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Monitor Lehrerbildung

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Justus-Liebig-Universität Gießen

Im Wintersemester 2015/16 waren 28.454 Studierende an der Justus-Liebig-Universität Gießen eingeschrieben. Zu diesem Zeitpunkt waren davon 6.050 Studierende in einen grundständigen Lehramtsstudiengang und 352 Studierende in einen lehramtsbezogenen Bachelor- bzw. lehramtsbefähigenden Masterstudiengang immatrikuliert. Angeboten werden die Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen), 3 (Lehramt an Haupt- und Realschulen), 4 (Lehramt an Gymnasien), 5 (Berufliche und Betriebliche Bildung (BBB)) und 6 (Lehramt an Förderschulen). Fast alle Studiengänge werden in grundständiger Studienstruktur studiert und mit einem Staatsexamen abgeschlossen. Eine Ausnahme bildet der konsekutive Studiengang "Berufliche und Betriebliche Bildung (BBB)", mit dem die Lehrerinnen und Lehrer für die Beruflichen Schulen ausgebildet werden. An der Justus-Liebig-Universität Gießen existiert ein Zentrum für Lehrerbildung. Es handelt sich hierbei um eine zentrale, fachbereichsübergreifende Einrichtung. An der Universität wird sowohl für das Lehramtsstudium im Allgemeinen als auch für spezielle Zielgruppen sowie MINT-Fächer geworben.

 

An der Justus-Liebig-Universität Gießen wird im Rahmen des Bund-Länder-Förderprogramms Qualitätsoffensive Lehrerbildung das Projekt "Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL)" gefördert.

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Sind Beratungsgespräche vor Studienbeginn für Lehramtsstudierende verpflichtend?

  • Nein

Gibt es für Lehramtsstudierende ein verpflichtendes Eignungspraktikum, das vor Studienbeginn absolviert werden muss?

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
Es existiert ein obligatorisches Orientierungspraktikum - es muss vor Studienbeginn oder nach dem ersten Semester absolviert werden. Das Orientierungspraktikum muss nicht für das berufliche und das förderpädagogische Lehramt absolviert werden.

Müssen Studieninteressierte einen Eignungstest absolvieren, um zum Lehramtsstudium zugelassen zu werden?

  • Ja, dieser ist in einigen Fächern und/oder Lehramtstypen obligatorisch: Für die Fächer Sport, Musik und Kunst in den Lehrämtern "Haupt- und Realschule" (Lehramtstyp 3) und "Gymnasien" (Lehramtstyp 4).

Existierten zum WS 2016/17 in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und/oder in den Bildungswissenschaften Zulassungsbeschränkungen zum Bachelorstudiengang (gestufte Studiengänge)?

Zulassungsbeschränkung im WS 2016/17
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Deutsch Nein
Mathematik Nein
Englisch Nein
Bildungswissenschaften Nein
 
Anmerkung:
Die Studiengänge "Lehramt an Grundschulen" und "Lehramt an Förderschulen" ("Sonderpädagogisches Lehramt") sind nicht über einzelne Fächer, sondern als Studiengänge zulassungsbeschränkt; in den Lehrämtern "Haupt- und Realschule" und "Gymnasien" waren einzelne Fächer zulassungsbeschränkt. Die Studiengänge für das berufliche Lehramt sind ebenfalls in Gänze, nicht für spezifische Fächer zulassungsbeschränkt.

Anzahl der Masterplätze für Lehramtsstudierende zum WS 2016/17

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
nicht zulassungsbeschränkt

Anzahl der Masterplätze in den Bildungswissenschaften für Lehramtsstudierende zum WS 2016/17

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
nicht zulassungsbeschränkt

Anzahl der Lehramtsstudierenden im 1. und 2. Fachsemester des Masterstudiengangs zum WS 2015/16

Lehramtstyp Anzahl der Lehramtsstudierenden Anzahl der weiblichen Lehramtsstudierenden
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 48 30
 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte

Existierten zum WS 2016/17 in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und/oder in den Bildungswissenschaften Zulassungsbeschränkungen zum Masterstudiengang (gestufte Studiengänge)?

Zulassungsbeschränkung im WS 2016/17
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Deutsch Nein
Mathematik Nein
Englisch Nein
Bildungswissenschaften Nein
 
Anmerkung:
Die Studiengänge "Lehramt an Grundschulen" und "Lehramt an Förderschulen" ("Sonderpädagogisches Lehramt") sind nicht über einzelne Fächer, sondern als Studiengänge zulassungsbeschränkt; in den Lehrämtern "Haupt- und Realschule" und "Gymnasien" waren einzelne Fächer zulassungsbeschränkt. Die Studiengänge für das berufliche Lehramt sind ebenfalls in Gänze, nicht für spezifische Fächer zulassungsbeschränkt.

Gibt es Initiativen zur Rekrutierung von Lehramtsstudierenden?

  • Ja

Informationen zu den Initiativen

  • Im Rahmen der jährlichen 'Hochschulinformationstage' können sich Schülerinnen und Schüler an der JLU Gießen über Studienfächer informieren.

  • Im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung an der JLU Gießen (Gießener Offensive Lehrerbildung-GOL) werden verschiedene Angebote an Studieninteressierte und Studienanfänger im Lehramt eingerichtet, u.a. wird künftig ein freiwilliges Vorsemester und ein Self-Assessment angeboten.

Gibt es Initiativen zur Rekrutierung spezifischer Zielgruppen?

  • Ja

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Studienanfänger mit Migrationshintergrund, männliche Studienanfänger, Frauen in MINT-Lehramtsfächern, Studierende des Dritten Bildungswegs (Studieren ohne Abitur oder Fachhochschulreife).

Informationen zu den Maßnahmen

  • Girls day in den MINT-Fächern

  • Schülerlabore

  • Informationsreihe

Gibt es Projekte / Kampagnen zur Aufnahme eines Lehramtsstudiums in den MINT-Fächern?

  • Ja, und zwar: Girls Day, Schülerlabore, Hochschulinformationstage etc.

Gibt es studienbegleitende Angebote zur Beratung Lehramtsstudierender?

  • Bereits die Studieneinführungswoche wird durch speziell geschulte studentische Mentorinnen und Mentoren angeleitet, die häufig den Kontakt zu "ihrer" Erstsemestergruppe studienbegleitend halten. Es gibt zudem zahlreiche Beratungseinrichtungen (z.B. Zentrale Studienberatung, Prüfungsamt etc.) und Beratungsanlässe (z.B. im Rahmen der Schulpraktischen Studien durch schulische Mentorinnen/Mentoren bzw. universitäre Praktikumsbeauftragte). Verschiedene Module bzw. Lehrveranstaltungen werden durch Tutorien begleitet. Daneben gibt es Mentoringprogramme für fortgeschrittene Studierende, die eine Karriere in der Wissenschaft oder im Wissenschaftsmanagement anstreben.

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Beratungsangebote wie Coaching und/oder Mentoring.

Gibt es Beratungsangebote zu Karrieremöglichkeiten außerhalb des Schuldienstes?

  • Ja

  • Über das Career Center des Zentrums für fremdsprachliche und berufsfeldorientierte Kompetenzen und die Zentrale Studienberatung in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit

Gibt es besondere Projekte/Kampagnen, um Studierende eines nicht-lehramtsbezogenen Fachstudiums für ein (Master-) Studium 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' zu gewinnen?

  • Nein

Anzahl der Lehramtsstudierenden der 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' im 1. und 2. Fachsemester des Masterstudiengangs zum WS 2015/16 in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen

Berufliche Fachrichtung Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Anzahl der Lehramtsstudierenden insgesamt (berufliche und allgemeinbildende Fächer): 48 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Nur Studierende der einzelnen beruflichen Fachrichtungen:
Wirtschaft und Verwaltung: 0
Metalltechnik: 8 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Elektrotechnik: 5 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Bautechnik: 0
Holztechnik: 0
Textiltechnik und -gestaltung: 0
Labortechnik/Prozesstechnik: 0
Druck- und Medientechnik: 0
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik: 0
Gesundheit und Körperpflege: 0
Ernährung und Hauswirtschaft: 34 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Agrarwirtschaft: 1 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Sozialpädagogik: 0
Pflege: 0
Fahrzeugtechnik: 0
Informationstechnik: 0
 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte. Gemeint ist der Lehramtstyp 5 gemäß Bezeichnung und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen an der Hochschule

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

  • Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen. Stand: Winter 2017/2018.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen

Lehramtstypenbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt an Grundschulen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt an Haupt- und Realschulen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Lehramt an Gymnasien
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Bachelor/Master of Education Berufliche und Betriebliche Bildung (BBB)
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Lehramt an Förderschulen

Gibt es Überlegungen, die sonderpädagogischen Lehramtsstudiengänge neu zu strukturieren oder abzuschaffen?

  • Ja, es gibt Überlegungen, sie neu zu strukturieren, aber sie eigenständig beizubehalten

Werden lehramtsbezogene Weiterbildungsstudiengänge angeboten?

  • Ja, und zwar: Es werden gemeinsam mit der Hessischen Lehrkräfteakademie verschiedene Weiterbildungen (z.B. DAF/DAZ, Islamische Religion, Chemie, Physik etc.) angeboten. Auch ist es möglich, "weitere Studien" für Erweiterungs- oder Zusatzprüfungen zu absolvieren, die den grundständigen Studienbestandteilen entsprechen.

Werden die Lehramtsstudiengänge in einer gestuften Studienstruktur angeboten?

  • Die Lehramtsstudiengänge werden sowohl in gestufter als auch in grundständiger Studienstruktur angeboten

 
Anmerkung:
Grundsätzlich werden alle Lehramtsstudiengänge in einer grundständigen Studienstruktur mit Abschluss Staatsprüfung angeboten, versehen mit Leistungspunkten. Eine Ausnahme bildet der konsekutive Studiengang "Berufliche und Betriebliche Bildung (BBB)", mit dem die Lehrerinnen und Lehrer für die Beruflichen Schulen ausgebildet werden.
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Angebotene Studienstruktur

Studienstruktur der angebotenen Lehramtstypen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe grundständige Studienstruktur mit Abschluss Staatsexamen versehen mit Leistungspunkten
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I grundständige Studienstruktur mit Abschluss Staatsexamen versehen mit Leistungspunkten
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium grundständige Studienstruktur mit Abschluss Staatsexamen versehen mit Leistungspunkten
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen gestufte Studienstruktur mit Abschluss Bachelor / Master
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter grundständige Studienstruktur mit Abschluss Staatsexamen versehen mit Leistungspunkten
 
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Gibt es polyvalente Bachelorstudiengänge?

  • Ja, es werden teilweise polyvalente Bachelorstudiengänge angeboten

 
Anmerkung:
Im Bachelor des beruflichen Lehramts sind bereits Elemente für das Unterrichtsfach sowie die Grundwissenschaften (Bildungswissenschaften) enthalten. Sowohl Fachrichtung als auch Unterrichtsfach sind jedoch polyvalent ausgerichtet, sodass ein Wechsel in das Lehramt hinein oder aus diesem heraus gut möglich ist.
Indikatoren-Info:
Die Entscheidung für ein Lehramt fällt erst zum Master.

Ausmaß (Workload) von curricularer Wahlfreiheit (grundständiger Studiengang)

Staatsexamen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 30 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium k.A.
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter k.A.
 
Anmerkung:
1 Didaktik der Grundschule

Ausmaß (Workload) von curricularer Wahlfreiheit (gestufter Studiengang)

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Falls Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen k.A. k.A. k.A.

Studieninhalte

Wie viele Leistungspunkte müssen in den verschiedenen Bereichen erreicht werden (gestufter Studiengang)?

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Vorgabe für Bachelorstudiengang und Masterstudiengang zusammen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 90 LP 0 LP k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A. k.A. k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 2 k.A. k.A. 60 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A. k.A. 24 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A. k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A. k.A. k.A.
Bildungswissenschaften k.A. k.A. 62 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 24 LP 12 LP k.A.
Abschlussarbeit/-prüfung 12 LP 16 LP k.A.
Optionalbereich/Sonstiges k.A. k.A. k.A.
 
Anmerkung:
1 Das "erste Unterrichtsfach" ist eine berufliche Fachrichtung
2 Das "zweite Unterrichtsfach" ist ein allgemeinbildendes Unterrichtsfach

Wie viele Leistungspunkte müssen in den verschiedenen Bereichen erreicht werden (grundständiger Studiengang)?

Staatsexamen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 30 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 30 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer 30 LP
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Bildungswissenschaften 1 60 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 2 k.A.
Abschlussarbeit/-prüfung 3 30 LP
Optionalbereich/Sonstiges 4 30 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 30 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 30 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 30 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 30 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Bildungswissenschaften 5 60 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 6 k.A.
Abschlussarbeit/-prüfung 7 30 LP
Optionalbereich/Sonstiges k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 60 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 30 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 60 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 30 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Bildungswissenschaften 8 60 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 9 k.A.
Abschlussarbeit/-prüfung 10 30 LP
Optionalbereich/Sonstiges k.A.
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 30 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 30 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A.
Bildungswissenschaften 11 60 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 12 k.A.
Abschlussarbeit/-prüfung 13 30 LP
Optionalbereich/Sonstiges k.A.
 
Anmerkung:
1 Erziehungswissenschaft, Psychologie, Soziologie, Politikwissenschaft.
2 Obligatorisch sind zwei Praktika (je 12 LP); sie sind Bestandteile der Fächer bzw. der Didaktik der Grundschule.
3 Das siebte Semester im Gesamtumfang von 30 LP ist Prüfungssemester.
4 Didaktik der Grundschule
5 Erziehungswissenschaft, Psychologie, Soziologie, Politikwissenschaft.
6 Obligatorisch sind zwei Praktika (je 12 LP); sie sind Bestandteile der Bildungswissenschaften und der Fachdidaktiken.
7 Das siebte Semester im Gesamtumfang von 30 LP ist Prüfungssemester.
8 Erziehungswissenschaft, Psychologie, Soziologie, Politikwissenschaft.
9 Obligatorisch sind zwei Praktika (je 12 LP); sie sind Bestandteile der Bildungswissenschaften und der Fachdidaktiken.
10 Das neunte Semester im Gesamtumfang von 30 LP ist Prüfungssemester.
11 Die übrigen 120 LP entfallen auf die Heil- und Sonderpädagogik (HSP) mit der Allgemeinen Heil- und Sonderpädagogik und zwei Fachrichtungen (Erziehungshilfe, Lernhilfe, Sprachheilpädagogik, Geistige Entwicklung).
12 Obligatorisch ist ein Praxisemester (30 LP); es ist Bestandteil der Heil- und Sonderpädagogik und des Allgemeinbildenden Unterrichtsfaches.
13 Das neunte Semester im Gesamtumfang von 30 LP ist Prüfungssemester.

Gibt es hochschulspezifische Bestimmungen, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Ja, teilweise

 
Anmerkung:
Vorgaben bestehen aufgrund der Schwerpunktlegungen für den Master of Education im Beruflichen Lehramt. Im Studiengang für das Lehramt an Förderschulen ist eine Diagnostische Hausarbeit zu erstellen. Die Wissenschaftliche Hausarbeit (Examensarbeit) in allen anderen Lehramtsstudiengängen ist frei wählbar.
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge / M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

In welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft) muss die Abschlussarbeit geschrieben werden?

Lehramtstyp Fachwissenschaft Fachdidaktik Bildungswissenschaft Keine hochschulspezifischen Vorgaben
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - - - Ja
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I - - - Ja
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium - - - Ja
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja Ja Ja -
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter - - - Ja

Werden fachwissenschaftliche Veranstaltungen speziell für Lehramtsstudierende angeboten?

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - - alle Veranstaltungen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I - - die meisten Veranstaltungen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium - - wenige Veranstaltungen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen wenige Veranstaltungen wenige Veranstaltungen -
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter - - die meisten Veranstaltungen

Gibt es verpflichtend zu absolvierende Lehrveranstaltungen, in denen die folgenden professionellen Kompetenzen vermittelt werden?

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Kompetenzen standen zur Auswahl: Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Inklusion/Heterogenität, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Demokratiebildung, Menschenrechtserziehung. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Nein, aber geplant:
Pädagogische Diagnostik
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Nein, aber geplant:
Pädagogische Diagnostik
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching
Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung

Gibt es Möglichkeiten der Schwerpunktsetzung bei den genannten professionellen Kompetenzen?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Zertifikatskurse.

Gibt oder gab es seit 2013 im Curriculum verankerte Angebote/Maßnahmen, um Lehramtsstudierende auf die Aufgabe der Demokratiebildung vorzubereiten?

  • Demokratiebildung ist Teil der verbindlichen Pflichtmodule im Rahmen der Grundwissenschaften (Politikwissenschaft) aller Lehramtstudiengänge.

Gibt oder gab es seit 2013 im Curriculum verankerte Angebote/Maßnahmen, um Lehramtsstudierende auf die Aufgabe der Menschenrechtserziehung vorzubereiten?

  • Menschenrechtserziehung ist Teil der verbindlichen Pflichtmodule im Rahmen der Grundwissenschaften (Politikwissenschaft) aller Lehramtstudiengänge und wird zudem im Unterrichtsfach Ethik aufgegriffen.

Gibt es für Lehramtsstudierende verpflichtend im Curriculum verankerte Angebote (z.B. Lehrveranstaltungen, Praxisstudien) zum Erwerb digitaler Medienkompetenz?

Curricular verankerte Angebote
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, in allen Fächern
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja, in allen Fächern
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, in allen Fächern
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, in allen Fächern
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja, in allen Fächern
 
Indikatoren-Info:
Gemeint ist die Kompetenz des qualifizierten eigenen Umgangs mit digitalen Medien. Stand: Winter 2017/2018.

Gibt es für Lehramtsstudierende verpflichtend im Curriculum verankerte Angebote (z.B. Lehrveranstaltungen, Praxisstudien) zum Erwerb mediendidaktischer Kompetenzen?

Curricular verankerte Angebote
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, in einzelnen Fächern
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja, in einzelnen Fächern
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Ja, in einzelnen Fächern
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, in einzelnen Fächern
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Ja, in einzelnen Fächern
 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Kompetenzen zum methodisch-didaktischen Einsatz von digitalen Medien in der Schule. Stand: Winter 2017/2018.

In welchen Lehrformaten ist die Vermittlung professioneller Kompetenzen zum Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz digitaler Medien im Curriculum des Lehramtsstudiums verankert?

Lehrformat
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Verpflichtend zu absolvierendes Teilmodul
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Verpflichtend zu absolvierendes Modul
Wahlpflichtmodul
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Verpflichtend zu absolvierendes Modul
Wahlpflichtmodul
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Verpflichtend zu absolvierendes Modul
Wahlpflichtmodul
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Verpflichtend zu absolvierendes Modul
Wahlpflichtmodul
 
Anmerkung:
Es werden keine gesonderten "Medien-Module" angeboten, sondern das Thema Medien ist immer integriert in fachdiaktische Veranstaltungen/Module, da Medienkompetenz nicht als Selbstzweck, sondern mit Blick auf die Möglichkeiten und den etwaigen Mehrwert reflektiert werden sollen. Dies kann nur am Inhalt geschehen.
Indikatoren-Info:
Folgende Antwortoptionen standen zur Auswahl (Mehrfachantwort möglich): Verpflichtend zu absolvierendes Modul, Verpflichtend zu absolvierendes Teilmodul, Wahlpflichtmodul, Verpflichtendes Einzelseminar, Wahlpflichtseminar. Stand: Winter 2017/2018.

Welche digitalen Lehr-/Lernformate bzw. Lehr-/Lernmethoden finden im Lehramtsstudium an der Hochschule Anwendung?

  • Blended Learning, Inverted Classroom, videobasierte Lehrkonzepte etc.

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Formate bzw. Konzepte wie z.B. Blended Learning, Inverted Classroom, videobasierte Lehrkonzepte. Stand: Winter 2017/2018.

Wo sind Inhalte zum Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz von digitalen Medien im Lehramtsstudium curricular verankert?

  • In einzelnen Fachdidaktiken

  • In einzelnen Fachwissenschaften

  • In den Bildungswissenschaften

  • In den Praxisphasen

 
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Besteht an der Hochschule für Lehramtsstudierende die Möglichkeit der Profilbildung im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes digitaler Medien?

  • Ja, und zwar: durch das Hessische Medienbildungskompetenzportfolio

 
Indikatoren-Info:
Gemeint ist die Möglichkeit der Profilbildung durch z.B. ein Zertifikat oder ein Profilstudium. Stand: Winter 2017/2018.

In welchen Bereichen stellt der Erwerb von Kompetenz im Umgang mit digitalen Medien und zum methodisch-didaktischen Einsatz von digitalen Medien ein Querschnittsthema dar?

  • Querschnittsthema in den Bildungswissenschaften

  • Querschnittsthema in den Fachdidaktiken

 
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Praxisbezug

Ausmaß (Workload) der Praxisphasen insgesamt (gestufter Studiengang)

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Falls Vorgabe für Bachelor und Master zusammen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 24 LP 12 LP k.A.

Ausmaß (Workload) der Praxisphasen insgesamt (grundständiger Studiengang)

Lehramtstyp Staatsexamen
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 k.A.
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 3 k.A.
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter 4 k.A.
 
Anmerkung:
1 Obligatorisch sind zwei Praktika (je 12 LP); sie sind Bestandteile der Fächer bzw. der Didaktik der Grundschule.
2 Obligatorisch sind zwei Praktika (je 12 LP); sie sind Bestandteile der Bildungswissenschaften und der Fachdidaktiken.
3 Obligatorisch sind zwei Praktika (je 12 LP); sie sind Bestandteile der Bildungswissenschaften und der Fachdidaktiken.
4 Obligatorisch ist ein Praxisemester (30 LP); es ist Bestandteil der Heil- und Sonderpädagogik und des Allgemeinbildenden Unterrichtsfaches.

Welche Maßnahmen zur Theorie-Praxis-Verzahnung gibt es?

Lehramtstyp Über Praxisphasen hinausgehende Maßnahmen für eine Theorie-Praxis-Verzahnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe k.A.
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Exkursionen in einigen Veranstaltungen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Exkursionen in einigen Veranstaltungen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Exkursionen in einigen Veranstaltungen
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Unterrichtspraktische Übungen in einigen Modulen als Bestandteil regulärer Seminarveranstaltungen
 
Anmerkung:
Es besteht ein enger Austausch mit den regionalen Studienseminaren. Bspw. werden inhaltliche Aspekte im Kooperationsrat mit Vertretern aller Lehrerbildungsphasen diskutiert oder Vertreter der zweiten und dritten Phase werden als Referenten für Vorträge und Workshops eingeladen.
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Maßnahmen abseits der Praxisphasen.

Gibt es für Lehramtsstudierende ein verpflichtendes Orientierungspraktikum während des Studiums?

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
Es existiert ein obligatorisches Orientierungspraktikum - es muss vor Studienbeginn oder nach dem ersten Semester absolviert werden. Das Orientierungspraktikum muss nicht für das berufliche und das förderpädagogische Lehramt absolviert werden.

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende verpflichtend?

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education Grundständiger Lehramtsstudiengang (Abschluss Erstes Staatsexamen)
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe - - Ja
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I - - Ja
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium - - Ja
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja Nein -
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter - - Nein
 
Anmerkung:
Die Studierenden aller Lehramtsstudiengänge absolvieren während des Studiums ein insgesamt achtwöchiges Betriebspraktikum. Im Studiengang für das Lehramt an Förderschulen wird derzeit ein Praxissemester erprobt, wodurch das Betriebspraktikum entfallen ist.

Wie werden Lehramtsstudierende auf die praktische Arbeit in einer multiprofessionellen Kooperationskultur vorbereitet?

  • Im Rahmen der Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) ist ein Aufbaumodul zur Arbeit in multiprofessionellen Teams vorgesehen. www.uni-giessen.de/fbz/z... Bereits jetzt wird die Arbeit im Ganztag bzw. in multiprofessionellen Teams bspw. in den Erziehungswissenschaften und der Förderpädagogik sowie den Praktikumsbegleitveranstaltungen thematisiert.

 
Indikatoren-Info:
Gemeint ist Multiprofessionalität als die Zusammenarbeit von Personen aus unterschiedlichen Berufsgruppen.

Wird sichergestellt, dass die Arbeit im multiprofessionellen Team, inklusive der Klärung des Rollenbildes 'Lehrkraft', ein Thema in den schulpraktischen Studien/Praktika darstellt?

  • Ja, und zwar durch Vorbereitungs- und Auswertungsseminare zu den Schulpraktischen Studien

Welche Personengruppen sind an der Betreuung der schulpraktischen Studien in der Regel beteiligt?

  • Lehrkräfte der Schulen

  • Dozierende der Hochschulen

  • Sonderpädagogen

 
Anmerkung:
Sonderpädagogen sind ausschließlich im Rahmen des Förderschullehramts beteiligt.

Werden die im Lehramtsstudium im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes von digitalen Medien erworbenen Kompetenzen in den Praxisphasen praktisch erprobt und reflektiert?

  • Ja

 
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Mobilität

Welche im Ausland erbrachten Studienleistungen werden in den Lehramtsstudiengängen anerkannt?

  • Studienleistungen im Rahmen eines Auslandsstudiensemesters

  • Studienleistungen im Rahmen von Praktika an Schulen im Ausland

  • Studienleistungen im Rahmen von Praktika an Deutschen Auslandsschulen

 
Anmerkung:
Auslandssemester bzw. Auslandspraktika sind grundsätzlich mit den zuständigen Einrichtungen der Hochschule vorab zu klären, um Anerkennungsschwierigkeiten im Nachhinein zu vermeiden.

Gibt es in den Lehramtsstudiengängen strukturierte Zeitfenster für Auslandsaufenthalte?

Lehramtstyp Strukturiertes Zeitfenster
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Nein
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Nein
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Nein
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Nein
Typ 6: Sonderpädagogische Lehrämter Nein

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente / Verfahren zur Kooperation der zwei Phasen (Hochschulstudium / Vorbereitungsdienst) gibt es?

  • Formalisierter, regelmäßiger Austausch der Beteiligten, wie z.B. AGs, Gremien

  • Schriftlich fixierte Kooperationsvereinbarungen mit Hessische Lehrkräfteakademie, Kultusministerium, Studienseminare der Region

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

  • Sonstiges und zwar: Gemeinsame Projekte

Gibt es für berufstätige Lehrkräfte Fortbildungsangebote im Bereich Ganztag?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Zertifikatskurse.

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Wie viele Studierende waren zum WS 2015/16 insgesamt eingeschrieben?

  • 28454 Studierende insgesamt

 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörerinnen und Ersthörer, auch Beurlaubte.

Anzahl der Lehramtsstudierenden an der Hochschule zum WS 2015/16

  • Lehramtsbezogene Bachelorstudiengänge/B.Ed. Bachelor of Education: 221 Studierende

  • Lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education: 131 Studierende

  • Grundständige Lehramtsstudiengänge: 6050 Studierende

 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörerinnen und Ersthörer, auch Beurlaubte.

Sind innerhalb der Hochschule strategische Ziele für die Lehrerbildung formuliert?

  • Ja

  • In den Zielvereinbarungen mit dem HMWK (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst) und mit den Fachbereichen sowie in einem eigenen Lehrerbildungsleitbild der Universität.

Wird die Lehrerbildung im Leitbild / Mission Statement der Hochschule berücksichtigt?

  • Ja

Wird die Lehrerbildung explizit in dem Verantwortungsbereich der Leitungsebene (Rektorat bzw. Präsidium) verortet und personell zugeordnet?

  • Ja, und zwar ist die Lehrerbildung dem Verantwortungsbereich des/der ersten Vizepräsidenten/in zugeordnet

Gibt es durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderte Projekte?

  • Ja, und zwar folgendes Projekt/folgende Projekte: Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL) - Bildungsbeteiligung, Reflexivität, Vernetzung: Auf die Lehrkraft kommt es an - Auf die Uni kommt es an (www.uni-giessen.de/gol)

Klare Verantwortungsstrukturen

Gibt es Kooperationen mit anderen Hochschulen?

Lehramtstyp Mit der Hochschule Bestandteile des Curriculums, für die der Kooperationspartner zuständig ist
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Technische Hochschule Mittelhessen Für die beruflichen Fachrichtungen Metalltechnik und Elektrotechnik.

Wer trägt die Verantwortung für die Qualitätssicherung der Lehramtsstudiengänge?

  • Das Zentrum für Lehrerbildung

Gibt es ein Zentrum für Lehrerbildung / eine School of Education bzw. eine vergleichbare Einrichtung?

  • Ja, ein Zentrum für Lehrerbildung

Welche Organisationsform des Zentrums für Lehrerbildung / der School of Education bzw. der vergleichbaren Einrichtung liegt vor?

  • Als zentrale fachbereichsübergreifende Einrichtung

Welche Aufgaben und Funktionen hat das Zentrum für Lehrerbildung / die School of Education bzw. die vergleichbare Einrichtung?

  • Forschungsorientierung in %: 20

  • Dienstleistungsausprägung in %: 30

  • Aufgabe der konzeptionellen Weiterentwicklung der Lehrerbildung in %: 30

  • Aufgabe der Qualitätssicherung für die Lehrerbildung in %: 20

Personalausstattung des Zentrums für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der vergleichbaren Einrichtung (in Vollzeitäquivalenten)

  • Anzahl Professorenstellen: 0.00

  • Anzahl Stellen akademische Mitarbeiter aus dem Mittelbau: 2.50

  • Anzahl sonstige Mitarbeiter: 2.00

 
Anmerkung:
Inkl. Prüfungsamt für die Lehramtsstudiengänge.
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach den Zahlen für die einzelnen Personalkategorien mit Stand 30.06.2016. (Vollzeitäquivalente)

Wo ist die inhaltliche Gestaltung der Lehramtsstudiengänge institutionell verankert?

  • Auf dezentraler Ebene bei den Fachbereichen

  • Bei dem Zentrum für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der ähnlichen/anderen Einrichtung auf Hochschulebene

  • An sonstiger Stelle und zwar: Senat der JLU Gießen, Hessisches Kultusministerium

Welche Institutionen sind bei den für die Lehrerbildung relevanten Berufungsverfahren federführend?

  • Die Fachbereiche mit ihren Berufungskommissionen, in denen aber mindestens zwei Mitglieder des Zentrums für Lehrerbildung Sitz und Stimme haben.

Wo liegt die institutionelle Verantwortung für die konzeptionelle Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge?

  • Auf dezentraler Ebene bei den Fachbereichen

  • Bei dem Zentrum für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der ähnlichen/anderen Einrichtung auf Hochschulebene

  • An sonstiger Stelle und zwar: Senat der JLU Gießen, Hessisches Kultusministerium

Fällt das Thema Digitalisierung in der Lehrerbildung institutionell in den Verantwortungsbereich der Hochschulleitung?

  • Ja

 
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Bestehen in den Lehramtsstudiengängen an der Hochschule im Bereich Digitalisierung Kooperationen mit anderen Hochschulen?

  • Ja, und zwar: mit der Goethe-Universität Frankfurt und der Philipps-Universität Marburg

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind Kooperationen z.B. durch gemeinsame Module, Blended-Learning-Kurse. Stand: Winter 2017/2018.

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Wo sind die Forschungsaufgaben in der Lehrerbildung institutionell verankert?

  • Bei den Fachbereichen

  • Bei dem Zentrum für Lehrerbildung/der School of Education bzw. der ähnlichen/anderen Einrichtung

Wie werden berufsbegleitende Promotionen von bereits an Schulen berufstätigen Lehrkräften gefördert?

  • Im Bereich der Bildungswissenschaften: Es gibt spezielle Mentoring-Programme

  • Im Bereich der Fachdidaktiken: Es gibt spezielle Mentoring-Programme

Wo liegt die institutionelle Verortung des Promotionsrechts für Absolvent(inn)en der Lehramtsstudiengänge?

  • An sonstiger Stelle und zwar: Bei den Fachbereichen (Fachwissenschaften, Fachdidaktiken, Bildungswissenschaften).

Gibt es interdisziplinäre Forschungsprojekte im Bereich Schulbildungsforschung / Lehrerbildungsforschung?

  • Ja

 
Indikatoren-Info:
Es konnten bis zu drei laufende Forschungsprojekte angegeben werden.

Interdisziplinäre Forschungsprojekte