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Monitor Lehrerbildung

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An den Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen kann ein Studium der Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen), 3 (Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen), 4 (Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen), 5 (Lehramt an Berufskollegs) und 6 (Lehramt für sonderpädagogische Förderung) absolviert und mit den Abschlüssen Bachelor und Master abgeschlossen werden. Die Regelstudienzeit beträgt für alle Lehramtstypen im Bachelor sechs Semester und im Master vier Semester. Insgesamt müssen 300 Leistungspunkte erbracht werden.
Praxisphasen inklusive Praxissemester sind landesweit vorgeschrieben.
Auf Landesebene existiert kein zentrales Gremium, das die universitäre Lehrerbildung mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet. Das Thema Lehrerbildung war in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und an der Lehrerbildung beteiligten Hochschulen ein verpflichtendes Themenfeld. Zentren für Lehrerbildung bestehen laut Landesvorgabe an den lehrerbildenden Universitäten in Nordrhein-Westfalen.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2014 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Ja

Worauf lag der Schwerpunkt bei den öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Auf dem Lehramtsstudium in den MINT-Fächern

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Das Ministerium für Schule und Bildung wirbt seit 2008 für ein Lehramtsstudium. Die Werbung ist verbunden mit Informationen zum fächerspezifischen und schulformspezifischen Personalbedarf (insbesondere MINT, Berufskolleg); u.a. Beratungen auf Abi-Messen, Broschüren etc. Beispiel: www.schulministerium.nrw... Weitergehende Werbemaßnahmen - auch über den MINT-Bereich hinaus - sind in Vorbereitung.

Welche Zielgruppen sollten mit den speziellen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium erreicht werden?

  • Alle Abiturienten

  • Studienanfänger mit Migrationshintergrund

  • Frauen in MINT-Lehramtsfächern

  • Männer

Für welche drei Fächer gibt es langfristig (bis 2021) den höchsten Lehrereinstellungsbedarf?

Lehramtstyp Erstes Fach Zweites Fach Drittes Fach
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe siehe Anmerkung siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Mathematik Physik Informatik
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Mathematik Physik Informatik
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Maschinentechnik Elektrotechnik Technische Informatik
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Emotionale und soziale Entwicklung Lernen Geistige Entwicklung
 
Anmerkung:
Weiterführende Informationen sind unter www.schulministerium.nrw... zu finden. Diese Lehrkräftebedarfsprognose gilt grundsätzlich weiterhin. Zwar ist eine leichte Verschiebung von der Sekundarstufe I hin zur Sekundarstufe II zu erwarten, die entsprechende Modifikationen der Einstellungschancen nach sich zieht. Dies ändert jedoch nichts an den grundsätzlich für diese Lehrämter prognostizierten Tendenzen. Unvorhersehbare Bedarfsverschiebungen, z.B. durch die anhaltende Zuwanderung, sind in den Prognosen nicht enthalten und erschweren verlässliche Abschätzungen erheblich. Im Bereich der Grundschulen spielen Lehrbefähigungen keine so entscheidende Rolle. Grundschullehrerinnen und -lehrer haben i.d.R. drei Fächer: Mathematik, Deutsch und ein weiteres Fach.

Anzahl der Lehramtsstudierenden im Jahr 2016

Grundschule, Primarbereich Primarbereich / Sek. I alle oder einzelne Schularten Sek. I Gymnasien / Sek. II (allgemeinbildende Fächer) Berufliche Schulen / Sek. II (berufliche Fächer) Förderschule
1083 - 1129 3052 619 559
 
Indikatoren-Info:
Lehramtsstudierende mit angestrebtem Abschluss Master im 1. und 2. Fachsemester und mit angestrebtem Abschluss Staatsexamen im 7. und 8. Fachsemester

Anzahl von Lehrkräften 2016/17 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
157943 43771
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
1065 339
 

Betreibt oder betrieb das Land seit 2013 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für die Aufnahme eines Studiums 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen'?

  • Ja und zwar: 1. Landesmaßnahme "TeachFuture - Zukunftsberuf Lehrer/in NRW Berufskolleg" 2. Landesmaßnahme "Kooperative Berufskollegs-Lehrerausbildung von Fachhochschulen und Universitäten" (s. www.wissenschaft.nrw.de/...).

Beschreibung der Maßnahmen

  • 1. "TeachFuture": Das Lehramt an Berufskollegs ist als Option der Studien- und Berufswahl wenig präsent. Deshalb gründete das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) 2013 mit Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft (MKW) sowie von Vertretern der Spitzenverbände der Wirtschaft, Lehrerverbänden des Berufskollegs und interessierten Hochschulen des Landes eine gemeinsame Initiative zur Lehrerwerbung am Berufskolleg. Vor dem Hintergrund des hohen Lehrkräftebedarfs an Berufskollegs sollen durch die Initiative „TeachFuture - Zukunftsberuf Lehrer/in am Berufskolleg” Oberstufenschülerinnen und -schüler, potentielle Studienwechsler des ingenieurwissenschaftlichen Studiums und am Lehrerberuf Interessierte verstärkt auf die Chancen des Lehrerberufs am Berufskolleg aufmerksam gemacht werden und auf die sehr guten Einstellungschancen insbesondere in den Fachrichtungen Maschinentechnik, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Gesundheit/Pflege sowie Sozialpädagogik hingewiesen werden. Diese Maßnahme wird durch Messe-Auftritte und verschiedene Medien (Broschüre, Plakate, Flyer, Film) unterstützt. 2. "Kooperative Berufskollegs-Lehrerausbildung": Im Rahmen des Programms zur kooperativen Ausbildung für das Lehramt gewerblich-technischer Fachrichtungen an Berufskollegs (s.o.) werben die kooperierenden Universitäten und Fachhochschulen bei Schülerinnen und Schülern und Studierenden an den Fachhochschulen für ein Studium für das Lehramt der genannten Fachrichtungen.

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen Grundschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Haupt-, Real- und Gesamtschulen; an Gesamtschulen in den Jahrgangsstufen 5-10. Außerdem an Sekundar- und Gemeinschaftsschulen sowie an Weiterbildungskollegs.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Gymnasien und Gesamtschulen, außerdem an Berufskollegs, Sekundar- und Gemeinschaftsschulen sowie an Weiterbildungskollegs.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Lehramt an Berufskollegs Berufskollegs
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt für sonderpädagogische Förderung Förderschulen, außerdem in anderen Schulformen entsprechend der fachlichen und sonderpädagogischen Anforderungen
Geben Sie bitte die Quellen an, in der die Lehramtstypen und Schulformen aufgezeigt werden: § 3 Abs. 1 Lehrerausbildungsgesetz vom 12.05.2009 (GV NRW 2009 S. 308) zuletzt geändert durch Gesetz vom 14.06.2016 (GV NRW 2016 S. 310) § 4 Lehrerausbildungsgesetz vom 12.05.2009 (GV NRW 2009 S. 308) zuletzt geändert durch Gesetz vom 14.06.2016 (GV NRW 2016 S. 310)
 
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Ja, eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Lehrerausbildungsgesetz vom 12.05.2009 (GV NRW 2009 S. 308), zuletzt geändert durch Gesetz vom 14.06.2016 (GV NRW 2016 S. 310); Lehramtszugangsverordnung vom 25.04.2016 (GV NRW 2016 S. 207). Beide Rechtsgrundlagen sind über das Internetportal zum Gesetz- und Verordnungsblatt unter recht.nrw.de/lmi/owa/br_... oder über die Internetseite des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Bildung unter www.schulministerium.nrw... verfügbar.

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 6 Semester 4 Semester
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 6 Semester 4 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6 Semester 4 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 6 Semester 4 Semester
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 6 Semester 4 Semester

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 300 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 300 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 300 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 300 LP
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 300 LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Existenz von Sonderregelungen Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 3 Gemäß § 2 Abs. 2 S. 3 Lehramts- zugangsverordnung kann anstelle des dritten Lernbereichs bzw. des Unterrichtsfachs das vertiefte Studium von Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungs- geschichte treten. § 11 Abs. 6 Nr. 1 Lehrerausbildungsgesetz, § 2 Lehramtszugangsverordnung
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 - § 11 Abs. 6 Nr. 2 Lehrerausbildungsgesetz, § 3 Lehramtszugangsverordnung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 An die Stelle von zwei Unterrichtsfächern kann das Fach Kunst oder Musik alleine treten. § 11 Abs. 6 Nr. 3 Lehrerausbildungsgesetz, § 4 Lehramtszugangsverordnung
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 - § 11 Abs. 6 Nr. 4 Lehrerausbildungsgesetz, § 5 Lehramtszugangsverordnung
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 4 - § 11 Abs. 6 Nr. 5 Lehrerausbildungsgesetz, § 6 Lehramtszugangsverordnung
 
Anmerkung:
Lernbereiche, berufliche Fachrichtungen und sonderpädagogische Fachrichtungen werden hier als Fächer gezählt. Die Sonderregelungen werden nur auf die Zahl der Fächer bezogen, so dass Sonderregelungen, die das Studium einer sonderpädagogischen Fachrichtung anstelle eines Unterrichtsfachs/einer berufl. Fachrichtung ermöglichen, nicht angegeben werden.

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

  • Nein

 
Anmerkung:
Überlegungen, die sonderpädagogischen Studiengänge abzuschaffen, gibt es nicht. Überlegungen, sie neu zu strukturieren, gibt es insofern, als dass mit dem geänderten Lehrerausbildungsgesetz, das am 07.05.2016 in Kraft getreten ist, die Möglichkeit der Durchführung eines Modellversuchs zur Erprobung innovativer Formen der sonderpädagogischen Qualifizierung geschaffen wurde (bezogen auf das Lehramt an Grundschulen, vgl. § 11 Abs. 6 Lehrerausbildungsgesetz). Darüber hinaus gibt es an zwei Hochschulen neue Strukturen zum Erwerb des Lehramts für sonderpädagogische Förderung durch Abschluss eines speziellen zusätzlichen Masterstudiengangs.

Wurden oder werden im Land seit 2011 Reformen/Reformmodelle des 'Lehramts an beruflichen Schulen' (Lehramtstyp 5) durchgeführt?

  • Ja, und zwar im Jahr/in den Jahren siehe Beschreibung

Beschreibung der Reformen

  • 1. Qualifikation von Lehrkräften am Berufskolleg in den technischen Fachrichtungen Maschinen-, Elektro- und Fahrzeugtechnik: Lehrkräfte am Berufskolleg, die bereits dort unterrichten, können sich in den o.g. technischen Fachrichtungen weiterqualifizieren. 2. Programm zur kooperativen Lehrerausbildung für das Lehramt an Berufskollegs: Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) fördert im Bereich Lehramtsstudium für das Berufskolleg seit 2013 den Auf- und Ausbau der Studienkapazitäten für die kooperative Ausbildung von Berufskolleg-Lehrkräften mit insg. 11 Millionen Euro. Beteiligt sind fünf Verbünde von Universitäten und Fachhochschulen an den Standorten Wuppertal, Aachen, Münster, Paderborn und Siegen. 3. "Dualer Master of Education für das Lehramt an Berufskollegs": Seit dem Wintersemester 2015/16 werden Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen mit Bachelorabschluss in technischen Fachrichtungen an der Bergischen Universität Wuppertal in dem o.g. berufsbegleitenden Studiengang für den Lehrerberuf qualifiziert. Das Studium ist verbunden mit einer Einstellung als Lehrkraft an einem Berufskolleg. Mit den Universitäten Aachen, Münster, Paderborn und Siegen bieten seit 2017 auch die anderen vier kooperativen Hochschulstandorte einen entsprechenden berufsbegleitenden Master-Studiengang an. 4. Erleichterung des Studienzugangs für Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen aufgrund geänderter Rechtsvorschriften 5. Einrichtung einer besonderen Beratungsstelle für das Lehramt an Berufskollegs beim Landesprüfungsamt

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 55
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 55
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 3 67
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 4 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 5 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 6 15
Bildungswissenschaften 64
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 7 25
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 8 6
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 9 80
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 10 80
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 11 20
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 12 20
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 81
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 13 25
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 14 6
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 15 100
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 16 100
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 17 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 18 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 41
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 19 25
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 20 6
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 21 100
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 22 100
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 23 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 24 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 41
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 25 25
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 26 6
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 27 55
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 28 55
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 29 k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 30 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 31 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 26
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 32 k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 33 6
 
Anmerkung:
1 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
2 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
3 Es gibt zwei Lernbereiche, die im Umfang von je 55 LP studiert werden und wahlweise einen weiteren Lernbereich oder ein Unterrichtsfach im Umfang von weiteren 55 LP. Hinzu kommt ein vertieftes Studium eines der Lernbereiche oder des Unterrichtsfachs (12 LP). Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
4 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
5 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
6 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
7 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
8 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend mit 6 LP).
9 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 20 LP fachdidaktische Leistungen.
10 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 20 LP fachdidaktische Leistungen.
11 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 20 LP fachdidaktische Leistungen.
12 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 20 LP fachdidaktische Leistungen.
13 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
14 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend mit 6 LP).
15 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
16 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
17 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
18 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
19 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
20 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend mit 6 LP).
21 Es gibt zwei Varianten: 1. Studium von zwei gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen oder Unterrichtsfächern, 2. Studium einer großen beruflichen Fachrichtung (140 LP) und einer kleinen beruflichen Fachrichtung (60 LP). Die für die gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen/Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen. Bei der Variante mit einer großen und einer kleinen beruflichen Fachrichtung gilt die Mindestvorgabe für den fachdidaktischen Anteil nur für die große berufliche Fachrichtung.
22 Es gibt zwei Varianten: 1. Studium von zwei gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen oder Unterrichtsfächern, 2. Studium einer großen beruflichen Fachrichtung (140 LP) und einer kleinen beruflichen Fachrichtung (60 LP). Die für die gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen/Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen. Bei der Variante mit einer großen und einer kleinen beruflichen Fachrichtung gilt die Mindestvorgabe für den fachdidaktischen Anteil nur für die große berufliche Fachrichtung.
23 Die für die gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen/Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen. Bei der Variante mit einer großen und einer kleinen beruflichen Fachrichtung gilt die Mindestvorgabe für den fachdidaktischen Anteil nur für die große berufliche Fachrichtung.
24 Die für die gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen/Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen. Bei der Variante mit einer großen und einer kleinen beruflichen Fachrichtung gilt die Mindestvorgabe für den fachdidaktischen Anteil nur für die große beruflichen Fachrichtung.
25 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
26 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend mit 6 LP).
27 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
28 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
29 Neben zwei Unterrichtsfächern mit je 55 LP müssen zwei sonderpädagogische Fachrichtungen mit 50 und 55 LP studiert werden.
30 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
31 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
32 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
33 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend mit 6 LP).

Existieren landesweite Vorgaben, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrerausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja und zwar im Umfang von 55 LP Ja und zwar im Umfang von 55 LP Nein Nein
 
Anmerkung:
In NRW gibt es den Lernbereich "Sprachliche Grundbildung" und den Lernbereich "Mathematische Grundbildung". Auf diese bezieht sich die Angabe zu "Deutsch" und zu "Mathematik".
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Gibt es landesweit einheitliche Vorgaben über die Vermittlung der folgenden professionellen Kompetenzen in Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Kompetenzen standen zur Auswahl: Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Inklusion/Heterogenität, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Demokratiebildung, Menschenrechtserziehung. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Sonstiges, und zwar: Fachspezifischer Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken, Pädagogische Medienkompetenz, Didaktische Aspekte einer reflektierten Koedukation, Förderung von Alphabetisierung und Grundbildung, Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Sonstiges, und zwar: Fachspezifischer Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken, Pädagogische Medienkompetenz, Didaktische Aspekte einer reflektierten Koedukation, Förderung von Alphabetisierung und Grundbildung, Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 3 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Sonstiges, und zwar: Fachspezifischer Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken, Pädagogische Medienkompetenz, Didaktische Aspekte einer reflektierten Koedukation, Förderung von Alphabetisierung und Grundbildung, Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 4 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Sonstiges, und zwar: Fachspezifischer Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken, Pädagogische Medienkompetenz, Didaktische Aspekte einer reflektierten Koedukation, Förderung von Alphabetisierung und Grundbildung, Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 5 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Sonstiges, und zwar: Fachspezifischer Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken, Pädagogische Medienkompetenz, Didaktische Aspekte einer reflektierten Koedukation, Förderung von Alphabetisierung und Grundbildung, Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler
 
Anmerkung:
1 Die Angaben beziehen sich auf Vorgaben in unterschiedlicher Form in Lehrerausbildungsgesetz, Lehramtszugangsverordnung, Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen und im Kerncurriculum des Vorbereitungsdienstes; "Vorgaben" sind in der Regel nicht auf (bestimmte) Lehrveranstaltungen bezogen.
2 Die Angaben beziehen sich auf Vorgaben in unterschiedlichen Formen in Lehrerausbildungsgesetz, Lehramtszugangsverordnung, Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen und im Kerncurriculum des Vorbereitungsdienstes; "Vorgaben" sind in der Regel nicht auf (bestimmte) Lehrveranstaltungen bezogen.
3 Die Angaben beziehen sich auf Vorgaben in unterschiedlichen Formen in Lehrerausbildungsgesetz, Lehramtszugangsverordnung, Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen und im Kerncurriculum des Vorbereitungsdienstes; "Vorgaben" sind in der Regel nicht auf (bestimmte) Lehrveranstaltungen bezogen.
4 Die Angaben beziehen sich auf Vorgaben in unterschiedlichen Formen in Lehrerausbildungsgesetz, Lehramtszugangsverordnung, Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen und im Kerncurriculum des Vorbereitungsdienstes; "Vorgaben" sind in der Regel nicht auf (bestimmte) Lehrveranstaltungen bezogen.
5 Die Angaben beziehen sich auf Vorgaben in unterschiedlichen Formen in Lehrerausbildungsgesetz, Lehramtszugangsverordnung, Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen und im Kerncurriculum des Vorbereitungsdienstes; "Vorgaben" sind in der Regel nicht auf (bestimmte) Lehrveranstaltungen bezogen.

Gibt es landesweit einheitliche Vorgaben über die Vermittlung professioneller Kompetenzen zum Umgang mit digitalen Medien im Rahmen von Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja
Dokumentation der Maßnahme:
Lehramtszugangsverordnung (25.04.2016), §10 Nr.1 recht.nrw.de/lmi/owa/br_...
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja
Dokumentation der Maßnahme:
Lehramtszugangsverordnung (25.04.2016), §10 Nr.1 recht.nrw.de/lmi/owa/br_...
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Nein
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Nein
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja
 
Anmerkung:
Lehramtszugangsverordnung (25.04.2016), §10 Nr.1 recht.nrw.de/lmi/owa/br_...

Gibt es landesweit einheitliche Vorgaben über die Vermittlung professioneller Kompetenzen zum methodisch-didaktischen Einsatz digitaler Medien in der Schule im Rahmen von Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja
Dokumentation der Maßnahme:
Lehramtszugangsverordnung (25.04.2016), §10 Nr.1 unter recht.nrw.de/lmi/owa/br_... und Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen (OVP) (24.04.2016), §11 Abs. 3 Satz 8 unter www.schulministerium.nrw... sowie das Kerncurriculum für den Vorbereitungsdienst unter www.schulministerium.nrw...
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja
Dokumentation der Maßnahme:
Lehramtszugangsverordnung (25.04.2016), §10 Nr.1 unter recht.nrw.de/lmi/owa/br_... und Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen (OVP) (24.04.2016), §11 Abs. 3 Satz 8 unter www.schulministerium.nrw... sowie das Kerncurriculum für den Vorbereitungsdienst unter www.schulministerium.nrw...
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja
Dokumentation der Maßnahme:
Lehramtszugangsverordnung (25.04.2016), §10 Nr.1 unter recht.nrw.de/lmi/owa/br_... und Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen (OVP) (24.04.2016), §11 Abs. 3 Satz 8 unter www.schulministerium.nrw... sowie das Kerncurriculum für den Vorbereitungsdienst unter www.schulministerium.nrw...
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja
Dokumentation der Maßnahme:
Lehramtszugangsverordnung (25.04.2016), §10 Nr.1 unter recht.nrw.de/lmi/owa/br_... und Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen (OVP) (24.04.2016), §11 Abs. 3 Satz 8 unter www.schulministerium.nrw... sowie das Kerncurriculum für den Vorbereitungsdienst unter www.schulministerium.nrw...
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja
Dokumentation der Maßnahme:
Lehramtszugangsverordnung (25.04.2016), §10 Nr.1 unter recht.nrw.de/lmi/owa/br_... und Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen (OVP) (24.04.2016), §11 Abs. 3 Satz 8 unter www.schulministerium.nrw... sowie das Kerncurriculum für den Vorbereitungsdienst unter www.schulministerium.nrw...

Angebotene Förderschwerpunkte in den Studiengängen der sonderpädagogischen Lehrämter

  • Förderschwerpunkt Sehen

  • Förderschwerpunkt Hören

  • Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

  • Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung

  • Förderschwerpunkt Lernen

  • Förderschwerpunkt Sprache

  • Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung

 
Anmerkung:
Im Land NRW werden bereits alle Förderschwerpunkte im sonderpädagogischen Lehramt durch die Hochschulen angeboten.

Gibt es Planungen, an der Anzahl an Förderschwerpunkten, in denen derzeit ausgebildet wird, etwas zu ändern?

  • Nein.

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

 
Anmerkung:
Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen sind gesetzlich für das Praxissemester vorgesehen. Zudem ist das Eignungs- und Orientierungspraktikum entsprechend der gesetzlichen Vorgaben bildungswissenschaftlich oder fachwissenschaftlich zu begleiten. Für die anderen Praktika sind entsprechende Veranstaltungen nicht gesetzlich vorgesehen.

Wer führt die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen zu der Praxiszeit in den Schulen (oder schulische Praktika) durch?

  • Wissenschaftler der Hochschule

  • Fachseminarleiter des Studienseminars

  • Sonstige: Ausbildungslehrkräfte der Schule

 
Anmerkung:
Die Angabe bezieht sich auf das Praxissemester.

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

 
Anmerkung:
Die Verpflichtung lässt Ausnahmen zu: Das Berufsfeldpraktikum soll in der Regel außerschulisch absolviert werden, Anrechnungen von nachgewiesenen beruflichen Tätigkeiten sind nach §9 Lehramtszugangsverordnung (2016) möglich.

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Ja, dieses wird auch von der Hochschule eingesehen, aber nicht zur Benotung herangezogen

 
Anmerkung:
Das Portfolio wird bis zum Ende des Vorbereitungsdienstes geführt. Es besteht aus einem Dokumentations- und einem Reflexionsteil. Der Dokumentationsteil kann von der Hochschule eingesehen werden.
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Detaillierte Informationen zum Praxissemester

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Dauer (an der Praktikumsschule) - 5 Monate
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Dauer (an der Praktikumsschule) - 5 Monate
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Dauer (an der Praktikumsschule) - 5 Monate
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Dauer (an der Praktikumsschule) - 5 Monate
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Dauer (an der Praktikumsschule) - 5 Monate
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
 
Anmerkung:
Das Praxissemester umfasst insgesamt 25 LP, die sich entsprechend der vom Ministerium für Schule und Bildung und den Hochschulen am 14.04.2010 unterzeichneten Rahmenkonzeption zur strukturellen und inhaltlichen Ausgestaltung des Praxissemesters wie folgt verteilen: schulpraktischer Teil mindestens 13 LP, Schulforschungsteil mindestens 10 LP. Dies gilt für alle Lehrämter in gleicher Weise.

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
18 Monate www.kmk.org/fileadmin/Da...
 
Anmerkung:
§ 5 Abs. 1 S. 1 Lehrerausbildungsgesetz. recht.nrw.de/lmi/owa/br_...

Mobilität

Gibt es landesweit konzipierte Informationen zu Mobilitätsmöglichkeiten für "wechselwillige" Lehramtsstudierende?

  • Nein, es gibt keine landesweit einheitlichen Vorgaben, die Beratung der Studierenden obliegt den Hochschulen

Nach welchen Kriterien werden im Ausland erworbene Erfahrungen und Leistungen anerkannt?

  • Gemäß § 63a Hochschulgesetz i.d.F. durch das Hochschulzukunftsgesetz vom 16.09.2014 (GV. NRW. 2014 S. 543) werden Prüfungsleistungen und Studienabschlüsse, die an einer anderen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder in Studiengängen an ausländischen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen erbracht wurden, auf Antrag anerkannt, sofern hinsichtlich der erworbenen Kompetenzen kein wesentlicher Unterschied zu den Leistungen besteht, die ersetzt werden. Die erforderlichen Unterlagen über die anzuerkennende Leistung sind vom Antragsteller vorzulegen. Die Beweislast für eine nicht anerkennungsfähige Prüfungsleistung/einen nicht anerkennungsfähigen Studienabschluss liegt bei der Hochschule.

 
Indikatoren-Info:
z.B. Studienleistungen, Praktika

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente/Verfahren zur Kooperation zwischen den zwei Phasen (Hochschulstudium/Vorbereitungsdienst) existieren in Ihrem Land?

  • Schriftlich fixierte Kooperationsvereinbarungen mit bzw. zwischen den Zentren für Lehrerbildung und den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

  • Sonstiges, und zwar: Zusammenarbeit in kooperativen Praxisphasen (siehe auch Praxisbezug); § 30 HG ermöglicht eine Beteiligung der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) in den Zentren für Lehrerbildung (ZfL) der Hochschulen; umgekehrt können die ZfL in den Gremien der ZfsL beteiligt werden.

An welchen Stellen können sich Lehramtsabsolvent(inn)en über die Zulassungsvoraussetzungen zum Vorbereitungsdienst beraten lassen?

  • An den Hochschulen

  • Beim Landesministerium

  • Bei den Bezirksregierungen

  • An sonstiger Stelle

 
Anmerkung:
Das Landesprüfungsamt für Lehrämter hat seit 2015 gesonderte Beratungsstellen für die einzelnen Lehrämter aufgebaut.

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrer(in) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Nein

 
Anmerkung:
Eine gesetzliche Vorgabe dieses Inhalts gibt es nicht.

Bietet das Land für bereits berufstätige Lehrkräfte Fort- bzw. Weiterbildungsmaßnahmen zum Erwerb von Kompetenzen zum Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz digitaler Medien in der Schule an?

  • Ja

Beschreibung der Maßnahmen

  • Medienberaterinnen und Medienberater unterstützen Schulen mit dem Fortbildungsangebot „Lernmittel und Medienberatung“ bei der Entwicklung fachbezogener Lernmittelkonzepte und darauf aufbauender schulischer Medienkonzepte als wesentlicher Beitrag zur Schul- und Unterrichtsentwicklung mit Medien (siehe BASS 20-22 Nr. 8, Anlage 4, Punkt VII).

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrerbildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Nein

Ist die Lehrerbildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld gewesen, zu dem Vereinbarungen getroffen werden mussten?

  • Ja

 
Anmerkung:
Die Ziel- und Leistungsvereinbarungen wurden in NRW durch Hochschulverträge ersetzt.

Betreibt oder betrieb das Land seit 2014 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrerbildung?

  • Ja, (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge, Staatsexamensstudiengänge)

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Ja, und zwar: Förderprogramm zur Umsetzung der Lehrerausbildungsreform aus dem Jahr 2009: bezieht sich auf den Aufbau von Zentren für Lehrerbildung, den Ausbau der Fachdidaktik, die Kompensation der Studienzeitverlängerung in Bezug auf die Lehrämter Grundschule, Haupt-, Real-, Sekundar und Gesamtschule und die Kompensation zusätzlichen Prüfungsaufwands. Seit 2013 zudem weitere Förderung für den Aufbau zusätzlicher Ausbildungskapazitäten für das sonderpädagogische Lehramt sowie weitere Förderung für kooperative Studiengänge für das Berufskolleg-Lehramt.

Welche Maßnahmen zur Einflussnahme auf das Lehramtsstudium an den Hochschulen bei der Vermittlung professioneller Kompetenzen zum Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz digitaler Medien in der Schule ergreift das Land bzw. plant das Land zu ergreifen?

Steuerungsmaßnahme Stand der Umsetzung
Sonstige Maßnahmen: Das Land beteiligt sich aktiv an der Überarbeitung der sog. "Fachstandards" der KMK. k.A.
 
Indikatoren-Info:
Zur Auswahl standen mehrere in der KMK-Strategie 'Bildung in der digitalen Welt' genannte Maßnahmen.

Klare Verantwortungsstrukturen

Ist an den Hochschulen die Existenz einer hochschulinternen, zentralisierten Einrichtungen für die Lehrerbildung (z. B. ein Zentrum für Lehrerbildung) landesweit gesetzlich vorgeschrieben?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es die Möglichkeit für Lehrkräfte aus dem Schuldienst, eine Tätigkeit in der Lehrerbildung an den Hochschulen auszuüben?

  • Ja, in Voll- und Teilzeit

 
Anmerkung:
Möglichkeit zeitlich befristeter Abordnungen

Gibt es Initiativen/Projekte im Bereich der Inklusion in der ersten Phase der Lehrerbildung, die das Land fördert?

  • Ja

Initiativen/Projekte im Bereich der Inklusion in der ersten Phase der Lehrerbildung

  • Förderprogramm "Erweiterung der Ausbildungskapazitäten in der Förderpädagogik" des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, www.mkw.nrw/studium/bewe...

  • Modellstudiengang "Integrierte Sonderpädagogik" an der Universität Bielefeld

  • Modellstudiengang "Integrierte Förderpädagogik" an der Universität Siegen

 
Indikatoren-Info:
Es konnten bis zu drei laufende Initiativen angegeben werden, die das Land fördert.