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Monitor Lehrerbildung

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Faktenblatt zur Lehrerbildung in Nordrhein-Westfalen.

Lehramtstypen:

• LAT 1 (Lehramt an Grundschulen)
• LAT 3 (Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen)
• LAT 4 (Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen)
• LAT 5 (Lehramt an Berufskollegs)
• LAT 6 (Lehramt für sonderpädagogische Förderung)

Studienstruktur:

• Bachelor/Master (alle Lehramtstypen)

Regelstudienzeit:

• Bachelor:

‣ 6 Semester, 180 LP (alle Lehramtstypen)

• Master:

‣ 4 Semester, 120 LP (alle Lehramtstypen)

Praxisphasen:

• Praxisphasen inklusive Praxissemester sind landesweit vorgeschrieben.

Zentrales Gremium, das die universitäre Lehrerbildung mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet:

• Auf Landesebene existiert kein zentrales Gremium, das die universitäre Lehrerbildung mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet.

Lehrerbildungszentren:

• Zentren für Lehrerbildung bestehen laut Landesvorgabe an den lehrerbildenden Universitäten in Nordrhein-Westfalen.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Betreibt oder betrieb das Land seit 2016 Maßnahmen zur bedarfsgerechten Steuerung des Lehrkräftenachwuchses auf Landesebene?

  • Ja, im Rahmen der ersten Phase, und zwar folgende: Ausbau von Studienplatzkapazitäten für die Lehrämter sonderpädagogische Förderung, Grundschule und berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik an Berufskollegs

Hat das Land seit 2016 Maßnahmen ergriffen, um die Studienplätze im Lehramt auszubauen?

  • Ja, und zwar folgende: Programme zum Ausbau von Studienplatzkapazitäten für die Lehrämter Grundschule, sonderpädagogische Förderung und berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik

Dokumentation/Quelle der Maßnahmen

  • In den Hochschulverträgen (Abschluss für 2020 geplant) und in den Verordnungen über die Festsetzung von Zulassungszahlen und die Vergabe von Studienplätzen im ersten Fachsemester

Betreibt oder betrieb das Land seit 2016 spezielle öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium?

  • Ja

 

Welche Zielgruppen sollten mit den speziellen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Werbung für das Lehramtsstudium erreicht werden?

  • Alle Abiturient(inn)en

  • Studieninteessierte mit Migrationshintergrund

  • Studieninteressierte für das Grundschullehramt (Lehramtstyp 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe)

  • Studieninteressierte für MINT-Lehramtsfächer

  • Studieninteressierte für Lehrämter der Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Studierende eines nicht-lehramtsbezogenen Fachstudiums

  • Quereinsteigende/Seiteneinsteigende

  • Studieninteressierte für das sonderpädagogische Lehramt

 
Anmerkung:
Alle Informationen zur Lehrerbildung können unter www.lehrer-werden.nrw/ abgerufen werden. Beratungen von Interessenten erfolgen per E-Mail oder Telefon durch das Landesprüfungsamt für Lehrämter an Schulen (LPA) und seine Außenstellen. Von dort werden auch spezifische Informationstage vor Ort veranstaltet.

Welche Maßnahmen ergreift das Land, um eine möglichst hohe Absolvent(inn)enquote im Lehramtsstudium zu gewährleisten?

  • Als maßgebliche Herausforderungen in Studium und Lehre beschreibt das Hochschulgesetz die Verbesserung der Lehre und des Studienerfolgs. Die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen setzen ihre Anstrengungen zur weiteren Steigerung des Studienerfolgs fort. Der erfolgreichen Umsetzung dieses Ziels dienen die Instrumente des Qualitätsmanagements. Die Hochschulen greifen, den örtlichen Herausforderungen entsprechend, für die konkrete Maßnahmenentwicklung auf innerhalb der Hochschule vorliegende, etablierte und innovative Instrumente der Qualitätsentwicklung zurück. Diese werden ergänzt durch die landesweit verfügbaren Instrumente, wie die Absolventenbefragung, die geplante Studierendenbefragung sowie das ECTS-Monitoring. Mit Hilfe des ECTS-Monitorings können die Hochschulen den individuellen Studienfortschritt auf der Basis verlässlicher Daten ermitteln. Neben hieraus resultierenden Veränderungsbedarfen auf Ebene der Studiengänge sollen beispielsweise auch Beratungsangebote für Studierende entwickelt werden.

Für welche drei Fächer gibt es langfristig (bis 2025) den höchsten Einstellungsbedarf von Lehrkräften?

Lehramtstyp Erstes Fach Zweites Fach Drittes Fach
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe siehe Anmerkung siehe Anmerkung siehe Anmerkung
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Deutsch Mathematik Englisch
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Mathematik Sozialwissenschaften Kunst
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Maschinentechnik Elektrotechnik Technische Informatik
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Emotionale und soziale Entwicklung Geistige Entwicklung Körperliche und motorische Entwicklung
 
Anmerkung:
Weiterführende Informationen sind unter www.schulministerium.nrw... zu finden. Diese Lehrkräftebedarfsprognose gilt grundsätzlich weiterhin, ist jedoch sowohl zeitsensibel als auch ortsspezifisch zu betrachten. Der Bedarf in den Fächern stellt folglich nur eine Orientierungsmarke dar. Unvorhersehbare Bedarfsverschiebungen, z.B. durch eine anhaltende Zuwanderung, sind in den Prognosen nicht enthalten und erschweren verlässliche Abschätzungen erheblich. Im Bereich der Grundschulen besteht die Möglichkeit einer individuellen Profilierung für Studierende nur für das dritte Unterrichtsfach oder Lernbereich.

Anzahl der Lehramtsstudierenden im Jahr 2019

Grundschule, Primarbereich Primarbereich / Sek. I alle oder einzelne Schularten Sek. I Gymnasien / Sek. II (allgemeinbildende Fächer) Berufliche Schulen / Sek. II (berufliche Fächer) Sonderpädagogik
1352 k.A. 1075 3414 692 883
 
Indikatoren-Info:
Lehramtsstudierende mit angestrebtem Abschluss Master im 1. und 2. Fachsemester und mit angestrebtem Abschluss Staatsexamen im 7. und 8. Fachsemester

Anzahl von Lehrkräften 2018/19 (Voll- und Teilzeit)

Anzahl der Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen Lehrkräfte
161386 44110
 

Anzahl von ausländischen Lehrkräften 2018/19

Anzahl der ausländischen Lehrkräfte insgesamt Anzahl der männlichen ausländischen Lehrkräfte
1321 429
 

Dauer des Vorbereitungsdienstes

Dauer des Vorbereitungsdienstes Quelle
18 Monate www.kmk.org/fileadmin/Da...
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Universität Bremen Kooperationsfächer dort: Französisch, Geographie, Spanisch
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Universität Bremen Kooperationsfächer dort: Französisch, Geographie, Spanisch
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Universität Bremen Kooperationsfächer dort: Französisch, Geographie, Spanisch

Gibt es die Möglichkeit, den Vorbereitungsdienst bzw. das Referendariat berufsbegleitend zu absolvieren?

  • Ja

 
Anmerkung:
Diese Möglichkeit besteht nur für die Gruppe der Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger, die nach der Ordnung zur berufsbegleitenden Ausbildung von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern und der Staatsprüfung (OBAS) vom 6. Oktober 2009 i.d.F. vom 8. Juli 2018 ausgebildet werden. Im Rahmen der grundständigen Ausbildung ist diese Möglichkeit – entsprechend den Vereinbarungen in der KMK und im Interesse bundesweiter Anerkennung der Abschlüsse - nicht gegeben.

Macht das Land Vorgaben dazu, welche Qualifizierungsmaßnahmen Quer- und Seiteneinsteigende durchlaufen müssen, um als Lehrkräfte in der Schule eingesetzt werden zu können?

  • Ja, und zwar folgende: Ordnung zur berufsbegleitenden Ausbildung von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern und der Staatsprüfung (OBAS) vom 6. Oktober 2009 i.d.F. vom 8. Juli 2018

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Informationen zum Seiteneinstieg finden sich in der Ordnung zur berufsbegleitenden Ausbildung von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern und der Staatsprüfung (OBAS) vom 6. Oktober 2009 i.d.F. vom 8. Juli 2018. Diese Vorgaben gelten für den Seiteneinstieg und den Erwerb einer vollen Lehramtsbefähigung mit Ausnahme des Lehramtes für die Grundschule und für das Lehramt für Sonderpädagogik. (www.schulministerium.nrw...) Für das Lehramt an Grundschulen besteht durch das Absolvieren einer Pädagogischen Einführung die Möglichkeit, einer unbefristeten Tätigkeit jeweils in den Fächern Kunst, Englisch, Musik oder Sport nachzugehen. Am Ende Qualifizierung wird eine Lehrerlaubnis für das jeweilige Fach erteilt. Der Erwerb einer Lehramtsbefähigung ist damit nicht verbunden. (www.schulministerium.nrw...)

Gibt es für Quer- und Seiteneinsteigende im Land die Möglichkeit, durch speziell auf diese Zielgruppe abgestimmte Qualifizierungsmaßnahmen eine volle Lehramtsbefähigung zu erhalten?

  • Ja

Dokumentation/Quelle der Maßnahmen

  • Diese Möglichkeit besteht für einen bestimmten Personenkreis, der in der Ordnung zur berufsbegleitenden Ausbildung von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern und der Staatsprüfung (OBAS) vom 6. Oktober 2009 i.d.F. vom 8. Juli 2018 benannt ist.

Gibt es die Möglichkeit für voll ausgebildete Lehrkräfte, sich zusätzlich für das Lehramt an einer anderen Schulform berufsbegleitend weiter zu qualifizieren?

  • Ja, und zwar für das Lehramt an folgenden Schulformen: Für alle Schulformen durch ein ergänzendes Studium nach § 15 LABG; für Grundschulen und Schulformen der Sekundarstufe I befristet in besonderen Verfahren (§ 20 Abs. 9 Lehrerausbildungsgesetz; Entwurf zur Erweiterung liegt dem Landtag derzeit vor) sowie für das Lehramt für sonderpädagogische Förderung befristet in besonderen Verfahren (§ 20 Abs. 10 LABG).

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen und Schularten

Lehramtstypenbezeichnung Schulartbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen Grundschulen, Primussschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen Haupt-, Real- und Gesamtschulen; an Gesamtschulen in den Jahrgangsstufen 5-10. Außerdem an Sekundar-, Gemeinschafts- und Primusschulen sowie an Weiterbildungskollegs.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen Gymnasien und Gesamtschulen, außerdem an Berufskollegs, Sekundar-, Gemeinschafts- und Primusschulen sowie an Weiterbildungskollegs.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Lehramt an Berufskollegs Berufskollegs
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt für sonderpädagogische Förderung Förderschulen, außerdem in anderen Schulformen entsprechend der fachlichen und sonderpädagogischen Anforderungen
Geben Sie bitte die Quellen an, in der die Lehramtstypen und Schulformen aufgezeigt werden: § 3 Abs. 1 Lehrerausbildungsgesetz § 4 Lehrerausbildungsgesetz
 
Indikatoren-Info:
Es wurde gefragt, an welchen Schularten die Absolvent(inn)en des entsprechenden Lehramtstyps unterrrichten dürfen.

Ist eine bestimmte Studienstruktur für Lehramtsstudiengänge landesweit vorgeschrieben?

  • Ja, eine gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor/Master

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Lehrerausbildungsgesetz (LABG) und Lehramtszugangsverordnung (LZV). Beide Rechtsgrundlagen sind über das Internetportal zum Gesetz- und Verordnungsblatt unter recht.nrw.de/lmi/owa/br_... oder über die Internetseite des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Bildung unter www.schulministerium.nrw... verfügbar.

Landesweite Regelstudienzeit

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 6 Semester 4 Semester
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 6 Semester 4 Semester
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 6 Semester 4 Semester
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 6 Semester 4 Semester
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 6 Semester 4 Semester

Anzahl der Leistungspunkte

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 180 LP 120 LP 300 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 180 LP 120 LP 300 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 180 LP 120 LP 300 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 180 LP 120 LP 300 LP
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 180 LP 120 LP 300 LP

Anzahl der angebotenen/zu belegenden Unterrichtsfächer

Lehramtstyp Anzahl der Fächer, die studiert werden müssen Existenz von Sonderregelungen Dokumentation/Quelle der Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 3 Gemäß § 2 Abs. 2 S. 3 Lehramtszugangs-verordnung kann anstelle des dritten Lernbereichs bzw. des Unterrichtsfachs das vertiefte Studium von Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (DSSZ) treten. Die Universität Duisburg-Essen plant ein entsprechendes Angebot. § 11 Abs. 6 Nr. 1 Lehrerausbildungsgesetz, § 2 Lehramtszugangsverordnung
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 - § 11 Abs. 6 Nr. 2 Lehrerausbildungsgesetz, § 3 Lehramtszugangsverordnung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 2 An die Stelle von zwei Unterrichtsfächern kann das Fach Kunst oder Musik alleine treten. § 11 Abs. 6 Nr. 3 Lehrerausbildungsgesetz, § 4 Lehramtszugangsverordnung
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 2 - § 11 Abs. 6 Nr. 4 Lehrerausbildungsgesetz, § 5 Lehramtszugangsverordnung
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 4 - § 11 Abs. 6 Nr. 5 Lehrerausbildungsgesetz, § 6 Lehramtszugangsverordnung
 
Anmerkung:
Lernbereiche, berufliche Fachrichtungen und sonderpädagogische Fachrichtungen werden hier als Fächer gezählt. Die Sonderregelungen werden nur auf die Zahl der Fächer bezogen, so dass Sonderregelungen, die das Studium einer sonderpädagogischen Fachrichtung anstelle eines Unterrichtsfachs/einer berufl. Fachrichtung ermöglichen, nicht angegeben werden.

Studieninhalte

Gibt es landesweite Vorgaben zur Verteilung der Pflichtanteile der verschiedenen Studieninhalte (Fachanteile, Fachdidaktik, Praxisphasen, ...)?

  • Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Wie werden die Pflichtanteile der Studieninhalte nach den landesweiten Vorgaben verteilt? (Angaben in LP)

Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 55
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 55
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 3 67
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 4 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 5 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs 6 15
Bildungswissenschaften 64
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 7 25
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 8 6
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 9 80
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 10 80
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 11 20
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 12 20
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 81
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 13 25
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 14 6
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 15 100
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 16 100
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 17 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 18 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 41
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 19 25
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 20 6
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 21 100
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 22 100
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 23 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 24 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 41
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 25 25
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 26 6
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 27 55
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 28 55
Fachwissenschaftlicher Anteil des dritten Unterrichtsfachs 29 k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 30 15
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 31 15
Fachdidaktischer Anteil des dritten Unterrichtsfachs k.A.
Bildungswissenschaften 26
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannte Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)) 32 k.A.
Abschlussarbeit / -prüfung 28
Optionalbereich / Sonstiges 33 6
 
Anmerkung:
1 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
2 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
3 Es gibt zwei Lernbereiche, die im Umfang von je 55 LP studiert werden und wahlweise einen weiteren Lernbereich oder ein Unterrichtsfach im Umfang von weiteren 55 LP. Hinzu kommt ein vertieftes Studium eines der Lernbereiche oder des Unterrichtsfachs (12 LP). Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
4 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
5 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
6 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
7 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
8 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend mit 6 LP).
9 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 20 LP fachdidaktische Leistungen.
10 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 20 LP fachdidaktische Leistungen.
11 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 20 LP fachdidaktische Leistungen.
12 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 20 LP fachdidaktische Leistungen.
13 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
14 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend mit 6 LP).
15 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
16 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
17 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
18 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
19 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
20 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend mit 6 LP).
21 Es gibt zwei Varianten: 1. Studium von zwei gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen oder Unterrichtsfächern, 2. Studium einer großen beruflichen Fachrichtung (140 LP) und einer kleinen beruflichen Fachrichtung (60 LP). Die für die gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen/Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen. Bei der Variante mit einer großen und einer kleinen beruflichen Fachrichtung gilt die Mindestvorgabe für den fachdidaktischen Anteil nur für die große berufliche Fachrichtung.
22 Es gibt zwei Varianten: 1. Studium von zwei gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen oder Unterrichtsfächern, 2. Studium einer großen beruflichen Fachrichtung (140 LP) und einer kleinen beruflichen Fachrichtung (60 LP). Die für die gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen/Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen. Bei der Variante mit einer großen und einer kleinen beruflichen Fachrichtung gilt die Mindestvorgabe für den fachdidaktischen Anteil nur für die große berufliche Fachrichtung.
23 Die für die gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen/Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen. Bei der Variante mit einer großen und einer kleinen beruflichen Fachrichtung gilt die Mindestvorgabe für den fachdidaktischen Anteil nur für die große berufliche Fachrichtung.
24 Die für die gleichwertigen beruflichen Fachrichtungen/Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen. Bei der Variante mit einer großen und einer kleinen beruflichen Fachrichtung gilt die Mindestvorgabe für den fachdidaktischen Anteil nur für die große beruflichen Fachrichtung.
25 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
26 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend mit 6 LP).
27 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
28 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
29 Neben zwei Unterrichtsfächern mit je 55 LP müssen zwei sonderpädagogische Fachrichtungen mit 50 und 55 LP studiert werden.
30 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
31 Die für die Unterrichtsfächer angegebenen LP enthalten jeweils im Umfang von mindestens 15 LP fachdidaktische Leistungen.
32 Die Praxiselemente des Bachelorstudiums sind in den LP der Bildungswissenschaften enthalten. Das Praxissemester umfasst zusätzlich 25 LP.
33 Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte (verpflichtend mit 6 LP).

Existieren landesweite einschränkende Vorgaben, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaften) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

Sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und/oder Englisch verpflichtender Bestandteil der Grundschullehrkräfteausbildung?

Mathematik Deutsch Sachunterricht Englisch
Ja und zwar im Umfang von 55 LP Ja und zwar im Umfang von 55 LP Nein Nein
 
Anmerkung:
In NRW gibt es den Lernbereich "Sprachliche Grundbildung" und den Lernbereich "Mathematische Grundbildung". Auf diese bezieht sich die Angabe zu "Deutsch" und zu "Mathematik".
Indikatoren-Info:
Es wurde nach fachwissenschaftlichen und -didaktischen Studieninhalten der oben genannten Fächer gefragt. Es wurde der Umfang angegeben, wie er im jeweiligen Land festgelegt ist (in Leistungspunkten).

Zu welchen Themen existieren landesweit einheitliche Vorgaben über den Erwerb von professionellen Kompetenzen in Lehrveranstaltungen?

Lehramtstyp Thema
Die folgenden Themen standen zur Auswahl: Schulentwicklung, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Unterrichtsentwicklung (d.h. systematische Verbesserung der Qualität des Unterrichts), Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Inklusion/Heterogenität, Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Demokratiebildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Medienkompetenz in einer digitalen Welt (Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung, Mediendidaktik), Interkulturelle Kompetenz, Überfachliche Kompetenzen (wie Kommunikation, kreatives Problemlösen und Gestaltungsfähigkeit), Personale Kompetenzen (wie Diskurs- und Reflexionsfähigkeit, Teamfähigkeit und Selbstführung). Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar zu:
Schulentwicklung
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Unterrichtsentwicklung
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Individuelle Förderung
Demokratiebildung
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Medienkompetenz in einer digitalen Welt
Interkulturelle Kompetenz
Überfachliche Kompetenzen
Personale Kompetenzen

Sonstiges, und zwar: Didaktische Aspekte einer reflektierten Koedukation, Förderung von Alphabetisierung und Grundbildung
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar zu:Schulentwicklung
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Unterrichtsentwicklung
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Individuelle Förderung
Demokratiebildung
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Medienkompetenz in einer digitalen Welt
Interkulturelle Kompetenz
Überfachliche Kompetenzen
Personale Kompetenzen

Sonstiges, und zwar: Didaktische Aspekte einer reflektierten Koedukation, Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 3 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar zu:
Schulentwicklung
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Unterrichtsentwicklung
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Individuelle Förderung
Demokratiebildung
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Medienkompetenz in einer digitalen Welt
Interkulturelle Kompetenz
Überfachliche Kompetenzen
Personale Kompetenzen

Sonstiges, und zwar: Didaktische Aspekte einer reflektierten Koedukation, Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 4 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar zu:
Schulentwicklung
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Unterrichtsentwicklung
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Individuelle Förderung
Demokratiebildung
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Medienkompetenz in einer digitalen Welt
Interkulturelle Kompetenz
Überfachliche Kompetenzen
Personale Kompetenzen

Sonstiges, und zwar: Didaktische Aspekte einer reflektierten Koedukation, Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 5 Ja, es gibt landesweit einheitliche Vorgaben, und zwar zu:
Schulentwicklung
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Unterrichtsentwicklung
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Inklusion/Heterogenität
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Individuelle Förderung
Demokratiebildung
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Medienkompetenz in einer digitalen Welt
Interkulturelle Kompetenz
Überfachliche Kompetenzen
Personale Kompetenzen

Sonstiges, und zwar: Didaktische Aspekte einer reflektierten Koedukation, Förderung von Alphabetisierung und Grundbildung, Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler
 
Anmerkung:
1 Die Angaben beziehen sich auf Vorgaben in unterschiedlichen Formen in Lehrerausbildungsgesetz, Lehramtszugangsverordnung, Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen und im Kerncurriculum des Vorbereitungsdienstes; "Vorgaben" sind in der Regel nicht auf (bestimmte) Lehrveranstaltungen bezogen.
2 Die Angaben beziehen sich auf Vorgaben in unterschiedlichen Formen in Lehrerausbildungsgesetz, Lehramtszugangsverordnung, Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen und im Kerncurriculum des Vorbereitungsdienstes; "Vorgaben" sind in der Regel nicht auf (bestimmte) Lehrveranstaltungen bezogen.
3 Die Angaben beziehen sich auf Vorgaben in unterschiedlichen Formen in Lehrerausbildungsgesetz, Lehramtszugangsverordnung, Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen und im Kerncurriculum des Vorbereitungsdienstes; "Vorgaben" sind in der Regel nicht auf (bestimmte) Lehrveranstaltungen bezogen.
4 Die Angaben beziehen sich auf Vorgaben in unterschiedlichen Formen in Lehrerausbildungsgesetz, Lehramtszugangsverordnung, Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen und im Kerncurriculum des Vorbereitungsdienstes; "Vorgaben" sind in der Regel nicht auf (bestimmte) Lehrveranstaltungen bezogen.
5 Die Angaben beziehen sich auf Vorgaben in unterschiedlichen Formen in Lehrerausbildungsgesetz, Lehramtszugangsverordnung, Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen und im Kerncurriculum des Vorbereitungsdienstes; "Vorgaben" sind in der Regel nicht auf (bestimmte) Lehrveranstaltungen bezogen.

In welchen landesspezifischen Vorgaben ist Inklusion in Ihrem Land als Gegenstand der 1. Phase der Lehrkräftebildung schriftlich festgehalten?

  • Lehramtsprüfungsordnung(en), Lehrkräftebildungsgesetz, Lehramtszugangsverordnung

Gibt es Landesvorgaben darüber, dass Lehrveranstaltung(en) zum Thema "Inklusion" verpflichtend absolviert werden müssen?

  • Ja, für alle angebotenen Lehramtstypen im Umfang von -LP

 
Anmerkung:
Inklusionsspezifische Themen und Fragestellungen sind im Ausbildungsprofil für alle Lehrämter verbindlich verankert: „ Dabei sind die Befähigung zu einem professionellen Umgang mit Vielfalt insbesondere mit Blick auf ein inklusives Schulsystem sowie die Befähigung zur Kooperation untereinander, mit den Eltern, mit anderen Berufsgruppen und Einrichtungen besonders zu berücksichtigen. Die Ausbildung soll die Befähigung schaffen und die Bereitschaft stärken, die individuellen Potenziale und Fähigkeiten aller Schülerinnen und Schüler zu erkennen, zu fördern und zu entwickeln.“ (§2 Abs. 2 LABG)

In welchen Bereichen stellt Inklusion ein Querschnittsthema dar?

  • Existierendes Querschnittsthema in den Bildungwissenschaften

  • Existierendes Querschnittsthema in den Fachdidaktiken

  • Existierendes Querschnittsthema in den Fachwissenschaften

 
Anmerkung:
Inklusionsspezifische Themen und Fragestellungen sind den Fächern aller Lehrämter mit mindestens 5 LP zu berücksichtigen (§ 1 Abs. 2 LZV). Darüber hinaus sind diese Themen in den bildungswissenschaftlichen Studienanteilen für die jeweiligen Lehrämter mit den Schwerpunkten Diagnose und Förderung (neben Anteilen im Rahmen der Fachdidaktik), Fragen der Inklusion und spezifische Fragen der Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Umfang von mindestens 4 LP vorzusehen (§ 2 ff LZV).
Indikatoren-Info:
Das heißt, es muss kein gesondertes Modul / keine gesonderte Lehrveranstaltung zur Inklusion, aber das Thema ist Gegenstand mehrerer Lehrveranstaltungen.

Praxisbezug

Gibt es landesweite Vorgaben darüber, dass Praxisphasen vorzusehen sind?

  • Ja, Praxisphasen inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika (länger als zehn Wochen)

Sind Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen für die Praxiszeit in den Schulen (bzw. schulische Praktika) an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

 
Anmerkung:
Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen sind gesetzlich für das Praxissemester vorgesehen. Zudem ist das Eignungs- und Orientierungspraktikum entsprechend der gesetzlichen Vorgaben bildungswissenschaftlich oder fachwissenschaftlich zu begleiten. Für die anderen Praktika sind entsprechende Veranstaltungen nicht gesetzlich vorgesehen.

Wer führt die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsveranstaltungen zu der Praxiszeit in den Schulen (oder schulische Praktika) durch?

  • Wissenschaftler(innen) der Hochschule

  • Fachseminarleiter(innen) des Studienseminars

  • Sonstige: Ausbildungslehrkräfte der Schule

 
Anmerkung:
Die Angabe bezieht sich auf das Praxissemester.

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende an den Hochschulen des Landes verpflichtend vorgegeben?

  • Ja, verpflichtend für alle Lehramtstypen vorgegeben

 
Anmerkung:
Die Verpflichtung lässt Ausnahmen zu: Das Berufsfeldpraktikum soll in der Regel außerschulisch absolviert werden, Anrechnungen von nachgewiesenen beruflichen Tätigkeiten sind nach § 9 Lehramtszugangsverordnung möglich.

Gibt es landesweite Vorgaben, dass Lehramtsstudierende ein Portfolio, oder ein anders benanntes, vergleichbares Instrument zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs, führen müssen?

  • Ja, dieses wird auch von der Hochschule eingesehen, aber nicht zur Benotung herangezogen

 
Anmerkung:
Das Portfolio wird bis zum Ende des Vorbereitungsdienstes geführt. Es besteht aus einem Dokumentations- und einem Reflexionsteil. Der Dokumentationsteil kann von der Hochschule eingesehen werden.
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Instrumente zur Reflexion, Weiterentwicklung und Dokumentation des eigenen Kompetenzerwerbs.

Detaillierte Informationen zum Praxissemester

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Dauer (an der Praktikumsschule) - 5 Monate
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Dauer (an der Praktikumsschule) - 5 Monate
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Dauer (an der Praktikumsschule) - 5 Monate
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Dauer (an der Praktikumsschule) - 5 Monate
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Dauer (an der Praktikumsschule) - 5 Monate
Umfang (zugehöriger Veranstaltungen) - -
Studiensemester - 2. oder 3.
Verantwortung - Sowohl die Hochschule als auch das Studienseminar

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Ist die praktische Berufserfahrung als Lehrende(r) eine Bedingung für eine Fachdidaktik-Professur?

  • Nein, es gibt keine gesetzlichen Vorgaben

Gibt es Fort- und Weiterbildungsangebote, die von Lehrkräften ausschließlich an Hochschulen absolviert werden müssen?

  • Nein, aber geplant

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

  • Es ist geplant, einen Masterstudiengang zu etablieren, in dem ein Schwerpunkt auf die Begabungs- und Hochbegabtenförderung gelegt wird.

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Existiert auf Landesebene ein zentrales Gremium o. ä., das kontinuierlich die universitäre Lehrkräftebildung Ihres Landes mit Analysen, Bewertungen und/oder Empfehlungen begleitet?

  • Nein

Betreibt oder betrieb das Land seit 2016 Maßnahmen zur Qualitätssicherung seiner Lehramtsstudiengänge in der ersten Phase der Lehrkräftebildung?

  • Ja, (Re-)Akkreditierung der lehramtsbezogenen Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge)

Stellte die Lehrkräftebildung in den zuletzt abgeschlossenen Zielvereinbarungen/Hochschulverträgen oder ähnlichen Steuerungsinstrumenten zwischen Land und Hochschulen ein Themenfeld dar?

  • Ja

Quelle der Dokumente

War die Sicherung des Lehrkräftenachwuchses Gegenstand der letzten Zielvereinbarungen/Hochschulverträge oder ähnlicher Steuerungsinstrumente im Land?

  • Ja.

Welche Maßnahmen zur Einflussnahme auf das Lehramtsstudium an den Hochschulen zum Erwerb von Medienkompetenz in einer digitalen Welt (Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung, Mediendidaktik) ergreift das Land bzw. plant das Land zu ergreifen?

Steuerungsmaßnahme Stand der Umsetzung
Berücksichtigung der Thematik in Hochschulverträgen Maßnahme ist geplant
Sonstige Maßnahmen: Das Land beteiligt sich aktiv an der Überarbeitung der sog. "Fachstandards" der KMK. Maßnahme wird bereits umgesetzt
 
Indikatoren-Info:
Zur Auswahl standen mehrere in der KMK-Strategie 'Bildung in der digitalen Welt' genannte Maßnahmen und es konnten weitere Maßnahmen genannt werden.

Existieren Förderprogramme seitens des Landes, die speziell auf das Lehramtsstudium ausgerichtet sind?

  • Ja, und zwar: Verschiedene Programme zum Ausbau von Studienplatzkapazitäten für das Grundschullehramt, für das Lehramt für sonderpädagogische Förderung und für das Lehramt an Berufskollegs in der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik. Zudem verstetigte Programme zu dem Aufbau von Zentren für Lehrerbildung, dem Ausbau der Fachdidaktik, zu der Kompensation der Studienzeitverlängerung in Bezug auf die Lehrämter Grundschule, Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschule, zu der Kompensation zusätzlichen Prüfungsaufwands sowie zu der Förderung kooperativer Studiengänge für das Berufskolleg-Lehramt.

In welchem Themenbereichen gibt es landeseigene Förderlinien, die Projekte in der ersten Phase der Lehrkräftebildung zu diesen Themenbereichen fördern?

  • Digitalisierung in der Lehrkräftebildung, und zwar: Oercontent.nrw und Digitale Werkzeuge in der Hochschullehre

  • Inklusion, und zwar: Programm zum Ausbau von Studienplätzen für das Lehramt für sonderpädagogische Förderung

 
Indikatoren-Info:
Die Themen Digitalisierung und Inklusion wurden als mögliche Antwortoptionen vorgegeben. Zudem konnten die Länder weitere Themenbereiche unter Sonstiges nennen.

Verantwortungsstrukturen

Gibt es an den Hochschulen des Landes hochschulinterne, zentralisierte Einrichtungen für die Lehrerbildung Lehrkräftebildung (z. B. Zentren für Lehrerbildung)?

  • Ja, diese sind landesweit vorgegeben

Dokumentation/Quelle der Vorgaben

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Gibt es die Möglichkeit für Lehrkräfte aus dem Schuldienst, eine Tätigkeit in der Lehrkräftebildung an den Hochschulen auszuüben?

  • Ja, in Form von Abordnungen