätze gebe es einen großen Ansturm, dennoch würden die Projekte kaum vom Land gefördert.
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[Rheinland-Pfalz] Trennung der Universität Koblenz-Landau: GEW verlangt Stärkung der Lehramtsausbildung – GEW Rheinland-Pfalz
In einer Stellungnahme zur beabsichtigten Trennung der Universität Koblenz-Landau sorgt sich Klaus-Peter Hammer, Vorsitzender der GEW in Rheinland-Pfalz um die Finanzierung der Hochschulstandorte und verlangt, dass die Bildungswissenschaften und die Bildungsforschung vorangetrieben werden. Außerdem will er, dass an der neuen Universität Koblenz zukünftig wieder das Lehramt für Förderschulen studiert werden kann.
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[Sachsen] Kultusministerium startet mit Hendrik Duryn Online-Kampagne zur Lehrergewinnung – Medienservice Sachsen
Sachsen bekommt im Werben um Lehrernachwuchs prominente Unterstützung. Begleitend zu dem am 11. März beginnenden Einstellungsverfahren für das neue Schuljahr 2019/2020 startet Sachsens Kultusministerium eine Online-Lehrerkampagne mit dem Schauspieler Hendrik Duryn, Hauptdarsteller in der Fernsehserie „Der Lehrer”. Zunächst geht es darum, Lehrerinnen und Lehrer für das kommende Schuljahr zu gewinnen. Aber auch Studierende und Schülerinnen und Schüler sollen für den Lehrerberuf in Sachsen angesprochen werden.
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[Sachsen-Anhalt] Größte Ausschreibung für Lehrerstellen startet – Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt schreibt so viele Lehrerstellen aus wie noch nie. Nach Angaben des Bildungsministeriums stünden 895 Stellen zur Verfügung. Der Schwerpunkt liege auf Grund- (170 Stellen) und Sekundarschulen (252 Stellen). Auch auf Quereinsteigerinnen und –einsteiger solle stärker gesetzt werden. Gleichzeitig starte das Land eine neue landesweite Lehrerwerbekampagne.
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Auch News4Teachers und der Deutschlandfunk berichten über die Ausschreibungen und die Lehrerwerbekampagne in Sachsen-Anhalt.

03 Hochschulspezifische News

[Universität Bielefeld] Kooperation an inklusiven Ganztagsschulen fördern: Bielefelder Projekt bei Bildungsforschungstagung in Berlin
Seit knapp einem Jahr führen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Sonderpädagogik und Pädagogischer Psychologie der Universität Bielefeld im Rahmen des „Bielefelder Fortbildungskonzepts zur Kooperation in inklusiven Schulen” (BiFoKi) Fortbildungen an inklusiven Gesamt- und Sekundarschulen in ganz NRW durch und beforschen diese. Auf der Bildungsforschungstagung des BMBF vom 12. bis 13. März stellen die Projektverantwortlichen ein erstes Zwischenfazit und die Grundzüge ihres Projekts vor.
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[Universität Flensburg] Digitalisierung und Inklusion: Zwei schulische Herausforderungen gemeinsam erforschen
Das inter- und transdisziplinäre Verbundprojekt "Dig*In: Digitalisierung und Inklusion – Grundsatzfragen und Gelingensbedingungen einer inklusiven digitalen Schul- und Unterrichtsentwicklung" der Universität Flensburg und der HU Berlin erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) knapp 1,2 Millionen Euro.
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[Universität Gießen] Lehrerbildung als Gemeinschaftsaufgabe: Justus-Liebig-Universität Gießen im Gespräch mit den Schulen der Region
Die Lehrerbildung nimmt an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) traditionell einen hohen Stellenwert ein. In den Lehramtsstudiengängen sind rund 25 Prozent aller Studierenden der JLU eingeschrieben; neun von elf Fachbereichen sind an der Lehrerbildung beteiligt. Dem regelmäßigen Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Praxis kommt vor diesem Hintergrund eine besondere Bedeutung zu. Die JLU hat daher am 27. Februar 2019 Vertreterinnen und Vertreter der Oberstufenschulen aus der Region zum jährlichen Kooperationsgespräch eingeladen, mehr als 40 Personen nahmen an der Veranstaltung teil.
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[Universität Halle-Wittenberg] Lehrerbildung nicht auf Bedarf der Schulen abgestimmt – Volksstimme
Aus der Beantwortung einer Kleinen Anfrage der Linken durch das Wirtschaftsministerium gehe hervor, dass die Universität Halle am Fächerbedarf des Lehrerarbeitsmarktes vorbei ausbilde. Vor allem in Fächern mit hohem Bedarf wie Physik oder Geografie gebe es noch immer zu wenige Plätze für Lehramts-Erstsemester. Vonseiten der Universität heiße es, man wolle Studierenden keine Vorgaben bei der Fächerwahl machen.
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[Universität Würzburg] UNI-Schule für bessere Lehrerbildung
Studierende der Universität Würzburg organisieren seit 2015 die UNI-Schule, in der sie vor allem Deutsch, aber auch Mathematik und Englisch unterrichten. Diese Initiative trägt zu einer zukunftsfähigen Lehrerbildung bei. Zu den bisher insgesamt 320 Schülerinnen und Schülern der UNI-Schule gehörten Jugendliche und Erwachsene im Alter zwischen 16 und 65 Jahren aus insgesamt 18 Nationen, darunter Syrien, Eritrea, Afghanistan und Äthiopien, aber auch USA, Thailand, Griechenland und Mexiko.
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04 Veranstaltungen

[Universität Siegen] Bildung in der digitalen Welt: Lernen individuell gestalten – Pädagogischer Fachtag – 27.03.2019
In dieser Veranstaltung sollen die Möglichkeiten des Einsatzes digitaler Medien im Unterricht zur Förderung individuellen Lernens in heterogenen Lerngruppen vorgestellt und in fachspezifischen Workshops vertieft werden. Anhand praktischer Beispiele sollen auch Bezüge zum Medienkompetenzrahmen NRW und zur Medienkonzeptarbeit in den Schulen hergestellt werden.
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[Universität Oldenburg] Schulmanagement-Tagung 2019. Aufbruch: Zukunftsfähige Bildung aktiv gestalten – 02.04.2019
Lassen Sie sich auf der Schulmanagement-Tagung 2019 von innovativen Gestaltungsmöglichkeiten und einem neuen Partizipationsverständnis inspirieren. Im Rahmen der Veranstaltung werden ein Hauptvortrag und Impulsreferate angeboten. Den Hauptvortrag zum Tagungsthema hält Margret Rasfeld, Mitbegründerin der Initiative „Schule im Aufbruch gGmbH”.
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[Akademie für Innovative Bildung und Management] aim-Bildungskonferenz – 10./11.05.2019
Bei der aim-Bildungskonferenz am 10./11. Mai 2019 drehen sich mehr als 40 Workshops und Foren um die Frage: Welche Voraussetzungen sind in den Kitas und Schulen notwendig, damit Bildungsgerechtigkeit hergestellt wird? Renommierte Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis berichten von ihren Erfahrungen. Anmeldungen sind jetzt möglich.
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[Qualitätsoffensive Lehrerbildung / Universität Kiel] Workshop: Profilbildung Lehramt – Konturen für Studium, Fächer, Universität – 16./17.05.2019
Ziel des Workshops ist es, den Austausch zwischen den Projekten der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung", allen lehrerbildenden Hochschulen und Universitäten und der interessierten Fachöffentlichkeit zum Programmschwerpunkt "Profilierung und Optimierung der Strukturen der Lehrerbildung an den Hochschulen" zu intensivieren. Das soll über das Kennenlernen der verschiedenen Projektansätze, den Erfahrungs- und Erkenntnisaustausch sowie den Transfer guter Ergebnisse erfolgen.
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[Stifterverband u.a.] Deutsches Lehrerforum 2019 – 12.-14.09.2019
Die Jahresveranstaltung des Deutschen Lehrerforums 2019 bietet unter dem Titel „Haltung zeigen! Demokratie lehren, lernen und leben.” engagierten Lehrkräften den Raum, ihre kreativen Lösungen und erprobten Praxiserfahrungen im Hinblick auf Demokratiebildung vorzustellen und gemeinsam weiterzuentwickeln.
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[Qualitätsoffensive Lehrerbildung] Netzwerktagung: Vernetzung und Kohärenz in der Lehrerbildung – 19./20.11.2019
Im Rahmen der Netzwerktagung der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung” 2019 werden Räume des Dialogs geschaffen, in denen praktische Erfahrungen geteilt und das Verständnis für die Fragestellungen und Arbeitsweisen aller an Studium, Lehre und (hoch-)schulischer Organisationsentwicklung beteiligten Akteurinnen und Akteure gestärkt werden sollen.
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05 Internationale News

[Niederlande] Lehrermangel mit dramatischen Ausmaßen – Deutschlandfunk
Das Image des Lehrerberufs sei in den Niederlanden aufgrund einer Sparpolitik beschädigt worden, wodurch sich der Lehrermangel in den vergangenen Jahren immer mehr ausgeweitet habe. Nun forderten Schulleitervereinigungen dazu auf, bei Krankmeldungen von Lehrkräften keinen Ersatz suchen zu lassen, um auf die prekäre Lage an niederländischen Schulen aufmerksam zu machen.
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[Österreich] Unterrichtsfach Ethik startet 2020/2021 – Wiener Zeitung
Ethik werde zunächst mit dem Schuljahr 2020/2021 an Polytechnischen Schulen und Oberstufen von allgemeinbildenden höheren Schulen eingeführt. Ein Jahr später folge der Unterricht an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen. Auch ein eigenes Lehramtsstudium für das Fach solle aufgebaut werden.
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06 Dokumente/Literatur

Fromm, Martin: Diversität in der Schule. Herausforderungen für Erziehung und Bildung in der Sekundarstufe. utb, 2019.
Die Frage, wie man mit individuellen Verschiedenheiten ergo Diversität pädagogisch reflektiert umgehen kann und will, spielt in der Lehrerbildung und in der Schule eine zentrale Rolle. Zunächst sollen Erscheinungsformen von Diversität und der gesellschaftliche Umgang mit ihr aufgezeigt werden, um das Spannungsfeld und die Rahmenbedingungen zu verdeutlichen, die sich daraus für das pädagogische Handeln in der Schule ergeben.
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Winkler, Iris / Gröschner, Alexander / May, Michael (Hrsg.): Lehrerbildung in einer Welt der Vielfalt. Befunde und Perspektiven eines Entwicklungsprojekts. Klinkhardt, 2018.
Der Band stellt Zielstellungen und Zwischenergebnisse des Entwicklungsprojekts Professionalisierung von Anfang an im Jenaer Modell der Lehrerbildung (ProfJL) vor, das in der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" gefördert wird.
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07 Interviews/Kommentare

Interview mit Andreas Schleicher, OECD-Direktor und Leiter der PISA-Studie, zur Schule in einer digitalen Welt – News4Teachers
Schleicher spricht mit News4Teachers-Herausgeber Andrej Priboschek auf der didacta darüber, wie sich die Rolle der Lehrkraft durch die Digitalisierung verändert: Da die Entwicklung weg von der reinen Wissensvermittlung hin zum Mentoring und der Steuerung von Lernprozessen gehe, werde die Person der Lehrkraft noch wichtiger. Statt auf Fachkompetenzen komme es in Zukunft stärker auf eine charakterliche Vorbildfunktion an.
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Im zweiten Teil des Interviews erklärt Schleicher, was das deutsche Bildungssystem von den weltweit führenden Systemen lernen könne und wie Schulkinder aus sozial schwächeren Familien von der Digitalisierung profitieren.

Interview mit Ute Erdsiek-Rave, Vorsitzende des Expertenkreises Inklusive Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission, zur Umsetzung der Inklusion in Deutschland – Bildungsklick
Erdsiek-Rave bemängelt im Interview, dass Förderschulen Schülerinnen und Schüler mehrheitlich nicht zu qualifizierenden Abschlüssen führten. Es brauche eine Zusammenführung von Förderschulen und allgemeinen Schulen. Außerdem empfiehlt sie die Schaffung eines langfristigen Planungsrahmens für ein inklusives Bildungssystem. Teil eines solchen Planungsrahmens sei auch eine auf Inklusion ausgerichtete Aus- und Fortbildung von Lehrkräften.
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08 Ausschreibungen

Call for Participation: Konferenz Bildung Digitalisierung 2019 – Forum Bildung Digitalisierung
Die #KonfBD19 am 12./13.09.2019 ist eine Plattform für Bildungsinnovationen in der digitalen Welt und wird veranstaltet vom Forum Bildung Digitalisierung gemeinsam mit der Vodafone Stiftung. Ein Drittel des Konferenzprogramms wird aus Vorschlägen kuratiert, die im Rahmen dieses offenen Calls eingereicht werden. Beitragsvorschläge können bis zum Freitag, den 22.03.2019 zugesendet werden.
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09 Sonstiges

Newsletter der Qualitätsoffensive Lehrerbildung 01/2019 – Bundesministerium für Bildung und Forschung
Im neuen Newsletter der Qualitätsoffensive Lehrerbildung werden diesmal die „Zukunftswerkstatt Inklusion” der Universitätsallianz Ruhr, eine Kooperation zwischen TU Berlin und FSU Jena und transdisziplinäre Entwicklungsteams der Universität Lüneburg vorgestellt. Weitere Artikel widmen sich der Frage, was Projekte nachhaltig erfolgreich macht und der Bedeutung von Nachhaltigkeit und Transfer in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung.
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Umfrage: Sollte es Eignungstests für das Lehramt geben? – Deutsches Schulportal
Auf der Seite des Deutschen Schulportals kann man sich an einer Umfrage darüber beteiligen, ob es künftig – nach finnischem Vorbild – verbindliche Eignungstests für das Lehramtsstudium geben solle, in denen auch bestimmte Persönlichkeitsmerkmale der Bewerberinnen und Bewerber geprüft werden.
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01. März 2019

Umfrage: Elternarbeit ist eine der größten Herausforderungen für Lehrkräfte

Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Robert Bosch Stiftung kommt zu dem Ergebnis, dass die Zusammenarbeit mit Eltern für Lehrkräfte derzeit zu den größten Herausforderungen gehört. Insgesamt 21 Prozent der befragten Lehrkräfte sehen die Kommunikation mit Eltern als ein Problem an. 

In der Umfrage, die das Deutsche Schulportal veröffentlicht hat, wurden die Lehrkräfte offen und ohne Vorgabe nach den zurzeit größten Herausforderungen an ihrer Schule befragt. Neben der Elternarbeit nannten die Befragten vor allem den Lehrermangel (30 Prozent), das Verhalten der Schülerinnen und Schüler (23 Prozent) und die Inklusion (21 Prozent).

Auch die Erfahrungen der Lehrkräfte mit Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern waren Thema der Umfrage. Hier meinen 54 Prozent der Lehrkräfte, an deren Schulen Quereinsteigende unterrichten, dass es mit deren Einsatz Probleme gebe. Als häufigste Gründe werden "mangelhafte pädagogische Fähigkeiten" und "Probleme im Umgang mit Schülerinnen und Schülern" genannt .

Insgesamt wurden von Mitte November bis Mitte Dezember 2018 bundesweit 1.001 Lehrerinnen und Lehrer an allgemeinbildenden Schulen befragt.

22. Februar 2019

Schule in der digitalen Welt: Stifterverband und Heinz Nixdorf Stiftung fördern Medienkonzepte

Zusammen mit regionalen Stiftungen und Unternehmen fördern Stifterverband und Heinz Nixdorf Stiftung 14 Schulen in ganz Deutschland, die in Kooperation mit einer lehrerbildenden Hochschule Medienkonzepte für den Schulalltag entwickeln wollen.

Die geförderten Schulen erhalten jeweils 15.000 Euro und werden gemeinsam mit der jeweils kooperierenden Hochschule in das neue Netzwerk Schule in der digitalen Welt aufgenommen. Dieses Förderprogramm soll Schulen dabei unterstützen, Kinder und Jugendliche besser auf ein Leben in der digitalen Welt vorzubereiten. Gleichzeitig soll die Lehrerbildung Impulse erhalten, damit angehende Lehrkräfte die notwendigen Kompetenzen für einen Unterricht in der digitalen Welt erwerben.

Das jetzt bestehende Netzwerk soll in den nächsten Monaten um weitere Teilnehmer erweitert werden.

08. Februar 2019

News

Lehrermangel zum neuen Schulhalbjahr


Zum Start des neuen Schulhalbjahres haben viele Bundesländer mit der Besetzung von Lehrerstellen zu kämpfen. Häufig wird deswegen auf Bewerberinnen und Bewerber ohne vollständige Lehramtsausbildung zurückgegriffen – in Berlin beispielsweise läge laut Tagesspiegel ihr Anteil unter Neueinstellungen bei 44 Prozent. In der Hauptstadt plane Bildungssenatorin Sandra Scheeres neben einer möglichen Rückkehr zur Lehrerverbeamtung (Tagesspiegel) außerdem ein Maßnahmenpaket (rbb), das auch zusätzliche Qualifikationsmaßnahmen für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger enthalte.

In Brandenburg erhalten ab sofort Lehrkräfte, die Seiteinsteigerinnen und Seiteneinsteiger qualifizieren, eine monatliche Zulage (rbb). In Niedersachsen gehe derweil laut Kultusministerium der Anteil von Lehrkräften im Quereinstieg zurück. Eine ähnliche Entwicklung sei aufgrund von mehr Bewerberinnen und Bewerbern auch in Sachsen zu beobachten (Leipziger Volkszeitung). In Sachsen-Anhalt soll in diesem Jahr eine neue Werbekampagne für die Gewinnung von Lehrkräften starten (Mitteldeutsche Zeitung), Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern ergreifen Maßnahmen, um mehr angehende Lehrkräfte in ländliche Regionen zu locken (Ostsee Zeitung).

Daten des Monitor Lehrerbildung zeigen, dass ein Großteil der Bundesländer bereits seit 2014 spezielle öffentlichkeitswirksame Werbemaßnahmen für das Lehramtsstudium betrieb oder betreibt. Auch bei den lehrerbildenden Hochschulen zeigt sich im Zeitvergleich eine steigende Tendenz zu mehr Initiativen zur Rekrutierung von Lehramtsstudierenden seit 2012.

01 Länderübergreifende News


Bildungsgewerkschaft GEW schlägt 10-Punkte-Programm gegen Lehrkräftemangel vor – GEW
„Mit unserem 10-Punkte-Programm legen wir ein Maßnahmenbündel vor, das kurz-, mittel- und langfristig greift”, unterstrich GEW-Vorsitzende Marlis Tepe. Die Kultusministerien müssten aktuell zusätzliche Quer- und Seiteneinsteigerinnen und -einsteiger werben, um die Lücken zu schließen. Dies sei der Preis dafür, dass über Jahre zu wenige Lehrkräfte insbesondere für das Grundschullehramt ausgebildet worden seien.
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Neuer KMK-Präsident Lorz: Wir müssen die Bildungssprache Deutsch stärken – Kultusministerkonferenz
In der vergangenen Woche wurde in einer Feierstunde offiziell die Präsidentschaft der KMK an Hessens Kultusminister Alexander Lorz übergeben. Lorz: „In bildungspolitisch herausfordernden Zeiten ist es wichtig, die Entwicklungen weiter voranzutreiben. Dazu gehören für mich unter anderem nach der Einigung mit dem Bund die Umsetzung des Digitalpakts sowie die Deckung des gestiegenen Lehrkräftebedarfs. Mein Schwerpunkt wird aber auf der Stärkung bildungssprachlicher Kompetenzen in der deutschen Sprache liegen.”
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In einem weiteren Interview beim Bildungsklick äußerte sich Lorz auch zu Maßnahmen gegen den Lehrermangel und den aktuellen Stand der Verhandlungen beim Digitalpakt. Laut Lorz stehe die Qualifizierung der Lehrkräfte bei der Digitalisierung der Schulen aus landespolitischer Sicht an erster Stelle.

„Bildungspolitik muss digitale Bildung in Schule umfassender denken” – Rat für Kulturelle Bildung
„Digitalisierung ist ein kultureller Prozess” – mit dieser zentralen These positioniert sich der Rat für Kulturelle Bildung in seiner Denkschrift „Alles immer smart. Kulturelle Bildung, Digitalisierung, Schule” zur aktuellen Debatte um die digitale Bildung in der Schule. Zu den Empfehlungen des Rates gehört auch, dass die Bereiche Digitalisierung und Kulturelle Bildung in der Lehreraus- und -weiterbildung stärker miteinander verknüpft werden sollten.
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Anlässlich der Veröffentlichung der Denkschrift verfasste Ratsmitglied Benjamin Jörissen einen Gastbeitrag zu digitaler Bildung auf dem Blog Jan-Martin Wiardas.

Verbände machen Lehrermangel für steigende Schulabbrecher-Quote verantwortlich – News4Teachers
In vielen Bundesländern steige der Anteil an Schülerinnen und Schülern, die die Schule verließen, ohne den Abschluss am Ende der zehnten Klasse zu schaffen. Der Anstieg lasse sich nicht nur durch die wachsende Zahl von Schülerinnen und Schülern mit Fluchthintergrund und mangelnden Deutschkenntnissen erklären. Aus Sicht verschiedener Lehrerverbände sei aufgrund des Lehrmangels keine „qualifizierte Förderung” mehr möglich.
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Lehrkräfte an Unis: „Pendler zwischen den Welten” – GEW
taz-Redakteurin Anna Lehmann schreibt für die Zeitschrift „E&W” der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft über Lehrkräfte, die für einige Jahre von der Schule an die Hochschule wechseln. Diese würden zwar in der Bildungspolitik kaum thematisiert, leisteten aber einen unersetzlichen Beitrag für die Ausbildung von Lehramtsanwärterinnen und –anwärtern.
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 02 Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] Studie zeigt Mängel bei Lehrerfortbildungen – Stuttgarter Zeitung
Forschende der Universität Tübingen haben im Auftrag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft zum ersten Mal alle staatlichen Fortbildungsangebote für Lehrkräfte eines ganzen Jahres analysiert. Der Studie zufolge gebe es keine systematische Qualitätssicherung, viele Fortbildungen seien wenig nachhaltig und das Angebot oft unstrukturiert. Dennoch seien die meisten Teilnehmenden mit ihren Fortbildungen zufrieden.
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Auch der Deutschlandfunk berichtet bei Campus & Karriere über die Tübinger Studie.

[Baden-Württemberg] Schülerinnen und Schüler wünschen sich stärkere Einbindung digitaler Medien in den Unterricht – News4Teachers
Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg sehen erheblichen Nachholbedarf beim Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Laut Landesschülerrat betrachteten viele Lehrer digitale Medien als Gegner und nicht als nutzbare Unterrichtsmittel. Lehrkräfte müssten entsprechend geschult werden.
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[Bayern] BLLV mahnt Korrekturen in der Lehrerbildung an – Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV)
Der BLLV habe diese bereits mehrfach angemahnt und im Oktober 2017 das Flexible Lehrerbildungsmodell aufgelegt. "Wir setzen darin, wie es der Titel schon sagt, auf mehr Flexibilität in der Lehrerbildung", so Fleischmann. Das leider immer noch praktizierte Konzept sei zu starr und verhindere so, auf veränderte Anforderungen und Bedarfe entsprechend reagieren zu können.
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[Berlin] Lehramtsstudierende beklagen Studienbedingungen – Der Tagesspiegel
Durch den rapiden Ausbau der Studienplätze in der Berliner Lehrerbildung komme es laut Studierenden zu einer Überbelegung von Kursen und Verzögerungen im Studium durch fehlende Praktikumsplätze. Auch die Prüfungsbüros seien überlastet. Studierende kritisierten weiterhin die fehlende Praxisnähe des Studiums. Staatssekretär Steffen Krach wolle sich mit der Schulverwaltung der Kritikpunkte annehmen.
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[Brandenburg] Lehrkräfte aus Refugee Teachers Program im Einsatz – Deutschlandfunk
Ein Beitrag des Deutschlandfunks wirft einen Blick auf den Arbeitsalltag eines syrischen Lehrers an einer Schule in Brandenburg, der seine Zulassung über das Qualifizierungsprogramm für geflüchtete Lehrkräfte der Universität Potsdam erhalten hatte. Mittlerweile unterrichten laut Bericht bereits rund 40 Absolventinnen und Absolventen des Programms an Brandenburger Schulen.
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[Niedersachsen] Lehrkräfte für Islamischen Religionsunterricht fehlen – NDR
Wie das Kultusministerium mitgeteilt habe, fehlen nach wie vor in Regionen mit besonders großer Nachfrage Lehrkräfte für islamischen Religionsunterricht. Künftig stünden jedoch mehr ausgebildete Lehrkräfte zur Verfügung, da die Nachfrage unter Studierenden hoch sei, auch begünstigt durch klare Regelungen zum Tragen des Kopftuches weiblicher Lehrpersonen. In Niedersachsen bildet die Universität Osnabrück Lehrkräfte für islamischen Religionsunterricht aus.
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[Nordrhein-Westfalen] Institut vermeldet Rückschritte bei Inklusion – News4Teachers
Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention in Nordrhein-Westfalen begutachtet und kommt zu dem Ergebnis, dass das Land Rückschritte bei der Inklusion an Schulen macht. Auch die Lehrerbildung müsse noch stärker auf die Bedarfe der Inklusion ausgerichtet werden.
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[Rheinland-Pfalz] Bildungsministerin stellt Initiative für Demokratiebildung in Schulen vor – Ministerium für Bildung
Im Mittelpunkt des Maßnahmenpakets steht, dass den Schülerinnen und Schülern wie den Lehrkräften mehr Möglichkeiten und mehr Zeit für aktives Demokratielernen und -erleben gegeben werden soll. Dazu gehören die Ausweitung des Sozialkundeunterrichts und die Stärkung der Erinnerungskultur, genauso wie die Erfahrung des Wertes von Europa durch Schülerbegegnungen und Austausch. Auch Gedenkstätten-Besuche in der Lehrerausbildung gehören zum Maßnahmenpaket.
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[Saarland] Viele Lehramtsabsolvierende ohne Referendariatsplatz – Saarländischer Rundfunk
Vor allem Lehramtsabsolventinnen und –absolventen mit gesellschaftswissenschaftlichen Fächern hätten schlechte Chancen auf einen nahtlosen Übergang von Studium zu Referendariat und anschließender Verbeamtung. Viele angehende Lehrkräfte bewerben sich daher auf Vertretungsstellen an Schulformen mit Lehrermangel und hielten auch bundesweit nach Stellen Ausschau.
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03 Hochschulspezifische News

[Universität Augsburg] Umweltbildung beginnt in der Lehrerbildung
Die Universität Augsburg hat zum WS 2018/19 eine Zusatzqualifikation im Bereich Umweltbildung aufgebaut. Damit können Lehramtsstudierende aller Schularten und aller Fächer bereits in der ersten Phase der Lehrerbildung umfassend auf eine der dringlichsten gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte vorbereitet werden. In verschiedenen Modulen erwerben Studierende umfassende Kenntnisse über Umwelt- und Nachhaltigkeitstheorien, empirische Studien und aktuelle Diskussionen.
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[Universität Halle-Wittenberg] Internationales Co-Teaching am Zentrum für Lehrerbildung – Campus Halensis
Das Online-Magazin der Uni Halle stellt ein Projekt in der Lehrerbildung vor, mit dem Lehramtsstudierende auf die sprachliche und kulturelle Vielfalt im Klassenzimmer vorbereitet werden. Hierbei sammeln Studierende interkulturelle Erfahrungen, indem sie in kulturell gemischten Tandems mehre Unterrichtsstunden gemeinsam bestreiten.
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04 Veranstaltungen

[Universität Koblenz-Landau] Tagung: Evidenzbasierte Unterrichtsentwicklung und Lehrerbildung – 18./19.02.2019
Unterrichtsentwicklung und Lehrerbildung sind zentrale Bausteine für die Weiterentwicklung des Bildungs- und Schulsystems. An ihrer Ausgestaltung wirken zahlreiche Akteurinnen und Akteure von Schulen, Landesinstitut, Bildungsadministration, Studienseminaren und Universität mit. Die Tagung „Evidenzbasierte Unterrichtsentwicklung und Lehrerbildung” soll einen Austausch zwischen allen Beteiligten in Rheinland-Pfalz ermöglichen.
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[Universität Marburg] 8. ICM-Konferenz „Inverted Classroom: The Next Stage” – 26./27.02.2019
Die Konferenz wird von thematisch abwechslungsreichen Vorträgen und Workshops geprägt sein, sodass gemeinsam die „Next Stage” des Inverted Classroom Modells und der Digitalisierung erforscht und diskutiert werden kann. Die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer erwarten Themen wie Digitales Prüfen, Blockchain, OER, ICM in den Fächern, KI, Online-Lehre, Präsenzphase in digitalen Lehrszenarien sowie Tipps und Tricks zur Videoerstellung.
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[Universität Wuppertal] Fachtagung: BNE-Strukturen gemeinsam gestalten – Austausch und Vernetzung zu BNE in der Lehramtsausbildung in NRW – 07./08.03.2019
Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln bewegen – so lautet die Zielsetzung von „Bildung für nachhaltige Entwicklung” (BNE). Die Frage, wie sich dieser Ansatz strukturell in der Ausbildung von Lehrkräften verankern lässt, steht im Zentrum der Fachtagung am 7. und 8. März 2019 an der Universität Wuppertal.
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[Verband Bildungsmedien / Verband Bildung und Erziehung] Deutscher Lehrertag 2019 Frühjahrstagung – 21.03.2019
„Schule 2019 – Zukunft gestalten!”, so lautet das Motto der Frühjahrstagung des Deutschen Lehrertages, der am 21. März 2019 im Rahmen der Leipziger Buchmesse stattfinden wird. Wie Unterricht in Schule heute und morgen gestaltet werden kann, das vermitteln beim Deutschen Lehrertag 2019 32 praxisorientierte Einzelveranstaltungen, aus denen Teilnehmerinnen und Teilnehmer individuell wählen können.
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[Universität Regensburg] Thementag Theorie-Praxis 2019: Horizonte – Impulse für Schulen von morgen – 28.03.2019
Der Thementag bündelt die Expertise von Universität und Schule in einer gemeinsamen Veranstaltung und macht sie füreinander nutzbar, indem er in insgesamt 26 wissenschaftsbasierten und professionsbezogenen Workshops in zwei Zeitschienen allen an der Lehrerbildung beteiligten Akteurinnen und Akteuren eine Plattform bietet, um sich im gemeinsamen Dialog miteinander auszutauschen und institutionsübergreifend voneinander zu lernen.
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[Universität zu Köln] Tagung „Zukunft Schule” – 28.-30.08.2019
Welche gesellschaftlichen Trends zeichnen sich ab? Welche Auswirkungen hat das auf das Bildungssystem? Wie können wir die Entwicklungen aktiv steuern? Darüber sprechen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Schule, Politik und Medien auf der Tagung „Zukunft Schule”. Für die Moderation konnte das ZfL erneut den Wissenschaftsjournalisten Armin Himmelrath gewinnen.
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05 Internationale News

[Luxemburg] Gewerkschaft fordert Reform des Referendariats – Tageblatt
Nach Ansicht der Gewerkschaft SEW-OGBL sei das Referendariat in seiner derzeitigen Form hauptverantwortlich für das seit Jahren leidende Ansehen des Lehrerberufs im Großherzogtum. Der Stresslevel im Referendariat sei zu hoch, vor allem Grundschullehrkräfte starteten ausgelaugt in den Lehrerberuf.
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06 Dokumente/Literatur

Christophel, Eva / Hemmer, Michael / Korneck, Friederike / Leuders, Timo / Labudde, Peter (Hrsg.): Fachdidaktische Forschung zur Lehrerbildung. Waxmann, 2019.
Der vorliegende Tagungsband der GFD-KOFADIS-Tagung 2017 in Freiburg gibt einen Einblick in die fachdidaktische Forschung zur Lehrerbildung in zahlreichen Fächern, wobei auch die heterogene Zusammensetzung von Schulklassen Beachtung findet. Zudem werden verschiedenste Methoden der Kompetenzentwicklung beleuchtet wie etwa Lehr-Lern-Labore oder auch die Arbeit mit Schulbüchern.
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Fritz, Ursula / Lauermann, Karin / Paechter, Manuela / Stock, Michaela / Weirer, Wolfgang (Hrsg.): Kompetenzorientierter Unterricht. Theoretische Grundlagen – erprobte Praxisbeispiele. utb., 2019.
Die Bildungsdebatten der letzten Jahre haben, verstärkt durch internationale Schulleistungsstudien wie PISA oder TIMSS, den Blick auf die Ergebnisse von Lern- und Bildungsprozessen gelenkt, insbesondere im Spiegel des Kompetenzerwerbs. Die Autorinnen und Autoren stellen konkrete Unterrichtsmethoden und -beispiele vor, die Lehramtsstudierende sowie Lehrerinnen und Lehrer bei der Durchführung kompetenzorientierten Unterrichts unterstützen.
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McElvany, Nele / Schwabe, Franziska / Bos, Wilfried / Holtappels, Heinz Günter (Hrsg.): Lehrerbildung – Potentiale und Herausforderungen in den drei Phasen. Waxmann, 2019.
Dieser Band versammelt ausgewählte Perspektiven aus Bildungsforschung, Bildungspraxis, Bildungspolitik und Bildungsverwaltung mit dem Ziel, bereits erfolgreiche Strategien und Konzepte sowie zukünftige Bedarfe und Desiderate für eine gelingende Lehrerbildung zu identifizieren und zu diskutieren.
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Rott, David / Zeuch, Nina / Fischer, Christian / Souvignier, Elmar / Terhart, Ewald (Hrsg.): Dealing with Diversity. Innovative Lehrkonzepte in der Lehrer*innenbildung zum Umgang mit Heterogenität und Inklusion. Waxmann, 2018.
In diesem interdisziplinär angelegten Band werden hochschuldidaktische Konzepte vorgestellt, die darauf abzielen, dass sich Lehramtsstudierende mit den Themenfeldern Inklusion und Heterogenität auseinandersetzen. Fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Angebote werden gleichermaßen in ihrer Anlage beschrieben und bezogen auf verschiedene Dimensionen dargestellt.
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Salzborn, Samuel/ Kurth, Alexandra: Antisemitismus in der Schule. Erkenntnisstand und Handlungsperspektiven. Wissenschaftliches Gutachten. Januar 2019.
Die Autoren legen ein erstes bundesweites Gutachten zu Antisemitismus in der Schule vor. Es enthält auch Kritik an der universitären Lehramtsausbildung. An den Hochschulen hätten sich in den einschlägigen Fächern (Geschichte, Politikwissenschaft, Germanistik und auch in der Erziehungswissenschaft) Fächerkulturen und damit Curricula etabliert, die nicht mehr an den inhaltlichen Anforderungen der Schul-Lehrpläne ausgerichtet seien. Ein zunehmender Werte-Relativismus in der Erziehungswissenschaft könne zudem fatale Folgen für die Thematisierung von Antisemitismus in der Schule haben.
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07 Interviews/Kommentare

Beitrag von Prof. Klaus Zierer (Universität Augsburg) zur Digitalisierung im der Lehrerbildung – Süddeutsche Zeitung
Der Beitrag des Augsburger Bildungsforschers Klaus Zierer setzt sich kritisch mit der Schwerpunktsetzung Digitalisierung in der neuen Förderphase der Qualitätsoffensive Lehrerbildung auseinander und beleuchtet die Sinnhaftigkeit des Einsatzes von Virtual Reality in der Lehrerbildung zur Simulation von Unterrichtsszenarien.
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Drei Fragen an: Michael Felten – Bildungsklick
Gymnasiallehrer und Buchautor Michael Felten spricht sich im Interview für ein Nebeneinander von Förder- und Regelschulen zum Wohle des einzelnen Kindes aus. Außerdem betont er, wie wichtig es sei, mehr junge Menschen für das Studium der Sonderpädagogik zu gewinnen. Die Rekrutierung des Lehrkräftenachwuchses sei in dem Bereich vor lauter Strukturstreit um die Inklusion unter den Tisch gefallen.
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10. Januar 2019

News

Robert Bosch Stiftung: Verstärkung für den Monitor Lehrerbildung


Lernen mit digitalen Medien, Inklusion, Integration, und Ganztagsausbau – von den heutigen und zukünftigen Lehrern wird viel erwartet. Umso wichtiger ist es deshalb, allen an der Lehrerbildung beteiligten Akteuren durch die Bereitstellung von aussagekräftigen Daten zu Strukturen und Inhalten der Ausbildung von Lehrkräften einen evidenzbasierten Diskurs zu ermöglichen.

Diese Funktion erfüllt bereits seit 2012 der Monitor Lehrerbildung, das bundesweit einzige Infoportal zum Lehramtsstudium. Mit seinen Informationen auf Länder- und Hochschulebene schafft er Transparenz über die erste Phase der Lehrerbildung an den Hochschulen. Daneben hat der Monitor Lehrerbildung durch seine regelmäßigen Publikationen sowie Serviceangebote in der Fachcommunity einen hohen Stellenwert erlangt.

Mit der Robert Bosch Stiftung engagiert sich seit November 2018 ein weiterer Partner im Monitor Lehrerbildung und verstärkt das bisherige Konsortium bestehend aus Bertelsmann Stiftung, CHE Centrum für Hochschulentwicklung, Deutsche Telekom Stiftung und Stifterverband. Durch ihre langjährige und breite Expertise im Bildungsbereich ist die Robert Bosch Stiftung ein wertvoller Partner im Bereich der Lehrerbildung und der Qualitätsentwicklung von Schule.

Gemeinsam will das Partnerquintett des Monitors in den kommenden Jahren weiterhin relevante Daten generieren sowie Einordnungen und Empfehlungen zur bestehenden Situation liefern – neue Veröffentlichungsformate und ein Blick auf die tatsächlichen Bedarfe der Schulpraxis sind bereits geplant.

Unter www.monitor-lehrerbildung.de sind relevante Daten zu dieser ersten Phase der Lehrerbildung übersichtlich dargestellt. 63 Hochschulen und alle 16 Länder beteiligten sich an der Erhebung des Monitor Lehrerbildung 2016. Sämtliche Daten sowie viele weitere Informationen zum Thema sind unter www.monitor-lehrerbildung.de frei zugänglich.

01 Länderübergreifende News


GEW-Chefin Marlis Tepe wünscht sich größeres Engagement im Kampf gegen den Lehrermangel – News4Teachers
Nach Einschätzung Tepes unternehmen die Länder bislang zu wenig gegen den Lehrermangel. In vielen Bundesländern gelte für Lehramtsstudiengänge immer noch ein Numerus Clausus. Außerdem sei es für die Universitäten immer noch unattraktiv Lehrkräfte auszubilden. Die Anstrengungen im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung von 50 Millionen Euro pro Jahr reichen laut Tepe nicht aus.
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Länder hoffen auf schnelle Einigung beim Digitalpakt – FAZ
Allerdings wolle man nicht von der Position abrücken, dass die Grundgesetzänderung, die vor allem eine 50/50-Finanzierung von künftigen Bildungsvorhaben vorsieht, nicht zu akzeptieren sei. Der scheidende KMK-Präsident Holter fordere, dass der Digitalpakt notfalls auch ohne Grundgesetzänderung umgesetzt werden solle, denn das Vorhaben dürfe auf keinen Fall scheitern.
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Europäische Projektpartnerschaft zur unternehmerischen Lehrerausbildung gestartet – Univations GmbH
Mit dem Europäischen Erasmus+ Projekt „Partnership for Initial Entrepreneurship Teacher Education” (PIETE) wird das Ziel verfolgt, unternehmerische Kompetenzvermittlung verstärkt in der Erstausbildung von Lehrkräften der Sekundarstufe II zu berücksichtigen. Um den dafür erforderlichen Wissenstransfer zu gewährleisten, baut die Initiative auf institutionelle Tandemkonstellationen, in denen jeweils Hochschulexperten aus den Bereichen der Lehrerausbildung und der unternehmerischen Bildung eng zusammenarbeiten.
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Groß angelegte Metastudie zieht Nutzen von Digitalisierung an Schulen in Zweifel – Süddeutsche Zeitung
Die Studie des neuseeländischen Forschers John Hattie mit dem Augsburger Pädagogikprofessor Klaus Zierer kommt zu dem Schluss, dass mit einer Revolution des Lehrens und Lernens durch digitale Medien an Schulen nicht zu rechnen sei. Der Lernerfolg verbessere sich kaum, vor allem in Mathematik und Naturwissenschaften bleibe der Effekt hinter den Erwartungen zurück.
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Zahl der Pensionierungen von Lehrkräften weiter rückläufig – Statistisches Bundesamt
Rund 24.400 verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer wurden im Jahr 2017 in den Ruhestand versetzt. Das waren 1.100 Pensionierungen weniger als im Vorjahr (-4,2 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war dies der zweite Rückgang in Folge, nachdem 2015 mit 27.900 Pensionierungen der höchste Wert seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 1993 erreicht worden war.
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02 Länderspezifische News

[Baden-Württemberg] Angehende Lehrkräfte können ihr Referendariat in Teilzeit absolvieren – Stuttgarter Zeitung
Ab diesem Jahr können angehende Lehrkräfte die zweite Phase ihrer Ausbildung auch in Teilzeit absolvieren, sofern sie Kinder betreuen, Familienangehörige pflegen oder eine Schwerbehinderung haben. Das Referendariat dauert in Teilzeit 30 Monate. Für Kultusministerin Eisenmann werde der Lehrerberuf so attraktiver.
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Weiterführende Informationen zum Teilzeit-Referendariat in Baden-Württemberg liefert News4Teachers.

[Berlin] SPD zieht Verbeamtung von Lehrkräften in Betracht – Der Tagesspiegel
Laut Bildungssenatorin Sandra Scheeres sei die Rückkehr zur Verbeamtung zwar kein „Allheilmittel”, aufgrund des akuten Lehrermangels aber auch kein Tabu mehr. Bei den Koalitionspartnern (Linkspartei und Grüne) stoße die Idee auf Kritik: Zunächst solle erhoben werden, ob die fehlende Verbeamtung wirklich ein Grund für den Nachwuchsschwund nach dem Referendariat sei.
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Wie die Berliner Zeitung berichtet, wolle die Berliner SPD zur gerechteren Verteilung von Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern nun außerdem eine „Quereinsteiger-Quote” an Schulen durchsetzen.

[Hamburg] Expertenbericht sieht Defizite bei Lehrerfortbildung – News4Teachers
Der Abschlussbericht einer Expertenkommission zur Verbesserung des Mathematik-Unterrichts in Hamburg sehe große Defizite bei Fortbildungen für Lehrkräfte. Diese bestünden häufig aus einmaligen Veranstaltungen ohne nachhaltigem Konzept und hätten oft keinen direkten Bezug zum Unterricht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der Bericht fordere eine bessere Qualifizierung von Fortbildenden.
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[Hessen] Kultusminister Lorz fordert langfristig angelegten Ausbau von Studienplätzen im Lehramt – Frankfurter Neue Presse
Der neue KMK-Präsident sieht durch die steigenden Anforderungen an Schule auch einen weiter wachsenden Bedarf an Lehrpersonal. Es sollten nicht nur freie Lehrerstellen neu besetzt werden, sondern darüber hinaus weitere Lehrkräfte ausgebildet werden. In Hessen seien die Studienkapazitäten zwar schon ausgebaut worden, die Hochschulen stießen jedoch allmählich an ihre Grenzen.
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[Nordrhein-Westfalen] Schulministerin Yvonne Gebauer im Interview zu ihren Bildungsvorhaben 2019 – Bildungsklick
Gebauer äußert sich im Interview zu den geplanten Maßnahmen gegen den Lehrermangel, für die Qualitätsverbesserung der Schulen und für eine bessere Gewährleistung von Chancengerechtigkeit durch sogenannte Talentschulen. Bei der Inklusion setze Nordrhein-Westfalen vor allem zunächst auf eine Verbesserung der Qualität.
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[Sachsen-Anhalt] Neue Zahlen zum Lehrermangel – Volksstimme
Laut Bildungsminister Marco Tullner habe das Land 2018 rund 1.000 neue Lehrkräfte verpflichtet. Tullner räume allerdings ein, dass diese Einstellungen noch keine sofortige Verbesserung der Unterrichtsversorgung bedeuteten. Spätestens im Februar solle die nächste Ausschreibung für bis zu 600 Stellen starten. Zudem fordere die Linkspartei einen offenen Bewerbungspool, über den sich jederzeit Interessierte bewerben können, statt wie bisher nur zu festen Terminen.
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[Schleswig-Holstein] Lehrerausbildung soll umgebaut werden – Hamburger Abendblatt
Nach Angaben der Koalition aus CDU, FDP und Grünen solle die sogenannte „Einheitslehrkraft” für Gymnasien und Gemeinschaftsschulen abgeschafft werden. An der Universität Flensburg werde es künftig den Master-Studiengang „Lehramt an Gemeinschaftsschulen” geben, während die Universität Kiel und die Musikhochschule Lübeck schwerpunktmäßig auf das Lehramt an Gymnasien vorbereiten sollen.
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[Thüringen] Universitäten offen für schulstufenbezogene Lehrerbildung – Süddeutsche Zeitung
Die Präsidenten der beiden lehrerbildenden Thüringer Hochschulen in Erfurt und Jena hätten sich dafür ausgesprochen, offen über das Modell von Bildungsminister Helmut Holter zu diskutieren. Der letztjährige KMK-Chef hatte vorgeschlagen, von einer Ausbildung nach Schularten auf eine schulstufenbezogene Lehrerbildung umzustellen.
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03 Hochschulspezifische News

[Universität Duisburg-Essen] Kooperationsprojekt: Mathe? Läuft!
Stark nachgefragt ist eine neu entwickelte Fortbildungsreihe, die Kindern im Übergang zur Schule den Spaß am Rechnen vermittelt. Hier lernen Kita-Mitarbeitende und Lehrkräfte, wie spätere Rechenschwierigkeiten früh erkannt werden und wie man rechtzeitig gegensteuert.
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[Universität Passau] Eintauchen in virtuelle Welten im Unterricht – Passauer Forscher erhält in Australien Best-Paper-Award
Immersive Learning, das steht für Eintauchen in eine künstliche Lernumgebung. Mit diesem Thema beschäftigt sich der Informatikdidaktiker Andreas Dengel, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Passau im BMBF-Forschungsprojekt SKILL, in dem innovative Lehr- und Beratungskonzepte in der Lehrerbildung entwickelt werden. Eine seiner Arbeiten wurde nun auf einer Konferenz im australischen Wollongong ausgezeichnet.
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[Universität Siegen] Kooperation soll Lehrermangel an Berufskollegs lindern
Die Universität Siegen und die TH Köln mit Campus Gummersbach haben einen Kooperationsvertrag zur Ausbildung von Lehrkräften für Berufskollegs unterzeichnet. Wer an der TH in Köln oder in Gummersbach einen Bachelor in den Fächern Elektrotechnik oder Maschinenbau abschließt, kann an der Uni Siegen im Idealfall ein auflagenfreies Masterstudium für das Lehramt am Berufskolleg mit den Fächern Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Technische Informatik, Fertigungstechnik und Maschinenbautechnik anschließen.
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[Universität Tübingen] Gemeinsames Projekt zur Digitalisierung in der Lehrerbildung mit der PH Weingarten bewilligt
Die Universität Tübingen und die PH Weingarten haben im Rahmen des Programms 'digital@bw: Digitalisierung in der Lehrerbildung' erfolgreich Fördermittel des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums eingeworben. Innerhalb des Projekts „TPACK 4.0” werden interdisziplinäre, praxisorientierte und forschungsbasierte Ansätze zur Förderung mediendidaktischer Kompetenzen von Lehrpersonen über einen Zeitraum von zwei Jahren entwickelt und beforscht.
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[Universität Tübingen] Projektmittel zur Digitalisierung in der gymnasialen Oberstufe eingeworben
Innerhalb des von der Robert Bosch Stiftung und der Vector Stiftung gemeinsam geförderten Entwicklungs- und Forschungsprojekts GMS Oberstufe Digitale Medien werden adaptive mediendidaktische Konzepte zur Förderung der Medienkompetenzen und des selbstregulierten Lernens von Schülerinnen und Schülern entwickelt und beforscht.
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04 Veranstaltungen

[BilRess-Netzwerk] 10. Netzwerkkonferenz: "Ressourcenbildung erfolgreich gestalten – Initiativen, Projekte, Aktionen" – 19.03.2019
Auf der 10. BilRess-Netzwerktagung werden die Netzwerkmitglieder im Mittelpunkt stehen mit ihrer Vielzahl an Initiativen, Projekten und Aktionen. Wie bei den vergangenen Veranstaltungen werden neben fachlichen Inputs und Diskussionen auch bereits bestehende Ansätze, Konzepte, Curricula und Lehr-Lern-Materialien aus allen Bildungsbereichen vorgestellt und vor allem im interaktiven Ressourcenzirkel konkret erfahrbar gemacht.
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[Universität Paderborn] 8. Paderborner Grundschultag: „Übergänge gestalten – Entwicklungen begleiten” – 20.03.2019
Der Grundschultag 2019 stellt die Gestaltung und Entwicklung von Übergängen in der Schul- bzw. Bildungslaufbahn von Kindern in den Mittelpunkt. Dabei geht es sowohl um Gestaltungsoptionen des Ein- und Übertritts ins Schulsystem, der Übergänge vom Primarbereich in die Sekundarstufe als auch um die Unterstützung bei der Be- und Verarbeitung von Entwicklungen, die für die Zeit des Verbleibs in den jeweiligen Institutionen charakteristisch sind.
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[Universität Münster] Forschen.Lernen.Lehren an öffentlichen Orten – The Wider View – 16.-19.09.2019
Die Tagung soll einen interdisziplinären Dialog über theoretische Zugänge und praktische Umsetzungsmöglichkeiten des Lernens und Lehrens an öffentlichen Orten anregen – insbesondere unter Vertreterinnen und Vertretern der ersten, zweiten und dritten Phase der Lehrerbildung. Im Sinne eines „Wider View” wird neben den Perspektiven der Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften auch die Sicht der Fachwissenschaften mit einbezogen.
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05 Dokumente/Literatur

Brouër, Birgit / Burda-Zoyke, Andrea / Kilian, Jörg / Petersen, Inger (Hrsg.): Vernetzung in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung. Ansätze, Methoden und erste Befunde aus dem LeaP-Projekt an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Waxmann, 2018.
Eine zentrale Anforderung der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung” ist die Vernetzung der Akteurinnen und Akteure, Inhalte sowie Phasen der Lehrerbildung. Der hier vorgelegte Sammelband dokumentiert eine Auswahl der Ansätze, Methoden und Befunde, die in diesem Zusammenhang an der Universität Kiel im Rahmen des QLB-Projekts „Lehramt mit Perspektive” (LeaP) erarbeitet wurden.
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Rothland, Martin / Biederbeck, Ina (Hrsg.): Praxisphasen in der Lehrerbildung im Fokus der Bildungsforschung. Waxmann, 2018.
Dieser Band bietet eine disziplin- und standortübergreifende Zusammenführung von Forschungsanliegen und -zugängen zu Praxisphasen in der Lehrerbildung. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten gehören die unterschiedlichen Lerngelegenheiten innerhalb von Praxisphasen, deren Nutzung und Wirkung sowie das Forschende Lernen, die Begleitung und Betreuung von Lehramtsstudierenden im Rahmen der Praxisphasen.
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06 Interviews/Kommentare

PISA-Chef Andreas Schleicher kritisiert, dass Lehrkräfte wie Fließbandarbeiter behandelt würden – Die Welt
In einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland übt Schleicher Kritik an der derzeitigen Organisation des Lehrerberufes in Deutschland. Dieser sei von zu wenig Selbstbestimmung gekennzeichnet und intellektuell zu unattraktiv. Er fordere außerdem eine größere Bereitschaft zur Teamarbeit seitens der Lehrkräfte.
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Der Berliner Schulleiter Henning Rußbült widerspricht Schleichers Einschätzung in einem Interview im Deutschlandfunk Kultur. Viele Lehrkräfte seien bereits Teamplayer, die aktiv Ideen und Sichtweisen einbrächten.

DAAD-Präsidentin Margret Wintermantel über Auslandssemester unter Fremdsprachenlehrkräften – Neue Presse
Laut Wintermantel sollten angehende Lehrkräfte von Fremdsprachen unbedingt einen eigenen Auslandsaufenthalt während des Lehramtsstudiums realisieren. Vor allem von Studierenden im Grundschullehramt fordert Wintermantel mehr Mobilität. Eine mögliche Maßnahme seien mehr Partnerschaften mit ausländischen Universitäten.
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KMK-Präsident Alexander Lorz im Interview – Handelsblatt
Zur Übernahme der KMK-Präsidentschaft plädiert Lorz für eine stärkere Gewichtung der Bildungssprache Deutsch in den Lehrplänen der Schulen sowie für eine Förderung der Diagnosefähigkeit in der Lehreraus- und –fortbildung. Lorz äußert außerdem Zweifel am Erfolg der durch einige Länder gestarteten Lehrerwerbekampagnen, um mehr Schulabgängerinnen und Schulabgänger für das Lehramt zu begeistern. Man werde weiterhin auf Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger angewiesen sein.
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07 Sonstiges

Podcast: Im Digital der Ahnungslosen – Die Schule der Zukunft – hr2kultur
Ein Podcast von hr2kultur widmet sich anhand der aktuellen Debatte um den DigitalPakt Schule der Frage ob der DigitalPakt in seiner derzeitigen Form überhaupt der richtige Weg sei, um die Schulen ins digitale Zeitalter zu führen. Thematisiert werden der Nutzen von WLAN und Tablets im Klassenzimmer, die Qualifizierung von Lehrkräften und kommerzielle Interessen an Schuldigitalisierung. Auch PISA-Chef Andreas Schleicher wird interviewt.
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