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Monitor Lehrerbildung

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Pädagogische Hochschule Freiburg University of Education

An der Pädagogischen Hochschule Freiburg waren im Wintersemester 2015/16 insgesamt 4.661 Studierende eingeschrieben. Davon studierten zu diesem Zeitpunkt 954 Studierende in einem polyvalenten Bachelorstudiengang. Angeboten werden hier die Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen), 3 (Lehramt Sekundarstufe 1), 4 (Lehramt Gymnasium) und 5 (Höheres Lehramt an beruflichen Schulen) die mit Bachelor/Master abgeschlossen werden. Zum Wintersemester 2015/16 fand in Baden-Württemberg landesweit die Umstellung von einer grundständigen auf eine gestufte Studienstruktur mit Abschluss Bachelor/Master statt. Seit diesem Zeitpunkt ist also nur noch eine Immatrikulation in einen Lehramtsstudiengang mit gestufter Studienstruktur möglich. Es bestehen Kooperationen mit der Université de Haut-Alsace, Mulhouse (Frankreich), mit der Universität Freiburg, der Hochschule Offenburg und Reutlingen. Die PH Freiburg bemüht sich im Rahmen verschiedener Projekt explizit darum, männliche Studieninteressente für das Lehramtsstudium zu begeistern. Auch für die Aufnahme eines Lehramtsstudiums in MINT-Fächern wird gezielt geworben. Außerdem gibt es spezielle Maßnahmen zur Rekrutierung bislang unterrepräsentierter Zielgruppen.

 

 

Mehr Information

Ein- und Umstiegsmöglichkeiten

Sind Beratungsgespräche vor Studienbeginn für Lehramtsstudierende verpflichtend?

  • Nein

 
Anmerkung:
Nur für beruflich qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber (Meisterinnen und Meister etc.).

Gibt es für Lehramtsstudierende ein verpflichtendes Eignungspraktikum, das vor Studienbeginn absolviert werden muss?

  • Nein

Müssen Studieninteressierte einen Eignungstest absolvieren, um zum Lehramtsstudium zugelassen zu werden?

  • Ja, dieser ist für alle Fächer und Lehramtstypen obligatorisch

 
Anmerkung:
Der Test (www.bw-cct.de) muss absolviert werden; unabhängig vom Ausgang kann das Studium trotzdem angetreten werden.

Existierten zum WS 2016/17 in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und/oder in den Bildungswissenschaften Zulassungsbeschränkungen zum Bachelorstudiengang (gestufte Studiengänge)?

Zulassungsbeschränkung im WS 2016/17
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Deutsch Ja
Mathematik Ja
Englisch Ja
Bildungswissenschaften Ja
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Deutsch Ja
Mathematik Ja
Englisch Ja
Bildungswissenschaften Ja
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Deutsch siehe Anmerkung
Mathematik siehe Anmerkung
Englisch siehe Anmerkung
Bildungswissenschaften siehe Anmerkung
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Deutsch siehe Anmerkung
Mathematik siehe Anmerkung
Englisch siehe Anmerkung
Bildungswissenschaften Ja
 
Anmerkung:
Beim Lehramtstyp 4 besteht im Bachelorbereich eine Kooperation mit der Universität Freiburg, die Federführung liegt bei der Universität Freiburg. Beim Lehramtstyp 4 besteht im Bachelorbereich eine Kooperation mit der Hochschule Offenburg, die Federführung im Bachelor-Bereich liegt bei der Hochschule Offenburg. Die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch werden im Lehramtstyp 5 nicht angeboten.

Anzahl der Absolvent(inn)en im Sommersemester 2016 eines (lehramtsbezogenen / polyvalenten) Bachelorstudiengangs / B.Ed. Bachelor of Education

  • nicht zutreffend

 
Anmerkung:
Die lehramtsbezogenen Bachelorstudiengänge wurden erst zum WS 2015/16 eingeführt. Die bisherigen Staatsexamenstudiengänge laufen aus.

Anzahl der Masterplätze für Lehramtsstudierende zum WS 2016/17

  • nicht zutreffend

 
Anmerkung:
Die lehramtsbezogenen Masterstudiengänge werden erst zum WS 2018/19 eingeführt. Die bisherigen Staatsexamenstudiengänge laufen aus.

Anzahl der Masterplätze in den Bildungswissenschaften für Lehramtsstudierende zum WS 2016/17

  • nicht zutreffend

 
Anmerkung:
Die lehramtsbezogenen Masterstudiengänge werden erst zum WS 2018/19 eingeführt. Die bisherigen Staatsexamenstudiengänge laufen aus.

Anzahl der Lehramtsstudierenden im 1. und 2. Fachsemester des Masterstudiengangs zum WS 2015/16

Lehramtstyp Anzahl der Lehramtsstudierenden Anzahl der weiblichen Lehramtsstudierenden
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Nicht zutreffend Nicht zutreffend
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Nicht zutreffend Nicht zutreffend
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Nicht zutreffend Nicht zutreffend
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 33 4
 
Anmerkung:
Die lehramtsbezogenen Masterstudiengänge der Lehramtstypen 1, 3 und 4 werden erst zum WS 2018/19 eingeführt. Die bisherigen Staatsexamensstudiengänge laufen aus.
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte

Existierten zum WS 2016/17 in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und/oder in den Bildungswissenschaften Zulassungsbeschränkungen zum Masterstudiengang (gestufte Studiengänge)?

Zulassungsbeschränkung im WS 2016/17
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Deutsch siehe Anmerkung
Mathematik siehe Anmerkung
Englisch siehe Anmerkung
Bildungswissenschaften siehe Anmerkung
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Deutsch siehe Anmerkung
Mathematik siehe Anmerkung
Englisch siehe Anmerkung
Bildungswissenschaften siehe Anmerkung
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Deutsch siehe Anmerkung
Mathematik siehe Anmerkung
Englisch siehe Anmerkung
Bildungswissenschaften siehe Anmerkung
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Deutsch siehe Anmerkung
Mathematik siehe Anmerkung
Englisch siehe Anmerkung
Bildungswissenschaften siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
Die Masterstudiengänge werden erst zum WS 2018/19 eingeführt. Die Zulassungskriterien sind derzeit noch nicht definiert.

Gibt es Initiativen zur Rekrutierung von Lehramtsstudierenden?

  • Ja

Informationen zu den Initiativen

 
Anmerkung:
Ca. 70% der Studierenden sind Lehramtsstudierende.

Gibt es Initiativen zur Rekrutierung spezifischer Zielgruppen?

  • Ja

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Studienanfänger mit Migrationshintergrund, männliche Studienanfänger, Frauen in MINT-Lehramtsfächern, Studierende des Dritten Bildungswegs (Studieren ohne Abitur oder Fachhochschulreife).

Informationen zu den Maßnahmen

Gibt es Projekte / Kampagnen zur Aufnahme eines Lehramtsstudiums in den MINT-Fächern?

Gibt es studienbegleitende Angebote zur Beratung Lehramtsstudierender?

  • siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
70% der Studierenden an der Pädagogischen Hochschule Freiburg sind Lehramtsstudierende. Die gesamte Beratungsstruktur ist darauf ausgerichtet, siehe: www.ph-freiburg.de/studi...
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Beratungsangebote wie Coaching und/oder Mentoring.

Gibt es Beratungsangebote zu Karrieremöglichkeiten außerhalb des Schuldienstes?

Gibt es spezielle Maßnahmen zur Werbung für die Aufnahme eines Lehramtsstudiums 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen'?

  • Nein

Beschreibung der Maßnahmen

  • Es wurden dazu bereits verschiedenste Maßnahmen durchgeführt, die leider nicht so erfolgreich waren. Derzeit wird eine Werbekampagne dazu seitens des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) Baden-Württemberg geplant.

Gibt es besondere Projekte/Kampagnen, um Studierende eines nicht-lehramtsbezogenen Fachstudiums für ein (Master-) Studium 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' zu gewinnen?

  • Nein

Wurden oder werden Reformmodelle für das Studium 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' durchgeführt?

  • Ja, und zwar die folgenden: Baden-Württemberg hat seit 2005 die Lehramtsausbildung für den Lehramtstyp 5 auch für Pädagogische Hochschulen in Kooperation mit Hochschulen für Angewandte Wissenschaften ermöglicht. Die Pädagogische Hochschule kooperiert hier seit über 10 Jahren in mittlerweile fünf Fachrichtungen mit der Hochschule Offenburg und baut diesen Bereich aktuell weiter aus.

Anzahl der Lehramtsstudierenden der 'Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen' im 1. und 2. Fachsemester des Masterstudiengangs zum WS 2015/16 in den einzelnen beruflichen Fachrichtungen

Berufliche Fachrichtung Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Anzahl der Lehramtsstudierenden insgesamt (berufliche und allgemeinbildende Fächer): 21 Lehramtsstudierende im 1. und 2. Fachsemester
Nur Studierende der einzelnen beruflichen Fachrichtungen:
Wirtschaft und Verwaltung: siehe Anmerkung
Metalltechnik: siehe Anmerkung
Elektrotechnik: siehe Anmerkung
Bautechnik: siehe Anmerkung
Holztechnik: siehe Anmerkung
Textiltechnik und -gestaltung: siehe Anmerkung
Labortechnik/Prozesstechnik: siehe Anmerkung
Druck- und Medientechnik: siehe Anmerkung
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik: siehe Anmerkung
Gesundheit und Körperpflege: siehe Anmerkung
Ernährung und Hauswirtschaft: siehe Anmerkung
Agrarwirtschaft: siehe Anmerkung
Sozialpädagogik: siehe Anmerkung
Pflege: siehe Anmerkung
Fahrzeugtechnik: siehe Anmerkung
Informationstechnik: siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
Die oben angegebenen Fachrichtungen passen nicht zu denen an der PH Freiburg: Elektro-/Informationstechnik (0), Mechatronik (1), Medientechnik/Wirtschaft (7), Wirschaftsinformatik (4), Elektrische Energietechnik/Physik (0).
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte. Gemeint ist der Lehramtstyp 5 gemäß Bezeichnung und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen.

Studienverlauf

Angebotene Lehramtstypen an der Hochschule

  • Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe

  • Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I

  • Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium

  • Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen

 
Anmerkung:
Lehramtstyp 4: Diese Studiengänge werden von der Universität Freiburg angeboten, die Pädagogische Hochschule Freiburg kooperiert in Teilbereichen. Lehramtstyp 5: Diese Studiengänge werden von der Pädagogische Hochschule Freiburg und der Hochschule Offenburg gemeinsam angeboten. Stand der Angaben: Winter 2016/2017. Keine Aktualisierung durch die Hochschule im Winter 2017/2018.
Indikatoren-Info:
Gemeint sind hier Lehramtstypen gemäß Bezeichnungen und Klassifizierung nach KMK Lehramtstypen. Stand: Winter 2017/2018.

Genaue Bezeichnung der angebotenen Lehramtstypen

Lehramtstypenbezeichnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Lehramt Primarstufe (B.A., M.Ed., inkl. Profilierung Europalehramt Primarstufe und dt.-frz. Integrierten Studiengang Lehramt Primarstufe)
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Lehramt Sekundarstufe 1 (B.A., B.Sc., M.Ed., inkl. Profilierung Europalehramt Sekundarstufe 1 und dt.-frz. Integrierten Studiengang Lehramt Sekundarstufe 1)
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Studiengänge der Universität Freiburg, Kooperation mit der PH Freiburg v.a. im Bereich Fachdidaktik: Lehramt Gymnasium (B.A., B.Sc., M.Ed.)
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Konsekutive Bachelor-/ Masterstudiengänge, die den Zugang in den Vorbereitungsdienst "Höheres Lehramt an beruflichen Schulen" ermöglichen in derzeit fünf Fachrichtungen: Elektrotechnik/Informationst echnik, Mechatronik, Medientechnik/Wirtschaft, Wirtschaftsinformatik, Elektrische Energietechnik/Physik. Weitere Fachrichtungen in Planung (zu Pflegewissenschaft, Gesundheit, Sozialpädagogik sowie Textiltechnik).

Werden lehramtsbezogene Weiterbildungsstudiengänge angeboten?

  • Ja, und zwar: Masterstudiengang "Unterrichts- und Schulentwicklung" (für berufstätige Lehrerinnen und Lehrer), Masterstudiengang "E-LINGO - Frühes Fremdsprachenlernen im Elementar- und Primarbereich" (englischsprachiges blended learning-Lehrangebot für Studierende aus aller Welt).

Werden die Lehramtsstudiengänge in einer gestuften Studienstruktur angeboten?

  • Ja, alle Lehramtsstudiengänge werden vollständig in gestufter Struktur angeboten und zwar seit WS 2015/16

 
Anmerkung:
Bei den Lehramtstypen 1, 3 und 4 werden die Masterstudiengänge ab WS 2018/19 angeboten, sobald es die ersten Absolventinnen und Absolventen der zugehörigen Bachelorstudiengänge gibt. Die bisherigen Staatsexamensstudiengänge laufen aus. Stand der Angaben: Winter 2016/2017. Keine Aktualisierung durch die Hochschule im Winter 2017/2018.
Indikatoren-Info:
Stand: Winter 2017/2018.

Gibt es polyvalente Bachelorstudiengänge?

  • Ja, es werden nur polyvalente Bachelorstudiengänge angeboten

 
Anmerkung:
Die Bachelorstudiengänge im Lehramtsbereich weisen (nicht zuletzt aufgrund des Quedlinburger Beschlusses von 2005) deutlichen Lehramtsbezug auf, bieten aber die Möglichkeit des Übergangs in nicht-lehramtsbezogene und/oder fachwissenschaftliche Masterstudiengänge und/oder lehramtsbezogene Masterstudiengänge anderer Schulstufen. Die Zulassungssatzungen der Masterstudiengänge enthalten dazu spezifische Angaben.
Indikatoren-Info:
Die Entscheidung für ein Lehramt fällt erst zum Master.

Ausmaß (Workload) von curricularer Wahlfreiheit (gestufter Studiengang)

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 k.A. 60 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I k.A. k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium k.A. k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen k.A. k.A.
 
Anmerkung:
1 Der Masterstudiengang Lehramt Primarstufe enthält 60 LP Vorbereitungsdienst.

Studieninhalte

Wie viele Leistungspunkte müssen in den verschiedenen Bereichen erreicht werden (gestufter Studiengang)?

(Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 1 45 LP 6 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 2 k.A. k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 3 45 LP 6 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 4 k.A. k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer 5 21 LP k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer 6 k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 27 LP 33 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 7 36 LP 0 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 6 LP 15 LP
Optionalbereich/Sonstiges 8 k.A. 60 LP
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 60 LP 6 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 6 LP 18 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 60 LP 6 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 6 LP 18 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 27 LP 33 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 9 6 LP 30 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 6 LP 15 LP
Optionalbereich/Sonstiges k.A. k.A.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 75 LP 17 LP
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 5 LP 10 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 75 LP 17 LP
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 5 LP 10 LP
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 10 10 LP 35 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 11 4 LP 16 LP
Abschlussarbeit/-prüfung 10 LP 15 LP
Optionalbereich/Sonstiges k.A. k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen
Fachwissenschaftlicher Anteil des ersten Unterrichtsfachs 12 k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des ersten Unterrichtsfachs 13 k.A. k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 14 k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 15 k.A. k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A. k.A.
Fachdidaktischer Anteil weiterer Unterrichtsfächer k.A. k.A.
Bildungswissenschaften 16 k.A. k.A.
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 17 k.A. k.A.
Abschlussarbeit/-prüfung 18 k.A. k.A.
Optionalbereich/Sonstiges k.A. k.A.
 
Anmerkung:
1 Gemäß Rahmen VO-KM wird beim Lehramt Primarstufe nicht zwischen Fachwissenschaft und Fachdidaktik differenziert. Der Anteil der Fachdidaktik ist aber deutlich.
2 Gemäß Rahmen VO-KM wird beim Lehramt Primarstufe nicht zwischen Fachwissenschaft und Fachdidaktik differenziert. Der Anteil der Fachdidaktik ist aber deutlich.
3 Gemäß Rahmen VO-KM wird beim Lehramt Primarstufe nicht zwischen Fachwissenschaft und Fachdidaktik differenziert. Der Anteil der Fachdidaktik ist aber deutlich.
4 Gemäß Rahmen VO-KM wird beim Lehramt Primarstufe nicht zwischen Fachwissenschaft und Fachdidaktik differenziert. Der Anteil der Fachdidaktik ist aber deutlich.
5 Im Lehramt Primarstufe gibt es als dritten Bereich die Grundbildung Deutsch oder Mathematik (gegengleich zum ersten Fach: Mathematik oder Deutsch).
6 Gemäß Rahmen VO-KM wird beim Lehramt Primarstufe nicht zwischen Fachwissenschaft und Fachdidaktik differenziert. Der Anteil der Fachdidaktik ist aber deutlich.
7 Die Praktika enthalten Begleitveranstaltungen der beiden Fächer und der Bildungswissenschaften.
8 Der Masterstudiengang Lehramt Primarstufe enthält 60 LP Vorbereitungsdienst.
9 Die Praktika enthalten Begleitveranstaltungen der beiden Fächer und der Bildungswissenschaften.
10 Die Bildungswissenschaften enthalten im Bachelorbereich auch ein Orientierungspraktikum im Umfang von 4 LP.
11 Die Bildungswissenschaften enthalten im Bachelorbereich auch ein Orientierungspraktikum im Umfang von 4 LP.
12 Das Höhere Lehramt für berufliche Schulen wird in Kooperation mit der Hochschule Offenburg für fünf verschiedene Fachrichtungen angeboten, für Details siehe: www.ph-freiburg.de/studi...
13 Das Höhere Lehramt für berufliche Schulen wird in Kooperation mit der Hochschule Offenburg für fünf verschiedene Fachrichtungen angeboten, für Details siehe: www.ph-freiburg.de/studi...
14 Das Höhere Lehramt für berufliche Schulen wird in Kooperation mit der Hochschule Offenburg für fünf verschiedene Fachrichtungen angeboten, für Details siehe: www.ph-freiburg.de/studi...
15 Das Höhere Lehramt für berufliche Schulen wird in Kooperation mit der Hochschule Offenburg für fünf verschiedene Fachrichtungen angeboten, für Details siehe: www.ph-freiburg.de/studi...
16 Das Höhere Lehramt für berufliche Schulen wird in Kooperation mit der Hochschule Offenburg für fünf verschiedene Fachrichtungen angeboten, für Details siehe: www.ph-freiburg.de/studi...
17 Das Höhere Lehramt für berufliche Schulen wird in Kooperation mit der Hochschule Offenburg für fünf verschiedene Fachrichtungen angeboten, für Details siehe: www.ph-freiburg.de/studi...
18 Das Höhere Lehramt für berufliche Schulen wird in Kooperation mit der Hochschule Offenburg für fünf verschiedene Fachrichtungen angeboten, für Details siehe: www.ph-freiburg.de/studi...

Gibt es hochschulspezifische Bestimmungen, in welchem Bereich (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft) die Abschlussarbeit für das Lehramtsstudium geschrieben werden muss?

  • Nein

 
Anmerkung:
Bei Lehramtstyp 5: Im Bachelor nur fachwissenschaftlich, im Master Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaften integriert. Die Masterstudiengänge für die Lehrämter Primarstufe und Sekundarstufe 1 werden erst zum WS 2018/19 eingeführt.
Indikatoren-Info:
Die Frage bezieht sich auf die Abschlussarbeit für lehramtsbefähigende Masterstudiengänge / M.Ed. Master of Education oder für grundständige Lehramtsstudiengänge mit Staatsexamen.

Werden fachwissenschaftliche Veranstaltungen speziell für Lehramtsstudierende angeboten?

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe alle Veranstaltungen alle Veranstaltungen
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I alle Veranstaltungen alle Veranstaltungen
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium wenige Veranstaltungen wenige Veranstaltungen
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen wenige Veranstaltungen die meisten Veranstaltungen
 
Anmerkung:
Bei Lehramtstyp 1 und 3: An der Pädagogischen Hochschule Freiburg sind 70% der Studierenden in einem Lehramtsstudiengang, die anderen in Bachelor-/Masterstudiengängen. Beim Lehramtstyp 5 werden die Abschlüsse B.Eng/B.Sc. und M.Sc. erworben. Natürlich gibt es innerhalb des normalen Curriculums fachdidaktische, berufspädagogische und schulpraktische Veranstaltungen im Umfang von ca. 1/3 für alle Studierenden dieser Bachelor-/Masterstudiengänge.

Anzahl der besetzten Stellen, die an der Hochschule im WS 2015/16 eine fachdidaktische Widmung hatten

  • 0.00 Professuren

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Anzahl der Lehrenden, die im WS 2015/16 in der Fachdidaktik eingesetzt wurden

  • 200.00

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Vollzeitäquivalenten.

Stundenumfang der fachdidaktischen Lehre bei Lehrbeauftragten im WS 2015/16

  • 6.000

 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Stunden im Semester.

Gibt es verpflichtend zu absolvierende Lehrveranstaltungen, in denen die folgenden professionellen Kompetenzen vermittelt werden?

Lehramtstyp Kompetenz
Die folgenden Kompetenzen standen zur Auswahl: Arbeit im multiprofessionellen Team/Teamteaching, Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Inklusion/Heterogenität, Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen), Deutsch als Zweitsprache, Sprachsensibler Unterricht, Pädagogische Diagnostik, Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Demokratiebildung, Menschenrechtserziehung. Darüber hinaus konnten Freitextangaben gemacht werden.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung
Sonstiges, und zwar: Qualitative und quantitative Forschungsmethoden und Evaluation
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Deutsch als Zweitsprache
Sprachsensibler Unterricht
Pädagogische Diagnostik
Inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag
Demokratiebildung
Menschenrechtserziehung
Sonstiges, und zwar: Qualitative und quantitative Forschungsmethoden und Evaluation
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 1 Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Inklusion/Heterogenität
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Pädagogische Diagnostik
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Ja, es gibt entsprechende verpflichtende Lehrveranstaltungen, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden, und zwar:
Individuelle Förderung (z.B. unterschiedliche Aufgabenformate, kooperatives Lernen)
Pädagogische Diagnostik
 
Anmerkung:
1 Für das Gymnasiallehramt kooperiert die Pädagogische Hochschule Freiburg mit der Universität Freiburg; die Federführung liegt bei der Universität.

Gibt es Möglichkeiten der Schwerpunktsetzung bei den genannten professionellen Kompetenzen?

  • Nein

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Zertifikatskurse.

Gibt oder gab es seit 2013 im Curriculum verankerte Angebote/Maßnahmen, um Lehramtsstudierende auf die Aufgabe der Demokratiebildung vorzubereiten?

  • In allen Lehramtsstudiengängen der Lehramtstypen 1 und 3 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg sind aufgrund entsprechender Vorgaben des Kultusministeriums philosophische, evangelisch-theologische bzw. katholisch-theologische, soziologische und politikwissenschaftliche Grundfragen der Bildung sowie die christlichen und abendländischen Bildungs- und Kulturwerte verankert.

Gibt oder gab es seit 2013 im Curriculum verankerte Angebote/Maßnahmen, um Lehramtsstudierende auf die Aufgabe der Menschenrechtserziehung vorzubereiten?

  • In allen Lehramtsstudiengängen der Lehramtstypen 1 und 3 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg sind aufgrund entsprechender Vorgaben des Kultusministeriums philosophische, evangelisch-theologische bzw. katholisch-theologische, soziologische und politikwissenschaftliche Grundfragen der Bildung sowie die christlichen und abendländischen Bildungs- und Kulturwerte verankert.

Praxisbezug

Ausmaß (Workload) der Praxisphasen insgesamt (gestufter Studiengang)

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 1 36 LP 0
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I 2 6 LP 30 LP
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 3 4 LP 16 LP
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen 4 k.A. k.A.
 
Anmerkung:
1 Die Praktika enthalten Begleitveranstaltungen der beiden Fächer und der Bildungswissenschaften.
2 Die Praktika enthalten Begleitveranstaltungen der beiden Fächer und der Bildungswissenschaften.
3 Die Bildungswissenschaften enthalten im Bachelorbereich auch ein Orientierungspraktikum im Umfang von 4 LP.
4 Das Höhere Lehramt für berufliche Schulen wird in Kooperation mit der Hochschule Offenburg für fünf verschiedene Fachrichtungen angeboten, für Details siehe: www.ph-freiburg.de/studi...

Welche Maßnahmen zur Theorie-Praxis-Verzahnung gibt es?

Lehramtstyp Über Praxisphasen hinausgehende Maßnahmen für eine Theorie-Praxis-Verzahnung
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Begleitete und supervidierte Tagespraktika mit methodisch/didaktischen Begleitveranstaltungen der Fach- und Bildungswissenschaften und Begleitveranstaltungen zur diagnosegestützten Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht. Außerdem je nach Fach Lehrveranstaltungen zur Vor- und Nachbereitung der Praxisphasen, spezifische Lehrveranstaltungen zur Reflexion des Theorie-Praxis-Verhältnisses.
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Begleitete und supervidierte Tagespraktika mit methodisch/didaktischen Begleitveranstaltungen der Fach- und Bildungswissenschaften und Begleitveranstaltungen zur diagnosegestützten Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht. Außerdem je nach Fach Lehrveranstaltungen zur Vor- und Nachbereitung der Praxisphasen, spezifische Lehrveranstaltungen zur Reflexion des Theorie-Praxis-Verhältnisses.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium k.A.
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Neben Fachpraktika sind in den Bachelor-/Masterstudiengängen insgesamt drei mehrwöchige Schulpraktika zu absolvieren, die in die Begleitveranstaltungen des "Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung (berufliche Schulen)", Freiburg, integriert sind. Dadurch verkürzt sich der Vorbereitungsdienst von zwei auf 1,5 Jahre.
 
Indikatoren-Info:
Gefragt wurde nach Maßnahmen abseits der Praxisphasen.

Gibt es für Lehramtsstudierende ein verpflichtendes Orientierungspraktikum während des Studiums?

  • Ja

Sind außerschulische Praktika für Lehramtsstudierende verpflichtend?

Lehramtstyp (Lehramtsbezogener / Polyvalenter) Bachelorstudiengang / B.Ed. Bachelor of Education Lehramtsbefähigender Masterstudiengang / M.Ed. Master of Education
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Nein Nein
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Nein Nein
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Nein Nein
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen siehe Anmerkung siehe Anmerkung
 
Anmerkung:
Bei Lehramtstyp 5: Gemäß KMK-Rahmenvereinbarung vom 17.03.2016 muss vor der Zulassung zum Vorbereitungsdienst eine fachpraktische Tätigkeit im Umfang von 52 Wochen nachgewiesen werden.

Wie werden Lehramtsstudierende auf die praktische Arbeit in einer multiprofessionellen Kooperationskultur vorbereitet?

  • Durch in den Lehramtsstudiengängen verankerte Querschnittskompetenzen und entsprechende Vorgaben des Kultusministeriums.

 
Indikatoren-Info:
Gemeint ist Multiprofessionalität als die Zusammenarbeit von Personen aus unterschiedlichen Berufsgruppen.

Wird sichergestellt, dass die Arbeit im multiprofessionellen Team, inklusive der Klärung des Rollenbildes 'Lehrkraft', ein Thema in den schulpraktischen Studien/Praktika darstellt?

  • Ja, und zwar durch von Dozierenden supervidierte Tagesfachpraktika an den Schulen sowie Begleitveranstaltungen der Hochschule im Rahmen des Integrierten Semesterpraktikums.

Welche Personengruppen sind an der Betreuung der schulpraktischen Studien in der Regel beteiligt?

  • Lehrkräfte der Schulen

  • Dozierende der Hochschulen

  • Sozialarbeiter, Sozialpädagogen

Mobilität

Anzahl der Lehramtsstudierenden, die zum WS 2015/16 aus einem anderen Bundesland in einen lehramtsbefähigenden Masterstudiengang der Hochschule wechselten

  • 0 Studierende

 
Anmerkung:
Die Masterstudiengänge für die Lehrämter Primarstufe und Sekundarstufe 1 sowie das Gymnasiallehramt (an der Universität Freiburg) werden erst zum WS 2018/19 eingeführt.
Indikatoren-Info:
Definiert über den Ort des vorherigen Hochschulabschlusses. Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte.

Welche im Ausland erbrachten Studienleistungen werden in den Lehramtsstudiengängen anerkannt?

  • Studienleistungen im Rahmen eines Auslandsstudiensemesters

  • Studienleistungen im Rahmen von Praktika an Schulen im Ausland

  • Studienleistungen im Rahmen von Praktika an Deutschen Auslandsschulen

  • Sonstiges: In den Europalehrämtern ist ein Auslandssemester in einem Land der Zielsprache (Englisch/Französisch) Pflicht.

 
Anmerkung:
Die Pädagogische Hochschule Freiburg verfügt über ein Akademisches Auslandsamt und über 100 Kooperationen mit europäischen und außereuropäischen Hochschulpartnern.

Gibt es in den Lehramtsstudiengängen strukturierte Zeitfenster für Auslandsaufenthalte?

Lehramtstyp Strukturiertes Zeitfenster
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Ja
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I Ja
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Nein
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen Nein

Wie viele Lehramtsstudierende gingen zum WS 2015/16 ins Ausland?

  • 95 Lehramtsstudierende gingen ins Ausland

 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörer, auch Beurlaubte.

Kohärenz und Verzahnung der Phasen

Welche Instrumente / Verfahren zur Kooperation der zwei Phasen (Hochschulstudium / Vorbereitungsdienst) gibt es?

  • Formalisierter, regelmäßiger Austausch der Beteiligten, wie z.B. AGs, Gremien

  • Gemeinsame Informationsaktivitäten für Studierende (z.B. Veranstaltungen, Materialien)

  • Sonstiges und zwar: Zentrum für Lehrerfortbildung: www.ph-freiburg.de/hochs... siehe auch: www.ph-freiburg.de/hochs...

Gibt es für berufstätige Lehrkräfte Fortbildungsangebote im Bereich Ganztag?

 
Indikatoren-Info:
Gemeint sind z.B. Zertifikatskurse.

Einbettung in das Hochschul-/Landesprofil

Wie viele Studierende waren zum WS 2015/16 insgesamt eingeschrieben?

  • 4661 Studierende insgesamt

 
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörerinnen und Ersthörer, auch Beurlaubte.

Anzahl der Lehramtsstudierenden an der Hochschule zum WS 2015/16

  • Lehramtsbezogene Bachelorstudiengänge/B.Ed. Bachelor of Education: 0 Studierende

  • Polyvalente Bachelorstudiengänge: 954 Studierende

  • Lehramtsbefähigende Masterstudiengänge/M.Ed. Master of Education: 0 Studierende

 
Anmerkung:
Die lehramtsbezogenen Masterstudiengänge starten ab dem WS 2018/19.
Indikatoren-Info:
Kopfzahlen, nur Ersthörerinnen und Ersthörer, auch Beurlaubte.

Sind innerhalb der Hochschule strategische Ziele für die Lehrerbildung formuliert?

  • Ja

 
Anmerkung:
Siehe den aktuellen Struktur- und Entwicklungsplan der Hochschule: www.ph-freiburg.de/filea...

Wird die Lehrerbildung im Leitbild / Mission Statement der Hochschule berücksichtigt?

  • Nein, die Hochschule hat kein ausformuliertes Leitbild

Wird die Lehrerbildung explizit in dem Verantwortungsbereich der Leitungsebene (Rektorat bzw. Präsidium) verortet und personell zugeordnet?

  • Ja, und zwar ist die Lehrerbildung dem Verantwortungsbereich des Rektorats zugeordnet

 
Anmerkung:
Lehre liegt prinzipiell in Verantwortung der Fakultäten. Im Bereich Lehrerbildung gibt es Vorgaben von Seiten des Kultusministeriums.

Gibt es durch die Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderte Projekte?

  • Ja, und zwar folgendes Projekt/folgende Projekte: Gefördert werden an der Pädagogischen Hochschule Freiburg zusammen mit der Universität Freiburg insgesamt 7 Maßnahmen (Lehrkohärenz, Praxiskolleg, Inklusion und Heterogenität, Wissenschaftsorientierung und Nachwuchsförderung, Fort- und Weiterbildung, Unterstützungsstrukturen, Qualitätssicherung).

 
Anmerkung:
Für ausführliche Informationen siehe: www.face-freiburg.de

Klare Verantwortungsstrukturen

Gibt es Kooperationen mit anderen Hochschulen?

Lehramtstyp Mit der Hochschule Bestandteile des Curriculums, für die der Kooperationspartner zuständig ist
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Optional: Integrierter Studiengang mit der Université de Haute-Alsace, Mulhouse, Frankreich (sowie dt. und frz. Institutionen der 2. Phase) Integrierter Studiengang im Grundschulbereich mit Doppelabschluss für erste und zweite Phase, gefördert von der Deutsch-Französischen Hochschule, seit 1998. Die Studierenden beider Länder studieren im Bachelorstudium die ersten beiden Semester an ihrer jeweiligen Heimathochschule, die Semester 3 und 4 an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, die Semester 5 und 6 an der Université de Haute-Alsace, Mulhouse. Ähnlich im Masterbereich und in der 2. Phase (Vorbereitungsdienst).
Typ 3: Lehrämter für alle oder einzelne Schularten der Sekundarstufe I seit 2015 mit der Universität Freiburg Studiengänge der PH Freiburg; Kooperation mit der Universität Freiburg in einzelnen Modulen bei Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaft im Bachelor- und Masterbereich
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium seit 2015 mit der Universität Freiburg Studiengänge der Universität Freiburg; Kooperation v.a. im Bereich Fachdidaktik (von Seiten der PH Freiburg)
Typ 5: Lehrämter für die Sekundarstufe II [berufliche Fächer] oder für die beruflichen Schulen seit 2005 mit der Hochschule Offenburg, seit 2015 mit der Hochschule Reutlingen Es handelt sich um konsekutive Bachelor-/Masterstudiengänge im Gewerbelehramtsbereich mit integriertem Curriculum bei den Hochschulen. Dabei ist die Hochschule Offenburg für die fachwissenschaftlichen und fachpraktischen Bestandteile, die Pädagogische Hochschule Freiburg für die berufspädagogischen, fachdidaktischen und schulpraktischen Bestandteile zuständig. Der Masterabschluss qualifiziert zur Zulassung zum Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des höheren Schuldienstes an beruflichen Schulen und zu außerschulischen Tätigkeiten in der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie zur Promotion in Erziehungswissenschaft. Diese Studiengänge werden mittlerweile in fünf Studienrichtungen angeboten. Weitere sind in Planung (z.B. in Kooperation mit der Hochschule Reutlingen).

Wer trägt die Verantwortung für die Qualitätssicherung der Lehramtsstudiengänge?

  • Studienkommissionen, Fakultätsräte, Prorektor für Lehre und Studium (unterstützt durch Stabsstellen Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung)

Gibt es ein Zentrum für Lehrerbildung / eine School of Education bzw. eine vergleichbare Einrichtung?

  • Nicht zutreffend

 
Anmerkung:
Die Pädagogische Hochschule ist eine Hochschule der Lehrerbildung. Für die Kooperation mit der Universität Freiburg im Lehramtsbereich gibt es eine spezifische Organisationsstruktur (siehe www.face-freiburg.de).

Wo ist die inhaltliche Gestaltung der Lehramtsstudiengänge institutionell verankert?

  • An zweiter Stelle: Auf dezentraler Ebene bei den Fachbereichen

  • An erster Stelle: An sonstiger Stelle und zwar: Für die Lehrerbildung ist gemäß § 34 Abs. 5 Landeshochschulgesetz (LHG) weiterhin das Kultusministerium zuständig (vgl. RahmenVO-KM 2015 für Grundschule, Sekundarstufe 1, Sekundarstufe 2 und Sonderpädagogik mit Kompetenzformulierungen für alle Fächer und Studienbereiche). Umsetzung an der Hochschule durch Absprachen zwischen Rektorat und Fächern. Das Lehrangebot wird jedes Semester von den Fakultäten beschlossen.

Welche Institutionen sind bei den für die Lehrerbildung relevanten Berufungsverfahren federführend?

  • die jeweiligen Institute (alle auch fachdidaktisch ausgerichtet aufgrund des speziellen Hochschultyps)

Wo liegt die institutionelle Verantwortung für die konzeptionelle Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge?

  • An zweiter Stelle: Auf dezentraler Ebene bei den Fachbereichen

  • An erster Stelle: An sonstiger Stelle und zwar: Für die Lehrerbildung ist gemäß § 34 Abs. 5 Landeshochschulgesetz (LHG) weiterhin das Kultusministerium zuständig (vgl. RahmenVO-KM 2015 für Grundschule, Sekundarstufe 1, Sekundarstufe 2 und Sonderpädagogik mit Kompetenzformulierungen für alle Fächer und Studienbereiche). Umsetzung an der Hochschule durch Absprachen zwischen Rektorat und Fächern. Das Lehrangebot wird jedes Semester von den Fakultäten beschlossen.

Förderung Forschung und wiss. Nachwuchs

Wo sind die Forschungsaufgaben in der Lehrerbildung institutionell verankert?

  • Bei den Fachbereichen

  • An sonstiger Stelle und zwar: bei den Instituten sowie beim Prorektorat Forschung

Wie werden berufsbegleitende Promotionen von bereits an Schulen berufstätigen Lehrkräften gefördert?

  • Im Bereich der Bildungswissenschaften: siehe Anmerkung

  • Im Bereich der Fachdidaktiken: siehe Anmerkung

 
Anmerkung:
Forschungs- und Nachwuchs-Kollegs (FuN-Kollegs) des Landes mit Lehrerabordnungen, vgl. www.ph-freiburg.de/forsc...

Wo liegt die institutionelle Verortung des Promotionsrechts für Absolvent(inn)en der Lehramtsstudiengänge?

Gibt es interdisziplinäre Forschungsprojekte im Bereich Schulbildungsforschung / Lehrerbildungsforschung?

  • Ja

 
Indikatoren-Info:
Es konnten bis zu drei laufende Forschungsprojekte angegeben werden.